Fernseh-Tipps rund um Wald und Natur

Am 20.05.20 18:00 - 19:00 Uhr auf

ServusTV: Die Bärenbabys und ich (1/2)
Das „Orphan Bear Rescue Centre“ in Bubonitsy, Russland, hat es sich zur Aufgabe gemacht, verwaiste Bärenjungen großzuziehen und erfolgreich auszuwildern, ohne dass die Tiere zu einer Gefahr für ihre Art oder den Menschen werden.Der Naturfilmer Gordon Buchanan schließt sich dem Centre im Februar an, als wieder zahlreiche Bärenjungen von überall in Russland nach Bubonitsy geschickt werden. Gordon muss nun schnell lernen, das Verhalten eines Muttertieres gegenüber den Jungtieren anzunehmen: die Jungen warm zu halten und sie Tag und Nacht zu füttern. Er hat zudem nur neun Monate, um die jungen Bären auf die Auswilderung vorzubereiten.
(Teil 2 morgen 17.25-18.25 Uhr)

Am 20.05.20 19:10 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Wildes Mexiko - Der Regenwald der Maya
Mexiko verfügt über unterschiedliche Biotope. Es ist ein Land der Superlative in drei verschiedenen Welten. Im Norden erstrecken sich die Wüsten. Yukatan beherbergt atemberaubende, fast verwunschen scheinende Tropenwälder. Der zweite Teil der Doku über Mexikos Landschaftsvielfalt führt in die atemberaubenden Tropenwälder der Halbinsel Yukatan, die Heimat der Mayas.

Am 20.05.20 20:15 - 21:10 Uhr auf
ServusTV: Wildnis unter uns
Sie segeln durch den Großstadtdschungel, nisten auf Balkonien und machen Vorgärten zu ihrem Zuhause: Viele Wildtiere tolerieren nicht nur die Nähe des Menschen, sondern suchen sie sogar: Überall auf der Erde bevölkern sie unsere Großstädte, Vororte und leben mitten unter uns. Waschbären, Papageien und sogar Kolibris werden von der Nähe des Menschen nahezu magisch angezogen. Giraffen, Hirsche und Schwalben haben zumindest gelernt, mit Siedlungen und Autoverkehr in ihrer Nachbarschaft umzugehen - oder sie stoisch zu ignorieren.
(Wdh. morgen 8.20-9.25 Uhr)

Am 20.05.20 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Wildes Deutschland - Die Uckermark
Seen und Sölle, die nach der Eiszeit entstanden sind, Flussläufe und Moore, ausgedehnte Wälder, Felder und Wiesen prägen die Uckermark. Im Nordosten Brandenburgs, 80 Kilometer von Berlin entfernt und in direkter Nachbarschaft zu Mecklenburg-Vorpommern und Polen, ist die Uckermark mit über 3.000 Quadratkilometern der größte Landkreis Deutschlands. Dort finden sich beste Voraussetzungen für die Natur: 60 Prozent der Uckermark stehen unter Schutz, im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin im Süden, im Nationalpark Unteres Odertal im Osten und im Naturpark Uckermärkische Seen im Nordwesten. In der Uckermark trifft man auf besonders viele seltene Tier- und Pflanzenarten: Adler brüten in der Waldmark, Fischotter jagen in klaren Flüssen nach Forellen und Neunaugen, Biber stauen Bäche zu Seen, Dachse, Marderhund und Füchse leben gemeinsam mit Hirschen und Rehen in der Feldmark. Die abwechslungsreiche, von der Eiszeit geprägte Landschaft ist aber vor allem die Metropole der Kraniche Europas. In naturbelassenen Wäldern rund ums Plagefenn, dem ältesten Naturschutzgebiet Deutschlands, finden die eindrucksvollen Vögel beste Bedingungen, um ihren Nachwuchs aufzuziehen. Warum aber ist die Uckermark als Lebensraum so attraktiv für viele Tiere? Der Mensch ist auf dem Rückzug, nach 800 Jahren Besiedlungskultur verlässt er heute zunehmend die Region, zieht in die Städte und überlässt der Natur immer mehr Raum. Diese Dokumentation erzählt von einem ungewöhnlichen Landstrich, der vom Menschen seit Jahrhunderten stark beeinflusst und dennoch naturnah ist. Gefühlvoll setzt Christoph Hauschild die Uckermark in Szene.
(Wdh. morgen 6.35-7.20 Uhr)

Am 20.05.20 20:15 - 21:45 Uhr auf
SWR: Klimawandel - auf Spurensuche im Südwesten
Alle Welt spricht vom Klimawandel: Schmelzende Polkappen, steigender Meeresspiegel, Dürren und Hunger in der Welt. Aber wie wirkt sich der Klimawandel auf den Südwesten Deutschlands aus? Auf Tiere und Pflanzen, auf die Landschaft - und den Menschen? Wer profitiert und wer wird Verlierer sein? Axel Wagner, SWR Reporter und Biologe, begibt sich auf Klima-Tour durch den Südwesten - an die Orte, wo der Klimawandel schon spürbar ist oder seine Wirkung bald zeigen wird. Er besucht die Winzer in der Pfalz, die Obstbauern am Bodensee und die Skiliftbetreiber im Schwarzwald, die schon jetzt vom Klimawandel betroffen sind. Er fragt, ob sturzflutartige Überschwemmungen wie im Hunsrück-Städtchen Stromberg künftig häufiger und glutheiße Sommer in unseren Städten die Regel werden. Die Dokumentation zeigt auf, was getan werden muss, damit wir uns auf die Folgen des Klimawandels einstellen können.

Am 21.05.20 06:30 - 07:00 Uhr auf
tagesschau24: 7 Tage... Überleben im Wald
Kaum Essen, wenig Wasser, kein Dach über dem Kopf. Weder Schlafsack noch Isomatte sind erlaubt bei diesem Abenteuerurlaub. Schließlich soll in den Wäldern Mecklenburg-Vorpommerns der Ernstfall geprobt werden: Das Ziel der 13 Seminarteilnehmer lautet: "7 Tage... Überleben im Wald". Neben einem Barkeeper, einer Krankenschwester und einem Elektriker wagen sich auch die beiden NDR Autoren Tobias Lickes und Martin Rieck ins morsche Unterholz. Auf dem Programm stehen Verzicht und Grenzerfahrungen.

Am 21.05.20 08:35 - 09:15 Uhr auf
SWR: Amazonas - Natur im Überfluss
Der Amazonas ist nicht nur der größte Fluss der Erde, sondern zugleich auch eines der artenreichsten Ökosysteme unseres Planeten. Filmemacher Elmar Bartlmae geht auf die Suche nach den großen Säugetieren des Amazonas, den rosa Flussdelfinen. Er begleitet Wissenschaftler des Nationalen Amazonas-Forschungsinstituts (Inpa) aus Manaus bei ihren Zählungen in der Natur. Zusammen mit Biologen und einem Klimaforscher durchstreift das Filmteam den Regenwald und klettert sogar auf einen 40 Meter hohen Baumriesen, um einen Eindruck der besonderen Artenvielfalt des Regenwalds zu bekommen.
(Wdh. kommende Nacht 3.55-4.40 Uhr)

Am 21.05.20 09:15 - 10:00 Uhr auf
SWR: Iguazú - Das große Wasser
Die Iguazú-Wasserfälle an der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien zählen zu den größten und eindrucksvollsten Naturschauspielen dieses Planeten. 7500 Kubikmeter Wasser stürzen in einer Sekunde in die Tiefe - ein Spektakel, das Touristen aus aller Welt anzieht. Die Filmemacherin Corinna Hackenbroch stellt in ihrer Dokumentation Menschen vor, die mit den Wasserfällen eine besondere Beziehung haben. So wie Marcos Labanca: Der Naturfotograf interessiert sich nicht nur für die Bilder des herabstürzenden Wassers, sondern hält auch nach Motiven abseits der Touristenpfade Ausschau. Sein Traum, einen der seltenen Jaguare vor die Linse zu bekommen, ist allerdings bisher noch nicht in Erfüllung gegangen. Wie Spuren belegen, sind die scheuen Raubkatzen in den Wäldern unterwegs, aber zu sehen bekommt man sie in der Regel nur durch einen Trick: Biologen installieren im Wald Kamerafallen. Das Gebiet rund um die Wasserfälle ist auch der Lebensraum der Ureinwohner Guaraní, die hier einst als Nomadenvolk gelebt haben. Sie glauben, dass die Natur beseelt ist und sie ein Teil von ihr sind. In ihren Gesängen und Tänzen verehren sie Tier- und Pflanzengötter. Heute wohnen die letzten 250 000 Guaraní in begrenzten Gebieten, die ihnen von der Regierung zugewiesen werden - ohne Elektrizität und fließendes Wasser. So wie im Dorf Chafariz.
(Wdh. kommende Nacht 4.40-5.05 Uhr)

Am 21.05.20 10:50 - 11:35 Uhr auf
3sat: Unsere schönsten Naturparks
16 Naturparks und Biosphärengebiete in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz schützen die vielfältigen Naturlandschaften. Eine Forstwirtin und ein Ranger stellen die schönsten vor. Die Reise führt in Baden-Württemberg vom Südschwarzwald, dem größten Naturpark Deutschlands, über das einzige Biosphärengebiet des Bundeslandes, die Schwäbische Alb, bis in den Schönbuch, der zum Waldgebiet des Jahres 2014 gewählt wurde.
(Wdh. kommende Nacht 1.25-2.10 Uhr)

Am 21.05.20 10:55 - 11:40 Uhr auf
mdr: Wildes Deutschland - Die Sächsische Schweiz
Tief eingeschnittene Flusstäler und wüstenhafte Felsplateaus - Deutschlands "Grand Canyon" ist die Sächsische Schweiz. Wind und Wasser, Hitze und Frost schufen über Jahrmillionen die einzigartige Landschaft des Elbsandsteingebirges. Seltene Tiere wie Gartenschläfer, Wanderfalken und Schwarzstörche haben sich an das Leben auf und zwischen den Sandsteinfelsen angepasst. Mit außergewöhnlichen Aufnahmen porträtiert dieser Film eines der größten deutschen Naturwunder.

Am 21.05.20 12:45 - 14:15 Uhr auf
SWR: Die schönsten Naturparadiese im Südwesten
Über 20.000 Naturschutzgebiete, fast 5.000 Seen, 40.000 Kilometer Bäche und Flüsse und zahllose Wälder, Heiden, Moore und Felsengebirge - all das findet man im Südwesten Deutschlands. Die Dokumentation zeigt die eindrucksvollsten Ecken - von den Gipfeln und Schluchten des Schwarzwaldes, den Höhlen der Schwäbischen Alb, den alten Rheinarmen bis zu den kleinen Naturparadiesen, die manchmal nur so groß sind wie ein Fußballplatz. Für mehr als 40.000 Tier- und Pflanzenarten ist der Südwesten die "freie Wildbahn", für 15 Millionen Menschen die "Wildnis vor der Haustür". Durch den Pfälzerwald streifen wieder Luchse, im Schwarzwald wurden die ersten Wölfe gesichtet, und sogar ein paar Fischotter sollen versteckt an den Flüssen leben. Die Dokumentation entführt ins Reich der Wildkatzen, Eisvögel, Störche, Hirsche und Biber. Oft sind es aber gerade die kleinen Tiere, die besonders faszinierend sind. Der Gelbrandkäfer etwa kann laufen, schwimmen, fliegen, tauchen - und sogar mit seinem Hinterteil atmen. Einzigartiges Naturschauspiel gibt es aber auch an ungewöhnlicher Stelle, etwa in den alten Steinbrüchen in der Eifel. Im Grubenfeld Mayen bauten schon die Römer Steine ab. Heute lebt hier die größte Fledermauskolonie Mitteleuropas.

Am 21.05.20 13:15 - 14:00 Uhr auf
WDR: Amüsant und kurios - Tiergeschichten aus Nordrhein-Westfalen
Warum vertraut ein Schmetterling im Bergischen Land ausgerechnet seinen Todfeinden den eigenen Nachwuchs an? Warum ist der Biber in der Eifel ein "Workaholic"? Wie bewegt man sich durchs Wasser, wenn die Unterlippe fast genauso groß ist wie der Rest der Körpers? Warum taugen Kohlmeisen nicht als moralisches Vorbild? Was tut ein Wisent gegen Kopfschmerzen? Und was hat ein nordrhein-westfälischer Krake mit der spanischen Nationalmannschaft zu schaffen? Der Film zeigt die kuriosesten Lebensmodelle unserer tierischen Mitbewohner und erzählt, dass tierisches und menschliches Verhalten in NRW buchstäblich nah beieinander liegen.

Am 21.05.20 14:00 - 14:45 Uhr auf
ZDFinfo: Grüne Mythen - Die großen Irrtümer der Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit - ein Trendwort, aber auch ein Thema, das kontrovers diskutiert werden kann. Kann Nachhaltigkeit in einer Konsumgesellschaft überhaupt funktionieren?

Am 21.05.20 14:45 - 15:30 Uhr auf
WDR: Unsere Wälder - Der Hürtgenwald im Sommer
Unsere Wälder sind Lebensraum für Menschen und Tiere. Sie sind zugleich eine Kulturlandschaft, entstanden durch menschliche Eingriffe, sie sind ein Wirtschaftsraum, denn Holz ist eine begehrte Ware. Und sie sind Orte der Schönheit und geheimnisvoller Geschichten, verklärt in alten Erzählungen. Der Hürtgenwald in der Eifel, westlich von Köln, ist eine faszinierende Waldlandschaft, ein Ort voller Überraschungen, voller Geschichten - erlebt an der Seite von Förster Günther Hieke.

Am 21.05.20 15:00 - 15:45 Uhr auf
3sat: Mit dem Frühling durch Europa (1/2)
Was kann mehr verführen, als nach einem langen Winter mit dem Frühling ganz Europa zu durchqueren? So verschieden die Landschaften sind, so unterschiedlich zeigt sich auch die Jahreszeit. Die zweiteilige Dokumentation zeigt Europa in all seiner Vielfalt und von seinen schönsten Seiten. In Spanien finden sich Weißstörche, die direkt über dem Meer brüten, riesige Geierkolonien, bunte Wiedehopfe mit anmutigem Balzritual und Tiere, die man eher aus Afrika kennt. In Frankreich begrüßen die Camargue-Pferde, Hunderttausende rastende Watvögel und über 50 000 pinkfarbene Flamingos den Frühling. In den Alpen liegt im Frühling noch Schnee, aber auch dieser Umstand kann das "Frühlingserwachen" nicht bremsen. Millionen von Krokussen bedecken die Südhänge, und die Sonne lockt auch die ersten Murmeltiere aus dem Bau.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 16.30 Uhr, Wdh. kommende Nacht 2.10-3.40 Uhr)

Am 21.05.20 15:20 - 17:20 Uhr auf
arte: Zugvögel
Warum nehmen Zugvögel Jahr für Jahr die Strapazen eines langen Fluges auf sich? Die Dokumentation begleitet Zugvögel mit atemberaubenden Luftbildern von ihren Reisen aus der Vogelperspektive - im Dienste der Wissenschaft. Der Kamera-Helikopter überquert mit Störchen gemeinsam die gefährliche Straße von Gibraltar und begleitet sie in der Luft bis nach Tansania und Kenia.
(Wdh. übermorgen 15.45-17.15 Uhr)

Am 21.05.20 16:30 - 17:15 Uhr auf
ZDFinfo: Das Soja-Imperium - Hoher Preis für billiges Fleisch
Die Fleischproduktion nimmt weltweit zu. Tierfabriken produzieren Unmengen von Gülle; für den Soja-Anbau verschwinden Regenwälder. Fleischkonzerne gefährden damit Umwelt und Bevölkerung.
(Wdh. morgen 5.45-6.30 Uhr)

Am 21.05.20 16:30 - 17:20 Uhr auf
3sat: Die geheimnisvolle Welt der Bäume - Naturschätze der Steiermark
Bäume sind nicht einfach Bäume, sie waren schon vor Jahrhunderten da und werden oft noch Jahrhunderte überleben; sie haben sozusagen Geschichte erlebt. Den Menschen war das immer bewusst, nicht zuletzt werden viele Bäume als Heiligtümer verehrt. Sie sind aber auch Lebensraum für viele Tiere, und sie liefern wertvollste Rohstoffe - vom Holz über heilsame Lindenblüten bis zum antibakteriell wirkenden Harz. Neben dem Harz ist es vorwiegend das wertvolle Holz, das uns Menschen seit jeher in den Bann zieht und unser Überleben bis heute sichert. Bäume sind geniale Überlebenskünstler und statische Meisterwerke. Sie zählen zu den ältesten und größten Lebewesen der Erde. Einige der imposantesten Exemplare Europas stehen übrigens in der Steiermark: eine 2000 Jahre alte Linde in Übelbach, eine 1000-jährige Eiche in Bierbaum. Die Dokumentation zeigt diese gefährdeten Naturdenkmäler und beleuchtet den Lebensraum Baum: In den jahrhundertealten Bäumen des Tierparks Herberstein leben seltene Käferarten wie Eichenbock, Juchtenkäfer und Bockkäfer. Aber auch Eichkätzchen, Fledermäuse, Siebenschläfer und Baummarder nutzen Bäume als Wohnung und Jagdrevier, ebenso wie die verschiedensten, zum Teil sehr seltenen Vogelarten.

Am 21.05.20 16:30 - 18:00 Uhr auf
mdr: Der Ranger - Paradies Heimat - Entscheidungen
Fernsehfilm. Nach den dramatischen Ereignissen rund um den Waldek-Hof und der Aussprache zwischen Jonas und Unternehmer Karl Nollau währt der Frieden nur kurz. Das Waldek'sche Sägewerk gerät in finanzielle Schieflage und ein Arbeitsunfall setzt Rike kurzfristig außer Gefecht. Jonas steht vor der Entscheidung, entweder das familieneigene Waldstück als Urwaldzone in den Nationalpark zu integrieren, auch um dort einen neuen Wirkungskreis für Emilia zu schaffen, oder Rike aus der Klemme zu helfen und gewinnbringend an Karl Nollau zu verkaufen, der dort ein Hotelprojekt umsetzen will.

Am 21.05.20 16:30 - 17:15 Uhr auf
NDR: Wild und lustig - die Clowns im Tierreich
Tierfilmer verbringen oft Wochen und Monate im Tarnzelt, um einzigartige Szenen des Lebens der Tiere in freier Wildbahn einzufangen. Dazu gehört viel mehr als fressen und gefressen werden, Paarung, Nest- und Höhlenbau. Vielmehr sind manche Tierarten gewitzte Strategen, kleine Kobolde, Täuscher, Trickser oder Tollpatsche. Dieses Potpourri zeigt die schrägsten und schönsten Szenen aus drei Dekaden Tierfilm im NDR. Eine Tierwelt, die ganz ungewohnte Einblicke in den Alltag draußen in der Natur gewährt.
(Wdh. kommende Nacht 1.45-2.30 Uhr)

Am 21.05.20 17:20 - 18:05 Uhr auf
3sat: Unsere Wälder (1/3) - Die Sprache der Bäume
Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. Und in einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen - wie das Internet unsere Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden. Das unterirdische Netz hilft den Bäumen sogar, ihren Nachwuchs zu versorgen, der im Dämmerlicht des Waldes allzu oft im Schatten steht. Über das "Wood Wide Web" der Pilze wird der Wald quasi zum gigantischen Organismus. Hier tauscht er Nährstoffe aus - und Nachrichten. Auch in der Waldluft schweben ständig chemische Botschaften, mit deren Hilfe Bäume kommunizieren oder Feinde abwehren. Wie unsichtbare Kommunikationsfahnen durchwehen sie den Wald. Zudem ist die Luft hier reich an Sauerstoff - einem Abfallprodukt der Photosynthese. Ein einziger Baum deckt den Tagesbedarf von zehn Menschen. Deswegen gilt das "Waldbad" nicht nur in Japan, wo es erfunden wurde, längst als Therapie. Unter Bäumen werden Menschen ruhiger und gesünder. Denn auch wenn sie die Bäume nicht verstehen: Die geheime Sprache der Bäume wirkt auch auf den Menschen. Vielleicht wird der Wald auch deshalb so sehr geliebt.
(Wdh. kommende Nacht 3.40-4.20 Uhr)

Am 21.05.20 17:45 - 18:30 Uhr auf
ARD: Australien - der heiße Kontinent
Australien, ein Land wie eine riesige Insel, seit 45 Millionen Jahren getrennt vom Rest der Welt. In der Abgeschiedenheit hat sich eine einzigartige Tierwelt entwickelt. 80 Prozent der Arten gibt es nirgendwo sonst auf der Erde. Koalas, Kängurus und Schnabeltiere sind die bekanntesten Tiere, die man mit Australien verbindet. Doch neben den ikonischen Beuteltieren und dem eierlegenden Säuger gibt es noch andere erstaunliche Wesen: von trommelnden Kakadus und tauchenden Taranteln über Kängurus, die auf Bäumen leben bis zu geheimnisvollen Feuervögeln. Dieser Schatz der Natur ist heute stärker bedroht als je zuvor. Seitdem europäische Siedler fremde Arten wie Wildkaninchen, Katzen und Kamele einschleppen, die sich ohne natürliche Feinde ungehindert vermehren, sind die empfindlichen Ökosysteme des Kontinents in Gefahr. Hinzu kommen die Folgen des menschengemachten Klimawandels. Forscher warnen bereits: Bei zwei Grad Erwärmung steigt das Risiko von Brandwetterbedingungen in Australien um 30 Prozent! Verheerende Katastrophen wie im heißen Sommer 2019/2020 werden wahrscheinlicher. Erstmals brannten Jahrtausende alte Regenwälder, riesige Eukalyptuswälder wurden zum Raub der Flammen und Millionen Hektar Naturlandschaft zerstört. Forscher schätzen, dass mehr als 1,2 Milliarden Tiere in den Flammen umgekommen sind - Kleintiere wie Frösche oder Insekten nicht mitgezählt.

Am 21.05.20 18:05 - 18:45 Uhr auf
3sat: Unsere Wälder (2/3) - Ein Jahr unter Bäumen
Frühling, Sommer, Herbst und Winter bringen nicht nur Farbe in unsere Wälder, sie öffnen kurze Zeitfenster, die viele Waldbewohner nutzen müssen, um zu überleben: von der verschwenderischen Blütenpracht der Frühblüher, denen nur wenige Wochen unter kahlen Bäumen bleiben, um Kohlenhydrate fürs ganze Jahr zu produzieren, bis zur Samenfülle der Mastjahre, in denen Bäume über Hunderte von Kilometern ihre Blüte synchronisieren - und damit die Menge ihrer Früchte. In Mastjahren überschwemmt der Wald seine Bewohner derart mit Nahrung, dass genug Samen überbleiben, aus denen neue Bäume wachsen können. Sind Zapfen und Bucheckern, Eicheln und Nüsse im Herbst von den Bäumen gefallen, folgen wenig später die Blätter. Die Bäume verhindern so, dass ihnen bei Frost die Leitungen platzen. Und sie bereiten sich auf den Winterschlaf vor, genau wie die Tiere. Manche von ihnen - wie beispielsweise die Siebenschläfer - verbringen bis zu elf Monate im Schlaf. Denn wenn es nichts zu futtern gibt, sind sie so am sichersten vor ihren Feinden. Andere - wie die Rothirsche - schlafen quasi im Gehen. Animationen zeigen, wie im Lauf der Jahre Nahrung für alle Waldbewohner entsteht, etwa das Holz der Bäume - und warum Spechte bis zu 10.000 Mal am Tag auf das Holz hämmern können, ohne Kopfschmerzen zu bekommen. Viele Lebewesen im Wald leben im oder vom Holz der Bäume. Doch manche Untermieter - wie die Borkenkäfer - können dabei wahre Massaker anrichten. Ob der massenhafte Tod von Bäumen durch den Schädling nun der Königsweg zum vielerorts erwünschten Urwald sein soll, darüber gibt es nach wie vor leidenschaftliche Diskussionen.
(Wdh. kommende Nacht 4.20-5.05 Uhr)

Am 21.05.20 18:25 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Jane - Mein Leben mit Schimpansen
Die Verhaltensforscherin und Umweltschützerin Jane Goodall ist 26 Jahre alt, als sie nach Gombe in Tansania geschickt wird, um die Verhaltensweisen von Schimpansen zu untersuchen. Der Oscar- und Emmy-nominierte Filmregisseur Brett Morgen schöpft aus einem Archiv aus bisher unveröffentlichten 16mm-Filmaufnahmen, die nach 50 Jahren in den Archiven des National Geographic gefunden wurden, um neues Licht auf die bahnbrechende Umweltschützerin Jane Goodall zu werfen. Es ist ein persönliches Porträt der heute 84-jährigen renommierten Verhaltensforscherin entstanden. Grundlage des Dokumentarfilms sind die Filmaufnahmen von Goodalls erstem Ehemann, dem Naturfilmer Hugo van Lawick, die einen intimen Einblick in das Leben und die Arbeit dieser beeindruckenden Frau geben. Goodall selbst erzählt dazu ihre eigene Geschichte. Unterlegt ist die Dokumentation mit der Musik des Komponisten Philip Glas.

Am 21.05.20 18:40 - 19:30 Uhr auf
rbb: Wildes Deutschland - Spessart und Steigerwald
Spessart und Steigerwald sind die beiden größten Laubwaldgebiete in Bayern. Hier finden sich Reviere mit jahrhundertealten Buchen und Eichen. Getrennt und gleichzeitig verbunden sind die beiden Gebiete durch das Maintal. Flugaufnahmen mit ungewohnten Perspektiven entführen in die malerische Landschaft von Spessart und Steigerwald und verbinden beeindruckende Geschichten aus der Natur. Während der Spessart sich nördlich des Mains über die sanften Höhen aus Sandstein und Gneis erstreckt, zieht sich der Steigerwald südöstlich davon über die Hügel zwischen Bamberg, Würzburg und Nürnberg. Der Film zeigt seltene Bilder einer Kreuzotter im Schnee, eine Fledermaus, die Fische jagt, und Wanderfalter aus Afrika. Aufnahmen, die mit Highspeed- und anderen Spezialkameras gemacht wurden, erlauben einzigartige Einblicke selbst in die Welt kleinster Tiere. Umso größer wirken da Wildschweine, Hirsche und Biber, die mit ihrem Verhalten überraschen. Selbst die Bäume und Pflanzen erzählen hier Geschichten.

Am 21.05.20 18:45 - 19:30 Uhr auf
3sat: Unsere Wälder (3/3) - Im Reich des Wassers
Wälder sind die größten Süßwasserspeicher - denn alles im Wald ist darauf ausgelegt, Wasser für schlechte Zeiten zu bunkern. Die Baumkronen fangen einen Großteil des Niederschlages auf, bevor er zu Boden fällt, wo der humusreiche Untergrund ihn aufsaugt wie ein Schwamm. Baumwurzeln, die von ihren Pilzfreunden in einen zarten Filz gehüllt werden, speichern das kostbare Nass. Und wie durch ein Wunder gelangt es von den Wurzeln wieder hinauf in die Krone - ganz ohne Motorpumpen. Hier oben wird es gebraucht für die Photosynthese. Denn ohne Wasser kommt die Zuckerproduktion in den Blättern zum Stillstand, und dem ganzen Wald knurrt der Magen. Während die Blätter oben die Energie der Sonne einfangen, sorgt das geschlossene Kronendach für grünes Dämmerlicht unter den Bäumen - und für ein gleichmäßig kühles, feuchtes Klima im Waldinneren. Zu viel Wasser allerdings lässt viele Bäume ertrinken. Wie wir erliegen sie dabei einem Erstickungstod. Auenwälder sind deswegen das Terrain der Spezialistenbäume - und Heimat der Biber, der einzigen tierischen Waldbewohner, die Bäume fällen. Doch egal, wo ein Wald wächst: Jeder Wald ist ein gigantischer "Wassereimer" in einer globalen Kette von Pumpstationen. Wälder pumpen den Wasserdampf von den Meeren ins Landesinnere. Ohne sie würden die großen Kontinente im Inneren austrocknen. Nicht nur deswegen sind unsere Wälder unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Und so forschen Wissenschaftler mit Klimatürmen und Kronen-Kränen am Wunderwerk Wald.
(Wdh. kommende Nacht 5.05-5.50 Uhr)

Am 21.05.20 19:30 - 20:15 Uhr auf
3sat: Der Schwarzwald - Wildnis mit Aussicht
Atemberaubende Landschaften, jahrhundertealte Traditionen und eine reiche Tierwelt: Der Schwarzwald, das höchste Mittelgebirge Deutschlands, hat weit mehr zu bieten als Kuckucksuhren. Er ist ein Naturidyll im Herzen Europas. In stimmungsvollen Bildern porträtiert die Dokumentation die reiche Welt des Schwarzwalds, in dem viele Menschen einen Weg gefunden haben, Tradition und Moderne, Natur und Kultur harmonisch zu verbinden.

Am 21.05.20 23:10 - 23:55 Uhr auf
3sat: Wiener Wälder - Grüne Juwele
Die Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht zugleich. Kaum eine andere europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien. Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der "Nationalpark Donau-Auen". Unzählige Wäldchen und Grünanlagen finden sich direkt im Stadtgebiet. Die Kernzone des Waldbesitzes liegt jedoch 150 Kilometer von der Stadt entfernt. Die Kalkalpen rund um die Rax, den Schneeberg und das Hochschwab-Massiv stehen in Wiener Gemeindebesitz, zumindest jene 32 000 Hektar, die im Einzugsgebiet der beiden berühmten Hochquellwasserleitungen liegen. All diese grünen Juwele stehen unter der Obhut einer beachtlichen Garde von Förstern, Landwirten, Winzern, Berufsjägern und Holzarbeitern, die vor allem im Dienst der Lebensqualität tätig sind.

Am 22.05.20 05:50 - 06:20 Uhr auf
3sat: Brasiliens fliegende Edelsteine
Der Rubin-Topas-Kolibri lebt im Osten Brasiliens und ist der schönste aller Kolibris. Seine Kehle ist goldfarben, seine Stirn leuchtet tiefrot. Der Film beobachtet den Vogel ein Jahr lang. Er verfolgt Revierkämpfe, die spektakuläre Balz, den Nestbau und die Jungenaufzucht. Außerdem stellt der Film Menschen im Osten Brasiliens vor und zieht Parallelen zum menschlichen "Balzverhalten".

Am 22.05.20 10:00 - 10:30 Uhr auf
hr: Madagaskar - Eine Schatzinsel wird geplündert
Scharen von Glücksrittern haben sich in den Osten Madagaskars aufgemacht, in der Hoffnung, das große Los zu ziehen. Es geht um Saphire, durch die dort viele Menschen zu etwas Wohlstand kommen wollen. Sie schürfen in immer neuen Minen nach den begehrten Edelsteinen, die nirgendwo sonst diese Qualität haben und von denen es auf der Insel im Indischen Ozean so viele gibt wie sonst nur in Brasilien. Dafür werden große Waldgebiete abgeholzt. Selbst der Didy-Nationalpark ist vor den Eindringlingen nicht sicher, eine Lemurenart ist inzwischen bedroht. Das Geschäft wird von Ausländern kontrolliert. Sie schicken jeweils ein paar hundert Arbeiter los, die sie für sehr wenig Geld schuften lassen. Die Steine müssen die Arbeiter natürlich abliefern. Dennoch versuchen die Männer manchmal, die Händler auszutricksen und kleine Fundstücke zu behalten. Die Ausbeutung der Region ist zwar komplett illegal, aber die Regierung tut nichts dagegen. Afrika-Korrespondentin Sabine Bohland hat sich auf eine nicht ungefährliche Reise ins Hinterland Madagaskars gemacht, der zweitgrößten Insel der Welt. Sie geht auf die Suche nach den Profiteuren und den Verlierern des Saphir-Fiebers.

Am 22.05.20 14:45 - 15:30 Uhr auf
WDR:Die Elbe - Vom Riesengebirge zur Sächsischen Schweiz
Sie fließt durch schroffe Täler, vorbei an Burgen, malerischen Städten und Schlössern bis zum Hamburger Hafen und schließlich in die Nordsee: die Elbe. Als 1.100 Kilometer langes Band zieht sie sich quer durch Tschechien und Deutschland. Der Fluss, hat sich seine Ursprünglichkeit in großen Teilen bewahrt - an der Elbe leben Tierarten, die in anderen Regionen Europas selten geworden sind. Nebel liegt über dem Riesengebirge, weiße Schwaden ziehen durch die Wälder. Ein kleiner Steinring auf 1386 Metern markiert symbolisch die Quelle des großen Stroms, der hier "Labe" genannt wird. Nur einen Kilometer entfernt, stürzt die Elbe 40 Meter tief, um dann durch felsige Landschaft mit dunklen Wäldern und tiefen Schluchten zu fließen. Auf offenen Waldlichtungen röhren im Herbst die Rothirsche, bereits im zeitigen Frühjahr balzen Birkhähne im Nationalpark Riesengebirge, während in tieferen Lagen Fischotter im Eiswasser nach Beute tauchen.

Am 22.05.20 14:45 - 15:30 Uhr auf
WDR: Die Elbe - Vom Riesengebirge zur Sächsischen Schweiz
Sie fließt durch schroffe Täler, vorbei an Burgen, malerischen Städten und Schlössern bis zum Hamburger Hafen und schließlich in die Nordsee: die Elbe. Als 1.100 Kilometer langes Band zieht sie sich quer durch Tschechien und Deutschland. Der Fluss, hat sich seine Ursprünglichkeit in großen Teilen bewahrt - an der Elbe leben Tierarten, die in anderen Regionen Europas selten geworden sind. Nebel liegt über dem Riesengebirge, weiße Schwaden ziehen durch die Wälder. Ein kleiner Steinring auf 1386 Metern markiert symbolisch die Quelle des großen Stroms, der hier "Labe" genannt wird. Nur einen Kilometer entfernt, stürzt die Elbe 40 Meter tief, um dann durch felsige Landschaft mit dunklen Wäldern und tiefen Schluchten zu fließen. Auf offenen Waldlichtungen röhren im Herbst die Rothirsche, bereits im zeitigen Frühjahr balzen Birkhähne im Nationalpark Riesengebirge, während in tieferen Lagen Fischotter im Eiswasser nach Beute tauchen.

Am 22.05.20 18:00 - 19:00 Uhr auf
ServusTV: Die geheimnisvolle Welt der kleinen Tiere
Es gibt viele Vorteile, wenn man klein ist, besonders in der Tierwelt. Doch die tierischen Winzlinge müssen auch zahlreiche Opfer erbringen. Deshalb haben manche von ihnen Strategien entwickelt, um wirklich alle Vorteile ihrer Winzigkeit auszuschöpfen. Anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und fortgeschrittenster Technologie wird die faszinierende Welt der kleinesten Tiere der Welt beleuchtet. Manche Winzlinge der Natur können ein vielfaches ihres Körpergewichts tragen. Gewisse Schlangenarten auf Martinique müssen einen hohen Preis für ihre Kleinheit zahlen, sind sie doch so klein, dass sie auf einer Cent-Münze Platz haben. Die Lemuren auf Madagaskar haben mit ihrer geringen Größe eine einzigartige Lücke im Ökosystem geschlossen. Ob ihre Kleinheit ihnen bei der Jagd hilft oder beim Verstecken und Überleben, diese winzigen Helden der Natur sind erstaunlich!

Am 22.05.20 20:15 - 21:00 Uhr auf
SWR: Tief im Wald
"In den Wäldern sind Dinge, über die nachzudenken man jahrelang im Moos liegen könnte", sagte Franz Kafka, wohl ein echter Waldliebhaber. Auch SWR Moderatorin Anna Lena Dörr liebt den Wald. Sie bleibt aber nicht lange im Moos liegen, sondern begibt sich auf Expedition in grüne Tiefen, die Dinge des Waldes aufzuspüren, zu fühlen, zu sehen und mit allen Sinnen zu begreifen. Im Pfälzerwald testet sie das trendige Waldbaden, sammelt Harze und lernt Walddoktoren kennen. Im Bienwald sieht sie Millionen Maikäfer fliegen: Alle vier Jahre kann man dieses fantastische Naturschauspiel erleben. Lecker im Wald ist sie auch unterwegs auf einer Wald- und Wiesen-Kräutertour und erlebt abschließend den magischen Zauber einer Vollmondnacht - natürlich mitten im tiefen Wald.
(Wdh. übermorgen 14.30-15.15 Uhr)

Am 22.05.20 22:45 - 23:15 Uhr auf
ZDFinfo: Klima im Wandel - Keiner stirbt für sich allein
Während der Mensch noch debattiert, ist die Natur schon mittendrin: im Wandel durch den Klimawandel. Und die Folgen sieht man nicht nur in der Arktis, sondern auch direkt vor der Haustür.

Am 22.05.20 23:15 - 00:00 Uhr auf
ZDFinfo: SOS Amazonas - Apokalypse im Regenwald
Flammen haben diesen Sommer in verheerendem Ausmaß die Amazonas-Regenwälder Brasiliens heimgesucht. Wenn die grüne Lunge der Welt brennt, schrecken Experten und internationale Politiker auf. Denn der Schutz des weltweit einzigartigen Ökosystems ist von existenzieller Bedeutung. Die Dokumentation untersucht die aktuelle ökologische und humanitäre Katastrophe.

Am 23.05.20 00:00 - 00:45 Uhr auf
ZDFinfo: Klimawandel Die Fakten mit Harald Lesch
Schon seit Langem beobachten Forscher einen globalen Temperaturanstieg. Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt, in Deutschland droht ein neues Waldsterben. Steuert die Menschheit auf eine neue Heißzeit zu? Oder lässt sich die globale Erwärmung noch begrenzen? Die Dokumentation zieht mithilfe internationaler Experten Bilanz. Um die globale Erwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, müssten die stetig steigenden CO2-Emissionen in den nächsten zehn Jahren halbiert und bis 2050 komplett gestoppt werden. Notwendig wäre ein weitgehender Verzicht auf fossile Brennstoffe wie Kohle oder Erdöl zur Energiegewinnung. Wenn das nicht gelingt, wird sich die Erde weiter erwärmen - darin ist sich die überwiegende Zahl der Wissenschaftler einig. Auch, wenn einige den menschengemachten Klimawandel infrage stellen - weltweit häufen sich die Wetter-Extreme. In Deutschland haben die zurückliegenden trockenen Sommer den Wald bereits massiv geschwächt - Borkenkäfer haben leichtes Spiel und vernichten ganze Fichtenwälder.

Am 23.05.20 00:00 - 00:45 Uhr auf
ZDFinfo: Klimawandel Die Fakten mit Harald Lesch
Schon seit Langem beobachten Forscher einen globalen Temperaturanstieg. Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt, in Deutschland droht ein neues Waldsterben. Steuert die Menschheit auf eine neue Heißzeit zu? Oder lässt sich die globale Erwärmung noch begrenzen? Die Dokumentation zieht mithilfe internationaler Experten Bilanz. Um die globale Erwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, müssten die stetig steigenden CO2-Emissionen in den nächsten zehn Jahren halbiert und bis 2050 komplett gestoppt werden. Notwendig wäre ein weitgehender Verzicht auf fossile Brennstoffe wie Kohle oder Erdöl zur Energiegewinnung. Wenn das nicht gelingt, wird sich die Erde weiter erwärmen - darin ist sich die überwiegende Zahl der Wissenschaftler einig. Auch, wenn einige den menschengemachten Klimawandel infrage stellen - weltweit häufen sich die Wetter-Extreme. In Deutschland haben die zurückliegenden trockenen Sommer den Wald bereits massiv geschwächt - Borkenkäfer haben leichtes Spiel und vernichten ganze Fichtenwälder.

Am 23.05.20 06:00 - 06:30 Uhr auf
BR: Berge in Bewegung
Noch ragt er imposant in den Himmel: der Hochvogel, einer der höchsten Berge der Allgäuer Alpen. Forscher rechnen allerdings damit, dass schon bald ein Großteil des Gipfels abbricht. Es wäre vermutlich der größte Felssturz der letzten 3.000 Jahre in den Nordalpen. Aber nicht nur am Hochvogel sind die Berge in Bewegung. Im Herbst 2018 musste beispielsweise die Brennerautobahn gesperrt werden, nachdem dort Muren bis auf die Straße gerutscht waren. Solche Ereignisse werden zunehmen. Denn der Klimawandel verstärkt die natürliche Erosion.

Am 23.05.20 06:30 - 07:15 Uhr auf
ZDFneo: Der Malaiische Archipel – Dem Leben auf der Spur
Schon bevor Darwin seine berühmte Theorie der Entstehung der Arten veröffentlichte, brachte die südostasiatische Inselwelt einen Mann auf die Fährte der Evolution: Alfred Russel Wallace. Dirk Steffens folgt seinen Spuren durch Indonesien und Malaysia.

Am 23.05.20 09:25 - 10:10 Uhr auf
ZDFneo: Südafrika – Überlebenskampf zwischen den Ozeanen
Vor der Küste Südafrikas treffen zwei Ozeane aufeinander. Ihre Strömungen prägen das ganze Land, von der Kalahari bis zu den Savannen. Dirk Steffens begleitet Forscher zu den Erdmännchen und eine Anti-Wilderer-Einheit bei ihrem Einsatz für die Nashörner.

Am 23.05.20 10:10 - 10:55 Uhr auf
ZDFneo: Kamerun – Ganz Afrika im Kleinen
Kamerun hat alles, was Afrika ausmacht: Großartige Landschaften, drei Klimazonen – Wüste, Savanne, Regenwald – und unsere nächsten Verwandten im Tierreich. Hier zeigen sich aber auch die Schattenseiten des Kontinents: Armut, Überbevölkerung, Wilderei.

Am 23.05.20 13:00 - 14:00 Uhr auf
ARD-alpha: Ökodetektive - Umweltverbrechern auf der Spur
Illegale Wilderei geschützter Arten ist in Deutschland alltäglich. Dabei werden solche und andere Umweltverbrechen selten von der Polizei verfolgt. Einige wenige Ausnahmen gibt es. Zum Beispiel in Hamburg: Eine 40 Mann starke Spezialtruppe ist hier zuständig für die Aufklärung von Umweltverbrechen. Meist sind sie im Hamburger Hafen unterwegs, um Handel mit Elfenbein, illegale Ölverklappung oder Abfalltransporte aufzuspüren. Jeden Tag kontrollieren sie Tanker, fliegen die Elbe entlang auf der Suche nach illegalen Müllkippen oder Ölteppichen. Planet Wissen schildert den täglichen Kampf der "Ökodetektive" gegen Umweltverbrechen.

Am 23.05.20 13:30 - 15:00 Uhr auf
rbb: Füchse & Co. - Wildtiere in der Stadt
Wildnis direkt vor der Haustür: Ein Waschbär inspiziert Dächer in Kreuzberg, Eichhörnchen spielen Spiderman an Hochhausfassaden in Prenzlauer Berg und eine Wildschweinfamilie entdeckt die Heerstraße in Charlottenburg für ihren Stadtbummel. Alles gleich nebenan: Fuchs und Igel, Fischreiher und Biber, Waschbär und Waldkauz. Über 13.000 Wildtiere leben in Berlin. Moderator Sascha Hingst ist den wilden Nachbarn in Berlin und Brandenburg auf der Spur. Experten vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung, der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde und des Umweltamtes Lichtenberg beantworten die Fragen von ihm.

Am 23.05.20 13:55 - 14:25 Uhr auf
hr: Bärengeschwister - Freche Entdecker
In der dritten Folge des Vierteilers erforschen die Bärenkinder die Natur. Nach wie vor bekommen die Bärengeschwister Milch von Vaclav aus der Flasche, doch ganz reicht das nicht mehr. Sie fressen alles, was sie auf ihren Entdeckungsreisen durch den Böhmerwald finden. Entstanden sind dabei auch spektakuläre Bilder von verwunschenen Ecken des Böhmerwalds. Immer wieder wird klar, dass die Bären einen Beschützer haben, der anstelle ihrer Mutter bei allen Problemen da ist. Zu sehen sind intime Bilder einer ungewöhnlichen Beziehung zwischen Mensch und Bär. In dieser Folge geht es auch um die letzten Tage mit ihrem Ziehvater Vaclav und ums Abschied nehmen. Einzigartige Bilder zeigen den Weg der Bären in einer vom Menschen geprägten Natur.
(Wdh. übermorgen 10.00-10.30 Uhr)

Am 23.05.20 15:00 - 15:30 Uhr auf
3sat: Natur im Garten - Die Poesie eines Waldgartens
Diesmal lernt Karl Ploberger in Lannach in der Steiermark die Poesie eines Waldgartens kennen: Mit einem Gedicht empfängt die Absolventin der Gartenakademie Christine Vogeltanz ihren Gast.

Am 23.05.20 15:00 - 15:30 Uhr auf
rbb: Wilde Berliner - Von badenden Hörnchen und luftigen Akrobaten
Berlin ist nicht nur voller Menschen und Autos, die Hauptstadt kann auch mit einer außergewöhnlich großen, tierischen Artenvielfalt aufwarten - mehr als 50 Säugetier- und rund 180 Vogelarten hat die Hauptstadt zu bieten. Dank ausgedehnter Grünflächen und vielen Gewässern finden immer mehr tierische Bewohner den Weg in die Stadt. Immer öfter kommt es zu spannenden Begegnungen mit Wildtieren.
(Weitere Folge heute 17.00-17.25 Uhr)

Am 23.05.20 15:30 - 16:15 Uhr auf
rbb: Berliner Pflanzen - Die wilde Hauptstadt
Berlin ist grün - und ungewöhnlich wild. Als Ergebnis von Krieg und Teilung. Auf riesigen Brachen im Niemandsland zwischen Ost und West wuchs ein buntes Pflanzengemisch. Iva, das Schlagkraut, gab es nur in Ostberlin. Es war mit Getreideimporten aus Kasachstan in die DDR gekommen. Mauerpfeffer, nomen est omen, überzog den Todesstreifen. Stillgelegte Bahnhöfe wucherten zu. Nun steht auf dem alten Wertheimgelände, jahrzehntelang ein Wildpflanzenparadies, die Mall of Berlin. Immer mehr Brachen werden zu noblen Quartieren. Wo wandern die Pflanzen hin? Viele sind Überlebenskünstler, ihnen reicht ein Straßenrand, eine Pflasterritze. Manche verschwinden, andere werden gerettet. Wie das Gottesgnadenkraut, das am Spreeufer Parlamentsgebäuden weichen musste. Berliner Pflanzen erzählen die Geschichte der Stadt auf ganz besondere Art.
(Wdh. morgen 7.15-8.00 Uhr)

Am 23.05.20 15:45 - 17:15 Uhr auf
arte: Zugvögel
Warum nehmen Zugvögel Jahr für Jahr die Strapazen eines langen Fluges auf sich? Die Dokumentation begleitet Zugvögel mit atemberaubenden Luftbildern von ihren Reisen aus der Vogelperspektive - im Dienste der Wissenschaft. Der Kamera-Helikopter überquert mit Störchen gemeinsam die gefährliche Straße von Gibraltar und begleitet sie in der Luft bis nach Tansania und Kenia.

Am 23.05.20 16:15 - 17:00 Uhr auf
BR: Wildes Südafrika - Kap der Extreme
Südafrika ist ein Land so bunt wie ein ganzer Kontinent. Zwei Weltmeere treffen dort aufeinander, es gibt Pinguine, Löwen, Wale und Delfine, aber auch Elefanten und riesige Nilkrokodile. Wie kommt es zu solcher Artenvielfalt auf einem so begrenzten Raum? In der dreiteiligen Reihe "Wildes Südafrika" geht Filmemacher Thomas Behrend dem Geheimnis auf den Grund.
(Wdh. kommende Nacht 2.30-3.15 Uhr)

Am 23.05.20 16:15 - 17:00 Uhr auf
rbb: Hauptstadt der Wildschweine
Wenn es dunkel wird, machen sich rottenweise Wildschweine aus den leer gefressenen umliegenden Forsten auf den Weg in die deutsche Hauptstadt. Der Hunger treibt sie in die menschlichen Siedlungen. Die Filmemacher Harriet Kloss und Markus Thöß begleiten in ihrer Dokumentation freiwillige Stadtjäger bei ihren Pirschfahrten durch Berlin, der Hauptstadt der Wildschweine. Es zeigt sich, dass die Wildnis in den vergangenen Jahren immer weiter in die Stadt vorgedrungen ist. Der Film geht der Frage nach, wie problematisch das Verhältnis zwischen Stadtbewohnern und den Tieren ist und wie die dabei entstehenden Konflikte lösbar sind.

Am 23.05.20 17:00 - 17:45 Uhr auf
BR: Artisten im Wind - Milane und Weihen
Greifvögel gehören zu den imposantesten Erscheinungen unserer Vogelwelt. Adler, Falke oder Habicht sind vertraute Namen. Die typischen Jäger über Feld und Wiese aber sind andere. Es sind die Milane und besonders faszinierend die Leichtgewichte unter den Greifvögeln, die Weihen. Mit akrobatischen Luft-Spielen suchen sie Partner für die nächste Brutsaison. Ruhig über offene Flächen gleitend, gehen sie auf die Jagd. Die Veränderung der Landschaft hat diesen "Artisten" zu schaffen gemacht. Doch sie sind wieder im Aufwind - dank ihrer geschickten Anpassungsfähigkeit und dem Einsatz engagierter Menschen.

Am 23.05.20 17:00 - 17:30 Uhr auf
SWR: Neue Nationalparks - Toronto
Der 2015 gegründete weltweit erste "urbane Nationalpark" der Welt liegt mitten in Toronto, der größten Metropole des Landes. Kanada besitzt gut vierzig Nationalparks in allen Regionen des Landes und blickt auf eine lange Geschichte des Naturschutzes zurück, seit 1885 der erste Park des Landes gegründet wurde. Doch alle liegen weit im Hinterland - Rouge ist der erste, der den Naturschutz ins Herz einer Metropole bringt. Und obwohl ringsherum gut fünf Millionen Menschen leben, schützt er auf einer Fläche von rund 16.000 Hektar eine verblüffende Vielfalt an Tieren und Pflanzen: 1.700 Arten sind es; Habichte, Kojoten und Stinktiere ebenso wie Biber, Seeadler und Stachelschweine. Das Tal des Rouge River, Kernstück des Parks, liegt im Carolinian Forest, einer artenreichen Vegetationszone im äußersten Süden Kanadas, die berühmt ist für ihre Blätterfärbung im Indian Summer. Neben der Natur schützt der Park auch historische Farmen, die heute noch bewirtschaftet werden. Hier wird versucht, ein neues Nationalpark-Konzept umzusetzen, bei dem auch Kulturlandschaften Teil des geschützten Parks sind und die örtliche Bevölkerung stark mit einbezogen wird.
(Wdh. morgen 11.00-11.30 Uhr)

Am 23.05.20 19:15 - 20:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis
Luxusdomizile in den Bäumen! Baumhäuser müssen keine schiefen Hütten sein, in denen Kinder Verstecken spielen, im Gegenteil: Diese Doku-Serie zeigt, welche Meisterwerke im Blätterwald entstehen können. Spitzenarchitekt Pete Nelson reist mit seinem Team durch ganz Amerika und konstruiert in luftiger Höhe wahre Paläste - bestens ausgestattete Wohnräume im Wert von mehreren 100 000 US-Dollar. Egal, ob Badelandschaft mit Whirlpool oder Multimedia-Paradies: Pete und seine Spezialisten erfüllen den Menschen ihren Traum vom Baumhaus.

Am 23.05.20 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Die Bambusflößer von Bangladesch (1/2)
In Bangladesch ist Bambus der Baustoff der Armen. Mit atemberaubenden Aufnahmen von den Bambuswäldern des Landes beginnt der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilmer Shaheen Dill-Riaz seine Einführung in die raue Welt der Männer, die den Bambus aus dem Wald holen und für Großhändler über eine 300 Kilometer lange Flussstrecke Richtung Dhaka, der Landeshauptstadt, flößen. Mit Witz und Schmerz erzählen die Männer auf ihrer Floßreise, warum sie so an einer Arbeit hängen, die hart, schlecht bezahlt und gefährlich ist.

Am 23.05.20 19:30 - 20:00 Uhr auf
phoenix: Raubbau im Gorilla-Paradies
Die Ranger des Virunga-Nationalparks sind im Krieg. Ihre Gegner: Milizen, die illegal Rohstoffe ausbeuten. Bilanz bisher: 160 getötete Parkaufseher - Beschützer der seltenen Berggorillas. Der Virunga-Nationalpark im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo ist der älteste Park Afrikas. Ein Naturjuwel - bekannt vor allem wegen der vom Aussterben bedrohten Berggorillas. 1994 nahm die UNESCO den Park in der Roten Liste des gefährdeten Welterbes auf. Seit 2008 ist Emmanuel de Merode Direktor des Virunga-Nationalparks. De Merode und die Wildhüter des Parks stehen vor der schwierigen Aufgabe, den Virunga-Nationalpark zu schützen. Für Emmanuel de Merode ist daher die Bekämpfung der Armut ein wichtiger Schritt zur Rettung des Parks. Der Parkdirektor ließ mit finanzieller Unterstützung eines reichen Sponsors ein Wasserkraftwerk errichten. Es versorgt zumindest einige Menschen mit Strom und kurbelt - das ist die Hoffnung - die regionale Wirtschaft an. Plantagen mit schnell wachsenden Baumarten liefern Holz für die Herstellung von Holzkohle und lindern so den Druck auf den Wald. Außerdem unterstützt die Parkverwaltung den Bau mehrerer Schulen, um den Kindern Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Auch die Witwen der getöteten Ranger werden unterstützt: In einer von der Parkverwaltung eingerichteten Schneiderei nähen sie Souvenirs für Touristen und haben damit ein monatliches Auskommen. "planet e." zeigt, wie Emmanuel de Merode und die Ranger des Parks für den Erhalt des Virunga kämpfen.

Am 23.05.20 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Magisches Deutschland
Die Natur war unseren Ahnen heilig. Ihre Kulte vollzogen sie an besonderen Orten unter freiem Himmel. Spuren dieser vor- und frühgeschichtlichen Kulte sind in ganz Deutschland zu finden. Die heiligen Haine der Kelten und Germanen liegen inmitten dichter Wälder, auf hohen Felsen oder am Rande von Flüssen und Mooren. Oft wurden sie mit christlichen Gebäuden überbaut. Wissenschaftler sind diesen heiligen Plätzen mit modernster Technik auf der Spur. Zu allen Zeiten haben die Menschen höheren Wesen Opfer dargebracht, als Dank oder als Bitte. Man gab Geschenke und erwartete eine Gegenleistung. Je größer die Bitte oder der Dank, desto größer auch das Opfer.
(Wdh. morgen 17.00-17.45 Uhr)

Am 23.05.20 23:00 - 23:50 Uhr auf
D-MAX: Jägerleben - Der Kitzretter
Wenn der Jungweizen im Saft steht, zieht Floris Weber in der Nacht über die Felder, um Wildschweine zu erlegen. Die Paarhufer haben einen ausgezeichneten Geruchssinn - das Anpirschen will gelernt sein. Sven Lübbers macht unterdessen Jagd auf Gänse. Dabei entscheidet die richtige Tarnung über Erfolg oder Misserfolg. Und Rupprecht Walch hält mit einer Drohne in den Wiesen Ausschau nach Rehkitzen, damit die Jungtiere nicht von einer Mähmaschine getötet werden. Denn die Kitze haben keinen Fluchtinstinkt. Bei Gefahr bleiben sie reglos im hohen Gras liegen.
(Wdh. morgen 10.10-11.00 Uhr)

Am 24.05.20 06:15 - 06:45 Uhr auf
3sat: Hungerpandemie in Afrika
Klimawandel, Dürre und Heuschreckenschwärme haben in Afrika schon vor der Corona-Pandemie Millionen Menschen bedroht. Die globale Corona-Pandemie verschärft die Lage. David Beasley, Exekutivdirektor des Welternährungsprogramms, warnt deshalb vor den dramatischen Folgen: "Es besteht [...] die reale Gefahr, dass vielleicht mehr Menschen an den wirtschaftlichen Auswirkungen von COVID-19 sterben könnten als am Virus selbst." Aus seiner Sicht droht eine "Hungerpandemie". In Ostafrika könnte sich die Zahl der von Nahrungsmittelknappheit betroffenen Menschen durch die Krise mehr als verdoppeln.

Am 24.05.20 13:20 - 14:05 Uhr auf
arte: Yellowstone - Park der Extreme (1/4)
Der Yellowstone-Nationalpark verzaubert mit seinen spektakulären Naturschauspielen wie wohl kaum ein anderer Ort in Nordamerika. Die bildstarke vierteilige Dokumentation zeigt den Park aus einer völlig neuen Perspektive. Die erste Folge führt in die weißen Winterlandschaften des Parks. Die Winter sind hier extrem hart. Nur besonders gut angepasste Tiere wie etwa Bisons, Wölfe und Fischotter können dann überleben. Am Madison River, der dank heißer Quellen eisfrei bleibt, geht ein Rotluchs auf Jagd nach Enten und Gänsen. Polarschneekristalle funkeln wie Diamantstaub und verwandeln die Landschaft in ein spektakuläres Naturschauspiel.
(Teile 2 bis 4 direkt im Anschluss, bis 16.20 Uhr)

Am 24.05.20 13:30 - 14:15 Uhr auf
NDR: Wildes Deutschland - Die Uckermark
Seen und Sölle, die nach der Eiszeit entstanden sind, Flussläufe und Moore, ausgedehnte Wälder, Felder und Wiesen prägen die Uckermark. Im Nordosten Brandenburgs, 80 Kilometer von Berlin entfernt und in direkter Nachbarschaft zu Mecklenburg-Vorpommern und Polen, ist die Uckermark mit über 3.000 Quadratkilometern der größte Landkreis Deutschlands. Dort finden sich beste Voraussetzungen für die Natur: 60 Prozent der Uckermark stehen unter Schutz, im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin im Süden, im Nationalpark Unteres Odertal im Osten und im Naturpark Uckermärkische Seen im Nordwesten. In der Uckermark trifft man auf besonders viele seltene Tier- und Pflanzenarten: Adler brüten in der Waldmark, Fischotter jagen in klaren Flüssen nach Forellen und Neunaugen, Biber stauen Bäche zu Seen, Dachse, Marderhund und Füchse leben gemeinsam mit Hirschen und Rehen in der Feldmark. Die abwechslungsreiche, von der Eiszeit geprägte Landschaft ist aber vor allem die Metropole der Kraniche Europas. In naturbelassenen Wäldern rund ums Plagefenn, dem ältesten Naturschutzgebiet Deutschlands, finden die eindrucksvollen Vögel beste Bedingungen, um ihren Nachwuchs aufzuziehen. Warum aber ist die Uckermark als Lebensraum so attraktiv für viele Tiere? Der Mensch ist auf dem Rückzug, nach 800 Jahren Besiedlungskultur verlässt er heute zunehmend die Region, zieht in die Städte und überlässt der Natur immer mehr Raum. Diese Dokumentation erzählt von einem ungewöhnlichen Landstrich, der vom Menschen seit Jahrhunderten stark beeinflusst und dennoch naturnah ist. Gefühlvoll setzt Christoph Hauschild die Uckermark in Szene.

Am 24.05.20 14:30 - 15:15 Uhr auf
BR: Überleben - Einen Partner finden
Gezeigt wird der tägliche Kampf ums Überleben in der Natur. Einzelne Tiere werden in den wichtigsten Phasen ihres Daseins begleitet: Geburt, erste gefährliche Monate als Jungtier, Partnersuche und Aufzucht des eigenen Nachwuchses. In dieser Folge geht es um Fortpflanzung und Partnerschaft und Konkurrenz unter den Männchen: Es gewinnt meist der Stärkste und manchmal auch der Schönste. Extrem nah dran, unvorhersehbar und dramatisch: Die BBC setzt die aufregendsten Überlebenskämpfe der Tierwelt atemberaubend in Szene.
(Wdh. morgen 10.20-11.05 Uhr)

Am 24.05.20 14:30 - 15:15 Uhr auf
SWR: Expedition in die Heimat - Tief im Wald
"In den Wäldern sind Dinge, über die nachzudenken man jahrelang im Moos liegen könnte", sagte Franz Kafka, wohl ein echter Waldliebhaber. Auch SWR Moderatorin Anna Lena Dörr liebt den Wald. Sie bleibt aber nicht lange im Moos liegen, sondern begibt sich auf Expedition in grüne Tiefen, die Dinge des Waldes aufzuspüren, zu fühlen, zu sehen und mit allen Sinnen zu begreifen. Im Pfälzerwald testet sie das trendige Waldbaden, sammelt Harze und lernt Walddoktoren kennen. Im Bienwald sieht sie Millionen Maikäfer fliegen: Alle vier Jahre kann man dieses fantastische Naturschauspiel erleben. Lecker im Wald ist sie auch unterwegs auf einer Wald- und Wiesen-Kräutertour und erlebt abschließend den magischen Zauber einer Vollmondnacht - natürlich mitten im tiefen Wald.

Am 24.05.20 16:30 - 17:00 Uhr auf
ZDF: Pandemie - Wie die Umwelt profitiert
Wofür Klimaschützer seit Jahren eintreten, ging seit Ausbruch der Corona-Pandemie blitzschnell. Bisher ein kurzfristiger Effekt. Experten schmieden Pläne: Was können wir aus der Krise lernen, damit die Umwelt auch nachhaltig profitiert? Dr. Josef Aschbacher hat die ganze Welt im Blick. Er ist Leiter des "Earth Observation Programmes" der European Space Agency (ESA). Seit Verschärfung der Corona-Krise kann er auf den Satellitenbildern Spektakuläres beobachten: Über China und auch über Europa ist die Konzentration von schädlichem Stickstoffdioxid schon nach einigen Wochen deutlich zurückgegangen. Für Josef Aschbacher noch lange kein Grund, aufzuatmen. Aber er ist zuversichtlich: Die Corona-Krise könnte bei vielen Menschen einen Bewusstseinswandel einleiten. Trotz des großen Forschungsinteresses kommt bei vielen die Sorge auf, dass die Klimapolitik in Krisenzeiten vernachlässigt und der Wirtschaft Vorrang eingeräumt wird. Jakob Springfeld hat vor der Krise die Demos für "Fridays for Future" in Zwickau organisiert. Auf den Straßen demonstrieren, das ist momentan unmöglich. Für Jakob und seine Mitstreiter aber kein Grund, stillzuhalten. Weltweit rufen sie zu einem erneuten Klimastreik auf – und zwar online. Funktioniert ihr digitaler Protest?

Am 24.05.20 16:55 - 17:00 Uhr auf
ARD-alpha: Der Holunder
Von den drei in Mitteleuropa vorkommenden Holunder-Arten ist der Schwarze Holunder am häufigsten und am besten bekannt. Er ist ein stattlicher Strauch, dessen Blüten und Früchte nicht nur schön anzusehen sind - sie können auch als wirkungsvolles Heilmittel verwendet werden.

Am 24.05.20 17:15 - 18:00 Uhr auf
SWR: Magie der Moore (2/2) - Bedrohtes Paradies
Das Moor ist voller Wunder und Rätsel. In den meterdicken Torfschichten sind gewaltige Kohlendioxidmengen gebunden. Europa ist nach Indonesien Vizeweltmeister bei der Freisetzung klimaschädlicher Treibhausgase aus der Zerstörung von Mooren. Immerhin werden viele abgetorfte Moore wieder vernässt, also renaturiert. Aber der Regenerationsprozess benötigt Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte. In fünf Jahren Drehzeit ist mit dem Zweiteiler "Magie der Moore" eine Kollage dieses einzigartigen Lebensraums entstanden. Einmalige Verhaltensweisen von Tieren und Pflanzen wurden eingefangen.
(Wdh. morgen 10.30-11.15 Uhr)

Am 24.05.20 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Sibirien, im Reich des Amur-Tigers
Ein blitzartiger Biss ins Genick genügt ihm, um sein Opfer in Sekundenschnelle zu töten. Dem mächtigen Amur-Tiger möchte niemand in der klirrenden Kälte der sibirischen Taiga begegnen: Obwohl er von Natur aus Menschen meidet, gibt es immer wieder gefährliche Zwischenfälle, mitunter gar tödliche. Der Wildbiologe Alexander Batalow lässt sich davon nicht abschrecken. Im Gegenteil: Er begibt sich gezielt in die Nähe von Tigern. "GEO Reportage" begleitet ihn auf seiner abenteuerlichen Reise ins Reich des Amur-Tigers.

Am 24.05.20 19:30 - 20:00 Uhr auf
tagesschau24: Die Waldklasse
Die staatliche Conrad-Grundschule in Berlin-Wannsee wagt seit zwei Jahren ein Experiment: Anstatt den ganzen Tag im vollen Klassenraum zu hocken, verbringen die Kinder die längste Zeit des Tages im Wald - bei Wind und Wetter. Mathe und Deutsch kommen einfach mit. Der Film begleitet die deutschlandweit einzige Waldklasse bei ihrem Modellversuch.
(Wdh. morgen 23.30-0.00 Uhr)

Am 25.05.20 00:15 - 01:10 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - Quer durch Ost-Ecuador
Der Amazonas-Dschungel von Ost-Ecuador ist fast menschenleer, von dichtem Regenwald bedeckt und von reißenden Flüssen durchzogen. Das Survival-Duo hat hier nur zwei Möglichkeiten: Um der grünen Hölle zu entkommen, können sich Joe und Cody entweder als Wildwasser-Rafter versuchen oder durch den Urwald hiken. Sie entscheiden sich für ersteres und bauen ein Floß aus Balsaholz und Lianen. Durch die sengende Hitze droht den beiden auf den Stromschnellen allerdings eine lebensgefährliche Dehydrierung. Und da sie das von Parasiten verseuchte Wasser nicht trinken können, müssen sie an Land die Bambusstangen anzapfen. Dann folgt die Nahrungsbeschaffung: Nach einheimischer Tradition stellt Cody aus dem Extrakt von Bambuswurzeln ein Betäubungsmittel her, das - in den Fluss geschüttet - die Fische lähmt, für Menschen aber ungefährlich ist. Diese effiziente Methode beschert ihnen fette Beute. Und die Kalorien brauchen die Abenteurer dringend: Als ihr Floß am Folgetag in den reißenden Fluten auseinanderbricht, müssen sie zu Fuß weiter.

Am 25.05.20 01:10 - 02:00 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - Wildes Hawaii
Der Inselstaat Hawaii im Pazifischen Ozean umfasst neben Luxusresorts und Traumstränden auch unbewohnte Eilande, auf denen Horden von Wildschweinen durch den dichten Urwald stromern. Auf so einer Insel müssen sich die Survival-Experten Cody Lundin und Joe Teti den Weg zurück in die Zivilisation bahnen. Da sie weder Vorräte noch Ausrüstung dabeihaben, driften ihre Prioritäten schnell auseinander: Während sich Cody umgehend auf Trinkwasser-Suche machen will, möchte Joe aus einer alten Speerspitze eine Waffe bauen, um sich für drohende Keiler-Angriffe zu rüsten. Wasser oder Waffen - lautet jetzt die Streitfrage. Doch schnell zeigt sich, dass sie beides brauchen: Auf ihrem Weg durch den Dschungel stoßen die zwei auf das Skelett eines wilden Ebers - mit Fangzähnen so lang, dass sie leicht einen Menschen aufspießen könnten.

Am 25.05.20 02:55 - 03:50 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - Gefährliches Sambia
Flusspferde können schneller laufen als der Mensch. An Land erreichen die behäbig wirkenden Tiere Spitzengeschwindigkeiten bis zu 50 km/h. Doch die angriffslustigen Hippos sind nicht die einzigen Schwergewichte, vor denen Cody und sein Partner in Sambia auf der Hut sein sollten. Wild gewordene Elefanten oder Nashörner sind genauso gefährlich. Deshalb schlägt Ex-Soldat Joe seinem Kumpel vor, die Nacht im sicheren Geäst einen Affenbrotbaums zu verbringen. Dummerweise hatte ein Schwarm Fledermäuse exakt dieselbe Idee. Außerdem müssen die Jungs mit knurrendem Magen ins Bett: Das Perlhuhn, das die Abenteurer im Visier hatten, war viel zu clever, um in ihre primitive Falle zu tappen. Da dieser Tag voll daneben ging, kann der morgige eigentlich nur besser werden.

Am 25.05.20 11:30 - 12:15 Uhr auf
arte: Südamerika - So weit das Auge reicht - Der Urwald
Ausgangspunkt der Reise ist eines der bedeutendsten Ökosysteme des südamerikanischen Kontinents: der Amazonas-Regenwald. In diesem vielfältigen, teils undurchdringlichen Urwald begegnet der Journalist Alfred de Montesquiou Menschen, die dort leben und ihren Wald schützen wollen. In Gesprächen mit Wissenschaftlern und indigenen Bevölkerungsgruppen in Peru und Ecuador geht er der Frage nach, welchen Platz der Mensch im Tropenwald hat und wie er sein Lebensumfeld erhalten kann. In Ecuador führt die Reise zum Volk der Zápara. Bei der Erkundung der Vegetation oder einem schamanischen Reinigungsritual wird deutlich, wie stark die emotionale und spirituelle Beziehung der Bewohner zu ihrem Wald ist. Geister sind für sie ebenso wie Menschen, Tiere und Pflanzen Teil einer gemeinsamen Lebenskraft - bedroht durch die Erdölindustrie, gegen die sich die Zápara wehren. Ebenfalls in Ecuador lebt Omar Tello, auch bekannt als "der Mann, der Bäume pflanzte". Seit mehr als 20 Jahren bemüht er sich, einen Teil des Waldes wieder aufzuforsten, und wählt dafür mit größter Sorgfalt die geeigneten Baumarten aus.

Am 25.05.20 13:15 - 13:45 Uhr auf
3sat: Der Eisbär im Gras
Es gibt 19 verschiedene Populationen von Eisbären auf der Erde. Jede umfasst etwa 800 bis 1200 Tiere. Manche Wissenschaftler sagen, dass sie so unterschiedlich sind, dass man von verschiedenen Unterarten sprechen kann. Tatsächlich gibt es da nicht nur im Verhalten, sondern auch in der Lebensweise riesige Unterschiede. Das Fernsehteam hat die einzige Eisbären-Population besucht, die vorwiegend im "Grünen" lebt. Sie bekommt den Nachwuchs sogar in Erdhöhlen von Wäldern, die 100 Kilometer entfernt vom Wasser liegen.
(Wdh. morgen 10.50-11.20 Uhr)

Am 25.05.20 14:00 - 14:30 Uhr auf
rbb: Der Rabe in der Tonne
Er sieht aus wie ein übergroßer Puter mit gelackten schwarzen Federn und roten Wangen. Dazu kommt sein immens großer Schnabel: der Hornrabe. Zusammen mit dem Forscher Scott Robinson ist Christian Herrmann im Krüger Nationalpark unterwegs, um diesen Vogel näher zu beobachten. Hornvögel brüten in leeren Baumhöhlen wie den Baobabs und sie suchen Felsspalten auf, um dort ihre Eier abzulegen. Dabei wird immer nur ein Junges großgezogen, das zweite wird vernachlässigt. Scott Ronaldson versucht mithilfe von alten Tonnen künstliche Nistmöglichkeiten aufzustellen, die den Bruterfolg und damit auch die Zahl dieser Vogelart erhöhen soll.

Am 25.05.20 14:15 - 14:45 Uhr auf
3sat: Dem Mähnenwolf auf der Spur
Der Mähnenwolf ist der größte Vertreter der Hunde in Südamerika. Sein Name täuscht, denn eigentlich ist er kein Wolf. Doch wohl wegen seiner Größe ist er Opfer jenes schlechten Rufes, den man mit den Geschichten um den "bösen Wolf" verbindet. Auf über 90 cm langen Beinen durchstreift er die Savannen Zentral-Brasiliens. Aber diese fallen zunehmend Kaffee-, Soja- und Eukalyptusplantagen zum Opfer. Für den Mähnenwolf wird es immer enger, bei der Suche nach neuem Lebensraum verenden häufig Jungtiere auf der Straße. Vorurteile, Unkenntnis und Aberglaube der Einheimischen sind eine weitere Bedrohung für den charismatischen Jäger.

Am 25.05.20 15:15 - 15:45 Uhr auf
3sat: Ein Fläschchen für den Jaguar
Luciano do Valle di Saboia und seine Frau Christiane sind Ärzte - Leben zu retten ist ihre Aufgabe. Aber nicht nur das von Menschen - mehr noch liegt den beiden die Rettung der bedrohten Tierwelt Brasiliens am Herzen. Begonnen hat alles vor mehr als zehn Jahren mit einem alten Jaguar. Seitdem haben in ihrer Aufzuchtstation "Criadouro Onça Pintada" die seltenen Waldhunde Zuflucht gefunden, ebenso wie Mähnenwolf, Tapir, Brüllaffen und andere Tierarten Brasiliens, die in ihrem ursprünglichen Lebensraum fast schon verschwunden sind.
(Wdh. morgen 10.20-10.50 Uhr)

Am 25.05.20 15:45 - 16:30 Uhr auf
3sat: Transpantaneira - Brasiliens wilder Highway
Der Pantanal ist das größte saisonale Schwemmland der Erde. Auf einer Reise zu Wasser und zu Land entdeckt das Filmteam die einzigartige Fauna und Flora. Das artenreiche Feuchtgebiet wurde von der UNESCO im Jahr 2000 zum Weltnaturerbe erklärt. Es wird von einer Anhäufung weiter Ebenen mit Hügeln bestimmt, die nicht höher als 200 Meter sind. Nur eine Straße durchquert den Norden des Schwemmlandes: die Transpantaneira. Doch die auf Stelzen hochgelegte Schotterstraße ist nur in der Trockenzeit befahrbar.

Am 25.05.20 16:30 - 17:15 Uhr auf
ZDFinfo: Das neue Brasilien - Rechtsruck unter Bolsonaro
Mit Amtsantritt des ehemaligen Fallschirmjäger-Hauptmanns Jair Bolsonaro am 1. Januar 2019 hat sich Brasilien verändert. Sein politischer Stil wird zwischen rechtspopulistisch bis faschistisch eingeordnet. Der Wahlsieg Bolsonaros ist das Ergebnis eines langen Machtkampfs in Brasilien. Die streng konservativen Kräfte haben sich mit seiner Wahl durchgesetzt. Besonders drei Gruppen haben ihn unterstützt: Großgrundbesitzer, evangelikale Christen und das Militär - Beef, Bible and Bullets. Sie alle halten traditionelle Werte wie Familienstrukturen hoch, und sie lehnen Abtreibung und gleichgeschlechtliche Ehe ab. Auf der anderen Seite befürworten sie das Recht, Feuerwaffen zu tragen, und betreiben das Abholzen des Regenwaldes im Interesse der Agrarindustrie. Ein radikaler Wandel spielt sich ab mit gravierenden Folgen für die brasilianische Gesellschaft.

Am 25.05.20 21:00 - 21:45 Uhr auf
3sat: Grünes Wunder Costa Rica
Lange Traumstrände, üppiger Dschungel, faszinierende Vulkane und heiße Quellen, dazu eine artenreiche Fauna und Flora: das alles in einem friedlichen, demokratischen Land, das auch den Namen "Schweiz Mittelamerikas" trägt. Costa Rica ist in vielerlei Hinsicht etwas ganz Besonderes. Als Reiseziel lockt es vor allem mit seiner Natur und weiß auch um den Wert dieser Ressource. Rund ein Viertel des Landes stehen unter Naturschutz. Das Land zwischen den zwei Ozeanen bietet auf kleiner Fläche eine enorme Fülle unterschiedlicher Lebensräume und zeigt, dass Urwald nicht gleich Urwald ist.