Fernseh-Tipps rund um Wald und Natur

Am 06.12.19 16:20 - 17:00 Uhr auf

3sat: Winzige Wunder (1/3)
Die dreiteilige Reihe "Winzige Wunder" zeigt mithilfe von Superzeitlupen, Zeitraffern und Makroaufnahmen eine Welt, die uns mit bloßem Auge verborgen bleibt: das Leben der Insekten. "Die Wiese des Schreckens" erzählt von einem wahren Gruselkabinett, das sich direkt vor unserer Haustür findet: von schleimigen Monstern, fliegenden Killerkommandos, Gattenmördern und Luftpiraten. Mit Stilmitteln aus dem Horrorfilmgenre zeigt diese ungewöhnliche Naturdokumentation die abenteuerliche Reise eines sechsbeinigen, sympathischen Helden mit roten Flügeln und sieben Punkten durch eine ganz normale Wiese, in der es vor Ungeheuern nur so wimmelt.
(Teil 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)

Am 06.12.19 17:40 - 18:35 Uhr auf
arte: Sibirien - Büffeln in der Tundra
Der siebenjährige Sachar lebt im nördlichsten Teil Sibiriens. Dieses Jahr hat sich eine junge Lehrerin im Nomadenlager der dolganischen Familie niedergelassen, um ihn dort zu unterrichten. Die Dolganen zählen etwa 8.000 Menschen. Sie sind eines der letzten indigenen Völker Sibiriens. Der Dokumentarfilm beobachtet Sachars erstes Schuljahr und die tägliche Arbeit seiner Familie in den Weiten der verschneiten Tundra.

Am 06.12.19 20:15 - 21:00 Uhr auf
hr: Grünes Wunder Costa Rica
Lange Traumstrände, üppiger Dschungel, faszinierende Vulkane und heiße Quellen, dazu eine artenreiche Fauna und Flora: das alles in einem friedlichen, demokratischen Land, das auch den Namen "Schweiz Mittelamerikas" trägt. Costa Rica ist in vielerlei Hinsicht etwas ganz Besonderes. Als Reiseziel lockt es vor allem mit seiner Natur und weiß auch um den Wert dieser Ressource. Rund ein Viertel des Landes stehen unter Naturschutz. Das Land zwischen den zwei Ozeanen bietet auf kleiner Fläche eine enorme Fülle unterschiedlicher Lebensräume und zeigt, dass Urwald nicht gleich Urwald ist.
(Wdh. übermorgen 14.45-15.30 Uhr)

Am 07.12.19 06:00 - 06:30 Uhr auf
BR: Umstrittene Wildtierhaltung für die Manege
Tierschützer laufen schon seit längerem Sturm gegen die Haltung von Wildtieren im Zirkus. Heimlich gedrehte Videos zeigen Dompteure, die ihre Raubtiere peitschen, verhaltensgestörte Elefanten und eingepferchte Giraffen. Gerade hat Großbritannien beschlossen, Wildtiere aus der Manege zu verbannen. Während in mehr als 20 EU-Staaten schon ein solches Wildtierverbot gilt, steht es in Deutschland und Frankreich bei den Offiziellen derzeit nicht zur Debatte, obwohl sich die Mehrheit der Bevölkerung in beiden Ländern immer wieder für ein Wildtierverbot ausspricht. Gibt es überhaupt noch gute Gründe, die die Wildtierhaltung im Zirkus rechtfertigen? Um am eigenen Leib zu erfahren, wie die Zukunft des Zirkus ohne Tiere aussieht, trainieren die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner mit den Zirkuskindern des Circus Leopoldini.

Am 07.12.19 07:10 - 07:35 Uhr auf
ARD: Voll süß, Koala!
Diesmal ist Anna auf der Suche nach den tollen Koalas. Normalerweise ist es gar nicht so einfach, einen Koala in freier Wildbahn zu sehen, denn die sitzen hoch oben in den Eukalyptusbäumen und sind von unten kaum zu erkennen. Doch Koala-Expertin Claudia kennt einen Park bei Port Lincoln in Australien, wo die Bäume so niedrig wachsen, dass Anna die Tiere vielleicht auf Augenhöhe beobachten kann. Koalas sind gemütliche Tiere. Sie schlafen 20 Stunden am Tag und die restlichen vier Stunden verbringen sie mit Fressen. Claudia zeigt Anna, wie viel ein Tier essen muss, um nicht zu verhungern. Denn die Koala-Nahrung Nummer 1, die Eukalyptusblätter, enthalten kaum Nährstoffe. Und giftig sind sie auch noch - warum der Koala sie trotzdem problemlos verdauen kann, ist immer noch ein Rätsel.

Am 07.12.19 07:45 - 08:30 Uhr auf
ServusTV: Holz
Der Werkstoff Holz wurde, lange bevor Stahl und Plastik zum Einsatz kamen, in der Bauindustrie verwendet. In der Vergangenheit galt Holz als wichtigster Rohstoff im Bauwesen. Noch heute ist der Baustoff in Verwendung: Holz wird genutzt, um Burger zu braten, Häuser abzustützen und als Fußboden. Holz gilt weiterhin als wichtiger Rohstoff im Alltag der Menschen.

Am 07.12.19 09:30 - 10:00 Uhr auf
BR: Waldhund-Weibchen gesucht
Waldhunde waren schon immer seltene Gäste im Zoo und heute schwindet ihr Bestand sogar in ihrer Heimat Südamerika. Es ist einfach nicht mehr genug frisches Blut für eine erfolgreiche Nachzucht vorhanden.

Am 07.12.19 10:00 - 10:40 Uhr auf
3sat: Waldviertel - Vom Zauber des rauen Landes
Der Film von Kurt Mündl zeigt die Wälder, Hügel, Hochmoore und Täler des nördlichen Waldviertels, eine der ältesten Kultur- und Naturlandschaften Österreichs, im Lauf der Jahreszeiten.
(Wdh. kommende Nacht 3.55-4.35 Uhr)

Am 07.12.19 10:10 - 10:55 Uhr auf
ZDFneo: Die Odyssee der einsamen Wölfe (1/2)
100 Jahre lang war der Wolf in Mitteleuropa ausgerottet. Die Menschen sehen seine Rückkehr mit gemischten Gefühlen. Überall dringt der Wolf in die Zivilisation ein und markiert damit eine der spektakulärsten Entwicklungen im europäischen Naturraum. Es ist die erstaunliche Geschichte von drei Wanderwölfen. Auf der Grundlage wissenschaftlicher Daten lassen sich ihre Wege quer durch Europa exakt nachvollziehen und miterleben.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 11.40 Uhr)

Am 07.12.19 10:40 - 11:25 Uhr auf
3sat: Wachau - Land am Strome
Es zählt zu den schönsten Schauspielen der Natur, wenn in der Wachau im Frühling die Marillenbäume zu blühen beginnen und den ganzen Landstrich in ein duftendes Blütenmeer verwandeln. Die Wachau ist mit 36 Kilometern nur ein kurzer Abschnitt der 2800 Kilometer langen Donau - und zählt zum UNESCO-Welterbe. Die Dokumentation zeigt die Reize dieser österreichischen Kultur- und Naturlandschaft im Wechsel der Jahreszeiten. Das gewundene Donautal, die Auwälder, Felsformationen und die von Menschenhand geschaffenen Weinbauterrassen sind UNESCO-Naturdenkmäler.
(Wdh. kommende Nacht 4.35-5.20 Uhr)

Am 07.12.19 13:00 - 14:00 Uhr auf
ARD-alpha: Palmöl - Allzweckwaffe ohne Alternativen?
Deodorant, Waschmittel, Fertigpizza, Schokocreme: In unzähligen Alltags-Produkten steckt Palmöl - eine Allzweckwaffe: Palmöl ist geschmacksneutral, schmilzt erst bei hohen Temperaturen und wird nicht so schnell ranzig wie andere Öle. Vor allem aber ist es billig. Die tropische Ölpalme wächst schnell und benötigt im Vergleich zu anderen Ölpflanzen weniger Fläche. Kein Wunder, dass Ölpalmen immer häufiger angebaut werden. Greenpeace zufolge wird jede Stunde eine Urwaldfläche so groß wie 100 Fußballfelder gerodet, um darauf Palmöl-Plantagen zu pflanzen. Wertvolle Lebensräume gehen für immer verloren. Doch was tun gegen die Umweltzerstörung? "Planet Wissen" zeigt, welche Alternativen es zu Palmöl gibt und wie bestehende Umweltsiegel verbessert werden könnten.

Am 07.12.19 13:55 - 14:25 Uhr auf
hr: Wolfsliebe
Slavc und Giulietta - zwei Wölfe, die weit entfernt voneinander geboren wurden und sich trotzdem gefunden haben. Slavc entstammt dem Slavnik-Rudel im Süden Sloweniens. Im Juli 2011 fangen slowenische Forscher den Wolf ein und legen ihm ein Halsband mit Sender an - von nun an wird jeder seiner Schritte per GPS kontrolliert. Im Dezember 2011 bricht Slavc auf, macht sich auf die Suche nach einem neuen Revier. Innerhalb von zehn Tagen erreicht er Österreich, quert Kärnten und Steiermark und gelangt trotz heftigen Schneefalls bis zum Salzburger Land. Dann ändert sich die Richtung und Anfang Februar 2012 finden sich seine Spuren in den italienischen Dolomiten. Nach unglaublichen 1.500 Kilometern, zurückgelegt in nur drei Monaten, ist er am Ziel: In der Lessinia, einer Berglandschaft zwischen Verona und Gardasee, wartet eine Wölfin auf ihn. Giulietta - wie sie von den Forschern genannt wird - hat sich vor nicht allzu langer Zeit hier niedergelassen. Auch sie ist eingewandert, entstammt einem italienischen Rudel im Piemont. Es ist das erste dokumentierte Mal, dass zwei jahrhundertelang getrennte Wolfspopulationen zueinander finden konnten - eine Sensation für die Region in den Zentralalpen Italiens, in denen bereits Bär und Luchs vom Menschen wieder angesiedelt wurden. Nun kehrt der dritte große Räuber aus freien Stücken zurück.
(Wdh. übermorgen 9.55-10.25 Uhr)

Am 07.12.19 14:25 - 15:10 Uhr auf
hr: Magie der Moore (1/2)
Wie kaum ein anderer Lebensraum birgt das Moor unzählige Geschichten: Seine Anziehungskraft und dunklen Mythen lassen uns erschauern, die Pracht seiner Artenvielfalt staunen. In "Magie der Moore" lenkt der renommierte Naturfilmer Jan Haft den Blick auf eines der wichtigsten und schönsten Biotope. Im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten zeigt der zweiteilige Film einen Ort am Übergang zwischen Wasser und Erde, voller spannender Gegensätze. Eine zweiteilige Naturdokumentation über Moore in Europa.

Am 07.12.19 16:15 - 17:00 Uhr auf
BR: Kurt und seine Wölfe
Wie ticken Wölfe? Wer ist schlauer, Hund oder Wolf? Welche wölfischen Fähigkeiten hat der Hund aufgegeben, um mit dem Menschen leben zu können? Diesen Fragen geht Professor Kurt Kotrschal mit seinem Forscherteam in Ernstbrunn bei Wien im einzigen Wolf Science Center der Welt nach.
(Wdh. kommende Nacht 2.35-3.20 Uhr)

Am 07.12.19 16:45 - 17:15 Uhr auf
WDR: Woher kommen unsere Weihnachtsbäume?
"Bei uns ist das ganze Jahr Weihnachten", sagt Eberhard Hennecke. Der Waldbauer baut im Sauerland auf 250 Hektar Weihnachtsbäume an. Mindestens fünf Jahre braucht es, bis ein Setzling ein perfekter Weihnachtsbaum ist. Etwas entspannter geht es Biobauer Peter Quast in Wenden bei Olpe an. "Die Biobäume kriegen nicht so viel Dünger wie die konventionellen", erklärt er. Dadurch wachsen sie deutlich langsamer. Etwa elf Jahre braucht ein Bio-Baum bis er reif für's Wohnzimmer ist. Aber woher kommen die richtig großen Weihnachtsbäume - zum Beispiel der auf dem Weihnachtsmarkt vorm Kölner Dom?

Am 07.12.19 18:15 - 19:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis
In dieser Folge bauen Pete Nelsons Handwerker in Norwegen ein 17 Quadratmeter großes Baumhaus mit herrlicher Aussicht auf den größten See des Landes. Darin kann man schlafen, wohnen und relaxen. Um das Freizeitdomizil am Mjösa in sechs Metern Höhe sicher im Geäst zu verankern, geht das Team bei der Konstruktion neue Wege. Schwere Holzträger und über hundert Jahre alte Kiefern garantieren maximale Stabilität und Sicherheit. Eine geschmackvolle Einrichtung sorgt in der Baumkrone zudem für heimelige Wohlfühlatmosphäre.

Am 07.12.19 19:10 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Planet der Primaten
Sie sind jene Tiergruppe, die fast den gesamten Planeten erobert hat - auch wenn man die Primaten-Gattung „Mensch“ ausnimmt. Stumpfnasen-Affen haben gelernt, auf mehr als 4000 Meter Seehöhe im Himalaya zu leben und Rotgesichtsmakaken nutzen geothermische Quellen, um den eiskalten Wintern in den japanischen Alpen zu trotzen. Wo auch immer sie leben, Primaten zeigen höchste Intelligenz, variantenreiche Kommunikation und soziale Problemlösungskompetenz.

Am 08.12.19 05:20 - 06:15 Uhr auf
3sat: Geschichten aus dem Wienerwald
Wien ist die einzige Weltstadt, die über ein riesiges geschlossenes Waldgebiet in unmittelbarer Stadtnähe verfügt: den Wienerwald. Dabei hat der Wienerwald auf den ersten Blick nichts Außergewöhnliches zu bieten: Es handelt sich weder um einen Nationalpark noch um ein Weltnaturerbe der UNESCO. Er ist nicht einmal ein Schutzgebiet. Doch jedes Wochenende stürmen die Wiener ihren Wald. Das Tierleben ist überaus vielfältig, und auch die Flora hat einen bemerkenswerten Artenreichtum zu bieten.

Am 08.12.19 06:30 - 08:00 Uhr auf
rbb: Der Fuchs und das Mädchen
Regisseur Luc Jacquet bringt nach "Die Reise der Pinguine" die Freundschaft eines Mädchens mit einem Fuchs auf die Leinwand. Auch wenn die Geschichte erfunden ist, nutzt der Film dokumentarische Elemente. Durch die vier Jahreszeiten hindurch fängt der Regisseur die Magie der wilden Natur ein. In beeindruckenden Bildern von Landschaft und Tier gelingt es dem Film aber auch, Erinnerungen an die eigene Kindheit zu wecken. Es ist eine Geschichte voller Zauber und Poesie entstanden, die zum Nachdenken über den Umgang des Menschen mit der Natur anregt.

Am 08.12.19 08:30 - 08:40 Uhr auf
arte: Wenn ich groß bin, werde ich Holzkünstler
Kaspar ist Holzkünstler: In seiner Werkstatt am Waldrand macht er aus Baumstämmen tolle Kunstwerke und Möbel. Schon als Kind hatte er viel mit Holz zu tun: Sein Vater ist Förster und Kaspar hat mit ihm viel Zeit im Wald verbracht. Daher kennt er auch die Namen aller Baum- und Pflanzenarten. Weil Kaspar schon immer gerne etwas mit Holz gemacht hatte, machte er zuerst eine Schreinerlehre und besuchte dann eine Kunstakademie. Heute ist er als Holzkünstler auf der ganzen Erde unterwegs. Sein Zuhause ist im belgischen Raeren. Dort besucht ihn Pieper und schaut sich an, wie Kaspar mit Hilfe einer Kettensäge aus einem Baumstamm einen modernen Stuhl macht. Dafür sucht sich der Holzkünstler zuerst einen passenden Baum aus: nämlich einen, der schon im Wald herumliegt und tot ist. Aus Respekt vor der Natur würde Kaspar nie einen Baum fällen. Seiner Meinung nach sind Bäume sehr erstaunlich, denn sie können sogar miteinander kommunizieren! Mit ihren Wurzeln und den darauf wachsenden Pilzen, können sie - ähnlich wie wir im Internet - Informationen austauschen. Sie warnen sich zum Beispiel gegenseitig, wenn sie von Schädlingen befallen werden. Wie in einer Gemeinschaft. Als Kaspar einen passenden Baum findet, zersägt er ihn und bringt ihn in seine Werkstatt. Dort lässt er ihn so lange trocknen, bis die Rinde ganz leicht abblättert. Dann geht es mit der Arbeit los: Kaspar benutzt Kettensäge oder einen sogenannten Stechbeitel, um das Holz zu formen. Mit Hilfe von Feuer kann er es sogar schwarz färben. Auch Pieper gelingt es, einen tollen Stuhl aus Holz zu sägen. Kaspar findet seinen Beruf toll, weil er so abwechslungsreich und kreativ ist. Und er findet: Wenn er es kann, dann kann das jeder!

Am 08.12.19 09:05 - 10:05 Uhr auf
3sat: Humboldt - Vordenker der Klimaproteste?
Alexander von Humboldt (1769-1859) war ein Popstar der Wissenschaft und ein Pionier der Umweltbewegung. Bereits von 200 Jahren kritisierte er den Kolonialismus und die Ausbeutung der Natur. Ist Humboldt der Denker der Stunde? Yves Bossart im Gespräch mit der preisgekrönten Historikerin Andrea Wulf. Alexander von Humboldt war ein Getriebener: Er bereiste um 1800 die halbe Welt, bestieg die höchsten Berge und experimentierte am eigenen Körper. Er entdeckte Tausende neue Pflanzen und Tiere, die Klima- und Vegetationszonen, den Humboldtstrom und die Humboldt-Pinguine. Alle wollten den Superstar treffen: Charles Darwin, Johann Wolfgang von Goethe, Thomas Jefferson. Humboldt kritisierte die Ausbeutung des Menschen und der Natur und etablierte ein neues Naturverständnis. Die Natur war für ihn keine Ressource, sondern ein lebendiger Organismus, ein fragiles Netz. Haben wir Humboldts Einsichten, 250 Jahre nach seiner Geburt, vergessen? Und kann uns sein ganzheitliches Naturverständnis helfen, die Klimakatastrophe zu verhindern?

Am 08.12.19 12:50 - 13:35 Uhr auf
arte: Kitz & Co. - Die Kunst des Verschwindens
Regisseur und Kameramann Kurt Mündl zeigt in seiner aufsehenerregenden Produktion "Kitz & Co. Die Kunst des Verschwindens" das Heranwachsen eines der entzückendsten Wildtiere überhaupt: des Jungrehs - alias Rehkitz oder Bambi. Mündl geht der Frage nach, warum es im Laufe der Zeit seine weißen Flecken verliert. Auf den Spuren der spannenden und gefahrvollen Wege des Rehkitzes: über eine evolutionäre Schutzfunktion, die Bambi und auch anderen Tieren hilft, zu überleben.

Am 08.12.19 13:30 - 14:00 Uhr auf
NDR: Wildes Borkum
Borkum ist die größte der Ostfriesischen Inseln. Weit über die Hälfte der Fläche von über 30 Quadratkilometern steht unter Naturschutz. Beeindruckend vielfältig ist die Inselnatur: Die wilde Dünenlandschaft, Wald, Watt und Binnenseen bieten Lebensraum für eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Die Dokumentation zeigt die facettenreiche Natur der Insel Borkum im Wandel der Jahreszeiten.

Am 08.12.19 16:00 - 16:45 Uhr auf
WDR: Der Trapper aus dem Münsterland
Fritz Dieck aus Lienen im Münsterland hat einen Beruf mit extremem Seltenheitswert: Er ist professioneller Trapper in Kanada. Fritz Dieck lebt vom Fallenstellen. Seine Trapline - also das Jagdgebiet - umfasst 140.000 Hektar und liegt weitab der Zivilisation in British Columbia. Dort in der absoluten Wildnis leben er und seine Frau Gabriela als Selbstversorger in einer Holzhütte ohne Strom und fließend Wasser. Im Winter, wenn die Temperaturen bis zu minus 40 Grad erreichen, ist Trapping Season. Dieck ist dann jeden Tag mit dem Motorschlitten und auf Schneeschuhen unterwegs, um Fallen zu stellen und das erlegte Wild einzusammeln. Die Reporter Karin und Peter Wejdling haben den Abenteurer in Kanada besucht und seinen Trapperalltag kennengelernt.

Am 08.12.19 16:30 - 17:15 Uhr auf
ARD: Wildes Deutschland - Das Alpenvorland
Erst aus der Luft wird deutlich, wie die Gletscher der Eiszeit die heutige Landschaft geprägt haben. Im Dreieck von Ammersee, Murnauer Moos und den Osterseen leben heute zahlreiche seltene, geschützte und in Deutschland nicht alltägliche Tierarten. Sie haben in ehemaligen Gletscherseen, Hochmooren und Wildbächen ihre Heimat gefunden. Auch der seltene und scheue Waldrapp, der lange als Fabeltier galt, ist inzwischen in sein angestammtes Gebiet zurückgekehrt. Der Film begleitet Eisvögel, Wasseramseln, Rohrdommeln und viele andere Tiere durch die Jahreszeiten im bayerischen Oberland.

Am 08.12.19 16:45 - 18:15 Uhr auf
WDR: Die zauberhaften Vier - Unsere Jahreszeiten
Unsere Jahreszeiten prägen den Kreislauf des Lebens auf dramatische Weise. Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter - jede Jahreszeit ist einzigartig, jede stellt die Natur vor neue Herausforderungen. Der ständige Wandel der Lebensbedingungen verlangt Tieren und Pflanzen das ganze Jahr über Höchstleistungen ab. Und die Überlebensstrategien von Eichhörnchen, Fuchs und Co. könnten faszinierender kaum sein. Der Film nimmt uns mit auf eine atemberaubende Entdeckungstour durch die heimische Natur: Nach den Entbehrungen des Winters explodiert das Leben im Frühjahr, auf die Hitze des Sommers folgt die Erntezeit des Herbstes. Außergewöhnliche Tiergeschichten, mal heiter, mal dramatisch, immer mit Blick für saisonale Besonderheiten, lassen den Zauber unserer Jahreszeiten lebendig werden.

Am 08.12.19 17:00 - 18:00 Uhr auf
ServusTV: Flower Power - Die Macht der Pflanzen
Ob Blumen oder Ziersträucher, Kakteen oder Bäume - viele Menschen haben einen engen Bezug zu Pflanzen. Andere bemerken die Vegetation kaum. Aber ohne das Grün wäre unser Überleben nicht möglich - es versorgt uns mit Sauerstoff und Nahrung. Der Film beschreibt den Siegeszug und die Bedeutung des „Grünzeugs“ für das Leben, seit die ersten Algen vor Urzeiten aus dem Meer an Land gelangten. Sehenswert die verblüffenden Überlebensstrategien, die die Pflanzen im Laufe der Evolution entwickelt haben.

Am 08.12.19 18:30 - 19:00 Uhr auf
ZDFinfo: Wirbelstürme - Monster auf Abwegen
In den vergangenen zwei Jahren richteten Ausläufer von Hurricanes auch in Europa schwere Schäden an. Ein Trend, der sich vielleicht fortsetzt: Tropische Warmluft dehnt sich weiter aus. Auswirkungen der Erderwärmung sind ein Grund, weshalb Hurricanes leichter Richtung Europa abgelenkt werden. Müssen wir uns bald auf eine europäische Wirbelsturmsaison einstellen? Harald Lesch auf den Spuren der Monsterstürme.

Am 08.12.19 19:30 - 20:15 Uhr auf
ZDF: Sieben Kontinente - Ein Planet - Südamerika
Südamerika ist der artenreichste Kontinent der Erde und die Heimat farbenfroher und erfinderischer Tiere. Von den Gipfeln der Anden bis zum größten Regenwald der Welt am Amazonas müssen sich die Tiere für ihr Überleben spezialisieren.
(Wdh. kommende Nacht 2.40-3.25 Uhr)

Am 08.12.19 20:15 - 21:00 Uhr auf
SWR: Europa ungezähmt - Die Alpen
Die Alpen trennen die trockenen, immergrünen Wälder des Mittelmeerraums von den Laubwäldern Zentraleuropas und bieten vielfältige Lebensräume für über 30.000 Tier- und 13.000 Pflanzenarten. Der Film zeigt die Reise von grünen Tälern über steile Gebirgsschluchten hin zu von Eis und Fels geprägten Gipfeln. Er zeigt auch Murmeltiere, Steinböcke und -adler, die sich alle auf unterschiedliche Weise angepasst haben.
(Wdh. morgen 7.55-8.40 Uhr)

Am 08.12.19 21:00 - 21:45 Uhr auf
SWR: Europa ungezähmt - Der trockene Süden
Der Mittelmeerraum gehört zu den berüchtigtsten Regionen der Erde. Hohe Temperaturen und geringer Niederschlag machen die südlichsten Breiten Europas zu einer der trockensten Regionen des Kontinents. In manchen Regionen fallen jährlich weniger als 400 Millimeter Regen - nur halb so viel wie in Deutschland. In Verbindung mit plötzlichen Regengüssen und kalt-feuchten Wintern hat das Klima enormen Einfluss auf die Lebensräume der hier beheimateten Tier- und Pflanzenwelt. Viele dieser Arten gibt es nirgends sonst auf der Welt - mehr als die Hälfte der 25.000 dokumentierten Tier- und Pflanzenarten sind nur in diesem europäischen Gebiet heimisch. Dennoch findet sich hier auch eine große Vielfalt an Vögeln, Reptilien, Insekten und Pflanzen. Gemeinsam bilden diese Tiere und Pflanzen eine Lebensgemeinschaft, die sich grundsätzlich von der in Mittel- und Nordeuropa unterscheidet. Auf der Iberischen Halbinsel beispielsweise wachsen einzigartige Wälder aus immergrünen Korkeichen und bieten etwa mit dem Pardelluchs einer extrem seltenen Raubkatze Lebensraum. Die wüstenhaften trockenen Regionen sind Heimat von Perleidechsen, Hornottern und Chamäleons.

Am 09.12.19 06:20 - 06:45 Uhr auf
arte: Riesenbabys - Pandakinder und Kiwis
In der heutigen Folge geht es um das Leben zweier Tiere, deren Nachwuchs eine ungewöhnliche Größe aufweist: den Großen Panda, dessen Babys im Vergleich zur eigenen Größe zu den kleinsten unter den Säugetieren zählen, und den Kiwi, dessen Eier zu den größten in der Vogelwelt gehören. Aber warum haben Pandabären so kleine und Kiwis so große Babys?

Am 09.12.19 06:45 - 07:10 Uhr auf
arte: Rechenkünstler - Pferde, Ameisen und Bambus
Anfang des 20. Jahrhunderts machte ein deutsches Pferd namens "Kluger Hans" in ganz Europa Schlagzeilen. Von ihm wurde behauptet, es könne komplizierte mathematische Berechnungen durchführen. Ameisen wiederum sind in der Lage, die Anzahl ihrer Schritte zu registrieren, um nach der Futtersuche wieder nach Hause zu finden. Chinesischen Aufzeichnungen zufolge scheint außerdem eine Bambusart in der Lage zu sein, Jahre zu zählen, da alle Bambuspflanzen in den verschiedenen Teilen der Welt exakt zur gleichen Zeit blühen. Können ein Pferd und eine Pflanze tatsächlich rechnen?

Am 09.12.19 08:00 - 08:45 Uhr auf
arte: Madagaskar - Bandenkrieg der Lemuren (1/5)
Die Tier-Dokusoap zeigt rivalisierende Katta-Clans im Berenty-Naturreservat auf Madagaskar. Hier leben rund tausend Lemuren - die Hälfte der Gesamtpopulation. Die Banden werden von charismatischen Weibchen angeführt und kämpfen hartnäckig um Lebensraum und Nahrung. Die Ruinen-, die Museums- und die Hangarbande sind die drei stärksten "Gangs". In der Trockenzeit müssen sich die führenden Weibchen zwischen dem Überleben ihres Clans und ihren eigenen Machtansprüchen entscheiden. Die Zukunft dieser bedrohten Art hängt vom Überleben der Jungen ab, die mitten in die erbitterten Bandenkriege hineingeboren werden.
(Teile 2 bis 5 Dienstag bis Freitag um dieselbe Zeit)

Am 09.12.19 11:10 - 11:55 Uhr auf
BR: Geheimnisvolles Venezuela
Die Tepuis, die Tafelberge Venezuelas, erheben sich wie mächtige Kathedralen aus dem feucht-heißen Dschungel. Das Filmteam reist über reißende Flüsse, auf staubigen Pisten und in engen Flugzeugen durch den spektakulären Süden Venezuelas. 42 Tage lang sind sie unterwegs. Dabei begegnen sie ungewöhnlichen Menschen und müssen so manches Abenteuer bestehen.

Am 09.12.19 14:45 - 15:00 Uhr auf
phoenix: Klima global - Ostafrika
In "phoenix plus" ergänzen wir mehrmals täglich unsere Ereignis-Berichterstattung. Hier macht phoenix das, wofür der Sender steht: Themen vertiefen. Mit eigenen Reportagen, ausgewählten Beiträgen von ARD und ZDF und Expertengesprächen beleuchten wir ein Thema von vielen Seiten und liefern ein Plus an Information.

Am 09.12.19 15:00 - 15:45 Uhr auf
phoenix: Klima und Verkehr
In "phoenix plus" ergänzen wir mehrmals täglich unsere Ereignis-Berichterstattung. Hier macht phoenix das, wofür der Sender steht: Themen vertiefen. Mit eigenen Reportagen, ausgewählten Beiträgen von ARD und ZDF und Expertengesprächen beleuchten wir ein Thema von vielen Seiten und liefern ein Plus an Information.

Am 09.12.19 15:45 - 16:40 Uhr auf
arte: Die Winzlinge in freier Wildbahn - Der Naturschutzpark Les Ecrins
Zum Kinostart des Animationsfilms "Die Winzlinge 2: Abenteuer in der Karibik" von Thomas Szabo und Hélène Giraud strahlt ARTE vom 11. bis zum 13. Februar die dreiteilige Dokumentationsreihe "Die Winzlinge in freier Wildbahn" aus, in der drei französische Nationalparks aus einem originellen Blickwinkel gezeigt werden: aus der Sicht der Helden der Animationsfilme. Die sympathischen Insekten verleihen den Aufnahmen aus den Parks, in denen sich die Schönheit und Vielfalt der Natur offenbart, einen humorvoll-poetischen Touch. Dank der Winzlinge, die für die Überleitungen zwischen den Sequenzen sorgen, bringt die Dokumentationsreihe nicht nur grandiose Landschaften zum Vorschein, sondern gewährt auch Einblick in die faszinierende Welt ihrer kleinsten Bewohner. Der erste Teil führt in den Nationalpark Les Ecrins im Südosten Frankreichs. Dieser umfasst einen Teil der französischen Alpen mit etwa 150 Dreitausendern und einer Gletscherfläche von mehr als 10.000 Hektar. Aufgrund seiner Lage zwischen zwei biogeografischen, klimatischen und geologischen Zonen beherbergt er eine überwältigende Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten.

Am 09.12.19 15:45 - 16:00 Uhr auf
phoenix: Klima global - Antarktis
In "phoenix plus" ergänzen wir mehrmals täglich unsere Ereignis-Berichterstattung. Hier macht phoenix das, wofür der Sender steht: Themen vertiefen. Mit eigenen Reportagen, ausgewählten Beiträgen von ARD und ZDF und Expertengesprächen beleuchten wir ein Thema von vielen Seiten und liefern ein Plus an Information.

Am 09.12.19 17:35 - 18:30 Uhr auf
arte: Brüssels wilde Tiere - Gekommen, um zu bleiben
In Brüssel kommt es immer öfter vor, dass man mitten in der Stadt unerwarteten Tierarten begegnet, wie etwa einem Fuchs. Denn immer mehr sogenannte Kulturfolger wie Fuchs, Falke, Gartenschläfer, Kröte und Wellensittich sind in der jüngsten Vergangenheit in der belgischen Hauptstadt heimisch geworden. Bernard Crutzen hat beobachtet, wie sich diese gar nicht mehr so scheuen Tiere mit dem urbanen Umfeld arrangieren und wie sich das Zusammenleben mit dem Menschen gestaltet, der ihnen häufig mit gemischten Gefühlen begegnet.

Am 09.12.19 20:15 - 21:00 Uhr auf
ARD: Wilde Nächte - Wenn die Tiere erwachen
Abends und nachts kommen sie zum Vorschein: Die Nachtigall singt ihr Lied, Glühwürmchen gehen leuchtend auf Brautschau, der Steinmarder kriecht aus dem Dachkasten, der Dachs verlässt das Kellerloch und der Waschbär klettert aus einem Schornstein, der ihm tagsüber als Schlafplatz diente. Diese Tiere sind nachtaktiv und leben ganz in unserer Nähe, denn hier gibt es Nahrung. Doch nebenbei bereiten sie uns unruhige Nächte: Siebenschläfer, die lautstark unsere Wohnräume erkunden, Marder, die an Autokabeln knabbern oder Füchse, die Hühnerhöfe in Aufruhr versetzen. Dafür brauchen sie kein künstliches Licht, denn das würde eventuell ihr Leben bedrohen! Bei der Suche nach Partnern, Revieren oder Nahrung lauern in Städten und Dörfern auch noch andere Gefahren. Z. B. ist vor einem Jäger wie dem Uhu kaum einer sicher. Uhus sehen bei Dunkelheit genauso gut wie andere nachtaktive Tiere, aber sie bewegen sich zudem nahezu lautlos. Das Leben im vermeintlichen Schutz der Dunkelheit ist eine permanente Gratwanderung zwischen Leben und Tod. Wenn die ersten Sonnenstrahlen am Horizont erscheinen, machen sich die Nachtschwärmer wieder unsichtbar. Bis zur nächsten wilden Nacht!

Am 09.12.19 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: Auf sanften Pfoten
Größe, Kraft, Eleganz, Schönheit, Schnelligkeit - jedes dieser Attribute steht für eine der Großkatzen. Und egal ob majestätischer Tiger, energiestrotzender Löwe, eleganter Jaguar, oder pfeilschneller Gepard - Raubkatzen üben seit jeher eine ganz besondere Faszination auf Menschen aus.

Am 09.12.19 22:00 - 22:45 Uhr auf
NDR: Oh Tannenbaum - Das große Geschäft mit Weihnachten
Der Weihnachtsbaum-Handel ist ein knallhartes Geschäft: Etwa 30 Millionen Bäume werden jedes Jahr in Deutschland verkauft, bis zu 25 Euro zahlen die Käufer für jeden Meter Tannentraum. Dafür haben sie auch hohe Ansprüche: Kerzengrade und saftig grün soll er sein, nicht piksen und kaum nadeln. Fast 80 Prozent der Käufer entscheiden sich für eine Nordmanntanne - die meisten aus Samen gezogen, die im Kaukasus gepflückt werden: in schwindelerregenden Höhen, unter schwierigen Bedingungen. Wie hoch ist der Preis für den perfekten Weihnachtsbaum? Einfach "wachsen" dürfen die meisten Weihnachtsbäume schon lange nicht mehr: Die Top-Stop-Zange zwickt die Tannenspitze und verhindert, dass sie lang und kahl wird. Mit der Motorsäge werden Zweige in Form gebracht. Düngemittel und Pestizide sollen für Idealmaße sorgen. Trotzdem enden fast 40 Prozent aller Bäume als Ausschussware und zerkleinertes Grünzeug.

Am 10.12.19 05:15 - 05:25 Uhr auf
SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben
Der Schwarzwald - Touristenattraktion, Naturschutzgebiet, legendenumwoben. Eines von Deutschlands bekanntesten Waldgebieten, voller Facetten und Widersprüche. In der fünften Folge nimmt Peter Wohlleben zwei Prominente mit auf seine Waldführung, die ebenfalls sehr facettenreich sind: Marc Marshall ist Sänger, Moderator, Sohn von Tony Marshall, sozial engagiert. Er singt dem Wald schonmal ein Ständchen, hat aber noch nie eine Nacht unter freiem Himmel verbracht. Schauspielerin Jana Pallaske hingegen lebt für mehrere Monate im Jahr im Dschungel Südostasiens, nennt sich selbst "JediYess" und hat eine innige Beziehung zur Natur und dem Wald im Besonderen. Dieses Trio hat sich eine zweitägige Wanderung von Hinterzarten bis zum Fuß des Feldbergs vorgenommen. Dabei ist das Trio einigen spannenden Fragen auf der Spur: Was versteht man eigentlich unter "Wald"? Warum sorgen eingeschleppte Forellenarten in den USA dafür, dass die Hirschpolulation sinkt? Und was ist eine "Rammelkammer"? Diese und viele andere Geheimnisse werden auf einer faszinierenden Wanderung durch den sagenhaften Schwarzwald gelüftet.

Am 10.12.19 06:20 - 06:45 Uhr auf
arte: Frankensteins Tiere - Hybridbären und Killerbienen
In der heutigen Folge beschäftigt sich David Attenborough mit der Geschichte zweier Lebewesen, die ihre Existenz menschlichen Eingriffen in die Natur verdanken: den Killerbienen, die versehentlich aus einem gutgemeinten Brutexperiment entstanden, das aber schief ging; beim geringsten Anlass griffen die Killerbienen Menschen an - bisweilen mit tödlichen Folgen. Außerdem befasst sich David Attenborough mit den "Pizzlys" - dem Resultat einer Kreuzung aus Eisbären und Braunbären. Wie entstanden diese seltsamen Tiere? Handelt es sich um sonderbare Mutanten oder um nützliche neue Hybride?

Am 10.12.19 06:45 - 07:10 Uhr auf
arte: Auf dem rechten Weg bleiben - Tauben und Mistkäfer
Tauben sind derart verbreitet, dass wir ihren Fähigkeiten kaum Beachtung schenken. Dabei sind sie exzellente Navigatoren, die auch aus Hunderten Kilometern Entfernung nach Hause zurückfinden. Und der Mistkäfer rollt seine Kugel in einer schnurgeraden Linie, und das auch noch kopfüber und rückwärts! Wie finden diese Tiere nur den richtigen Weg?

Am 10.12.19 09:45 - 09:50 Uhr auf
ARD: Marienkäfer Zombie
Entseelt und ausgehöhlt, wie ein Zombie. Dieses Schicksal ereilt den Marienkäfer, wenn er auf die Brackwespe trifft. Thomas D zeigt, wie dieser reale Horrorfilm weitergeht, bei "Wissen vor acht - Natur".

Am 10.12.19 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Die Weihnachtsinsel und der Palmendieb
Auf der Weihnachtsinsel im Indischen Ozean findet man Krebse überall, nicht nur im Meer: hoch oben in den Palmen, im Wald, auf dem Golfplatz, in Tempeln und in den tiefsten Höhlen. Auf der Weihnachtsinsel, die mit 135 Quadratkilometern etwa ein Drittel größer ist als die Nordseeinsel Sylt, gestalten Krabben das gesamte Ökosystem, sie kultivieren den Boden und bestimmen, was im Wald wächst. Der Film folgt dem Lebenslauf des Palmendiebs, vom tropischen Ozean, in dem er als Larve die ersten Monate verbringt, bis tief in den Wald.

Am 10.12.19 12:45 - 13:15 Uhr auf
phoenix: UN-Klimakonferenz von Rio bis Madrid - Eine Chronologie
In "phoenix plus" ergänzen wir mehrmals täglich unsere Ereignis-Berichterstattung. Hier macht phoenix das, wofür der Sender steht: Themen vertiefen. Mit eigenen Reportagen, ausgewählten Beiträgen von ARD und ZDF und Expertengesprächen beleuchten wir ein Thema von vielen Seiten und liefern ein Plus an Information.

Am 10.12.19 13:15 - 13:45 Uhr auf
phoenix: Unsere Welt in Zukunft - Umwelt
Wie wird die Umwelt in Zukunft aussehen? Reporter David Damschen beschäftigt sich mit der Frage, ob eine weitere Klimaerwärmung noch auf ein erträgliches Maß zu begrenzen wäre oder ob die Belastbarkeit der Erde längst überschritten ist. Regenwälder werden abgeholzt, Plastik in die Weltmeere gekippt, der Verkehr, Kraftwerke und Industrieanlegen stoßen zu viel CO2 aus, 2050 werden ungefähr zehn Milliarden Menschen auf der Erde leben. Es muss sich also etwas ändern. Gäste/Gesprächspartner: Rebecca Freitag, UN-Jugenddelegierte für Nachhaltige Entwicklung und Volker Quaschning, Professor für Regenerative Energiesysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Berlin.

Am 10.12.19 14:30 - 15:00 Uhr auf
ARD-alpha: Umstrittene Wildtierhaltung für die Manege
Die meisten europäischen Länder haben die Wildtierhaltung im Zirkus verboten. In Deutschland und Frankreich ist sie erlaubt. Gibt es noch gute Gründe, die die Wildtierhaltung im Zirkus rechtfertigen? Um zu erfahren, wie die Zukunft des Zirkus' ohne Tiere aussehen könnte, trainieren Caroline du Bled und Gunnar Mergner mit Zirkuskindern.

Am 10.12.19 15:50 - 16:40 Uhr auf
arte: Die Winzlinge in freier Wildbahn - Der Naturschutzpark Le Mercantour
Der Nationalpark Le Mercantour in den französischen Seealpen bietet mit seinem besonderen Klima, seinen Kalksteinfelsen, Geröllhalden und vielfältigen Wäldern ideale Lebensbedingungen für zahlreiche endemische Tier- und Pflanzenarten. Er beherbergt auch das berühmte Vallée des Merveilles, zu Deutsch "Tal der Wunder", mit bis zu 5.000 Jahre alten Felsgravuren. Im zweiten Teil der Dokumentation erkunden die Helden der Animationsfilme die endemische Flora und Fauna dieses Nationalparks.

Am 10.12.19 18:15 - 18:45 Uhr auf
NDR: Wildes Wendland
Das Wendland gehört zu den vielseitigsten Naturräumen in ganz Deutschland. Geprägt vom Streit um das Atommülllager Gorleben, sind es gerade die hier einheimischen Menschen, die den Einklang mit ihrer Umwelt suchen und der Natur ihrer Heimat den ersten Platz einräumen. Die Dokumentation begleitet die Schäferfamilie Meinecke während der Lammzeit, Naturschützer bei der Wiesenmahd und der Apfelernte und zeigt, wie schon vor 8.000 Jahren die Menschen im Einklang mit der Natur des Wendlandes lebten.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)

Am 10.12.19 20:15 - 21:45 Uhr auf
WDR: Die Lippe - Flussgeschichten zwischen Münsterland und Kohlenpott
Seit rund 11.000 Jahren fließt die Lippe vom Fuß des Eggegebirges von Osten nach Westen in den Rhein. Eine neue WDR-Dokumentation erzählt einige der vielen Geschichten, die sich an ihren Ufern abgespielt haben. Die alten Römer beispielsweise reisten vermutlich auf ihr von Haltern in Richtung Osten und ins Verderben. Viele Jahre später machten die Preußen fast die gesamte Lippe schiffbar. Heute ist die Lippe hauptsächlich für ihre Natur bekannt. Fast der ganze Fluss ist zum Naturschutzgebiet erklärt worden. Doch der Film zeigt nicht nur die Schokoladenseiten eines einstmals völlig verschmutzten Flusses.

Am 10.12.19 22:25 - 00:00 Uhr auf
3sat: Immer noch eine unbequeme Wahrheit - Unsere Zeit läuft
Der ehemalige demokratische Präsidentschaftskandidat, der die US-Wahlen von 2000 gegen seinen Kontrahenten George W. Bush mit nur wenigen Stimmen verlor, hat sich seitdem dem Kampf gegen Treibhausgase und die damit verbundene globale Klimaerwärmung verschrieben. Aus der Zusammenarbeit Al Gores mit dem Regisseur Davis Guggenheim entstand 2006 die so aufwühlende wie berühmte Dokumentation "Eine unbequeme Wahrheit", die 2007 als Bester Dokumentarfilm mit dem Oscar ausgezeichnet wurde, während Al Gore im selben Jahr für sein Engagement in Sachen Umwelt den Friedensnobelpreis erhielt. In seinem neuen Dokumentarfilm, der unter der Regie von Bonni Cohen und Jon Shenk entstand, reist Al Gore wieder um die Welt, die sich in alarmierender Geschwindigkeit dem menschengemachten Klimakollaps nähert. In kenntnisreichen, detailliert belegten Vorträgen vor internationalem Publikum, das er mit seinem Engagement zum Handeln auffordert, und im Austausch mit Wissenschaftlern, deren Zukunftsszenarien den Ernst der Lage deutlich machen, kämpft der Ex-Politiker weiter um den Erhalt der Erde, wie wir sie heute noch kennen. Dass Al Gores manchmal wie ein moralischer Kreuzzug inszenierter Kampf um die Rettung des Klimas trotzdem nicht vergeblich gewesen sein darf, sondern noch an Dringlichkeit gewinnt, demonstriert nicht zuletzt die "Fridays-for-Future"-Bewegung in aller Welt. Unbequeme Wahrheiten können nun mal nicht weggeleugnet werden, denn "unsere Zeit läuft".

Am 10.12.19 23:15 - 23:45 Uhr auf
ZDF: Jagen für den Artenschutz
Jäger bezeichnen sich gern als Artenschützer. Ist das nur Rechtfertigung für ein blutiges Hobby, oder kann Jagd tatsächlich auch dem Artenschutz dienen? In Deutschland sind Jäger zu Erhalt und Pflege von jagdbarem Wild verpflichtet. Daher behaupten Jagdverbände gern, sie seien Institutionen für Natur- und Artenschutz. Doch Fälle illegaler Tötung von Wölfen sowie Waschbär- und Rotwildjagd zeigen: So einfach ist das nicht. Harald Lesch geht der Frage nach, unter welchen Umständen Jagd tatsächlich zum Artenschutz beitragen kann. Offensichtlich ist das jedenfalls nicht. Denn immer wieder werden zum Beispiel Wölfe in Deutschland gewildert, obwohl sie durch mehrere Gesetze streng geschützt sind. In allen Fällen, bei denen Munition nachgewiesen werden konnte, handelte es sich um Jagdmunition. In diesen Fällen sind die Jäger eindeutig keine Artenschützer. Aber auch jenseits von strafbarem Fehlverhalten – wissenschaftlich ist der Zusammenhang zwischen Jagd und Artenschutz ebenfalls nicht einfach zu klären. Seit einigen Jahrzehnten vermehrt sich der Nordamerikanische Waschbär in Deutschland unkontrolliert. Der Allesfresser steht im Verdacht, eine Bedrohung für heimische Reptil- und Vogelarten zu sein. Deshalb wird er flächendeckend verfolgt und getötet. Aber in nur wenigen Fällen ist wirklich nachgewiesen, dass er das ökologische Gleichgewicht tatsächlich nachhaltig stört. Wann darf der Mensch in die natürlichen Prozesse eingreifen?

Am 11.12.19 00:00 - 00:30 Uhr auf
hr: Klimaretter - Mit vollen Segeln in die falsche Richtung
Auf den Spuren von Greta: mit dem Segelschiff über den Atlantik zur Weltklimakonferenz nach Chile und dort Ideen für nachhaltiges Reisen präsentieren. Das war das Ziel von Clara von Glasow, einer Studentin aus Wiesbaden. Zusammen mit Lukas Kiefer und weiteren 34 Klimaaktivist*innen stach sie deshalb vor zwei Monaten in See. Doch dann änderte sich plötzlich alles. Chile sagte ab, Madrid kurzfristig zu. Würde die Zeit für eine Umkehr noch reichen? Dramatische Augenblicke an Bord. Das hr-fernsehen war mit der Kamera dabei.

Am 11.12.19 06:40 - 07:10 Uhr auf
arte: Brasilien - Der Tanz der Kriegerinnen
Wie schon seit 20 Jahren besucht Fotograf Renato Soares den Stamm der Kalapalo. Hier, am Ufer des Flusses Xingu in Brasilien, leben die Menschen zwischen zwei Welten: der traditionellen Lebensweise ihrer Ahnen und einer sehr viel moderneren. Sangai, die Stammesälteste, die die Traditionen der Kalapalo bewahrt, empfängt Renato. Einmal im Jahr haben hier anlässlich der Feiern des Yamurikuma allein die Frauen das Sagen - die Männer müssen ihnen zu Diensten stehen und jeder Fremde, der das Dorf betrifft, läuft Gefahr, davongejagt zu werden. Höhepunkt dieses Rollentauschs ist eine große Zeremonie, mit der die traditionelle Ordnung der Geschlechter wiederhergestellt wird.

Am 11.12.19 09:30 - 09:45 Uhr auf
ARD-alpha: Mit dem Ranger durch den Wald
Sein Arbeitsplatz ist die Natur, und Wandern gehört zu seinem Beruf. Denn Siegfried Scheib ist Ranger, mitten im Bayerischen Wald. Jeden Tag und bei jedem Wetter geht er alle Wege ab und schaut nach, ob alles in Ordnung ist. Denn sein Arbeitsplatz ist besonders schützenswert: Der Bayerische Wald ist nämlich der älteste Nationalpark in Deutschland. Und obendrein Teil des größten zusammenhängenden Waldgebiets in Mitteleuropa. Als bedrohte Kulturlandschaft soll er geschützt, aber gleichzeitig auch touristisch genutzt werden. Damit dies gelingt, braucht es Ranger wie Siegfried Schreib, die tagtäglich für ihren Wald da sind. Wir haben ihn bei seiner Arbeit begleitet und dabei eine Menge über den Beruf des Rangers erfahren.

Am 11.12.19 11:25 - 12:15 Uhr auf
arte: Kitz & Co. - Die Kunst des Verschwindens
Regisseur und Kameramann Kurt Mündl zeigt in seiner aufsehenerregenden Produktion "Kitz & Co. Die Kunst des Verschwindens" das Heranwachsen eines der entzückendsten Wildtiere überhaupt: das Jung-Reh - alias Rehkitz oder "Bambi". Mündl geht der Frage nach, warum es im Laufe der Zeit seine weißen Flecken verliert. Auf den Spuren der spannenden und gefahrvollen Wege des Rehkitzes: über eine evolutionäre Schutzfunktion, die "Bambi" und auch anderen Tieren hilft, zu überleben.

Am 11.12.19 14:00 - 14:30 Uhr auf
phoenix: Klima und Wohnen
In "phoenix plus" ergänzen wir mehrmals täglich unsere Ereignis-Berichterstattung. Hier macht phoenix das, wofür der Sender steht: Themen vertiefen. Mit eigenen Reportagen, ausgewählten Beiträgen von ARD und ZDF und Expertengesprächen beleuchten wir ein Thema von vielen Seiten und liefern ein Plus an Information.

Am 11.12.19 15:50 - 16:40 Uhr auf
arte: Die Winzlinge in freier Wildbahn - Der Naturschutzpark Guadeloupe
Der Nationalpark Guadeloupe auf der gleichnamigen französischen Karibikinsel kann mit über 1.800 Pflanzenarten aufwarten, von denen etwa 500 nur hier vorkommen. Diese Biodiversität ist nicht zuletzt dem bis heute aktiven Vulkan La Soufrière zu verdanken. Im dritten Teil der Dokumentation tauchen die Helden der Animationsfilme in die faszinierende Welt der Tropenwälder dieses französischen Übersee-Départements ein.

Am 11.12.19 16:30 - 17:15 Uhr auf
ARD-alpha: Unbekannter Seulingswald
Ein früher Herbstabend im Seulingswald. Jungförster Johannes Thomas und der "alte Fuchs" Wilhelm Weber wollen gleich Hirsche beobachten, sich anschleichen, ganz dicht ran. Bei den Filmaufnahmen wird überdies in einem alten Bergwerksstollen das Höhlentier des Jahres 2018 entdeckt: der schwarze Schnurfüßer. Ein vielseitiger Forst, dieser Seulingswald, findet auch Jungförster Johannes Thomas. "Auf die Pirsch" gehen will gelernt sein, und Wilhelm Weber ist ein Meister auf diesem Gebiet. Johannes Thomas bekommt hier im Seulingswald den letzten Schliff, meist bei Iris Beisheim, der Försterin im Revier Bengendorf. Försterausbildung in einem Wirtschaftswald. Der Seulingswald ist charakterisiert durch seine Lage an der Grenze zu Thüringen, der früheren Zonengrenze, durch den Bergbau, der hier überall seine Spuren hinterlassen hat, und durch die Autobahn, die das Waldgebiet durchschneidet. Der 10.000 Hektar große Seulingswald ist wohl das unbekannteste der hessischen Waldgebiete.
(Wdh. morgen 11.15-12.05 Uhr)

Am 11.12.19 20:15 - 21:00 Uhr auf
3sat: Tödliche Gier - Das Geschäft mit Elfenbein
Elfenbein - sein Mythos reicht Jahrtausende zurück, die Faszination für das "Weiße Gold" ist bis heute ungebrochen. Die Jagd auf Elfenbein hat die Geschichte Afrikas geprägt. Die Gier nach dem tierischen Rohstoff ließ die Zahl des Afrikanischen Savannenelefanten in den letzten zwei Jahrhunderten rapide schrumpfen: von mehr als zehn Millionen auf heute noch rund 350.000. Der Rohstoff Elfenbein ist vor allem in Asien heiß begehrt. Die Schnitzereien sind Statussymbole der Reichen. Der Handel zwischen Afrika und Asien floriert trotz strenger Gesetze und Verbote.

Am 11.12.19 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Wildes Wetter - Auf den Spuren der Klimaforschung
Die gesellschaftliche Debatte rund ums Klima ist überhitzt und oft überlagert von Einzelinteressen. Die ZDF-Dokureihe "Terra X" zeigt die Daten, Fakten und Zahlen hinter dem, was aktuell diskutiert wird. Denn die Klimaforschung in all ihren Facetten ist eine Wissenschaft, deren Erkenntnisse helfen, die globalen Wetterphänomene besser zu verstehen. Neue Wege in der Forschung geht die deutsche Klimawissenschaftlerin Prof. Friederike Otto in Oxford. Sie sucht nach den Verantwortlichen für Hitzewellen und Hochwasser. Ihr Institut hat eine bahnbrechende Methode entwickelt, mit der sie in kurzer Zeit berechnen kann, wie viel Klimawandel in einem konkreten Wetterereignis steckt - und wer daran schuld ist. In der Dokumentation erklärt die Direktorin des Environmental Change Institute, wie Wetterphänomene entstehen und wie die Verursacher dafür in Zukunft möglicherweise haftbar gemacht werden können.
(Wdh. morgen 7.45-8.30 Uhr)

Am 12.12.19 09:50 - 10:35 Uhr auf
arte: Die wilde Bergwelt Kantabriens (1/2)
Das Kantabrische Gebirge im Norden Spaniens erstreckt sich über fast 500 Kilometer. Es dehnt sich vom französischen Département Pyrénées-Orientales über das Baskenland, Kantabrien, Asturien sowie Kastilien und León bis nach Galicien aus. Verschiedene Tierarten trotzen dort den rauen klimatischen Bedingungen des Massivs. Ihre Abenteuer stehen im Mittelpunkt der zweiteiligen Dokumentation, die sie dabei zeigt, wie sie die Herausforderungen im Laufe der Jahreszeiten meistern.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 11.20 Uhr)

Am 12.12.19 10:15 - 11:00 Uhr auf
tagesschau24: Oh Tannenbaum - Das große Geschäft mit Weihnachten
Der Weihnachtsbaum-Handel ist ein knallhartes Geschäft: Etwa 30 Millionen Bäume werden jedes Jahr in Deutschland verkauft, bis zu 25 Euro zahlen die Käufer für jeden Meter Tannentraum. Dafür haben sie auch hohe Ansprüche: Kerzengrade und saftig grün soll er sein, nicht piksen und kaum nadeln. Fast 80 Prozent der Käufer entscheiden sich für eine Nordmanntanne - die meisten aus Samen gezogen, die im Kaukasus gepflückt werden: in schwindelerregenden Höhen, unter schwierigen Bedingungen. Wie hoch ist der Preis für den perfekten Weihnachtsbaum? Einfach "wachsen" dürfen die meisten Weihnachtsbäume schon lange nicht mehr: Die Top-Stop-Zange zwickt die Tannenspitze und verhindert, dass sie lang und kahl wird. Mit der Motorsäge werden Zweige in Form gebracht. Düngemittel und Pestizide sollen für Idealmaße sorgen. Trotzdem enden fast 40 Prozent aller Bäume als Ausschussware und zerkleinertes Grünzeug.

Am 12.12.19 15:30 - 16:15 Uhr auf
3sat: Winter in Ostpreußens Zauberwald
Die Welt des kleinen Glücks liegt im Nordosten Polens, nicht weit von Russland und von Litauen entfernt: In der Rominter Heide ist es im Winter ganz besonders still. Dort leben Tiere, die anderenorts in Europa längst verschwunden sind: Elche, Wölfe, Fischotter und sogar Luchse. Berühmt aber wurde die Rominter Heide durch die kapitalen Rominter Hirsche. Sie machten einst Ostpreußens Zauberwald zum bevorzugten Jagdrevier der preußischen Monarchen. Die Bauern in diesem Teil Polens leben noch heute mit den Jahreszeiten.
(Wdh. kommende Nacht 3.20-4.05 Uhr)

Am 12.12.19 16:15 - 17:00 Uhr auf
3sat: Winter im Südwesten
Winter im Südwesten: Die Menschen machen es sich gemütlich, gliedern die dunkle Zeit so gut es geht bis zum Wachwerden der Natur. Eine Reise durch die Winterzeit. Der Wein ist gelesen, die Ernte eingefahren, die Bäume stehen so kahl da wie die Felder. Alle befinden sich im Sparmodus. Was aber passiert in Wirklichkeit? Was machen die Tiere und was die Menschen? Der Winter im Südwesten, wie war er früher, wie ist er heute?
(Wdh. kommende Nacht 5.30-6.20 Uhr)

Am 12.12.19 17:35 - 18:30 Uhr auf
arte: Peru - Eine Jugend zwischen Urwald und Großstadt
Die Kontraste zwischen der peruanischen Hauptstadt Lima und dem Dschungel des Amazonas, den Lichtern der Großstadt und der seit Generationen überlieferten und weitgehend von äußeren Einflüssen unverfälschten Lebensweise der Schamanen, könnten kaum größer sein. Die beiden Brüder Nils und Gian, 14 und 15 Jahre alt, die dem Shipibo-Stamm angehören, stehen zwischen Tradition und Moderne. Die Zukunft dieser Jugendlichen, die der größten indigenen Bevölkerungsgruppe Perus angehören, wird auch ein Stück weit über das Schicksal ihres südamerikanischen Heimatlandes bestimmen.

Am 12.12.19 20:15 - 21:00 Uhr auf
arte: Skandinaviens versteckte Paradiese
Skandinaviens gewaltige Natur zieht die Menschen seit jeher in ihren Bann. Hoch im Norden, in Schwedisch Lappland, fühlen sich mächtige Elche wohl. Im Osten, nahe der russischen Grenze, ist der finnische Saimaa-See Heimat einer der seltensten Robbenarten der Welt. Gotska Sandön ist einer der entlegensten Orte im Inselparadies der Ostsee. Im Westen dominieren Gebirge und Fjorde die Landschaft. Auf dem Hochplateau Hallingskarvet leben heute wieder Polarfüchse. An all diesen Orten arbeiten Naturschützer mit großer Begeisterung für Skandinaviens versteckte Paradiese.