Fernseh-Tipps rund um Wald und Natur

 

Am 04.01.22 05:50 - 06:00 Uhr auf 

3sat: Winteridylle in den österreichischen Alpen

Wenig strahlt eine derart große Idylle aus wie ein frisch verschneiter Wald, Schneekristalle und Eisblumen. Der Film reist durch das verschneite Österreich, zeigt die Tierwelt und besucht Menschen, die im Einklang mit dem Winterwetter leben und arbeiten.

 

 

Am 04.01.22 06:30 - 07:15 Uhr auf 

phoenix: Ungezähmtes Albanien

Im Südosten Europas liegt Albanien, ein Land, das vom Tourismus bis heute kaum berührt ist. Die Dokumentation zeigt die wilde Landschaft, geprägt von Seen, Flüssen und Gebirgen und einer einzigartigen Flora und Fauna mit vielen seltenen Arten. Durch Albanien fließt der letzte Wildfluss Europas, die Vjosa. In dieser Region finden große Raubtiere wie Braunbären, Wölfe, Luchse und Schakale noch einen intakten Lebensraum, der von der Menschheit kaum jemals gestört wurde.
(Wdh. übermorgen 16.30-17.15 Uhr)

 

 

Am 04.01.22 06:55 - 07:50 Uhr auf 

arte: Die Igel-Retter aus dem Piemont

In seinem Job hat Massimo Vacchetta schon fast alles an tierischen Patienten behandelt, vor allem Rinder. Bis die kleine Ninna das Herz des Tierarztes so sehr berührte, dass er sich fortan der Rettung einer Art verschrieb: der Igel. Die uralte Villa des „Igel-Doktors“ hoch über den Weinbergen im Nordwesten Italiens ist inzwischen eine Institution. Doch wie sieht der Alltag in der Igel-Ambulanz eigentlich aus? Wer bringt die Wildtiere zu Dottore Massimo? Und können die oft schwer verletzten Patienten überhaupt wieder zurück in die Wildnis?

 

 

Am 04.01.22 07:30 - 07:55 Uhr auf 

ARD-alpha: Was macht der Leopard auf dem Baum?

Warum schläft Moderatorin Paula heute auf einem Baum? Ganz einfach: sie wollte mal ausprobieren wie sich das Bett eines Leoparden anfühlt. Sie besucht Ewert, der auf der Auswilderungsstation Naankuse in Namibia arbeitet. Er betreut zwei zahme Leoparden und Paula darf mit den riesigen, gefleckten Katzen kuscheln. Doch Vorsicht ist geboten: so freundlich diese beiden sind und so nett sie mit sich kuscheln lassen, sie sind doch Wildtiere mit einer Pranke, die groß ist wie die Hand eines erwachsenen Menschen und bewaffnet mit riesigen Krallen.

 

 

Am 04.01.22 08:15 - 09:00 Uhr auf 

phoenix: Argentinien - Rückkehr der Jaguare

Weltweit hören wir derzeit vor allem negative Schlagzeilen rund um Urwald-Abholzung und Umwelt-Zerstörung. Doch es gibt auch Hoffnung. Im Norden Argentiniens werden derzeit die ersten Jaguare eines besonderen Schutzprojekts ausgewildert. Juruna und ihre beiden Jungen werden in eine neu entstandene Wildnis entlassen. Im Feuchtgebiet Esteros del Iberá waren Sumpfhirsche, Tapire, Riesenotter, Ameisenbären und Jaguare seit den 70er Jahren ausgestorben. Sie wurden systematisch ausgerottet durch Jäger und Viehzüchter. Jetzt kehrt die Wildnis zurück, weil der millionenschwere Unternehmer Douglas Tompkins Anfang der 90er Jahre dieses Feuchtgebiet gekauft und renaturiert hatte. Die Vision: die Natur einfach Natur sein lassen. Und: Es funktioniert.

 

 

Am 04.01.22 10:15 - 11:45 Uhr auf 

3sat: Elstners Reisen - Die Retter der Orang-Utans

Vor einigen Jahren hatte Frank Elstner den Tierschützer Willie Smits in seiner Sendung "Menschen der Woche" kennengelernt und versprochen, einmal selbst nach Indonesien zu kommen, um die Situation der Orang-Utans vor Ort zu erleben. Es sollte eine der spannendsten und emotionalsten Reisen im Leben von Frank Elstner werden: Über drei Wochen begleitet er den Tier- und Naturschützer Willie Smits durch Indonesien, immer auf der Spur der Orang-Utans. Die Route führt von Java über Sulawesi bis nach Borneo - die natürliche Heimat der Orang Utans.

 

 

Am 04.01.22 16:30 - 17:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Rehe und Rotwild - Was im Konflikt zwischen Wild und Wald hilft

Ein Reh fangen – das versuchen die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner in der Haute-Marne. Sie wollen ihm einen GPS-Sender verpassen. Forscher erhoffen sich, so mehr über Rehe zu erfahren, denn Förster klagen, dass das Wild Bäume verbeißt. Mit einer Winterfütterung versuchen deutsche Jäger, den Verbiss zu minimieren. In einigen Bundesländern sperrt man Rotwild in spezielle Gebiete ein. Doch diese Lösungen erscheinen einigen Forschern kontraproduktiv.
(Wdh. morgen 10.45-11.15 Uhr)

 

 

Am 04.01.22 17:30 - 18:15 Uhr auf 

3sat: Die schönsten Nationalparks - Thailands abenteuerlicher Süden

Im "Khao Sok"-Nationalpark in Südthailands gibt es Wälder, die älter sind als die im Amazonasgebiet. Die Baumriesen flößen Ehrfurcht ein, und die Geschichte des Waldes macht demütig. Subin lebte in den Wäldern, als er ein junger Mann war. Ende der 1970er-Jahre flüchtete er wie viele Studenten damals vor der Militärregierung in den Schutz des Waldes. Viele Jahre lebte er vom Wald, er weiß, wie man hier durchkommt. Später wurde er amnestiert, doch der grünen Verlockung kann er sich nicht mehr entziehen, immer wieder zieht es ihn zu den Riesen des Waldes. Das Gebiet, in dem die 160 Millionen Jahre alten Wälder stehen, ist heute einer der schönsten Nationalparks Thailands, der "Khao Sok". Maßgeblich um die Tiere kümmert sich dort Jo, der Chefbiologe für Südthailand. Er steht in einer Höhle und fängt Fledermäuse. Immer wieder werden im "Khao Sok"-Nationalpark neue Arten gefunden. Und natürlich möchte auch Jo eine entdecken. Sorgen bereiten ihm die Elefanten des Parks: Der große Stausee zerteilt die großen Waldgebiete. Die Wanderung der Elefanten ist beeinträchtigt. Er muss einen Ausweg suchen, um die Bestände der Tiere zusammenzuführen.

 

 

Am 04.01.22 17:50 - 18:40 Uhr auf 

arte: Eine Welt aus Wäldern - In Zeiten des Eises

Vor 12.000 Jahren veränderte sich das Klima und die Erde erwärmte sich. Aus der Vogelperspektive wirkt die enorme Verwandlung des Kontinents besonders eindrucksvoll: Das Gletschereis zieht sich auf die Gipfel der Alpen und Pyrenäen sowie in die nördlichen Breiten Skandinaviens zurück. Das Schmelzwasser fließt in die Ozeane, wodurch der Meeresspiegel stark ansteigt und sich die gesamte europäische Küstenlandschaft verändert. Für die Bewohner der Kälte beginnt der Exodus. Rentiere und Moschusochsen ziehen auf der Suche nach den letzten Eislandschaften nach Osten und Norden. Die Laubwälder hingegen breiten sich dank des milderen Klimas vom Mittelmeerraum nach Norden aus. Mit ihnen erobern auch die Waldtiere den vom Eis befreiten europäischen Kontinent. Paris, Montmartre: Vor 20.000 Jahren erstreckte sich hier eine unendliche eisige Weite. In dieser Folge geht es um Anpassungsfähigkeit: Wie konnten so kälteempfindliche Tierarten wie Eichhörnchen, Hirsch oder Igel der 80.000 Jahre dauernden letzten Kaltzeit standhalten? Vor 12.000 Jahren änderte sich das Klima abrupt und die Erde erwärmte sich. Rasch breiteten sich die Wälder auch jenseits ihres bisherigen Schutzraumes am Mittelmeer aus. Mit den Laubbäumen eroberten auch die Waldtiere den europäischen Kontinent.

 

 

Am 04.01.22 18:15 - 19:00 Uhr auf 

3sat: Die schönsten Nationalparks - Borneos wilde Elefanten

Durch den malaysischen Bundesstaat Sabah im Norden Borneos fließt der Fluss Kinabatangan. 560 Kilometer windet er sich durch Dschungel und Mangrovenwälder. Dort leben Orang-Utans, Elefanten, Krokodile und Nasenaffen. Aber die Artenvielfalt ist bedroht: Immer mehr Regenwald muss Palmöl-Plantagen weichen. Auf der Suche nach Nahrung durchqueren Wildtiere immer häufiger bewohnte Gebiete. Nicht nur für sie, sondern auch für die Menschen dort ist das mit Gefahren verbunden. Tierärztin Laura Benedict von der Wildlife Rescue Unit kümmert sich deshalb intensiv darum, Elefanten schonend zu fangen und sie in unbewohnte Gebiete umzusiedeln - ein äußerst aufregender Job. Auch die Rangerin Mislin kämpft um das Überleben der Wildtiere. Seit 20 Jahren verbringt sie im Auftrag der Naturschutzorganisation Hutan (zu Deutsch "Wald") fast jeden Tag im Dschungel und beobachtet insbesondere die Orang-Utans. Ihre Analysen sind die Grundlage für eine gezielte Aufforstung des Regenwaldes. Viele Menschen am Kinabatangan leben vom Fischfang. Auch Sharim Abdulla, dessen Familie seit Generationen schon Reusen im seichten Uferwasser auslegt, um Süßwassergarnelen zu fangen. Das ist mittlerweile ein extrem gefährliches Unterfangen - denn die unter Naturschutz stehenden Krokodile haben sich stark vermehrt und greifen immer öfter Fischer an. Die Dokumentation zeigt, wie die Menschen am Kinabatangan auf ganz unterschiedliche Weise im Regenwald leben und versuchen, dieses einzigartige Naturparadies zu retten. Sie wollen beweisen, dass Naturschutz und Wohlstand auch in Malaysia sehr wohl vereinbar sind.

 

 

Am 04.01.22 18:15 - 18:45 Uhr auf 

SWR: natürlich!

Moderatorin Ulrike Nehrbaß besucht die Schreinerei "Urholz" in Baden-Württemberg. Inhaber Thomas Kellner und sein Team haben sich auf seltene, heimische Edelhölzer spezialisiert und stellen einzigartige Möbel, Instrumente und Kunstwerke daraus her. Jeder Baum besitzt nämlich seine ureigene Ausstrahlung und Struktur und stellt mit seinem Wuchs, seiner Maserung und seinen Eigenheiten immer wieder eine neue Herausforderung dar. Zum Schluss stellt "natürlich!" einen Biologen vor, der durch Deutschland reist und Spinnen melkt, zeigt die Besonderheit von Bio-Chicoree und einen Biohof, auf dem neben den Hennen auch die Hähnchen von Legehennen aufwachsen dürfen.
(Wdh. morgen 9.45-10.15 Uhr)

 

 

Am 04.01.22 18:40 - 19:20 Uhr auf 

arte: Im Wald der wilden Bienen

Die wilde Honigbiene nimmt eine Schlüsselrolle in der Ökologie unserer Wälder ein. Sie kämpft gegen Wespen und aggressive Schmetterlinge und fällt allerhand Räubern zum Opfer. Ein natürlicher Kreislauf. Dennoch verschwand ihre Urform, die Dunkle Biene, fast vollständig aus Mitteleuropa. Wie konnte es dazu kommen? Der Film begibt sich auf eine spannende Suche und zeigt - in teils noch nie gefilmten Szenen -, wie es in einem wilden Bienenstock zugeht und wie verwilderte Honigbienen in unseren Wäldern leben, wenn das kleinste Haustier der Welt dem Imker ausgebüxt ist.

 

 

Am 05.01.22 06:10 - 07:00 Uhr auf 

3sat: Die magische Welt der Bäume - Die Eiche

Niemand baut mehr Schiffe aus Eichenholz. In Möbelhäusern sucht man Eichenholzmöbel vergebens. Die Eiche scheint ausgedient zu haben. In Wirklichkeit ist sie jedoch der Baum der Zukunft. Die Geschichte der Eiche reicht bis zu zwölf Millionen Jahre zurück. Der Laubbaum aus der Familie der Buchengewächse steht symbolisch für Kraft und Ewigkeit - Eichen können bis zu 1000 Jahre alt werden. Das Holz ist sehr stabil, die Rinde, rau, dick und furchig. Der Film erzählt in drei Kapiteln von den Eichen, die man mit "Natur", "Nutzung" und "Zukunft" betiteln könnte.

 

 

Am 05.01.22 07:00 - 07:30 Uhr auf 

3sat: Die magische Welt der Bäume - Die Edelkastanie

Im Vorsommer erfreut die Kastanie das Auge mit ihrer Blütenpracht, im Herbst mit goldgelben Blättern. Lange Zeit war sie als Nahrungsquelle für die Bewohner der Alpensüdseite unentbehrlich. Im Tessin kennt man rund 100 verschiedene Sorten der Esskastanie. Die Dokumentation lädt die Zuschauer auf eine Entdeckungsreise in die Südschweiz ein, die sti(e)lgerecht mit einem Kastanienfest endet: Den krönenden Abschluss bildet die "Festa della Grà", an der die Bevölkerung zusammenkommt, um die historische Baumart zu feiern. "Gnocchi alla Farina di castagne" oder geröstete Marroni dürfen dabei natürlich nicht fehlen.

 

 

Am 05.01.22 10:05 - 11:35 Uhr auf 

arte: Elstners Reisen - Die Retter der Elefanten

Die Dokumentationsreihe „Elstners Reisen“ führt Frank Elstner nach Sri Lanka: Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es mehr „graue Riesen“ pro Quadratkilometer. Zusammen mit dem Karlsruher Zoodirektor Matthias Reinschmidt und dem Kölner Elefantenexperten Brian Batstone gewährt er Einblicke in erfolgreiche Artenschutzprojekte und beleuchtet auch die Probleme, die das Land hat. Unter anderem sind Frank Elstner und sein Team bei der Auswilderung von vier Elefanten dabei.

 

 

Am 05.01.22 12:15 - 12:45 Uhr auf 

ZDFinfo: Fake oder Fakt - Wie die Wahrheit unter die Räder kommt

Harald Lesch befasst sich in einer neuen Folge von Leschs Kosmos mit Klimaleugnern, Chemtrailern und Coronaskeptikern, er erforscht, was die Pest mit Verschwörungsglauben zu tun hat, und er bricht eine Lanze für das System, das sich dem Erforschen der Wirklichkeit verschrieben hat: die Wissenschaft.

 

 

Am 05.01.22 15:00 - 16:00 Uhr auf 

NDR: Ab in die Natur - Abenteuer Ökojahr

Zum ersten Mal sind sie richtig weg von zu Hause, statt Mathe jetzt Motorsägen: FÖJler. Junge Leute wollen sich ausprobieren und etwas für Natur und Gesellschaft tun. Sie haben sich für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) entschieden. Auf der Hallig Langeneß warten Vögel, Gäste und Landunter, in der winzigen kargen Hütte bei Langwedel Fischteiche und Einsamkeit. In der Geltinger Birk gibt es Muskelkater als Zugabe. Die jungen Menschen lernen viel: über die Umwelt und sich selbst.

 

 

Am 05.01.22 16:55 - 17:50 Uhr auf 

arte: Brüssels wilde Tiere

In Brüssel kommt es immer öfter vor, dass man mitten in der Stadt unerwarteten Tierarten begegnet, wie etwa einem Fuchs. Denn immer mehr sogenannte Kulturfolger wie Fuchs, Falke, Gartenschläfer und Kröte sind in der jüngsten Vergangenheit in der belgischen Hauptstadt heimisch geworden. Bernard Crutzen hat beobachtet, wie sich diese gar nicht mehr so scheuen Tiere mit dem urbanen Umfeld arrangieren und wie sich das Zusammenleben mit dem Menschen gestaltet, der ihnen häufig mit gemischten Gefühlen begegnet.

 

 

Am 05.01.22 17:15 - 17:30 Uhr auf 

phoenix: Korsika - Wilde Schönheit

"Brotbaum" wird die Esskastanie hier lokal genannt, und da verwundert es kaum, dass sie einer ganzen Region Korsikas ihren Namen gab: la Castagniccia. Als jedoch Lebensmittel vom Festland importiert wurden, verlor der Anbau von Kastanien seine Bedeutung – eine uralte Tradition stand vor dem Aus. Doch seit Kastanien zum Brauen Verwendung finden, haben sie wieder Konjunktur. Und Korsika ist um eine Attraktion reicher – ein eigenes, wirklich korsisches Bier.
(Wdh. morgen 9.05-9.20 Uhr)

 

 

Am 05.01.22 18:15 - 19:00 Uhr auf 

arte: Die schönsten Nationalparks - Durch den Dschungel Vietnams

Der Dschungel im Norden Vietnams ist dicht und kaum durchdringbar - manche Stellen wurden noch nie von Menschen betreten. In diese entlegenen Regenwälder haben sich die wenigen noch wildlebenden Asiatischen Schwarzbären zurückgezogen. Tuan, Biologe und Experte für Bären und Affen im Pu-Mat-Nationalpark, macht sich auf zu einer Expedition in unberührte Täler und Berge des Parks, um den Schutz der Tiere intensivieren zu können. In den Regenwäldern am Truong-Son-Gebirge lebt auch eine kleine Volksgruppe, die Dan Lai. Die etwa 3.000 Dan Lai sprechen eine dem Vietnamesischen verwandte Sprache. Viele der Älteren können weder lesen noch schreiben. Aber Hoat, die betagte Heilerin eines Dorfes, kennt sich gut mit Pflanzen aus, vor allem mit denen, die Heilkräfte besitzen sollen. Die Menschen im Wald bauen fast alles aus Bambus, ihr einziges Werkzeug ist die Machete. Dennoch schaffen sie es, große Wasserräder zu errichten und ausgeklügelte Bewässerungssysteme anzulegen. Das am meisten gejagte Wildtier ist das Schuppentier. Es ist das einzige Säugetier, das einen Panzer trägt, kein Tier kann ihm wirklich gefährlich werden. Das Schuppentier frisst Ameisen, ist friedlich und nützlich. Trotzdem ist es gefährdet, denn seinen Schuppen werden Heilkräfte zugeschrieben, sein Fleisch gilt als Delikatesse. Eine kleine Tierschutzorganisation bringt Wilderern abgenommene Tiere zurück in den Wald, um das Überleben der Art zu sichern.

 

 

Am 05.01.22 19:30 - 20:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Der Wald - Mythos, Ökologie, Kommerz

Ungefähr ein Drittel der Bundesrepublik ist mit Wald bewachsen. Und diesem Wald geht's schlecht. Rund 80 Prozent der Bäume sind geschädigt, so der letzte Waldzustandsbericht der Bundesregierung.
(Wdh. heute 23.00-23.30 Uhr)

 

 

Am 05.01.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 

NDR: Kaukasus (1/2)

Der Große und der Kleine Kaukasus - zwei Bergwelten, getrennt nur durch eine tiefe, wüstenhafte Senke. Abgeschirmt von dem mächtigen, mehr als 4000 Meter hohen Hauptkamm des Großen Kaukasus, konnte sich im niedrigeren Kleinen Kaukasus eine wärmeliebende Tier- und Pflanzenwelt entwickeln. Während es im Großen Kaukasus noch menschenleere Wildnis gibt, ist sein kleiner Antipode uraltes Siedlungsgebiet. Armenier, Türken, Kurden, Perser, Georgier und Aserbaidschaner machten den Kleinen Kaukasus zu einem ethnischen Schmelztiegel. Faszinierend ist der ständige Wechsel von Natur- und Kulturlandschaften. Auf ein paar Hundert Kilometern geht es durch ein Mosaik aus Gebirgen, Wäldern, Salzsteppen, Meeresküsten, Flusstälern oder Seen. Die wildwachsenden Vorfahren vieler Kulturpflanzen stammen aus der artenreichen Bergwelt zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer. In der Tierwelt sind etwa die Bezoarziegen, die wilde Stammform aller Hausziegen, die im armenischen Hochland ihr Refugium haben.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr)

 

 

Am 05.01.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 

phoenix: Baumeister der Wildnis (1/2)

Tiere sind vielseitige und erstaunlich kreative Wesen. Sie gestalten aktiv ihre Welt – als Architekten, Ingenieure und Baumeister. Manche bauen jeden Tag ein Eigenheim. Andere erschaffen ihre Meisterwerke nur einmal im Jahr – und einige verbringen praktisch ihr gesamtes Leben auf der Baustelle. Hoch in den Bäumen bauen sich Orang-Utans täglich ein neues Schlafnest.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr, Wdh. morgen 18.30-20.00 Uhr)

 

 

Am 05.01.22 22:15 - 23:00 Uhr auf 

WDR: #KlimaAlarm - Sind wir noch zu retten?

Spätestens seit der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und im benachbarten Ahrtal dürfte uns klar sein: Der Klimawandel ist kein abstraktes globales Phänomen. Er ist längst Teil unseres Lebens. #KlimaAlarm ist Rückschau und Ausblick gleichermaßen: Betroffene Menschen erzählen ihre dramatischen Geschichten. Aus dem Sommer 2021. Die Doku beschäftigt sich aber auch mit den Herausforderungen, die aus der Klimakrise entstehen. Es geht um politische Vorgaben und um unsere persönliche Verantwortung. #KlimaAlarm erinnert an die historischen Extremwetter-Ereignisse des Jahres 2021, erzählt vom Leben danach und blickt in die Zukunft.
(Wdh. kommende Nacht 1.15-2.00 Uhr)

 

 

Am 05.01.22 23:00 - 00:30 Uhr auf 

WDR: Ich bin Greta

"Ich bin Greta" - so beginnt nahezu jede Rede des wohl weltweit bekanntesten Teenagers. Im August 2018 beginnt Greta Thunberg, eine 15-jährige Schülerin aus Schweden, einen Schulstreik für das Klima. Zunächst von Politikern, Eltern und der Presse belächelt und harsch kritisiert, entstand um sie herum in kürzester Zeit die Welt umspannende Jugendbewegung "Fridays for Future". Greta, ein ruhiges Mädchen mit Asperger-Syndrom, ist heute eine weltberühmte Aktivistin. Der Film porträtiert sie aus unmittelbarer Nähe mit einzigartigem privaten Material.

 

 

Am 06.01.22 00:30 - 01:15 Uhr auf 

WDR: Klimahelden in NRW - Was jeder tun kann

Der Kampf gegen den Klimawandel ist nicht aussichtslos. Das haben die erfolgreichen Proteste gegen den Braunkohleabbau im Hambacher Forst gezeigt. Aber Klimahelden gibt es in NRW auch fernab von Demonstrationen und Protestbewegungen. Quarks trifft Menschen, die sich in ganz unterschiedlicher Art für den Klimaschutz einsetzen - von Aktivisten, die sich mit scheinbar übermächtigen Gegnern anlegen, bis zu den stillen Helden des Alltags. Sie alle verbindet der Wille, etwas zu verändern und Verantwortung für unser Klima zu übernehmen. An ihren Beispielen zeigt Quarks, was jeder von uns tun kann, um seinen persönlichen CO2-Fußabdruck zu verkleinern, und was geschehen muss, damit Klimaschutz zur gesellschaftlichen Routine wird.

 

 

Am 06.01.22 02:45 - 03:30 Uhr auf 

phoenix: Ein Wald für Generationen oder der Traum vom Öl

Die Korallen der Karibik sterben, die Wälder in Panama verschwinden. Lateinamerika eint ein Problem: der Klimawandel ist spürbar am Werk. Guyana droht der Untergang im Meer und dennoch wollen sie Öl fördern, weil sich das Land Reichtum verspricht. Es gibt heftigen Streit. In Kolumbien, Panama und Costa Rica dagegen wimmelt es von internationalen Teams, die der Natur helfen wollen. Sie bauen neue Riffe aus Ton im karibischen Meer, sie bauen Frachtschiffe aus Holz und pflanzen Tropenwälder. Xenia Böttcher und Michael Stocks, ARD Studio Mexiko, waren vor Ort, und haben für die phoenix Reihe "mein ausland" Unternehmer und Forscher getroffen, die mit neuen Ideen dem Klimawandel die Stirn bieten wollen. Die zeigen wollen, dass sich Ökonomie und Ökologie miteinander vereinbaren lassen. Zum Wohle des Planeten.
(Wdh. heute 7.30-8.15 Uhr)

 

 

Am 06.01.22 03:30 - 04:15 Uhr auf 

phoenix: Brasilien - Die Virenjäger

Hier wird ein einzigartiges Ökosystem zerstört, klagt Cristina Cuiabalia und schaut auf riesige Rauchsäulen, die am anderen Ende des Flusses aufsteigen. Flammen fressen sich durch ein einzigartiges Feuchtgebiet, das derzeit unter extremer Trockenheit leidet. Ein Viertel des Ökosystems Pantanal ist 2020 zerstört worden durch die schlimmsten Brände seit mehr als 50 Jahren. In seiner Reportage für die phoenix-Reihe mein ausland zeigt Matthias Ebert, dass die Folgen dieser Katastrophe auch die Virologen beschäftigen. Wegen Bränden wie diesem, wird die nächste Pandemie wohl aus Brasilien kommen", sagt Dr. Alessandra Nava. Die Wissenschaftlerin aus Manaus forscht an Fledermäusen und will herausfinden, welche Viren im Urwald versteckt sind, die auch für Menschen gefährlich werden könnten. Denn je mehr Urwald der Mensch zerstört, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, eine neue Pandemie auszulösen. Denn nach den Bränden werden Rinderweiden dort entstehen, wo vorher Urwald war.
(Wdh. heute 8.15-9.00 Uhr)

 

 

Am 06.01.22 03:35 - 04:15 Uhr auf 

3sat: Waffen der Tiere (1/3) - Dschungel

Die Evolution hat in der Tierweilt ein Wettrüsten ausgelöst. Jedes Tier hat eigene Waffen. Ob in Dschungel, Prärie oder Ozean - mit Klauen, Gift und Intelligenz kämpfen Tiere ums Überleben. Der tropische Regenwald beheimatet rund zwei Drittel aller Tier- und Pflanzenarten weltweit. Es ist ein komplexes Jagdrevier, in dem Krokodile, Jaguare und Insekten tödliche Waffen einsetzen. mit Stacheln, Geweihen und Zähnen kämpfen sie um Beute und Paarungsrechte. Der Jaguar hat den stärksten Biss aller Raubkatzen und geht regelmäßig auf Reptilienjagd. Er jagt allein und kann sogar Schildkrötenpanzer durchbeißen.
(Teil 2 über Prärie und Teil 3 über den Ozean direkt im Anschluss, bis 5.45 Uhr)

 

 

Am 06.01.22 07:50 - 08:35 Uhr auf 

arte: Das Naturschutzgebiet Umphang in Thailand

Das an Myanmar grenzende Wildschutzgebiet Umphang ist eine der artenreichsten Regionen Asiens und gehört zum UNESCO-Welterbe. Zahlreiche Tiere leben in dem Bergregenwald - darunter wilde Elefanten, Tiger, Bären, Büffel, Affen und viele bunte Vogelarten wie Nashornvögel und Blaue Pfauen. Auch die Tigerpopulation in dem Gebiet wächst. Diese Folge „Phänomenale Natur“ zeigt, wie Park-Ranger und Wissenschaftler sich gemeinsam für das Naturparadies einsetzen, indem sie es vor Wilderern und Waldbränden schützen und gegen die Ausbreitung der Landwirtschaft vorgehen.
(Wdh. übermorgen 12.55-13.35 Uhr)

 

 

Am 06.01.22 10:10 - 11:40 Uhr auf 

3sat: Elstners Reisen - Die Retter der Bären

Frank Elstner will das Schicksal der Braunbären in der Ukraine beleuchten und aktiv mithelfen, einige aus ihren winzigen Käfigen zu befreien. Dazu begleitet er Carsten Hertwig von der Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" bei zwei Bären-Rettungen. "Ich habe ja nicht geahnt, wie gefährlich das werden kann", erzählt Frank Elstner rückblickend. Bei der Befreiung des Bären "Tyson" versuchten nämlich teils bewaffnete Männer die Tierschützer zu vertreiben - ohne Erfolg! "Als Tyson das erste Mal in der Auffangstation Gras unter seinen Pfoten spürte - da hatte ich wirklich Gänsehaut", berichtet Elstner.

 

 

Am 06.01.22 10:35 - 11:20 Uhr auf 

hr: Winterreise durch Lappland

Lappland im Winter - das heißt viel Schnee und Dunkelheit, aber auch grandiose Natur, Einsamkeit und Nordlichter. Die Filmautorin Claudia Buckenmaier begegnet Menschen, die Winter und Kälte trotzen und sich dennoch keinen schöneren Ort vorstellen könnten. Auf den Hängen des Kukastunturi wächst einer der letzten Urwälder Finnlands. Der Forstarbeiter Veza Niva nimmt das Filmteam mit auf den Berg. Die kleinen, uralten Bäume sind unter den Schneemassen kaum zu erkennen. Nur wenige Bäume werden in dieser Witterung alt. Die 92-jährige Kirsti lebt in der Nähe auf einem alten Hof. Sie betreibt dort ein kleines Museum, um die Tradition der Sami lebendig zu halten.

 

 

Am 06.01.22 11:40 - 12:10 Uhr auf 

3sat: Die Magie des Leoparden

Die "Magie des Leoparden" lockt jährlich hunderttausende Besucher aus aller Welt nach Südafrika. Der Safari-Tourismus floriert wie nie zuvor und sorgt für das Entstehen von "Boomtowns". Der Film zeigt die Verbindungen zwischen Luxustourismus, Umwelt- und Wildtierschutz, sozialer Gerechtigkeit und "Empowerment" als "Modell der afrikanischen Renaissance". Dabei kommen von der deutschen Erbin eines berühmten Wildreservates bis zu Rangern und Hotelmanagern Beteiligte mit völlig unterschiedlichen Erfahrungen zu Wort.
(Wdh. kommende Nacht 5.30-6.00 Uhr)

 

 

Am 06.01.22 15:00 - 16:00 Uhr auf 

NDR: Das Hotel der wilden Tiere

In der Wildtierauffangstation Lüneburger Heide werden jedes Jahr Tausende tierische Patienten aufgepäppelt. Vor ein paar Jahren herrscht dort eine Riesenaufregung, denn die "Wohngemeinschaft der wilden Tiere" muss dringend umziehen. Die alte Station ist zu klein geworden. Hunderte wilde Tiere müssen auf Tour in ihr neues Zuhause gehen: Esel, Eichhörnchen, Schafe, Katzen, Hunde und auch die Exoten wie Reptilien und Papageien. Für Stationsleiterin Diana Erdmann und ihr Team bedeutet das jede Menge Arbeit. Denn nicht jedes Tier hat Lust auf Umzugsstress.

 

 

Am 06.01.22 15:15 - 16:00 Uhr auf 

3sat: Kongo - Das starke Herz der Wildnis

"Kongo - Das starke Herz der Wildnis" führt in den tropischen Urwald entlang des Äquators in der Mitte des afrikanischen Kontinents.Dort, wo sich Lebewesen dichter drängen als irgendwo sonst in Afrika, herrscht ein beispielloser Konkurrenzdruck. Jedes Tier - vom Elefanten bis zum Frosch - muss Strategien anwenden, um seinen Platz zu erobern und zu verteidigen.Das Kongobecken umfasst ein Gebiet von der Größe Indiens und erstreckt sich über mehrere Staaten Zentralafrikas. Der Urwald ist hier so dicht, die Vegetation erzeugt so viel Wasserdampf, dass 95 Prozent des Regenwassers aus dem Wald selbst stammen. Der Fluss Kongo, in dem dieses Wasser letztendlich zusammenläuft, ist der wasserreichste Fluss Afrikas und stürzt auf seinem Weg nach Westen in spektakulären Kaskaden durch eines der letzten unerforschten Gebiete auf unserem Planeten.
(Wdh. kommende Nacht 3.15-4.00 Uhr)

 

 

Am 06.01.22 16:00 - 16:45 Uhr auf 

3sat: Das Kap - Zwischen Tropen und Eismeer

Wo die Kraft der Sonne genügt, um Schildkrötenbabys auszubrüten, wird das dem Nachwuchs der Pinguin-Kolonie nicht selten zum Verhängnis. Wo dichter Urwald gedeiht, müssen Luftakrobaten zur Partnersuche in baumlose Höhen ausweichen. Wo Steilwände tausende Meter in den Himmel ragen, bleibt Regenwolken der Weg ins Landesinnere verwehrt. Das Leben könnte nicht kontrastreicher sein als an der Südspitze Afrikas. Ein wahres Schmetterlingsparadies ist der bisher weitgehend unerforschte Regenwald in Mosambik. Er verdankt seine üppige Vegetation den reichen Niederschlägen, die das warme Wasser des Indischen Ozeans mit sich bringt. Um ihren luftigen Paarungstanz vollführen zu können, müssen die großen Falter aber den dichten Wald verlassen und den baumlosen Gipfel des Monte Mabu anfliegen.
(Wdh. kommende Nacht 4.00-4.45 Uhr)

 

 

Am 06.01.22 18:00 - 18:30 Uhr auf 

phoenix: Wie Tiere durch den Winter kommen

Wenn es Winter wird, beginnt für die Tiere die schwerste Zeit im Jahr. Sie müssen sich gegen Frost, Schnee und Nässe schützen. Im Laufe der Zeit haben sie dafür faszinierende Strategien entwickelt. Die Dokumentation zeigt, wie die niedersächsische Tierwelt den Winter erlebt, wie sich Menschen für die Tiere einsetzen und welche neuen Herausforderungen das veränderte Klima für sie mit sich bringt.

 

 

Am 06.01.22 19:40 - 20:15 Uhr auf 

arte: Jagd am Polarkreis - Die Samen gegen den schwedischen Staat

In Schweden hat der Oberste Gerichtshof in einem Urteil dem indigenen Volk der Samen die alleinige Vergabe der Jagdrechte für Kleinwild und Fisch zugesprochen. Für die Samen ein historisch bedeutender Moment, für die schwedischen Jäger ein Ärgernis. Es droht die Eskalation eines langen schwelenden Konfliktes: Wem gehört das Land der Rentiere?

 

 

Am 06.01.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 

WDR: Der Berg der Bären - Yukons Grizzlys

Der Film erzählt die bemerkenswerte Geschichte der junge Bärin Sophie, die sich von einem unerfahrenen Jungbärin zu einer aufopferungsvollen Mutter entwickelt, stets begleitet von Tierfilmer Phil Timpany. Seit über 30 Jahren ist er in der abgelegenen Wildnis unterwegs und ermöglicht dadurch einen nie dagewesenen Einblick in das Leben der Grizzlys. Faszinierenden Unterwasseraufnahmen von Bären zeigen die Lachsjagd aus ganz neuen Perspektiven. So gelingt dem Tierfilmer ein Verhaltensporträt von großer Intimität. Es erzählt vom Erwachsenwerden in den endlosen Weiten des Yukon.
(Wdh. morgen 12.00-12.45 Uhr)

 

 

Am 06.01.22 21:05 - 21:50 Uhr auf 

arte: Vielfraß - Räuber des Nordens

Vielfraße, auch Bärenmarder oder Räuber des Nordens, sind wie gemacht für das Leben in den extremen Regionen des russisch-finnischen Grenzgebiets. Dieser Film gibt Einblicke in ihre mysteriöse Welt und zeigt, wie ein Vielfraßweibchen gegen alle Widrigkeiten versucht, ihre Jungen durchs erste Jahr zu bringen. Die Tiere vor die Kamera zu bekommen ist eine Herausforderung, daher gibt es nur vereinzelt Filmmaterial von ihnen. In dieser einzigartigen Naturdokumentation ist es gelungen, ein umfassendes Bild des „Geists des Nordens“ zu zeichnen.

 

 

Am 06.01.22 23:00 - 23:45 Uhr auf 

phoenix: Nationalparks der Zukunft - Toronto

Der 2015 gegründete weltweit erste urbane Nationalpark der Welt liegt mitten in Toronto, der größten Metropole Kanadas. Obwohl ringsherum gut fünf Millionen Menschen leben, kann man auf einer Fläche von rund 16.000 Hektar eine verblüffende Vielfalt an Tieren und Pflanzen erleben: Zu den 1.700 Arten zählen Habichte, Kojoten und Stinktiere ebenso wie Biber, Seeadler und Stachelschweine. Kernstück ist das Tal des Rouge River. Neben der Natur schützt der Park auch historische Farmen, die noch bewirtschaftet werden.
(Wdh. morgen 15.00-15.45 Uhr)

 

 

Am 07.01.22 06:45 - 07:30 Uhr auf 

3sat: Costa Rica - Mittelamerikas grüne Schatzkammer

Das Naturparadies Costa Rica, zwischen Karibischem Meer und Pazifik auf der mittelamerikanischen Landbrücke gelegen, muss ständig gegen kommerzielle Interessen verteidigt werden. Auf einer Fläche kleiner als Bayern vereinigt Costa Rica eine enorme Pflanzen- und Tiervielfalt. Ein Viertel des Landes wurde unter Schutz gestellt, der Ökotourismus boomt. Der Film porträtiert Menschen, die dieses Paradies retten wollen. Denn Raubbau und Monokulturen - Hauptexportgüter sind Früchte wie Ananas und Bananen - haben das Gesicht des Landes längst verändert. Die multinationalen Konzerne und Nachfolger der United Fruit Company wollen und können auf den massiven Einsatz von Chemie nicht verzichten. Dass es auch anders geht, zeigen Projekte, die im Film vorgestellt werden. Auf der Insel Chira haben sich die Frauen dem Erhalt der ökologisch wichtigen Mangrovensümpfe verschrieben. In Monte Alto werden ehemalige Viehweiden wieder aufgeforstet. Durch den Nebelwald von Monte Verde führen Schüler der örtlichen Berufsschule und wecken neues Bewusstsein für den schonenden Umgang mit der Natur. Der Film zeigt außerdem unter Einbezug von Protagonisten landschaftliche Höhepunkte und Besonderheiten des Landes von Vulkanrücken über Nebelwälder, Regenwälder bis hin zu den Stränden und vorgelagerten Inseln.

 

 

Am 07.01.22 10:05 - 11:40 Uhr auf 

3sat: Elstners Reisen - Die Retter der Koalas

Australien ist eines der wenigen Länder, das Frank Elstner bisher noch nicht bereist hat. Für die Dokumentation war er zusammen mit seinem Freund, dem Biologen Matthias Reinschmidt, drei Wochen an der Ostküste des fünften Kontinents unterwegs. Sein besonderes Interesse galt dabei den Koalas in Queensland, denn sie könnten, laut Schätzungen von Experten, in zehn bis 20 Jahren ausgestorben sein. Die holländische Auswanderin Anika Lehmann ist seit vielen Jahren im Koala-Schutz tätig und nimmt den berühmten Gast aus Deutschland mit zu ihren Rettungsaktionen. Weitere Stationen der Reise sind der älteste Regenwald der Welt und Tasmanien.

 

 

Am 07.01.22 13:45 - 14:30 Uhr auf 

3sat: Expedition Himalaja (1/3)

Verehrt, gefürchtet und gnadenlos gejagt. In nur 20 Jahren könnten sie für immer von unserem Planeten verschwunden sein. Eine internationale Expedition des NDR und der BBC macht sich auf den Weg in das Königreich von Bhutan. Das Team will herausfinden, wie viele Tiger dort leben und vor allem wo. Wie die Teile eines Puzzles trägt das Team Informationen zusammen, die dazu beitragen könnten eine Tiger-Schutzzone zwischen Nepal und China einzurichten. Bhutan wäre innerhalb dieses Korridors das Herzstück. Nur wenn das gelingt, haben die Großkatzen eine Zukunft.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 16.00 Uhr)

 

 

Am 07.01.22 14:00 - 15:00 Uhr auf 

ServusTV: Die Prärie - Rückkehr der Wildnis

Endlose Grasweiden von einer reichen Tierwelt bevölkert - die Prärie Nordamerikas zählte vor 200 Jahren zu den Highlights des Wilden Westens. Doch mit der Besiedlung durch die Europäer wurde die Natur immer weiter zurückgedrängt. Wo einst Herden von Bisons und Gabelböcken grasten, Wölfe und Grizzlys auf die Jagd gingen, und wogendes Gras unzähligen Vogelarten versteckte Nistplätze bot, erstreckt sich heute über weite Gebiete Agrar-oder Farmland. Ein Team von Wissenschaftlern und engagierten Farmern versucht trotz der modernen Nutzung durch den Menschen das Ökosystem Prärie und seine klassische Tier- und Pflanzenwelt auch abseits der Nationalparks zu stärken und zu erhalten. Und Dank ihrer tatkräftigen Unterstützung kehrt die Wildnis zurück.

 

 

Am 07.01.22 16:00 - 16:45 Uhr auf 

3sat: Mythos Amur (1/2)

Der Amur zählt zu den längsten Flüssen der Erde und ist dennoch kaum bekannt. Dabei ist sein Einzugsgebiet viermal so groß wie Deutschland und erstreckt sich über die Mongolei, Russland und China. Die zweiteilige Dokumentation "Mythos Amur" erkundet die weitgehend unberührte Natur entlang des Flusses Amur in Ostasien. Sie begibt sich auf die Spur der letzten Sibirischen Tiger und Amurleoparden und folgt den riesigen Gazellenherden durch die mongolische Steppe.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 17.30 Uhr, Wdh. morgen 6.00-7.30 Uhr)

 

 

Am 07.01.22 16:10 - 16:55 Uhr auf 

arte: Nationalpark Plitvicer Seen, Kroatien

Besucher des Nationalpark Plitvicer Seen bewundern das kristallklare Wasser, das in den verschiedensten Farbtönen von Tiefblau bis Smaragdgrün leuchtet. Die 16 kaskadenförmig angeordneten Seen sind über große und kleine Wasserfälle miteinander verbunden, die sich über moos- und algenbewachsene Barrieren ergießen. Aber mit 1.400 Pflanzen- und 50 Säugetierarten sowie über 300 verschiedenen Schmetterlingsarten hat das Schutzgebiet noch sehr viel mehr zu bieten. Zwischen den hohen Bäumen eines der letzten Urwälder Europas streifen heute wieder Braunbären, und im Frühling lassen sich hier Käfer mit riesigen Antennen blicken, die sich nur von Totholz ernähren. Im außergewöhnlich reinen Wasser der Flüsse und Seen tummeln sich zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.

 

 

Am 07.01.22 17:30 - 18:15 Uhr auf 

3sat: Die schönsten Nationalparks - Chinas wilde Berge

Der Berg Fanjing in der chinesischen Provinz Anhui ist ein Nationalpark, der vor allem zum Schutz der Guizhou-Goldaffen eingerichtet wurde. Wissenschaftler vermuten, dass es nur noch rund 700 dieser Tiere gibt, die ausschließlich in den Höhen des Fanjing leben. Es gibt nur wenig wissenschaftliche Erkenntnisse über sie und der Mann, der die letzte Kolonie der Guizhou-Goldaffen bewahrt, wird allmählich alt. Er muss die Verantwortung an die nächste Generation übergeben. Doch wird es auch seinem Nachfolger gelingen, die Affen zu beschützen? Die Wälder des Fanjing sind unberührt und dank der Bemühungen des ehemaligen Reservatsleiters sind sie geschützt. Er wird sich demnächst als Forschungsleiter zurückziehen. Sein Nachfolger hat sich entschieden, mit Überwachungskameras zu arbeiten, die herausfinden sollen, was die Affen so treiben, wenn keine Beobachter in der Nähe sind - und dabei erwartet die Forscher eine erstaunliche Überraschung.

 

 

Am 07.01.22 21:00 - 21:45 Uhr auf 

hr: Der wilde Norden Sumatras

Sumatra, eine indonesische Hauptinsel, ist die sechstgrößte Insel der Welt. Sie erstreckt sich über 1.700 Kilometer von Nordwest nach Südost. Der Äquator zieht sich in der Mitte durch die maximal 370 Kilometer breite Insel. Sumatra ist zum größten Teil vom tropischen Regenwald bedeckt, der 2004 als Naturdenkmal in die UNESCO-Welterbe-Liste aufgenommen wurde. Entsprechend viel gibt es zu entdecken. In den Wäldern lebt eine große Vielfalt von Tieren und Pflanzen. 3.500 Pflanzenarten wurden im Park gezählt, darunter viele endemische Orchideen und Farne. Hier ist auch der durch Jagd, Abholzung und Tierhandel vom Aussterben bedrohte Sumatra-Orang-Utan zu Hause. Bukit Lawang, ein kleiner Ort am Rande des Nationalparks, ist bekannt für seine Projekte zum Schutz der Orang-Utans. Das machte den Ort zur beliebtesten Touristenattraktion in Sumatra. Von dort starten Dschungeltouren, bei denen man die Orang-Utans, die sogenannten Waldmenschen, hautnah erleben kann.
(Wdh. übermorgen 14.45-15.30 Uhr)

 

 

Am 08.01.22 02:55 - 03:40 Uhr auf 

arte: Der Naturschutzpark Aso Kuju, Japan

Der Naturschutzpark Aso Kuju im äußersten Südosten Japans wurde 1934 gegründet und ist einer der ältesten Nationalparks des Landes. In der japanischen Kultur steht der Aso Kuju für „das Land des Feuers“: einen heiligen Ort, der sich über eine Fläche von 720 Quadratkilometern erstreckt und dessen Landschaften spektakulärer kaum sein könnten. Hier liegt der gefürchtete Nakadake, einer der 110 aktiven Vulkane Japans, umgeben von friedlichen Wiesen in sanftem Grün, Wäldern mit riesigen Bäumen und zahlreichen heißen Quellen.

 

 

Am 08.01.22 07:15 - 07:40 Uhr auf 

ARD: Nachwuchs bei den Großen Hufeisennasen

Die Große Hufeisennase ist in Deutschland fast ausgestorben. Es gibt nur noch eine kleine Kolonie dieser Fledermausart im oberpfälzischen Hohenburg. Dort kümmern sich Gebietsbetreuer Rudi Leitl und Alexander Gnatz liebevoll und erfolgreich um die kleinen Insektenfresser. Denn in den letzten 30 Jahren hat sich die Kolonie fast verzehnfacht. Wie sie das geschafft haben, und warum es die Große Hufeisennase überhaupt bei uns so schwer hat, findet Anna bei ihrem Besuch in Hohenburg heraus.

 

 

Am 08.01.22 11:25 - 12:10 Uhr auf 

arte: Die Iguazu-Wasserfälle - Ein ökologischer Schatz

An der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien, inmitten des Atlantischen Regenwaldes, befindet sich eines der sieben Weltwunder: die Iguazú-Wasserfälle. Eine Vielzahl an Tierarten sind in dem Gebiet zu Hause, darunter seltene Vogelarten, Affen, Nasenbären, Jaguare und Pumas. Doch wie lässt sich dieses einzigartige Biotop mit drei Millionen Besuchern pro Jahr vereinen?

 

 

Am 08.01.22 11:45 - 12:15 Uhr auf 

mdr: Der Kampf ums Holz

Häuser aus Holz sind eine Antwort im Kampf gegen den Klimawandel. Bis zu 50 Prozent des schädlichen CO2 sparen sie im Vergleich zu Bauten aus mineralischen Stoffen ein! Ein enormer Gewinn. Und bereits jedes fünfte neu gebaute Ein- oder Zweifamilienhaus war aus Holz. Wird dieser Trend durch die Preise gestoppt, gehören wir alle zu den Verlierern? "Echt" auf Spurensuche im Kampf ums Holz.

 

 

Am 08.01.22 13:55 - 14:25 Uhr auf 

hr: Brasiliens bunte Papageien

Die deutsche Biologin Lydia Möcklinghoff erforscht eigentlich Ameisenbären auf der Fazenda Barranco Alto, einer Farm im brasilianischen Südpantanal. Doch im größten Schwemmland der Erde leben auch andere faszinierende Tiere, vor allem die Vogelwelt ist von einer außergewöhnlichen Vielfalt. Am meisten angetan ist die Biologin von den großen Papageien und deren betörend farbigem Federkleid. Ob der kobaltblaue Hyazinthara, der Grünflügelara oder der Gelbbrustara - sie sind die Stars unter den Vogelarten auf der Fazenda Barranco Alto. Dabei hätte es den Hyazinthara bald nicht mehr gegeben, so begehrt war er in den 80er-Jahren auf dem Schwarzmarkt der europäischen Vogelliebhaber. Anderswo ausgestorben, leben heute dank der Bemühungen von Biologen und Farmbesitzern im Pantanal wieder etwa 5.000 Exemplare der leuchtendblauen Papageien.
(Wdh. übermorgen 10.15-10.45 Uhr)

 

 

Am 08.01.22 16:15 - 17:00 Uhr auf 

BR: Der Verbündete der Höhlenelefanten

Völlig unerwartet wird der renommierte Elefantenforscher Ian Redmond 2016 mitten im kenianischen Regenwald von einer Elefantenkuh attackiert. Fünf Sekunden lang spielt sie mit ihm Fußball. Ian Redmond überlebt mit Verletzungen, die großteils heilen. Was aber bleibt, ist die drängende Frage: Warum hat die Leitkuh, die er Kali nennt, ihn angegriffen? Warum ausgerechnet den größten "Ele-Friend"?
(Wdh. kommende Nacht 2.50-3.25 Uhr)

 

 

Am 08.01.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 

phoenix: Magie der Jahreszeiten (1/4)

Unterschiedliche Jahreszeiten prägen das Leben auf unserem Planeten. Ihr immerwährender Zyklus bestimmt das Leben von Pflanzen und Tieren, bringt neue Chancen und Gefahren. Der Frühling ist die Zeit des Neubeginns, des Werdens und Wachsens. In den Bergen Alaskas erwachen Bären aus der Winterruhe. Die Jungen wurden in einer Höhle tief unter Schnee verdeckt geboren und sehen die Welt draußen jetzt zum ersten Mal. In der mexikanischen Sierra Nevada geht ebenfalls eine andere, spektakuläre Winterruhe zu Ende. Über hundert Millionen Monarchfalter haben hier die kalte Jahreszeit verbracht. In dichten Trauben hingen sie regungslos an Nadelbäumen. Ende Februar - bei wärmeren Temperaturen- erwachen die Tiere aus ihrer Winterstarre, der große Zug der Monarchfalter nach Nordkanada beginnt.
(Teile 2 bis 4 direkt im Anschluss, 23.15 Uhr, Wdh. morgen 17.00-20.00 Uhr)

 

 

Am 08.01.22 22:32 - 23:15 Uhr auf 

tagesschau24: #KlimaAlarm - Sind wir noch zu retten?

Spätestens seit der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und im benachbarten Ahrtal dürfte uns klar sein: Der Klimawandel ist kein abstraktes globales Phänomen. Er ist längst Teil unseres Lebens. #KlimaAlarm ist Rückschau und Ausblick gleichermaßen: Betroffene Menschen erzählen ihre dramatischen Geschichten. Aus dem Sommer 2021. Die Doku beschäftigt sich aber auch mit den Herausforderungen, die aus der Klimakrise entstehen. Es geht um politische Vorgaben und um unsere persönliche Verantwortung. #KlimaAlarm erinnert an die historischen Extremwetter-Ereignisse des Jahres 2021, erzählt vom Leben danach und blickt in die Zukunft.
(Wdh. kommende Nacht 13.15-14.00 Uhr)

 

 

Am 08.01.22 22:40 - 23:10 Uhr auf 

arte: Wie retten wir die Bäume?

Die Wälder in Europa sind bedroht - von Windwurf, Trockenheit und Insekten. Müssen wir sie retten? Können wir das? Bäume sind nicht wehrlos. Sie haben die unterschiedlichsten Strategien entwickelt, um sich zum Beispiel gegen Insekten zu verteidigen. Sie können Giftstoffe produzieren oder um Hilfe rufen. Wenn es zu heiß wird, können sie sogar wandern: entweder nach Norden oder in die Höhe. Doch Bäume sind sehr langsam und Insekten sehr schnell. Während Bäume nur etwa 200 bis 300 Meter pro Jahr nach Norden ziehen können, schaffen Insekten zehn Kilometer. Die Insektenwelt hat sich längst auf den Klimawandel eingestellt, doch der Wald schläft noch im Dornröschenschlaf. Wie könnten wir Tempo machen? Forscherinnen und Forscher in Frankreich versuchen im Projekt Giono den Wald umzusiedeln. Sie haben Samen der Mittelmeerbäume gesammelt und diese in Baumschulen großgezogen. Die Sprösslinge der Mittelmeer-Buchen und Eichen wurden in Verdun gepflanzt. Sie sollen sich mit den dort vorkommenden Buchen und Eichen natürlich kreuzen und ihre Gene für Trockenheitstoleranz weitergeben. Am Thünen-Institut versuchen Forschende gezielt sogenannte Super-Eichen zu züchten. Also Eichen, die tolerant sind gegen Insektenbefall, Trockenheit und Pilze. Doch die konventionelle Züchtung braucht Zeit. Zeit, die wir nicht haben? Die Frage, ob wir mit der Genschere CRISPR/Cas die Züchtung beschleunigen sollten, wird auch unter Forstwissenschaftlern kontrovers diskutiert. Und die Genome der Bäume sind bisher kaum erforscht. Könnte man also überhaupt mit der Genschere bei Bäumen Erfolge erzielen?

 

 

Am 08.01.22 23:10 - 00:05 Uhr auf 

arte: Die Wälder des Nordens

Der boreale Wald, auch bekannt als "Taiga" und "Schneewald", erstreckt sich über Nordamerika, Finnland, Russland und Japan. Er ist der größte Wald der Erde und liefert neben den Ozeanen den höchsten Vorrat an Kohlenstoff. Dieser Wald ist die Heimat von Elchen, Wölfen und Sibirischem Tiger. Er ist eine ikonographische Landschaft der verschneiten Kiefern und rauschenden Flüsse, 16,6 Quadratkilometer groß mit der einmaligen Eigenschaft, regelmäßig niederzubrennen. Erzählt wird, wie der Wald wie Phönix aus der Asche wiederaufersteht: vom ersten Funken über die geschwärzte Ödnis bis zum neuen Wachstum. Was bedeutet der Wald für die Menschen, die von ihm abhängig sind, und welche Auswirkungen hat er auf den Klimawandel und die Industrialisierung? Mit zunehmenden Wetterextremen brennt der jahrtausendealte Wald häufiger als in der Vergangenheit. Der Nadelwald schrumpft schneller und verschließt nicht länger den Permafrost. Enorme CO2-Mengen werden freigesetzt - eine Klimakatastrophe ungeahnten Ausmaßes beginnt. Worin könnte die Rettung für den Dschungel des Nordens liegen?

 

 

Am 09.01.22 04:15 - 05:00 Uhr auf 

3sat: Koala, Wombat & Co. - Leben nach dem Buschfeuer

Nach den verheerenden Bränden in Australien haben die überlebenden Wildtiere einen langen Weg vor sich, bis sie wieder genesen sind. Die Tierwelt Australiens hat sich über Jahrtausende an die immer wiederkehrenden Buschbrände angepasst - doch die Feuer des sogenannten Black Summer (2019/20) haben in Ausmaß, Geschwindigkeit und Intensität alles übertroffen, was zuvor da war. In dem Inferno schafften es viele Tiere nur mit menschlicher Hilfe, sich zu retten. Bedroht sind auch die bekanntesten Spezies des Kontinents: Koalas, Kängurus, Wombats und Papageien sind auf die Pflege menschlicher Helfer angewiesen. Der Film begleitet ihre Rettung, wie sie genesen und in die Freiheit zurückkehren. Es sind berührende Geschichten von einzigartigen Tieren und von wunderbaren Menschen, voller Mitgefühl und Hingabe. Nachdem die Feuer gelöscht sind, hofft Australien nun auf Wissenschaft und Innovation, aber auch auf das uralte Wissen der Aborigines, um mit den Folgen des Klimawandels besser umgehen zu können. Wildtiere und ihre Lebensräume zu schützen bleibt die Herausforderung der Zukunft.

 

 

Am 09.01.22 11:15 - 12:15 Uhr auf 

D-MAX: Jägerleben - Der Fuchsjäger

Jean-Pierre Vollrath, Jahrgang 1959, hat in München Forstwissenschaft studiert. Der Traditionalist aus Oberammergau geht in den Bergen im klassischen Loden auf die Pirsch. Thomas Tscherne versorgt unterdessen das Rotwild im Gasteinertal mit Futter. Im Winter ist der eineinhalbstündige Aufstieg wegen der hohen Schneemassen beschwerlich, aber die Tiere fressen dem „Hirschflüsterer“ buchstäblich aus der Hand. Und Paul Rößler macht mit seinem ausgebildeten Bauhund Jagd auf Füchse und Dachse. Dabei agieren Mensch und Vierbeiner als eingespieltes Team.

 

 

Am 09.01.22 19:00 - 19:30 Uhr auf 

hr: Unser Wald - Wohlfühlort im Wandel

Wer in den Wald geht, kann es spüren: Wald tut gut! Tief durchatmen, den Kopf frei bekommen und dabei noch kreativ werden. herkules-Moderatorin Susanne Barfuß bastelt aus Waldfunden ein „Wood-Mood-Board“ als Wanddekoration und lernt das Überleben im Wald. Naturerlebnisführerin Tanja Tempel zeigt ihr, wie gesund und lecker sogar Wurzeln sein können. Oder, dass ein Pesto aus einem „Unkraut“ wie der Vogelmiere und auch Omas Hagebuttenpunsch tolle Rezepte zum Nachmachen sind. Eben Natur pur. Der Wald kann ein wahrer Seelentröster sein und ist voller Entdeckungen. Doch er hat auch gelitten in den vergangenen Jahren - unter schweren Stürmen und großer Trockenheit, den Folgen des Klimawandels. Wie lässt sich der Wald kurieren, wetterfest machen für die Zukunft? Susanne Barfuß erfährt viel über die Zukunft unserer Wälder und wie wir sie mehr wertschätzen können.

 

 

Am 10.01.22 04:00 - 04:50 Uhr auf 

ARD: Auf Leben und Tod - Retter der Raubtiere

Diese Folge „Retter der Raubtiere“ aus der Serie „Auf Leben und Tod“ vom Produzenten Alastair Fothergill lässt den Betrachter die Welt der Raubtiere durch die Sichtweise von Forschern erleben. Sie stehen an vorderster Stelle, was den Schutz der großen Jäger angeht. Man erfährt viel über den uralten Konflikt zwischen Mensch und Natur. David Attenborough fragt zu Recht, ob die Natur überhaupt noch eine Chance hat, wenn der Mensch nicht einmal in der Lage ist, die Tiere zu schützen, die so faszinierend sind.

 

 

Am 10.01.22 10:35 - 11:20 Uhr auf 

BR: In den Urwäldern Vietnams

Wenn nahe den Dörfern zu Füßen der steil aufragenden Berge von Cuc Phuong, in der sogenannten Pufferzone des Nationalparks, die Bauern ihre Wasserbüffel aus der Tagesarbeit entlassen, täuscht das friedliche Bild leicht über die kriegerischen Zeiten hinweg, die diese Landschaft viele Jahre gesehen hat - und immer noch sieht. Auf seinen Patrouillen und Einsätzen, die ihn inzwischen in alle Landesteile Vietnams führen, bestätigt sich immer wieder Tilo Nadlers Überzeugung, dass die Zerstörung der Natur letztlich auch den Menschen eines Tages die Lebensgrundlage nehmen wird. Diese Einsicht erklärt vermutlich auch einen Teil seiner sehr konsequenten Vorgehensweise gegen Wilderer und Holzdiebe. Heute steht Tilo Nadler vor einer Herausforderung, die nur aufgrund seiner bisherigen Erfolge möglich wurde, und die zugleich ein Triumph von über 20 Jahren Artenschutz werden könnte: Er will Hatinh-Languren in ihren ursprünglichen Lebensraum, in die Wälder und Felswände Zentralvietnams, zurückbringen. Hier geht es weniger um einen üblichen Wildtiertransport als um die Anwendung von praktischem Wissen über das Verhalten von Languren sowie die richtige Einschätzung der objektiven Gefahren, die diesen seltenen Affen seitens der vietnamesischen Jäger immer noch drohen.
(Wdh. kommende Nacht 4.25-5.15 Uhr)

 

 

Am 10.01.22 17:00 - 17:45 Uhr auf 

3sat: Südafrika - Gezähmte Wildnis

In dieser Folge ist Moderator Dirk Steffens in Südafrika unterwegs. Die Wildnis wird vielerorts von Menschen gemanagt. Sie entscheiden, wo welche Tiere leben dürfen und auch wie viele. Wie im Krüger Nationalpark, dem größten Nationalpark Südafrikas, wo geschützt hinter Zäunen Löwen, Elefanten, Büffel, Nashörner und Leoparden leben.

 

 

Am 10.01.22 17:50 - 18:30 Uhr auf 

arte: Der Mensch, die Natur, das Abenteuer (1/3)

Ob in Panama, China oder den USA – Naturkatastrophen und massive Eingriffe des Menschen in die Natur in verschiedenen Regionen der Erde haben deutlich gemacht, welche unkontrollierbaren Folgen der menschliche Einfluss auf die Umwelt haben kann. Heute gibt es ein neues Bewusstsein dafür, welchen Stellenwert die Natur in unserer modernen Welt hat, und es werden konkrete Maßnahmen ergriffen, um die Umwelt zu schützen und Ökosysteme wiederherzustellen. Auf vier Kontinenten schildern Akteure aus Wissenschaft und Politik oder der lokalen Bevölkerung, welche Ereignisse sie aufgerüttelt und zum Handeln veranlasst haben.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr)

 

 

Am 10.01.22 20:15 - 21:15 Uhr auf 

ServusTV: Riesig groß & winzig klein

Winzlinge und Giganten bevölkern unseren Planeten - im Tier- wie auch im Pflanzenreich! Riesen wie Giraffen, Straußen, Kängurus oder Walen stehen Winzlinge wie Kolibris, Korallen und Zwergelefanten gegenüber. In Namaqualand genügt ein Regenguss, um die Wüste erblühen zu lassen - winzige Pflanzen, die in ihrer Vielfalt und Masse ein gewaltiges Spektakel abliefern. Baumriesen und Zwergelefanten auf Borneo; Kolibris und Muriquis in Südamerika; und Kängurus und Buschhühner in Australien: In der Welt der riesig Großen und winzig Kleinen gibt es immer wieder neue und überraschende Verhaltensweisen zu bestaunen!
(Wdh. kommende Nacht 1.20-2.05 Uhr)

 

 

Am 10.01.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 

ARD: Sibirischer Tiger - Seele der russischen Wildnis

Mächtig, gefährlich und charismatisch: Der Sibirische Tiger ist die größte Wildkatze der Welt. Er lebt im Fernen Osten Russlands, im Sichote-Alin, einem 1.500 Kilometer langen Waldgebirge zwischen dem Japanischen Meer und der Grenze zu China. Sibirische Tiger sind die Schlüsselart des Waldökosystems. Ihre Streifgebiete sind riesig. Schützt man Tiger, schützt man die gesamte Lebensgemeinschaft.

 

 

Am 10.01.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 

3sat: Die wunderbare Welt der Affen (1/3)

Neugierig, schlau, faszinierend vielfältig - so lautet die Kurzbeschreibung einer ganz besonderen Gattung, zu der auch der Mensch zählt: die Familie der Primaten. Etwa 400 Arten leben über den halben Erdball verstreut. Es gibt sie in allen Größen und Gestalten, mit unvermuteten Fähigkeiten und eigenwilligen Gewohnheiten. Was alle Primaten verbindet, ist eine Handvoll gleicher biologischer Voraussetzungen. Was sie voneinander trennt, ist die Art, wie sie zum Einsatz kommen. Sie hat im Laufe der Evolution zu hoch spezialisierten Lebensweisen geführt.
(Teil 2 direkt im Anschluss, Wdh. morgen 17.00-18.30 Uhr)

 

 

Am 10.01.22 21:45 - 22:00 Uhr auf 

3sat: Wildes Nairobi

Mit etwa drei Millionen Einwohnern ist Nairobi eine der größten Städte Afrikas, doch die Metropole breitet sich mitten in der Savanne aus, und die Wildnis erreicht die Hauptstadt Kenias. Nur wenige Meter neben dem Flughafen betritt man den Nairobi-Nationalpark. Entlang der Autobahn, nur getrennt durch einen Maschendrahtzaun, spazieren Löwen, Hyänen, Giraffen und Nashörner durchs Gras, während auf den Alleebäumen im Stadtzentrum Marabus nisten. Ein Zaun soll die Wildtiere vor den Stadtbewohnern und die Stadtbewohner vor den Wildtieren schützen. Doch dieser Zaun ist löchrig.

 

 

Am 10.01.22 22:50 - 23:35 Uhr auf 

ARD: Die Klimaretter - haben wir noch eine Chance?

Jedes Mal, wenn die Frauen in Shagra einen Akazien-Setzling in den Sand Darfurs einpflanzen, ist das in dem sudanesischen Dorf ein Anlass großer Freude. Der Baum wird seine Wurzeln hundert Meter ins Erdreich treiben und besser gegen die Dürren in der Sahelzone gewappnet sein als die meisten anderen Pflanzen. Er wird Gummisaft absondern, wenn die Frauen nach ein paar Jahren die Rinde anritzen. Der Verkauf von Gummi arabicum wird die Armut im Dorf lindern. 65.000 Akazien wachsen bereits in Darfur: ein Segen für die bitterarme Region und zugleich ein Kohlendioxid-Speicher, der dazu beitragen kann, die Erderwärmung zu begrenzen. Weltweit werden in Politik, Unternehmen, Laboren und Universitäten Lösungen für das drängendste Problem unserer Zivilisation gesucht. Die Macher der Doku besuchten Klimaretter:innen im Sudan, in Indonesien und Europa. Deren Erfindergeist lässt Winddrachen steigen, Gebäude abkühlen, Länder durch Ökostrom-Trassen verbinden oder Kohlendioxid aus der Atmosphäre saugen. Ihre Arbeit entscheidet mit über die Lebensbedingungen der nächsten Generationen.
(Wdh. kommende Nacht 4.45-5.30 Uhr)

 

 
 

 

Am 26.12.21 07:55 - 08:05 Uhr auf 

ARD-alpha: Tiere im Winter - Wie kann ich ihnen helfen?

 

 

Am 26.12.21 08:15 - 09:00 Uhr auf 

tagesschau24: Hauptstadt der Wildschweine

Das Wildtiertelefon des Berliner Senats klingelt rund 35 Mal am Tag, Berliner Bürger melden immer wieder Wildschweine im Garten, in der U-Bahn oder auf dem Friedhof. "Viele Wildtiere haben sich so an das Leben in der Großstadt gewöhnt, dass sie sich gar nicht mehr in den Wald zurückziehen", sagt Derk Ehlert, Wildtierbeauftragter des Berliner Senats. Während den Tieren ihr natürlicher Lebensraum genommen wird, finden sie in der Großstadt alles, was sie brauchen: Brachflächen und viel Futter. Die Reportage geht der Frage nach, woher die Tiere kommen und wie sie in der Stadt leben.

 

Am 26.12.21 11:05 - 11:55 Uhr auf 

arte: Ein Dorf im Süd-Ural

In dem kleinen Dorf Irgisly im südlichen Teil des Urals scheint die Zeit noch in einem anderen Tempo zu vergehen. Fernab der Metropolen Moskau und Sankt Petersburg orientiert sich der Rhythmus der Menschen in der von weiten Hügeln, tiefen Wäldern und dunklen Schluchten geprägten Landschaft an den Jahreszeiten und den Gesetzmäßigkeiten der Natur. Drei Wochen haben die Filmemacher Dethlev Cordts und Julia Solovieva die Menschen von Irgisly mit der Kamera begleitet. Ihr Film zeigt, wie erfüllend ein Leben abseits der Überholspur sein kann.

 

Am 26.12.21 12:05 - 12:50 Uhr auf 

3sat: Winter im Südwesten

Winter im Südwesten: Die Menschen machen es sich gemütlich, gliedern die dunkle Zeit so gut es geht bis zum Wachwerden der Natur. Der Wein ist gelesen, die Ernte eingefahren, die Bäume stehen so kahl da wie die Felder. Bis Ostern sind alle im Sparmodus, oder sollten es sein. Was aber passiert in Wirklichkeit? In der Natur zum Beispiel; was machen die Tiere und was die Menschen? Der Winter im Südwesten, wie war der früher, wie ist er heute? Eine Reise durch die Winterzeit.

 

Am 26.12.21 13:40 - 14:25 Uhr auf 

mdr: Rentiere auf dünnem Eis

Der Klimawandel hat die Nenzen in Sibirien erreicht. Die Rentierherden der Nomaden bewegen sich auf dünnem Eis. Die Erwärmung in der russischen Arktis wird dramatisch sichtbar. Riesige Krater öffnen sich im tauenden Permafrostboden und legen gefährliche Viren und Bakterien frei. Waldböden trocknen aus und die Taiga gerät in Flammen. Das Packeis vor den Küsten schmilzt und nimmt Eisbären den Lebensraum. Die Veränderungen in der Natur fügen sich mit den Beobachtungen von Forschern und Ureinwohnern zu einem düsteren Gesamtbild.

 

Am 26.12.21 14:15 - 15:45 Uhr auf 

hr: Entdeckungen in Hessens Wäldern

Hessen ist das waldreichste Bundesland Deutschlands. Seine Wälder sind einzigartig, urig, wild und vielfältig. Die Entdeckungsreise führt in den Reinhardswald im äußersten Norden Hessens, in den Seulingswald im Nordosten, den Spessart im Südosten, in den Rheingauer Hinterlandswald im Südwesten und ganz im Süden Hessens in den Auwald am Kühkopf. Jedes der Waldgebiete hat seine Besonderheiten, eine eigene Schönheit und Charakteristik. Die Filmautorin Lena Schulz ist unterwegs im Urwald, im Auenland, in Hessens größtem Naturschutzgebiet, zeigt, wie Waldwirtschaft betrieben und wie gleichzeitig seltenen Tieren und Pflanzen Platz zum Überleben gewährt werden kann, wie Wanderwege Wälder erschließen oder Kunst im Wald neue Besucher lockt. Der Film zeigt Menschen, die mit dem Wald arbeiten und leben, ihn erhalten und schützen wollen und für die Hessens Wälder Inspirationsquelle und grünes Paradies sind.

 

Am 26.12.21 18:45 - 19:30 Uhr auf 

ARD: Natur am Königssee

Die größte heimische Orchidee, die versteckt in den Wäldern am Königssee wächst, hat Riesenblüten, bietet aber keinen Nektar. Die Frauenschuh-Orchidee gedeiht hier so prächtig, weil in den Wäldern am Königssee Bedingungen herrschen wie in einem Urwald. Alles dreht sich ums Licht. Die steilen Bergflanken und der felsige Boden haben zur Folge, dass der Wald offen und von Sonnenlicht durchflutet ist. Die Bäume stehen locker verstreut beieinander, dazwischen jede Menge Totholz. In solch lichten Wäldern herrscht Artenvielfalt. "Natur am Königsee" ist ein Kaleidoskop besonderer Geschichten von über und unter Wasser vor der atemberaubenden Kulisse der Berchtesgadener Alpen.

 

Am 26.12.21 19:30 - 20:15 Uhr auf 

arte: Die Holzschnitzer von Konjic

Holz ist mehr als nur der Grundstoff ihres Handwerks - es ist ihre Zukunft. Die Holzschnitzer von Konjic sind bekannt für ihre kunstvoll verzierten Holzmöbel. Ihre Heimatstadt ist eine der ältesten Städte von Bosnien-Herzegowina und umgeben von dichten Wäldern. In der vierten Generation wahrt Familie Niksic hier die Tradition der Holzschnitzkunst und schreibt sie mit neuen Ideen fort. So haben sie den Ort über die Grenzen ihrer Heimat hinweg berühmt gemacht. Ihre außergewöhnliche Geschichte erzählt vom Geschick, dem Schmerz und der Leidenschaft, dieser alten Kunst eine Zukunft zu geben.

 

Am 27.12.21 05:30 - 06:15 Uhr auf 

3sat: Unter Grizzlys (1/2)

Top-Wildlife-Kameraleute und Bärenexperten haben einige Wochen in Alaskas Wildnis verbracht, um das Leben der Grizzlys aus nächster Nähe zu verfolgen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 7.00 Uhr)

 

Am 27.12.21 07:00 - 07:50 Uhr auf 

3sat: Die Rückkehr der großen Raubtiere

Es gibt nur wenige Fachleute in der Schweiz, die viel über die rückkehrenden Raubtiere wissen. Unter anderen sind dies drei Wildtierfotografen: Laurent Geslin, Peter Dettling und David Bittner. Sie verstehen sich als Vermittler, suchen die Zusammenarbeit mit Behörden und Verbänden. Keinem der drei geht es um das schnelle Bild. Alle drei wollen sie mit ihren Reportagen aufklären, vermitteln, Interesse wecken. Denn sie wissen: Was man nicht kennt, verursacht Skepsis und Ängste. Ihr Anliegen ist deshalb, ein möglichst konfliktfreies Zusammenleben von Raubtier, Mensch und Nutztier zu ermöglichen.

 

Am 27.12.21 07:50 - 08:40 Uhr auf 

3sat: Beeindruckende Tierwelt - In den Wäldern

Die Reihe "Beeindruckende Tierwelt" gibt Einblicke in die unterschiedlichen Lebensräume und -bedingungen der Tiere weltweit. Diese Folge führt in die Wälder. Wälder und Walgebiete sind wichtig für das Fortbestehen der Menschheit. Sie gelten daher als "Grüne Lunge" unseres Planeten. Sie bieten Lebensraum für viele Tiere wie zum Beispiel Koalas, Pandas oder Eulen. Von den trockenen Eukalyptuswäldern in Australien bis zu den riesigen Ahornbeständen in Kanada - Waldgebiete gibt es überall auf der Welt. Die Dokumentation zeigt, wie wichtig der Lebensraum Wald für Tiere ist.
(Wdh. kommende Nacht 5.40-6.35 Uhr)

 

Am 27.12.21 09:30 - 10:20 Uhr auf 

3sat: Beeindruckende Tierwelt - Im Dschungel

Regenwälder und Dschungel machen sechs Prozent der weltweiten Landfläche aus. In diesen feuchten Gebieten sind mehr als die Hälfte aller bekannten Lebewesen zuhause. Von den Baumkronen bis zum dichten Unterholz bietet der Dschungel Lebensraum für Tiere, die nur hier überleben können. Während sich Nasen-, oder Klammeraffen durch die Bäume schwingen, verbringen Tiger oder Riesenkrabbenspinnen ihr Leben am Boden. Die Mehrheit der weltweit 10 000 Vogelarten liebt die Feuchtigkeit des Dschungels. So leben in den Regenwäldern auf der ganzen Welt Vögel, die Menschen außerhalb bestenfalls im Zoo zu Gesicht bekommen.
(Wdh. kommende Nacht 3.05-4.00 Uhr)

 

Am 27.12.21 10:25 - 11:10 Uhr auf 

WDR: Grizzlys hautnah (1/2)

An der wilden Katmai-Küste in Alaska kommen jedes Jahr viele Bären zusammen, weil es dort mehr zu Fressen gibt als in den Bergen. Für den Bärenforscher Chris Morgan ist das eine besondere Gelegenheit, um das Sozialverhalten der ansonsten eher einsiedlerisch lebenden Grizzlys zu beobachten.
(Folge 2 direkt im Anschluss, bis 11.55 Uhr)

 

Am 27.12.21 11:15 - 12:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Aus dem Leben der Weihnachtsbäume

Über zwei Drittel der in Bayern verkauften vier Millionen Christbäume stammen aus bayerischen Pflanzungen. Wie viel Arbeit in jedem Baum steckt, wie er in Form bleibt und sein Nadelkleid behält, das wissen nur die wenigsten. Weihnachtsbaumkultur bedeutet Handarbeit an jedem einzelnen Baum, fast das ganze Jahr über. An jedem Baum wird geschnitten, gezupft, gebunden und geknipst, bis im Advent die erste Kundschaft kommt.

 

Am 27.12.21 12:55 - 13:15 Uhr auf 

rbb: Wildtiere in Berlin

Heute: Die Eichhörnchen vom Thälmann-Park, die Biber vom Tegeler See und eine Amselfamilie aus Potsdam. Den wilden Nachbarn auf der Spur. Über 13.000 Wildtiere leben in Berlin: Fuchs und Wildschwein, Igel und Eichhörnchen, Waschbär und Waldkauz. Faszinierende Einblicke in die Tierwelt vor unserer Haustür.

 

Am 27.12.21 12:55 - 14:20 Uhr auf 

3sat: Der Bär ist los - Die Geschichte von Bruno

"Der Bär ist los!" ist eine turbulente Filmsatire, prominent besetzt mit Harald Krassnitzer, Fritz Karl und Nadeshda Brennicke und inspiriert vom Fall des authentischen "Problembären" Bruno, der 2006 im Grenzgebiet zwischen Tirol und Bayern für Aufsehen sorgte.

 

Am 27.12.21 17:50 - 18:30 Uhr auf 

arte: Leere Straßen, Revier der Tiere (1/2)

Im Jahr 2020 kam das Leben überall in der Welt, in den Städten und auf dem Land, zum Stillstand. Mehr als 2,6 Milliarden Menschen blieben im Lockdown zu Hause. Wildtiere fanden in den zur Ruhe gekommenen Städten ein neues Revier. Das zeigen die vielen Amateurvideos in den sozialen Netzwerken, von denen die Dokumentation einige Beispiele zeigt.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr)

 

Am 27.12.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 

3sat: Kielings wilde Welt - Kreislauf des Lebens

Im Ngorongoro-Krater von Tansania trifft Filmemacher Andreas Kieling auf Hyänen, die ihrem schlechten Ruf so gar nicht gerecht werden. Auf Island erlebt er Attacken von Küstenseeschwalben, die den Nachwuchs auch mit "Shitstorms" schützen, in Deutschland sucht er Beweise für die Rückkehr der Wildkatze. Und in wissenschaftlicher Mission taucht der Tierfilmer an einem Riff vor Fidschi mit Bullenhaien.
(Zwei weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 22.25 Uhr)

 

Am 28.12.21 01:30 - 02:25 Uhr auf 

arte: Costa Rica - Leben wie die Faultiere

Die urzeitlich anmutenden Tiere bewegen sich unendlich langsam und scheinbar unbeholfen. Tagelang hängen Faultiere regungslos in den Wipfeln der Bäume und sind für den Menschen kaum sichtbar. Doch als eine Art natürliche Gärtner sind sie für den Regenwald von essenzieller Bedeutung. In den letzten Jahren hat die Zahl der weitgehend unerforschten Tiere auch in Costa Rica abgenommen, wo sie seit Urzeiten zu Hause sind. Doch nun nimmt sich das Jaguar Rescue Center, eine Rettungsstation, der bedrohten Tiere an. „GEO Reportage“ hat diese kleine Arche Noah in der Nähe von Puerto Viejo besucht.

 

Am 28.12.21 03:55 - 04:50 Uhr auf 

D-MAX: Die Abholzer

Bei den Extrem-Holzfällern muss jeder Handgriff sitzen. Selbst kleinste Fehler haben in diesem Job fatale Folgen. Trotzdem erledigen die Männer ihre Aufgaben verlässlich und effizient. Die neue Serie begleitet echte Naturburschen in schwieriges Gelände: Forstunternehmer Andreas Hirtler leistet in der Steiermark mit einem modernen Hightech-Gebirgsharvester ganze Arbeit. Serafin Gstrein ist im Ötztal an tückischen Steilhängen unterwegs, und das Team von Florian Türtscher wagt sich mit der Kettensäge hoch hinauf in die Baumkronen. Anschließend werden die tonnenschweren Äste und Stämme mit einem Hubschrauber zum Abladeplatz geflogen. Bei der lebensgefährlichen Arbeit der Voll-Profis ist absolute Konzentration gefragt.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 5.40, sowie morgen und übermorgen um dieselbe Zeit)

 

Am 28.12.21 09:30 - 10:15 Uhr auf 

arte: Naturerbe Österreich (1/2)

Erfolgsgeschichten aus dem Tierreich sind der rote Faden der Mini-Serie „Naturerbe Österreich“. So geht es beispielsweise um die Wiederansiedlung von Steinbock und Bartgeier oder die Rückkehr von Wildkatze und Kranich. Auch größere Umwälzungen, wie die Wiederanbindung von Nebenarmen an die Donau, sind Thema der Dokumentation. Die Entstehungsgeschichte der Nationalparks sowie die Herausforderungen und Errungenschaften, die mit dem Erhalt der unberührten Natur Österreichs einhergehen, werden anhand opulenter Bilder veranschaulicht.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 11.00 Uhr)

 

Am 28.12.21 11:00 - 11:45 Uhr auf 

arte: Das Land der tausend Seen

Die Mecklenburgische Seenplatte ist Europas größtes durch Kanäle und Flüsse verbundenes Seengebiet. Das „Land der tausend Seen“ bietet eine Vielzahl an Superlativen: Die Müritz ist der größte Binnensee Deutschlands und das Herz der Region, die Feldberger Seenlandschaft ist bekannt für das kristallklare Wasser und der Tollensesee gilt als der schönste in der Gegend. Der Müritz-Nationalpark ist die Heimat der Seeadler, Störche, und Wölfe, der Buchenwald hier wurde zum Weltnaturerbe ernannt. Tausende Kraniche machen jedes Jahr in den unberührten Moorlandschaften Rast auf ihrem weiten Weg in den Süden.

 

Am 28.12.21 13:00 - 13:15 Uhr auf 

rbb: Wildtiere in Berlin

Wildschwein, Waschbär & Waldkauz.
(Wdh. übermorgen 12.45-13.00 Uhr)

 

Am 28.12.21 16:15 - 17:00 Uhr auf 

phoenix: Die wilde Bergwelt Kantabriens (1/2)

Das Kantabrische Gebirge im Norden Spaniens bildet eine Klimascheide zwischen dem kühlen und regnerischen "grünen Spanien" und der trockenen kastilischen Hochebene. Der Gebirgszug bietet verschiedenartige Lebensräume: In den niedrigen Lagen findet man Eichen-, Kastanien- und Buchenwälder, während saftige Weiden die mittleren Ebenen bedecken. Die unwirtlichen Gipfel ragen bis zu 2.500 Meter in den Himmel; im Winter verleiht ihnen der Schnee eine weiße Haube. Wildkatze, Gans, Gämse, Hirsch, Lachs und Iberischer Wolf sind die am häufigsten anzutreffenden Tierarten. Unter den Vögeln zählen Auerhahn, Steinadler und Gänsegeier zu den Hauptvertretern der heimischen Gebirgsfauna. Die Berghöhlen der Region dienen auch zahlreichen Bärenfamilien als Zufluchtsort. Seit der Wilderei in den 80er Jahren ergriff Spanien gezielte politische Maßnahmen zum Schutz der Bären. Etwa 250 Tiere leben im Kantabrischen Gebirge. Die zweiteilige Dokumentation zeigt all diese Arten in ihrer natürlichen Umgebung. Jede von ihnen hat aufgrund der rauen Klimabedingungen faszinierende Überlebensstrategien entwickelt.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 17.45 Uhr)

 

Am 28.12.21 18:15 - 18:45 Uhr auf 

SWR: natürlich!

In der Natur bereiten sich die Tiere in diesen Tagen auf den Winter vor. "natürlich!" zeigt, was man tun kann, damit Igel und andere Tiere ein gemütliches Winterquartier haben. Dazu war "natürlich!" zu Besuch in einem naturnahen Garten in Bingen-Dromersheim in Rheinhessen.

 

Am 28.12.21 18:30 - 19:15 Uhr auf 

phoenix: Die hohe Tatra (1/2)

Steil, wild, unzugänglich: die Hohe Tatra. Ein Gebirge der Extreme, das sich zwischen der Slowakei und Polen erhebt. Heimat der größten Raubtiere, die andernorts längst ausgerottet wurden. Wolf und Luchs streifen durch die wilden Wälder. Nirgendwo in Zentraleuropa leben so viele Braunbären so dicht beisammen wie hier in der Tatra. Über 900 Drehtage filmten Erik Balá und sein Team die Tiere der Tatra und erzählen in authentischen Bildern ihre Geschichten.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 20.00 Uhr, Wdh. kommende Nacht 4.15-5.45 Uhr)

 

Am 28.12.21 18:35 - 19:20 Uhr auf 

arte: Naturkatastrophen - Wie Tiere und Pflanzen überleben

Im Laufe von Millionen von Jahren bewiesen zahlreiche Lebewesen angesichts tiefgreifender geologischer Vorgänge und Extremwetterereignisse beeindruckende Anpassungsfähigkeiten. Feuersbrünste, Überschwemmungen und Unwetter zwangen die Tiere dazu, sich mit diesen Katastrophen auseinanderzusetzen und sogar Vorteile daraus zu ziehen. Angesichts einer ungewissen Zukunft und der Schnelligkeit der Veränderungen zeigt sich die Wissenschaft besorgt. Es lässt sich unmöglich voraussagen, ob die Tiere imstande sein werden, sich wirksam den Veränderungen der nächsten Jahrzehnte anzupassen.

 

Am 28.12.21 20:15 - 21:00 Uhr auf 

phoenix: Die Bären in den Himmelsbergen

Tien Shan, die Himmelsberge, gelten als Naturparadies im Süden Kasachstans, im Herzen Zentralasiens. Hier zieht eine Braunbärin mit ihren Jungen durch die Bergsteppe. Für die Bärenkinder beginnt ein erster Sommer voller Abenteuer. Zwei Jahre werden sie mit ihrer Mutter durch die Wildnis wandern und alles Wichtige von ihr lernen.
(Wdh. kommende Nacht 5.45-6.30 Uhr)

 

Am 28.12.21 21:45 - 22:30 Uhr auf 

phoenix: Der kleine Kaukasus

Während es im Großen Kaukasus noch menschenleere Wildnis gibt, ist sein kleiner Antipode uraltes Siedlungsgebiet. Armenier, Türken, Kurden, Perser, Georgier und Aserbaidschaner machten den Kleinen Kaukasus zu einem ethnischen Schmelztiegel. Faszinierend ist der ständige Wechsel von Natur- und Kulturlandschaften. Auf ein paar Hundert Kilometern geht es durch ein Mosaik aus Gebirgen, Wäldern, Salzsteppen, Meeresküsten, Flusstälern oder Seen. Die wildwachsenden Vorfahren vieler Kulturpflanzen stammen aus der artenreichen Bergwelt zwischen Schwarzem und Kaspischem Meer.
(Wdh. morgen 7.15-8.00 Uhr)

 

Am 29.12.21 02:00 - 02:45 Uhr auf 

arte: Deutschlands neue Wildnis

Im dicht besiedelten und hochindustrialisierten Deutschland durfte aus Industriebrachen und verlassenen Truppenübungsplätzen eine neue Wildnis entstehen, von der viele Tiere profitieren. Arten wie Kranich und Wolf zum Beispiel. Beiden begegnet die Dokumentation immer wieder und beobachtet ihr Familienleben, ihren Alltag und ihre Begegnungen mit anderen Tieren. Es ist kein Zufall, dass sich Deutschlands wilde Wölfe bei ihrer Rückkehr als erstes in dieser neuen Wildnis niedergelassen haben und sie bis heute bevorzugen. Durch alle Jahreszeiten entführt der Film in die neue Wildnis mit ihren außergewöhnlichen Lebensräumen, ihrer besonderen Fauna und Flora.

 

Am 29.12.21 07:25 - 08:10 Uhr auf 

3sat: Im Zauber der Wildnis - Yellowstone

Ein ZDF-Team reiste für ein Jahr in den legendären Yellowstone National Park. Hinter den Kulissen begleitete es Ranger, Forscher und junge Leute, die das Abenteuer suchen. Der Film macht in großen Bildern und moderner Grafik die Faszination des Yellowstone im Verlauf eines Jahres spürbar und nimmt die Zuschauer mit zu Orten, die Besuchern sonst verborgen bleiben. Er widmet sich den Chancen der Nationalparks für die Herausforderungen unserer Zeit.

 

Am 29.12.21 07:45 - 08:15 Uhr auf 

ZDFinfo: Dürre Zeiten - Der Kampf ums Wasser

Niedrigpegel in Stauseen, versiegende Grundwasserspeicher, verdorrte Ernten: Das Wasser wird bei uns langsam knapp. Eine entscheidende Rolle spielt dabei der Klimawandel. Ein massives Problem für unsere Wälder, die Landwirtschaft – und unser Trinkwasser.

 

Am 29.12.21 08:10 - 08:55 Uhr auf 

3sat: Der Waterton Glacier Friedenspark

Seit dem Jahr 1492, das als Referenzpunkt für europäische Einflüsse in Amerika gilt, ist hier fast keine Tier- oder Pflanzenart ausgestorben. Das gesamte Areal ist so artenreich wie kaum eine andere Wildnis auf der Erde: Insgesamt leben hier über 70 Säugetier- und rund 250 Vogelarten; nachgewiesen sind fast 1200 Pflanzenarten. Der Park, seit 1932 ein Zusammenschluss des kanadischen Waterton-Lakes-Nationalparks und des US-amerikanischen Glacier-Nationalparks, ist der erste "Friedenspark" der Welt. Doch die Einzigartigkeit des grenzübergreifenden Ökosystems ist in Gefahr. Im Nordwesten ragt ein großer Keil ungeschütztes Gebiet mitten hinein in den Park. Einer der wichtigsten kanadischen Highways führt durch die Region, es wird massiv Holz eingeschlagen - und es darf gejagt werden. Die Jäger-Lobby ist mächtig. Der wichtigste Wildtier-Korridor Nordamerikas ist hier brutal zerschnitten. Der Nationalpark könnte ohne die Verbindung zu nördlicheren Schutzgebieten wie dem Banff-Nationalpark zu einer Insel werden - das langsame Aussterben und das Ende einer der bedeutendsten Naturräume des Planeten wäre damit programmiert. Aktivisten, Wissenschaftler und Naturliebhaber haben dieser Bedrohung den Kampf angesagt. Für sie gibt es nur eine Lösung: Der Park muss vergrößert werden. Die Dokumentation begleitet diese Enthusiasten durch ein wichtiges Jahr.

 

Am 29.12.21 08:15 - 08:45 Uhr auf 

ZDFinfo: Wie viel Grün braucht der Blaue Planet?

Weltweit Bäume pflanzen, und schon ist das Klima gerettet. Eine schöne Vision, doch so einfach ist es leider nicht. Müssen zuerst die Bäume gerettet werden, bevor sie das Klima retten können? Professor Harald Lesch geht der Frage nach und zeigt aktuelle Forschungen, die unsere Landschaften verändern könnten, sowie überraschende Möglichkeiten, Kohlendioxid dauerhaft aus der Atmosphäre zu entfernen.

 

Am 29.12.21 08:55 - 09:35 Uhr auf 

3sat: Alaskas Majestät - Der Denali-Nationalpark

Das Filmteam reiste für ein Jahr in den spektakulären Denali-Nationalpark. Dort begleiteten sie Ranger, Forscher und junge Leute, die das Abenteuer suchen. Barack Obama machte sich im Denali ein Bild davon, wie der Klimawandel spürbar wird - was sind heute die Herausforderungen für diesen besonderen Park? Terra X fragt in Alaska nach der Zukunft der großen Nationalparks.

 

Am 29.12.21 09:15 - 09:45 Uhr auf 

ZDFinfo: Klimaneutrales Europa – aber wie?

Europa soll 2050 klimaneutral sein. Was heißt das und wie lässt sich dieses Ziel erreichen? Die Emissionen müssen drastisch reduziert werden, aber das wird nicht ausreichen. Mit welchen Maßnahmen könnten wir die Klimakatastrophe noch abwenden?

 

Am 29.12.21 09:30 - 11:00 Uhr auf 

arte: Die Leopardin

Wenige Tiere können es mit der Eleganz von Leoparden aufnehmen. Selten sieht man die vorsichtigen und extrem scheuen Raubkatzen länger als ein paar Sekunden. In der Serengeti gelang es jedoch, erstaunliche Einblicke in das Sozialleben und die Jagdtaktik der Lauerjäger festzuhalten. Im Mittelpunkt der Dokumentation stehen eine Leopardin und der Kampf, ihre Jungen großzuziehen. Ein intimes Porträt eines außergewöhnlichen Weibchens, dessen Schicksal der Tierfilmer Reinhard Radke über zwei Jahre begleiten konnte.

 

Am 29.12.21 09:35 - 10:20 Uhr auf 

3sat: Im Zauber der Wildnis - Der Yosemite-Nationalpark

Der Yosemite-Nationalpark in Kalifornien ist einer der bekanntesten Nationalparks der Welt: spektakuläre Ausblicke, gewaltige Wasserfälle, uralte Mammutbäume - eine atemberaubende Natur. Doch die Insel der Wildnis inmitten des bevölkerungsreichsten Staates der USA ist bedroht. Vier Millionen Besucher rollen jedes Jahr durch die geschützte Wildnis. Die durstige Landwirtschaft saugt die knappen Wasservorräte aus den Seen und Reservoirs. Die Filmemacher Catharina Kleber und Christian Bock haben den rund 3000 Quadratkilometer großen Park mit seinen unzähligen Flüssen und Seen bereist, mit einer Vielfalt von mehr als 400 Wirbeltier- und über 1500 Pflanzenarten. Dabei spürten sie vor allem auch den Verbindungen zwischen Park und Außenwelt nach. Gerade an diesem Ort des Blauen Planeten wird nämlich deutlich, wie fragil das Gleichgewicht der Natur in Zeiten von Klimawandel, Bevölkerungswachstum und Ressourcen-Ausbeutung ist.

 

Am 29.12.21 10:20 - 11:05 Uhr auf 

3sat: Im Zauber der Wildnis - Der Banff National Park

Im Wilden Westen Kanadas stoßen Arbeiter beim Bau der Eisenbahn 1885 auf schwefelhaltige Quellen. Dieser Zufallsfund markiert die Stunde null des Banff-Nationalparks. Der Eisenbahnmagnat William van Horne ist beeindruckt und beschließt, die Quelle und die einzigartige Schönheit der sie umgebenden Bergwelt für die Menschheit zu erhalten. So entsteht einer der ersten Nationalparks der Welt. Heute ist Banff UNESCO-Welterbe und zieht mit magischen Orten wie dem Lake Louise und dem Icefield Parkway Besucher in seinen Bann. Für den Erhalt dieses Naturschauspiels kämpfen Wissenschaftler aus aller Welt. Einer von ihnen kommt aus Deutschland: Fernab der Touristenrouten, auf der "Ya Ha Tinda Ranch", lebt ein Cowboy aus Münster mit seiner Familie. Holger erforscht an einem der entlegensten Orte des Banff-Nationalparks die Wanderwege der Wapiti-Hirsche. Eine Herausforderung nicht nur für den gelernten Wildbiologen, sondern auch für seine Frau Antje und die beiden Kinder, die das Leben des Westfalen in den Rocky Mountains seit Jahren begleiten.

 

Am 29.12.21 10:35 - 11:15 Uhr auf 

BR: Grünes Wunder Costa Rica

Lange Traumstrände, üppiger Dschungel, faszinierende Vulkane und heiße Quellen, dazu eine artenreiche Fauna und Flora: das alles in einem friedlichen, demokratischen Land, das auch den Namen „Schweiz Mittelamerikas“ trägt. Costa Rica ist in vielerlei Hinsicht etwas ganz Besonderes. Als Reiseziel lockt es vor allem mit seiner Natur und weiß auch um den Wert dieser Ressource. Rund ein Viertel des Landes stehen unter Naturschutz. Das Land zwischen den zwei Ozeanen bietet auf kleiner Fläche eine enorme Fülle unterschiedlicher Lebensräume und zeigt, dass Urwald nicht gleich Urwald ist.

 

Am 29.12.21 13:55 - 15:00 Uhr auf 

ServusTV: Die Philippinen - Land der Gegensätze

„Auf legendären Routen“ begibt sich auf die Phillippinen, ein Archipel voller Gegensätze. Dazu gehören die Inselgruppe Luzon mit der phillippinischen Hauptstadt Manila, die Inseln Palawan und Cebu. Die Philippinen zeichnen sich aus durch ihre außergewöhnliche Naturlandschaft: Terrassen, tiefe Wälder, Strände. Insgesamt besteht das Archipel aus 7000 großen und kleinen Inseln. Zwischen Tradition und Moderne, Armut und Reichtum gibt es auf den Philippinen viel zu entdecken.

 

Am 29.12.21 17:50 - 18:30 Uhr auf 

arte: Der Große Panda

Der Große Panda gilt als Top-Star und charmanter Botschafter Chinas. Die Qinling-Berge im Herzen Chinas sind seine wahre Heimat - hier zeigt sich der Große Panda von seiner unbekannten wilden Seite. Pandas, im Zucht- und Forschungszentrum Wolong geboren, aber unter natürlichen Bedingungen und ohne engen Kontakt zum Menschen aufgewachsen, sollen die kleine Population der wildlebenden Artgenossen auf Dauer stärken. Ein Team aus Wissenschaftlern und Tierfilmern begleitet über drei Jahre einen "halbwilden" Panda von der Geburt bis zur Heimkehr in seinen ursprünglichen Lebensraum.

 

Am 30.12.21 00:40 - 01:25 Uhr auf 

mdr: Wilde Nächte - Wenn die Tiere erwachen

Abends und nachts kommen sie zum Vorschein: Die Nachtigall singt ihr Lied, Glühwürmchen gehen leuchtend auf Brautschau, der Steinmarder kriecht aus dem Dachkasten, der Dachs verlässt das Kellerloch und der Waschbär klettert aus einem Schornstein, der ihm tagsüber als Schlafplatz diente. Diese Tiere sind nachtaktiv und leben ganz in unserer Nähe, denn hier gibt es Nahrung. Das Leben im vermeintlichen Schutz der Dunkelheit ist eine permanente Gratwanderung zwischen Leben und Tod. Wenn die ersten Sonnenstrahlen am Horizont erscheinen, machen sich die Nachtschwärmer wieder unsichtbar. Bis zur nächsten wilden Nacht!

 

Am 30.12.21 11:10 - 11:55 Uhr auf 

WDR: Kamtschatka - Frühling auf Sibirisch

Die Halbinsel Kamtschatka ist berühmt für ihre Vulkane und atemberaubenden Naturschutzgebiete. In der kalten Jahreszeit verschwindet die Region im Fernen Osten Russlands komplett unter einer dichten Schneedecke. Wenn der Frühling naht, werden die Bewohner Kamtschatkas von einer besonderen Leidenschaft erfasst. Dann geht es raus in die Wildnis, auf der Suche nach großen Abenteuern. Der Film von Sven Jaax spielt auf der dünn besiedelten Halbinsel im Osten Russlands und zeigt atemberaubende Bilder der rauen unberührten Natur.

 

Am 30.12.21 21:00 - 21:30 Uhr auf 

tagesschau24: Pionierarbeit für den gesunden Wald

Er leistet Pionierarbeit: Revierförster Eberhardt Guba will seine Wälder im niedersächsischen Harpstedt zukunftsfähig für den Klimawandel machen und experimentiert dafür mit neuen Baumarten. Sein Favorit: die Esskastanie, auch Marone genannt. "Die Nordreportage" begleitet Eberhardt Guba über ein Jahr bei der Arbeit in seinem Revier und seinem Versuch, seinen Wald durch neue Baumarten wie die Esskastanie für die kommenden Generationen zu erhalten.

 

Am 31.12.21 09:15 - 10:50 Uhr auf 

arte: Der Bär in mir

Seit seiner frühesten Kindheit ist der Schweizer Regisseur Roman Droux von Bären fasziniert und träumt davon, sie einmal in freier Wildbahn zu erleben. Begleitet von dem Schweizer Bärenforscher David Bittner lässt er sich für drei Monate in der Wildnis Alaskas aussetzen - in einem Gebiet, in dem mehr Grizzlys leben als Menschen - und lernt ein friedvolles und auch rätselhaftes Wesen kennen.

 

Am 31.12.21 10:50 - 11:45 Uhr auf 

arte: Wilde Medizin - Die Superkräfte der Tiere

Tiere sind wahre Superhelden. Sie verfügen über Superkräfte, von denen wir Menschen nur träumen können. Einigen wachsen bei Verlust neue Gliedmaßen nach. Andere bilden in rasanter Geschwindigkeit riesige Knochen. Und manche können sich monatelang in einen Ruhezustand versetzen, ohne dabei Muskeln zu verlieren. Ihre Fähigkeiten könnten auch uns Menschen helfen, zum Beispiel gegen Alzheimer, Herzinfarkte und Osteoporose. Doch diese Superkräfte geben noch immer Rätsel auf. Wie machen die Tiere das? Wissenschaftler versuchen, die Frage zu beantworten, um mit diesen Erkenntnissen Menschenleben zu retten.

 

Am 31.12.21 13:00 - 13:45 Uhr auf 

arte: Die Reise der Schneeeule

Vielen Harry-Potter-Fans ist die Schneeeule Hedwig bestens bekannt. Sie überbringt in Potters Zauberwelt als Postbotin wichtige Botschaften. Doch in unserer realen Welt führt die Schneeeule ein geheimnisvolles Leben nördlich des Polarkreises. In ganz besonderen Jahren tauchen Schneeeulen sogar in Deutschland auf. So wurden zwischen 2002 und 2014 vereinzelt Schneeeulen in Mitteleuropa gesichtet und gelten bei uns als ornithologische Sensation. Doch was treibt die hervorragend an die arktische Tundra angepassten Schneeeulen plötzlich in unsere Breiten?

 

Am 31.12.21 17:20 - 18:15 Uhr auf 

arte: Der Kaindy-See - Kasachstans Kleinod

Seit 2007 bilden der Kaindy-See und das umliegende Waldgebiet den Mittelpunkt eines Nationalparks in Kasachstan. Unter Aufsicht der Wildhüter konnte sich der Bestand an Hirschen, Steinböcken und kleinen Säugetieren in dem Gebiet gut erholen. Infolgedessen kehrten größere Beutegreifer wie Wolf, Bär, Luchs und auch der Schneeleopard zurück. Doch das Biotop ist bedroht.

 

 

 

 

Am 01.01.22 12:00 - 12:30 Uhr auf 

phoenix: Mystischer Südschwarzwald

Der Südschwarzwald ist von mystischen Orten, Kraftorten und geheimnisvollen Plätzen durchzogen. Oft ranken sich geheimnisvolle Geschichten um diese Orte. Sie üben eine ungeahnte Anziehungskraft auf die Menschen aus, die sie besuchen. Die Heidenkirche auf dem Löcherberg in der Ortenau ist solch ein Kraftort - riesige Sandsteinfelsen, gewaltige Steinblöcke. Vermutlich war es früher ein Ort heidnischer Riten. Genau an dieser Stelle verbindet sich der Schwarzwaldschamane Konrad Stiefvater mit den Kräften der Natur und des Waldes. Der mystische und geheimnisvolle Platz im Wald ist für ihn der perfekte Ort für schamanische Rituale. Der Wald birgt auch andere keltische Kultstätten wie den Siebenfelsen in Yach am Fuße des Rothardsbergs oder den spitzen Stein im Simonswäldertal. Die Gesteinsformationen wirken, als hätten einst Riesen Murmeln gespielt. Auf dem Kandel sollen die Kelten ihren Sonnengott verehrt haben. Der Kandel wurde zum Hexenberg des Schwarzwaldes. Mit seinem riesigen, aus dem Wald herausragenden Felsen galt er im Mittelalter gar als Sitz des Teufels.
(Wdh. übermorgen 16.45-17.15 Uhr)

 

Am 01.01.22 12:15 - 13:00 Uhr auf 

tagesschau24: Polarnacht - Skandinaviens Wildnis im Winter

Dieser Film entführt den Zuschauer in die zauberhafte Welt der Polarnacht im Norden Skandinaviens. Nördlich des Polarkreises ist die Sonne im Winter für lange Zeit unter dem Horizont verschwunden. Finsternis, eisige Temperaturen und stürmische Winde beherrschen das Land. In dieser extremen Welt der Dunkelheit und Kälte kommt die Natur jedoch erstaunlich gut zurecht. Pflanzen verändern ihren Stoffwechsel oder verstecken sich unter der Schneedecke, um nicht zu erfrieren. Manche Tiere blühen richtig auf, wie der Eisbär, andere halten Winterruhe, wie die Braunbären oder wandern zu Tausenden zu ihren Winterweiden, wie die Rentiere. Trotz bester Anpassung schaffen es aber nicht alle über den lebensfeindlichen Winter. Doch der Tod des Einen sichert das Überleben des Anderen. Für Raben, Adler, Vielfraß und Wölfe ist ein Kadaver ein Festmahl.
(Wdh. heute 21.02-21.45 Uhr)

 

Am 01.01.22 13:00 - 13:45 Uhr auf 

arte: Im Dschungel der Riesenvögel

Australien ist ein Kontinent voller Naturwunder, die nicht ohne Gefahren sind. So sollte man sich vor dem Helmkasuar besser in Acht nehmen, denn sein kräftiger Schnabel und die scharfen Krallen sind tödliche Waffen. Der Laufvogel wird so groß wie ein Mensch, hat glänzend schwarzes Gefieder und einen leuchtend blauen Hals. Der seltene Vogel schreitet über den Urwaldboden, ständig auf der Suche nach Früchten. Gut versteckt im Wald sind die Kasuar-Küken geschlüpft. Brüten und die Versorgung des Nachwuchses ist beim Kasuar Männersache. Die gestreiften Küken ähneln eher Wildschwein-Frischlingen als ihren Eltern, so sind sie im Wald perfekt getarnt. Fast ein Jahr lang kümmert sich der Vater um seinen Nachwuchs.

 

Am 01.02.22 12:15 - 13:00 Uhr auf 

arte: In den Wäldern der Koalas

Die großen Eukalyptuswälder im Osten Australiens sind das Reich der Koalas. Zwar sind "Australiens Teddybären" eher als gemütliche Tiere bekannt, doch in der Paarungszeit werden Koala-Männchen plötzlich zu wahren Draufgängern, die den Weibchen und Rivalen das Leben schwermachen. Doch die wissen sich zu wehren - mit scharfen Krallen und manch anderen Tricks.

 

Am 01.01.22 13:15 - 14:00 Uhr auf 

tagesschau24: Wildes Berlin (1/2)

 

 

 

 

 

Am 01.01.22 18:10 - 18:55 Uhr auf 

rbb: Tausend Moore, hundert Seen und ein Wald

Die Schorfheide im Nordosten Brandenburgs ist dünn besiedelt und vielen Menschen kaum bekannt. Dabei wartet die Region mit zahlreichen Superlativen auf: Hier liegt das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Ein Teil, der fast 600 Hektar große Buchenwald Grumsin, gehört zum UNESCO Weltnaturerbe und steht damit auf einer Stufe mit der Serengeti oder dem Grand Canyon. In den naturnahen Wäldern brüten See , Fisch und Schreiadler, Kranich und Schwarzstorch. Neben den Wäldern, prägen tausende Moore und über 200 Seen die Region. Und im Biosphärenreservat Schorfheide Chorin liegt heute nicht nur der größte Demeterhof Deutschlands, sondern auch die größte zusammenhängende Ökolandbau Region Deutschlands. In traumhaft schönen Bildern und besonderen Tiersequenzen erzählt der Film eine erstaunliche wie positive Geschichte. Er berichtet, wie es Naturschützer, Förster und Landwirte in den letzten 30 Jahren gemeinsam geschafft haben, die Artenvielfalt zurück zu bringen und die Schorfheide zu einer Vorbildregion in Sachen Naturschutz für ganz Deutschland zu machen.

 

Am 01.01.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 

tagesschau24: Polartag - Skandinaviens Wildnis im Sommer

Dieser Film entführt den Zuschauer in die wunderbare Welt des Polartages im Norden Skandinaviens. Nördlich des Polarkreises geht im Sommer die Sonne kaum mehr unter. Die harschen Bedingungen der Polarnacht sind nun Vergangenheit und warme Temperaturen und endloses Licht lassen die Natur nach der Schneeschmelze explodieren. An Land und im Meer gibt es jetzt Nahrung im Überfluss. Dennoch stehen Tiere und Pflanzen jetzt vor großen Herausforderungen. Ständige Bedrohung, Hektik und Stress beherrschen das Leben im Nahrungsparadies. So liegen tödliche Gefahr und Leben im Überfluss eng beieinander im Reich der Mitternachtssonne.
(Wdh. kommende Nacht 1.15-2.00 Uhr)

 

Am 02.01.22 06:45 - 07:30 Uhr auf 

3sat: Spreewald - Labyrinth des Wassermanns

Der Spreewald, im Osten Deutschlands gelegen, ist ein geschütztes Biosphärenreservat und ein in Europa einzigartiges Binnendelta. Der Film stellt die historische Kulturlandschaft vor. In dem Labyrinth von stillen Wasserläufen und Seen sind manche Ortschaften bis heute nur mit dem Kahn erreichbar. Ein Kahnfahrer stellt mit seinem Holzboot das Flussgebiet vor und treibt durch die "Fließe" genannten Kanäle. Dabei trifft er auf die dort ansässigen Sorben, eine slawische Minderheit. Sie haben eine lebendige, eigene Kultur mit farbenfrohen Bräuchen und Festen.

 

Am 02.01.22 11:10 - 12:00 Uhr auf 

phoenix: Nach dem Eis - Was passiert mit der Arktis?

Der Klimawandel in der Arktis wird nicht überall negativ gesehen. Das zurückweichende Eis legt neues Land frei, unter dem wertvolle Rohstoffe wie Öl, Gas und Mineralien lagern. Auch neue Seewege werden durch den Rückzug der Gletscher geschaffen, manch einer träumt schon von der polaren Seidenstraße. Große Konzerne bringen sich in Stellung, um die Schätze der Arktis zu nutzen, während die Ureinwohner, die Inuit, im hohen Norden um ihre Unabhängigkeit kämpfen. Für sie bedeutet der Klimawandel weniger eine Bedrohung als die Chance auf ein besseres Leben.

 

Am 02.01.22 13:00 - 14:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Lobbyismus - Wie Interessengruppen die Politik beeinflussen

Die Affäre um den CDU-Bundestagsabgeordneten Philipp Amthor sorgte im Juni 2020 für Schlagzeilen. Wieder einmal stand der Verdacht im Raum, dass Unternehmen, Wirtschaftsverbände und andere Interessengruppen unbemerkt und unkontrolliert die Politik beeinflussen. Der Ruf der Lobbyisten ist schlecht: Sie gelten als Strippenzieher, die im Hinterzimmer der Politik die Gesetze diktieren. Dabei ist Lobbyismus grundsätzlich ein wichtiger Baustein in einer Demokratie, der möglich macht, dass Themen aus der Gesellschaft von der Politik bemerkt und berücksichtigt werden. Das zeigt nicht zuletzt die Bewegung „Fridays for Future“, die es schaffte, „Klimaschutz“ weltweit wieder zum Thema zu machen.

 

 

Am 02.01.22 15:00 - 15:30 Uhr auf 

 

phoenix: Zurück zur Wildnis

Eine Million Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. Damit die biologische Vielfalt wieder aufleben kann, gibt es einen neuen Trend: Rewilding Wildnis wagen. Ob im eigenen Vorgarten oder in einer großen Region zur Artenvielfalt trägt jedes noch so kleine Ökosystem bei. Über neue Ideen, wie Pflanzen, Tiere und Menschen miteinander leben können, berichtet "plan b".

 

Am 02.01.22 17:15 - 18:00 Uhr auf 

phoenix: Wald oder Wüste - Was kommt nach dem Fichtensterben?

Noch nie ging es dem Wald so schlecht wie heute. Ob im Westerwald, im Harz, dem Teutoburger Wald oder in der Eifel. Wo einst Bäume standen, liegt jetzt die Erde brach. Und von den Bäumen, die noch stehen, ist nur noch jeder fünfte gesund. Schuld ist der Klimawandel. Schuld sind aber auch all jene, die bislang am Wald ganz gut verdient haben. Und ausgerechnet die sollen jetzt mit Steuergeldern den Wald wieder retten. Dabei bieten die staatlichen Fördermittel viel zu wenig Anreize, den Wald der Zukunft zu schaffen. Nach dem 2. Weltkrieg setzte die Holzindustrie auf Fichten. Sie wachsen schnell, liefern gerade Stämme und lassen sich leicht mit Maschinen fällen. Doch sie sind anfällig - gegenüber extremen Wetterlagen und gegenüber den Schwankungen des Holzpreises. Für den Wald der Zukunft ist die Fichte ungeeignet. Doch was soll aus den Mondlandschaften werden, die sich immer mehr ausbreiten? Wie sieht der Wald der Zukunft aus, der den zunehmenden Extremen des Wetters trotzt und zugleich dringend benötigtes Bauholz liefert? Mittlerweile ist der Preis dafür um das Dreifache gestiegen und Handwerksbetriebe stehen vor massiven Materialengpässen. Fest steht: In Deutschland hängen rund eine Million Arbeitsplätze am Wald.

 

Am 02.01.22 18:00 - 18:30 Uhr auf 

phoenix: Waldgold - Europas Urwald in Gefahr

Europas letzte Urwälder sind Lebensräume von Braunbären, Wölfen, Luchsen und zahlreichen anderen Tierarten. Holzfirmen, die Bretter, Bauholz und Möbel in die ganze Welt liefern, sehen in den Wäldern aber nur eines: wertvolles Holz, das billig zu haben ist. Die EU hat Waldgebiete in Rumänien unter Schutz gestellt. Doch Korruption macht es möglich, dass trotzdem im großen Stil abgeholzt wird. Ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Rumänien wegen der Abholzungen in Schutzgebieten soll nun vor dem Europäischen Gerichtshof verhandelt werden.

 

Am 02.01.22 18:10 - 18:55 Uhr auf 

rbb: Wildes Deutschland - Das Erzgebirge

Das Erzgebirge bietet Lebensräume für viele tierische Spezialisten. Die Wasserspitzmaus jagt hier in Gebirgsbächen, Birkhähne balzen, und der Wanderfalke nistet in Felsklüften. Blubbernde Schlammvulkane, sogenannte Mofetten, bezeugen atemberaubend den vulkanischen Ursprung des Erzgebirges.

 

Am 02.01.22 23:30 - 00:15 Uhr auf 

phoenix: Brennpunkt Regenwald - Klimaschutz in Zentralafrika

Der tropische Regenwald steht zumeist erst dann im Brennpunkt, wenn er buchstäblich brennt. Im Kongobecken Zentralafrikas ist es nicht zu spät, mit dem Regenwald auch das Weltklima zu schützen. Gabun gab sich daher das Motto: Regenwald zuerst. Rainforest first! Unter dem Motto Grünes Gabun will das zentralafrikanische Land mit gutem Beispiel voran gehen. Seinen Vorsitz bei den Afrikanischen Verhandlungsrunden zum Klimawandel (AGN) möchte Gabun dafür nützen, auf die regionale und globale Bedeutung der tropischen Regenwälder aufmerksam zu machen. Denn die zunehmende Erderwärmung bedroht die artenreichen Wälder gleich auf mehrfache Weise. Dazu gehört der Anstieg des Meeresspiegels, der nicht nur die Küstenwälder frisst, sondern auch das sensible Ökosystem der salzreichen Lagunen, Sumpfgebiete und Moore stört. Für viele große Säugetiere wie Waldelefanten, Rotbüffel und Pinselohrschweine sind diese überlebenswichtig.

 

Am 03.01.22 00:30 - 01:15 Uhr auf 

3sat: Schutzprojekt Erde - Papua

Klimawandel und Umweltverschmutzung erreichen langsam alle Winkel der Welt. Die Reihe beleuchtet unterschiedliche Ökosysteme und Kulturen und sucht Möglichkeiten, sie nachhaltig zu schützen. Auf und um Papua finden sich uralte Felsmalereien, goldene Quallen und riesige Schwärme von Mantarochen. Aber auch alte Kulturen sind bedroht. Für das Volk der Dani ist der Krieg Teil ihrer Identität. Deshalb treffen sie sich zu traditionellen Scheingefechten.

 

Am 03.01.22 01:15 - 01:55 Uhr auf 

3sat: Schutzprojekt Erde - Honduras

Diese Folge führt nach Honduras. Nördlich von Honduras befindet sich das zweitgrößte Korallenriff der Welt. Hier lebt auch der seltene Walhai. Im Regenwald von Honduras wurde erst 2012 das versunkene präkolumbianische Hueitapalan wiederentdeckt. Außerdem steht das Land für nachhaltigen Kakaoanbau.

 

Am 03.01.22 01:55 - 02:40 Uhr auf 

3sat: Schutzprojekt Erde - Kanada

Diese Folge führt nach Kanada. Die 20 Millionen Quadratkilometer große Arktis ist ein extremer Lebensraum. Die Tiere, Pflanzen und Menschen, die sich seit Jahrtausenden den rauen Bedingungen angepasst haben, sind sehr widerstandsfähig. Doch der Klimawandel raubt ihnen die Lebensgrundlage: das Packeis.

 

Am 03.01.22 03:15 - 04:00 Uhr auf 

phoenix: Ein Wald für Generationen oder der Traum vom Öl

Die Korallen der Karibik sterben, die Wälder in Panama verschwinden. Lateinamerika eint ein Problem, der Klimawandel ist spürbar am Werk. Guyana droht der Untergang im Meer und dennoch wollen sie Öl fördern, weil sich das Land Reichtum verspricht. Es gibt heftigen Streit. In Kolumbien, Panama und Costa Rica dagegen wimmelt es von internationalen Teams, die der Natur helfen wollen. Sie bauen neue Riffe aus Ton im karibischen Meer, sie bauen Frachtschiffe aus Holz und pflanzen Tropenwälder. Xenia Böttcher und Michael Stocks, ARD Studio Mexiko, waren vor Ort, und haben für die phoenix Reihe mein ausland Unternehmer und Forscher getroffen, die mit neuen Ideen dem Klimawandel die Stirn bieten wollen. Die zeigen wollen, dass sich Ökonomie und Ökologie miteinander vereinbaren lassen. Zum Wohle des Planeten.

 

Am 03.01.22 03:25 - 04:10 Uhr auf 

3sat: Die wilden Philippinen (1/3)

Zoologe und Tierfilmer Nigel Marven ist weltweit unterwegs, um spannende Geschichten aus dem Tier- und Pflanzenreich zu erzählen. Diese Reihe führt in die philippinische Inselwelt.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 5.40 Uhr)

 

Am 03.01.22 03:30 - 05:00 Uhr auf 

arte: Die Iguazu-Wasserfälle - Ein ökologischer Schatz

An der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien, inmitten des Atlantischen Regenwaldes, befindet sich eines der sieben Weltwunder: die Iguazú-Wasserfälle. Eine Vielzahl an Tierarten sind in dem Gebiet zu Hause, darunter seltene Vogelarten, Affen, Nasenbären, Jaguare und Pumas. Doch wie lässt sich dieses einzigartige Biotop mit drei Millionen Besuchern pro Jahr vereinen?

 

Am 03.01.22 10:35 - 11:20 Uhr auf 

BR: Highway in die Eiszeit - Auf nach Alaska!

Sommer und Winter waren Ernst Arendt und Hans Schweiger unterwegs durch landschaftlich traumhafte Gebiete voller Tierleben auf dem Alaska-Highway. Sie erzählen von Tieren, die am Rande des Highways leben oder ihn auch als ihre Straße betrachten. Wenn man den Alaska-Highway fährt, muss man ihn mit Bison, Karibu und Bären teilen. Der Alaska-Highway ist in den USA eine Legende: 2.300 Kilometer durch die Wildnis Nordamerikas. Wildtiere nutzen die Schneise durch die Wälder für ihre Wanderungen, grasen am Straßenrand oder säugen ihre Jungen. Vögel brüten unter den Brücken. Im Winter ist mit dem Auto nur unterwegs, wer unbedingt muss. Aber einsame verschneite Strecken, flackernde Nordlichter, eiskalte Nächte, urige Raststätten, Schneestürme und immer wieder Begegnungen mit Wildtieren sind einzigartige Erlebnisse.
(Wdh. kommende Nacht 4.35-5.25 Uhr)

 

Am 03.01.22 11:20 - 11:45 Uhr auf 

arte: Russland - Die Waldimker des Urals

Im Naturschutzgebiet Schulgan-Tasch im baschkirischen Ural liegt das Dorf Gadel-Garejero inmitten waldiger Hügel, die mit jahrhundertealten Eichen, Birken, Espen, Linden und Ahornbäumen bewachsen sind. Hier lebt eine spezielle Wildbienenart: die seltene Bursjan-Honigbiene. Sabit Gallin arbeitet als Ranger im Reservat und gehört zu den wenigen Honigjägern des Dorfes, den sogenannten Bortewiks. Sie fertigen Borten, die Behausungen für die Wildbienen, an und halten diese instand. Um an den Honig zu gelangen, erklimmt Sabit die Kiefer mit Hilfe eines Steiggurts. Ganz ruhig und langsam arbeitet er, damit die Bienen ihn nicht stechen.

 

Am 03.01.22 17:30 - 18:15 Uhr auf 

3sat: Indiens Reich der großen Tiere

Der Kaziranga-Nationalpark im nordostindischen Bundesstaat Assam ist Rückzugsgebiet einiger der seltensten Tierarten Asiens. So ist er ein wichtiges Schutzgebiet für das Panzernashorn. Dort gibt es auch die meisten Königstiger, eine große Zahl von Asiatischen Elefanten und die weltweit größte Population wilder Wasserbüffel. Barasinghahirsche durchstreifen die Hochgrasflure, und riesige Schwärme von Zugvögeln aus Sibirien überwintern dort. Doch trotz aller Schönheit des Parks, der zum Weltnaturerbe der UNESCO gehört, kennt auch das Leben dort seine Schattenseiten: Durch die stetig zunehmende Bevölkerungsdichte rücken die Ansiedlungen der Menschen an Kaziranga und seine Wildtiere immer näher heran. Im Süden begrenzt eine stark befahrene Nationalstraße die Wälder und Sumpfgebiete, unmittelbar dahinter beginnt die Zivilisation: Dörfer, Reisfelder und riesige Teeplantagen. So werden in der Region die Wanderrouten von Elefantenherden auf Nahrungssuche abgeschnitten, mit gefährlichen Folgen: Immer häufiger fallen hungrige Elefanten in die Reisfelder ein, zertrampeln die Ernte und greifen Dörfer an. Andererseits gefährden Wilderer im Park den Bestand des Indischen Panzernashorns, dessen Horn wegen seiner vermeintlichen heilenden Wirkung beim Menschen in der Traditionellen Chinesischen Medizin sehr begehrt ist. Aber es gibt auch Bewohner, die sich um den Schutz der Wildtiere im Kaziranga-Nationalpark bemühen und dafür sogar bereit sind, ihr Leben zu riskieren. Raju und seine Familie haben gelernt, mit der steten Bedrohung durch Elefanten zurechtzukommen, die nachts an ihrem Dorf vorbeiziehen.

 

Am 03.01.22 17:50 - 18:30 Uhr auf 

arte: Eine Welt aus Wäldern - Der Wald im Wandel

Der Mensch unterwirft die Natur einem immer rascheren Wandel. Kaum sind die Wälder endlosen Feldern gewichen, kehrt er dem Land schon wieder den Rücken und zieht in die neu entstandenen Städte. Im 20. Jahrhundert gestaltet der Mensch selbst Flüsse und Bergregionen um, der ländliche Raum verändert sich radikal. Derweil breitet sich die Natur still und leise in den Großstädten aus. Die Schleiereule fliegt auf ihren nächtlichen Streifzügen über die Dächer von Paris wie einst über hohe Baumwipfel. In vom Menschen verlassenen Gegenden breiten sich neue Wälder aus, und mit ihnen lange vergessene Tierarten: Adler und Geier, Hirsche, Steinböcke, Bären, Luchse, selbst einzelne Wölfe. Sie beweisen, dass wilde Arten überleben und zurückkehren, wenn der Mensch ihnen Zeit und Raum dafür lässt. Paris, Place de la Concorde: Vor 6.000 Jahren fielen hier Bäume den Steinäxten des Menschen zum Opfer. Diese Folge widmet sich den letzten sechs Jahrtausenden in der Naturgeschichte Europas. An die Stelle des Waldes tritt vielerorts der ländliche Raum. Völlig neue Landschaften entstehen, in denen die Tiere sich neue Nischen suchen. Im 20. Jahrhundert beschleunigt sich der Lauf der Geschichte so sehr, dass die wildlebenden Tier- und Pflanzenarten mit den menschengemachten Veränderungen nicht mehr Schritt halten können.

 

Am 03.01.22 18:15 - 19:00 Uhr auf 

3sat: Im Reich der Indischen Löwen

Im Westen Indiens gibt es Raubkatzen, die man in Asien gar nicht erwarten würde: Löwen. Asiatische Löwen waren fast schon ausgestorben, heute aber gibt es im Gir-Nationalpark im Bundesstaat Gujarat wieder mehr als 500. Sie leben völlig frei in einem Gebiet, das auch von Menschen besiedelt ist, den Maldhari. Sie züchten Büffel, von denen immer wieder auch einige gerissen werden. Dennoch bleiben die Bewohner gelassen. "Wir sind stolz, dass der König der Tiere bei uns lebt", sagen sie. Ein weltweit einzigartiges Miteinander von Mensch und Raubtier. Im Gir-Nationalpark arbeiten sogenannte Lion Tracker, übersetzt etwa "Löwenaufspürer". Ihre Aufgabe ist es, die Rudel im Blick zu behalten. Wenn Löwen verletzt sind, alarmieren sie eine Dschungelklinik, die mobile Einheiten mit dem Jeep losschickt. Allerdings leben in den Wäldern von Gir noch andere Raubkatzen, mit denen sich das Zusammenleben nicht so harmonisch gestaltet: Leoparden, erbarmungslose Killer, die als Einzeltiere herumstreifen. Sie dringen sogar nachts in die Hütten ein und attackieren Kinder. Aber auch die Leoparden stehen unter Naturschutz.

 

Am 03.01.22 18:30 - 19:20 Uhr auf 

arte: Eine Welt aus Wäldern - Macht und Pracht des Waldes

Vor 20.000 Jahren erstreckte sich in Europa ein Reich aus Eis und große Wildtierherden kämpften mit dem eisigen Klima. Rentiere gehören zu den in großer Zahl vorkommenden Arten der letzten Kaltzeit. In riesigen Herden durchstreifen sie den europäischen Kontinent. An den Ufern des Mittelmeeres behaupten sich winzige Grünflächen. Inmitten der Zeiten des Eises existiert eine andere Welt: die Welt der Wälder. Die Eismasse, die halb Europa bedeckt hatte, wird durch eine neue Klimaerwärmung dezimiert. Das Eis, das sich im Laufe von 80.000 Jahren angesammelt hat, stürzt in sich zusammen und verschwindet im Meer. Der europäische Kontinent ist nun von Bäumen übersät. Es ist das goldene Zeitalter des Waldes, der sich vom Atlantik bis zum Ural und vom Mittelmeer bis zum Baltikum erstreckt. Die üppige Natur ernährt Mensch und Tier im Rhythmus der Jahreszeiten. Im Frühjahr beginnt für Wolfs- und Fuchswelpen, Rehkitze, Fohlen, Bären- und Bisonjunge die Zeit des Lernens. Im Herbst legen die Waldbewohner Vorräte an und bereiten sich auf den Winter vor.

 

Am 03.01.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 

hr: Die klugen Schwarzen - Rabenvögel

Rabenvögel werden aufgrund ihrer enormen Intelligenz auch als "fliegende Schimpansen" bezeichnet. Doch die klugen Schwarzen sind bei den meisten Menschen nicht sonderlich beliebt. Sie haben einen schlechten Ruf. Selbst der Elster geht es nicht besser, obwohl sie kein rein schwarzes Federkleid besitzt und sogar ihre Gegner zugeben, dass sie ein hübscher Vogel ist. Eigentlich sind Rabenvögel eher scheu. Trotzdem halten sich Saatkrähe, Rabenkrähe und Elster gerne in der Nähe von Menschen auf. Damit beginnen auch die Probleme. Das Zusammenleben ist schwierig und mit Vorurteilen belastet. Die Dokumentation zeigt an mehreren Beispielen, warum Rabenvögel die Nähe der Menschen suchen und was die Menschen alles anstellen, um die schlauen Tiere von sich fernzuhalten. Die Reaktion der Vögel ist aber nicht immer so, wie es sich die Menschen vorstellen. Was steckt hinter den Vorurteilen, mit denen Rabenvögel konfrontiert werden?
(Wdh. kommende Nacht 4.10-4.55 Uhr)

 

Am 03.01.22 21:00 - 21:30 Uhr auf 

hr: Der Vogel-Versteher

 

Helmut Weber leitet die Greifvogel-Pflegestation in Bad Friedrichshall seit 45 Jahren. In dieser Zeit wurde dort 30.000 Greifvögeln das Leben gerettet. Die verletzten Eulen, Bussarde oder Turmfalken werden wieder aufgepäppelt, üben das Fliegen und werden dann wieder ausgewildert. Alles, was er dazu wissen muss, hat sich der 67-jährige selbst beigebracht.