Fernseh-Tipps rund um Wald und Natur

Am 08.04.20 05:35 - 06:05 Uhr auf
3sat: Ein Jahr am Wilden Berg
Es ist eine aufregende Welt am "Wilden Berg" in Mautern. Seit mehr als 50 Jahren kann man dort in einem Wildpark die Alpentierwelt erleben. Der Film widmet sich dem steirischen Wildpark und gibt spannende und lustige Einblicke in das Zusammenleben von Mensch und Tier. Er zeigt die Abenteuer von Wölfen, Geiern, Waschbären und Co. und begleitet Jungtiere in der Frühlings- und Sommerzeit. Der Film zeigt auch jene besonderen Momente der Herbst- und Wintermonate, die sonst im Verborgenen bleiben - wenn der Tierpark geschlossen ist und Bären in Strohnestern schlafen, Yaks und Hirsche ins Tal wandern und weiße Wölfe im Schnee spielen.

Am 08.04.20 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Wilde Miezen - Katzen allein unterwegs
Kaum jemand weiß, wie Katzen leben, sobald sie das heimische Grundstück verlassen. Dass so mancher Stubentiger ein Doppelleben führt und in der Dämmerung ungeahnte Raubtierinstinkte in den Schmusetieren erwachen, hat Filmautorin Martina Treusch eindrücklich dokumentiert.

Am 08.04.20 10:50 - 11:35 Uhr auf
hr: Die Insel der Affen
Vor der Küste Zentralafrikas liegt eine geheimnisvolle Insel im Atlantik: Bioko. Bedeckt von dichten Regenwäldern ist sie die Heimat für eine der seltensten Affenarten der Welt. Bisher gab es noch keinen Film über die vom Aussterben bedrohten Tiere: Drills. Dies ist das erste intime Porträt und zeigt erstmals ihren Lebensraum, der zu den artenreichsten der Erde zählt.

Am 08.04.20 11:00 - 11:45 Uhr auf
3sat: Wildes Wasser, blanker Fels - Nationalpark Gesäuse
Tief in die Ennstaler Alpen eingeschnitten, an der Grenze zu Oberösterreich, erstrecken sich ein Naturparadies und die größte Felsschlucht Europas: das Gesäuse. Es ist der mit mehr als 11.000 Hektar drittgrößte Nationalpark Österreichs, eine Welt wilden Wassers zwischen senkrecht aufragenden Steilwänden, furchterregenden Kalkmauern und bizarren Felsgestalten. Nirgendwo in den Alpen liegen Wasser, Wald und Fels so steil übereinander. Am Eingang des Gesäuses steht ein ehemals bedeutendes Zentrum der Wissenschaft, das weltberühmte Benediktinerstift Admont. Die Mönche des Stifts begannen bereits Anfang des 19. Jahrhunderts, die Tier- und Pflanzenwelt dieser Berge zu erforschen.

Am 08.04.20 16:05 - 16:50 Uhr auf
arte: Wildes Elba
Trotz ihrer touristischen Erschließung hat die Insel Elba eine wilde, naturbelassene Seite, die im Mittelmeerraum ihresgleichen sucht. Gründe dafür sind die frühe Errichtung eines Nationalparks, die natürliche Unzugänglichkeit der steilen Küsten und des bergigen Hinterlandes und das unermüdliche Ringen engagierter Naturschützer. Bis heute sind große Teile Elbas unbewohnt. Inzwischen umfasst der Nationalpark über 50 Prozent der Fläche Elbas. Die größte Insel des Toskanischen Archipels ist deshalb während der Vogelwanderung wichtige Raststation für die kleinen Zugvögel und für die großen Greifvögel auf ihrem Weg von und nach Afrika. Schmetterlinge und Insekten schwärmen aus, wenn im Frühjahr die blumenreiche Macchia die Hänge in ein buntes Farbenspiel taucht. Francesca Giannini will diese Welt und ihre Bewohner schützen: Die Biologin und gebürtige Elbanerin kämpft an allen Fronten für den Erhalt der Inseln des Toskanischen Archipels, etwa gegen die eingeschleppten Wildschweine und Mufflons, die in der einzigartigen Fauna viele Schäden anrichten. Aber auch auf der ehemaligen Gefängnisinsel Pianosa hat sie sich für den Schutz der Umwelt stark gemacht und Verbote durchgesetzt. Mit Erfolg: Eine große Dichte an Zugvögeln macht hier Stopp. Zudem siedeln hier außergewöhnliche Tierarten wie der genetisch einzigartige Urhase.

Am 08.04.20 16:25 - 17:10 Uhr auf
ARD-alpha: Ein Floß für die Weser
Sie ist Hessens nördlichste Wasserstraße. Über Jahrhunderte war die Weser für die Menschen das Tor zur Welt. Als Handelsstraße gingen mit ihr Waren jeglicher Art über Bremen bis nach Asien oder Amerika. Das älteste Transportmittel waren wohl die Flöße. Die, die sie bauten und damit stromab fuhren, hatten den Ruf von wilden Kerlen, Haudegen, und unerschrocken zu sein. Sie trotzten Wind und Wetter, lebten über Tage in einfachster Art und Weise auf ihren zusammengebundenen Holzstämmen - bis in die sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts, dann ging die Weserflößerei endgültig zu Ende, das Holz wurde nur noch mit Lastwagen auf der Straße transportiert. Ein Verein hält bis heute die Erinnerung an das alte Handwerk wach und hat wieder ein Floß gebaut. Von Anfang an begleiten die Filmautoren Eckhard Braun und Jens Waechter die Männer bei ihrem Projekt, beim Schlagen der Bäume im Reinhardswald, beim kunstvollen Bau des Wassergefährts und schließlich den Fluss hinab. "Regional ist nicht egal" - dieses Motto leitet sie. Und deshalb stammen die Bäume auch aus beiden großen Waldgebieten rechts und links des Weserufers: dem hessischen Reinhardswald und dem niedersächsischen Solling.
(Wdh. morgen 11.15-12.05 Uhr)

Am 08.04.20 17:50 - 18:35 Uhr auf
arte: Deutschland, vom Eisernen Vorhang zum Grünen Band
Ein langer grüner Gürtel zieht sich mitten durch Deutschland von Nord nach Süd, schlägt eine Schneise über Felder und Wiesen, verliert sich hinter Hügeln und Bergen, schlängelt sich durch Laub- und Mischwälder. Rund 145 verschiedene Biotoptypen bieten über tausend in Deutschland als gefährdet geltenden Arten Lebensraum, sind ein Paradies für Insekten, Schmetterlinge und seltene Pflanzen. Kleine Singvögel wie die Schwalbe, Störche oder mächtige Greifvögel wie der Seeadler haben hier ihren Lebensraum. Der Fischotter ist hier beheimatet, und Wildkatzen und Luchse durchstreifen das Gebiet. Im Schatten des Eisernen Vorhangs konnte sich die Natur ungestört entfalten und eine beeindruckende Artenvielfalt hervorbringen. Die Teilung Deutschlands begann Anfang der 50er Jahre mit der Errichtung erster Stacheldrahtzäune. Sie sollten die Ostblockländer gegen die westliche Welt abgrenzen, den Kommunismus gegen den Kapitalismus. Die Grenze erstreckte sich über genau 1.393 Kilometer. Mitten in dieser für Menschen todbringenden Zone konnte sich die Natur ungestört entfalten. Auf dem einstigen Grenzstreifen mit einer Breite zwischen 20 und 500 Metern hat sich ein einzigartiges Biosphärenreservat entwickelt.

Am 08.04.20 18:00 - 18:30 Uhr auf
phoenix: Geisterfluss und Lebensader - Unterwegs auf Perus Amazonas
Der Kahn ist einziges Transportmittel auf dem Amazonas in Peru. Südamerikas großer Strom ist hier noch von überschaubarer Breite - doch wichtige Lebensader für Mensch und Wirtschaft. Geht es nach Perus Regierung, dann soll das Amazonasgebiet im Nordwesten des Landes bald wirtschaftlich stärker zugänglich gemacht werden. Eine chinesische Firma etwa soll Amazonaszuflüsse so tief ausbaggern, dass große Containerschiffe ganzjährig fahren können. Doch die Vertiefung ist hoch umstritten - vor allem indigene Gruppen wehren sich dagegen. Für Amazonas-Indios hat das Wasser eine spirituelle Bedeutung: Sie sind davon überzeugt, dass die Geister ihrer Ahnen im Fluss weiterleben. Doch werden sich die Fortschrittsbefürworter von solchen Einwänden stoppen lassen? Filmemacher Simon Riesche ist mit seinem Team in der abgelegenen Gegend am Geisterfluss von Iquitos unterwegs und sucht Antworten auf diese Fragen.

Am 08.04.20 18:35 - 19:20 Uhr auf
arte: Neuengland, wo wieder Wälder wachsen
Neuengland erstreckt sich entlang der Küste im äußersten Nordosten der USA. Das sechs Bundesstaaten umfassende Gebiet mit Boston als größter Stadt gehört zu den waldreichsten Regionen der Vereinigten Staaten. Das war nicht zu allen Zeiten so. Einst wurde der Wald gerodet, kehrte zurück und bedeckt heute 80 Prozent des Gebietes von Neuengland, was einem Viertel der Fläche Frankreichs entspricht. Zeugen dieser wechselvollen Geschichte sind Reste von Steinmauern, die über Tausende von Kilometern durch das gesamte Waldgebiet verlaufen. Europäische Siedler errichteten sie als steinerne Grenzen zwischen den Parzellen, die dem Ackerbau und der Viehzucht dienten. Hierfür rodeten sie den Wald nach ihrer Ankunft auf dem nordamerikanischen Kontinent im 18. Jahrhundert. Mitte des 19. Jahrhunderts lockten die beginnende Industrialisierung und die fruchtbaren Böden der Great Plains die Siedler in den amerikanischen Westen. Sie verließen Neuengland, und der Wald konnte sich Schritt für Schritt erholen. Die Tiere hatten überlebt. Elche, Hirsche, Biber, Marder und Schwarzbären zeugen von einer Artenvielfalt, die noch vor einigen Jahrzehnten unvorstellbar gewesen wäre. Die Geschichte dieser Rückkehr zu einer weitgehend unberührten Natur bietet die einmalige Chance, die Mechanismen zu verstehen, die am Werk sind, wenn ein Ökosystem sein Gleichgewicht wiederfindet und ein Wald sich selbst erneuern kann.

Am 08.04.20 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Hasenalarm - Die Welt der Langohren
Mit Ausnahme der Antarktis bewohnen Hasen alle Kontinente. Ob groß oder klein, mit seidig langem Fell oder kurzen Borsten: Die Langohren sind auf der ganzen Erde zuhause. Die aufwendige Dokumentation porträtiert erstmals weltweit die hoppelnden Multitalente. Sie leben in den eisigen Wäldern des Nordens ebenso wie in unseren Städten. Ob sportliche Florida-Waldkaninchen, schwimmende Sumpfkaninchen, Feldhasen im Herzen Deutschlands oder hakenschlagende Antilopenhasen in der Wüste Arizonas, sie sind überall: Hasenalarm!
(Wdh. übermorgen 15.45-16.30 Uhr)

Am 09.04.20 08:00 - 09:00 Uhr auf
WDR: Die Ameise - das größte Raubtier der Welt
Ameisen spielen eine meist unterschätze, jedoch sehr wichtige Rolle für unser Ökosystem: Indem sie tote Tiere fressen, sind sie die Müllabfuhr der Natur, zudem belüften sie den Waldboden und verteilen Pflanzensamen. In Deutschland gibt es etwa 100 verschiedene Ameisenarten - doch diese Vielfalt ist bedroht, von einem der mächtigsten Organismen unseres Planeten, der vor mehr als 100 Jahren eingeschleppten Argentinischen Ameise. Entlang der europäischen Mittelmeerküste haben die winzigen Argentinischen Ameisen während der vergangenen Jahrzehnte eine Kolonie biblischen Ausmaßes erschaffen. Sie erstreckt sich inzwischen über fast 6.000 Kilometer von Norditalien über Frankreich und Spanien bis nach Portugal. Milliarden von Arbeiterinnen bilden hier den größten Superorganismus der Welt. Sie kämpfen mit unglaublicher Aggressivität und vernichten alle heimischen Ameisenarten. Wissenschaftler befürchten, dass die Argentinische Ameise das Potential hat, Ökosysteme auf der ganzen Welt zu verändern. Die Forscher versuchen daher, die Strategien der Argentinischen Ameisen zu entschlüsseln und ihren Einfluss auf die europäische Natur zu verstehen. Sie wollen Abwehrmaßnahmen ergreifen, bevor die Argentinischen Ameisen weiter nach Norden vordringen.
(Wdh. übermorgen 6.00-7.00 Uhr im hr)

Am 09.04.20 11:00 - 11:30 Uhr auf
SWR: Insekten in Gefahr
Insekten sind in die Schlagzeilen geraten. In manchen Gebieten ist ihre Zahl in den letzten Jahrzehnten um 75 Prozent zurückgegangen. Vom Insektensterben ist die Rede. Es scheint, als ob keine Insektengruppe verschont bleibt: Libellen, Bienen, Käfer, Schmetterlinge - überall gibt es vor allem Verlierer. Andererseits tauchen in jüngster Zeit gerade in Südwestdeutschland immer mehr neue Arten auf. Wie kommt das? Soll man sich darüber freuen, dass es weniger Mücken, Fliegen und Wespen gibt? Ist man verpflichtet, auch ihr Überleben zu sichern? Was muss getan werden, um die Insekten zu retten? Der Film "Rettet die Insekten" macht sich auf die Suche nach den Hauptverantwortlichen für das Insektensterben. Ist es die Landwirtschaft? Der Klimawandel? Oder der Flächenfraß? Vor allem aber zeigt dieses neueste Werk des preisgekrönten Tierfilmers Jan Haft in eindrucksvollen Bildern, wie faszinierend Insekten sind und wie groß ihre Bedeutung für die Umwelt ist. Im Film kommen Fachleute zu Wort, die das Leben und den Rückgang dieser Tiergruppe erforschen. Außerdem werden Initiativen gezeigt, die sich aktiv für den Insektenschutz einsetzen. Eine Aufgabe von immenser Tragweite, denn der Untergang der Insekten würde eine ungeahnte Kettenreaktion nach sich ziehen.

Am 09.04.20 16:15 - 17:00 Uhr auf
3sat: Der wilde Norden Sumatras
Sumatra, eine indonesische Hauptinsel, ist die sechstgrößte Insel der Welt. Sie erstreckt sich über 1.700 Kilometer von Nordwest nach Südost. Der Äquator zieht sich in der Mitte durch die maximal 370 Kilometer breite Insel. Sumatra ist zum größten Teil vom tropischen Regenwald bedeckt, der 2004 als Naturdenkmal in die UNESCO-Welterbe-Liste aufgenommen wurde. Entsprechend viel gibt es zu entdecken. In den Wäldern lebt eine große Vielfalt von Tieren und Pflanzen. 3.500 Pflanzenarten wurden im Park gezählt, darunter viele endemische Orchideen und Farne. Hier ist auch der durch Jagd, Abholzung und Tierhandel vom Aussterben bedrohte Sumatra-Orang-Utan zu Hause. Bukit Lawang, ein kleiner Ort am Rande des Nationalparks, ist bekannt für seine Projekte zum Schutz der Orang-Utans. Das machte den Ort zur beliebtesten Touristenattraktion in Sumatra. Von dort starten Dschungeltouren, bei denen man die Orang-Utans, die sogenannten Waldmenschen, hautnah erleben kann.
(Wdh, kommende Nacht 4.30-5.15 Uhr)

Am 09.04.20 17:55 - 18:35 Uhr auf
arte: US-Nordwestküste, die Renaturierung des Elwha River
Der Olympic National Park liegt im Nordwesten der USA im Bundesstaat Washington. Er beherbergt einen der ältesten Regenwälder unserer Erde. Ein Dutzend Fließgewässer schlängeln sich durch die Wildnis und prägen das Gesicht der Landschaft. Der Elwha River gehört zu den spektakulärsten Flüssen der Vereinigten Staaten. Er entspringt in den Bergen und mündet in den Pazifik. Wie ein Stück unberührte Natur mutet die Flusslandschaft an, doch trägt der Elwha noch die Male einer schmerzvollen Geschichte. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, in den Jahren 1913 und 1926, wurden hier zwei Staudämme errichtet. Das Wasser überflutete die einst bewaldeten Ufer. Das Aufstauen des Flusses wirkte sich verheerend auf die Tierwelt aus: Die immensen Betonwände schnitten den Lachsen über eine Strecke von rund 130 Kilometern den Weg zu ihren Laichplätzen ab. Mit dem Ausbleiben der Lachse verschwanden auch viele andere Tiere. Waschbären, Fischotter und Schwarzbären wanderten zu benachbarten Fließgewässern ab. In den 80er Jahren forderten Umweltschützer und Angehörige des Stammes der indianischen Ureinwohner am Elwha den Abriss der Staumauern. Hundert Jahre nach ihrer Errichtung wurden die Staudämme Anfang der 2010er Jahre endlich gesprengt. Der Fluss fand in sein ursprüngliches Bett zurück. An einigen Stellen erholte sich das Ökosystem in kürzester Zeit, andernorts musste etwas nachgeholfen werden. Etwa 350 Millionen US-Dollar wurden in das Renaturierungsprojekt investiert, um die Lachse wieder anzusiedeln und der Vegetation zu neuem Leben zu verhelfen. Es ist das größte Rückbauprojekt dieser Art in der Geschichte der Vereinigten Staaten.

Am 09.04.20 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Mit dem Schiff durch Sibirien. - Auf dem Irtysch in Russlands hohen Norden
Von Omsk nach Salechard gibt es keine Straßen. Im Sommer tuckert ein Schiff nach Norden, im Winter rattern LKW über die Eisstraße, dem zugefrorenen Irtysch. Er ist der längste Nebenfluss der Erde und ganze 4.248 Kilometer lang. Unten am Fluss werden Wurst und Klopapier eingepackt und dann fährt das Schiff mit dem schönen Namen "Rodina" - "Heimat", los. An Bord: die unterschiedlichsten Passagiere und ihre spannenden Geschichten. Dichte Wälder ziehen vorbei, am Ufer liegt säuberlich gestapeltes Holz. Der Umweltaktivistin Ludmilla Schukowa fiel auf, dass immer mehr Holz gefällt und über die Grenze nach Kasachstan mit gutem Gewinn verschoben wurde. Sie wandte sich an Staatsanwaltschaften und Journalisten. Sogar bis zu Putin drangen ihre Beschwerden. Seitdem seien die Kontrollen schärfer geworden, sagt sie zufrieden.

Am 10.04.20 05:50 - 06:00 Uhr auf
SWR: Die härtesten Jobs von damals - Schwarzwaldflößer


Am 10.04.20 06:00 - 06:20 Uhr auf
3sat: Kenia: Kein Platz für wilde Tiere
Löwen spazieren auf der Straße, Hyänen wildern in den Ziegenställen. Die Tiere leben im Nationalpark unmittelbar vor den Toren Nairobis. Das führt in der wachsenden Metropole zu Problemen. Der Platz wird immer knapper, und die Stadt dringt langsam in den Lebensraum der Tiere vor. Auch der Verkehr wird immer dichter. Entlastung sollte eine Breitspureisenbahn bringen, die durch Teile des Nairobi-Nationalparks führen sollte. Dagegen gab es Proteste. Nun wird die Strecke größtenteils über Brücken im Park geführt. Ein kleiner Erfolg. Doch der eigentliche Konflikt zwischen Wirtschaftsentwicklung, Bevölkerungswachstum und Naturschutz ist damit nicht beseitigt. Der Film wirft einen Blick auf Kenias ältesten Nationalpark.

Am 10.04.20 08:15 - 09:00 Uhr auf
phoenix: Alaska im Klimawandel - Wo Eis und Hoffnung schmelzen
Auf den ersten Blick ist Alaska ein Abenteuerland, bekannt für seine Naturwunder. Doch auf den zweiten Blick ist Alaska auch ein US-Bundesstaat, der in besonderer Weise von den Folgen des Klimawandels herausgefordert wird. Die von Eskimos bewohnte Insel Shishmaref versinkt im wahrsten Sinne des Wortes nach und nach im Meer. Heftige Stürme und Erosion haben Häuser ins Meer stürzen lassen. Die Insel schrumpft jedes Jahr um mehrere Meter, in 30 Jahren wird sie voraussichtlich verschwunden sein. Der 19-Jährige Esau Sinnok ist in Shishmaref aufgewachsen und macht als Umweltaktivist auf das Schicksal seines Dorfes aufmerksam. Doch Donald Trump bezeichnete den Klimawandel als "Erfindung der Chinesen". Als Präsident machte er einen bekennenden Klimawandel-Skeptiker zum Chef der Umweltbehörde und ließ Forschungsgelder in Milliardenhöhe streichen. So wird die Arbeit von Wissenschaftlern wie Eran Hood bedroht. Er weist nach, wie schnell ein riesiges Gletschergebiet schmilzt und erforscht die Auswirkungen auf Alaskas Wale. USA-Korrespondent Jan Philipp Burgard zeigt, wie hart der Klimawandel Alaska trifft und wie die Menschen dort mit existenziellen Bedrohungen umgehen.

Am 10.04.20 12:00 - 12:45 Uhr auf
hr: Der Main (1/2)
Weißwurstäquator wird der Main liebevoll genannt. Tatsächlich zieht er sich in vielen Windungen und Schnörkeln über 542 Kilometern von Ost nach West, quer durch Deutschland. Vom Fichtelgebirge bis nach Mainz. Er ist der zweitlängste Fluss, der auf seiner ganzen Strecke in Deutschland fließt. Gleichzeitig ist der Main einer der am meisten verkannten Flüsse Deutschlands. In einer zweiteiligen Dokumentation stellt Marion Pöllmann das freie und wilde Leben entlang des Mains vor. Gezügelt und doch unbändig - der Main ist ein Spiegelbild der deutschen Natur. Nirgendwo sonst sieht man besser die Macht des Lebens und die Kraft der Natur.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 13.30 Uhr)

Am 10.04.20 14:30 - 15:15 Uhr auf
WDR: Überraschungseier - Neues von Kuckuck & Co
Generationen von Schülern lernen, dass der Kuckuck seine Eier in fremde Nester legt - Kuckuckseier eben. Das erspart ihm die eigene Aufzucht und Fütterung der Jungen. Die Geschichte ist bekannt. Doch warum lassen sich Vogeleltern das gefallen? Sind sie zu dumm? Zu ungeschickt? Zu ahnungslos? Zugegeben, die Kuckuckseier sehen meist täuschend echt aus. Das Kuckucksjunge aber keineswegs; es wächst schon bald zum Riesen heran, der keinerlei Ähnlichkeit mit den Zieheltern hat. Warum bemerken sie ihren Irrtum nicht? Bisher noch nie gezeigte Bilder dokumentieren das Kuckucksverhalten von Vögeln bei uns, in Spanien und Afrika.

Am 10.04.20 14:30 - 15:15 Uhr auf
BR: Wildes Kanada - Die endlose Weite
Von den magischen Regenwäldern der Pazifikküste zu den majestätischen Gipfeln der Rocky Mountains, vom endlosen Grasmeer der Prärie zu den Eisfeldern der Arktis - das riesige Kanada mit seinen vielen, höchst unterschiedlichen Lebensräumen ist eine Welt für sich. Die Landschaft im Herzen Kanadas ist geprägt von dichten Wäldern, unzähligen Seen und scheinbar grenzenlosem Grasland. Die Prärie ist Heimat und Lebensraum des wohl markantesten Tiers in Nordamerika: des Bisons. Einst bevölkerten diese mächtigen Büffel die Prärie zu Millionen. Der massive Abschuss der Bisons durch weiße Jäger und Siedler im 19. Jahrhundert sorgte dafür, dass diese Ikonen der Prärie in freier Wildbahn praktisch verschwunden sind.

Am 10.04.20 15:15 - 16:00 Uhr auf
WDR: Die Kleiderordnung der Tiere
Jedes Lebewesen, von der Amöbe bis zum Blauwal, braucht eine geeignete Hülle. Die Natur setzt dabei auf geniale Materialen und gewagte Entwürfe. Vom schlagfesten Panzerkleid bis zum seidenweichen Kuschelfell. Jede Mode scheint erlaubt. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass auch die Tiere an strenge Kleiderregeln gebunden sind. Frösche oder Salamander benötigen eine dünne, durchlässige Haut, während Krebstiere oder Käfer auf harte Rüstungen angewiesen sind. Und natürlich: Wer warmes Blut besitzt, ist kälteempfindlich und kann auf isolierende Kleidung nicht verzichten.
(Wdh. kommende Nacht 3.35-4.20 Uhr)

Am 10.04.20 15:30 - 17:00 Uhr auf
SWR: Wildes Frankreich
Von den sanften Hügeln der Provence durch das karge Massif des Maures, den aussichtsreichen Esterel und die Hochebenen des Baskenlandes, von den malerischen Schluchten des Jura über die sturmerprobten Klippen der Bretagne bis zu den manikürten Gärten des Schlosses Chenonceau - diese Dokumentation zeigt Frankreich so wild, wie es noch nie zu sehen war.

Am 10.04.20 16:00 - 16:45 Uhr auf
WDR: Operation Dolittle - Unterwegs mit Tierstimmenforschern
Ob Grunzen, Muhen, Tröten oder "Rumblen" - Tierstimmen sind erstaunlich vielfältig. Weltweit forschen Wissenschaftler an den Lauten der verschiedensten Arten: Sind die Äußerungen der Tiere nicht auch eine Art "Sprache"? Wird es am Ende vielleicht sogar möglich sein, mit bestimmten Tieren in einen Dialog zu treten? Filmautor Uli Pförtner hat weltweit Forscher auf dem noch jungen wissenschaftlichen Feld der "Bioakustik" beobachtet - und ist dabei auf eine erstaunliche Forschung gestoßen.
(Wdh. kommende Nacht 2.50-3.35 Uhr)

Am 10.04.20 17:00 - 17:45 Uhr auf
SWR: Tierisch wild im Südwesten - Eifel und Hunsrück
In der Natur-Dokumentation führen die Autoren Jürgen Vogt und Andreas Kölmel die Zuschauer in die Heimat von Uhu, Biber & Co in den Mittelgebirgen westlich des Rheins und zu den Wildkatzen, die in Eifel und Hunsrück leben. Berge, Wälder und Täler sind Paradiese für Tiere, die in anderen Teilen Europas bedroht oder verschwunden sind. Biber und Uhu waren bei uns ausgestorben, sind durch die Menschen wieder angesiedelt worden und haben ihre Chance genutzt. Auch der Wolf ist auf dem Vormarsch. Auf der Hunsrücker Wildenburg bemüht man sich, Verständnis zu wecken für ein Tier, das einen märchenhaft schlechten Ruf hat.

Am 10.04.20 17:50 - 18:35 Uhr auf
arte: Wenn die Natur aufhorchen lässt (2/3)
Tiere kommunizieren auf unendlich viele Arten miteinander. Doch die akustische Kommunikation ist der sicherste und schnellste Weg der Verständigung im Tierreich. Wissenschaftler aus aller Welt erforschen die Kommunikation der Tiere. Daraus entstand eine neue, eigenständige Disziplin: die Bioakustik oder Tierstimmenforschung. Der zweite Teil erkundet das Reich der Lüfte: Andréa Thibault erforscht die Sprache der südafrikanischen Kaptölpel auf Bird Island. Der Tierstimmenforscher Thierry Aubin erklärt Überraschendes: Sperlinge vermitteln beim Singen Informationen über ihre Identität, ihr Alter, ihre geografische Herkunft und sogar über ihre Absichten, sich zu paaren. James Hare befasst sich mit Pfauen. Sie stoßen laute Schreie aus, verfügen aber bei der Balz noch über eine andere erstaunliche Form zu kommunizieren.

Am 10.04.20 18:35 - 19:20 Uhr auf
arte: Wenn die Natur aufhorchen lässt (3/3)
Die dritte Folge untersucht die Sprache der Landtiere: Im Etosha-Nationalpark in Namibia fängt Caitlin O'Connell mit Hilfe unterirdischer Messgeräte die "Gespräche" von Elefanten ein. In der Kalahari-Wüste untersucht Marta Manser seit über 20 Jahren, wie sich Erdmännchen verständigen. Jayne Yack befasst sich in Boston mit den Klängen von Insekten und Raupen. Raupen können bei Gefahr Schreie von sich geben, obwohl sie über keinen Stimmapparat verfügen. Im Laufe der Evolution entwickelten die Tiere unterschiedliche Arten akustischer Kommunikation. Landtiere nutzen zum Beispiel die Beschaffenheit des Bodens, um sich mit ihren Artgenossen zu unterhalten oder Eindringlinge zu vertreiben. Im Etosha-Nationalpark in Namibia fängt Caitlin O'Connell mit Hilfe unterirdischer Messgeräte die "Gespräche" von Elefanten ein. Die Dickhäuter haben Sensoren an ihren Fußsohlen, mit denen sie Signale ihrer Artgenossen wahrnehmen können.

Am 10.04.20 20:15 - 21:00 Uhr auf
BR: Wilde Nächte - Wenn die Tiere erwachen
Der Großteil unserer heimischen Tierwelt ist nachtaktiv. Über einen Zeitraum von zwei Jahren hat sich der Tierfilmer Uwe Müller auf die Lauer gelegt und so manch schlaflose Nacht verbracht, um die nachtaktiven Tiere vor die Kamera zu bekommen.

Am 10.04.20 20:15 - 21:00 Uhr auf
WDR: Die Lippe - Flussgeschichten zwischen Münsterland und Kohlenpott
Seit rund 11.000 Jahren fließt die Lippe vom Fuß des Eggegebirges von Osten nach Westen in den Rhein. Eine neue WDR-Dokumentation erzählt einige der vielen Geschichten, die sich an ihren Ufern abgespielt haben. Die alten Römer beispielsweise reisten vermutlich auf ihr von Haltern in Richtung Osten und ins Verderben. Viele Jahre später machten die Preußen fast die gesamte Lippe schiffbar. Heute ist die Lippe hauptsächlich für ihre Natur bekannt. Fast der ganze Fluss ist zum Naturschutzgebiet erklärt worden. Doch der Film zeigt nicht nur die Schokoladenseiten eines einstmals völlig verschmutzten Flusses.
(Wdh. morgen 12.30-14.00 Uhr)