Fernseh-Tipps rund um Wald und Natur

Am 08.12.18 05:45 - 06:00 Uhr auf
SWR: Der Schwarzwald - Die Waldarbeiter und Flößer
Vor circa 1.100 Jahren war der Schwarzwald ein Urwald, undurchdringlich und fast menschenleer. Die ersten Siedler waren christliche Missionare, die im Auftrag adliger Grundherren das Land urbar machen sollten. Die Knechte, die sie mitgebracht hatten, mussten erst einmal den Wald roden. Der Wald lieferte den wichtigsten Rohstoff: Holz. Den brauchte man für den Häuserbau, in den Bergwerken, als Energielieferant in Form von Holzkohle oder zur Glasherstellung. Viele Menschen zogen in den Schwarzwald, um ihren Lebensunterhalt durch Waldarbeit zu verdienen. Sie fällten Bäume, entrindeten die Stämme, transportierten das Holz mit Pferden oder in sogenannten Riesen - eine Art Holzrutsche - den Berg hinunter. August Pfefferle aus dem Münstertal hat 50 Jahre im Wald gearbeitet. Er kennt noch die harte, teilweise gefährliche Handarbeit mit der Säge und der Axt. Der Reichtum des Schwarzwalds waren die mächtigen Weißtannen, 50 Meter hohe Riesen. Sie bekamen den Spitznamen "Holländertannen", da sie bis nach Amsterdam und Rotterdam verkauft wurden. Dort machte man daraus Masten für Segelschiffe oder sie dienten als Gründungspfähle beim Städtebau. Diese schweren Stämme konnten nur auf dem Wasser transportiert werden. Schiltach und Wolfach waren Zentren der Flößerei. Die Männer um Thomas Kipp halten die Jahrhunderte alte Tradition der Flößerei auf der Kinzig am Leben. Sie bauen ein sogenanntes Gestör, also einen Teil eines Floßes nach. Die Zuschauer begleiten die Flößer auf einer Fahrt die Nagold hinunter. Auch die Murg und die Enz waren wichtige Transportwege für das Holz aus dem Schwarzwald. Ein unvorhergesehener Zwischenfall bei einer Wehrdurchfahrt zeigt eindrücklich die Gefahren dieses Berufes.

Am 08.12.18 06:10 - 06:50 Uhr auf
ZDFneo: Die Odyssee der einsamen Wölfe (1/2)
100 Jahre lang war der Wolf in Mitteleuropa ausgerottet. Die Menschen sehen seine Rückkehr mit gemischten Gefühlen. Überall dringt der Wolf in die Zivilisation ein und markiert damit eine der spektakulärsten Entwicklungen im europäischen Naturraum. Es ist die erstaunliche Geschichte von drei Wanderwölfen. Auf der Grundlage wissenschaftlicher Daten lassen sich ihre Wege quer durch Europa exakt nachvollziehen und miterleben.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 7.35 Uhr)

Am 08.12.18 07:10 - 07:35 Uhr auf
ARD: Wo ist die Wildkatze?
Tierfreak Paula ist diesmal im Bayerischen Wald unterwegs. Sie sucht nach dem seltensten Wildtier in Deutschland, der Katze. Der Katze? Nein, nicht der Luchs ist gemeint, auch nicht ein verwilderter Stubentiger. Kaum jemand weiß, dass es in Deutschland noch Wildkatzen gibt. Die Tiere sind "Samtpfoten", die nur sehr entfernt mit unseren heimischen Miezen verwandt sind. Gefährliche Räuber, die allerdings einem Menschen nichts zuleide tun. Denn sie sind so scheu, dass nicht einmal Experten ihre Aufenthaltsorte genau kennen. Mäuse kann man vielleicht mit Speck fangen, aber wie macht man das mit den Wildkatzen? Paula will jedenfalls mehr über sie in Erfahrung bringen. Tierärztin Claudia Schuh und Pfleger Werner vom Bayerwald Tierpark wissen: Da hilft nur Baldrian - und eine Kamerafalle.

Am 08.12.18 07:10 - 08:05 Uhr auf
arte: Die Eloquenz der Tiere (1/2)
Tiere können nicht sprechen - oder etwa doch? Jüngste wissenschaftliche Erkenntnisse konnten nachweisen, dass Tiere über ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten verfügen. Delfine geben sich Namen, Fledermäuse haben einen ausgeklügelten Sprachcode, Vögel zwitschern in Dialekten; die Kapuzineräffchen haben sogar eine Syntax. Schritt für Schritt ergründet die Wissenschaft die sprachliche Welt der Tiere. Was teilen sie einander mit? Lassen sich ihre Botschaften entschlüsseln? Und hat die Sprache von Mensch und Tier vielleicht doch gemeinsame Wurzeln? Diesen Fragen geht die zweiteilige Wissenschaftsdokumentation nach.
(Teil 2 heute 21.40-22.35 Uhr)

Am 08.12.18 10:00 - 10:30 Uhr auf
BR: Leben mit dem Tiger
Sie sind die größten und die prächtigsten Wildkatzen der Erde und gehören zu der einzigen Tiger-Unterart, die in Schnee und Eiseskälte lebt. Sibirische Tiger bewohnen einen riesigen Raum, der sich über 150.000 Quadratkilometer vom Amur-Fluss bis zur pazifischen Küste Russlands erstreckt. Fast drei Meter lang und bis zu 300 Kilo schwer ist der Amur-Tiger und übertrifft damit sogar den "König der Tiere", den Löwen. Und er kennt nur einen Feind - den Menschen. Zwar nennen die Menschen das charismatische Tier "Herrscher der Taiga" und bewundern ihn für seine Schönheit, Stärke und Ausdauer. Doch das hat die Wilderer nicht daran gehindert, diese Großkatze skrupellos abzuschießen. In den 1930er-Jahren war die Population so gut wie ausgerottet und zählte vermutlich nur noch etwa 50 Tiere. Dank eines straff organisierten staatlichen Schutzprogramms konnte der Amur-Tiger in die heutige Zeit hinübergerettet werden. Die letzte Zählung vor zehn Jahren ergab 450 Tiere. Im Winter wurden die Tiere erneut gezählt. Die große Frage war: Wie viele dieser gefährdeten Einzelgänger gibt es aktuell noch in der Taiga? Um den letzten aktuellen Wildbestand zu erfassen, starteten russische Naturschützer und WWF-Experten eine spektakuläre Expedition in den sibirischen Urwald. Das Filmteam begleitet die Tigerhüter auf der Suche nach Spuren im Schnee - hinterlassen von der größten aller Raubkatzen. Galina Kirsunova und ihr Team erzählen die Geschichte eines kranken Jungtieres, berichten aber auch von dem oft überraschenden und durchaus gefährlichen Leben der Menschen Seite an Seite mit den Amur-Tigern, die selbst so sehr um ihr Überleben kämpfen müssen.

Am 08.12.18 10:15 - 11:15 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - Im Dschungel Thailands
Einige Dschungelgebiete Thailands zählen zu den zu ältesten Wäldern der Erde. Sie beheimaten Hunderte von Säugetier-, Reptilien- und Vogelarten, herrliche Orchideen, Farne und Baumriesen. Inmitten dieser atemberaubenden Wildnis kann man die Natur von ihrer schönsten Seite erleben, aber auch von ihrer härtesten. Vor allem, wenn man sich tief im Regenwald verirrt. Schwärme von Malariamücken, Blutegel und Giftschlangen nehmen dem Dschungel jäh sämtliche Reize und verwandeln ihn in einen drückenden Alptraum. Bei über 70 Prozent Luftfeuchtigkeit funktionieren die körpereigenen Kühlsysteme nämlich nur noch eingeschränkt, weil Schweiß auf der Haut nicht mehr trocknen kann. Jeder Schritt wird damit zur Qual. Trotzdem nehmen Dave und Cody die Strapazen auf sich und zeigen, wie man der grünen Hölle lebend entkommt.
(Wdh. übermorgen 5.25-6.10 Uhr)

Am 08.12.18 16:15 - 17:00 Uhr auf
BR: Chinas letzte Elefanten
Einst zogen Tausende Elefanten durch die Weiten Chinas. Heute gibt es nur noch 250, die sich in den Bergtälern, Ebenen und Bambuswäldern des Xishuangbanna Naturreservats im äußersten Südosten Chinas in der Provinz Yunnan bewegen. Allen Widrigkeiten zum Trotz sind sie die Letzten ihrer Art. Kameramann Richard Kirby macht sich auf die Suche nach Chinas rätselhaften Elefanten. Er beschließt, sie zu finden und zu filmen, bevor sie für immer verschwinden. Damit will er auch auf ihre Bedrohung aufmerksam machen und die Tiere vor der Ausrottung bewahren.
(Wdh. kommende Nacht 2.35-3.20 Uhr)

Am 08.12.18 19:10 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Wildes Frankreich - Schroffe Gipfel, dichter Wald (1/2)
Fernab der Klischees von Pariser Charme und französischem Wein zeigt diese zweiteilige Dokumentation die Flora und Fauna Frankreichs in neuem Licht. Ob wilde Berglandschaften, idyllische Täler oder weitläufige Küstenstreifen, Wildtiere wie Hirsch, Luchs, Bär oder auch Otter sind hier zuhause.

Am 08.12.18 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Magie der Moore (1/2)
Wie kaum ein anderer Lebensraum birgt das Moor unzählige Geschichten: Seine Anziehungskraft und dunklen Mythen lassen uns erschauern, die Pracht seiner Artenvielfalt staunen. In "Magie der Moore" lenkt der renommierte Naturfilmer Jan Haft den Blick auf eines der wichtigsten und schönsten Biotope. Im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten zeigt der zweiteilige Film einen Ort am Übergang zwischen Wasser und Erde, voller spannender Gegensätze. Eine zweiteilige Naturdokumentation über Moore in Europa.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr, Wdh. morgen 17.00-17.45 Uhr bzw. 17.45-18.30 Uhr)

Am 08.12.18 22:15 - 23:45 Uhr auf
tagesschau24: Der Klimacheck - Wie verändert sich die Natur?
Flamingos am Bodensee, neue Zeckenarten im Schwarzwald oder Lavendelanbau an der Mosel: Der Klimawandel hat bereits Auswirkungen im Südwesten. Nach dem heißen Sommer 2018 dürfte auch Skeptikern klar sein, dass das alles erst der Vorgeschmack auf die Folgen der Erderwärmung ist. Axel Wagner, Wissenschaftsjournalist und Biologe, geht im Südwesten auf die Suche nach Gewinnern und Verlierern der Erderwärmung. Der Film zeigt, wie sich die längeren Trockenperioden auf die Trinkwasserversorgung auswirken und wie der Fichtenbestand in den Wäldern immer mehr zurückgeht.

Am 08.12.18 23:45 - 00:00 Uhr auf
phoenix: Brasilien - Der geflutete Wald - Umweltzerstörung für unseren Klimaschutz
Die Aluminiumproduktion raubt den Menschen im brasilianischen Regenwald ihre Lebensgrundlage. Weil es dort riesige Bauxitvorkommen gibt, werden große Waldflächen abgeholzt und die Flüsse mit giftigem Schlamm verschmutzt. Die Autoindustrie preist Aluminium als umweltfreundlich, weil es Autos leichter macht. Die Herstellung des Leichtmetalls ist jedoch äußerst energieaufwendig. In Brasilien werden deshalb riesige Wasserkraftwerke gebaut, deren Stauseen ganze Landstriche überfluten. Die verrottenden Pflanzen in den Seen wiederum erzeugen das Treibhausgas Methan. Den Jägern im brasilianischen Regenwald raubt die Aluminiumproduktion ihre Lebensgrundlage. Aufgrund riesiger Bauxitvorkommen werden große Waldflächen abgeholzt und die Flüsse verschmutzt. Die Autoindustrie preist Aluminium als umweltfreundlich, weil es Autos leichter macht. Die Herstellung des Leichtmetalls ist jedoch äußerst energieaufwendig. In Brasilien werden deshalb riesige Wasserkraftwerke gebaut, deren Stauseen ganze Landstriche überfluten.

Am 09.12.18 07:15 - 07:45 Uhr auf
tagesschau24: Die Försterin vom Seulingswald
Im Herbst röhren die Hirsche rund um ihr einsam gelegenes Forsthaus im Seulingswald. Das klingt idyllisch, ist es auch. Trotzdem geht's bei Försterin Iris Beisheim um einen harten Job: In der Männerdomäne des Forstberufs ist die 41-Jährige Chefin über fast 2.000 Hektar Wald. Bäume schlagen, Bäume pflanzen, den Rohstoff Holz nachhaltig produzieren - diesem aufreibenden Geschäft geht sie mit Leidenschaft in ihrem osthessischen Revier nicht weit von Bad Hersfeld nach. Stürme richten immer wieder große Schäden an. Sie zu beheben und auszugleichen fordert das ganze Können der Försterin. Jetzt die richtigen Bäume anzupflanzen, die auch das sich wandelnde Klima in fünfzig Jahren noch aushalten, ist eine besondere Herausforderung. Douglasien könnten das schaffen. Doch der Wald soll auch Gewinn abwerfen. Über 10.000 Festmeter Holz muss Iris Beisheim mit ihren Waldarbeitern jedes Jahr einschlagen. Auch die Jagd gehört zur Arbeit. Es gilt, den Wald vor zu viel Wild zu schützen. Jetzt schaut Iris Beisheim nach den alten, über zehnjährigen Hirschen in ihrem Revier. In den nächsten Wochen haben sich zahlende Jagdgäste angekündigt, die sie begleiten wird und die auf attraktive Trophäen aus sind. Die jüngeren Tiere dagegen muss Iris Beisheim schützen. Der "Hessenreporter" begleitet die Försterin durch eine Herbstwoche.

Am 09.12.18 07:30 - 08:15 Uhr auf
phoenix: Wildes Deutschland - Der Pfälzerwald
Im Südwesten Deutschlands, unweit der französischen Grenze, liegt der Pfälzerwald. Farbenprächtige Buntsandsteinfelsen sowie unzählige Burgen und Ruinen überragen die nach Pinien duftenden Kiefernwälder. Der Trifels mit seiner erhabenen Reichsburg ist die bekannteste Felsenburg. Wildkatze und Luchs schleichen durchs Unterholz, Rothirsche mit prächtigem Geweih und korsische Mufflons mit schneckenförmigem Gehörn stolzieren im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands umher.
(Wdh. heute 19.15-20.00 Uhr)

Am 09.12.18 11:10 - 11:55 Uhr auf
ONE: Dürre, Hitze, schlechte Ernte - Unser verrücktes Wetter 2018
Benzin und Heizöl sind knapp, Talsperren leer, die Kartoffeln klein und teuer. Das sind die derzeitigen Folgen der größten Dürreperiode, die NRW seit Beginn der Wetteraufzeichnung erlebt. Der Rekordsommer bescherte uns im Westen aber auch die meisten Sonnenstunden, die jemals gemessen wurden ein ideales Jahr für Kleingärtner. Quarks blickt auf das verrückte Wetter in 2018 zurück. Wie hängen die Sturzregen im Mai, die Wuppertal und Aachen untergehen ließen, mit der extremen Hitze zusammen, die darauf folgte? Nicht alle Landwirte mussten durch die Dürre Verluste hinnehmen, es gab auch Gewinner. Welche Rolle spielen in Zeiten des Klimawandels die unterschiedlichen Böden im Sauerland oder am Niederrhein? Während im polnischen Kattowitz über das globale Klima verhandelt wird, erklärt Quarks, was unser Wetter hier im Westen damit zu tun hat.
(Wdh. morgen 9.00-9.45 Uhr)

Am 09.12.18 16:30 - 17:00 Uhr auf
tagesschau24: Wie geht das? Immer im Kreis - Papierrecycling
Jeder kennt die blaue Tonne. In Deutschland werden 75 Prozent des Altpapiers recycelt. Bei Steinbeis Papier in Glückstadt an der Elbe wird der Inhalt der blauen Tonnen sortiert und zu neuem Papier verarbeitet. Im Stundentakt verlassen 75 Kilometer lange und sechs Meter breite Papierrollen die Hallen. Auf DIN A4 zurechtgeschnitten verlassen sie am Ende das Werk. Papierrecycling verändert sich. Immer mehr Pappen, Reste von Online Bestellungen, landen in der blauen Tonne. Das braune Papier recycelt die Papierfabrik Meldorf zu neuem Verpackungsmaterial. Das Unternehmen aus Tornesch hat ein Verfahren entwickelt, Papier aus Gras herzustellen. Dafür tüfteln Birgit Nauenburg und Laura Michaelis im Labor ständig an der Rezeptur. Rückschläge nicht ausgeschlossen. Durchschnittlich wird jedes Blatt siebenmal wiederverwendet bevor es als Toilettenpapier endet. Wie werden Papierreste wieder zu weißem Büropapier? Wie wird Altpapier gereinigt? Was passiert in den Maschinen einer Papierfabrik? Diese Fragen beantwortet die Sendung.

Am 09.12.18 16:35 - 17:15 Uhr auf
ZDF: Der Kampf um die Kohle - Wie schafft Deutschland den Ausstieg?

Ohne Kohleausstieg wird Deutschland seine Klimaziele verfehlen. "planet e." beleuchtet die unterschiedlichen Positionen und geht der Frage nach, wie der Kohleausstieg gelingen kann.

Am 09.12.18 20:15 - 21:45 Uhr auf
NDR: Auf dem Wasser durch den Norden - Schwedens Seenland
"Mini-Schweden", so wird das Dalsland im Westen von Schweden genannt. Zwischen dem Vänern, dem größten See Westeuropas, und der Grenze zu Norwegen liegt die wasserreichste Region des Landes mit unzähligen größeren und kleineren Seen, die meisten lang und schmal, von den Gletschern der Eiszeit in die Hügellandschaft gefräst. Ein Paradies für Paddler, Ruderer, Ausflugsboote, für Angler, Floßfahrer und Freizeitkapitäne. Der Film stellt Orte und Naturhighlights entlang des Dalsland-Kanals vor und begleitet Einheimische und Touristen.

Am 10.12.18 02:55 - 03:45 Uhr auf
D-MAX: Wildnis wider Willen - Grüne Hölle
Matt Graham wurde von seinen besten Freunden in Handschellen gekidnappt und in der Wildnis ausgesetzt: mitten im Dschungel von Costa Rica. Dort leben rund 130 verschiedene Schlangenarten, außerdem Wespen, Ameisen, Jaguars und Krokodile. Doch wenn jemand mit dieser Extremsituation umzugehen weiß, dann ist es der Survival-Instrukteur aus Utah. Matt ist Primitive-Skills-Experte und lehrt Überlebenstechniken in der Wildnis. Wo andere aufgeben, schlägt er sich mit einfachsten Mitteln durch.

Am 10.12.18 04:45 - 05:30 Uhr auf
phoenix: Kieling - Expedition zu den Letzten ihrer Art (1/3)
Zu Beginn des 3. Jahrtausends stehen viele Tiere unseres Planeten kurz vor ihrer Ausrottung. Andere haben sich in die letzten von Menschenhand noch unberührten Regionen der Erde zurückgezogen und wurden seit Jahren nicht mehr gesehen. Der deutsche Tierfilmer und Abenteurer Andreas Kieling macht sich auf die Suche nach ihnen: Mit Filmkamera und Abenteuerausrüstung versucht er, die Letzten ihrer Art vor die Linse zu bekommen.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 7.00 Uhr)

Am 10.12.18 06:00 - 06:30 Uhr auf
rbb: Wenn der Wolf zum Problem wird

Seit 2018 gilt im Land Brandenburg eine Wolfsverordnung. Darin ist der Umgang mit "verhaltensauffälligen Wölfen" geregelt. Gemeint sind: Tiere, die sich Menschen ohne Scheu nähern. Wölfe, die wiederholt Nutztiere reißen, obwohl diese vorschriftsmäßig geschützt wurden. Und Hybriden, Mischlinge aus der Paarung von Wolf und Hund. Doch was sich in der Theorie eindeutig definieren lässt, ist in der Praxis komplizierter. Ausgangspunkt des Films ist die Aufregung um einen Wolf, der sich in die Stadt Rathenow verirrt hatte und Anlass war für die Brandenburger Wolfsverordnung. Offenbart werden die Sorgen und Hoffnungen eines Schäfers, dessen Herden inmitten mehrerer Wolfsreviere stehen. Geklärt wird die Sonderrolle von Wolf-Hund-Mischlingen, die von Biologen als Bedrohung für die Artenreinheit der Wolfspopulation angesehen werden. Sind vermeintlich problematische Tiere wirklich "verhaltensauffällig" oder werden sie erst von uns Menschen dazu gemacht? Der Film fragt, welche konkreten Lösungen die Wolfsverordnung in Brandenburg bieten kann.

Am 10.12.18 09:45 - 10:40 Uhr auf
arte: Argentinien - Der Jaguar ist zurück
Die Esteros del Iberá sind das größte Feuchtgebiet Argentiniens. Inmitten der Lagunen und Sümpfe waren einst Jaguare beheimatet. Der Mensch hat diese Großkatzen hier jedoch durch ungebremste Jagd ausgerottet. Nun sollen sie wieder angesiedelt werden. Auf einer abgelegenen Insel im Sumpfgebiet wurde ein Zentrum für die Jaguaraufzucht errichtet. Dort will man Jungtiere züchten, die dann ausgewildert werden können. Das wurde weder im Land der Gauchos noch anderswo je zuvor versucht. Die Reportage hat die Station besucht.

Am 10.12.18 11:30 - 12:15 Uhr auf
arte: Singvögel in Not - Bedrohte Lebensräume
Es existieren mehr als 5.000 Singvogelarten auf unserer Erde, doch immer mehr Singvögel sind vom Aussterben bedroht. In den nächsten 50 Jahren wird ihr Bestand um die Hälfte dezimiert sein. In China ordnete Mao Tsetung 1957 an, den Spatz auszurotten. Jeder Haussperling sollte zum Wohle der Landwirtschaft getötet werden. Er ging davon aus, dass dies die Ernteerträge erheblich steigern würde. Doch unmittelbar danach wurde das Land von einer gewaltigen Insektenplage heimgesucht. Dieses Beispiel hat gezeigt, wie riskant es ist, wenn bestimmte Vogelarten aussterben: Das Ökosystem gerät aus dem Gleichgewicht, die Tier- und Pflanzenwelt verändert sich drastisch. Denn Vögel sorgen für die Ausbreitung von Samen, bestäuben die Pflanzen mit Pollen und halten die Insektenpopulationen im Gleichgewicht. Was ist die Ursache für den alarmierenden Rückgang der Singvögelbestände? In den Niederlanden untersucht ein Forscherteam aus Leiden die Auswirkungen der Lärmverschmutzung durch Städte und Autos auf den Weidenlaubsänger. Das Ergebnis ihrer Studien zeigt, dass das Fortpflanzungsverhalten der Vögel durch den Lärm erheblich beeinträchtigt wird. In Kanada, wo sich in den borealen Waldgebieten über sieben Milliarden Zugvögel einfinden, um sich fortzupflanzen, besteht ein ähnliches Problem. Ein Großteil der kanadischen Wälder, wichtiger Lebensraum etwa für den Kanadawaldsänger, wurde von der Rohöl- und Erdgasindustrie gerodet. Aufgrund des Lärms, der die Förderung der Rohstoffe mit sich bringt, können die Singvögel ihre Jungen nicht mehr aufziehen, da sie ihre Rufe schlicht nicht mehr hören. In der Osttürkei wirkt sich der Klimawandel auf die Singvögelpopulation aus. Aufgrund des Gletscherrückgangs trocknen die Feuchtgebiete aus. Der Lebensraum des Drosselrohrsängers ist akut bedroht.

Am 10.12.18 15:25 - 15:50 Uhr auf
ARD-alpha: Schneckenkönig gesucht
Schnecken sind faszinierende Lebewesen: die Weichtiere tragen den Kopf am Fuß, die Augen am Stiel und die inneren Organe in einem Mantelsack. Außerdem sind sie Zwitter und besitzen sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtsorgane. Bei der Paarung kommt ihr Liebespfeil zum Einsatz. Doch leider findet nicht jede Schnecke einen geeigneten Partner... hier kommt Anna ins Spiel. Die Tierreporterin hat heute einen besonders schwierigen Auftrag zu erledigen: sie hat vom Schicksal der Gefleckten Weinbergschnecke Jeremy gehört. Jeremy ist ein sogenannter Schneckenkönig - während die allermeisten Schnecken ein rechtsgedrehtes Gehäuse haben, "schaut" es bei den Schneckenkönigen nach links. Das Problem: diese Schnecken können sich nur mit anderen Schneckenkönigen vermehren. Aber weil sie so selten sind, hat Jeremy eben Mühe, einen Partner zu finden. Auf dem Spitzberg in Tübingen macht sich Anna und Schneckenforscher Christoph auf die Suche nach einem Schneckenkönig für Jeremy. Dabei stoßen sie auf zahlreiche Weinbergschnecken, untersuchen ihr Gehäuse aus Kalk und beobachten ihre Fußsohle und die Raspelzunge. Anna veranstaltet ein Schneckenwettrennen und bekommt eine schleimige Nacktschnecke zwischen die Finger. Und vielleicht findet die Reporterin ja am Ende eine passende Schnecke für Jeremy.

Am 10.12.18 16:40 - 17:10 Uhr auf
arte: Bäume in der Stadt - Können sie die Luft verbessern?
Deutschlands und Frankreichs Städte leiden an starker Luftverschmutzung. Als Hauptursache dafür gelten die Autoabgase, die täglich auf den vollbefahrenen Straßen ausgestoßen werden. Um das Problem in den Griff zu bekommen, stehen in einigen deutschen Großstädten inzwischen Fahrverbote für bestimmte Dieselfahrzeuge bevor. Populär sind diese Verbote jedoch nicht. Stadtplaner verfolgen daher noch ganz andere Strategien: Bäume sollen helfen, die Luft zu verbessern. Die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner gehen mit gutem Beispiel voran: Sie helfen dem Umweltverein Green City beim Pflanzen von Bäumen auf dem Hof einer Münchner Schule. Aber können Bäume überhaupt die Luft verbessern? Die beiden fragen bei dem Biologen Christian Lindermayr nach. Er hat versucht zu ermitteln, ob und wie Laubbäume Stoffe aus der Luft aufnehmen, und er hat Erstaunliches herausgefunden: Sie reduzieren Stickoxide in der Luft der nahen Umgebung und nutzen einen Teil davon sogar als Dünger. Also je mehr Bäume in der Stadt, desto besser? Nein, sagt der Bauingenieur Christof Gromke. Tests, die er in einem Windkanal durchgeführt hat, haben ergeben, dass es auf die Anordnung der Bäume ankommt. Dichte Alleen zum Beispiel hindern mit ihren Baumkronen die Abgase am "Abfließen" und halten sie genau da, wo sie nicht sein sollten, nämlich auf Fußgängerhöhe. Umgekehrt stellt sich die Frage: Was brauchen Bäume, um in den aufgeheizten Städten überleben zu können? Das erforscht die Biologin Susanne Böll in einem groß angelegten Langzeitprojekt.
(Wdh. morgen 6.40-7.10 Uhr)

Am 10.12.18 18:15 - 18:45 Uhr auf
NDR: Tannen-Meyers Baumparty
"Hauptsache, es bleibt trocken! Vor zwei Jahren hat es den ganzen Dezember so gegossen, dass sich die Leute durch den Schlamm wühlen mussten, um an ihre Weihnachtsbäume zu gelangen!", erzählt Karl-Heinz Meyer. Die Kunden kommen trotzdem. Das Fest steht vor der Tür - dazu brauchen sie schließlich einen Baum. Einen Monat lang, immer an den Adventswochenenden laden die Meyers zur Tannenbaum-Party nach Lüdershagen ein. Kurz vorm Fest, am Dritten Advent, geht es immer richtig hoch her. Denn da kommen die Leute aus dem ganzen Landkreis und wollen ihren Weihnachtsbaum am liebsten selber schlagen.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)

Am 10.12.18 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: Wildes Frankreich - Weite Küste, raues Land (2/2)
Fernab der Klischees von Pariser Charme und französischem Wein zeigt diese zweiteilige Dokumentation die Flora und Fauna Frankreichs in neuem Licht. Ob wilde Berglandschaften, idyllische Täler oder weitläufige Küstenstreifen, Wildtiere wie Hirsch, Luchs, Bär oder auch Otter sind hier zuhause.

Am 11.12.18 15:15 - 16:15 Uhr auf
D-MAX: Ed Stafford - In den Sümpfen Neuguineas
Willkommen in der Regenzeit! Vor 36 Stunden war Ed Stafford noch in London, doch nun kämpft er sich in Neuguinea durch dichten Mangrovenwald. Sein Ziel liegt auf der Insel Kimaan, und aus diesem Grund hat der Brite seine komplette Sumpfausrüstung eingepackt: Machete, Stiefel und Schlauchboot. Die Moskitos auf dem Eiland sind der Horror, doch davon lässt sich der erfahrene Survival-Spezialist nicht aufhalten. Denn Ed hat auf Satellitenbildern in der Region seltsame Markierungen entdeckt, die er nun erforschen möchte.

Am 11.12.18 19:15 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Kulturlandschaften Europas - Die Cevennen
Wie kam es, dass die Landwirtschaft in Europa zu dem Wirtschaftszweig wurde, wie die Menschen ihn heute kennen? Die Cevennen im südlichen Zentralmassiv sind der einzige bewohnte Nationalpark Frankreichs. Die Region gilt als UNESCO-Weltnaturerbe. Die Dokumentation zeigt die Regionen, die über Jahrhunderte hinweg von der hier betriebenen Landwirtschaft geformt wurden und auch heute noch davon geprägt werden.
(Wdh. morgen 15.00-16.00 Uhr)

Am 11.12.18 19:45 - 19:50 Uhr auf
ARD: Natürliche Wohngemeinschaften
Fleischfressende Pflanzen locken, kleben, schnappen und fangen, doch sie bilden auch äußerst produktive Mini-Ökosysteme. Was es mit diesen außergewöhnlichen natürlichen Wohngemeinschaften auf sich hat, verrät Thomas D in "Wissen vor acht - Natur".

Am 12.12.18 07:05 - 08:05 Uhr auf
mdr: Holz - Darauf können wir bauen
Ob man gemütlich am Lagerfeuer sitzt, schnell etwas auf ein Blatt Papier kritzelt oder direkt ein ganzes Haus baut - immer wieder haben wir mit Holz zu tun. Es ist so vielseitig wie kaum ein anderer Werkstoff. Jo Hiller fährt unter anderem nach Venedig, also in die Stadt, die auf Holz gebaut ist - und immer noch steht. Im Arnsberger Wald im Sauerland trifft er auf Pferde, die bei der Holzernte immer noch eine wichtige Rolle spielen. Woher ein Stück Holz überhaupt stammt, können heute spezielle DNA-Tests herausfinden. Was dahinter steckt, zeigt die Hamburger Forscherin Dr. Hilke Schröder.

Am 12.12.18 07:32 - 07:35 Uhr auf
SWR: Frage trifft Antwort - Wie hören Insekten?
Grillen und Heuschrecken zirpen. Sie verständigen sich also mit Schall, dabei haben sie gar keine Ohren am Kopf. Was ist ihr Geheimnis?

Am 12.12.18 15:30 - 15:55 Uhr auf
ARD-alpha: Der Tanz des Kranichs
In dieser Folge macht sich Anna auf den Weg, den europäischen Kranich kennenzulernen. Dafür fährt sie zuerst an die Mecklenburger Seenplatte, denn in der Gegend um den Plauer See haben viele Kranichpaare ihre Brutreviere. Anna lernt nicht nur einen Kranichexperten kennen, sie darf sogar bei einer spektakulären Aktion dabei sein: Die Jungvögel müssen beringt werden, aber es ist gar nicht so einfach die Kraniche einzufangen. Dank der erfahrenen und schnellen Fängertruppe verläuft der Tag dann aber doch noch erfolgreich und Anna kann sogar beim Beringen mehrerer Jungvögel helfen. Dann fährt sie die Vorpommersche Boddenlandschaft an der Ostsee. Hier sammeln sich alte und junge Kraniche bevor sie weiter in den Süden zu ihren Winterquartieren ziehen. Dafür treffen sich hunderte, oft tausende Kraniche. Ein atemberaubender Anblick. Besonders fasziniert Anna, dass die Vögel tanzen können und richtig laute Trompeten-Laute ausstoßen.

Am 12.12.18 16:40 - 17:10 Uhr auf
arte: Wandern - Das optimierte Naturerlebnis
Wandern ist die ursprünglichste Art für uns Menschen, längere Strecken zurückzulegen. Dabei ist es so viel mehr als einfach nur Gehen. Es geht um Natur, frische Luft, Erholung und manchmal sogar um Abenteuer. Doch für wen eignet sich Wandern? Und was macht einen guten Wanderweg aus? Caroline du Bled und Gunnar Mergner sind auf einem besonderen Wanderweg unterwegs. Von der deutsch-luxemburgischen Grenze führt er entlang der Mosel bis nach Frankreich. Der Weg wurde nach wissenschaftlichen Kriterien gestaltet. Wie das funktioniert, erfahren die beiden "Xenius"-Moderatoren hautnah.
(Wdh. morgen 5.45-6.15 Uhr)

Am 12.12.18 19:15 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Kulturlandschaften Europas - Der Spreewald
Wie kam es, dass die Landwirtschaft in Europa zu dem Wirtschaftszweig wurde, wie die Menschen ihn heute kennen? Die Dokumentation zeigt die Leute und ihre Regionen, die über Jahrhunderte hinweg von der hier betriebenen Landwirtschaft geformt wurden und auch heute noch davon geprägt werden. Eine der außergewöhnlichsten Kulturlandschaften Mitteleuropas ist dabei der Spreewald im Osten Deutschlands.
(Wdh. morgen 15.00-16.00 Uhr)

Am 12.12.18 21:05 - 22:00 Uhr auf
3sat: Klimakiller Holzkohle
Holzkohle ist ein brandheißes Thema - auch mit Blick auf den Klimawandel. Die Dokumentation zeigt, wie in Nigeria und im Kongo Holzkohle erzeugt und gehandelt wird und sie in die EU gelangt. Die Europäer nutzen jährlich 800.000 Tonnen Holzkohle zum Grillen. 70 Prozent kommen aus dem EU-Ausland. In den Säcken steckt oft Kohle aus Tropenholz, dessen Einfuhr in die EU strengen Auflagen unterliegt. Bei der Kohle gibt es diese Auflagen bisher noch nicht. Weltweit kochen und heizen 2,7 Milliarden Menschen mit Holz beziehungsweise Holzkohle. Der Ausstoß von Klimagasen ist dabei enorm. Pro Jahr werden 55 Prozent des globalen Holzes als Brennstoff verwendet. Das Holz wird im Busch von Afrika und in tropischen Wäldern illegal geschlagen. Besonders während trockener Perioden nutzen die lokalen Bauern die Kohleproduktion als Rettungsanker, um ihre Familien zu ernähren. Holzkohlenomaden ziehen in Familienverbänden durchs Land und verkohlen alle Bäume, die sie fällen können. Um eine Tonne Grillkohle herzustellen, werden in effizienten Meilern drei Tonnen Holz benötigt. In den selbstgebauten Erdmeilern der nigerianischen Köhler sind es bis zu zwölf Tonnen. Die Auswirkungen sind enorm. Allein Nigeria - das Holzkohle fast ausschließlich für den Export herstellt, weil im Land viel mit Kerosin gekocht wird - verlor in der Zeit von 1990 bis 2005 36 Prozent seiner Wälder. Zurzeit sind noch zwölf Prozent des Landes mit Wald bedeckt - doch die Kohleproduktion zieht weiter an. 350.000 Hektar fruchtbares Land gehen hier jährlich verloren. Laut UN ist die Kohleproduktion eine der Hauptursachen für die Entwaldung Afrikas und - eng damit verbunden - für die massive Verschlechterung der Bodenqualität und das steigende Risiko von Ernteausfällen. Denn die Bäume sorgen für ein feuchteres Mikroklima, sie halten das Wasser. Durch den Verlust der Bäume fehlt dem Boden der Halt, und die fruchtbare Humusschicht wird bei Starkregen einfach weggespült. Doch stoppen will diese Entwicklung in Afrika scheinbar niemand. Zu lukrativ ist das Geschäft. Die Einnahmen aus dem illegalen Kohlenhandel sind mit 7,4 Milliarden US-Dollar jährlich fast drei Mal so hoch wie die aus dem illegalen Drogenhandel. Wissenschaftler des Hamburger Thünen-Instituts werden beweisen, dass auch in "sauberer" handelsüblicher Holzkohle Tropenholz steckt. Mitarbeiter von "The Forest Trust" und des WWF erklären die Handelswege der Holzkohle und die klimatischen Auswirkungen der Abholzung.

Am 12.12.18 22:00 - 22:45 Uhr auf
rbb: Big Five Asien - Der Elefant
Für Tiere in der Größe von Elefanten, die zudem in großen Herden umherstreifen, ist es nicht leicht, im immer dichter besiedelten Asien genügend Raum zum Leben zu finden. Die Situation der Asiatischen Elefanten wird vielleicht nirgendwo so deutlich wie in Sabah im Nordosten Borneos: Entlang des Flusses Kinabatangan macht sich ein Filmteam auf die Suche nach den grauen Riesen Asiens, und schneller als erwartet wird es dort fündig. Elefanten ziehen entlang dieses Flusses in Herden, die manchmal aus mehr als hundert Tieren bestehen. Auf den ersten Blick denkt man, das Paradies für Elefanten gefunden zu haben. Aber als das Filmteam den Dickhäutern über Wochen folgt, stellt sich heraus, dass die Wege der Elefanten, die sie seit Generationen gehen, mittlerweile durch Palmenplantagen und sogar durch Ortschaften führen. Der Weg der Elefanten entlang des Kinabatangan bietet in manchen Flussabschnitten das ursprünglichste Elefantenleben. Wenige Kilometer weiter wird ihre Wanderung zu einem Abenteuer, für die Elefanten, für die Menschen, die am Fluss leben, und für das Filmteam, das zwischen die Fronten gerät und Asiens grauen Riesen sehr viel näher kommt, als es sich das vielleicht gewünscht hat.

Am 12.12.18 22:45 - 23:30 Uhr auf
rbb: Die Tricks des Überlebens (1/2) - Im Dschungel und Wasser
Eine Reise von den klaren Bergflüssen über den sumpfigen Pantanal bis ins Korallenriff und tief in die Regenwälder - eine Reise auf den Spuren außergewöhnlicher Tiere und Pflanzen. Etwa zehn Millionen Tier- und Pflanzenarten leben auf der Erde - doch kein einziges Lebewesen kann alleine überleben. So sind im Laufe von Jahrmillionen komplexe und außergewöhnliche Beziehungen zwischen den verschiedenen Organismen entstanden, die die Fortpflanzung sichern oder Schutz und Nahrung bieten. Zu den artenreichsten Lebensräumen gehören der tropische Regenwald und die Korallenriffe.

Am 13.12.18 02:15 - 03:00 Uhr auf
phoenix: Magie der Moore (1/2)
Wie kaum ein anderer Lebensraum birgt das Moor unzählige Geschichten: Seine Anziehungskraft und dunklen Mythen lassen uns erschauern, die Pracht seiner Artenvielfalt staunen. In "Magie der Moore" lenkt der renommierte Naturfilmer Jan Haft den Blick auf eines der wichtigsten und schönsten Biotope. Im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten zeigt der zweiteilige Film einen Ort am Übergang zwischen Wasser und Erde, voller spannender Gegensätze. Eine zweiteilige Naturdokumentation über Moore in Europa.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 3.45 Uhr)

Am 13.12.18 04:30 - 05:15 Uhr auf
phoenix: Wildes Deutschland - Der Pfälzerwald
Im Südwesten Deutschlands, unweit der französischen Grenze, liegt der Pfälzerwald. Farbenprächtige Buntsandsteinfelsen sowie unzählige Burgen und Ruinen überragen die duftenden Kiefernwälder. Der Trifels mit seiner erhabenen Reichsburg ist die bekannteste Felsenburg. Wildkatze und Luchs schleichen durchs Unterholz, Rothirsche mit prächtigem Geweih und korsische Mufflons mit schneckenförmigem Gehörn stolzieren im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands umher.

Am 13.12.18 05:15 - 05:30 Uhr auf
phoenix: Buchenurwälder - Die letzten Zeugen Deutschland
Zur Zeit der Germanen überwucherten Buchenwälder das nördliche Mitteleuropa, doch spätestens mit den Römern war die Zeit der wilden Wälder vorbei. Es wurde geholzt, was das Zeug hielt. Das Bauholz für erste Städte an Rhein und Donau, für Palisaden, Brücken und Grenzbefestigungen verschlang Millionen Hektar Holz. Der Film stellt mit dem "Nationalpark Jasmund" auf der Ostseeinsel Rügen den weltweit einzigen Hangbuchenwald vor, der direkten Kontakt zum Meer hat. Und er sucht nach den Gründen, weshalb der "Nationalpark Hainich" in Thüringen zu DDR-Zeiten auf keiner Wanderkarte stand und dennoch der größte Laubwald in der Mitte des vereinten Deutschlands werden konnte.
(Wdh. morgen 3.45-4.00 Uhr)

Am 13.12.18 07:05 - 08:05 Uhr auf
mdr: Der Wald - Die geheime Sprache der Bäume
Warnen Bäume sich bei Gefahr? Stillen Sie ihren Nachwuchs? Haben Sie einen Charakter, sind sie Sturköpfe oder Klassenkasper? Für Förster Peter Wohlleben aus Hümmel in der Eifel steht das außer Frage. Sein Bestseller "Das geheime Leben der Bäume" fasziniert Hunderttausende. Das Buch hat eine ungeahnte neue Waldsehnsucht bei den Deutschen ausgelöst. Ihr gegenüber stehen die Interessen der Forstwirtschaft. Sie will vor allem eines: Profit. Ursprünglichen, naturbelassenen Wald gibt es hierzulande nur noch auf rund zwei Prozent der deutschen Waldfläche. Bis 2020 sollen es fünf Prozent werden, doch das scheint unerreichbar. Ein Waldbesuch mit Peter Wohlleben und der Frage: Was für einen Wald brauchen und wollen wir?

Am 13.12.18 10:00 - 10:30 Uhr auf
ZDFinfo: Der wahre Preis für den perfekten Apfel
Die Autoren Franziska Wielandt und Norman Laryea wurden für "Der wahre Preis für den perfekten Apfel" mit dem Herbert-Quandt-Medien-Preis 2018 ausgezeichnet. In diesem Film gehen die Autoren Norman Laryea und Franziska Wielandt der Frage nach, warum ein Naturprodukt immer mehr zur Designerware wird und welche Folgen dies sowohl für Anbauer wie auch für Apfelallergiker hat. Die Jury des Herbert Quandt Medien-Preises lobte, dass es den Autoren gelungen ist, ein stimmiges und facettenreiches Gesamtbild des Wandels auf dem Agrarmarkt zu zeichnen. Der Apfel ist das Lieblingsobst der Deutschen – 19 Kilo jährlich isst jeder im Schnitt. So genannte „Clubsorten“ erobern die Supermarktregale. Das Konzept: Ein Züchter bringt einen bestimmten Apfel auf den Markt und lässt Sorte sowie Markennamen schützen. Dieses Produkt wird dann mit millionenschweren Kampagnen beworben und teuer verkauft. Schon jetzt besetzen Clubsorten rund 14 Prozent des Apfelmarktes in Deutschland. Tendenz steigend. Die Apfelanbauer müssen mehr Geld für Kauf und Pflege dieser Apfelsorten aufbringen, eine Lizenzgebühr zahlen. Doch wie gesund sind diese neuen Züchtungen? ZDFzoom konnte durch eigens beauftragte Labortests nachweisen, dass die sogenannten „alten Sorten“ mehr Polyphenole enthalten – Inhaltsstoffe, die nicht nur vor Allergien schützen, sondern auch die Abwehrkräfte stärken und sogar gegen chronische Krankheiten wie Rheuma helfen sollen. Im Supermarkt-Regal findet man diese „alten Sorten“ jedoch kaum noch. Polyphenole sorgen dafür, dass der Apfel sauer und herb schmeckt. Außerdem wird er an der Luft schneller braun. Eigenschaften, die im Handel weniger gefragt sind.

Am 13.12.18 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Wildes Deutschland - Vorpommerns Küste
Im Nordosten Deutschlands liegt an der Ostsee eine der schönsten Naturlandschaften des Landes. Die Kreidefelsen der Insel Rügen ragen knapp 120 Meter in den Himmel und bieten den seltenen Wanderfalken Brutmöglichkeiten. In den Buchenwäldern von Jasmund am Rande der weißen Klippen ziehen Dachse und Damhirsche ihre Jungen auf. Die Bodden genannten Lagunen zählen zu den artenreichsten Regionen Vorpommerns. Sie sind nur durch schmale Meerengen mit der Ostsee verbunden und bieten Nist- und Rastplätze für eine Vielzahl von Vögeln. So rasten im Herbst bis zu 60.000 Kraniche in der Region, in der auch Seeadler auf die Jagd gehen. Im Darßer Urwald kommen Hirsche bis in die Dünengürtel der Strände. Dort liefern sich die Bullen zur Brunft erbitterte Kämpfe; ein Anblick, den man so nur an Vorpommerns Küste erlebt.

Am 13.12.18 15:30 - 15:55 Uhr auf
ARD-alpha: Hat das Rentier eine rote Nase?
Rentiere ziehen den Schlitten des Weihnachtsmanns - so heißt es wenigstens - und leben in den Wäldern des Nordens. Diese besonderen Hirsche sind perfekt an ein Leben in der arktischen Kälte angepasst sind. Ein langes, dichtes Fell, Klauen, die bis auf 2 Grad abkühlen und als Schneeschuhe dienen, machen sie zu perfekten Nordlichtern. Sie kommen rund um die Arktis in den kältesten Gebieten der Erde vor. In Europa heißen sie Rentiere, in Nordamerika Karibus. Tierreporterin Anna möchte mehr über diese Tiere erfahren, und findet sie bei uns im Lapplandlager Björkträsk, im Tierpark Sababurg bei Kassel.

Am 13.12.18 16:45 - 17:10 Uhr auf
arte: Wildkatzen - Bedrohte Jäger
Sie ist geheimnisvoll, sagenumwoben und so scheu wie kaum ein anderes Tier: die Wildkatze. Nur wenige Menschen bekommen die hervorragenden Jäger jemals zu Gesicht. Fast unsichtbar streifen sie durch unsere Wälder - seit rund einer halben Million Jahren. Wildkatzen wurden lange so erbarmungslos gejagt, dass sie fast als ausgestorben galten. Heute brauchen sie unseren Schutz. Wie der gelingen kann? Auf der Suche nach Antworten begeben sich Gunnar Mergner und Caroline du Bled heute auf Spurensuche im Nationalpark Hainich in Thüringen - dort wollen sie der bedrohten Art ganz nah kommen. Mit Hightech-Methoden versuchen das auch Wissenschaftler des Senckenberg Forschungsinstituts. Ihr Ziel ist es, die seltenen Wildkatzen mit winzigen DNA-Spuren wie einzelnen Haaren zu identifizieren. Nur so lässt sich herausfinden, wo sich die Tiere in Deutschland tatsächlich aufhalten. Denn in viele Waldgebiete ist die Wildkatze bis heute nicht zurückgekehrt. Naturschützer versuchen sie dort wieder anzusiedeln - mit Hilfe von sogenannten grünen Korridoren. Wie unterscheidet sich eine Wildkatze von unserer Hauskatze? Und kann man Wildkatzen zähmen? "Xenius" findet es heraus.

Am 13.12.18 16:55 - 17:00 Uhr auf
ARD-alpha: Die Esche
Im Jahr 2001 war sie Baum des Jahres: die Esche. Und das nicht ohne Grund, denn sie ist ein ganz besonderer Baum. Mit ihrer stattlichen Höhe von bis zu 40 Metern ist sie einer der höchsten Laubbäume Europas. Und noch mehr Außergewöhnliches hat die Esche zu bieten! Ein Baumporträt.

Am 13.12.18 18:00 - 19:00 Uhr auf
3sat: nano spezial - Klimagipfel in Katowice
Der Weltklimarat fordert entschlossenes Handeln, um die Erderwärmung noch auf 1,5 Grad zu begrenzen. Denn sollte das 1,5-Grad-Ziel verfehlt werden, drohen dramatische Folgen. Wie dieses Ziel zu erreichen ist, soll auf dem UN-Klimagipfel beschlossen werden. Zu Gast im Klimahaus in Bremerhaven: der Polarforscher und Buchautor Arved Fuchs und der Klimaforscher Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Die Ausstellung im Klimahaus zeigt die Auswirkungen des Klimawandels auf viele Regionen rund um die Welt. Dazu können Arved Fuchs aus eigener Beobachtung während einer Vielzahl von Expeditionen und Anders Levermann aufgrund seiner Forschungsergebnisse Spannendes berichten Während mehrerer Live-Schalten nach Katowice erfährt der Zuschauer den aktuellen Stand der Verhandlungen. In einem Filmbeitrag stellt "nano spezial" eine der zehn europäischen Familien vor, die derzeit gemeinsam wegen des Klimawandels gegen die EU klagen. Auch das Publikum bekommt Gelegenheit, sich an den Experten-Gesprächen zu beteiligen.

Am 13.12.18 20:15 - 21:00 Uhr auf
3sat: Dürre in Deutschland
Jahrhundertsommer 2018: Hunderte Hektar Wald fallen Bränden zum Opfer. Gebiete im Osten Deutschlands sind so trocken wie nie seit Beginn der Aufzeichnungen vor über 50 Jahren. In ihrem Wasserbericht 2015 stuften die UN Deutschland als anfällig für Wassermangel ein. Im Alltag spüren wir davon wenig, weil die Versorgungsinfrastruktur hoch entwickelt ist. Dennoch kam es zu Versorgungsengpässen, wie etwa im Trinkwasserverband Stade Ende Mai. Nicht nur im Osten, auch im Norden Deutschlands meldet der Dürremonitor des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung schwere Dürre bis in tiefe Bodenschichten. Im Juli verursacht die lange Trockenheit gleich mehrere Großbrände - betroffen auch hier vor allem der Nordosten des Landes. Andererseits haben die Regenmengen in Deutschland seit 1881 um elf Prozent zugenommen. Allerdings kommen diese Niederschläge vermehrt im Winter. Die Sommer dagegen werden trockener. Das deckt sich mit den Ergebnissen regionaler Klimamodelle, die für Deutschland eine höhere Wahrscheinlichkeit für anhaltende Trockenphasen feststellen. Über das ganze Jahr und alle Regionen hinweg betrachtet, herrscht in Deutschland keine Wasserknappheit. Rund drei Viertel des deutschen Trinkwassers stammen aus dem Grundwasser. Diese Wasservorkommen haben sich vor Tausenden von Jahren gebildet. Doch der Grundwasserspiegel sinkt kontinuierlich - und massiv. Experten wie Dr. Knut Kaiser vom Deutschen GeoForschungsZentrum Potsdam sehen einen direkten Zusammenhang mit der Temperaturentwicklung in Deutschland. Auch die intensive Landwirtschaft trägt ihren Teil dazu bei. Müssen wir lediglich ein besseres Wassermanagement betreiben? Wann beginnen wir endlich, uns auf die klimatischen Veränderungen einzustellen? Und wann, etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen?

Am 13.12.18 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Trumps Klima-Krieg - Amerikas neue Umweltpolitik
Pariser Klimaschutzabkommen? Obamas Clean Power Plan? Für US-Präsident Donald Trump ist all das nicht mehr bindend. Wirtschaftsinteressen haben Vorrang für Amerikas neue Umweltpolitik. Sofort nach seinem Amtsantritt Anfang 2017 hat Trump mit dem ehemaligen Generalstaatsanwalt von Oklahoma, Scott Pruitt, einen einstigen Gegner der Umweltschutzbehörde EPA zu deren Leiter gemacht. Pruitt steht für die Öl- und Kohle-Industrie wie kaum ein anderer. Das Ziel: nach dem Austritt aus dem Pariser Klimaschutzabkommen auch die Abschaffung des vom ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama eingeführten nationalen Klimaprogramms Clean Power Plan.
(Wdh. morgen 7.00-7.45 Uhr und übermorgen 11.30-12.15 Uhr)

Am 13.12.18 21:00 - 22:00 Uhr auf
3sat: scobel - Landwirtschaft im Klimastress
Wurde die extreme Hitzewelle durch den Klimawandel ausgelöst? Darüber streiten sich die Experten. Unbestritten ist jedoch, dass die Landwirtschaft maßgeblich zu den Treibhausgas-Emissionen beiträgt. Aus der Tierhaltung und den Wirtschaftsdüngern entsteht das klimawirksame Spurengas Methan, und aus der Düngung von landwirtschaftlich genutzten Böden stammen Kohlendioxide sowie Lachgas und Stickoxide. Um die internationalen Klimaziele zu erreichen, will die Bundesregierung bis 2020 auch die Treibhausgas-Emissionen in der Landwirtschaft senken. Wird sie dieses Vorhaben schaffen? Oder sind statt Monokulturen und Düngung ganz andere Anbauformen und Techniken nötig? Können ökologische Ansätze, wie beispielsweise die Permakultur, eine nachhaltige und richtungsweisende Alternative sein? Diese und andere Fragen diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen.

Am 13.12.18 21:00 - 21:45 Uhr auf
ARD-alpha: Abenteuer Weihnachtsbaumkauf
Bei der Auswahl des Weihnachtsbaumes spielen sich manchmal kleine Dramen ab. Der Baum, der Papa gefällt, gefällt den Kindern noch lange nicht und der Mama schon gar nicht. Es werde sogar aufwändige Strategien im Forst entwickelt, um den schönsten Tannenbaum fürs Fest zu finden und die Familie zu überzeugen. Silke Marks ist jedes Jahr im Forst von Gut Bossee bei Kiel mit ihrer Familie auf der Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Für sie muss es eine Tanne mit weichen Nadeln sein, die nicht pieken dürfen. Auf Gut Bossee fallen an zwei Adventswochenenden täglich 1.000 Tannen. Familie Ivankovic durchforstet gleich mehrere Schonungen, findet keinen Baum und steht deshalb kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Ein Freundeskreis aus Kiel hat sich zusammengetan, geteiltes Leid ist halbes Leid, und rückt in Kompaniestärke mit Lastwagen in den Tannenwald vor. Drei ganz unterschiedliche Verkaufsorte, jede Menge Holz, jede Menge Abenteuer beim Weihnachtsbaumkauf!
(Wdh. morgen 13.00-13.45 Uhr)

Am 13.12.18 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Wie Konzerne den Klimawandel vertuschen
Seit Donald Trump US-Präsident ist, gibt es eine neue und zugleich alte Sicht auf den weltweiten Klimawandel im Weißen Haus. Gute Zeiten für Ölfirmen wie Exxon und Shell, die seit 60 Jahren wissenschaftliche Studien und Kampagnen finanzieren, die den Klimawandel bis heute kleinreden. Neue Dokumente beweisen: Diese Firmen wussten seit 1957, dass das Verbrennen fossiler Brennstoffe das Klima verändert - eigene, streng geheim gehaltene Forschungen hatten das ergeben. Die Ölunternehmen in den USA forschten aber nicht nur. Ingenieure von Exxon und Shell nutzen die Erkenntnisse über den zukünftigen Klimawandel schon seit Jahrzehnten für ihre Planungen: Ölbohrplattformen wurden wegen des stetig steigenden Meeresspiegels und der immer heftigeren Stürme höher und stabiler gebaut. Pipelines in der Arktis wurden wegen des schmelzenden Permafrostbodens stärker verankert. "Der Klimawandel war damals ein Riesending", sagt Geophysiker Edward Garvey der von 1978 bis 1983 für Exxon als Wissenschaftler arbeitete. Sein Fazit: "Wir hätten schon vor 30 Jahren etwas gegen den Klimawandel tun können!" Stattdessen beauftragten die Firmen Gegenstudien, die über Lobbygruppen weit verbreitet wurden. "Sie finanzierten bewusst Studien, um die eigenen Ergebnisse zu diskreditieren", so Carroll Muffett, Vorsitzender des Center for International Environmental Law in Washington, einer NGO, die sich mit Umweltrecht befasst: "Für mich ist das der größte Skandal der Menschheitsgeschichte". Mittlerweile haben zwei Staatsanwaltschaften und mehrere Counties in den USA Ermittlungen aufgenommen gegen Exxon und andere Ölfirmen - wegen gezielter Irreführung der Öffentlichkeit beim Thema Klimawandel. Die Story deckt diesen Täuschungsversuch auf und geht Hinweisen nach, dass auch in Deutschland zweifelhafte Studien veröffentlich wurden.
(Wdh. morgen 7.45-8.30 Uhr und übermorgen 12.15-13.00 Uhr)

Am 13.12.18 21:45 - 22:15 Uhr auf
ARD-alpha: O Tannenbaum
Den Weihnachtsbaum kennen alle und sehr viele haben ihn zum Fest geschmückt zu Hause stehen. Wo wächst ein Weihnachtsbaum? Und wie muss er gehegt und gepflegt werden, bevor er zum "Weihnachtsbaum" geadelt werden kann? Die Fernsehreporter gehen dem Werden und Vergehen des Weihnachtsbaumes nach, über das sich die festlich gestimmten Menschen im Kerzenschein des Baumes in ihren Weihnachtsstuben nur selten Gedanken machen. Sie waren auch dabei als in schwindelerregender Höhe Zapfen von Hand geerntet wurden und besuchten eine Darre. Hier werden Samen getrocknet und oft über Jahre eingefroren. Sie beobachteten die Arbeit in einer Baumschule, wo Weihnachtsbäume in Kulturen ausgesät und als Winzlinge immer wieder umgeschult werden. Und natürlich war die Kamera dabei als die Bäume geschlagen wurden, von Waldarbeitern oder von Familien, die es sich nicht nehmen lassen, ihren Baum selbst auszusuchen. Ja und letztlich muss der Baum geschmückt werden. Die Reporter besuchten die Glasbläserstadt Lauscha in Thüringen, da weht das ganze Jahr ein Hauch von Weihnachten durch die Straßen. O Tannenbaum - es gibt viele Geschichten über ihn zu erzählen.
(Wdh. morgen 13.45-14.15 Uhr)

Am 14.12.18 01:05 - 01:55 Uhr auf
D-MAX: Die Abholzer
Bei den Extrem-Holzfällern in den Alpen muss jeder Handgriff sitzen. Selbst kleinste Fehler haben in diesem Job fatale Folgen. Trotzdem erledigen die Männer ihre Aufgaben verlässlich und effizient. DMAX DOKU begleitet drei Teams in schwieriges Gelände: Die „Abholzer“ aus Oberstdorf leisten mit ihrem vier Tonnen schweren Gebirgsharvester in Pfronten ganze Arbeit. Serafin Gstrein ist im Ötztal an steilen Abhängen unterwegs, und in der Verenaschlucht im Schweizer Kanton Solothurn kommt beim Abtransport der Stämme ein Helikopter zum Einsatz. Bei der lebensgefährlichen Arbeit der Voll-Profis ist absolute Konzentration gefragt.

Am 14.12.18 10:35 - 11:20 Uhr auf
BR: Winterwelten
Der Winter ist eine Zeit voller Gegensätze. Neuschnee umhüllt Berge und Täler mit einem weißen Schleier und verzaubert das Land auf märchenhafte Weise. Glitzernde Eisskulpturen entstehen wie zerbrechliche Kunstwerke aus Kälte und Wasser. Und wenn die Sonne scheint, funkelt die Welt plötzlich in einem ganz neuen Licht. Für viele Tiere beginnt jedoch eine Zeit der Entbehrungen und ein täglicher Kampf ums Überleben. Ob Fuchs, Maus, Wildschwein, Hirsch, Eichhörnchen oder Vogel - jeder versucht auf seine Weise dem Hunger und der Kälte zu trotzen. Ein dichtes Winterfell oder Daunenkleid schützt vor der Kälte, aber die Nahrung ist für alle knapp. Hirsche fahren ihren Stoffwechsel herunter, um mit dem kargen Futter auszukommen und bewegen sich möglichst wenig, um keine Energie zu verschwenden. Wasservögel müssen sich bewegen, denn sonst frieren sie auf dem Eis fest. Eichhörnchen haben gut vorgesorgt und machen sich auf die Suche nach ihren heimlichen Nahrungsvorräten, die sie bereits im Herbst versteckt haben. Der Fuchs dagegen muss ständig jagen. Es ist kein leichtes Unterfangen unter dem Schnee Mäuse zu fangen, und häufig auch vergebens. Die Strategien der Natur sind vielfältig und voller Wunder und führen oft zu erstaunlichen, aber auch heiteren Begebenheiten.

Am 14.12.18 11:10 - 12:05 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Massachusetts
Massachusetts lautet in der Sprache seiner Ur-Einwohner: Das „Land der großen Hügel“. Der Bundesstaat im Nordosten der USA hat seine indianischen Wurzeln bis heute bewahrt. Der Name „Massachussetts“ stammt aus dem Algonkin - der Sprache eines von vielen indigenen Stämmen in der Region. In diesem Bundesstaat beheimatet ist auch die Bewegung „Nature Writers“. Hier leben viele Schriftsteller, die als Hobby-Naturforscher tätig sind und Wissenschaftler vor Ort unterstützen. Es ist eine der am stärksten urbanisierten Regionen der USA, die sich dennoch ihre Ursprünglichkeit und ihre reichhaltige Natur bewahren konnte. Im Meeresschutzgebiet Stellwagen überwacht Monica Pepe die Wal-Populationen. Ihre Mission lautet: Aufklären und Handeln, zum Wohlergehen ihrer Schützlinge. Brian Sharp ist weltweit bekannt als Experte für Tiere, die sich in Netzen verfangen oder bei Ebbe stranden. Er ist Retter von Meeressäugetieren in Not. Mit der Natur im Einklang leben, um sie besser zu verstehen - das ist das Ziel von Nick und Valerie Wisniewski. Beide sind sie Wanderführer und auf das Spurenlesen von Bären spezialisiert. Richard Primack und sein Team scheuen keine Mühen, um auf die Gefahren des Klimawandels hinzuweisen. Sie wollen so schnell wie möglich ein Umdenken herbeiführen. In einem Forschungszentrum in Wareham wachen Wissenschaftler über einen wirtschaftlichen und kulturellen Schatz: die Cranberries, eine einheimische Pflanze.
(Wdh. morgen 13.25-14.30 Uhr)

Am 14.12.18 15:15 - 16:15 Uhr auf
D-MAX: Ed Stafford - Tief im Regenwald
Machete, Schlauchboot und Moskitonetz: Ed Stafford bereitet sich in London auf seine nächste Expedition vor. Dieses Mal führt die Reise in den größten Regenwald der Welt. Dort hat der Abenteurer auf Satellitenbildern mitten im Dschungel einen türkisblauen See entdeckt, der von keiner erkennbaren Wasserquelle gespeist wird. Ist das Gewässer durch einen Meteoriteneinschlag entstanden? Um das Geheimnis zu lüften, bricht der Ex-Soldat nach Brasilien auf und erkundet dort 120 Kilometer von der nächsten Straße entfernt die unberührte Wildnis.

Am 14.12.18 17:40 - 18:35 Uhr auf
arte: Virunga, der Kampf für die Berggorillas
Ein Nationalpark im Ostkongo, in einer der krisenreichsten Regionen der Erde, wo fünfhundert Berggorillas mehr Aufmerksamkeit erfahren als die Menschen, die in seinem Umfeld leben? Das weckt Neid und Begehrlichkeiten - und auch Gewalt. Die Verteidigung des Virunga Nationalparks und seiner Bewohner, der letzten Berggorillas auf der Welt, ist eine tägliche Herausforderung. "360o Geo Reportage" porträtiert beide Seiten: Ranger, die täglich ihr Leben riskieren, und Menschen, die sich durch den Nationalpark um ihr Eigentum gebracht sehen.