Fernseh-Tipps rund um Wald und Natur

Am 15.06.19 06:20 - 07:05 Uhr auf
ZDFneo: Die Weltenveränderer
7,6 Milliarden Menschen sind wir demnächst und in nicht so ferner Zeit werden wir noch viel mehr sein. Zählt man alle Menschen zusammen, die jemals gelebt haben, kommt man auf eine Zahl von etwa 100 Milliarden. Kein anderes Lebewesen hat die Erde so tiefgreifend und in einem solchen Tempo umgestaltet wie der Mensch. Aber weil wir oft die Folgen unserer Handlungen nicht richtig einschätzen können, haben viele Veränderungen ungeahnte Nebenwirkungen nach sich gezogen. Wäre der Planet ohne uns besser dran? Wie konnte sich der Mensch überhaupt so erfolgreich auf der Erde ausbreiten? Dirk Steffens stößt in Lascaux auf etwa 20.000 Jahre alte Höhlenmalereien. Sie zeigen wilde Tiere – solche, die es tatsächlich gegeben hat, aber auch Fantasiegeschöpfe. Die frühen Kunstwerke sind ein Beleg für die Fähigkeit des Menschen, über Ideen und Symbole zu kommunizieren. Es ist unter anderem diese Fähigkeit, die ihn von allen anderen Tieren unterscheidet und ihm half, Katastrophen zu überstehen, die ganze Erde zu besiedeln und Welten für immer zu verändern. Der Mensch war schon lange in der Lage, ausgefeilte Werkzeuge und Waffen herzustellen. Aber erst die besondere Art sich zu verständigen ermöglichte eine neue Form der Kooperation. Dass wir imstande sind, durch Kooperation gemeinsame Ziele zu verfolgen, könnte heute einen neuen Weg weisen – in einer Zeit, in der Herausforderungen wie der Klimawandel globale Dimensionen annehmen.

Am 15.06.19 07:40 - 08:05 Uhr auf
arte: Holzkohle - Verfeuern wir edles Tropenholz?
Grillen - im Garten, in Parks und auf öffentlichen Plätzen - wird immer populärer. Zutat Nummer eins: Grillkohle. Doch leider stammen nur 20 Prozent des Holzes für die Herstellung aus heimischen Wäldern. Die schlechte Nachricht: Ein Großteil der Holzkohle wird aus tropischen oder subtropischen Gebieten importiert. Verfeuern wir mit unserer Grillkohle etwa wertvolles Tropenholz? Um das herauszufinden, begibt sich "Xenius"-Moderator Philip Häusser auf die Suche. Woher kommt das Holz für die Herstellung wirklich? Den Prozess der Herstellung lernt Philip Häusser in einer heimischen Holzkohlefabrik kennen. Im experimentellen Rahmen zeigt er zudem, wie sich Holz Schritt für Schritt in Holzkohle verwandelt. Aber lässt sich Tropenholz in der Kohle nachweisen? Gemeinsam mit Experten aus dem Thünen-Institut untersucht Philip Häusser verschiedene Holzkohleproben und schickt handelsübliche Grillkohle aus dem Baumarkt ins Rennen gegen heimisch produzierte und selbst hergestellte Holzkohle.

Am 15.06.19 08:15 - 08:25 Uhr auf
ARD: Lerche, Kibitz, Star - Singvögel in Gefahr
Sendung für Kinder und Jugendliche, die ein aktuelles Problem in knapp 10 Minuten erklärt.

Am 15.06.19 08:30 - 09:15 Uhr auf
ZDFneo: Der Malaiische Archipel – Dem Leben auf der Spur
Schon bevor Darwin seine berühmte Theorie der Entstehung der Arten veröffentlichte, brachte die südostasiatische Inselwelt einen Mann auf die Fährte der Evolution: Alfred Russel Wallace. Dirk Steffens folgt seinen Spuren durch Indonesien und Malaysia.

Am 15.06.19 09:30 - 10:00 Uhr auf
BR: Die Elefanten von Hwange
Als der Hwange-Nationalpark im Südosten von Simbabwe 1930 gegründet wurde, um Elefanten Schutz zu bieten, lebten nur noch etwa 1.000 ihrer Art in der 15.000 Quadratkilometer großen Savanne südlich des Sambesi-Flusses. Doch schon bald bot der Park nicht nur Elefanten, sondern auch Giraffen, Antilopen und vielen anderen Tierarten einen sicheren Lebensraum. Heute sind die meisten Tiere hier wieder bedroht. Denn in den vergangenen Jahrzehnten ist die Elefantenpopulation dramatisch angewachsen: Etwa 40.000 Tiere beanspruchen den Hwange-Nationalpark fast ausschließlich für sich, dem hält die Vegetation nicht stand. Kleinere Tiere wie Gnus oder Riedböcke kommen kaum noch zum Zug, bestimmte Antilopenarten sind im Park inzwischen nicht mehr zu sehen. Selbst Raubtiere sind jetzt von den vegetarischen Dickhäutern bedroht, denn wenn Gazellen und Antilopen verschwinden, bleibt ihnen nichts mehr für die Jagd. So könnte hier selbst der afrikanische Wildhund, eines der bedrohtesten Tiere des Kontinents, ein Opfer der Elefanten werden.

Am 15.06.19 13:55 - 14:25 Uhr auf
hr: Bruno und der Bär
In der südlichsten alpinen Region Europas, den Abruzzen, gibt es noch etwa fünfzig Abruzzenbären. Für sie, Wolf, Wildpferd und Co. setzen sich Bruno D'Amicis und die "Rewilding Apennines"-Initiative ein. Die Abruzzenbären sind eine Unterart der Braunbären, die nur im italienischen Nationalpark Abruzzen-Latium-Molise und seiner Umgebung vorkommt. Fünfzig Abruzzenbären - das ist trotzdem zu wenig, um eine sichere Zukunft für das Wahrzeichen dieser Region zu garantieren. Fast die Hälfte des Bärennachwuchses überlebt das erste Jahr nicht. Das soll sich jetzt mithilfe eines engagierten Wildtierfotografen und der Rewilding Europe Initiative ändern.
(Wdh. übermorgen 10.00-10.30 Uhr)

Am 15.06.19 15:00 - 15:45 Uhr auf
phoenix: Unser Wald - Zoff im deutschen Forst
Er ist Sehnsuchtsort, Mythos und Identitätsstifter - der deutsche Wald. Gut ein Drittel der Bundesrepublik ist heute bewaldet - ungefähr die Hälfte davon in Staatshand, gehört also uns Bürgern. Deutschland ist Spitzenreiter in der Forstwirtschaft. Die Bundesrepublik hat die größten Holzvorräte in ganz Europa, mehr noch als die Finnen oder Schweden. Doch um unseren Forst ist ein erbitterter Streit entbrannt, denn er soll Unglaubliches leisten: Sauberes Wasser und gute Luft generieren, nachhaltige Roh- und Brennstoffe liefern, CO2-Emissionen limitieren, Naturschutz und Erholung garantieren. Kann all das gleichzeitig funktionieren? Die Forstwirtschaft ist gespalten: Einige sind überzeugt, dass die Natur sich am besten selbst reguliert. Die meisten privaten Waldbesitzer und Förster sind dagegen Verfechter eines Kulturwaldes, also eines kontinuierlich gepflegten Waldes. Sie bezeichnen die Naturwald-Verfechter als Ideologen. Wer kann es besser, die Natur oder der Förster?
(Wdh. morgen 9.00-9.45 Uhr)

Am 15.06.19 15:45 - 16:30 Uhr auf
phoenix: Der Schwarzwald - Wildnis mit Aussicht
Die Dokumentation folgt dem Verlauf der Jahreszeiten in Deutschlands höchstem Mittelgebirge, dem Schwarzwald. In dem Naturidyll im Herzen Europas haben Menschen vielerorts den Weg gefunden, Tradition und Moderne, Natur und Kultur harmonisch zu vereinen. Im Schwarzwald lebten einst Bären und Wölfe, seine urtümlichen Wälder bildeten den Grundstoff für Legenden und Märchen. Die großen Raubtiere sind heute verschwunden, wahre Wildnis ist nur noch in den ausgedehnten Naturschutzgebieten zu finden. Dort leben auch seltene Tiere wie der Auerhahn und der Salamander. Selbst die Wildkatze, die im Schwarzwald als ausgestorben galt, kehrt hier und da wieder zurück. Das Reh hingegen ist überall im Schwarzwald zu Hause. Die Region ist heute dicht bewohnt, doch es gibt auch noch einsame Bauernhöfe. Während in den Höhenzügen Weidewirtschaft betrieben wird, hat sich in den Tälern Industrie angesiedelt. Die meisten Besucher kommen in den Schwarzwald, um die Natur als Wanderer, Sportler oder Pilzsucher zu erleben.
(Wdh. morgen 9.45-10.30 Uhr)

Am 15.06.19 16:15 - 17:00 Uhr auf
BR: Chiemgau im Wandel - Hochwasser und Zombiebäume
Klima, Tierwelt und Landschaft haben sich im Chiemgau verändert, und es scheint, als vollziehe sich dieser Wandel immer schneller. Filmautor Jan Haft zeigt die Vielfalt der Natur dieser besonderen Landschaft, und wie entscheidend der Einfluss des Menschen auf die Chiemgauer Landschaft ist.
(Wdh. kommende Nacht 2.30-3.15 Uhr)

Am 15.06.19 18:10 - 19:10 Uhr auf
ServusTV: Giganten des Tierreichs - Australien & Asien
Der Biologe Patrick Aryee reist nach Australien und in den Norden Asiens, um die erstaunlichen Gründe zu erkunden, weswegen sich manche Lebewesen in der Tierwelt zu riesigen Giganten entwickelt haben. Der Biologe geht unter Wasser mit Walhaien auf Tuchfühlung. An Land begegnet er von Angesicht zu Angesicht dem Komodowaran. Von der Begegnung mit dem Großen Panda ist Patrick Aryee zutiefst berührt. Doch der Biologe zeigt anhand dieser Begegnungen auch auf, wie große Tiere es schaffen, anhand ihrer Größe zu überleben: Denn wegen ihrer Größe können sie sich leichter warm halten, sie wurden zu Jägern großer Beutetiere, und nicht zuletzt beeindruckt ihre Größe auch das andere Geschlecht. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, welche tierischen Giganten einst die Erde beherrschten: etwa die Megalania, eine sieben Meter lange Eidechse, die in der Urzeit gelebt und sich von riesigen Beuteltieren ernährt hat.

Am 15.06.19 19:10 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Die geheimnisvolle Welt der kleinen Tiere
Es gibt viele Vorteile, wenn man klein ist, besonders in der Tierwelt. Doch die tierischen Winzlinge müssen auch zahlreiche Opfer erbringen. Deshalb haben manche von ihnen Strategien entwickelt, um wirklich alle Vorteile ihrer Winzigkeit auszuschöpfen. Anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und fortgeschrittenster Technologie wird die faszinierende Welt der kleinesten Tiere der Welt beleuchtet. Manche Winzlinge der Natur können ein vielfaches ihres Körpergewichts tragen. Gewisse Schlangenarten auf Martinique müssen einen hohen Preis für ihre Kleinheit zahlen, sind sie doch so klein, dass sie auf einer Cent-Münze Platz haben. Die Lemuren auf Madagaskar haben mit ihrer geringen Größe eine einzigartige Lücke im Ökosystem geschlossen. Ob ihre Kleinheit ihnen bei der Jagd hilft oder beim Verstecken und Überleben, diese winzigen Helden der Natur sind erstaunlich!

Am 15.06.19 22:40 - 23:35 Uhr auf
arte: Die Wiedergeburt des Mammuts
Es klingt wie Science-Fiction: Mit Hilfe von Zellproben wollen Wissenschaftler die Gene des Mammuts in das Erbgut des asiatischen Elefanten einschleusen - und so einen Klon erzeugen. Lässt sich das vor Jahrtausenden ausgestorbene Wollhaarmammut tatsächlich wieder zum Leben erwecken? Die Dokumentation begleitet zwei internationale Forscherteams bei ihrem einzigartigen Projekt und ist unter anderem bei der Autopsie eines schockgefrorenen Mammuts in Sibirien dabei.

Am 16.06.19 07:00 - 08:00 Uhr auf
ZDFinfo: Die sterbenden Inseln - Kiribati und der Klimawandel
Die Bewohner des pazifischen Inselstaates Kiribati brauchen eine neue Heimat: Ihr Eiland versinkt im Meer. Der ehemalige Präsident Anote Tong reist um die Welt, auf der Suche nach Perspektiven. Der Anstieg des Meeresspiegels lässt den Menschen jedoch keine andere Wahl: Früher oder später müssen sie die Inseln verlassen. Noch ist nicht klar, wohin. Sie werden nicht die einzigen Klimaflüchtlinge auf der Welt bleiben.

Am 16.06.19 07:50 - 08:35 Uhr auf
ZDFneo: Spione im Tierreich - Große Gefühle
Ultrarealistische Tierroboter spähen das Privatleben von Affen, Elefanten und vielen anderen aus. Sie zeigen extrem nah Liebe, Freundschaft und Familiensinn bei wilden Tieren. Mehr als 30 verschiedene Roboter mischen sich mit Mini-Kameras unter die Tiere. Die Zuschauer sehen sich mitten in Rudeln, Herden oder Familien. Die Undercover-Agenten finden Erstaunliches aus dem Privatleben unserer wilden Zeitgenossen heraus. Die technischen Wunderwerke imitieren Aussehen, Duft und Verhalten so genau, dass sie von den meisten Tieren nicht behelligt, von vielen sogar akzeptiert werden. Dadurch bekommen die Kameras tatsächlich Hautkontakt. Näher geht es nicht. Bei den afrikanischen Wildhunden erlebt ein „Undercover-Welpe“ liebevolle Schmusestunden der großen Kinderschar mit deren Eltern, aber auch bedrohliche Momente bei Angriffen von Löwen. Zwischen den Zähnen hindurch nach draußen schauen künstliche Krokodilbabys einer Panzerechse aus dem Maul, die als fürsorgliche Mutter den vermeintlichen Nachwuchs ins Wasser trägt. Lebendig scheinende Reiher- und Schildkröten-Imitate beobachten zwischen den Beinen einer Elefantenherde hingebungsvolle Zuwendung von Mutter, Tanten und Cousinen zu einem neugeborenen Elefanten. Ob Babysitten, Mutterliebe und Trauer bei Languren, Sinn für Behaglichkeit und Hygiene bei Flusspferden und Warzenschweinen, zärtliches Küssen oder Freudentänze bei Präriehunden und viele andere nahezu unbekannte Verhaltensweisen bei Tieren – die Kameras der Spionage-Roboter sind stets direkt dabei und interagieren sogar mit ihrem lebendigen Gegenüber. Ausgewählte Beispiele offenbaren die innere Anatomie der Roboter und erklären, wie diese genialen Apparate Bilder liefern, die uns zeigen: Bei vielen Tieren geht es privat nicht viel anders zu als bei uns Menschen.

Am 16.06.19 08:35 - 09:15 Uhr auf
ZDFneo: Spione im Tierreich - Schlaue Köpfe
Wieder spähen ultra-realistische Tierroboter Affen, Elefanten und viele andere aus. Sie zeigen extrem nah, was Tiere mit Grips und Tricks alles bewerkstelligen. Verschiedenste Roboter mischen sich mit Mini-Kameras unter die Tiere. Die Zuschauer sehen das Geschehen mit den Augen der Akteure aus ungewöhnlichen Blickwinkeln. Die Späh-Roboter finden erneut Erstaunliches aus dem Leben unserer wilden Zeitgenossen heraus. Die technischen Wunderwerke imitieren Aussehen, Duft und Verhalten so genau, dass sie von den meisten Tieren nicht behelligt, von vielen sogar akzeptiert werden. Dadurch bekommen die Kameras tatsächlich Hautkontakt. Näher geht es nicht. Bei einem „Fake-Orang“ muss man zweimal hinschauen, um ihn als Roboter zu erkennen. Er beobachtet lebendige Orang-Utans beim Nachahmen menschlicher Tätigkeiten wie dem Gebrauch von Seife oder dem Zersägen von Holz. Künstliche Seeschildkröten und Kugelfische beschatten Delfine beim Drogenkonsum. Ein täuschend echter Ara dokumentiert mit seiner Augenkamera, wie seine Artgenossen, Pekaris und Tapire Mineralerde als Nahrungsergänzungsmittel nutzen. Mit Kameras präparierte Fische nehmen ihren eigenen Diebstahl durch Fregattvögel auf, während ein fliegendes Tropikvogel-Double die Fischräuber aus der Luft filmt. Ein künstliches Affenkind ist Zeuge bei Schwimmunterricht und Turmspringen von Rhesus-Makaken. Ob bei Nüsse knackenden Kapuzineraffen, bei Muscheln brechenden See-Ottern oder eigensinnigen Elefanten-Babys – die Kameras der Spionage-Roboter sind stets direkt dabei und interagieren sogar mit ihrem lebendigen Gegenüber. Ausgewählte Beispiele offenbaren die innere Anatomie der Roboter und erklären deren Funktionsweisen, wie diese genialen Apparate Bilder liefern, die uns zeigen: Bei vielen Tieren geht es privat nicht viel anders zu als bei uns Menschen.

Am 16.06.19 12:00 - 13:00 Uhr auf
ARD-alpha: Nationalparks - Was sind sie wert?
Sie gelten als das Nationale Naturerbe Deutschlands: Nationalparks, wie das Niedersächsische Wattenmeer, der Kreidefelsen auf Rügen oder der Alpennationalpark Berchtesgaden. Naturnahe, weite Wälder und unverbaute Flusslandschaften sind nicht nur Rückzugsorte für Tiere und Pflanzen, deren Lebensraum zunehmend bedroht ist. Nationalparks sind auch für die Menschen wichtig, als Erholungsgebiete, als wirtschaftlicher Faktor im Standortwettbewerb der Regionen und nicht zuletzt als Raum, in dem sich unberührte Natur erforschen lässt. Planet Wissen zeigt, was einen Nationalpark ausmacht und wie man unberührte Natur überhaupt wiederherstellt.

Am 16.06.19 12:45 - 13:30 Uhr auf
BR: Die Rückkehr - Wölfe in Bayern
Seit 2014 haben sich die ersten Wolfs-Pärchen in Bayern gefunden. Im Veldensteiner Forst ist sogar schon das erste Rudel beobachtet und gefilmt worden. Höchstwahrscheinlich werden sich die Wölfe von dort aus weiter ausbreiten. Aber mit der Zahl der Wölfe werden auch die Konflikte zunehmen. Und noch hat die Politik für viele Probleme, die die Beutegreifer mit sich bringen, keine Lösung. Sind Elektrozäune genug Schutz für Rinder und Schafe? Werden sie sich im Alpenvorland errichten lassen, zumal auf den steilen Hängen der Almen? Wie gefährlich oder gefährdet sind Herdenschutzhunde? Welche Maßnahmen sind nötig, damit sie zwar Wölfe von den Nutztieren fernhalten, aber nicht Spaziergänger mit Hunden angreifen? Und vor allem: Wie behalten Wölfe ihre natürliche Scheu vor dem Menschen? In Niedersachsen und den östlichen Bundesländern laufen neugierige Wölfe offenbar Joggern mit Hunden hinterher und ziehen am helllichten Tag durch Dörfer. In Deutschland dürfen sogenannte "Problemwölfe" in letzter Konsequenz geschossen werden. Aber eine generelle, wenn auch staatlich kontrollierte Bejagung von Wölfen wäre derzeit undenkbar. Anhand der Entwicklung in Bayern haben wir die Chance, die Rückkehr eines faszinierenden, aber sehr umstrittenen Wildtiers in unsere Lebenswelt mitzuerleben sowie die durchaus kontroversen Reaktionen. Das Filmteam verfolgt aus nächster Nähe die jüngsten Geschehnisse, zeigt die vielen Fragen, die diese aufwerfen, und endet mit einem "open end" - ganz im Sinne dessen, was einer der Wissenschaftler sagt: "Die Rückkehr der Wölfe nach Bayern ist etwas Historisches."

Am 16.06.19 13:40 - 14:25 Uhr auf
ZDFneo: Auf die Größe kommt es an (1/2)
Der erste Teil des neuen Programms untersucht, was passieren würde, wenn die Umwelt und die Menschen vergrößert würden. Bis zu welcher Größe ist der Mensch überlebensfähig? Was würde ein beträchtliches Größenwachstum für Herz und Knochen bedeuten? Auch die Erde und die Sonne sind Gegenstand des spannenden Gedankenexperiments. Was würde theoretisch geschehen, wenn die Skalierung im Universum geändert würde? Eine Frage, die Astrophysiker zu neuen Erkenntnissen geführt hat.

Am 16.06.19 14:25 - 15:10 Uhr auf
ZDFneo: Auf die Größe kommt es an (2/2)
Die zweite Folge blickt auf die "Mini-Helden" des Universums. Ameisen können etwa das 500-Fache ihres eigenen Körpergewichts tragen und verkraften Stürze aus mehreren Metern Höhe ohne Blessuren. Wäre es also ein evolutionärer Vorteil für den Menschen, so klein wie Insekten zu sein? Neben vielen anderen Auswirkungen wäre die Lebensspanne dann sehr viel kürzer und die Gehirnleistung geringer.

Am 16.06.19 14:30 - 15:15 Uhr auf
BR: Ungeahnte Naturparadiese
Straßen, Hochspannungstrassen, Truppenübungsplätze und Flughäfen sind gefährlich - für Mensch und Tier. Doch so widersprüchlich es auch auf den ersten Blick erscheinen mag, für viele Pflanzen und Tiere sind diese Gebiete wichtiger Rückzugsort oder gar Fortpflanzungslebensraum. Nicht selten profitieren gerade besonders seltene Arten und finden auf Hochspannungstrassen, Truppenübungsplätzen oder Flughäfen ein ungeahntes Naturparadies.
(Wdh. morgen 10.25-11.10 Uhr)

Am 17.06.19 08:00 - 08:45 Uhr auf
arte: Mörderische Mieze - Die Katze
Katzen gelten als niedliche Schmusetiger mit hohem Flauschfaktor. Sie werden von allen geliebt und überall auf der Welt mit großer Hingabe umsorgt. Im Internet werden wir mit Cat-Content - Katzenbildern und -videos - geradezu überflutet. Doch trotz zehntausendjähriger Domestizierung und ganz abgesehen von dem guten Image in den sozialen Medien ist und bleibt das weltweit beliebteste Haustier vor allem eins: ein Raubtier. In gefährdeten Ökosystemen wie Neukaledonien und Australien richten Katzen großen Schaden an, indem sie Jagd auf bedrohte Arten machen. Zehn Reptilienarten wurden von Katzen bisher schon ausgerottet.

Am 17.06.19 08:50 - 09:50 Uhr auf
D-MAX: Die Wildlife-Cops
Der Bundesstaat Washington, im äußersten Nordwesten der USA, ist geprägt durch eine artenreiche Flora und Fauna. Doch auch der Mensch hat die Natur längst erobert - oft mit gravierenden Folgen! Denn Wilderei oder illegaler Tierhandel sind keine Kavaliersdelikte. Niemand weiß das besser, als die Männer und Frauen des „United States Fish and Wildlife Service“, die im Evergreen State für Recht und Ordnung sorgen. Dabei kämpfen die Beamten an vielen Fronten gleichzeitig: Bären und Pumas auswildern, verletzte Tiere retten und Umweltsünder auf frischer Tat ertappen, gehört für die Officers zur täglichen Arbeitsroutine. Diese Serie begleitet die Wildschützer bei ihren gefährlichen Einsätzen.
(Weitere Folgen Dienstag bis Freitag um dieselbe Zeit)

Am 17.06.19 10:30 - 11:15 Uhr auf
SWR: Beruf Tierfilmer - Rita Banerji in Indien
Tierfilmer sind heutzutage mehr als nur Filmemacher. Sie kämpfen für Artenvielfalt und Umweltschutz und werden nicht müde, auf den desolaten Zustand unseres Planeten hinzuweisen. Die indische Tierfilmerin Rita Banerji hat es sich zum Ziel gesetzt, im Konfliktfeld Mensch-Tier-Natur zu vermitteln. Wir begleiten sie in den Süden Indiens, nach Tamil Nadu, wo Rita erlebt, wie Gaurs in Vorgärten eindringen und Elefanten in Teeplantagen. Mit ihren Dreharbeiten, die schnell auch gefährlich werden können, will sie die Einrichtung eines Frühwarnsystems unterstützen, das dem Schutz der Bevölkerung dient. Wir sind dabei, wenn sie in Madhya Pradesh der Landbevölkerung ihren Film über das Wildern und seine Auswirkungen vorführt und lassen uns von ihr in Odisha ein erfolgreiches Projekt zeigen: Hier wurden ehemalige Wilderer zu Touristenführern umgeschult, mit dem Ergebnis, dass der Vogelreichtum inzwischen zurückgekehrt ist. In Nagaland, im Nordosten Indiens, besuchen wir einen Club für Kinder, den sie, zusammen mit Einheimischen gründet hat, um die junge Generation für die Natur zu sensibilisieren. Fotoapparat statt Jagdwaffe; die Kinder sind begeistert.

Am 17.06.19 11:25 - 12:10 Uhr auf
rbb: Wildes Deutschland - Die Havel
Die Havel im Nordosten Deutschlands ist in vielerlei Hinsicht ein außergewöhnlicher Fluss. Sie schlängelt sich 334 Kilometer durch zahlreiche naturbelassene Seen und eine in weiten Strecken fast unbewohnte Gegend. Umso größer ist der Kontrast, wenn der Fluss Großstädte wie Berlin und Potsdam streift.Entlang der Ufer konnte sich an vielen Stellen bis heute eine einzigartige Tierwelt erhalten. Einst bedroht, ist der Seeadler wieder der unumstrittene König der Lüfte an der Havel und brütet in besonders geschützten Bereichen zwischen Quelle und Mündung. Während sich Seltenheiten wie Fischotter eher im Bereich der Quelle aufhalten, finden sich Biber sogar in den Großstädten. Im Mündungsbereich röhren Rothirsche, und ein Wiedehopf zieht sogar in einem alten Panzer auf einem Truppenübungsplatz seine Jungen groß.Die Natur an der Havel ist aber auch bedroht: Der Fluss wird für Freizeit, Naherholung und Schifffahrt genutzt, über Kilometer sind die Ufer befestigt und die Altarme abgeschnitten. 2005 wurden deshalb die ersten Pläne gemacht, den Schutz und Umbau der Unteren Havelniederung umzusetzen. Bei dem ehrgeizigen Projekt sollen auf 90 Kilometer Flusslänge die Ufer renaturiert, Auwälder angelegt und Altarme wieder an den Fluss angeschlossen werden. Nur so kann die Havel ihr natürliches Gesicht zurückerhalten. Die Dokumentation zeigt den dramatischen Überlebenskampf der Seeadler im Winter und bei der Jungenaufzucht im Frühjahr. Sie kommt schlüpfenden Hechten und jagenden Libellenlarven ganz nah und beobachtet auf dem Truppenübungsplatz Klietzer Heide die seltenen Wiedehopfe beim Brüten.
(Wdh. übermorgen 21.00-21.45 Uhr im NDR)

Am 17.06.19 12:45 - 14:00 Uhr auf
phoenix: Lohnt sich Protest?
Hochgerüstete Polizeieinheiten lösen Protestkundgebungen auf. Ob nun wie jüngst im Hambacher Forst oder auch schon wie vor 40 Jahren in Gorleben - immer wieder sind es die gleichen, mitunter gewalttätigen Bilder. Was haben die Protestbewegungen der vergangenen Jahrzehnte bewirkt? Ines Arland bespricht diese Frage in "Lohnt sich Protest?" mit ihren Gästen Prof. Dieter Rucht, Institut für Protest- und Bewegungsforschung, Bärbel Höhn, B'90/Grüne, ehemalige NRW-Umweltministerin und Wolfgang Kubicki, stellvertretender Parteivorsitzender der FDP. Darin die Dokumentation Atom-Streit in Wackersdorf Die Geschichte einer Eskalation Film von Simon Janik und Paul-Georg Busse Der Kampf um Wackersdorf von 1985 bis 1989 ist bis heute eine der heftigsten Auseinandersetzungen zwischen dem Staat und der Anti-Atomkraft-Bewegung. In der Dokumentation "Atomstreit in Wackersdorf - Die Geschichte einer Eskalation" rekonstruiert Filmautor Klaus Uhrig 30 Jahre nach dem "Blutigen Herbst" von 1987 die dramatische und teilweise äußerst gewalttätige Zuspitzung rund um die Wiederaufbereitungsanlage.

Am 17.06.19 14:10 - 15:10 Uhr auf
ServusTV: Kinabatangan - Der Garten Eden Borneos
Das Naturschutzgebiet Kinabatangan wird als Geschenk der Erde bezeichnet. Hier finden sich die letzten Reste eines der ältesten Wälder der Erde, entstanden vor 130 Millionen Jahren. Das Gebiet liegt nordöstlich der Insel Borneo, im Staat Sabah im östlichen Malaysia. In Kinabatangan verursacht die Abfolge von Monsun und Trockenperioden extreme Lebensbedingungen für die Bewohner. Der mächtige Kreislauf des Wassers prägt Flora und Fauna. Im Laufe von Jahrtausenden haben der mächtige Monsun, die Kraft der Gezeiten und die Stärke des Flusses eine Vielzahl an Lebensräumen für eine einzigartige, ständig wachsende Tierwelt geschaffen.

Am 17.06.19 14:15 - 15:15 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - Verloren im Holzfällerland
Man nennt sie „Witwenmacher“, weil sie bei starkem Sturm wie Streichhölzer umknicken und einen Menschen in null Komma nichts erschlagen können. Die Rede ist von uralten, abgestorbenen Kiefern im Bundesstaat Maine, die fast schon zum Markenzeichen der Region geworden sind. Wer sich hier bei einem Ausflug in die Wälder verirrt, sollte schauen, dass er schleunigst wieder aus dem Dickicht herauskommt. Außerdem ist der Nordost-Zipfel der USA ziemlich feucht und kalt - alles in allem eine recht unwirtliche Gegend. Deshalb dürfen sich Dave und Cody glücklich schätzen, dass sie wenigstens ein prasselndes Lagerfeuer haben, an dem sie sich und ihr Essen aufwärmen können. Dass es zum Dinner nur eine Dose Hundefutter - die allerletzte Notration - gibt, ist zwar harter Tobak, aber in der Not frisst der Teufel bekanntlich Fliegen.

Am 17.06.19 14:15 - 14:40 Uhr auf
BR: Die Storchenprinzessin
Wie überall in Mitteleuropa zählen Schwarzstörche auch im Nachbarland Tschechien zu den stark bedrohten Tierarten. Mit dem Projekt "African Odyssey" wird dort seit Jahren das Leben dieser Zugvögel erforscht. Insbesondere interessiert die Forscher, was die Tiere zum Abflug nach Afrika bewegt und welche Flugroute sie wählen. Der Tierfilmer Felix Heidinger erzählt die Geschichte von Sissi, dem kleinen Schwarzstorch-Mädchen. Um den Bestand der bedrohten Tiere zu sichern, versucht man, Zootiere wieder auszuwildern. Sissi, die kleine Storchenprinzessin aus dem Innsbrucker Zoo wird dazu in ein Nest mit drei gleichaltrigen wilden Schwarzstorch-Küken transportiert. Eine Kamera über dem Nest beobachtet das Experiment. Und tatsächlich wird Sissi von Stiefeltern und Stiefgeschwistern angenommen. Aber wird sie, wie ihre wilden Verwandten, nach Afrika ziehen oder haben Zootiere den Zugtrieb verloren? Es entwickelt sich ein Krimi, der spannender nicht sein könnte.

Am 17.06.19 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: Geheimnisse der Nacht - Im Dschungel von Costa Rica
Ein internationales Team von Biologen und Kameraspezialisten macht sich auf, um der nächtlichen Natur ihre Geheimnisse zu entlocken. Im ersten Teil dringt das Team in den nächtlich Dschungel Costa Ricas vor. Susanne Seltmann ist auf der Spur der Beutetiere der hiesigen Großkatzen. Bryson Voirin will Haie in einem Fluß beobachten und Justine Evans findet sich Auge in Auge mit einem der gefährlichsten Raubtiere der Welt.

Am 17.06.19 20:15 - 21:05 Uhr auf
3sat: Einstein im Reich der Orang-Utans
Caroline Schuppli leitet mitten im Urwald von Sumatra eine Forschungsstation der Uni Zürich. Sie will wissen: Wie kam es, dass der Orang-Utan ein derart großes Hirn entwickeln konnte? Und was sagt das über die Entwicklung des menschlichen Hirns aus? Über die Evolution des Menschen vom Höhlenbewohner zum Astronauten? Caroline Schuppli und ihre Orang-Utans - eine eindrückliche, vielschichtige Reportage aus dem Urwald von Sumatra. Täglich präsent ist allerdings auch die Bedrohung der Orang-Utans durch die Abholzung des Regenwalds: Das Kreischen der Motorsägen ist ständig zu hören. Das Forschungsgebiet ist stark bedroht. Caroline Schuppli versucht mit diversen Aktionen, die Orang-Utans zu schützen. Denn auf Sumatra leben insgesamt nur noch 150.000 von ihnen. Sie hat sogar einheimische Angestellte, die früher illegale Holzfäller waren, heute aber Kämpfer für die Erhaltung des Lebensraumes der bedrohten Tiere sind.

Am 17.06.19 22:10 - 22:40 Uhr auf
WDR: Ist unser Wald noch zu retten?
Braune, abgestorbene Fichten stehen auf viel zu trockenem Boden. Buchen und Eschen sind von Pilzen befallen und verlieren bereits im Frühling Blätter. Markus Wunsch, Förster in Schleiden in der Nordeifel, zählt bei den Fahrten durch sein Revier täglich neu erkrankte Bäume: "Der Wald hat sich vom Sommer 2018 noch nicht erholt. Und noch schlimmer: Wir starten viel zu trocken ins neue Jahr!" Erst in 1,80 Metern Tiefe gibt es Wasser, die Wurzeln vieler Bäume reichen aber nicht so weit. Die Prognosen für 2019 sind überwiegend düster. Ob in dreißig Jahren noch Fichten in der Eifel wachsen werden? Ob es den Wald, wie wir ihn kennen, dann überhaupt noch gibt? Darüber wagt kaum jemand nachzudenken. "Unterwegs im Westen" begleitet Revierförster Markus Wunsch bei seiner Arbeit. Er hat in diesen Tagen viel zu tun - und es sind weniger die rein forstwirtschaftlichen Aufgaben als vielmehr klimaökologische Aspekte, die den jungen Förster beschäftigen. Ein Umdenken in Sachen Wald hat zwar schon vor einigen Jahren begonnen, doch der Klimawandel erfordert schnelleres Handeln, um den Wald noch zu retten. Markus Wunsch geht neue Wege - oder auch ganz alte, um seinem Revier auf die Sprünge zu helfen. Er bedient sich dabei in Vergessenheit geratener Techniken. Wenn Rückepferde zum Beispiel die Holzstämme aus dem Wald ziehen, wird dabei der Boden aufgerissen und Baumsamen gelangen besser in die Erde.
Zum Arbeitsalltag des Försters gehören auch Beratungsgespräche mit Besitzern kleinerer Waldparzellen. Und die sind in Sorge: Die Holzernte, für die meisten ein guter und fest eingeplanter Nebenverdienst, bricht nun weg. Denn der Borkenkäfer hat bei den Bäumen, die unter der Trockenheit des vergangenen Sommers gelitten haben, leichtes Spiel. Käferholz aus dem Vorjahr stapelt sich in den Sägewerken, die Holzpreise sind im Keller. Vielen privaten Waldeigentümern fällt die Umstellung von der Fichtenplantage zum robusteren Mischwald schwer. Denn die Sägewerke verarbeiten fast ausschließlich Nadelholz. Fichte ist der "Brotbaum" der Deutschen. Die Endkunden haben sich so sehr an weißes, einheitliches Fichtenholz gewöhnt, dass es andere Baumarten auf dem Markt schwer haben. Die Fichte wird nicht der Baum der Zukunft sein können, vermutet Förster Wunsch wie viele seiner Kollegen. Die durch den Klimawandel bedingten Veränderungen in der Natur kann Revierförster Wunsch täglich beobachten. Er sieht den Schwerpunkt seiner Arbeit längst mehr in der Walderhaltung als in der Waldwirtschaft. Doch ob das noch zu schaffen ist?

Am 17.06.19 22:25 - 23:50 Uhr auf
3sat: Das Ende von Eden
Noch immer gibt es Menschen, die ohne jeden Kontakt zur Zivilisation im Amazonasgebiet leben. Im Juni 2014 wurden Bilder von jungen Männern, Mitgliedern des Sapanahua-Stammes, im Internet verbreitet, die nun erstmals Kontakt zur Außenwelt suchten und aus den Tiefen des Regenwalds fliehen wollten. Die Dokumentation fragt nach ihren Gründen. Sie zeigt, dass das Leben im vermeintlichen Paradies fernab unserer modernen Zivilisation höchst entbehrungsreich und gefährlich ist - und keinesfalls paradiesisch.

Am 18.06.19 08:00 - 08:45 Uhr auf
arte: Igel unter uns
Die Zahl der Igel in Europa nimmt ab. In manchen Ländern haben Forscher bereits einen Rückgang um 30 Prozent festgestellt. Die Dokumentation begleitet ein Igelweibchen von Frühjahr bis Herbst in einem bayerischen Dorf und zeigt, welchen Gefahren es trotzen muss, um zu überleben und bis zum Winter ihre Jungen großzuziehen. In der Stadt ist das Leben für die Stacheltiere noch schwerer. In Berlin versuchen Forscher herauszufinden, wie Igel in der Großstadt überleben und wie der Mensch ihnen dabei helfen kann, bevor es vielleicht zu spät ist.

Am 18.06.19 09:35 - 10:30 Uhr auf
arte: West-Papua - Mein Jahr bei den Korowai (1/3)
Das indigene Volk der Korowai in Papua-Neuguinea umfasst noch rund 4.000 Menschen. Bis in die 1970er Jahre hatten diese Jäger und Sammler keinerlei Kontakt zur Außenwelt. Erst danach bereisten Anthropologen und Missionare ihre Gebiete. Mit ihnen hielt die moderne Welt Einzug. Die Regierung des Landes setzte alles daran, um die Waldnomaden sesshaft zu machen. In staatlich verwalteten Dörfern sind sie vom Wald, ihrem ursprünglichen Lebensumfeld, abgeschnitten. Der britische Schriftsteller und Abenteurer Will Millard verbrachte viel Zeit mit den Korowai und wurde Zeugen des Untergangs einer der letzten Jäger- und Sammlergemeinschaften der Erde.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 12.15 Uhr)

Am 18.06.19 10:30 - 11:15 Uhr auf
hr: Wildes Deutschland - Spessart und Steigerwald
Spessart und Steigerwald sind die beiden größten Laubwaldgebiete in Bayern. Hier finden sich Reviere mit jahrhundertealten Buchen und Eichen. Getrennt und gleichzeitig verbunden sind die beiden Gebiete durch das Maintal. Flugaufnahmen mit ungewohnten Perspektiven entführen in die malerische Landschaft von Spessart und Steigerwald und verbinden beeindruckende Geschichten aus der Natur. Während der Spessart sich nördlich des Mains über die sanften Höhen aus Sandstein und Gneis erstreckt, zieht sich der Steigerwald südöstlich davon über die Hügel zwischen Bamberg, Würzburg und Nürnberg. Der Film zeigt seltene Bilder einer Kreuzotter im Schnee, eine Fledermaus, die Fische jagt, und Wanderfalter aus Afrika. Aufnahmen, die mit Highspeed- und anderen Spezialkameras gemacht wurden, erlauben einzigartige Einblicke selbst in die Welt kleinster Tiere. Umso größer wirken da Wildschweine, Hirsche und Biber, die mit ihrem Verhalten überraschen. Selbst die Bäume und Pflanzen erzählen hier Geschichten.

Am 18.06.19 16:00 - 16:50 Uhr auf
phoenix: Das große Insektensterben
Nicht nur die Fachwelt war entsetzt. 2017 veröffentlichte Langzeitbeobachtungen belegen: In den letzten 30 Jahren sind bis zu 75 Prozent der Insekten verschwunden. Ernüchternder Fakt: Schuld daran ist der Mensch. Viele Arten sind für immer verloren. Das Ausmaß des Artensterbens ist so immens, dass einige Forscher fürchten, der Kreislauf des Lebens gerate ins Wanken. Nicht nur der Rückgang der Bienenpopulation, das massenhafte Insektensterben insgesamt hat schlimme Folgen - und zwar für alle Erdbewohner. Welche? Hochkarätige Wissenschaftler aus der ganzen Welt geben erschreckende und aufrüttelnde Antworten. Das Insektensterben ist viel umfangreicher und folgenschwerer als gedacht. Viele andere Tiere ernähren sich von Insekten. Auch helfen sie dabei, totes Gewebe in nährstoffreiche Böden umzuwandeln. Darüber hinaus regulieren sie sich sogar gegenseitig. Vom Menschen als Schädlinge betrachtete Spezies sind oft die bevorzugte Beute von nützlichen Jägern. Der massive Eingriff des Menschen hat das funktionierende Gleichgewicht in der Welt der Insekten jedoch in eine gefährliche Schieflage gebracht. Unter anderem chemische Gifte, die fortschreitende Versiegelung der Böden und, großflächiger Düngemitteleinsatz setzen der artenreichsten Tierklasse der Erde zu. Die Dokumentation gibt Einblick in aktuelle Studien und erklärt, woran es krankt und wo dringender Handlungsbedarf besteht. Noch gibt es Hoffnung. Zwar sind viele Arten unumkehrbar verloren, das Massensterben im Reich der Insekten könnte aber noch aufgehalten werden - allerdings nur, wenn der Mensch endlich anfängt gegenzusteuern. Die Zeit wird knapp.

Am 18.06.19 16:50 - 17:20 Uhr auf
phoenix: Das große Brummen - Ohne Insekten geht es nicht
Bis zu 75 Prozent der Insekten in Deutschland sind bereits verschwunden. Ein stilles Sterben, mit schwerwiegenden Folgen. Zwei Drittel der hundert wichtigsten Nutzpflanzen brauchen die Bestäubung durch Insekten. Neue Lebensräume und Nahrungsangebote müssen her: in Stadt, Land und privaten Gärten. "plan b" stellt Ideen vor, mit denen das gelingen soll.

Am 18.06.19 18:15 - 18:45 Uhr auf
NDR: Die Zapfenpflücker
Förster Thomas Böhl und seine Kletterkollegen suchen in den höchsten Baumkronen einen der größten Schätze in den norddeutschen Wäldern: fingerlange, klebrige Douglasienzapfen mit wertvollem Saatgut. Eine gleichermaßen schweißtreibende wie faszinierende Arbeit in 40 Meter Höhe über dem Waldboden. Die Arbeit in schwindelerregender Höhe ist anstrengend, doch die Männer wissen: Mit ihrer Arbeit schaffen sie eine wichtige Voraussetzung für die Zukunft der Wälder. Besonders begehrt sind die Samen der Douglasie, einer Nadelbaumart, die mehr als 50 Meter hoch werden kann. In den vergangenen Jahren haben sich in den Wäldern Niedersachsens allerdings kaum Früchte entwickelt. Die Saatgutlager sind fast leer. Also hoffen Thomas Böhl und seine Kletterkollegen auf eine gute Ernte der Douglasienzapfen im Hochsommer. Doch es kommt anders. Mehr als ein Jahr geht ins Land, bevor die Ernte in den Baumwipfeln endlich beginnen kann. Die Dokumentation aus der Reihe "NaturNah" begleitet die Kletterer bei der schwierigen Zapfensuche.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)

Am 18.06.19 19:45 - 19:50 Uhr auf
ARD: Feuer als Lebenselexier
Waldbrände sind in unseren heimischen Wäldern gefürchtet, im australischen Busch dagegen herzlich willkommen. Warum so manche Art optimal angepasst ist an vermeintlich widrige Bedingungen erklärt, Thomas D - bei "Wissen vor acht - Natur".

Am 19.06.19 08:00 - 08:45 Uhr auf
arte: Unser Wild - Reh und Hirsch
Reh und Hirsch - für die einen sind sie begehrte Jagdtrophäen, für die anderen lästige Waldschädlinge. Über den richtigen Umgang mit Rehen und Rotwild wird seit Jahrzehnten heftig gestritten. Während Rehe überall frei herumlaufen können, dürfen Hirsche in Deutschland nur in eigens ausgewiesenen Rotwildbezirken leben. Im Unterschied zum Rotwild passen sich Rehe gut an veränderte Landschaften an. In einigen Regionen haben Rehe eine so hohe Bestandsdichte erreicht, dass sie die natürliche Waldverjüngung verhindern. Nach Ansicht vieler Waldbesitzer und Förster ist vor allem die falsche Art der Jagd schuld. Das einseitige Fördern von jagdlich interessanten Tieren und der Wunsch, möglichst große Trophäen zu erbeuten, gehe auf Kosten des Waldes.

Am 19.06.19 12:45 - 14:00 Uhr auf
phoenix: Naturkatastrophen
Naturkatastrophen - sie nehmen laut dem neuen UN-Bericht 2018 rapide zu; zumindest die klimabedingten Naturkatastrophen. Die Schäden, die sie dabei verursachen durch Stürme, Hitzewellen, Dürren oder ähnliches sind doppelt so hoch wie noch vor 20 Jahren. Nicht eingerechnet sind Schäden durch Naturkatastrophen, die nicht klimabedingt sind. Wo ist der Unterschied? Auf welche Naturkatastrophen müssen wir uns in Deutschland einstellen? Und welche Vorsorgen wurden bereits getroffen, zum Schutz vor kommenden Ereignissen dieser Art? Für das phoenix-plus "Naturkatastrophen" macht sich phoenix-Reporter Klaus Weber auf die Suche nach Antworten. Er spricht mit dem Klimatologen Dr. Karsten Brandt unter anderem über den Klimawandel. Prof. Torsten Dahm vom Institut für Geowissenschaften in Potsdam erläutert die Risiken eines Erdbebens oder Vulkanausbruchs in Deutschland, und am Beispiel der Stadt Koblenz stellt Klaus Weber die Vorsorgemaßnahmen für Naturkatastrophen vor. Ein Besuch des aktiven Vulkan-Gebietes rund um die Stadt Mendig zeigt die sichtbaren "Nachrichten" aus der Tiefe der Erde.

Am 19.06.19 14:15 - 14:40 Uhr auf
BR: Die heiligen Affen
Hanuman-Languren sind anders als alle anderen Affen. Viele dieser langschwänzigen indischen Affen leben mitten in der indischen Stadt Jodhpur, die auch die "blaue Stadt" genannt wird. Die Legende erzählt, dass die Affen, angeführt von Affengott Hanuman, vor langer Zeit die Prinzessin Sita, die vom finsteren Fürsten Ravana entführt worden war, erfolgreich befreit haben. Als direkte Nachkommen eines Heiligen werden sie deshalb in Indien als heilige Tiere angesehen. Auch wenn sich die Stadtbewohner von Jodhpur immer wieder über die äußerst frechen Affen ärgern, käme niemand auf die Idee, die Tiere aus der Stadt zu vertreiben.

Am 19.06.19 16:00 - 16:50 Uhr auf
3sat: Plitvice - Im Land der fallenden Seen
16 kristallklare Seen, in spektakulären Terrassen angeordnet, durch Wasserfälle und Stromschnellen verbunden - das sind die Plitvicer Seen im flächenmäßig größten Nationalpark Kroatiens. Die fallenden Seen verdanken ihre Existenz einem faszinierenden Phänomen: Das stark mit Kalk angereicherte Karstwasser aus dem Dinarischen Gebirge lagert sich an Moosen an; Pflanzen und Kalk bilden gemeinsam ein spezielles Gestein - Travertin. In Plitvice verwandelt sich Wasser zu Stein, es wird daher auch "Das Land, wo die Steine wachsen" genannt. Dieses einzigartige Naturjuwel erinnert an ein surreales Märchenland: Dichter Buchenwald umschließt die Wasserflächen, Bäume wachsen auf schmalen Überhängen, thronen über Wasserfällen, strecken ihre Äste in den Sprühnebel der Stromschnellen.
(Wdh. kommende Nacht 3.45-4.35 Uhr)

Am 19.06.19 16:45 - 17:10 Uhr auf
arte: Der Luchs - Wieder heimisch und doch gefährdet
Sein schlimmster Feind war und ist der Mensch: Der Luchs mit seinen charakteristischen "Pinselohren" wurde gnadenlos verfolgt. Er galt als Trophäe und Konkurrenz um Wildtiere und war fast ausgerottet. Naturschützer versuchen nun, den Luchs wieder in unseren Wäldern heimisch zu machen. Nach wie vor ist er aber gefährdet. Die größte Raubkatze Europas hat ein fantastisches Hörvermögen und kann das Rascheln einer Maus auf eine Entfernung von 50 Metern hören. Dank seiner extrem lichtempfindlichen Augen sieht der Luchs auch bei nächtlicher Jagd noch gut. Ein EU-LIFE-Projekt will dem scheuen Jäger im Biosphärenreservat Pfälzerwald ein neues Zuhause schaffen. Aus den slowakischen Karpaten und den Schweizer Bergen werden dafür seit 2015 einzelne Tiere im größten deutschen zusammenhängenden Waldgebiet freigelassen. Die "Xenius"-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade folgen den Spuren dieser Luchse. Mit GPS-Sendern, aber auch einzigartigen Luchshunden orten sie die scheuen Tiere und erfahren mehr über die Lebensweise und Gefahren der Raubkatzen. Anders als im Bayerischen Wald und im Harz arbeitet man im Pfälzerwald mit Jägern zusammen, in der Hoffnung, dass die Tiere bald wieder zahlreich durch die Wälder streifen.
(Wdh. morgen 5.45-6.15 Uhr)

Am 19.06.19 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: Bienen - Eine Welt im Wandel
Das Bienensterben beunruhigt Wissenschaftler und Landwirte auf der ganzen Welt. Mancherorts verlieren Imker jedes Jahr bis zu einem Drittel ihrer Bienenbestände - eine Gefahr für unsere Ernten. Doch es gibt Hoffnung: Wildbienen könnten die Bestäuber der Zukunft sein. Wissenschaftler nehmen diese alternativen Bestäuber unserer Nutzpflanzen unter die Lupe, die die Honigbiene wenn nicht ersetzen so doch unterstützen können.
(Wdh. morgen 8.55-10.00 Uhr)

Am 19.06.19 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Wildes Deutschland - Die Müritz
Die eindrucksvollste Wasserwildnis Deutschlands liegt im Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns. Die Müritz ist der größte See auf deutschem Gebiet. Sie bietet einer Vielzahl seltener Tiere eine Zuflucht, wie zum Beispiel Fischadlern und Fischottern, Kranichen und Rohrweihen. Der Nationalpark umfasst nur wenige Dörfer und Städte, dafür aber hunderte von Seen, Moore, Kiefernwälder, den ältesten Buchenwald Deutschlands, Bruchwälder, artenreiche Wiesen und Wacholderflächen. All das prägt das Bild der Müritz und macht diese Region einzigartig in Deutschland.

Am 19.06.19 22:00 - 23:30 Uhr auf
rbb: Wildes Frankreich
Frankreich bietet eindrucksvolle Naturlandschaften und eine faszinierende Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Stationen der bildgewaltigen Reise durch die Natur Frankreichs sind die Pyrenäen, die Alpen, die Vogesen, der Wald von Fontainebleau, die Atlantikküste von La Rochelle, die Cevennen und die Mittelmeerinsel Korsika. Die Vogesen im Nordosten sind ein Mittelgebirge mit Gipfeln bis knapp über 1.000 Meter Höhe. Die dichten Wälder hier beherbergen zahlreiche wilde Tiere, darunter auch Dachse. Südlich von Paris liegt der Wald von Fontainebleau - eines der größten Waldgebiete Westeuropas. Dieser königliche Forst bietet viele faszinierende Geschichten - eine davon handelt von zwei ausgewachsenen Hirschbullen.

Am 19.06.19 22:15 - 23:10 Uhr auf
ServusTV: Giganten des Tierreichs - Afrika
Bei seiner Reise nach Afrika, dem Kontinent der Giganten, entdeckt der Biologe Patrick Aryee, was die Zukunft für die Megafauna der Erde bereit hält. Von der Südspitze bis zu den Savannen Ostafrikas, Patrick Aryee begegnet den Giganten der Gegenwart: dem Weißen Hai, riesigen Giraffen, die in der Wüste leben, und einem der letzten riesigen Elefanten, einem Tusker. Der Biologe zeigt dabei auf, welchen Herausforderungen diese großen Tiere mittlerweile gegenüberstehen. Aryee verweist aber auch auf die Giganten der Vergangenheit, etwa den Megalodon, einen Hai, der über 100 Tonnen wog.
(Wdh. morgen 10.00-11.00 Uhr)

Am 20.06.19 06:15 - 07:55 Uhr auf
3sat: Schweizerischer Nationalpark
Am 1. August 1914 wurde zwischen dem Unterengadin und der italienischen Grenze der erste Schweizerische Nationalpark gegründet. Der Film führt durch Natur und Tierwelt des Parks. Es geht dabei auch um die Zeit in der Natur: Was bedeutet sie im Leben einer Eintagsfliege, wie erlebt ein Hirschkalb sein erstes Jahr nach der Geburt, und was bedeutet Zeit für eine knorrige Zirbelkiefer oder Arve, die 600 Winter überstanden hat? Mit speziellen Techniken leuchtet der Film die Erlebniswelt dieser drei so unterschiedlichen Parkbewohner in der Gegenwart und in der Vergangenheit aus.

Am 20.06.19 06:15 - 07:05 Uhr auf
arte: Superplants - Die blühende Revolution
Manche Entdeckungen klingen fast zu genial, um wahr zu sein. Doch es gibt tatsächlich Pflanzen, die in ihren Blättern so viel Schwermetalle speichern, dass man damit verseuchte Böden entgiften kann. Mit anderen kann man Rohstoffe gewinnen, von Kupfer über Zink bis hin zu Nickel. Die Dokumentation geht dem Phänomen des sogenannten Phytomining, also der Gewinnung von Metallen mit Hilfe von Pflanzen, beziehungsweise der Phytosanierung, der Entgiftung von verunreinigten Böden durch Pflanzen, auf den Grund. Die Anwendungsmöglichkeiten von Superpflanzen etwa in der Medizintechnik oder Autoindustrie sind vielseitig.

Am 20.06.19 06:25 - 07:10 Uhr auf
ZDFneo: Spione im Tierreich - Große Gefühle
Ultrarealistische Tierroboter spähen das Privatleben von Affen, Elefanten und vielen anderen aus. Sie zeigen extrem nah Liebe, Freundschaft und Familiensinn bei wilden Tieren. Mehr als 30 verschiedene Roboter mischen sich mit Mini-Kameras unter die Tiere. Die Zuschauer sehen sich mitten in Rudeln, Herden oder Familien. Die Undercover-Agenten finden Erstaunliches aus dem Privatleben unserer wilden Zeitgenossen heraus. Die technischen Wunderwerke imitieren Aussehen, Duft und Verhalten so genau, dass sie von den meisten Tieren nicht behelligt, von vielen sogar akzeptiert werden. Dadurch bekommen die Kameras tatsächlich Hautkontakt. Näher geht es nicht. Bei den afrikanischen Wildhunden erlebt ein „Undercover-Welpe“ liebevolle Schmusestunden der großen Kinderschar mit deren Eltern, aber auch bedrohliche Momente bei Angriffen von Löwen. Zwischen den Zähnen hindurch nach draußen schauen künstliche Krokodilbabys einer Panzerechse aus dem Maul, die als fürsorgliche Mutter den vermeintlichen Nachwuchs ins Wasser trägt. Lebendig scheinende Reiher- und Schildkröten-Imitate beobachten zwischen den Beinen einer Elefantenherde hingebungsvolle Zuwendung von Mutter, Tanten und Cousinen zu einem neugeborenen Elefanten. Ob Babysitten, Mutterliebe und Trauer bei Languren, Sinn für Behaglichkeit und Hygiene bei Flusspferden und Warzenschweinen, zärtliches Küssen oder Freudentänze bei Präriehunden und viele andere nahezu unbekannte Verhaltensweisen bei Tieren – die Kameras der Spionage-Roboter sind stets direkt dabei und interagieren sogar mit ihrem lebendigen Gegenüber. Ausgewählte Beispiele offenbaren die innere Anatomie der Roboter und erklären, wie diese genialen Apparate Bilder liefern, die uns zeigen: Bei vielen Tieren geht es privat nicht viel anders zu als bei uns Menschen.

Am 20.06.19 07:10 - 07:55 Uhr auf
ZDFneo: Spione im Tierreich - Schlaue Köpfe
Wieder spähen ultra-realistische Tierroboter Affen, Elefanten und viele andere aus. Sie zeigen extrem nah, was Tiere mit Grips und Tricks alles bewerkstelligen. Verschiedenste Roboter mischen sich mit Mini-Kameras unter die Tiere. Die Zuschauer sehen das Geschehen mit den Augen der Akteure aus ungewöhnlichen Blickwinkeln. Die Späh-Roboter finden erneut Erstaunliches aus dem Leben unserer wilden Zeitgenossen heraus. Die technischen Wunderwerke imitieren Aussehen, Duft und Verhalten so genau, dass sie von den meisten Tieren nicht behelligt, von vielen sogar akzeptiert werden. Dadurch bekommen die Kameras tatsächlich Hautkontakt. Näher geht es nicht. Bei einem „Fake-Orang“ muss man zweimal hinschauen, um ihn als Roboter zu erkennen. Er beobachtet lebendige Orang-Utans beim Nachahmen menschlicher Tätigkeiten wie dem Gebrauch von Seife oder dem Zersägen von Holz. Künstliche Seeschildkröten und Kugelfische beschatten Delfine beim Drogenkonsum. Ein täuschend echter Ara dokumentiert mit seiner Augenkamera, wie seine Artgenossen, Pekaris und Tapire Mineralerde als Nahrungsergänzungsmittel nutzen. Mit Kameras präparierte Fische nehmen ihren eigenen Diebstahl durch Fregattvögel auf, während ein fliegendes Tropikvogel-Double die Fischräuber aus der Luft filmt. Ein künstliches Affenkind ist Zeuge bei Schwimmunterricht und Turmspringen von Rhesus-Makaken. Ob bei Nüsse knackenden Kapuzineraffen, bei Muscheln brechenden See-Ottern oder eigensinnigen Elefanten-Babys – die Kameras der Spionage-Roboter sind stets direkt dabei und interagieren sogar mit ihrem lebendigen Gegenüber. Ausgewählte Beispiele offenbaren die innere Anatomie der Roboter und erklären deren Funktionsweisen, wie diese genialen Apparate Bilder liefern, die uns zeigen: Bei vielen Tieren geht es privat nicht viel anders zu als bei uns Menschen.

Am 20.06.19 07:55 - 08:45 Uhr auf
3sat: Wie man in den Wald ruft - Beziehungsgeschichten von Mensch und Natur
Jahrtausendelang war der Wald das zentrale Biotop unserer Kultur und Gegenstand vieler Sagen und Legenden. Der Film geht den Emotionen auf den Grund, die der "Mythos Wald" hervorruft. Allgegenwärtig nährte, wärmte und beschützte der Wald die Menschen. Er galt aber auch als unsicher, rätselhaft und gefährlich. Er erschien übermächtig, war Heimat und Fremde zugleich - ein ambivalenter Ort. Ehrfürchtig und schaudernd nahm die Menschheit seine Geschichten in ihr kollektives Gedächtnis auf. Von der Antike bis heute gibt es dazu unzählige künstlerische Zeugnisse aus Literatur, Musik und bildender Kunst. Auch wenn inzwischen bereits mehr Menschen in der Stadt leben als auf dem Land, liefert die "grüne Lunge" unseres Planeten auch in Europa noch überraschende Fakten: So arbeiten etwa in Deutschland mehr Menschen in der Forstwirtschaft als in der Autoindustrie. In Nordost-Europa und auf dem Balkan wird der Wald zum Teil noch so bewirtschaftet, wie es schon in alten Märchen beschrieben wurde. Und weltweit bewohnen noch immer etwa 2100 indigene Völker die Wälder. Viele Menschen, die Abstand zur Alltagshektik der westlichen Industriegesellschaft gewinnen wollen, sehnen sich nach idyllischen Auszeiten in der Natur und damit auch nach der "uralten Heimat Wald".

Am 20.06.19 08:00 - 08:45 Uhr auf
arte: Unser Wild - Sein Name ist Hase
Der Feldhase zählt zu den bekanntesten Wildtieren in Deutschland. Leider gibt es kaum noch Nachwuchs, in vielen Regionen Europas geht der Bestand des Feldhasen stark zurück. Vor allem macht ihm die Lebensraumzerstörung durch intensive Landwirtschaft zu schaffen. Die Intensivierung der Landwirtschaft mit riesigen Monokulturen und zahllosen Maisfeldern vernichtet vielerorts noch intakte Natur - genau das ist der Hasenkiller Nummer eins. Wissenschaftlerinnen der Universität Potsdam und des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin wollen wissen, wo die Hasenbestände zurückgehen.

Am 20.06.19 12:30 - 13:20 Uhr auf
3sat: Die geheimnisvolle Welt der Bäume - Naturschätze der Steiermark
Bäume sind nicht einfach Bäume, sie waren schon vor Jahrhunderten da und werden oft noch Jahrhunderte überleben; sie haben sozusagen Geschichte erlebt. Den Menschen war das immer bewusst, nicht zuletzt werden viele Bäume als Heiligtümer verehrt. Sie sind aber auch Lebensraum für viele Tiere, und sie liefern wertvollste Rohstoffe vom Holz über heilsame Lindenblüten bis zum antibakteriell wirkenden Harz. Die Dokumentation zeigt diese gefährdeten Naturdenkmäler und beleuchtet den Lebensraum Baum.

Am 20.06.19 13:20 - 14:05 Uhr auf
3sat: Wiener Wälder - Grüne Juwele
Die Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht zugleich. Kaum eine andere europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien. Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donau-Auen. Unzählige Wäldchen und Grünanlagen finden sich direkt im Stadtgebiet. Die Kernzone des Waldbesitzes liegt jedoch 150 Kilometer von der Stadt entfernt. Die Kalkalpen rund um die Rax, den Schneeberg und das Hochschwab-Massiv stehen in Wiener Gemeindebesitz, zumindest jene 32 000 Hektar, die im Einzugsgebiet der beiden berühmten Hochquellwasserleitungen liegen. All diese grünen Juwele stehen unter der Obhut einer beachtlichen Garde von Förstern, Landwirten, Winzern, Berufsjägern und Holzarbeitern, die vor allem im Dienst der Lebensqualität tätig sind.
(Wdh. kommende Nacht 4.25-5.10 Uhr)

Am 20.06.19 15:15 - 16:10 Uhr auf
ServusTV: Der Stechlin - Im Reich der klaren Seen
Waldlandschafen, blaue Seen, atemberaubend schöne Buchten und wilde Einsamkeit: Das ist der Norden Brandenburgs. Hier gibt es Seen, deren Klarheit an Kristalle erinnert. Im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land findet man mehr als 100 Seen. Der Stechlin östlich von Rheinsberg ist dabei einer der am besten erforschten Seen Deutschlands. Große, teils sumpfige Wälder umgeben den Stechlin. Diese Landschaft schirmt den See weitgehend von den Einflüssen der modernen Landwirtschaft ab. Wanderfalken, aber auch Fischotter, Biber, Waschbären und die extrem seltenen Europäischen Schildkröten haben sich hier angesiedelt.

Am 20.06.19 16:15 - 18:10 Uhr auf
ServusTV: Jane - Mein Leben mit Schimpansen
Die Verhaltensforscherin und Umweltschützerin Jane Goodall ist 26 Jahre alt, als sie nach Gombe in Tansania geschickt wird, um die Verhaltensweisen von Schimpansen zu untersuchen.Der Oscar- und Emmy-nominierte Filmregisseur Brett Morgen schöpft aus einem Archiv aus bisher unveröffentlichten 16mm-Filmaufnahmen, die nach 50 Jahren in den Archiven des National Geographic gefunden wurden, um neues Licht auf die bahnbrechende Umweltschützerin Jane Goodall zu werfen. Es ist ein persönliches Porträt der heute 84-jährigen renommierten Verhaltensforscherin entstanden.Grundlage des Dokumentarfilms sind die Filmaufnahmen von Goodalls erstem Ehemann, dem Naturfilmer Hugo van Lawick, die einen intimen Einblick in das Leben und die Arbeit dieser beeindruckenden Frau geben. Goodall selbst erzählt dazu ihre eigene Geschichte. Unterlegt ist die Dokumentation mit der Musik des Komponisten Philip Glas.

Am 20.06.19 17:15 - 18:00 Uhr auf
3sat: Die Tricks der Tiere - Magie des Waldes
Wälder, die wechselnden Jahreszeiten ausgesetzt sind, sind etwas Besonderes. Ihr Ökosystem muss mit einem drastischen klimatischen Wechsel fertig werden - im Frühling und im Herbst. Die einzelnen Tierarten sowie das gesamte Ökosystem müssen sich an diesen Wandel anpassen. Dieser Teil der BBC-Produktion zeigt, wie das Ökosystem Wald diese Aufgabe nur meistern kann, wenn auch alle Tiere in perfekter Übereinstimmung "funktionieren". Der Film beobachtet die Wälder Nordamerikas über ein ganzes Jahr hinweg.

Am 20.06.19 18:00 - 18:45 Uhr auf
3sat: Unsere Wälder (1/3) - Die Sprache der Bäume
Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. Und in einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen - wie das Internet unsere Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden. Das unterirdische Netz hilft den Bäumen sogar, ihren Nachwuchs zu versorgen, der im Dämmerlicht des Waldes allzu oft im Schatten steht. Über das "Wood Wide Web" der Pilze wird der Wald quasi zum gigantischen Organismus. Hier tauscht er Nährstoffe aus - und Nachrichten. Auch in der Waldluft schweben ständig chemische Botschaften, mit deren Hilfe Bäume kommunizieren oder Feinde abwehren. Wie unsichtbare Kommunikations-Fahnen durchwehen sie den Wald. Zudem ist die Luft hier reich an Sauerstoff - einem Abfallprodukt der Photosynthese. Ein einziger Baum deckt den Tagesbedarf von zehn Menschen. Deswegen gilt das "Waldbad" nicht nur in Japan, wo es erfunden wurde, längst als Therapie. Unter Bäumen werden wir ruhiger und gesünder. Denn auch wenn wir sie nicht verstehen: Die geheime Sprache der Bäume wirkt auch auf uns. Vielleicht lieben wir den Wald ja auch deshalb so sehr.
(Wdh. kommende Nacht 2.10-2.55 Uhr)

Am 20.06.19 18:45 - 19:30 Uhr auf
3sat: Unsere Wälder (2/3) - Ein Jahr unter Bäumen
Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen nicht nur Farbe in unsere Wälder, sie öffnen kurze Zeitfenster, die viele Waldbewohner nutzen müssen, um zu überleben: von der verschwenderischen Blütenpracht der Frühblüher, denen nur wenige Wochen unter kahlen Bäumen bleiben, um Kohlenhydrate fürs ganze Jahr zu produzieren, bis zur Samenfülle der Mastjahre, in denen Bäume über Hunderte von Kilometern ihre Blüte synchronisieren - und damit die Menge ihrer Früchte. In Mastjahren überschwemmt der Wald seine Bewohner derart mit Nahrung, dass genug Samen überbleiben, aus denen neue Bäume wachsen können. Sind Zapfen und Bucheckern, Eicheln und Nüsse im Herbst von den Bäumen gefallen, folgen wenig später die Blätter. Die Bäume verhindern so, dass ihnen bei Frost die Leitungen platzen. Und sie bereiten sich auf den Winterschlaf vor, genau wie die Tiere. Manche von ihnen - wie beispielsweise die Siebenschläfer - verbringen bis zu elf Monate im Schlaf. Denn wenn es nichts zu futtern gibt, sind sie so am sichersten vor ihren Feinden. Andere - wie die Rothirsche - schlafen quasi im Gehen. Animationen zeigen, wie im Lauf der Jahre Nahrung für alle Waldbewohner entsteht, etwa das Holz der Bäume - und warum Spechte bis zu 10.000 Mal am Tag auf das Holz hämmern können, ohne Kopfschmerzen zu bekommen. Viele Lebewesen im Wald leben im oder vom Holz der Bäume. Doch manche Untermieter - wie die Borkenkäfer - können dabei wahre Massaker anrichten. Ob der massenhafte Tod von Bäumen durch den Schädling nun der Königsweg zum vielerorts erwünschten Urwald sein soll, darüber gibt es nach wie vor leidenschaftliche Diskussionen.
(Wdh. kommende Nacht 2.55-3.40 Uhr)

Am 20.06.19 18:45 - 19:30 Uhr auf
BR: Das andere Spanien - Im Reich der Vögel
Von diesem Landstrich haben viele noch nie gehört: die Extremadura. Doch eine Entdeckungsreise in diese entlegene Region Spaniens an der Grenze zu Portugal offenbart eine ungeahnte Artenvielfalt. In einem der am dünnsten besiedelten Landstriche in ganz Europa hat sich seit Jahrhunderten eine nahezu intakte Umwelt erhalten.
(Wdh. kommende Nacht 3.45-4.30 Uhr)

Am 20.06.19 19:30 - 20:15 Uhr auf
3sat: Unsere Wälder (3/3) - Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel
Wälder sind die größten Süßwasserspeicher - denn alles im Wald ist darauf ausgelegt, Wasser für schlechte Zeiten zu bunkern. Die Baumkronen fangen einen Großteil des Niederschlages auf, bevor er zu Boden fällt, wo der humusreiche Untergrund ihn aufsaugt wie ein Schwamm. Baumwurzeln, die von ihren Pilzfreunden in einen zarten Filz gehüllt werden, speichern das kostbare Nass. Und wie durch ein Wunder gelangt es von den Wurzeln wieder hinauf in die Krone - ganz ohne Motorpumpen. Hier oben wird es gebraucht für die Photosynthese. Denn ohne Wasser kommt die Zuckerproduktion in den Blättern zum Stillstand, und dem ganzen Wald knurrt der Magen. Während die Blätter oben die Energie der Sonne einfangen, sorgt das geschlossene Kronendach für grünes Dämmerlicht unter den Bäumen - und für ein gleichmäßig kühles, feuchtes Klima im Waldinneren. Zu viel Wasser allerdings lässt viele Bäume ertrinken. Wie wir erliegen sie dabei einem Erstickungstod. Auenwälder sind deswegen das Terrain der Spezialistenbäume - und Heimat der Biber, der einzigen tierischen Waldbewohner, die Bäume fällen. Doch egal, wo ein Wald wächst: Jeder Wald ist ein gigantischer "Wassereimer" in einer globalen Kette von Pumpstationen. Wälder pumpen den Wasserdampf von den Meeren ins Landesinnere. Ohne sie würden die großen Kontinente im Inneren austrocknen. Nicht nur deswegen sind unsere Wälder unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Und so forschen Wissenschaftler mit Klimatürmen und Kronen-Kränen am Wunderwerk Wald.
(Wdh. kommende Nacht 3.40-4.25 Uhr)

Am 20.06.19 23:55 - 00:40 Uhr auf
3sat: Der wilde Wald der Kaiserin
Ein malerisches Schloss in einem weitläufigen Park: die Wiener Hermesvilla im Lainzer Tiergarten. Ende des 19. Jahrhunderts ließ Kaiser Franz Joseph I. das Schloss für Kaiserin Sisi bauen. Heute strömen jährlich eine halbe Million Touristen hierher. Was die Besucher nicht zu sehen bekommen, zeigt dieser Film: die vielfältige Tierwelt. Zu den Tieren, die in dem 25 Quadratkilometer großen Tiergarten leben, zählen Wildschweine, Mufflons und Damwild.

Am 21.06.19 03:15 - 04:00 Uhr auf
arte: Guyana - Frankreichs grünes Eldorado
Der tropische Regenwald Französisch-Guayanas bildet eine Ausnahme im Amazonasgebiet: Da der Mensch nur sehr wenig auf ihn eingewirkt hat, sind 96 Prozent des Landes noch mit dichtem Dschungel bewachsen. Mit Hunderttausenden Tier- und Pflanzenarten muten diese Regenwälder wie eines der letzten Paradiese der Erde an und unterscheiden sich nicht wesentlich von dem, was Christoph Kolumbus vorfand, als er einst diese Küsten entdeckte. Doch der Wald ist heute bedroht, denn Guayana erlebt derzeit einen nie dagewesenen demografischen Boom. Dieser zieht vermehrt Jagd, Rodungen, Kahlschlag für die landwirtschaftliche Nutzung und Goldsuche nach sich. Damit die wachsenden Bedürfnisse der Bevölkerung befriedigt werden können, ohne dem Regenwald nachhaltig zu schaden, müssen sich die Menschen mit dem lange als "grüne Hölle" bezeichneten Dschungel vertraut machen und seine wertvollen Ressourcen erfassen und erforschen. Dieser Aufgabe widmen sich heute Wissenschaftler und Einheimische: Sie erkunden Flora und Fauna, geben traditionelles Wissen weiter und entdecken die Moleküle der Zukunft. Erforschung und Bewahrung des Regenwaldes stehen in Guayana einer rentablen forstwirtschaftlichen Nutzung nicht im Wege. Unter Federführung des französischen Staates und seines Office National des Forêts werden die Ressourcen gemäß den Vorschriften des französischen Waldgesetzes nachhaltig reguliert und verwaltet. Dabei ist jede Einzelheit wichtig, vom Verlauf der Wege bis hin zu agrarforstwirtschaftlichen Anbauformen. Der Regenwald von Guayana ist auf dem besten Wege, "grünes Gold" zu produzieren.

Am 21.06.19 08:00 - 08:45 Uhr auf
arte: Die verrückte Welt der Hörnchen
Hörnchen gehören zu den bekanntesten und beliebtesten Tieren der Welt. Sie sind überall zu sehen, im Wald amüsieren sie so manchen Spaziergänger mit ihren akrobatischen Kletterkünsten. Sie besiedeln fast alle Lebensräume und gehören zu einer der erfolgreichsten Tierfamilien überhaupt. Die Dokumentation begibt sich auf Augenhöhe mit den Hörnchen, um die kleinen Charaktere groß herauszubringen und erzählt spannende und unterhaltsame Geschichten aus der Welt eines der populärsten Säugetiere der Erde.

Am 21.06.19 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Wildes Rio
Rio de Janeiro - weltberühmt für farbenprächtigen Karneval, heiße Sambarhythmen und kilometerweite Sandstrände. Was nur wenige wissen: Die Zehn-Millionen-Metropole ist auch die Heimat exotischer Wildtiere. Der Tropenwald reicht fast bis ins Stadtzentrum. Begegnungen mit Kaimanen im Swimmingpool und plündernden Affenbanden in Hochhausappartements sind an der Tagesordnung. Der Film begleitet die Künstler einer Sambaschule bei ihren Vorbereitungen auf den Höhepunkt des Jahres. Majestätische Flugaufnahmen rund um den Zuckerhut zeigen den fließenden Übergang zwischen Natur und Stadt.

Am 21.06.19 11:05 - 11:50 Uhr auf
arte: Tasmanien - Im Reich der Riesen
Mit Unterstützung der australischen Regierung beantragte die tasmanische Forstindustrie 2013 bei der UNESCO die Aufhebung des Welterbestatus für Tausende Hektar Primärwald. Diese skrupellose Verfolgung wirtschaftlicher Interessen sorgte weltweit für Empörung - und für eine beispiellose Mobilisierung zum Schutz des gemäßigten Regenwaldes auf der größten australischen Insel. Die tasmanischen Wälder beherbergen dank der isolierten Lage der Insel vor der Küste Australiens einige der ältesten Tier- und Pflanzenarten der Erde. Die endemischen Spezies zeugen von der außergewöhnlichen geologischen Vergangenheit der Insel. Für die Wissenschaft sind die uralten Kiefern und Riesen-Eukalypten von unschätzbarem Wert. Forscher und Naturfreunde möchten diesen Hort der biologischen Vielfalt, der durch das Wirken des Menschen gefährdet ist, zurückerobern. Doch das ist alles andere als einfach, denn für die Tasmanier ist das Holzfällen Teil ihrer Kultur. Eine Einigung im erbitterten Streit zwischen Forstunternehmen und Naturschutzaktivisten ist dringend nötig. Botaniker, Zoologen, nachhaltig wirtschaftende Holzfäller, Umweltschützer und Nachfahren der tasmanischen Urbevölkerung verfolgen ein gemeinsames Ziel: Sie möchten ein außergewöhnliches Ökosystem bewahren und künftigen Generationen eine Insel hinterlassen, auf der die Menschen endlich wieder in harmonischem Gleichgewicht mit den Wäldern leben.

Am 21.06.19 14:15 - 15:15 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - Quer durch Ost-Ecuador
Der Amazonas-Dschungel von Ost-Ecuador ist fast menschenleer, von dichtem Regenwald bedeckt und von reißenden Flüssen durchzogen. Das Survival-Duo hat hier nur zwei Möglichkeiten: Um der grünen Hölle zu entkommen, können sich Joe und Cody entweder als Wildwasser-Rafter versuchen oder durch den Urwald hiken. Sie entscheiden sich für ersteres und bauen ein Floß aus Balsaholz und Lianen. Durch die sengende Hitze droht den beiden auf den Stromschnellen allerdings eine lebensgefährliche Dehydrierung. Und da sie das von Parasiten verseuchte Wasser nicht trinken können, müssen sie an Land die Bambusstangen anzapfen. Dann folgt die Nahrungsbeschaffung: Nach einheimischer Tradition stellt Cody aus dem Extrakt von Bambuswurzeln ein Betäubungsmittel her, das - in den Fluss geschüttet - die Fische lähmt, für Menschen aber ungefährlich ist. Diese effiziente Methode beschert ihnen fette Beute. Und die Kalorien brauchen die Abenteurer dringend: Als ihr Floß am Folgetag in den reißenden Fluten auseinanderbricht, müssen sie zu Fuß weiter.

Am 21.06.19 15:10 - 16:05 Uhr auf
ServusTV: Die Südheide - Wälder, Wiesen, weites Land
Das Geheimnis des knapp 500 Quadratkilometer großen Naturparks Südheide liegt in seiner Vielgestaltigkeit: Böden, Geologie und Relief haben ihren Ursprung in der Eiszeit. Vielerorts durchfließen malerische Bäche die Landschaft, die ihre Quellen in zahlreichen Heidemooren haben.Die ausgedehnten Wälder sind Rückzugsgebiete für Wildschweine und Dachse. In klaren Heidebächen jagen Fischotter und scheue Schwarzstörche nach Forellen und Neunaugen.Wichtiger Bestandteil der Südheide sind die unzugänglichen Moore, in denen Kraniche, gut geschützt vor Feinden, ihren Nachwuchs großziehen. Kreuzotter und die selten gewordenen Birkhühner hingegen fühlen sich auf den sandigen Heideflächen wohl, die der Region ihren Namen verdankt.Die Dokumentation erzählt von einem fast unbekannten Landstrich, der vom Menschen seit Jahrhunderten stark beeinflusst und dennoch vielgestaltig ist. Mit beeindruckenden Verhaltensbeobachtungen von streitenden Birkhähnen, Dachsen in ihrem unterirdischen Bau, kämpfenden Wildschweinfrischlingen oder auch Kranichküken, die im wärmenden Federkleid ihrer Eltern Schutz suchen, setzt Naturfilmer Günter Goldmann die Natur der Südheide in Szene. Flugaufnahmen zeigen die Region aus der Luftperspektive, extreme HD-Zeitlupen von Birkhühnern, Wildschweinen und Rehen gewähren Einblicke in die Welt der tierischen Bewohner im Herzen Niedersachsens.

Am 21.06.19 17:50 - 18:35 Uhr auf
arte: Kongo - Nutz und Schutz des Urwalds
Wie am Amazonas steht auch im zweitgrößten Regenwaldgebiet der Erde, im zentralafrikanischen Kongobecken, nicht alles zum Besten: Überwirtschaftung und Entwaldung bedrohen die grüne Lunge und ihre Ureinwohner. Doch in der Republik Kongo, Kongo-Brazzaville, gibt es Bestrebungen zur Einführung einer nachhaltigen Holzwirtschaft. Im Norden des Landes findet man Forstbetriebe, die dem aus der Kolonialzeit überlieferten Wirtschaftsmodell den Rücken kehren. Statt Raubbau im großen Stil zu betreiben, versuchen sie wirtschaftliche Interessen und Umweltschutz unter einen Hut zu bringen. Fernab von der Hauptstadt Brazzaville folgt eine Konzession diesem neuen Ansatz. Hier zählen nicht nur der Profit, sondern auch der Erhalt des Ökosystems und der Schutz der indigenen Bevölkerung. Die Bewirtschafter arbeiten mit den Waldvölkern zusammen. Diese Menschen, früher Pygmäen genannt, kennen den Wald wie ihre Westentasche. Die Unternehmen profitieren von ihrem reichen Erfahrungsschatz und achten im Gegenzug ihre Bedürfnisse. Eine solche Symbiose erscheint selbstverständlich, wird aber nur selten praktiziert. Die faire Holzwirtschaft wird zudem mit dem begehrten FSC-Gütesiegel belohnt, das Zugang zu neuen Märkten gibt. Ein Beispiel dafür, dass nachhaltige Forstwirtschaft durchaus rentabel sein kann! Die Dokumentation zeigt ein einzigartiges forstwirtschaftliches Experiment, das die lokale Entwicklung fördert und den internationalen Markt für exotische Hölzer bedient.