Fernseh-Tipps rund um Wald und Natur

Am 02.03.21 00:10 - 00:40 Uhr auf
3sat: Waldgold - Europas Urwald in Gefahr
Wer sich in Rumänien gegen die Abholzung von Bäumen in Naturschutzgebieten wehrt, stört ein Millionengeschäft. Und er lebt gefährlich. Zwei Förster wurden getötet, als sie Holzfäller-Kolonnen in flagranti erwischt haben. Auch die Waldschützer der Organisation "Agent Green" sind schon verprügelt worden. In Rumänien gibt es scheinbar unendlich viel Wald. Darunter auch die letzten Urwälder in Europa. Die Waldschützer vo "Agent Green" möchten diese Gebiete erhalten. Sie sind zugleich Lebensräume von Braunbären, Wölfen, Luchsen und zahlreichen anderen Tierarten. Holzfirmen, die Bretter, Bauholz und Möbel in die ganze Welt liefern, auch nach Deutschland, sehen in den Wäldern vor allem eines: wertvolles Holz, das billig zu haben ist.
Die EU hat Waldgebiete unter Schutz gestellt, doch die allgegenwärtige Korruption in Rumänien macht es möglich, dass trotzdem im großen Stil abgeholzt wird. Sogar der Ikea-Konzern stuft Rumänien als "Hochrisiko-Land" ein, was illegales Abholzen betrifft. Die EU hat inzwischen ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Rumänien wegen der Abholzungen in Schutzgebieten eingeleitet. Es soll vor dem Europäischen Gerichtshof verhandelt werden. Autor Manfred Karremann begleitet die Waldschützer von "Agent Green" quer durch Rumänien, trifft dabei auch auf illegale Holztransporte. Mit dabei: ein EU-Parlamentarier, selbst Forstwirt, der die Lage vor Ort einschätzt. Es scheint fünf vor zwölf zu sein für Europas letzte Urwälder.

Am 02.03.21 07:30 - 07:55 Uhr auf
ARD-alpha: In der Nordischen Arche
Tierfilmer Felix Heidinger ist diesmal mit seiner Kamera nach Schweden gereist. Dort gibt es bei der Stadt Göteborg eine Zuflucht für seltene nordische Tiere. Die Nordische Arche (Nordens Arc) ist eine Besonderheit unter den europäischen Tierparks. Sie beherbergt nicht nur vom Aussterben bedrohte Tierarten aus den kältesten Zonen Europas, sondern arbeitet auch intensiv daran, dahin schwindende Arten rechtzeitig vor dem Aus zu bewahren.

Am 02.03.21 09:30 - 11:00 Uhr auf
arte: Die Odyssee der einsamen Wölfe
Die drei Wanderwölfe Ligabue, Alan und Slavko überwinden bei ihrer Suche nach einer Partnerin atemberaubende Distanzen und bewältigen die tödlichen Barrieren der menschlichen Zivilisation. Von einem uralten Impuls getrieben, überqueren sie mehrspurige Autobahnen, reißende Flüsse und frostklirrende Gebirge. Bis heute ist es für die Wissenschaft ein Rätsel, warum immer wieder einzelne Wölfe plötzlich ihre Rudel verlassen und zu Wanderungen über mehr als 1.000 Kilometer aufbrechen. Diese Frage war auch der Grund für den Start mehrerer europäischer Forschungsprojekte.

Am 02.03.21 11:00 - 11:45 Uhr auf
arte: Das verborgene Leben der Bonobos
Obwohl Bonobos unter den Primaten die nächsten Verwandten der Menschen sind, wissen wir nur sehr wenig über sie. Sie gelten untereinander als außergewöhnlich friedfertig und haben sehr oft Sex. Dabei sind sie sowohl hetero- als auch homosexuell aktiv. Während sich Schimpansen gegenseitig oft bekriegen und sogar töten, lösen Bonobos ihre Konflikte und Streitigkeiten mit Sex. Davon haben sie sieben Mal mehr als Schimpansen. Was sind die Ursachen für diese ausgeprägte Friedfertigkeit? Mit ungewöhnlichen Methoden will Leveda Cheng vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig dieses Phänomen erkunden.

Am 02.03.21 12:30 - 14:00 Uhr auf
mdr: Der Gletscherfuchs
Mit beeindruckenden seltenen Tier- und Naturaufnahmen erzählt der Film die Geschichte des Fuchspärchens Flep und Leila. Im hohen japanischen Norden, unweit des Ochotskischen Meeres, nimmt Flep die Spur der Füchsin Leila auf, die von einem anderen Fuchs umworben wird. Nachdem Flep im Zweikampf mit dem Rivalen Leila für sich gewonnen hat, errichten die beiden mit dem ersten Tauwetter einen Bau, in dem Leila im Frühling fünf Junge wirft: Sirica ist der stärkste, Lepun der schwächste von ihnen. Weiter sind es der Clown Nupri, der intelligente Rusim und die kleine blinde Chinita. Die über den Zeitraum eines knappen Jahres reichende Geschichte wird aus der Sicht einer alten Eiche erzählt. Durch diesen Erzählstil in Verbindung mit den außergewöhnlichen Naturaufnahmen entstand ein Spielfilm, der dokumentarische Authentizität für eine emotional bewegende Tiergeschichte nutzt.

Am 02.03.21 14:45 - 15:30 Uhr auf
BR: Wildes Russland - Kamtschatka
Kamtschatka gehört zu den geothermisch aktivsten Gebieten der Welt, wie die zahlreichen Vulkankrater, Geysire und Fumarolen deutlich vor Augen führen. Trotz der launischen Natur ist die heimische Tierwelt einen gewissen Komfort gewöhnt: Bachstelzen finden "beheizte" Kinderstuben und Bären lieben das Bad in den Thermalquellen. Das warme Wasser befreit sie von Flöhen, Zecken und anderen Parasiten. Überhaupt ist Kamtschatka ein Paradies für Bären: Im feuchten Sommer finden sie genug Kräuter und Beeren, und im Spätsommer stehen täglich 40 Kilogramm Lachs pro Bär auf dem Speiseplan. Auch der seltene Riesenseeadler ist hier heimisch und jagt im Herbst Lachse für seine Jungen. Im Winter schlägt die Stunde der kleineren Raubtiere: Während die Bären Winterschlaf halten, konkurrieren Vielfraß und Rotfuchs um kleine Beutetiere und vor allem Aas. Die Adler belagern die wenigen offenen Wasserstellen und kämpfen untereinander um die wenigen Fische. Noch stehen sechs Monate kalter Winter bevor - im Land der Bären und Vulkane.

Am 02.03.21 16:10 - 16:55 Uhr auf
arte: Guinea-Bissau
Der Bissagos-Archipel liegt vor der Küste Guinea-Bissaus im Atlantischen Ozean. Von seinen 88 Inseln sind nur 23 bewohnt. Der Name des Archipels geht auf die Volksgruppe der Bijagos zurück, die sich dort einst niederließ. Dort findet man die größte Artenvielfalt Guinea-Bissaus. Die Dokumentation präsentiert die reichhaltige Fauna der Mangroven, Ufergebiete, Savannen und Regenwälder.

Am 02.03.21 20:15 - 21:00 Uhr auf
WDR: Kroatiens Auenland
Die Save ist ein vagabundierender Fluss, jedes Jahr verlagert sie ihren Lauf um bis zu zwei Meter. Sie fließt durch vier Länder: Slowenien, Kroatien, Bosnien und Serbien, aber nur im mittleren Flussabschnitt, in Slowenien und Kroatien, blieb sie unangetastet - und mit ihr eine Jahrtausende alte Auenlandschaft, die als schönste Europas gilt. Ob Schreiadler oder Seeadler, Wachtelkönig oder Rallenreiher, hier gibt es noch viele Tiere, die bei uns selten geworden sind.

Am 02.03.21 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Eine Erde - viele Welten - Dschungel
Kein Lebensraum an Land beherbergt größeren Artenreichtum als tropische Regenwälder. Hier liefern sich die Bewohner intensivste Konkurrenzkämpfe. Die großen Wälder sind Orte voller dramatischer Geschichten und überraschender Ereignisse. Jaguare fangen Kaimane, Delfine schwimmen durch Baumkronen und Frösche verteidigen in Ninja-Manier ihren Nachwuchs. Unsere Reise geht von den Dschungelgebieten Südamerikas und Südostasiens bis zu den Regenwäldern Australiens.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)

Am 03.03.21 07:35 - 07:45 Uhr auf
hr: Vorbild Natur - Insekten auf der Spur (1/3)
Für einige Menschen sind Insekten nur lästige Krabbeltiere. Doch für viele Forscher sind sie kleine Genies, die dabei helfen können, einige unserer größten Probleme zu lösen. Die Reihe "Vorbild Natur - Insekten auf der Spur" widmet sich in drei Filmen den tierischen Vorbildern Ameise, Kartoffelkäfer und Marienkäfer.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 8.05 Uhr)

Am 03.03.21 10:55 - 11:55 Uhr auf
WDR: Heuschrecken - Grüne Hüpfer zwischen Faszination und Plage
Ihr Zirpen in Gärten und Wiesen erzeugt pure Sommergefühle - Heuschrecken sind faszinierende Geschöpfe. Wenn sie sich aber zu gewaltigen Schwärmen zusammentun und ganze Landstriche in wenigen Stunden kahlfressen, sind sie eine tödliche Bedrohung, die die Menschen seit biblischen Zeiten bis heute heimsucht. Alles über Heuschrecken weiß der Biologe Dr. Josef Tumbrinck. Bei Planet Wissen erzählt er von seinen grünen Freundinnen.
(Wdh. morgen 13.05-14.00 Uhr auf ARD-alpha)

Am 03.03.21 11:00 - 11:45 Uhr auf
3sat: Wildes Wasser, blanker Fels - Nationalpark Gesäuse
Tief in die Ennstaler Alpen eingeschnitten erstreckt sich die größte Felsschlucht Europas: das Gesäuse. Dieses steirische Naturparadies an der Grenze zu Oberösterreich ist der jüngste und mit mehr als 11.000 Hektar der drittgrößte Nationalpark Österreichs. Das "G'seis", wie die Einheimischen das Gesäuse nennen, ist eine Welt wilden Wassers zwischen senkrecht aufragenden Steilwänden, furchterregenden Kalkmauern und bizarren Felsgestalten. Nirgendwo in den Alpen liegen Wasser, Wald und Fels so steil übereinander.

Am 03.03.21 14:45 - 15:30 Uhr auf
BR: Wildes Regensburg - Tiergeschichten aus der alten Stadt
UNESCO-Weltkulturerbe und eine Stadt, in der Schöpfung Platz findet. Regensburg, die "mittelalterliche Großstadt" Deutschlands, besitzt heute den größten zusammenhängenden Bestand an romanischer und gotischer Architektur nördlich der Alpen. Die Lage am Kreuzungspunkt der Flüsse Donau, Naab und Regen beschert Regensburg ein mildes Klima und eine vielfältige Natur. Durch den großen Fluss mit seinen Inseln, die großen Wälder rundum und die mittelalterliche Struktur besitzt Regensburg eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt.

Am 03.03.21 16:20 - 17:20 Uhr auf
ServusTV: Ein ganzer Tag im Leben der Tiere - Dschungel
Der Dschungel gehört zu den artenreichsten und vielseitigsten Lebensräumen auf der Welt. Doch es ist eine Umgebung, in der die Tiere auf der Überholspur leben müssen. Am Morgen werden die geschicktesten Vögel des Planeten aktiv: die Kolibris. Sie sind auf der Suche nach Nektar. Währenddessen schwingen die Affen sich von Ast zu Ast, von Baumkrone zu Baumkrone, und lassen sich teilweise auch auf den Boden des Dschungels herab, auf der Suche nach Nahrung. In der Nacht erwachen die gefährlichsten Tiere des Dschungels. Vom Rotaugenlaubfrosch, der sich blitzschnell auf seine ahnungslose Beute stürzt, bis hin zu den getarnten Gottesanbeterinnen, jede Stunde hat im Dschungel andere Aktion zu bieten.

Am 03.03.21 22:00 - 22:45 Uhr auf
BR: Tatort Wald - Holzraub in den Karpaten
Der Umweltaktivist Horea Petrehus engagiert sich seit Jahren gegen die Abholzung in Rumänien, stößt aber auf eine Mauer des Schweigens. Der Bildhauer und studierte Förster klagt die in seinen Augen zerstörerische Profitgier der ausländischen Holzindustrie an. Um die natürlichen Wald-Ressourcen besser überwachen zu können, gründete Petrehus den Kinegetischen Verband für die Erforschung der Habitate. Die meiste Zeit verbringt Petrehus aber in der Natur. Auch Gabriel Paun von der Umweltorganisation Agent Green hat sich der Rettung des rumänischen Urwalds verschrieben. Er lauert Holztransporten auf, die ihm dubios erscheinen, und versucht zu belegen, dass der Holzschlag dafür in geschützten Revieren stattfindet. Denn oft fehlen die nötigen Papiere, die jeder Holzhändler eigentlich mit sich führen muss. Der Umweltaktivist tut dies, obwohl er weiß, wie gefährlich sein Engagement ist. Schon sechs Waldschützer kamen zu Tode. Seine Vorwürfe sind schwer, er spricht von systematischem Betrug, von einer Holzmafia. Seine Anschuldigungen werden unterstützt durch Berichte von Insidern, die klagen, dass in den illegalen Holzschlag auch Staatsbedienstete verwickelt seien, Förster, Behördenleiter, ja sogar Politiker. Inzwischen ermittelt sowohl die rumänische Antikorruptionsbehörde als auch die Antimafiabehörde. Petrehus, und Paun wollen wachrütteln und vor allem das Bewusstsein für diese Naturressource schärfen. Denn es kommt auch auf die Verbraucher an. Es ist eben nicht gleichgültig, wieviel für unser Holz, Möbel, Spanplatten oder Brennholz gezahlt wird, und woher all das kommt.

Am 04.03.21 02:05 - 02:20 Uhr auf
tagesschau24: Die letzten Zeugen - Buchenurwälder
Eine einzige Baumart dominierte einst weite Teile des europäischen Kontinents: Buchen. Ein intakter Buchenwald ist ein geschlossenes Ökosystem, eine Art Superorganismus, der sich von selbst erneuert und Lebensraum für viele Mitbewohner schafft. Der Film stellt mit dem Nationalpark Jasmund auf der Ostseeinsel Rügen den weltweit einzigen Hangbuchenwald vor, der direkten Kontakt zum Meer hat. Und er sucht nach den Gründen, weshalb der Nationalpark Hainich in Thüringen zu DDR-Zeiten auf keiner Wanderkarte stand und dennoch der größte Laubwald in der Mitte des vereinten Deutschlands werden konnte.

Am 04.03.21 02:15 - 03:00 Uhr auf
phoenix: Iberien - Wilde Vielfalt (1/4)
Die Landschaften der Iberischen Halbinsel sind ungeheuer vielfältig. Von den schneebedeckten Pyrenäen im Norden bis zu den glühend heißen Wüsten des Südens, von den uralten Steineichenwäldern Portugals bis zum Schwemmland des Guadalquivir in Andalusien. Dieses riesige Gebiet im Südwesten Europas umfasst zahlreiche faszinierende Naturräume. "Wildes Iberien" begibt sich in vier Folgen, von Frühling bis Winter, auf die Suche nach dem geheimnisvollen Pardelluchs und beobachtet Steinadler, schillernde Libellen und gefräßige Ameisenlöwen. Im Frühling erwachen die meisten Lebewesen wieder. Die Sonne belebt die Tiere, die anfangen, ihre Nester und Höhlen für den Nachwuchs zu bauen.
(Teile 2 bis 4 direkt im Anschluss, bis 5.15 Uhr)

Am 04.03.21 04:50 - 05:20 Uhr auf
ZDF: Zum Schutz der Tiere - Im Einsatz für bedrohte Arten
Die biologische Vielfalt auf der Erde ist in Gefahr: Rund eine Million Arten sind vom Aussterben bedroht. Immer mehr Wildtiere und Insekten werden in den nächsten Jahren für immer verschwinden. Weltweit kämpfen Menschen für einen lebendigen Planeten. Mit neuen Ansätzen und persönlichem Engagement wollen sie die Biodiversität stärken, denn davon hängt auch die Existenz von uns Menschen ab.

Am 04.03.21 07:05 - 07:50 Uhr auf
arte: Die Eifel und ihre Eulen-Hüter
Ob nun die Schleiereule mit ihrem weißen, herzförmigen Gefieder im Gesicht, der Uhu mit seinen charakteristischen Federohren, die er anlegen oder aufstellen kann, oder der Steinkauz mit seinen großen leuchtend gelben Augen: Sie sind alle Vertreter der Ordnung der Eulen. Die Könige der Nacht sind lautlose Jäger - und doch zahlreichen Gefahren ausgesetzt. Engagierten Eulenschützern ist es zu verdanken, dass sich die Eulenpopulation in Deutschland und Europa langsam erholt. Doch was so einfach klingt, ist eine Aufgabe in der viel Herzblut und Leidenschaft steckt.

Am 04.03.21 07:50 - 08:35 Uhr auf
arte: Wildes Holland (1/2)
Die zweiteilige Dokumentation präsentiert das vielfältige Naturerbe der holländischen Deltaregion und zeigt, wie diese Landschaft zu dem wurde, was sie heute ist. Die erste Folge führt auf den Spuren des Stichlings durch die Region. Der zweite Teil erkundet die Auen, Marschen und Sumpfwälder des Deltas, Heimat des majestätischen Seeadlers, der dort seit kurzem wieder brütet, und des extrem seltenen Hellen Wiesenknopf-Ameisenbläulings.
(Teil 2 morgen um dieselbe Zeit)

Am 04.03.21 13:20 - 14:05 Uhr auf
3sat: Gepanzerte Baumeister
Im südamerikanischen Pantanal leben die extrem seltenen Riesengürteltiere. Zum Schlafen graben die Einzelgänger über sechs Meter tiefe Bauten, aus denen sie sich nur nachts herauswagen. Kein Wunder, dass kaum ein Mensch sie je zu sehen bekommt. Der Biologe Arnaud Desbiez erforscht das Leben der scheuen Tiere mit Sendern und Kamerafallen. Ihm gelingt eine Sensation: die ersten Aufnahmen eines neugeborenen Riesengürteltieres in freier Wildbahn.

Am 04.03.21 14:05 - 14:50 Uhr auf
3sat: Amazonien - Grüne Lunge der Erde
Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es so viele und exotische Pflanzen- und Tierarten wie im Amazonasgebiet. Doch der Regenwald ist durch Wilderei bedroht. Die Reihe "Steffens entdeckt" zeigt die letzten Paradiese der Erde. In dieser Folge ist Moderator Dirk Steffens im Amazonas-Becken unterwegs und trifft Forscher, Umwelt- und Tierschützer, aber auch Holzfäller und Schmuggler.

Am 04.03.21 14:45 - 15:30 Uhr auf
BR: Wunderwesen Schmetterling
Farbenfroh, filigran, flatterhaft: Schmetterlinge sind ganz besondere Lebewesen. Obwohl kurzlebig und von zarter Schönheit, behauptet sich die Spezies seit Urzeiten. Vom Schmetterling zum Ei, zur Raupe, zur Puppe und wieder zum Schmetterling durchleben sie einen unaufhörlichen Kreislauf der Verwandlung.

Am 04.03.21 14:50 - 15:30 Uhr auf
3sat: Wildes Peru (1/2)
Die zweiteilige Reihe nimmt die Zuschauer mit auf eine Entdeckungsreise vom Pazifik über die extrem trockene Küstenwüste, die Nebelwälder und grasbewachsenen Hochebenen der Anden, bis in den artenreichen Amazonas-Regenwald, der den Osten des Landes prägt.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 16.15 Uhr)

Am 04.03.21 16:15 - 17:00 Uhr auf
3sat: Wildes Mexiko (1/3)
Seine Lage zwischen den Kontinenten macht Mexiko besonders artenreich. Der Film zeigt Wanderer aus dem Tierreich, die Wüste, Grasland, Wälder und Küstengewässer des Landes besuchen. Die Palette reicht von See-Elefanten an der Pazifikküste über Monarchfalter und Pumas im Bergland, die Leguane der Sonora-Wüste, bis hin zu Walhaien vor der Ostküste. Manche besuchen Mexiko nur kurz, andere haben hier eine neue Heimat gefunden.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr, Wdh. kommende Nacht 4.05-6.00 Uhr)

Am 04.03.21 16:20 - 17:20 Uhr auf
ServusTV: Giganten des Tierreichs - Amerika
Der Biologe Patrick Aryee ist auf einer Mission: Er will den größten Tiere unseres Planeten begegnen und sie beobachten, um herauszufinden, wieso in der Natur die Größe eines Lebewesens ausschlaggebend sein kann für sein Überleben. In dieser Episode reist Aryee nach Amerika, wo der Biologe erforscht, welch bedeutende Rolle den Giganten in ihrem Lebensraum zukommt. Von Alaska bis nach Patagonien geht er auf Tuchfühlung mit Grizzlybären, Pottwalen und See-Elefanten. Denn diese Riesen prägen ihr Habitat ausschlaggebend. Manche von ihnen helfen sogar dabei, den Klimawandel zu verlangsamen. Aryee stellt aber auch die prähistorischen Giganten der Tierwelt vor, die vor langer Zeit unseren Planeten regierten und zu einem bestimmten Zeitpunkt ausstarben, wie etwa die legendäre Titanoboa, eine Schlange, von der Länge eines Schulbusses.

Am 04.03.21 16:50 - 17:20 Uhr auf
arte: Klima im Wandel - Lösungen für die Welt von Morgen
Lange assoziierte man Klimawandel vor allem mit schmelzenden Eisbergen und Unwettern in fernen Ländern. Inzwischen ist er aber auch hierzulande an vielen Stellen sichtbar und spürbar. Ein Beispiel: Die Dürrejahre haben Bäumen in ganz Europa arg zugesetzt. Von unten betrachtet sehen sie gar nicht so krank aus. Doch der Schein trügt: Erst in der Baumkrone weisen knorrige, kahle Äste ohne Rinde darauf hin, wie stark Bäume unter dem Klimawandel leiden. Manfred Forstreuter sucht nach Alternativen. Im Klimawald in Berlin hat er 800 Rotbuchen aus ganz Europa gepflanzt. Er untersucht, ob die Bäume aus Sizilien oder Madeira besser mit den Klimaveränderungen zurechtkommen. Die "Xenius"-Moderatoren legen selbst Hand an, messen Unterschiede im Wasserhaushalt der heimischen und der exotischen Buchen und pflanzen die potenziellen Bäume der Zukunft.

Am 04.03.21 20:15 - 21:00 Uhr auf
ARD-alpha: Gefiederte Nachbarn
Geheime Dramen, raffinierte Überlebensstrategien und starke Persönlichkeiten zeigen sich unter den Vögeln in der täuschend idyllischen Kulisse eines Gartens in Klagenfurt. Durch die Jahreszeiten wetteifern Singvögel miteinander um Nahrungsquellen, immer auf der Hut vor ihrem tödlichen Feinden: der Katze, die ständig auf der Schwelle lauert, dem Sperber, der von jenseits des Gartenzauns heruntersaust; und der Äskulapnatter, die unbeaufsichtigte Eier raubt. Rotkehlchen, Zaunkönige, Blaumeisen, Amseln, Schwalben, Mauersegler und Stare sind die Stars dieser Dokumentation, die eine andere Sichtweise auf ein vertrautes Territorium zeigt.
(Wdh. morgen 15.30-16.15 Uhr)

Am 04.03.21 20:15 - 21:40 Uhr auf
arte: Unsere Wälder - Die Sprache der Bäume
Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. Und in einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen - wie das Internet unsere Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden.

Am 04.03.21 23:00 - 23:30 Uhr auf
3sat: Brasilien - Die Virusjäger
"Die nächste Pandemie kommt aus dem Amazonas", sagt Dr. Alessandra Nava. Die Wissenschaftlerin aus Manaus forscht an Fledermäusen. Sie will herausfinden, welche Viren im Urwald versteckt sind und auch für Menschen gefährlich werden könnten. Die Urwaldzerstörung bedeutet eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Pandemien. Dort wo Agrar-Landschaften auf den Urwald treffen, registrieren Forscher schon jetzt erhöhte Fallzahlen von Übertragungen. "Wenn wir so weiter machen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis wir mit der nächsten Pandemie konfrontiert sind", sagt Nava. Und die könnte sich dann von Brasilien aus in die Welt verbreiten.

Am 04.03.21 23:15 - 00:45 Uhr auf
SWR: Ich bin Greta
"Ich bin Greta" - so beginnt nahezu jede Rede des wohl weltweit bekanntesten Teenagers. Im August 2018 beginnt Greta Thunberg, eine 15-jährige Schülerin aus Schweden, einen Schulstreik für das Klima. Zunächst von Politikern, Eltern und der Presse belächelt und harsch kritisiert, entstand um sie herum in kürzester Zeit die Welt umspannende Jugendbewegung "Fridays for Future". Greta, ein ruhiges Mädchen mit Asperger-Syndrom, ist heute eine weltberühmte Aktivistin. Der Film porträtiert sie aus unmittelbarer Nähe mit einzigartigem privaten Material.

Am 04.03.21 23:30 - 00:00 Uhr auf
3sat: Von Covid bis Klima - Können Afrikas Wälder der Welt helfen?
Während viele Länder in Afrika Wälder abholzen, haben sich andere zu massiven Aufforstungen verpflichtet. Eines der Vorbilder ist Kenia. Aber der Schutz von Wäldern und Tieren ist in Zeiten von CoViD-19 nicht leichter geworden.

Am 05.03.21 07:05 - 07:50 Uhr auf
arte: Dem Wolf auf der Spur - Schnüffeln für den Artenschutz
Hundert Jahre lang galt er als beinahe ausgerottet. Doch in den 90er Jahren kehrte er nach Deutschland zurück: der Wolf. Die Wildbiologin Lea Wirk und ihre Labrador-Hündin Molly suchen in den Wäldern Sachsens und Brandenburgs Spuren des scheuen Raubtiers. Sie arbeitet seit mehreren Jahren für ein Institut für Wolfsforschung in der Lausitz - dort leben die meisten Wölfe in Deutschland. Ihre Arbeit ist wichtig, um einen Überblick darüber zu bekommen, wie viele Wölfe es wirklich gibt. Naturschützer freuen sich über seine Rückkehr. Schafhalter hingegen sehen das Comeback des Wolfs sehr kritisch.

Am 05.03.21 12:00 - 12:45 Uhr auf
WDR: Kroatiens Auenland
Die Save ist ein vagabundierender Fluss, jedes Jahr verlagert sie ihren Lauf um bis zu zwei Meter. Sie fließt durch vier Länder: Slowenien, Kroatien, Bosnien und Serbien, aber nur im mittleren Flussabschnitt, in Slowenien und Kroatien, blieb sie unangetastet - und mit ihr eine Jahrtausende alte Auenlandschaft, die als schönste Europas gilt. Ob Schreiadler oder Seeadler, Wachtelkönig oder Rallenreiher, hier gibt es noch viele Tiere, die bei uns selten geworden sind.

Am 05.03.21 14:45 - 15:30 Uhr auf
BR: Münchens grüne Lungen
München gilt als grüne Weltstadt mit Herz und dieser Ruf kommt nicht von ungefähr. Kulturelle Juwelen wie der Schlosspark Nymphenburg, der Englische Garten, einer der größten Stadtparks der Welt - noch vor dem Central Park in New York -, der riesige Waldfriedhof oder die Fröttmaninger Heide im Norden, die an die Münchner Allianz-Arena angrenzt, stellen wichtige Lebensräume für viele, auch sehr selten gewordene Tiere und Pflanzen dar: Münchens "grüne Lungen".

Am 05.03.21 16:20 - 17:20 Uhr auf
ServusTV: Giganten des Tierreichs - Australien & Asien
Der Biologe Patrick Aryee reist nach Australien und in den Norden Asiens, um die erstaunlichen Gründe zu erkunden, weswegen sich manche Lebewesen in der Tierwelt zu riesigen Giganten entwickelt haben.Der Biologe geht unter Wasser mit Walhaien auf Tuchfühlung. An Land begegnet er von Angesicht zu Angesicht dem Komodowaran. Von der Begegnung mit dem Großen Panda ist Patrick Aryee zutiefst berührt. Doch der Biologe zeigt anhand dieser Begegnungen auch auf, wie große Tiere es schaffen, anhand ihrer Größe zu überleben: Denn wegen ihrer Größe können sie sich leichter warm halten, sie wurden zu Jägern großer Beutetiere, und nicht zuletzt beeindruckt ihre Größe auch das andere Geschlecht. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, welche tierischen Giganten einst die Erde beherrschten: etwa die Megalania, eine sieben Meter lange Eidechse, die in der Urzeit gelebt und sich von riesigen Beuteltieren ernährt hat.

Am 05.03.21 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Im Zauber der Wildnis - Yellowstone
Ein ZDF-Team reiste für ein Jahr in den legendären Yellowstone National Park. Hinter den Kulissen begleitete es Ranger, Forscher und junge Leute, die das Abenteuer suchen. Der Film macht in großen Bildern und moderner Grafik die Faszination des Yellowstone im Verlauf eines Jahres spürbar und nimmt die Zuschauer mit zu Orten, die Besuchern sonst verborgen bleiben. Er widmet sich den Chancen der Nationalparks für die Herausforderungen unserer Zeit.

Am 05.03.21 17:45 - 18:30 Uhr auf
3sat: Im Zauber der Wildnis - Magie des Yukon
Der Norden Kanadas ist Natur pur, nicht besiedelt und für viele Besucher mit seiner schier endlosen einsamen Wildheit immer noch voller Geheimnisse. 1972 wurde im südwestlichen Yukon der Kluane National Park gegründet. Ein Jahr lang hat das deutsch-kanadische Filmteam seine Protagonisten in der wilden Schönheit Kanadas begleitet - von der Schneeschmelze im Frühling über den intensiven Indian Summer bis hin zum Wintereinbruch.