Internationaler Tag der Wälder

Der 21. März wurde erstmals 1971 Jahren von der FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) als „Tag des Waldes“ ausgerufen. Dies geschah als Reaktion auf die globale Waldvernichtung. Mit knapp vier Milliarden Hektar bedecken Wälder noch rund 30 Prozent der Erdoberfläche. Während sich – ausgehend von Deutschland – seit über 300 Jahren eine nachhaltige Forstwirtschaft in vielen Teilen Europas etablierte, ist die Sorge um die Regenwälder groß, die nach wie vor durch Raubbau und Klimawandel bedroht sind. Ende des Jahres 2012 wurde dann auf Beschluss der Plenarsitzung der UN-Generalversammlung der traditionelle 21. März eines jeden Jahres zum „Tag der Wälder“ auf internationaler Ebene erklärt. Dieser Welttag der Forstwirtschaft soll die Wichtigkeit aller Arten von Wäldern und ebenso der Bäume außerhalb von Wäldern betonen und würdigen. Einer breiten Öffentlichkeit soll deutlich gemacht werden, dass es im internationalen Zusammenspiel gilt, die nachhaltige Bewirtschaftung, die Erhaltung und die Entwicklung aller Arten von Wäldern und Bäumen zugunsten heutiger und künftiger Generationen zu stärken.

Im Jahr 2018 steht der Tag des Waldes unter dem Motto "Wälder für nachhaltigere Städte".

Immer mehr Menschen als je zuvor leben in Städten, und bis 2050 werden voraussichtlich sechs Milliarden Menschen, das heißt 70 Prozent der Weltbevölkerung, in städtischen Gebieten leben. Diese rasche Urbanisierung muss jedoch nicht unbedingt zu stark verschmutzten und ungeregelt wachsenden Städten führen. Bäume und städtische Wälder können unsere Städte durch Kühlung der Luft, Ausfiltern schädlicher Stoffe und die Milderung der Auswirkungen des Klimawandels zu grüneren, gesünderen und lebenswerteren Lebensräumen machen. (Quelle: FAO)

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