Fernseh-Tipps rund um Wald und Natur

 

 

Am 30.11.22 05:30 - 06:15 Uhr auf 

ZDFinfo: Bigfoot - Mythos auf dem Prüfstand

Eine beliebte Legende der nordamerikanischen Folklore wird auf den Prüfstand gestellt: Bigfoot. Durchstreift die Rocky Mountains und die Appalachen wirklich ein "Sasquatch", wie "Bigfoot" in Kanada heißt, also ein "stark behaarter Mensch", gar eine riesige Bestie, drei Meter groß, unermesslich schwer und auch noch übel riechend? Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren der "Bigfoot"-Forscher. Geschildert wird auch die Geschichte um das Foto eines riesigen menschlichen Fußabdrucks, das 1951 um die Welt ging: Der Fotograf Eric Shipton löste damals mit diesem Bild, aufgenommen im Himalaya, einen echten Hype aus. Seitdem streiten Wissenschaftler über die Existenz dieses menschenähnlichen Affen, zu dem der Fußabdruck gehören soll.

 

Am 30.11.22 09:45 - 10:00 Uhr auf 

phoenix: Klimawandel oder politisches Versagen - Warum Madagaskar hungert

Seit sieben Jahren hat es im Süden Madagaskars nicht recht geregnet. Alles ist ausgetrocknet, die Menschen leiden unter Hunger und Durst. Laut UN ist es die erste Hungersnot, die direkt durch den Klimawandel verursacht ist. Aber ist das wirklich so?

 

Am 30.11.22 10:30 - 11:15 Uhr auf 

hr: Wildes Deutschland - Spessart und Steigerwald

Spessart und Steigerwald sind die beiden größten Laubwaldgebiete in Bayern. Hier finden sich Reviere mit jahrhundertealten Buchen und Eichen. Getrennt und gleichzeitig verbunden sind die beiden Gebiete durch das Maintal. Flugaufnahmen mit ungewohnten Perspektiven entführen in die malerische Landschaft von Spessart und Steigerwald und verbinden beeindruckende Geschichten aus der Natur. Während der Spessart sich nördlich des Mains über die sanften Höhen aus Sandstein und Gneis erstreckt, zieht sich der Steigerwald südöstlich davon über die Hügel zwischen Bamberg, Würzburg und Nürnberg. Der Film zeigt seltene Bilder einer Kreuzotter im Schnee, eine Fledermaus, die Fische jagt, und Wanderfalter aus Afrika. Aufnahmen, die mit Highspeed- und anderen Spezialkameras gemacht wurden, erlauben einzigartige Einblicke selbst in die Welt kleinster Tiere. Umso größer wirken da Wildschweine, Hirsche und Biber, die mit ihrem Verhalten überraschen. Selbst die Bäume und Pflanzen erzählen hier Geschichten.

 

Am 30.11.22 13:55 - 15:00 Uhr auf 

ServusTV: Papua-Neuguinea - Am Rande der Welt

Nördlich von Australien liegt der Inselstaat Papua-Neuguinea. Der Westen der Inselgruppe gehört zu Indonesien. Die Reise am Rande der Welt beginnt in Port Moresby, der Hauptstadt des Landes. Der Film dokumentiert die verschiedenen Völker der Inseln, ihre Hoffnungen, aber auch Ängste. Eine spannende Reise zur zweitgrößten Insel der Erde - und eine Begegnung mit ihren faszinierenden Bewohnern.

 

Am 30.11.22 19:45 - 19:50 Uhr auf 

ARD: Eine Handvoll Erde

Wir laufen einfach darüber hinweg – und sind uns gar nicht im Klaren darüber: In einer Handvoll Erde leben mehr Organismen als Menschen auf dem Planeten. Unsere Böden sind wertvolle Biotope und wichtige CO2-Speicher. Wieso diese Böden in Gefahr sind, verrät Eckart von Hirschhausen in „Wissen vor acht – Erde“.

 

Am 30.11.22 20:15 - 21:05 Uhr auf 

3sat: CO2 als Handelsware - Lösung oder Irrweg?

Unvermeidbare CO2-Emissionen sollen mit Klimaschutzprojekten ausgeglichen werden. Kann die sogenannte Kompensation helfen, die Klimakrise zu bewältigen? Der Filmemacher Peppo Wagner nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise in die Welt der Kompensationsgutschriften, spricht mit Menschen aus unterschiedlichen Bereichen und versucht, den Mechanismus anhand eines Ausgleichsprojekts in Uganda greifbarer zu machen.

 

Am 30.11.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 

phoenix: Hannes Jaenicke im Einsatz für den Wolf

Seit rund 20 Jahren ist der Wolf wieder heimisch in Deutschland. Ein großartiger Erfolg für den Artenschutz. Manche Wolfsfreunde sehen in den Tieren sogar die Retter der Natur. Landwirte dagegen sprechen häufig über traumatische Erlebnisse nach Wolfsangriffen auf ihre Tierherden. Die Fronten zwischen Wolfsbefürwortern und -gegnern verhärten sich zunehmend. Hannes Jaenicke reist nach Niederösterreich, in das weltweit einmalige Wolfsforschungszentrum WolfScienceCenter, und erfährt, welch erstaunliche Ähnlichkeiten es zwischen Mensch und Wolf gibt, in der Persönlichkeit ebenso wie in der Kooperationsbereitschaft.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

 

Am 30.11.22 21:05 - 22:00 Uhr auf 

3sat: Hüter der Wildnis - Unterwegs mit Artenschützern

Wiesen und Wälder voller Leben sind heute selten geworden. Doch es gibt Menschen, die diese Wildnis schützen, die dafür Zeit und Mühe aufwenden und manchmal sogar ihr Leben riskieren. "Wir sehen es vor allem als Verantwortung des Menschen, etwas zu tun, nachdem wir Menschen auch diejenigen sind, die das Problem für die Tiere verursacht haben", meinen Elisabeth, Louisa und Florian. Tagsüber sind sie Studierende, doch in der Nacht werden sie zu Lebensrettern. Sie helfen den Erdkröten, damit diese sicher über die Straßen zu ihren Laichgewässern gelangen.

 

Am 01.12.22 05:30 - 06:00 Uhr auf 

SWR: Klimawandel im Südwesten - Die Natur

Flamingos am Bodensee, neue Zeckenarten im Schwarzwald oder Lavendelanbau an der Mosel: Der Klimawandel ist im Südwesten Deutschlands angekommen. Axel Wagner, Wissenschaftsjournalist und Biologe, geht auf die Suche nach Gewinnern und Verlierern der Erderwärmung. Welche Pflanzen und Tiere leiden unter den Veränderungen und welche können davon profitieren? Südeuropäische Insekten wandern in den Südwesten ein, Stechmückenplagen könnten mehrmals im Jahr auftreten und es wäre sogar denkbar, dass sich am Bodensee eines Tages Flamingos ansiedeln. Andere Arten verschwinden dagegen, wie der Zitronenzeisig und die Ringdrossel. Der Schneemangel im Winter ist problematisch für viele Tiere der Bergregionen und liefert bei der Schneeschmelze zu wenig Wasser für Bäche und Flüsse. Viele Fischarten kommen mit hohen Wassertemperaturen in Flüssen und Seen nicht zurecht. Die Doku zeigt auch, wie sich immer längere Trockenperioden auf den Grundwasserpegel auswirken, was wiederum Probleme für Wälder und Wiesen mit sich bringt.

 

Am 01.12.22 18:00 - 18:30 Uhr auf 

phoenix: Brennholz und Briketts

Wer Wald hat, kann vom Boom profitieren. Carl Ferdinand von Lüninck besitzt 3.000 Hektar Wald im Hohen Fläming. Das ist mehr als das gesamte Gelände des Hauptstadt-Flughafens. Er könnte Holz verkaufen ohne Ende, denn die Nachfrage ist enorm. Was spürbar zugenommen hat, ist der illegale Holztransport. Kollegen von ihm hätten die Bestände zum Teil sogar mit GPS gesichert. Die Reportage begleitet sowohl Menschen auf der Suche nach bezahlbarer Wärme als auch jene, die durch die Krise deutlich gefragter sind, bei den Vorbereitungen auf den Winter.

 

Am 01.12.22 19:45 - 20:15 Uhr auf 

ZDFinfo: Killerpilze auf dem Vormarsch?

Die Klimaerwärmung verändert das Netzwerk der Natur. So ist auch das Reich der Pilze im Wandel – mit zum Teil dramatischen Folgen für das Ökosystem und den Menschen. Harald Lesch begibt sich auf die Suche nach den Veränderungen, die sich zunächst unsichtbar im Boden abspielen, und er zeigt die nur schwer kalkulierbaren Folgen dieser schleichenden Entwicklung auf.

 

Am 01.12.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 

WDR: Grizzlys hautnah - Bärenhunger (1/2)

An der wilden Katmai-Küste in Alaska kommen jedes Jahr viele Bären zusammen, weil es dort mehr zu Fressen gibt als in den Bergen. Für den Bärenforscher Chris Morgan ist das eine besondere Gelegenheit, um das Sozialverhalten der ansonsten eher einsiedlerisch lebenden Grizzlys zu beobachten.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr, Wdh. morgen 12.00-12.45 Uhr bzw 13.00-13.45 Uhr)

 

Am 01.12.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 

tagesschau24: Kampf im Reinhardswald - Wie Energiewendegegner einen Windpark torpedieren

Im nordhessischen Reinhardswald kämpfen Bürgerinitiativen, Lokalpolitiker und Naturschutzinitiativen seit Jahren gegen den geplanten Bau der größten hessischen Windkraftanlage. Sie befürchten, dass die Windräder den Reinhardswald nachhaltig schädigen, den Lebensraum der Tiere vernichten und darüber hinaus dem Tourismus schaden. Die Proteste sind vielfältig, öffentlichkeitswirksam und erfolgreich: Mit etlichen Demonstrationen, Einwänden, Eilverfahren und Klagen haben sie das Projekt über 10 Jahre bis heute verhindert. Aber geht es allen Gegnern wirklich ausschließlich um Natur- und Artenschutz?
(Wdh. übermorgen 12.15-13.00 Uhr)

 

Am 02.12.22 10:50 - 11:20 Uhr auf 

BR: Das Graue Langohr - Winzling im Kitzinger Land

Seit 10 Jahren bestimmen Fledermäuse den Alltag von Christian Söder. Vor allem eine Art ist ihm besonders ans Herz gewachsen: das Graue Langohr (Plecotus austriacus). Seit einer besonderen Begegnung mit einem Grauen Langohr ist er von diesen Tieren fasziniert und setzt sich leidenschaftlich für ihren Schutz ein. Das ist auch nötig, denn das Graue Langohr hat es schwer. Es kommt zwar fast in ganz Bayern vor, allerdings sinkt die Anzahl der Tiere seit etwa 25 Jahren.

 

Am 02.12.22 13:20 - 13:45 Uhr auf 

3sat: Mit langen Linsen der Natur auf der Spur

Die Naturfotografen gewähren uns mit ihrer Erfahrung und ihrer inneren Ruhe außergewöhnliche Einblicke in die verschiedensten Lebensräume. Die Dokumentation widmet sich diesen Bildgestaltern mit ihrem faszinierenden Können. Sie arbeiten ohne Inszenierung, aber mit viel Wissen im Einklang mit der Natur.

 

Am 02.12.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 

hr: Der wilde Norden Sumatras

Sumatra, eine indonesische Hauptinsel, ist die sechstgrößte Insel der Welt. Sie erstreckt sich über 1.700 Kilometer von Nordwest nach Südost. Der Äquator zieht sich in der Mitte durch die maximal 370 Kilometer breite Insel. Sumatra ist zum größten Teil vom tropischen Regenwald bedeckt, der 2004 als Naturdenkmal in die UNESCO-Welterbe-Liste aufgenommen wurde. Entsprechend viel gibt es zu entdecken. In den Wäldern lebt eine große Vielfalt von Tieren und Pflanzen.
(Wdh. übermorgen 14.00-14.45 Uhr)

 

Am 03.12.22 01:15 - 02:05 Uhr auf 

D-MAX: Das Survival-Duo - Der Wald der Schlangen

Eine atemberaubende Landschaft mit tiefen Schluchten: Zum Auftakt der neuen Staffel kämpfen sich Jeff Zausch und sein Survival-Kompagnon „EJ“ Snyder durch Brasiliens Araukarienwälder. Dort ist es permanent feucht und nachts droht Gefahr durch Unterkühlung. Deshalb braucht man zum Überleben ein Lagerfeuer und einen trockenen Unterschlupf. Im dichten Unterholz streifen zudem wilde Tiere umher. Hier müssen sich die Männer in der lebensfeindlichen Umgebung besonders vor den gefährlichen Giftschlangen in Acht nehmen.

 

Am 03.12.22 02:05 - 02:55 Uhr auf 

D-MAX: Das Survival-Duo - Unbekanntes Brasilien

Das Schutzgebiet Jalapão liegt an der Grenze zwischen dem Amazonasregenwald und den Buschsavannen Brasiliens. Das Wetter pendelt in dieser Region der Erde zwischen Extremen hin und her: In der Regenzeit gießt es wie aus Eimern und danach folgt monatelang trockene Hitze. Deshalb ist der größte Feind des Survival-Duos in dieser unwirtlichen Umgebung der Durst. Denn wenn der Körper zu lange hohen Temperaturen ausgesetzt ist und zudem unter Flüssigkeitsmangel leidet, versagen die Muskeln und man kann nicht mehr klar denken.

 

Am 03.12.22 03:00 - 03:30 Uhr auf 

phoenix: Die Letzten ihrer Art - Kampf um Afrikas Nashörner

Jeden Tag töten Wilderer in Südafrika mindestens ein Nashorn. Ihr Horn ist auf dem Schwarzmarkt heiß begehrt, es ist mehr wert als Gold. Das heißt: Die Tiere sind tot mehr wert als lebendig. Es herrscht Krieg im Busch. Anti-Wilderei-Einheiten rüsten auf: mit Nachtsichtgeräten, Drohnen und Wärmebildkameras. Zwar gibt es punktuell Erfolge, doch insgesamt geht die Zahl der Nashörner nach unten. Was muss passieren, damit die grauen Giganten überleben?

 

Am 03.12.22 06:45 - 07:30 Uhr auf 

ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Australien

Australien ist der isolierte Kontinent. Vor mehr als 70 Millionen Jahren trennte er sich von seinen geologischen Nachbarn, und seine Spezies führen seither ein evolutionäres Eigenleben. Die Tierwelt Australiens und Ozeaniens ist reich an bizarren Kreaturen. Durch die Dschungel Neuguineas streift der Kasuar – einer der gefährlichsten Vögel der Welt. Im Landesinneren Australiens trotzen Kängurus und Wombats Schneestürmen.

 

Am 03.12.22 07:15 - 07:50 Uhr auf 

arte: Biber, die Baumeister an der Elbe

Über viele Jahrzehnte war der Biber in Deutschland beinahe ausgestorben. Nur knapp 200 Tiere hatten entlang der Elbe überlebt. Dem Einsatz engagierter Tierschützer ist es zu verdanken, dass sich ihr Bestand bis heute erholt hat. Tausende Biber bevölkern wieder die Flüsse und Seen Deutschlands. Es gibt sogar so viele davon, dass sie mancherorts für Konflikte sorgen - etwa durch von den „Baumeistern“ verursachte Überschwemmungen. Doch was ist der richtige Umgang mit jungen Bibern, die auf der Suche nach einem eigenen Revier Bäche und Flüsse stauen und dazu noch Schäden in der Landwirtschaft anrichten?

 

Am 03.12.22 07:30 - 08:15 Uhr auf 

ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Südamerika

Südamerika ist der artenreichste Kontinent der Erde und die Heimat farbenfroher und erfinderischer Tiere. Von den Gipfeln der Anden bis zum größten Regenwald der Welt am Amazonas müssen sich die Tiere in Südamerika für ihr Überleben spezialisieren. Das treibt die Andenbären in enorme Höhen und die Mauersegler zu todesmutigen Flügen durch einen Wasserfall.

 

Am 03.12.22 08:15 - 09:00 Uhr auf 

ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Nordamerika

Nordamerika ist der Kontinent des Wandels, auf dem Pioniere der Tierwelt das Beste aus überraschenden Chancen und wechselnden Angeboten machen. Nordamerika ist geprägt von Wetterextremen. Tornados donnern über die Prärie, arktische Luft fegt bis zu den südlichen Sümpfen. Luchse durchstreifen im Winter das verschneite Yukon-Territorium, Floridas Seekühe suchen heiße Quellen, um der Kälte zu entkommen.

 

Am 03.12.22 10:00 - 10:30 Uhr auf 

BR: Portugal - Die Rückkehr der wilden Tiere

Der Biologe Bernardo Rebelo de Andrade hat in den letzten Jahren für Artenschutzprojekte in Afrika und Brasilien gearbeitet. Doch seitdem auch in seiner Heimat Portugal immer mehr für den Schutz der wilden Tiere getan wird, gibt es hier viel für ihn zu entdecken: In der Flussmündung des Sado beobachtet Bernardo Delfine, die sich dort angesiedelt haben - eine Rarität, die in ganz Europa nur dreimal vorkommt. Der Iberische Luchs hat ein lang ersehntes Comeback. Eine Seuche hatte seine Hauptnahrung, die Wildkaninchen, dahingerafft.

 

Am 03.12.22 11:20 - 12:05 Uhr auf 

ZDFinfo: Anthropozän - Das Zeitalter des Menschen (1/3)

Innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums hat eine evolutionär gesehen sehr junge Spezies den Planeten Erde erobert und grundlegend verändert. Die „Terra X“-Reihe geht der Frage nach, wie sehr der Mensch seinen Heimatplaneten bereits geformt hat – bewusst oder unbewusst – und was dies für all die anderen Tiere und Pflanzen der Erde bedeutet. Können negative Trends noch gestoppt werden oder ist das „Anthropozän“ das Ende?
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 13.35 Uhr, Wdh. heute 21.40-23.55 Uhr)

 

Am 03.12.22 13:15 - 14:00 Uhr auf 

mdr: Im Wolfsgebirge der Ostkarpaten

Drei Jahre lang zog der slowakische Naturfilmer Erik Baláž mit seinen Freunden Jozef Fiala und Karol Kaliský durch jeden Winkel der Wälder und Berge der östlichen Karpaten. Im Dreiländereck zwischen der Slowakei, Polen und der Ukraine suchten sie nach dem Wolf und anderen großen Säugetieren, die hier einst heimisch waren und nun wieder sind. Dieses Gebiet, eines der letzten nahezu unberührten in Europa, wurde schon in früheren Zeiten "Wolfsgebirge" genannt.

 

Am 03.12.22 14:00 - 15:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Methan - Das unterschätzte Klimagas

Methan ist Hauptbestandteil von Erdgas. Es ist neben CO2 das wichtigste Treibhausgas und für etwa 15 bis 20 Prozent der menschengemachten Erderwärmung verantwortlich. Die Methankonzentration in der Atmosphäre ist heute zweieinhalb Mal höher als vor der Industrialisierung. Hauptverursacher des vom Menschen verursachten Methanausstoß ist die Massentierhaltung. Inzwischen steht aber auch fest, dass Tausende unentdeckte Methanlecks an Gasleitungen und in Anlagen zur Erdöl- und Erdgasförderung einen großen Anteil an der Methankonzentration in der Atmosphäre haben. Dieser Punkt ist sowohl Teil des Problems, könnte aber auch Teil der Lösung sein. Denn diese Lecks zu finden und zu schließen, hätte auch wirtschaftliche Vorteile. Noch nicht bezifferbar dagegen ist der Anteil der auftauenden Permafrostböden. Diese bisher dauerhaft durchgefrorenen Erdschichten tauen aufgrund der Erderwärmung langsam auf und geben bisher gespeichertes Methan frei. Ein Prozess, der selbst bei Einhaltung des 2-Grad-Ziels wohl nicht mehr zu stoppen sein wird.

 

Am 03.12.22 15:45 - 16:30 Uhr auf 

phoenix: Wildes Elsass

Das Elsass ist eine ganz besondere Region im Herzen Europas, in der es noch wahre Naturschätze in großer Vielfalt gibt. Zwischen Rhein und Vogesen treffen Wärme und Farbenpracht des Mittelmeers auf ein eisiges Gebirge. Hier liegen inmitten der Kulturlandschaft sehr unterschiedliche Lebensräume. Der fliegende Storch, Symboltier der Region, führt die Zuschauer zu diesen Naturoasen mit ihren dort heimischen Tierfamilien.
(Wdh. morgen 9.45-10.30 Uhr)

 

Am 03.12.22 16:15 - 17:00 Uhr auf 

BR: Unsere Erde aus dem All - Welt im Wandel

Die dreiteilige Serie gehört zu den ambitioniertesten Naturfilmproduktionen der letzten Jahre. Erstmals werden Kameras eingesetzt, die an Satelliten die Erde umkreisen. Drohnenaufnahmen zeigen den blauen Planeten aus neuen Perspektiven. In der ersten Folge geht es um eine gigantische, bis dato unbekannte Kolonie von Kaiserpinguinen der Antarktis, weit größer, als bislang geschätzt. Die Aufnahmen zeigen aber auch, wie drastisch wir Menschen durch unser Verhalten unseren Heimatplaneten verändern.

 

Am 03.12.22 16:30 - 17:15 Uhr auf 

phoenix: Die Cevennen - Frankreichs unberührter Süden

Gewaltige Hochplateaus, Karstlandschaften, tiefe Schluchten und ausgedehnte Wälder: Im Süden Frankreichs erstrecken sich die Cevennen über die Departements Lozère, Gard und Hérault. 1970 wurde der Cevennen-Nationalpark gegründet, einer der größten Nationalparks Frankreichs. 2011 erklärte die UNESCO die Region zum Welterbe. Der Film geht auf Entdeckungsreise in eine einmalige Landschaft mit einzigartiger Tier- und Pflanzenwelt.
(Wdh. morgen 10.30-11.15 Uhr)

 

Am 03.12.22 17:00 - 17:45 Uhr auf 

BR: Von Bäumen im Hochgebirge

Die Alpen sind der extremste Standort in Europa für jedwede Vegetation. Autor Dieter Wieland zeigt in dieser Dokumentation Standorte und Wuchsformen der äußerst selten gewordenen Zirben, von Spirken und uralten Eiben. Stabilen Bergwald pflanzt nur die Natur, nicht das Forstamt.

 

Am 03.12.22 18:30 - 20:00 Uhr auf 

ARD: Der Ranger - Wolfsspuren

Fernsehfilm. Als Ranger in den kanadischen Wäldern hat Jonas Waldek in den letzten fünf Jahren viel Erfahrung gesammelt. In seinen Heimatort Stadt Wehlen und den Nationalpark Sächsische Schweiz zurückgekehrt, ist er nun seit einigen Monaten mit seinen neuen Kollegen im Einsatz, um den Erhalt der einzigartigen Landschaft und Tierwelt zu sichern. Ein ständiger Drahtseilakt zwischen Naturschutz und wirtschaftlichen Interessen, denn vom Tourismus lebt die ganze Region.

 

Am 03.12.22 20:15 - 21:45 Uhr auf 

hr: Elstners Reisen - Die Retter der Raubkatzen

Frank Elstner und sein Begleiter, der Zoodirektor Matthias Reinschmidt, begleiten unter anderem ein Team der Tierschützer von "Vier Pfoten e.V.", die zwei aus schlechter Haltung gerettete Tiger nach Südafrika bringen wollen. In Südafrika bauten die Tierschützerinnen und Tierschützer vor einigen Jahren eine Auffangstation namens "Lionsrock" für Tiger und Löwen. Hier werden die Tiere in Gruppen sozialisiert und dürfen ihr restliches Leben naturnah verbringen. Auf der Station lernt Frank Elstner auch viel über die Probleme der Löwen in Südafrika. Er macht etwas, das für ihn völlig neu ist.
(Wdh. kommende Nacht 3.40-5.10 Uhr)

 

Am 03.12.22 21:45 - 23:15 Uhr auf 

hr: Wölfe und Luchse in Norddeutschland

Seit 2015 laufen in der Lüneburger Heide Wölfe eines bestimmten Rudels durch Dörfer, folgen Spaziergängern, betteln an Autofenstern und verängstigen die Menschen in der Heide. Muss man vor ihnen Angst haben? Wie verhält man sich, wenn man ihnen begegnet? Wie schützt man Weidetiere? Wie gehen die Menschen in Nachbarländern mit den Tieren um, dort, wo sie nie ganz ausgerottet wurden? Ein spannendes Roadmovie zu einem hochaktuellen und heiß debattiertem Thema.

 

Am 04.12.22 09:15 - 09:40 Uhr auf 

arte: Haben Tiere ein Ich?

Was Tiere nicht alles können: Einige sind pfeilschnelle Jäger, andere haben ein verblüffendes Orientierungsvermögen. Aber in einem sind wir Menschen ihnen doch meilenweit überlegen: dem Bewusstsein. Tiere verfassen schließlich keine Gedichte oder denken sich komplizierte physikalische Theorien aus. Aber heißt das, dass sie wirklich überhaupt kein Bewusstsein von sich und der Welt haben?

 

Am 04.12.22 14:50 - 15:30 Uhr auf 

3sat: Amerikas Naturwunder - Yellowstone

Es gibt nur wenige Orte auf der Welt, die so atemberaubend und einzigartig sind wie der Yellowstone-Nationalpark. Schon früh erkannte man seine Besonderheit und so wurde er als erster Nationalpark der USA unter Schutz gestellt. Seine Artenvielfalt, seine unendlichen Wälder und weitläufigen Täler suchen ihres gleichen. Über einen Zeitraum von drei Jahren ist es den beiden preisgekrönten Filmemachern Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg gelungen, dieses faszinierende Naturwunder mit seinen spektakulären Landschaften und spannendem Tierverhalten umfassend zu porträtieren.
(Wdh. kommende Nacht 1.50-2.35 Uhr)

 

Am 04.12.22 15:30 - 16:15 Uhr auf 

3sat: Amerikas Naturwunder - Die Everglades

Die Everglades, die größte subtropische Wildnis der USA, bieten einen Lebensraum für eine Vielzahl an unterschiedlichen Arten. Die Dokumentation begleitet ein Alligatorweibchen, das sein Leben und die Aufzucht seines Nachwuchses in den Everglades meistert. Seit Generationen wird diese Oase von Alligatoren bewohnt und bietet gerade in der Trockenzeit ein Überangebot an Nahrung.
(Wdh. kommende Nacht 2.35-3.15 Uhr)

 

Am 04.12.22 16:15 - 17:00 Uhr auf 

3sat: Amerikas Naturwunder - Olympic

Im Nordwesten der USA prallt der Pazifik mit besonderer Wucht auf den amerikanischen Kontinent. Dort liegt der Olympic-Nationalpark, benannt nach dem über 2428 Meter hohen Mount Olympus. Die Küste des Nationalparks wird von den Naturgewalten geformt. Verschiedene Lachsarten wandern zum Laichen in die Flüsse des Olympic-Nationalparks. Es ist eine Reise ohne Wiederkehr. Für den Nachwuchs geben sie ihr Leben. Sie sind aber auch die Nahrungsgrundlage von Fischottern und anderen Tieren im gemäßigten Regenwald.
(Wdh. kommende Nacht 3.15-4.00 Uhr)

 

Am 04.12.22 17:00 - 17:45 Uhr auf 

3sat: Amerikas Naturwunder - Die Great Smoky Mountains

Der "Great Smoky Mountains"Nationalpark besteht zu etwa 95 Prozent aus Wäldern. Ein Viertel davon ist unberührter Urwald mit einer erstaunlichen Pflanzenvielfalt. Vor allem im Indian Summer leuchten die Hänge in allen erdenklichen Rot und Gelbtönen. Neben seiner botanischen Vielfalt ist der Nationalpark auch berühmt für sein Tierreich. Schwarzbären ernten im Sommer wie Affen Wildkirschen in den Baumwipfeln, wilde Truthühner liefern sich auf den Lichtungen erbitterte Rangkämpfe, und eine Vielzahl von Salamandern lebt an den Ufern der kristallklaren Bäche.
(Wdh. kommende Nacht 4.00-4.40 Uhr)

 

Am 04.12.22 18:30 - 20:00 Uhr auf 

ARD: Der Ranger - Vaterliebe

Fernsehfilm. Gelockerte Halteseile an Wanderwegen, mutwillig zerstörte Wegweiser im Nationalpark. Jonas vermutet Saboteure am Werk, die die Touristen abschrecken wollen und dabei zu drastischen Mitteln greifen. In der Vorahnung, dass die vermeintlichen Naturschützer noch mehr geplant haben, ermahnt er sein Team und die Wandergruppen zu besonderer Vorsicht und Aufmerksamkeit. Derweil hat sich Unternehmer Nollau entschieden, komplett auf Tourismus zu setzen und seinen alten Bergstollen um einen Kletterpark zu erweitern.

 

Am 04.12.22 19:15 - 20:15 Uhr auf 

ZDF: Abenteuer Winter - Tiere im Schnee

"Spione im Tierreich" im Wintereinsatz: Hightech-Minikameras der neusten Generation, versteckt in ultrarealistischen Tierrobotern und künstlichen Schneebällen, beobachten Bären, Papageien, Kängurus und andere ganz nah bei Spiel und Spaß im Schnee.

 

Am 05.12.22 10:35 - 11:20 Uhr auf 

hr: Wales - Großbritanniens wilder Westen

Eine Vielfalt, von der kaum jemand weiß, fast unberührte Lebensräume und pure Wildnis zwischen Küste und Gebirge - das ist Wales. Eine Region voll ungebändigtem Leben, voller Mythen und Legenden, die einst sogar J.R.R. Tolkien zu seiner weltberühmten „Herr der Ringe“-Trilogie inspirierte. Zwei Jahre lang hat der Naturfilmer Hans-Peter Kuttler Großbritanniens wilden Westen porträtiert und seine raue Schönheit eingefangen. Seine Dokumentation nimmt den Zuschauer mit in den walisischen Norden nach Snowdonia, zu den Brecon Beacons im Süden und auf die Insel Skomer, Heimat von bis zu einer Dreiviertelmillion Seevögel.

 

Am 05.12.22 10:45 - 11:25 Uhr auf 

arte: Percheron - Das Kraftpaket mit einer Pferdestärke

In der Landwirtschaft im Nordwesten Frankreichs waren Percheron-Pferde von jeher unverzichtbar. Diese großen, kräftigen Tiere pflügten die Felder, zogen Baumstämme aus den Wäldern und Postkutschen übers Land. Als nach dem Zweiten Weltkrieg immer mehr Maschinen Einzug hielten, entsorgte man die verbliebenen Rösser in Schlachthöfen. Heute erobern sie Frankreich und die Herzen der Menschen zurück, auch durch mehr ökologisches Bewusstsein. So helfen Percherons bei der Feldbestellung, der Ernte, der Waldrodung und auch im Weinanbau. Züchter und Ausbilder haben zudem weitere Einsatzmöglichkeiten der Tiere entdeckt: Die Pferde sind heute im Polizeidienst oder ziehen romantische Hochzeitskutschen. Sogar zu Reitpferden werden Percherons inzwischen ausgebildet.

 

Am 05.12.22 20:15 - 21:00 Uhr auf 

ARD-alpha: Chinas wilde Berge

Die Wälder des Nationalparks Fanjing in der chinesischen Provinz Guizhou sind unberührt und dank der Bemühungen des Reservatleiters Yang Yequin geschützt. Doch er wird sich demnächst als Forschungsleiter zurückziehen. Sein Nachfolger Nui Kefeng hat sich entschieden, mit Überwachungskameras zu arbeiten, die herausfinden sollen, wie sich die letzten 700 noch lebenden Guizhou-Goldaffen verhalten, wenn keine Beobachter in der Nähe sind. Dabei erwartet die Forscher eine erstaunliche Überraschung.
(Wdh. morgen 16.05-16.50 Uhr)

 

Am 05.12.22 21:00 - 21:50 Uhr auf 

ARD-alpha: Gorillas unter Stress

Hoffnung für die letzten Berggorillas der Erde! Ende 2018 ging eine großartige Nachricht um die Welt: Die Zahl dieser Menschenaffen ist auf mehr als 1.000 gestiegen! Nach der jüngsten Zählung der freilebenden Primaten werden aktuell 1.063 vermeldet! Doch in der seltenen Erfolgsstory im Schutz bedrohter Tierarten zeigen sich jetzt auch Schattenseiten.
(Wdh. morgen 14.45-16.00 Uhr)

 

Am 05.12.22 21:50 - 22:15 Uhr auf 

ARD-alpha: Spionieren für den Artenschutz

Mit Hightech im Wald gelingen ungewöhnliche, ganz private Einblicke in die „gute Stube“ seltener Tierarten. „Die Nordreportage“ zeigt spektakuläre Aufnahmen aus dem Zusammenleben von Schwarzstorch & Co. und begleitet Artenschützende in Niedersachsen, die ganz praktisch und oft mit hohem Einsatz helfen.

 

Am 05.12.22 22:15 - 22:20 Uhr auf 

ARD-alpha: Warum ist Artenvielfalt so wichtig?

Fast unbemerkt von der weltweiten Diskussion um den Klimawandel spielt sich in den Ökosystemen unserer Erde ein Drama ab: Das größte Artensterben seit dem Ende der Dinosaurier. Täglich verschwinden heute bis zu 130 Tier- und Pflanzenarten von unserem Planeten. Seit Beginn der Industrialisierung ist bis heute die Hälfte der lebenden Korallen ausgestorben. Die Waldfläche ist weltweit um 1/3 zurückgegangen und 85 Prozent der Feuchtgebiete auf der Erde sind verschwunden. Zu oft werden die beiden Krisen Klimawandel und Artensterben nebeneinander betrachtet, doch sie hängen unmittelbar miteinander zusammen. Vor allem kann ein aktiver Artenschutz gleichzeitig ein großer Hebel zur Bewältigung der globalen Erwärmung sein: wiedervernässte Moore speichern in großem Stile Kohlendioxid und artenreiche Wälder kühlen unseren Planeten.
(Wdh. morgen 16.00-16.05 Uhr)

 

Am 05.12.22 23:50 - 00:20 Uhr auf 

tagesschau24: Brennholz und Briketts

Wer Wald hat, kann vom Boom profitieren. Carl Ferdinand von Lüninck besitzt 3.000 Hektar Wald im Hohen Fläming. Das ist mehr als das gesamte Gelände des Hauptstadt-Flughafens. Er könnte Holz verkaufen ohne Ende, denn die Nachfrage ist enorm. Was spürbar zugenommen hat, ist der illegale Holztransport. Kollegen von ihm hätten die Bestände zum Teil sogar mit GPS gesichert. Die Reportage begleitet sowohl Menschen auf der Suche nach bezahlbarer Wärme als auch jene, die durch die Krise deutlich gefragter sind, bei den Vorbereitungen auf den Winter.
(Wdh. übermorgen 23.00-23.30 Uhr)

 

Am 06.12.22 00:05 - 01:20 Uhr auf 

arte: Eami, der Geist des Waldes

Mit „Eami, der Geist des Waldes“ reisen wir in den paraguayischen Amazonas-Regenwald, den Gran Chaco, aus dem das indigene Volk der Ayoreo aufgrund intensiver Rodung vertrieben wurde. Der Dokumentarfilm zeigt die Exilerfahrung des einst hier beheimateten Volkes, das nun anderswo leben muss. Paz Encina erzählt die auf mündlichen Ayoreo-Berichten beruhende Geschichte des Jungen Eami, dessen Name „Wald“ und auch „Welt“ bedeutet. In die dokumentarische Form fließen fiktionale Elemente ein und vermischen sich mit der Erfahrung einer Mennonitenfamilie. Die Mennoniten haben einen großen Teil der Chaco-Region besetzt und den Versuch unternommen, die Ayoreo zum Christentum zu bekehren. Der Gran Chaco hat die weltweit höchste Rodungsquote. In diesem Gebiet werden zurzeit 25.000 Hektar Wald monatlich gerodet, das heißt durchschnittlich 841 Hektar Wald pro Tag und 35 Hektar pro Stunde. Nur dank eines Schutzgebietes, das der Gemeinschaft der Totobiegosode offiziell zugesprochen wurde, ist überhaupt etwas vom Wald übriggeblieben. Die Ureinwohner nennen diese Ansiedlung „Chaidí“: „Ort der Ahnen“ oder „Ort, an dem wir immer gelebt haben“. Heute ist er Teil des Natur- und Kulturerbes der Ayoreo-Totobiegosode .

 

Am 06.12.22 03:40 - 04:00 Uhr auf 

mdr: Unsere Wälder - Nonstop

Vor unserer Haustür liegt eine uns oft unbekannte Welt – der Wald. Er ist Naherholungsgebiet, wirtschaftliche Nutzfläche und ein Refugium für viele seltene Pflanzen und Tiere. Dabei ist er so unterschiedlich wie die Baumarten, die wir in ihm finden können. Von den stark waldbrandgefährdeten Kieferwäldern wie in der Muskauer Heide über die Wasserwälder an der Mittelelbe, die teilweise an den Amazonas erinnern, bis zu den Gebirgswäldern im Harz und Erzgebirge reicht dabei die Palette. Vereinzelt kann man auch noch den Wald finden, der hierzulande vor dem Menschen und seiner großflächigen Umgestaltung typisch war. Auf der Hohen Schrecke in Thüringen ist das beispielsweise möglich. Die vielen Buchen bilden dort mit ihren silbergrauen Stämmen die Säulen eines riesigen Walddoms. Tauchen Sie ein in diese Welten und lernen Sie die Pflanzen und Tiere kennen, die im Wald und von diesem leben.

 

Am 06.12.22 09:00 - 10:30 Uhr auf 

arte: Amerikas beste Idee - 150 Jahre Nationalparks in den USA

Fauchende Geysire, brodelnde heiße Quellen und wilde Tiere wie Bären und Wölfe: Diese Naturschönheiten und noch viel mehr hat der Yellowstone-Nationalpark in den Rocky Mountains zu bieten. Nur wenige Orte auf der Welt sind so atemberaubend wie Yellowstone. Schon früh erkannte man das und so wurde er als erster Nationalpark der Welt unter Schutz gestellt. 150 Jahre später gibt es in den USA 63 Nationalparks. Der Film nimmt die Zuschauer und Zuschauerinnen mit auf eine Reise durch einige dieser spektakulären Naturwunder.

 

Am 06.12.22 10:30 - 11:05 Uhr auf 

arte: Die Wildnis der USA- Herbst

Herbst in Amerika: Die Blätter färben sich bunt, bevor das Laub zu Boden sinkt. Die Wildtiere stehen vor einer Entscheidung: hierbleiben und sich auf den Winter vorbereiten oder sich auf Wanderung begeben? Millionen Wasservögel schwingen sich in die Lüfte, um in Richtung Süden zu ziehen. Wer jedoch bleibt, legt Vorräte an: Bieber sammeln Äste und Eichhörnchen legen Verstecke für ihre Nüsse an. Obwohl die Wildtiere der USA so verschieden mit dem Herbst umgehen, ist es für sie die geschäftigste Jahreszeit.
(Direkt im Anschluss die Folge über den Winter, bis 12.05 Uhr)

 

Am 06.12.22 10:30 - 11:15 Uhr auf 

hr: Deutschlands neue Wildnis

Deutschland ist ein Land der Gegensätze. Auf der einen Seite Verstädterung, extrem dichte Verkehrswege, Industrie, intensivste Landwirtschaft. Doch seit ein paar Jahren gibt es hier auch Wildnis - mit ungehemmter Naturentwicklung. Entstanden aus Industriebrachen oder verlassenen Truppenübungsplätzen. Und mittendrin sogar ein großes, von Manchen gefürchtetes Raubtier: der Wolf. Der Film von Heribert Schöller taucht tief ein in diese neue Wildnis, von der viele Tiere profitieren. Durch alle Jahreszeiten entführt der Film in die neue Wildnis mit ihren außergewöhnlichen Lebensräumen.

 

Am 06.12.22 13:20 - 13:45 Uhr auf 

3sat: Mehr als Moor

Vorarlberg ist nicht nur ein Land der Berge und Seen, sondern auch ein Land der Moore. Mehr als 1500 Moore und Teilmoore befinden sich im westlichsten Bundesland Österreichs. Insgesamt sind es über 7100 Hektar. Es sind Lebensräume für seltene Pflanzen und Tiere, Wasserspeicher und Naherholungsgebiete für Menschen. Der Film zeigt die Einzigartigkeit dieser Landschaftsformen und stellt Menschen vor, die sich um ihre Erhaltung bemühen.

 

Am 06.12.22 16:05 - 16:50 Uhr auf 

3sat: Planet der Spatzen

Von Metropole zu Metropole folgt Kurt Mayer in spektakulären Bildern kleinen unscheinbaren Vögeln: den Spatzen, vor deren Aussterben bereits gewarnt wird. Der Filmemacher beobachtete das Leben der Vögel in unterschiedlichsten Konditionen und unternimmt dazu eine Reise um die Welt. Die aufwendige Tierdokumentation führt von Kairo über New York nach Peking, Moskau, Wien und Paris und zeigt in kleinen Geschichten und großartigen Bildern, wie nahe der Haussperling an der Seite des Menschen lebt.
(Wdh. kommende Nacht 3.15-4.00 Uhr)

 

Am 06.12.22 19:30 - 20:15 Uhr auf 

ZDFinfo: Bigfoot - Mythos auf dem Prüfstand

Eine beliebte Legende der nordamerikanischen Folklore wird auf den Prüfstand gestellt: Bigfoot. Durchstreift die Rocky Mountains und die Appalachen wirklich ein "Sasquatch", wie "Bigfoot" in Kanada heißt, also ein "stark behaarter Mensch", gar eine riesige Bestie, drei Meter groß, unermesslich schwer und auch noch übel riechend? Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren der "Bigfoot"-Forscher. Geschildert wird auch die Geschichte um das Foto eines riesigen menschlichen Fußabdrucks, das 1951 um die Welt ging: Der Fotograf Eric Shipton löste damals mit diesem Bild, aufgenommen im Himalaya, einen echten Hype aus. Seitdem streiten Wissenschaftler über die Existenz dieses menschenähnlichen Affen, zu dem der Fußabdruck gehören soll.

 

Am 06.12.22 19:45 - 19:50 Uhr auf 

ARD: Rettet den Gartenschläfer!

Thomas D begibt sich auf Spurensuche in Sachen Gartenschläfer. Das Nagetier, das früher in weiten Teilen Europas seine Heimat hatte, lässt sich heute kaum noch blicken. Wer genau dieser Gartenschläfer ist und warum er immer seltener wird, erklärt Thomas D bei „Wissen vor acht – Natur“.

 

Am 07.12.22 00:25 - 02:00 Uhr auf 

arte: Vielfalt statt Artensterben - Die Menschheit am Scheideweg

Die Dokumentarfilmerin Lourdes Picareta begleitet Männer und Frauen rund um den Globus bei ihrem täglichen Kampf gegen das Artensterben: brasilianische Ärztinnen, die sich um Tiere kümmern, die bei Waldbränden im Amazonas schwer verletzt wurden; Wissenschaftler und Forscherinnen, die in der Karibik Korallenriffe pflegen und neu aufbauen; europäische Bauern, die ihre Wirtschaftsweise konsequent umstellen, um kleine Vögel und Schmetterlinge zu schützen. Ihre Botschaft: Man kann schon etwas gegen das weltweite Artensterben tun. Nur einfach wird das nicht.