Fernseh-Tipps rund um Wald und Natur

Am 04.08.20 07:15 - 07:30 Uhr auf
phoenix: Der Wald - Ein Ort voller Mythen und Wunder
Deutschland steckt voller rätselhafter Landschaften. Der Harzer Wald: Der Ort, an dem sich Mythen rund um Hexen ranken, ist bedroht. Ein Feind breitet sich hier aus, der diese sagenhafte Region zerstören könnte. Oder ist der Schädling am Ende nicht doch Teil des Spiels der Natur? Was können wir von unserem Wald lernen? Manche sprechen ihm Superkräfte zu. Kann er uns am Ende vielleicht sogar heilen? Jasmina Neudecker macht sich auf die Spur all dieser Rätsel und entdeckt Deutschland, wie wir es noch nie erlebt haben.

Am 04.08.20 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Abenteuer Yukon (1/3) - Durchs wilde Herz Kanadas
Seit Jahrzehnten zieht es Tierfilmer Andreas Kieling immer wieder nach Alaska. Doch dieses Mal stellt er sich einer besonderen Herausforderung. Er will den Yukon erkunden - über 3000 Kilometer, von den Quellen bis zur Mündung in die Beringsee. Der Höhepunkt der ersten Etappe der Reise: An einem Seitenfluss kann Andreas sich einer Gruppe von Bären bis auf wenige Meter nähern.
(Teile 2 und 3 morgen und übermorgen um dieselbe Zeit)

Am 04.08.20 10:30 - 11:15 Uhr auf
hr: Mythos Wald (1/2) - Tierparadies und Schattenreich
Einst war ganz Mitteleuropa von dichten Urwäldern bedeckt, doch diese Zeiten sind vorbei, nur wenige grüne Inseln haben überdauert. "Mythos Wald" erzählt die Geschichte dieser letzten Oasen. Für den Film von den Machern der weltweit ausgezeichneten Produktion "Die Wiese" wurden Teile der Ausrüstung sogar eigens angefertigt, um mit sehr langen Zeitraffern, extremen Zeitlupen und neuen Makrooptiken Phänomene zu zeigen, die das Auge nicht sieht. Der römische Autor Tacitus schrieb einst über den mitteleuropäischen Wald: "Die Bäume waren so gewaltig, dass die Legionäre unter ihren Wurzeln hindurch reiten konnten". Doch diese Wälder sind lange verschwunden. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass selbst die Wälder in einem Nationalpark fern von echten Urwäldern sind. Nachdem die großen Pflanzenfresser wie Bison und Auerochse ausgerottet waren, haben wir ein Biotop verloren, das artenreicher war als jedes andere in Mitteleuropa. Die Sendung zeigt auf, wie dieses Paradies, das wir einst verloren haben, zurückgewonnen werden kann.

Am 04.08.20 18:00 - 19:00 Uhr auf
ServusTV: Giganten des Tierreichs - Australien & Asien
Der Biologe Patrick Aryee reist nach Australien und in den Norden Asiens, um die erstaunlichen Gründe zu erkunden, weswegen sich manche Lebewesen in der Tierwelt zu riesigen Giganten entwickelt haben.Der Biologe geht unter Wasser mit Walhaien auf Tuchfühlung. An Land begegnet er von Angesicht zu Angesicht dem Komodowaran. Von der Begegnung mit dem Großen Panda ist Patrick Aryee zutiefst berührt. Doch der Biologe zeigt anhand dieser Begegnungen auch auf, wie große Tiere es schaffen, anhand ihrer Größe zu überleben: Denn wegen ihrer Größe können sie sich leichter warm halten, sie wurden zu Jägern großer Beutetiere, und nicht zuletzt beeindruckt ihre Größe auch das andere Geschlecht.Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, welche tierischen Giganten einst die Erde beherrschten: etwa die Megalania, eine sieben Meter lange Eidechse, die in der Urzeit gelebt und sich von riesigen Beuteltieren ernährt hat.

Am 04.08.20 18:15 - 18:45 Uhr auf
SWR: natürlich!
"natürlich!" zeigt, wie vom Aussterben bedrohte Zauneidechsen umgesiedelt werden, ist dabei, wenn Forscher in der Eifel den Ursachen des Insektensterbens auf den Grund gehen und bewundert einen ehrenamtlichen Wildtier-Retter aus Bad Friedrichshall, der verletzte Eulen und Greifvögel gesund pflegt und wieder in die Freiheit entlässt.
(Wdh. morgen 10.00-10.30 Uhr)

Am 04.08.20 18:30 - 19:20 Uhr auf
arte: Die schönsten Nationalparks - Das Gold des Himalaya
Im Südwesten Chinas in der Provinz Yunnan, an der Grenze zu Tibet, liegt das Baima-Schneegebirge, ein Naturreservat in 3.000 Meter Höhe. Politisch gehört das Gebiet zu China, kulturell zu Tibet. Die Region ist eines der letzten Rückzugsgebiete der sehr seltenen Schwarzen Stumpfnasenaffen. Beschützt werden sie von Wildhütern, die laufend die Population kontrollieren. Der Alltag bedeutet für die Menschen dort immer wieder neue existenzielle Herausforderungen. Und erst recht für die seltenen Tierarten, denn auch ihr Kampf ums Überleben ist noch lange nicht gewonnen.

Am 04.08.20 19:45 - 19:50 Uhr auf
ARD: Raupenplage in Deutschland
Raupenplage in Deutschland - Millionen von Raupen der Schwamm- und der Eichenprozessionsspinner befallen ganze Wälder und Dörfer. Aber warum ist das so problematisch? Ist der Klimawandel ein Grund für die Raupenplage? Die Antworten kennt Thomas D bei "Wissen vor acht - Natur".

Am 04.08.20 20:15 - 21:00 Uhr auf
ARD-alpha: Costa Rica - Paradies zwischen den Ozeanen
In Costa Rica begrüßen sich die Einheimischen mit "pura Vida", "pralles Leben". Damit bringen sie auf den Punkt, was die schmale Landbrücke zwischen den Kontinenten so einzigartig macht: Exotische Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren wie nirgendwo sonst auf der Erde. Leuchtend grüner Urwald, der bis an die Ufer von gleich zwei Weltmeeren reicht und dem Land seinen Namen gegeben hat: Costa Rica, reiche Küste.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

Am 05.08.20 07:35 - 07:50 Uhr auf
hr: Wie entsteht ein Naturfilm?
Ferne Länder und exotische Tiere faszinieren. Fernsehzuschauer können Dinge erleben, die sie sonst kaum jemals zu Gesicht bekämen, und Tierfilme nehmen Zuschauer mit zu den Naturschätzen unseres Planeten. Der Film von Jan Haft und seinem Team zeigt, welche Arbeitsschritte notwendig sind, um eine Tier- und Naturdokumentation von einer Stunde Länge herzustellen.

Am 05.08.20 08:00 - 08:45 Uhr auf
arte: Wildes Großbritannien - Wälder
In Großbritanniens Wäldern finden sich nicht nur majestätische, zum Teil jahrtausendealte Bäume, sondern auch viele Tiere: Der Forest of Dean in der Grafschaft Gloucestershire beherbergt beispielsweise eine wachsende Wildschweinpopulation. Die Zahl der Ringeltauben - furchtlose Vögel, die selbst in ihr Revier eindringende Menschen angreifen - nimmt ebenfalls stetig zu. Aufnahmen aus einem Nest vermitteln einen Eindruck von der Aufzucht der Jungen, und auch die Jagdtechniken der Altvögel werden veranschaulicht.

Am 05.08.20 09:15 - 10:00 Uhr auf
hr: Big Five Asien - Der Amurtiger
Amurtiger sind die größten Katzen der Welt. Sie sind eine von zwei Tiger-Unterarten und leben überwiegend im fernen Osten Russlands. Als einzige Tigerform haben sich Amurtiger diesen winterkalten Lebensraum erschlossen, an dem es über sechs Monate im Jahr friert, dichte Schneefälle an der Tagesordnung sind und die Temperaturen nicht selten auf unter minus 40 Grad sinken. In winterstarrer Taiga am Japanischen Meer macht sich ein "Big-Five"-Kamerateam auf die Suche nach den letzten "Sibirischen Tigern". Sie wollen eine Antwort finden auf die Frage: Wird es in 20 Jahren diese wilden Tiger noch auf der Erde geben?

Am 05.08.20 10:30 - 11:15 Uhr auf
hr: Mythos Wald (2/2) - Der Kampf ums Licht
Einst war ganz Mitteleuropa von dichten Urwäldern bedeckt. Diese Wälder sind lange verschwunden, nur einige grüne Inseln scheinen die Zeiten überdauert zu haben. "Mythos Wald" erzählt die Geschichte dieser letzten Oasen. Noch immer ist der Wald der Lebensraum für eine Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten. Große und kleine Dramen spielen sich in der Natur ab: Die Naturdokumentation zeigt, wie ein Hirschkalb aufwächst, verfolgt die Fuchsfamilie aus dem ersten Teil und wie sich der Wald nach vermeintlicher Zerstörung durch einem Waldbrand oder den Borkenkäfer wieder regeneriert und artenreicher als je zuvor emporwächst.

Am 05.08.20 12:00 - 12:30 Uhr auf
phoenix: Bäume in der Großstadt
Neben Pilzen, Bakterien, Käfern, Abgasen und zu wenig Raum zum Wachsen ist der Klimawandel die größte Bedrohung für die Bäume im Hamburger Stadtgebiet. Im Namen der Behörde wacht Jan Martens-Witte über 11.500 von etwa 250.000 Hamburger Stadtbäumen. Die größten Sorgen bereitet dem Baumkontrolleur der Baumnachwuchs. Denn nur für Bäume, die gefällt wurden, versucht die Freie und Hansestadt Ausgleichsbäume zu pflanzen. Das macht aber nur Sinn, wenn die neu gepflanzten Ersatzbäume den Stress der Großstadt auch aushalten.
(Wdh. heute 18.00-18.30 Uhr)

Am 05.08.20 14:35 - 15:20 Uhr auf
3sat: Wie Elefanten denken
Forscher sind sich mittlerweile einig: Elefanten sind viel intelligenter, als wir je vermutet hätten. Der Film zeigt, was und wie die grauen Riesen denken. Elefantenherden umgehen offenbar ganz gezielt Gebiete, in denen Wilderer lauern, und vermeiden auch sonst gefährliche Kontakte zu Menschen. Die Entdeckung dieses einzigartigen Verhaltens machten Wildbiologen eher zufällig bei einer Zählung vom Flugzeug aus. Diese ungewöhnlichen Wanderbewegungen der Tiere inspirierten die Wissenschaftler zu immer neuen Forschungsprojekten, in deren Verlauf weitere, völlig unerwartete Fähigkeiten der Elefanten entdeckt wurden.
(Wdh. morgen 11.00-11.45 Uhr)

Am 05.08.20 16:45 - 17:30 Uhr auf
3sat: Tiere im Mashatu-Reservat
Der afrikanische Kontinent begeistert mit all seinen Extremen. Von endlosen Wüsten über sumpfige Landschaften bis hin zum peitschenden Meer. Diese Folge führt in das Mashatu-Reservat am Zusammenfluss des Limpopo und des Shashe im Osten Botsuanas. Seinen Namen verdankt das Reservat den gleichnamigen Bäumen, die hier zu Tausenden entlang der Flüsse wachsen. Bekannt ist es aber auch als "Land der Riesen": Gewaltige Baobabs - manche mehr als 5000 Jahre alt - wachen über Mashatus nicht weniger beeindruckende Tierwelt.
(Wdh. kommende Nacht 4.00-4.45 Uhr)

Am 05.08.20 17:30 - 18:15 Uhr auf
3sat: Tiere im Luangwa-Tal
Das Luangwa-Tal liegt im Osten Sambias. Es ist ein Tal der Extreme, das ein einzigartiges Naturschutzgebiet umfasst und unzähligen Wildtieren eine Heimat bietet. Mit einer Länge von rund 800 Kilometern schlängelt sich der Luangwa-Fluss durchs Tal und belebt Busch und Wälder. Seine Ufer ziehen mehr als 60 Säugetierarten und über 400 Vogelarten an. Doch die üppige Pracht verwandelt sich in der Trockenzeit in eine staubige Fläche aus trockenem Sand.
(Wdh. kommende Nacht 4.45-5.25 Uhr)

Am 05.08.20 17:50 - 18:30 Uhr auf
arte: Die schönsten Nationalparks - Im Reich der Indischen Löwen
Im Westen Indiens gibt es Raubkatzen, die man in Asien gar nicht erwarten würde: Löwen. Asiatische Löwen waren fast schon ausgestorben, heute aber gibt es im Gir-Nationalpark im Bundesstaat Gujarat wieder mehr als 500. Sie leben völlig frei in einem Gebiet, das auch von Menschen besiedelt ist, den Maldhari. Sie züchten Büffel, von denen immer wieder auch einige gerissen werden. Dennoch bleiben die Bewohner gelassen. "Wir sind stolz, dass der König der Tiere bei uns lebt", sagen sie. Ein weltweit einzigartiges Miteinander von Mensch und Raubtier. Im Gir-Nationalpark arbeiten sogenannte Lion Tracker, übersetzt etwa "Löwenaufspürer". Ihre Aufgabe ist es, die Rudel im Blick zu behalten. Wenn Löwen verletzt sind, alarmieren sie eine Dschungelklinik, die mobile Einheiten mit dem Jeep losschickt. Allerdings leben in den Wäldern von Gir noch andere Raubkatzen, mit denen sich das Zusammenleben nicht so harmonisch gestaltet: Leoparden, erbarmungslose Killer, die als Einzeltiere herumstreifen. Sie dringen sogar nachts in die Hütten ein und attackieren Kinder. Aber auch die Leoparden stehen unter Naturschutz.

Am 05.08.20 18:00 - 19:00 Uhr auf
ServusTV: Giganten des Tierreichs - Afrika
Bei seiner Reise nach Afrika, dem Kontinent der Giganten, entdeckt der Biologe Patrick Aryee, was die Zukunft für die Megafauna der Erde bereit hält. Von der Südspitze bis zu den Savannen Ostafrikas, Patrick Aryee begegnet den Giganten der Gegenwart: dem Weißen Hai, riesigen Giraffen, die in der Wüste leben, und einem der letzten riesigen Elefanten, einem Tusker. Der Biologe zeigt dabei auf, welchen Herausforderungen diese großen Tiere mittlerweile gegenüberstehen. Aryee verweist aber auch auf die Giganten der Vergangenheit, etwa den Megalodon, einen Hai, der über 100 Tonnen wog.

Am 05.08.20 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: Dehesa - Spaniens Serengeti
Im Süden Europas befindet sich einer der einzigartigsten Wälder der Welt: die „Dehesa“. Es ist die Bezeichnung für beweidete Eichenhaine im Südwesten Spaniens und Portugals. Sie zählen zu den artenreichsten Gebieten der Erde. Adler, Luchse und Mungos haben hier ihr Revier, aber auch winzige Jäger wie die Krabbenspinne, die in den farbenprächtigen Blumenwiesen ein ideales Versteck findet um ihrer Beute aufzulauern.
(Wdh. morgen 9.10-10.10 Uhr)

Am 05.08.20 20:15 - 21:00 Uhr auf
BR: Das verborgene Leben der Bonobos
Bonobos sind außergewöhnlich friedlich. Doch was ist der Grund für diese besondere Veranlagung? Nur im Kongo haben Forscher aus aller Welt die Gelegenheit, diese faszinierenden Affen besser kennenzulernen. Eine junge Forscherin, Leveda Cheng, will dort die Gruppendynamik der wild lebenden Tiere enträtseln. Dafür muss sie deren Urin sammeln, da dieser Rückschlüsse auf die hormonelle Befindlichkeit zulässt. Die Herausforderung ist groß, zumal die Bonobos unermüdlich querfeldein durchs Dickicht ziehen, dort giftige Schlangen lauern und die Gruppendynamik der Bonobos von einem Augenblick zum nächsten umschlagen kann. Doch der Ehrgeiz der Forscherin ist größer. Sie bleibt den faszinierenden Primaten dicht auf den Fersen, um ihnen das Geheimnis ihrer Friedfertigkeit zu entlocken.

Am 05.08.20 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Wildes Deutschland - Die Müritz
Die eindrucksvollste Wasserwildnis Deutschlands liegt im Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns. Die Müritz ist der größte See auf deutschem Gebiet. Sie bietet einer Vielzahl seltener Tiere eine Zuflucht, wie zum Beispiel Fischadlern und Fischottern, Kranichen und Rohrweihen. Der Nationalpark umfasst nur wenige Dörfer und Städte, dafür aber hunderte von Seen, Moore, Kiefernwälder, den ältesten Buchenwald Deutschlands, Bruchwälder, artenreiche Wiesen und Wacholderflächen. All das prägt das Bild der Müritz und macht diese Region einzigartig in Deutschland.

Am 05.08.20 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Bulgariens Bergwelten (1/2)
Der Zentralbalkan ist der höchste und wildeste Teil des Balkangebirges. Größtenteils steht er als gleichnamiger Nationalpark unter Schutz. Flächenmäßig ist er einer der größten in Europa und eines der letzten Refugien des Braunbären. Wladimir Todorow ist Biologe und auf diese großen Raubtiere spezialisiert. Eine Bärin hat sich in der Falle eines Wilderers verfangen. Wladimir versucht, die junge Bärin zu retten.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

Am 05.08.20 20:45 - 21:15 Uhr auf
tagesschau24: Wer rettet die Wiesen für Schmetterling & Co.?
"Unsere Wiesen, unsere artenreichen Wiesen, gehen uns weg wie Wasser zwischen den Händen," sagt Jürgen Feder. Mit seiner Leidenschaft für Wildpflanzen kämpft der "Extrembotaniker", wie er sich selbst nennt, auf spezielle Weise für Artenvielfalt. Ihm entgeht kein Mauerblümchen - weder am Rand der Schnellstraße, noch auf der bedrohten Magergraswiese. Sein Credo: "Man muss nur hingucken! Wir müssen wieder lernen, auf die Natur zu hören." Die wilden Wiesen und ihre Vielfalt sind Nahrungsquelle für Schmetterlinge und Insekten - ohne Wiesen verschwinden auch die Schmetterlinge. Und die Falter sind in Not: Von den 1.700 Schmetterlingsarten in NRW sind 55 Prozent gefährdet. Der pensionierte Bochumer Arzt Wulf Jaedicke ist einer von 200 Ehrenamtlichen, die für den Naturschutzbund NABU wertvolle Daten über die einheimischen Falter sammeln. Seit 14 Jahren ist er von April bis September in der Natur unterwegs und hält nach Schmetterlingen Ausschau. "Vor 30 Jahren hatte man noch die Wiesen voll. Heute ist das schon eine Besonderheit, einen Schmetterling an einer Blühpflanze zu sehen," sagt Ulla Große-Meininghaus. Das massive Artensterben macht der Schmetterlings- Liebhaberin Sorgen.

Am 05.08.20 21:00 - 21:45 Uhr auf
BR: Vom Woife und dem Wald
Im Bayerischen Wald lebt Wolfgang Schreil - besser bekannt unter seinem Spitznamen "Woid Woife". Sein ganzer Stolz ist ein Bauwagen, der am Rande seines Heimatdorfes Bodenmais steht. Unter den Fichten, zwischen Eichhörnchen und Waldvögeln, findet der Waidler täglich seinen Seelenfrieden. Hier päppelt er verletzte oder verwaiste Waldtiere auf und entlässt sie wieder in die Freiheit. Und von hier aus startet der Woife seine zahlreichen Wanderungen in den Wald. Die Kamera ist meistens mit dabei. Denn seit ein paar Jahren ist der ehemalige Totengräber leidenschaftlicher Hobby-Fotograf. Seine Lieblingsmotive sind natürlich die Tiere des Bayerischen Waldes. Dieses Jahr möchte der Woife ein ganz besonderes Foto in freier Wildbahn schießen: einen Rothirsch bei der Brunft.

Am 05.08.20 21:00 - 21:45 Uhr auf
NDR: Wildes Deutschland - Die Havel
Die Havel zählt sicher nicht zu den großen Strömen Deutschlands, aber sicher zu den abwechslungsreichsten Flüssen unserer Heimat mit einer reichen Tierwelt. Seeadler und Biber leben hier genauso wie Trauerseeschwalben und Wiedehopfe. Die Havel entspringt im Müritz-Nationalpark und mündet in die Elbe. Auf ihrem 334 Kilometer langen Weg mäandert sie in vielen großen Schleifen durch saftige Auen, weite Moore und verwunschene Wälder. Am Ende erreicht sie das größte Binnen-Feuchtgebiet Mitteleuropas. "Die Havel" porträtiert die beeindruckende Schönheit dieser vielfältigen Flusslandschaft.

Am 05.08.20 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Bulgariens Bergwelten (2/2)
Ganz im Osten entlang der türkischen Grenze erstreckt sich Strandscha, in der unzählige Rhododendren- und Orchideenarten gedeihen. Die immergrünen Feuchtwälder sind die Heimat sogenannter voreiszeitlicher Reliktpflanzen, wie zum Beispiel der wildwachsenden Rhododendren. Ein Blütenmeer in Rosa erwartet den Besucher.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)

Am 05.08.20 21:17 - 22:00 Uhr auf
tagesschau24: Auf der Jagd
Waidsmannheil oder lieber nicht? Freizeitspaß beim Schießen, Töten und "Zerwirken" von Wildtieren versus aktiver Naturschutz mit Hingabe und verantwortungsvoller Fleischgenuss: Y-Kollektiv- und "Rabiat"-Autorin Katja Döhne besucht in der Radio Bremen-Reportage "Rabiat: Auf der Jagd" eine Familie mit Jagdhaus, einen Wildtiermetzger mit gläsernem Betrieb und Jagd-Kritiker wie den Philosophen Richard David Precht. Sie will die entscheidende Frage beantworten: Fühlt es sich für mich richtig an, Tiere in freier Wildbahn zu schießen?

Am 05.08.20 22:15 - 23:15 Uhr auf
ServusTV: Planet Erde - Das Leben bahnt sich seinen Weg
Wie sah die prähistorische Erde aus? Wie kam es zu den Veränderungen, die uns Menschen heute erlauben, die Erde zu bewohnen? Und wie schafften es die urzeitlichen Menschen den zahlreichen Naturkatastrophen zu entgehen? Bereits fünf Mal wurde unser Planet von apokalyptischen Ereignissen heimgesucht. Naturkatastrophen sind über die Erde hinweggefegt und führten zu fünf Massenaussterben der Lebewesen auf unserem Planeten. Nach jeder Naturkatastrophe überlebte nur eine Handvoll Spezies, die die Welt immer wieder neu gestalteten. Anhand ausgeklügelter Computeranimationen von Tier- und Pflanzenarten sowie erstaunlicher Filmaufnahmen blickt die Dokumentation zurück auf fünf durch Naturkatastrophen hervorgerufene Massensterben auf der Erde, die aber erst den Weg für den Aufstieg der Menschheit ebneten. Die erdgeschichtlichen Vorgänge sind auch in der Gegenwart wieder bedrohlich. Momentan steht unser Planet am Anfang eines sechsten weltweiten Massenaussterbens von Tieren und Pflanzen, erstmals durch den Menschen hervorgerufen.
(Wdh. morgen 10.10-11.10 Uhr)

Am 05.08.20 22:15 - 23:00 Uhr auf
phoenix: Kambodscha - Fluch und Segen des Monsun
In Kambodscha lässt der Monsun großartige Tier- und Pflanzenwelten entstehen, die gleichzeitig durch die Wassermassen gefährdet sind. Zwischen extremer Trockenheit und Überschwemmungen müssen alle Lebewesen Wege finden, um zu überleben. Wenn Trockenheit herrscht, bestimmt die Suche nach Wasserstellen ihr Dasein. Das Gedränge um das wenige Wasser wird zum Überlebenskampf; vor allem die schwächeren Tiere setzen für einige Tropfen vom kostbaren Nass ihr Leben aufs Spiel. Wenn der langersehnte Regen dann endlich fällt, überrollen Flutwellen das Land. Sie füllen die zahlreichen Wasserwege, die das Land wie Arterien versorgen. Dann schafft der Regen ein buntes Gemisch von Lebensräumen in einem Gebiet von 30.000 Quadratkilometern. Selten gewordene Raubtiere wie der Nebelparder schleichen darin durch den Dschungel. Es wachsen Pflanzen, die besondere Strategien entwickelt haben, um jeden Tropfen Wasser zu nutzen. In der Naturdokumentation über Kambodscha beobachtet die Kamera aus nächster Nähe, wie ein Kragenbär mit seiner höchst sensiblen Nase Nahrung findet und wie Kahlkopfgeier den natürlichen Kreislauf in Gang halten. Sie zeigt in faszinierenden Bildern Haubenlanguren, die sich elegant durch das oberste Stockwerk des Regenwaldes schwingen und sich auf ganz spezielle Art ernähren.

Am 05.08.20 23:00 - 23:45 Uhr auf
phoenix: Malaysia - Garten Eden aus der Balance
Die Natur Malaysias verzaubert mit imposanten Bergketten, atemberaubenden Wäldern und unermesslichem Artenreichtum. In jedem Winkel behauptet sich das Leben in wunderbaren, bizarren Formen. Der Blick hinter das Geheimnis dieser Vielfalt zeigt unter anderem, wie sich in dem feuchtheißen Klima extrem unterschiedliche Lebensräume entfalten, und bietet gleichzeitig großartige Bilder von den seltenen Tieren, die dort leben und ums Überleben ringen. Die Dokumentation thematisiert den täglichen Kampf ums Dasein genauso wie die Schönheit der tropischen Fauna.

Am 05.08.20 23:45 - 00:30 Uhr auf
WDR: Wie Konzerne den Klimawandel vertuschen
Seit Donald Trump US-Präsident ist, gibt es eine neue und zugleich alte Sicht auf den weltweiten Klimawandel im Weißen Haus. Gute Zeiten für Ölfirmen wie Exxon und Shell, die seit 60 Jahren wissenschaftliche Studien und Kampagnen finanzieren, die den Klimawandel bis heute kleinreden. Neue Dokumente beweisen: Diese Firmen wussten seit 1957, dass das Verbrennen fossiler Brennstoffe das Klima verändert - eigene, streng geheim gehaltene Forschungen hatten das ergeben. "Sie finanzierten bewusst Studien, um die eigenen Ergebnisse zu diskreditieren", so Carroll Muffett, Vorsitzender des Center for International Environmental Law in Washington, einer NGO, die sich mit Umweltrecht befasst: "Für mich ist das der größte Skandal der Menschheitsgeschichte". Mittlerweile haben zwei Staatsanwaltschaften in den USA Ermittlungen aufgenommen gegen Exxon und andere Ölfirmen - wegen gezielter Irreführung der Öffentlichkeit. Die Story deckt diesen Täuschungsversuch auf und geht Hinweisen nach, dass auch in Deutschland zweifelhafte Studien veröffentlich wurden.

Am 05.08.20 23:45 - 00:30 Uhr auf
phoenix: Thailand - Apotheke der Tiere
In Thailands Flora und Fauna treffen Extreme aufeinander. Dort sind Tiere und Pflanzen Bedingungen ausgesetzt, die das Überleben zum täglichen Kampf machen. Der Film porträtiert einen Hotspot der Artenvielfalt, in dem zahlreiche Heilpflanzen vorkommen, die sowohl die Menschen als auch die Tiere zu nutzen wissen. Unterschiedliche Lebenswelten stehen in krassem Kontrast zueinander. Die Dokumentation enthüllt unter anderem das Geheimnis von Thailands Tieren, die immer wieder Wege finden, den ständigen Gefahren zu trotzen. Die Vegetation Thailands ist mit ihren vielen Heilpflanzen wie eine Apotheke für die Tiere.

Am 06.08.20 00:30 - 01:15 Uhr auf
phoenix: Vietnam - Phoenix aus der Asche
Fast wie durch ein Wunder haben verschwunden geglaubte Tiere in Höhlen die Wirren des Krieges in Vietnam überstanden. Unter den Pflanzen ist der Bambus der größte Überlebenskünstler. Vor nicht einmal 50 Jahren sah es in diesem geschundenen Land noch ganz anders aus. Über ein Jahrzehnt lang, als der Kampf zwischen den Menschen zu einem Krieg gegen die Natur wurde, verschwanden große Waldflächen Vietnams unter anderem durch den Einsatz des Entlaubungsmittels Agent Orange. Die Verwüstung war so massiv, dass die Begriffe "Naturkrieg" und "Umweltzerstörung" die Region prägten. Die Dokumentation zeigt, wie die Natur Vietnams es geschafft hat, die schrecklichen Folgen eines Krieges zu überwinden.

Am 06.08.20 09:40 - 10:35 Uhr auf
arte: Gorillas unter Stress - Lebensraum am Limit
Nach einer jüngsten Erhebung ist die Zahl der Berggorillas auf 1.063 gewachsen! In der seltenen Erfolgsstory den Schutz bedrohter Tierarten betreffend zeigen sich allerdings auch Schattenseiten. Was passiert, wenn die Population wächst, ihr Habitat aber nicht? Freilebende Berggorillas sind nur noch in zwei sehr kleinen Schutzgebieten im östlichen Afrika zu finden. Aktuelle Untersuchungen internationaler Forscher zeigen, dass das Stressniveau der Tiere deutlich ansteigt. Wo liegen die Grenzen beim Artenschutz, und wie reagieren die Experten auf die neuen Herausforderungen?

Am 06.08.20 10:35 - 11:30 Uhr auf
arte: Das Geheimnis der Affen - Kulturforschung bei Schimpansen
Haben Menschenaffen eine Kultur? Was jahrhundertelang völlig unvorstellbar erschien, wird mittlerweile in der Wissenschaft kaum noch infrage gestellt. Der Mensch als Krone der Schöpfung - dieses Bild verblasst immer mehr. In ihren aktuellen Studien gehen Forscher nun noch einen Schritt weiter: Was wäre, wenn die Kultur der Menschenaffen der der Menschen ähnlicher wäre als bisher gedacht? Was wäre, wenn Affen gar eine Sprache besäßen? Worin würden wir uns dann eigentlich noch von ihnen unterscheiden?

Am 06.08.20 11:00 - 11:30 Uhr auf
phoenix: Wenn der Regen ausbleibt - droht Deutschland Dürre?
Phoenix Reporterin Inge Swolek hat mit Landwirten und mit Pflanzenwissenschaftlerinnen der Universität Bonn gesprochen und hat beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe nachgefragt welche Notfallpläne für Dürre und Wasserknappheit in den Schubladen liegen. Ist die Bundesregierung vorbereitet, wie sie 80 Millionen Menschen über Wochen mit Trinkwasser versorgen kann? 2018 war es sehr heiß, 2019 ebenfalls und wie wird der Sommer 2020? Wird Dürre normal, stehen wir vor Ernteausfällen und Wasserknappheit. Die Natur und Wir sind auf den Regen angewiesen, doch der ist nicht in Sicht. Sind wir auf die Zukunft vorbereitet und wenn ja, wie?

Am 06.08.20 11:30 - 12:15 Uhr auf
arte: Familie Wolf - Gefährliche Nachbarn
Wölfe breiten sich in Deutschland immer mehr aus. Gleichzeitig nimmt das uralte Unbehagen vor den Raubtieren zu. Doch wie gefährlich sind sie wirklich? Um dies herauszufinden, legte sich Tierfilmer Sebastian Koerner zwei Jahre lang auf die Lauer. Mit Hilfe seiner Aufnahmen und einer Vielzahl von versteckten, automatisch filmenden Videofallen gelang erstmalig ein hautnaher Einblick in das Privatleben bei "Familie Wolf" im Herzen Deutschlands. Alle Aufnahmen stammen ausnahmslos aus der freien Natur. Kein Bild für diese Dokumentation wurde in einem Gehege oder mit zahmen Wölfen gedreht.

Am 06.08.20 11:30 - 11:45 Uhr auf
phoenix: Klima Global - Ostafrika
Die Länder Ostafrikas tragen am wenigsten zu den weltweiten Treibhausgasemissionen bei, spüren die Auswirkungen des Klimawandels aber deutlich. ZDF-Korrespondent Timm Kröger zeigt wie sich der Klimawandel in seinem Berichtsgebiet auswirkt und wie man den Problemen begegnet. Er beobachtet wie das Klima den Kaffee-Anbau, einen der stärksten Wirtschaftszweige Äthiopiens vor neue Herausforderungen stellt. Er berichtet über das Projekt "The great green wall", eine aus Bäumen gepflanzte Mauer die sich einmal quer über den Kontinent ziehen soll um in Zukunft als CO2-Speicher zu dienen. Die Aufforstung der Mangroven-Wälder trägt nicht nur zu einem besseren Klima Kenias bei, sondern lohnt sich auch wirtschaftliche für die Bewohner.

Am 06.08.20 12:30 - 13:00 Uhr auf
arte: Wildes Thailand - Das grüne Herz
Ob in den Wäldern, dem fruchtbaren Flachland oder im Trubel der Städte - im Herzen Thailands kann sich die Natur noch immer gegenüber den menschlichen Bewohnern behaupten. Dieser Teil der Reihe beginnt im lebendigen Bangkok. In diesem Großstadtdschungel leben viele bemerkenswerte Tierarten friedlich an der Seite der Menschen, zum Beispiel die Tokeh-Geckos und Warane, die sich durch das Getümmel von Tuk-Tuks und schwimmenden Märkten schlängeln.

Am 06.08.20 12:45 - 13:20 Uhr auf
3sat: Artenschutzprojekte - Zurück in die Natur
Waldrapp-Auswilderung: Wie ein Zugvogel über die Alpen gelotst wird
Rebhuhn, Hase und Fasan: neue Lebensräume in der Oberpfalz
Rettet die Almen! Mehr Nutztiere sichern den Erhalt der Kulturlandschaft
Renaturierung: das ehemalige Braunkohle-Abbaugebiet Lausitz als Biotop
Wildpark-Management: unterwegs mit einem Cheftierpfleger

Am 06.08.20 13:50 - 14:35 Uhr auf
3sat: Der Schwarzwald - Wildnis mit Aussicht
Atemberaubende Landschaften, jahrhundertealte Traditionen und eine reiche Tierwelt: Der Schwarzwald, das höchste Mittelgebirge Deutschlands, hat weit mehr zu bieten als Kuckucksuhren. Er ist ein Naturidyll im Herzen Europas. In stimmungsvollen Bildern porträtiert die Dokumentation die reiche Welt des Schwarzwalds, in dem viele Menschen einen Weg gefunden haben, Tradition und Moderne, Natur und Kultur harmonisch zu verbinden.

Am 06.08.20 18:00 - 19:00 Uhr auf
ServusTV: Tiere und ihr Erfolgsgeheimnis - Raubtiere
Warum können Löwen Büffel jagen, die siebenmal schwerer sind als sie selbst? Und wie schafft es der Habicht, pfeilschnell durchs Unterholz zu fliegen - und dabei weder seine Beute aus den Augen zu verlieren noch irgendwo anzustoßen? Raubtiere sind perfekt ausgebildete Jäger. Ihr an den Beutefang angepasster Körperbau, ihre hochsensiblen Sinnesorgane und ihre ausgefeilten Jagdmethoden machen sie zu mächtigen Herrschern der Tierwelt.

Am 06.08.20 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Simbabwe - Trophäenjagd für den Tierschutz?
Großwildjäger auf Trophäenjagd, in Pose neben erschossenen Elefanten oder Löwen. Sofort hagelt es Kritik. Doch es gibt auch Chancen für den Natur- und Artenschutz. Die Hass-Kommentatoren im Netz sind sich einig: Trophäenjagd ist verwerflich, unmoralisch und absolut unnötig. Doch ist es wirklich so einfach? Es gibt Jagdprojekte, die bedrohten Arten das Überleben garantieren. Gutes Management vorausgesetzt. Im Südosten von Simbabwe liegt Sango, ein privates Wildreservat. Eigentümer ist der Hamburger Kaufmann Wilfried Pabst. Das Konzept auf Sango lautet: einzelne Tiere schießen, um mit den Einnahmen die übrigen Tiere zu schützen. Pabst ist mit seinem Modell so erfolgreich, dass er auf Sango von vielen Tierarten inzwischen einfach zu viele hat - gemessen an der Größe des Landes. Vor allem die Elefanten sind ein Riesen-Problem. Die grauen Giganten fressen etwa 20 Stunden am Tag und zerstören ihren eigenen Lebensraum. Pabst muss die Zahl reduzieren, um das Habitat zu schützen. Er bekommt die Genehmigung, 100 Elefanten zu töten - doch er liebt seine Tiere und sucht nach Alternativen. Dann bietet sich ihm ein überraschender Ausweg. Die Elefanten sollen umziehen. Es beginnt ein einzigartiges Rettungsmanöver. Wie transportiert man eine ganze Elefantenfamilie? ZDF-Korrespondentin Sandra Theiß begleitet die Umsiedlung der Elefanten und fragt nach, welchen Nutzen die Trophäenjagd in Afrika für den Tierschutz haben kann.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

Am 06.08.20 21:00 - 21:45 Uhr auf
ARD-alpha: Artenschutz statt Artensterben
Nicht nur im Regenwald oder am Polarkreis, auch im Südwesten sterben immer mehr Tier- und Pflanzenarten aus. So rechnen Expertinnen und Experten etwa mit dem Aussterben des Auerhahns in den kommenden fünf bis zehn Jahren. Mittlerweile sind aber viele Arten betroffen, die noch vor kurzem im Südwesten sehr häufig waren: Der Feldhamster etwa oder Vögel wie Star und Feldsperling. Forscherinnen und Forscher schlagen Alarm: Kaum eine Art bleibt von dem stetigen Rückgang verschont. "odysso" geht den Ursachen dieses dramatischen Sterbens auf den Grund und zeigt, was getan werden muss, um die Umwelt zu retten.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

Am 07.08.20 07:15 - 07:30 Uhr auf
phoenix: Buchenurwälder - Die letzten Zeugen Deutschland
Zur Zeit der Germanen überwucherten Buchenwälder das nördliche Mitteleuropa, doch spätestens mit den Römern war die Zeit der wilden Wälder vorbei. Es wurde geholzt, was das Zeug hielt. Das Bauholz für erste Städte an Rhein und Donau, für Palisaden, Brücken und Grenzbefestigungen verschlang Millionen Hektar Holz. Der Film stellt mit dem "Nationalpark Jasmund" auf der Ostseeinsel Rügen den weltweit einzigen Hangbuchenwald vor, der direkten Kontakt zum Meer hat. Und er sucht nach den Gründen, weshalb der "Nationalpark Hainich" in Thüringen zu DDR-Zeiten auf keiner Wanderkarte stand und dennoch der größte Laubwald in der Mitte des vereinten Deutschlands werden konnte.

Am 07.08.20 09:35 - 11:20 Uhr auf
arte: Vorsicht Gentechnik?
Seit 20 Jahren werden gentechnisch veränderte Organismen weltweit angebaut. Durch Manipulationen am Erbgut lässt sich insbesondere der Ertrag von Pflanzen steigern. Ob Soja, Mais, Baumwolle oder Raps - der Anbau von transgenen Pflanzen soll inzwischen zehn Prozent der Nutzflächen betreffen. Doch die öffentliche Meinung ist skeptisch, was die Auswirkungen auf die Gesundheit und Umwelt betrifft. Das Thema Gentechnik sorgt immer wieder für hitzige, oft aber auch verworrene Debatten, in denen Fakten und pseudowissenschaftliche Argumente nur schwer zu unterscheiden sind. Was stimmt, was ist erfunden? Wo liegt die Wahrheit?

Am 07.08.20 12:00 - 12:30 Uhr auf
phoenix: Zurück zur Natur - Rettung für die Berge
Die Alpen sind ein Erlebnisraum der Superlative: eine "Funsport-Welt", fast grenzenlos. Doch der rücksichtslose Bergurlaub belastet zunehmend die Natur. Die Berge brauchen eine Atempause. Es sind längst nicht mehr nur Naturschützer, die ein Umdenken fordern. Immer mehr Urlauber werden selbst aktiv und helfen, die Alpen zu schützen. Abseits des Mainstream-Tourismus suchen sie das Ursprüngliche der Bergwelt. Der Film zeigt, wie ein Umdenken und der Weg zu einem sanfteren Umgang mit dem einzigartigen Naturraum Alpen gelingen kann.

Am 07.08.20 13:20 - 13:50 Uhr auf
3sat: Kostbarkeiten im Nebelwald - Von Brillenbären und Kolibris
Nur wenige Sonnenstrahlen durchdringen die moosverhangenen Nebelwälder an den Abhängen der Anden. Kolibris sammeln Nektar von Orchideen, und Brillenbären durchforsten das Unterholz. Die Dokumentation zeigt das Heranwachsen von drei jungen Bären, beschreibt die Flora und Fauna der Anden-Wälder und stellt die Tsáchila vor, einen der wenigen kleinen Indianerstämme, die dem Wüten der spanischen Konquistadoren entkommen konnten.

Am 07.08.20 13:50 - 14:35 Uhr auf
3sat: Magie der Jahreszeiten (1/4)
Unterschiedliche Jahreszeiten prägen das Leben auf unserem Planeten. Ihr immerwährender Zyklus bestimmt das Leben von Pflanzen und Tieren, bringt neue Chancen und Gefahren. Der Frühling ist die Zeit des Neubeginns, des Werdens und Wachsens. In den Bergen Alaskas erwachen Bären aus der Winterruhe. In der mexikanischen Sierra Nevada haben hundert Millionen Monarchfalter die kalte Jahreszeit verbracht. In dichten Trauben hingen sie regungslos an Nadelbäumen. Ende Februar - bei wärmeren Temperaturen - erwachen die Tiere aus ihrer Winterstarre, der große Zug der Monarchfalter nach Nordkanada beginnt.
(Teile 2 bis 4 direkt im Anschluss, bis 16.45 Uhr)

Am 07.08.20 16:45 - 17:30 Uhr auf
3sat: Die neue Wildnis (1/3)
Die Oostvaardersplassen, das größte Feuchtgebiet der Niederlande, lag vor 40 Jahren noch unter dem Meeresspiegel. Das junge Naturgebiet von 5600 Hektar Land zwischen Almere und Lelystad - etwa 30 Kilometer nordöstlich von Amsterdam wurde zwar von Menschenhand geschaffen, ist aber doch eine der unberührtesten Naturlandschaften Europas. Im Frühling herrschen Gedränge und Trubel auf den Wiesen und in den Sümpfen des Naturschutzgebiets. Die Überfülle neuen Lebens versucht in spektakulären Gefechten, ihr eigenes Terrain zu erobern. Mit Krach und stolzem Gehabe wollen sich alle Arten behaupten.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 19.00 Uhr)

Am 07.08.20 18:00 - 19:00 Uhr auf
ServusTV: Tiere und ihr Erfolgsgeheimnis - Superhirne
Delfine sind unglaublich intelligent. Vor Florida lebt eine Gruppe Delfine, die ihre Beute sogar dazu bringt, ihnen direkt ins Maul zu springen. Neueste Forschungsergebnisse zeigen, warum Delfine vielen anderen Tieren so weit voraus sind. Manche Delfinarten lassen einfach andere Meeresbewohner Nahrung für sich aufspüren. Und in Brasilien gibt es sogar Exemplare, die mit menschlichen Fischern zusammenarbeiten.

Am 08.08.20 04:15 - 05:00 Uhr auf
phoenix: Kambodscha - Fluch und Segen des Monsun
In Kambodscha lässt der Monsun großartige Tier- und Pflanzenwelten entstehen, die gleichzeitig durch die Wassermassen gefährdet sind. Zwischen extremer Trockenheit und Überschwemmungen müssen alle Lebewesen Wege finden, um zu überleben. Wenn Trockenheit herrscht, bestimmt die Suche nach Wasserstellen ihr Dasein. Das Gedränge um das wenige Wasser wird zum Überlebenskampf; vor allem die schwächeren Tiere setzen für einige Tropfen vom kostbaren Nass ihr Leben aufs Spiel. Wenn der langersehnte Regen dann endlich fällt, überrollen Flutwellen das Land. Sie füllen die zahlreichen Wasserwege, die das Land wie Arterien versorgen. Dann schafft der Regen ein buntes Gemisch von Lebensräumen in einem Gebiet von 30.000 Quadratkilometern. Selten gewordene Raubtiere wie der Nebelparder schleichen darin durch den Dschungel. Es wachsen Pflanzen, die besondere Strategien entwickelt haben, um jeden Tropfen Wasser zu nutzen. In der Naturdokumentation über Kambodscha beobachtet die Kamera aus nächster Nähe, wie ein Kragenbär mit seiner höchst sensiblen Nase Nahrung findet und wie Kahlkopfgeier den natürlichen Kreislauf in Gang halten. Sie zeigt in faszinierenden Bildern Haubenlanguren, die sich elegant durch das oberste Stockwerk des Regenwaldes schwingen und sich auf ganz spezielle Art ernähren.

Am 08.08.20 05:00 - 05:45 Uhr auf
phoenix: Malaysia - Garten Eden aus der Balance
Die Natur Malaysias verzaubert mit imposanten Bergketten, atemberaubenden Wäldern und unermesslichem Artenreichtum. In jedem Winkel behauptet sich das Leben in wunderbaren, bizarren Formen. Der Blick hinter das Geheimnis dieser Vielfalt zeigt unter anderem, wie sich in dem feuchtheißen Klima extrem unterschiedliche Lebensräume entfalten, und bietet gleichzeitig großartige Bilder von den seltenen Tieren, die dort leben und ums Überleben ringen. Die Dokumentation thematisiert den täglichen Kampf ums Dasein genauso wie die Schönheit der tropischen Fauna.

Am 08.08.20 05:45 - 06:30 Uhr auf
phoenix: Thailand - Apotheke der Tiere
In Thailands Flora und Fauna treffen Extreme aufeinander. Dort sind Tiere und Pflanzen Bedingungen ausgesetzt, die das Überleben zum täglichen Kampf machen. Der Film porträtiert einen Hotspot der Artenvielfalt, in dem zahlreiche Heilpflanzen vorkommen, die sowohl die Menschen als auch die Tiere zu nutzen wissen. Unterschiedliche Lebenswelten stehen in krassem Kontrast zueinander. Die Dokumentation enthüllt unter anderem das Geheimnis von Thailands Tieren, die immer wieder Wege finden, den ständigen Gefahren zu trotzen. Die Vegetation Thailands ist mit ihren vielen Heilpflanzen wie eine Apotheke für die Tiere.

Am 08.08.20 06:30 - 07:15 Uhr auf
phoenix: Vietnam - Phoenix aus der Asche
Fast wie durch ein Wunder haben verschwunden geglaubte Tiere in Höhlen die Wirren des Krieges in Vietnam überstanden. Unter den Pflanzen ist der Bambus der größte Überlebenskünstler. Vor nicht einmal 50 Jahren sah es in diesem geschundenen Land noch ganz anders aus. Über ein Jahrzehnt lang, als der Kampf zwischen den Menschen zu einem Krieg gegen die Natur wurde, verschwanden große Waldflächen Vietnams unter anderem durch den Einsatz des Entlaubungsmittels Agent Orange. Die Verwüstung war so massiv, dass die Begriffe "Naturkrieg" und "Umweltzerstörung" die Region prägten. Die Dokumentation zeigt, wie die Natur Vietnams es geschafft hat, die schrecklichen Folgen eines Krieges zu überwinden.