Fernseh-Tipps rund um Wald und Natur

Am 31.07.21 06:00 - 06:15 Uhr auf
SWR: Luchsmord - Tatort-Kommissar Andreas Hoppe ermittelt
Zwei grausam getötete Luchse werden im Bayerischen Wald gefunden. Es gibt Hinweise, dass die Täter bekannt sind. Doch bis heute können sie nicht überführt werden. Ein Naturkrimi, der bittere Realität ist und den Naturschützer und "Tatort"-Kommissar Andreas Hoppe in den Bayerischen Wald führt. Dort trifft er auf eine Mauer des Schweigens. Bis ein verdeckt ermittelnder Artenschutzfahnder auftaucht. Plötzlich führt die Spurensuche zur Pelzmafia. Aber auch die Jägerschaft und die ermittelnden Behörden geraten in die Kritik. In dieser Kurzfassung einer längeren Dokumentation werden Schüler*innen als "Detektive" angesprochen und erhalten Zugang zu den Themen Artenschutz, Ökologie, Jagd und ethischen Umgang mit Tieren.

Am 31.07.21 06:15 - 07:15 Uhr auf
hr: Die Alpen - bewundert, begehrt und bedroht
Durch den Massentourismus, den Ausbau von Skigebieten, die Eröffnung von Freizeitparks und den Klimawandel sind die Berge als Natur- und Kulturlandschaft in Gefahr. Wir haben mit dem Meteorologen Sven Plöger gesprochen und ihn gefragt, ob es noch eine Chance gibt die schmelzenden Gletscher zu retten. Von Steffen Reich vom Deutschen Alpenverein und dem Geologen Michael Kleider wollten wir wissen, was sie von den Alpen als Freizeitparadies halten. Der Tourismusdirektor von Ramsau und die Tourismusexpertin Prof. Claudia Brözel erzählt uns, wie sanfter wie sanfter Tourismus funktioniert.
(Wdh. morgen 14.00-15.00 Uhr auf ARD-alpha)

Am 31.07.21 06:15 - 06:30 Uhr auf
SWR: Tiere und Pflanzen - Leben in der Wiese
Die Wiese - eine artenreiche Lebensgemeinschaft aus Gräsern und Blumen, in der sich viele Insekten und andere Tiere tummeln. Störche gehen auf die Pirsch nach Mäusen, Feldgrillen streiten um ihr Revier, eine Schmetterlingsraupe macht Ameisen zu ihren Leibwächtern. Wiesen sind im Südwesten ein Lebensraum auf Zeit. Würden sie nicht regelmäßig gemäht, wären sie bald von Bäumen überwachsen. Mahd oder Beweidung halten den Wald in Ordnung. Dort, wo Wiesen besonders stark gedüngt werden, droht ihnen ein anderes Schicksal: Aus der bunten Blumenpracht wird eine eintönige Fettwiese, die zwar viel Viehfutter liefert, ökologisch gesehen aber nahezu wertlos ist.

Am 31.07.21 06:30 - 07:00 Uhr auf
SWR: Insekten in Gefahr
In manchen Gebieten ist die Zahl der Insekten in den vergangenen Jahrzehnten um 75 Prozent gesunken. Vom Insektensterben ist die Rede. Es scheint, als ob keine Insektengruppe verschont bliebe: Libellen, Bienen, Käfer, Schmetterlinge - überall gibt es Verlierer. Andererseits tauchen in jüngster Zeit gerade in Südwestdeutschland immer mehr neue Arten auf. Wie kommt das? Soll man sich darüber freuen, dass es weniger Mücken, Fliegen und Wespen gibt? Ist man verpflichtet, auch ihr Überleben zu sichern? Was muss getan werden, um die Insekten zu retten? Die SWR Doku macht sich auf die Suche nach den Hauptverantwortlichen für das Insektensterben. Ist es die Landwirtschaft? Der Klimawandel? Oder der Flächenfraß? Das neueste Werk des preisgekrönten Tierfilmers Jan Haft zeigt in eindrucksvollen Bildern, wie faszinierend Insekten sind und wie groß ihre Bedeutung für die Umwelt ist. Fachleute, die das Leben und den Rückgang dieser Tiergruppe erforschen, kommen zu Wort. Außerdem werden Initiativen gezeigt, die sich aktiv für den Insektenschutz einsetzen. Eine Aufgabe von immenser Tragweite, denn der Untergang der Insekten würde eine ungeahnte Kettenreaktion nach sich ziehen.

Am 31.07.21 06:35 - 07:00 Uhr auf
rbb: Davids Welt - Wo der Kakao an Bäumen wächst
Der neunjährige David wohnt mit seiner Familie im Urubamba-Tal, einem urigen Bergregenwald mitten in Peru. Hier lebten früher die Inka - die Ureinwohner des Landes. David ?s Familie besitzt einen kleinen Bauernhof, auf dem sie Kaffee und Kakao produziert. Wenn David nicht gerade in der Schule ist, hilft er viel auf dem Hof - denn es gibt jede Menge zu tun: Tiere füttern, die Kakaobohnen zum Trocknen wenden, den Kaffee ernten und vor allem die Früchte vor plötzlichem Regen schützen.

Am 31.07.21 07:00 - 07:30 Uhr auf
3sat: Das Sumpfgebiet des Neuenburgersees
Das Naturreservat Grande Cariçaie zieht sich am gesamten Südufer des Neuenburgersees entlang und ist das größte Schutzgebiet der Schweiz. Das aus Mooren, flachen Gewässern und Wäldern gebildete Naturreservat bildet den Lebensraum für rund 800 Pflanzen- und 10 000 Tierarten. Michel Antoniazza, auch "Kind des Sumpfes" genannt, hat sich seit über 40 Jahren dem Schutz des Sumpfgebietes verschrieben.

Am 31.07.21 07:30 - 08:00 Uhr auf
rbb: Future - Zwischen Klimakrise und Corona
Corona hat den Kampf der jungen Generation für den Klimaschutz in den Hintergrund gedrängt. Jugendliche, Azubis und Studierende haben Solidarität mit den Älteren bewiesen und auf Vieles verzichten müssen. Nun fragen sie sich, auf welche Veränderungen sich die Gesellschaft einlässt, um ihre Zukunft auf dem Planeten zu sichern.

Am 31.07.21 09:30 - 10:00 Uhr auf
BR: Babirusa - Das Schwein, das sich selber killt?
Babirusa - so wird der in Indonesien lebende Hirscheber genannt. Sein Name setzt sich aus den indonesischen Wörtern für "Hirsch" und "Schwein" zusammen. Diese Tierart steht in dem Verdacht, sich selbst zu töten, denn seine Hauer, die größer sind als bei anderen Schweinen, ragen nicht aus dem Maul heraus, sondern bilden beim Wachstum einen Bogen nach hinten. Dabei wachsen die Hauerspitzen mitunter bis zum Kopf und sogar ins Gehirn hinein.

Am 31.07.21 09:30 - 10:00 Uhr auf
phoenix: Können Afrikas Wälder der Welt helfen?
Während viele Länder in Afrika Wälder abholzen, haben sich andere zu massiven Aufforstungen verpflichtet. Eines der Vorbilder ist Kenia. Aber der Schutz von Wäldern und Tieren ist in Zeiten von Covid-19 nicht leichter geworden.
(Wdh. heute 19.30-20.00 Uhr)

Am 31.07.21 10:00 - 10:30 Uhr auf
BR: Liebenswerte Einbrecher
Wie eine Insel mitten im australischen Regenwald steht ein Häuschen. Dort leben nicht nur eine Familie, sondern auch die Ureinwohner des umliegenden Urwaldes, dazu zählen auch die Possums. Sie untersuchen neugierig diese kleine Festung menschlicher Zivilisation mitten in ihrem Revier. Vor allem nachts darf nichts auch nur eine Minute aus den Augen gelassen werden - und schon gar nicht, wenn es sich um etwas Fressbares handelt.

Am 31.07.21 12:30 - 13:00 Uhr auf
ARD-alpha: Brandgefährlich - unsere Papierverschwendung!
Die Doku begleitet den Umweltschützer Domingos Patacho bei seinem Kampf für eine bessere Forstwirtschaft, besucht Angehörige der Opfer der Brandkatastrophe und spricht mit Kleinbauern.

Am 31.07.21 13:55 - 14:40 Uhr auf
hr: Wilde Heimat - Der Sommer
Im Juni lässt die hoch stehende Sonne die Temperaturen klettern, die Tage werden länger und der Sommer, die wärmste und bunteste Jahreszeit in unseren Breiten, hält Einzug. Selbst die rauen Hochlagen der Alpen überzieht nun ein farbenprächtiger Blütenteppich. Es ist die Zeit der Insekten: Schmetterlinge und Bienen nutzen den Überfluss, die Luft ist erfüllt vom Gesang der Heuschrecken und Feldgrillen. Sommer ist auch die Zeit, in der die meisten Tiere ihren Nachwuchs versorgen. Während in den abgelegenen Bergwäldern Österreichs eine Braunbärin ihre drei kleinen Jungen säugt, sind in der Schwäbischen Alb die Wanderfalken fast flügge.
(Wdh. übermorgen 10.40-11.25 Uhr)

Am 31.07.21 14:00 - 14:30 Uhr auf
NDR: Erste Hilfe vom Pflanzenarzt
Neue Herausforderungen warten auf Pflanzenarzt René Wadas, denn seit Neuestem ist er auch Klinikbesitzer, genau genommen Pflanzenkrankenhausbesitzer. Das ist einzigartig in Deutschland: In der alten Gärtnerei Anacker in Kissenbrück im Landkreis Wolfenbüttel finden die "grünen Patienten" von René Wadas nun stationäre und ambulante Hilfe. In regelmäßigen Sprechstunden können sich Pflanzenbesitzer an den Gärtnermeister und Bestsellerautor wenden. Die schwereren Fälle behandelt der Pflanzenarzt vor Ort. Die Besonderheit: Die Heilung der erkrankten Pflanzen erfolgt mit selbst gebrauten Tees, Suden, Pflanzenextrakten und mithilfe von Mikroorganismen.

Am 31.07.21 16:15 - 17:00 Uhr auf
BR: Wenn die Zugspitz' schwitzt
Nirgendwo sonst in Deutschland zeigt sich der Klimawandel so wie in den Alpen: Dort steigen die Temperaturen fast doppelt so stark wie im bundesweiten Durchschnitt. Mit dramatischen Auswirkungen auf die alpine Natur. Auch auf Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze (2.962 Meter), wird es wärmer. Stürme, Dürren und Starkregen nehmen zu. Das Ökosystem des Berges verändert sich. Angelika Vogel und Jürgen Eichinger zeigen mit spektakulären Naturbildern, was sich durch die wärmeren Temperaturen bereits verändert hat.
(Wdh. kommende Nacht 2.30-3.15 Uhr)

Am 31.07.21 17:35 - 18:05 Uhr auf
ZDF: Socken aus CO2
Man kann es essen oder Kleidung daraus machen: Der Klimakiller CO2 kann dem Menschen sogar nützlich sein. Dafür entwickeln Vordenker*innen überraschende Konzepte. Besonders die Industrie steht unter Druck, den Klimaschutz voranzubringen: Am Chemiestandort Leverkusen wird deshalb an einer neuen Technologie gearbeitet. Liv Adler möchte unvermeidliche CO2-Emissionen recyceln und in Produkte verwandeln, zum Beispiel in Socken. Für den finnischen Visionär Pasi Vainikka hat seine Art der Verwendung von CO2 einen Hauch von Science-Fiction: "Wir machen Essen aus Luft! Wir brauchen dazu kein Ackerland, müssen dafür auch keine Wälder roden und benötigen kaum Wasser." Er möchte mit seinem Start-up Solarfoods die Nahrungsmittelbranche revolutionieren. Seine Basisnahrung entsteht aus Mikroorganismen, Solarstrom und: CO2 aus der Luft. Großes Potenzial liegt aber auch im Moor: Auch wenn nur drei Prozent der Landoberfläche der Erde Moore sind, so bindet der Torf mehr CO2 als alle Wälder auf der Welt zusammen. Doch Moore sind rar in einer immer dichter besiedelten Landschaft. Warum also nicht den Superspeicher aufs Dach holen? Am Helmholtz-Institut in Leipzig wird das Prinzip getestet.

Am 31.07.21 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Wilde Überlebenskünstler
Tiere waschen sich nie die Hände, putzen sich die Zähne oder springen unter die Dusche. Trotzdem sind sie sauber und verwenden im Laufe ihres Lebens ungeheuer viel Zeit auf ihr Äußeres. Sie kratzen, lecken und pudern sich, sie kämmen ihre Federn, nehmen Schlammbäder oder halten sich eine Putzhilfe. Dabei beugt die gründliche Pflege nicht nur Krankheiten und Parasiten vor sie hilft auch, sich zu verteidigen oder kann für die Beziehung nützlich sein.
(Drei weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 23.15 Uhr, Wdh. morgen 17.00-20.00 Uhr)

Am 01.08.21 09:15 - 09:55 Uhr auf
ZDFneo: Japan – Land der Gegensätze
Inseln, die monatelang im Schnee eingeschlossen sind, karibisch anmutende Strände mit Korallenriffen, winzige Fische, die riesige Nester bauen, Wüsten aus Beton und unberührte Natur: Dirk Steffens entdeckt ein Land voller Gegensätze und Überraschungen.

Am 01.08.21 09:30 - 10:15 Uhr auf
mdr: Spaniens wilder Süden (1/2)
Jahrhunderte der Migration und Neubesiedlung prägten Kultur und Natur Andalusiens gleichermaßen. Afrikanische Tierarten kamen im Mittelalter während der Zeit der arabischen Herrschaft an die südspanischen Küsten und fanden dort ein neues Zuhause. Die Berberaffen von Gibraltar sind das prominenteste Beispiel, sie gelten bis heute als Hüter der britischen Kronkolonie. Im Hinterland der Küste siedelten in dieser Zeit weit weniger bekannte Tiere.

Am 01.08.21 10:40 - 11:25 Uhr auf
ZDFneo: Kanada – Schatz der Kälte
Schlangen, Kamele, Diamanten – wer denkt dabei schon an Kanada? Tatsächlich bietet das Land mehr als schöne Landschaften und wilde Bären. Dirk Steffens entdeckt Schätze, die man hier nicht erwartet.

Am 01.08.21 13:15 - 14:00 Uhr auf
ARD: Wildes Berlin
Berlin ist eine pulsierende Metropole und zugleich Lebensraum von unzähligen Waschbären, Füchsen, Fledermäusen, Eichhörnchen, Igeln und Bibern. Auf jeden Menschen kommt mindestens ein Vogelpaar, nirgendwo sonst gibt es so viele Spatzen und Nachtigallen. Die Wildnis ist ein fester Bestandteil der Stadt, eine faszinierende Parallelwelt voller kleiner und großer Naturwunder. Für den Film "Wildes Berlin" haben Rosie Koch und Roland Gockel die Tierwelt der Hauptstadt durch alle vier Jahreszeiten begleitet.

Am 01.08.21 13:45 - 14:30 Uhr auf
SWR: Costa Rica - Paradies zwischen den Ozeanen
Costa Rica ist eine wahre Oase zwischen zwei Kontinenten und zwei Ozeanen, eine schmale Landbrücke zwischen den Kontinenten, einzigartig durch ihre exotische Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren wie nirgendwo sonst auf der Erde. Leuchtend grüner Urwald, der bis an die Ufer von gleich zwei Weltmeeren reicht, und der dem Land seinen Namen gegeben hat: Costa Rica, reiche Küste.
(Wdh. morgen 9.30-10.15 Uhr)

Am 01.08.21 13:45 - 14:30 Uhr auf
SWR: Costa Rica - Paradies zwischen den Ozeanen
Costa Rica ist eine wahre Oase zwischen zwei Kontinenten und zwei Ozeanen, eine schmale Landbrücke zwischen den Kontinenten, einzigartig durch ihre exotische Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren wie nirgendwo sonst auf der Erde. Leuchtend grüner Urwald, der bis an die Ufer von gleich zwei Weltmeeren reicht, und der dem Land seinen Namen gegeben hat: Costa Rica, reiche Küste.
(Wdh. morgen 9.30-10.15 Uhr)

Am 01.08.21 15:00 - 16:00 Uhr auf
ARD-alpha: Unser Wald - Geliebt, geschunden, gepflegt
Einst haben sie ihn gefürchtet, dann ausgebeutet, aufgeforstet, gepflegt und verehrt. Es ist eine wechselhafte Geschichte, die die Beziehung der Deutschen zum Wald geprägt hat; er ist Teil ihrer Identität. Seit Jahrtausenden nähren sie den Mythos Wald - der Ort, an dem die Hexen leben, in dem die Märchen spielen. Bereits vor zweitausend Jahren zur Zeit der Kelten, Römer und Germanen wurde der Wald intensiv genutzt. Aus seinem Holz wurden Häuser, Schiffe und Schutzwälle gebaut. Die Folgen waren dramatisch: große Flächen fielen der intensiven Holznutzung zum Opfer und wurden zerstört. Doch die Menschen gaben ihm auch seinen Platz zurück - damals wie heute in Zeiten der nachhaltigen Holzwirtschaft und des Klimawandels. Wie unsere Vorfahren die Wälder erschlossen haben und was uns Sagen und Dichtung über unsere Beziehung zu den Wäldern verraten, darüber sprechen wir mit dem Forstwissenschaftler Markus Herbener und dem Schwarzwald-Ranger Achim Laber.

Am 01.08.21 15:25 - 16:15 Uhr auf
arte: Wildes Innsbruck
Die Folgen von Tourismus, die Eingriffe durch Industrie und Verkehr und die notwendigen Sicherungsmaßnahmen gegen Naturgewalten wie Lawinen und Murenabgänge zwingen Gämsen, Steinböcke, Hermeline und Schneehühner zu einer kreativen Anpassung und Neuorientierung in ihrem Lebensraum nahe der alpin-urbanen Großstadt Innsbruck. Die Dokumentation zeigt die Spannung zwischen Urbanität und berührter wie auch unberührter alpiner Naturlandschaften und der dort beheimateten Tierwelt.

Am 01.08.21 16:45 - 17:15 Uhr auf
BR: Jagdfieber - Der Naturfotograf Horst Eberhöfer
"Das wahre Leben ist das Leben in den Wäldern", sagt der Südtiroler Horst Eberhöfer, einer der besten Naturfotografen Europas, ausgezeichnet mit internationalen Preisen. Doch er war nicht immer Fotograf. In jungen Jahren war er Wilderer. Während sein Vater als Jagd-Revierleiter im Stilfser-Joch-Nationalpark tätig war, hatte er - der Sohn - dort gewildert. Es war falsch, gesteht er inzwischen ein. In dieser Zeit jedoch entwickelte Eberhöfer einen siebten Sinn, sich nahe an das Wild heranzuschleichen. Er kennt die Plätze, wo es sich aufhält - und wie man es anlockt.

Am 02.08.21 09:30 - 10:25 Uhr auf
arte: Harpyien, die größten Greifvögel des Regenwaldes
Die Harpyie zählt zu den imposantesten und kräftigsten Greifvögeln der Welt. Mit einer Flügelspannweite von bis zu zwei Metern jagt sie im dichten Blätterdach des südamerikanischen Regenwaldes vorwiegend Affen und Faultiere. Bis heute sind diese scheuen Tiere kaum erforscht. Wissenschaftler testen daher verschiedene Möglichkeiten, den Jägern des Dschungels auf die Spur zu kommen. Eile ist dabei geboten. Denn durch intensive Rodungen werden die Reviere der Harpyien und die ihrer Beutetiere immer weiter begrenzt. GEO Reportage hat Forscher besucht, die die Geheimnisse der Harpyien ergründen wollen.

Am 02.08.21 10:15 - 11:00 Uhr auf
3sat: Die Macht der Jahreszeiten (1/2)
Die Jahreszeiten sind der geheime Motor allen Lebens auf der Erde. Seit Urzeiten prägen sie den Rhythmus der Natur. Je nach geografischer Lage fallen sie zwar unterschiedlich aus, dennoch gelten sie weltweit als konstante Größe. In den tropischen Klimazonen sind es nur zwei, auf der Nord- und Südhalbkugel hingegen vier Jahreszeiten, die den Takt vorgeben. So auch in Deutschland: Menschen, Tiere und Pflanzen richten sich nach dem Ablauf von Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Der erste Teil der filmischen Reise durch die vier Jahreszeiten beginnt im Februar mit dem Erwachen der Natur und endet im spätsommerlichen Monat August.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 11.40 Uhr)

Am 02.08.21 10:15 - 11:00 Uhr auf
SR: Planet der Spatzen
Kaum ein Ort, an dem es neben Menschen nicht auch Spatzen gibt. Sie sind unsere ältesten Kulturfolger. Der Film begleitet den Spatz, auch Haussperling genannt, in einer Reise um die Welt. In spektakulären Bildern erzählt er kleine Geschichten von Spatzen und Spatzen sowie von Spatzen und Menschen. Obwohl die Haussperlinge die Menschen seit mehr als 10.000 Jahren begleiten, sind sie Wildtiere geblieben. Geduld und List sind gefragt, wenn man ihnen nahekommen will.

Am 02.08.21 11:20 - 12:05 Uhr auf
arte: Ein Traum von Baum - Die Standhaften
In der Gegend von Stafford im nördlichen Kalifornien gibt es mit einer Höhe von 115 Metern die höchsten Bäume weltweit: Mammutbäume. Hier steht auch ein riesiger Mammutbaum namens Luna, den eine mutige junge Frau vor der Abholzung bewahrt hat: Julia Butterfly Hill harrte 738 Tage auf einer kleinen Plattform aus, um den Redwood-Baum vor der Abholzung zu bewahren. Der Baum wurde zur Symbolfigur für den Kampf gegen die Zerstörung eines jahrtausendealten Waldes. Auf der anderen Seite des Ozeans, einige hundert Kilometer von Tokio entfernt, hegt und pflegt in der kleinen Stadt Obuse der weltbekannte Bonsai-Meister Shinji Suzuki einen mehr als 500 Jahre alten Bonsai-Wacholderbaum. Dass der Baum so lange überlebte, macht ihn besonders faszinierend. Shinji Suzuki hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit den kunstvoll beschnittenen Miniaturbäumen die Harmonie und die Kraft der Natur zum Ausdruck zu bringen. Sie sind in Japan ein Symbol für Besonnenheit, Achtsamkeit und Frieden. Beide Bäume - der eine riesig, der andere im Vergleich winzig - machen deutlich, wie standhaft die Natur sein kann, wenn es ums Überleben geht - und wie wichtig es dennoch ist, sich aktiv für den Erhalt solch einzigartiger Pflanzen einzusetzen.

Am 02.08.21 14:45 - 15:30 Uhr auf
BR: Die Letzten Europas - Wildpferde im Münsterland
Tierfilmer Christian Baumeister begleitete die Dülmener Wildpferde mehr als ein Jahr mit der Kamera. Die letzten Wildpferde Europas überstanden jahrhundertelang den Wandel von Wildnis in Kulturland und leben noch immer bei jeder Witterung mitten im Münsterland.

Am 02.08.21 16:00 - 16:45 Uhr auf
3sat: Kielings wildes Afrika
Seit 25 Jahren bereist Andreas Kieling als Tierfilmer die Welt und berichtet von den schönsten Tierparadiesen. In dieser Folge widmet er sich ausschließlich dem afrikanischen Kontinent. Extreme jeder Art stehen immer wieder im Vordergrund: Von der legendären Serengeti und dem Mahale-Nationalpark in Tansania geht es ins äthiopische Hochland. Von den Regionen rund ums Kap der Guten Hoffnung weiter bis zum Addo-Elefanten-Nationalpark in Südafrika. Die Afrikareise von Andreas Kieling startet in den weiten Grassteppen der Serengeti, dem Inbegriff für afrikanisches Tierleben.
(Wdh. morgen 10.10-10.55 Uhr)

Am 02.08.21 19:10 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: P.M. Wissen
Weltweit atmen Stadtbewohner verschmutzte Luft ein - mit erheblichen gesundheitlichen Folgen. Ein deutsches Start-Up Unternehmen hat nun einen Biotech-Filter entwickelt, der als künstlicher Baum für saubere Atemluft sorgen soll. Die sogenannten Citytrees sind mit Moos besetzt und reinigen das stündliche Atemvolumen von bis zu 7.000 Menschen. Der Citytree kann zehn Mal mehr CO2 aufnehmen als ein gewöhnlicher Baum. Die Lösung im Kampf gegen Smog und Feinstaub?

Am 02.08.21 20:15 - 21:45 Uhr auf
3sat: Die Retter der Nashörner
Frank Elstner besucht in seiner Artenschutz-Doku Menschen, die für die Nashörner in Ostafrika kämpfen. Er nimmt teil an der wichtigsten Umsiedelungsaktion für diese Tiere in in den letzten Jahrzehnten. Mehrere Nashörner sollen aus dem Nationalpark Nakuru im Norden Kenias nach Tsavo im Süden gebracht werden, wo bis in die 1950er Jahre fast 20.000 Nashörner lebten, bevor Wilderer bis auf 14 Tiere fast alle umbrachten. Auf seiner Reise informiert er sich zudem über Projekte zum Schutz von Baby-Elefanten, Giraffen und Meeresschildkröten.

Am 02.08.21 20:15 - 21:00 Uhr auf
hr: Wildes Südostasien - Im Reich der Flugdrachen
Die unbändige Kraft der tropischen Sonne herrscht über die Inseln Südostasiens wie keine andere. Sie sorgt dafür, dass Schlangen fliegen, Affen singen, manche Bäume in den Himmel wachsen und macht andere Kreaturen zu Killern. In den Urwäldern Südostasiens ist die Sonne die treibende Kraft hinter der größten biologischen Vielfalt auf der Erde.
(Wdh. morgen 10.35-11.20 Uhr)