Fernseh-Tipps rund um Wald und Natur

Am 14.09.21 07:20 - 08:10 Uhr auf
WDR: Klimawandel - Was wir tatsächlich tun können
Was kann der Einzelne beitragen? Was nicht? Und welche technischen Innovationen gibt es, die dabei helfen könnten, Verkehr, Industrie, Landwirtschaft und andere Bereiche unseres Lebens künftig möglichst klimaneutral zu gestalten? Mai Thi Nguyen Kim und Caroline Wiemann begeben sich auf die Suche nach den aktuell besten Lösungen für unser Klimaproblem.

Am 14.09.21 07:30 - 07:55 Uhr auf
ARD-alpha: Urlaub mit Papageien und Brüllaffen
Eigentlich will Felix Heidinger an einem traumhaft schönen Strand im südamerikanischen Staat Costa Rica mal richtig ausspannen. Doch es kommt anders. In der Nähe des Ferienhotels wimmelt es nämlich von wilden Tieren. Statt zu faulenzen, streift Felix neugierig durch den Urwald und macht eine Reihe von Urlaubsbekanntschaften, unter ihnen ein uriges Gürteltier, ein zutraulicher Kaiman, ein giftiger Frosch und ein verschlafenes Faultier.

Am 14.09.21 07:45 - 08:15 Uhr auf
ZDFinfo: Kleine Flüsse, großer Wert
Flüsse und Mühlen waren einst Garanten des Wohlstands. Doch seit der Industrialisierung haben Fließgewässer an Bedeutung verloren. Das rächt sich, denn das Wasser der kleinen Flüsse und Bäche ist ein wichtiger Bestandteil eines funktionierenden Wasserkreislaufs. "planet e." fragt anlässlich des Weltwassertages nach dem Zustand unserer kleinen Flüsse, besucht dazu das Renaturierungsprojekt der Schwartau in Schleswig-Holstein und begutachtet das Biber-Wiederansiedlungsprogramm an der Peene in Mecklenburg-Vorpommern.

Am 14.09.21 07:50 - 08:35 Uhr auf
arte: Wildes Deutschland - Das Erzgebirge
Die Wasserspitzmaus jagt hier in Gebirgsbächen, Birkhähne balzen und der Wanderfalke nistet in Felsklüften. Das Erzgebirge bietet zwischen Schlammvulkanen und Kaltluftinseln Lebensräume für viele Spezialisten. Das Bärtierchen, ein mikroskopisch kleine Achtbeiner, überlebt hier sogar tiefgefroren. Werden, Wachsen und Vergehen im Erzgebirge sind geprägt durch die Macht des Wassers. Es hat das Gestein geschliffen, Höhlen und Kerbtäler gefräst, Hochmoore entstehen lassen. Nischen für die Wasserspinne, die nur im Wasser lebt, oder den Hochmoorgelbling, der ohne Rauschbeeren nicht existieren kann.

Am 14.09.21 09:25 - 09:50 Uhr auf
arte: Zoonosen - Wie das Coronavirus uns Menschen befiel
2002 - die Infektionskrankheit SARS breitet sich von China rasch in die ganze Welt aus. Bei der Pandemie sterben damals 700 Menschen. Der Erreger: ein Coronavirus. Diese Viren galten bis dahin als harmlos. Inzwischen konnte die Herkunft des SARS-Erregers eindeutig nachgewiesen werden: Von der Fledermaus wurde es auf die Zibetkatze übertragen, und auf einem Markt in der chinesischen Provinz Guangdong anschließend auf den Menschen. Tiere stecken Menschen häufig an. Wissenschaftler gehen davon aus, dass rund zwei Drittel der Infektionen auf sogenannte "Zoonosen" zurückzuführen sind, das sind Krankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden. Im schlimmsten Fall wird der Erreger anschließend von Mensch zu Mensch weitergegeben. Genau dies geschah auch beim neuen Coronavirus SARS-CoV-2. "Xenius"-Moderator Adrian Pflug verfolgt zusammen mit dem Biologen Florian Gloza-Rausch die Spur des Virus zurück zur Fledermaus.

Am 14.09.21 10:35 - 11:20 Uhr auf
arte: Die Isar - Der letzte Wildfluss
Eigentlich verändert sich der Lauf der Isar ständig. Jedenfalls gilt das für ihre ersten 60 Kilometer. Die Isar entspringt bei Scharnitz im Karwendel und mündet nach rund 300 Kilometern bei Deggendorf in die Donau. Während sie flussabwärts von München weitgehend verbaut und kanalisiert ist, besitzt die Isar flussaufwärts noch ihren ursprünglichen Charakter. Je weiter man ihrem Lauf in Richtung Alpen folgt, umso wilder wird sie. Dort, wo sie als Wildfluss in einem weiten Bett zwischen den steil aufragenden Bergen des Karwendels dahinströmt, hat sich eine Flusslandschaft erhalten, die in Deutschland einzigartig ist.

Am 14.09.21 13:30 - 14:15 Uhr auf
ARD-alpha: Tief im Wald
"In den Wäldern sind Dinge, über die nachzudenken man jahrelang im Moos liegen könnte", sagte Franz Kafka, wohl ein echter Waldliebhaber. Auch SWR Moderatorin Anna Lena Dörr liebt den Wald. Sie bleibt aber nicht lange im Moos liegen, sondern begibt sich auf Expedition in grüne Tiefen, die Dinge des Waldes aufzuspüren, zu fühlen, zu sehen und mit allen Sinnen zu begreifen. Im Pfälzerwald testet sie das trendige Waldbaden, sammelt Harze und lernt Walddoktoren kennen. Im Bienwald sieht sie Millionen Maikäfer fliegen: Alle vier Jahre kann man dieses fantastische Naturschauspiel erleben. Lecker im Wald ist sie auch unterwegs auf einer Wald- und Wiesen-Kräutertour und erlebt abschließend den magischen Zauber einer Vollmondnacht - natürlich mitten im tiefen Wald.
(Wdh. morgen 11.15-12.05 Uhr)

Am 14.09.21 16:15 - 16:45 Uhr auf
ARD-alpha: Pflanzenintelligenz - Kein Gehirn und trotzdem clever
In jeder Sekunde sammeln Pflanzen Informationen über ihre Umwelt, wissen, wie warm oder feucht es ist, spüren den Wind und registrieren, wann und durch wen sie bedroht werden. Aber Pflanzen sammeln diese Informationen aus der Umwelt nicht nur, sie verarbeiten sie auch. Obwohl Pflanzen kein Nervensystem und kein Gehirn haben, zeigen sie ein komplexes Verhalten! Im Botanischen Garten in München treffen Caroline du Bled und Gunnar Mergner auf Andreas Fleischmann. Der Biologe forscht am Verhalten von Pflanzen.

Am 14.09.21 16:20 - 17:05 Uhr auf
arte: Wilder Rhein (1/2)
Wie Perlen an einer Schnur reihen sich unzählige Naturschätze entlang des Rheins aneinander. Obwohl die Rheinregion seit Jahrtausenden dicht besiedelt ist und der Fluss ununterbrochen als Wasserstraße genutzt wird, existieren noch die typischen Lebensräume an seinen Ufern: sonnendurchflutete Auwälder und tosende Wasserfälle, saftige Wiesen und schattige Schluchten, sonnenverbrannte Steilhänge und kühle Altwasser. Diese Vielfalt an Landschaften ist der Grund dafür, dass der Rhein so vielen Tieren einen Lebensraum bietet wie kein anderer Fluss Europas - trotz Flussbegradigung und -regulierung, Chemieunfällen, Wasserverschmutzung und Fischsterben vergangener Jahrzehnte. Die zweiteilige Dokumentation begleitet den Rhein stromaufwärts von der Mündung ins niederländische Wattenmeer durch sechs Länder hinauf zu den Rheinquellen in den Schweizer Alpen und zeigt die Tiere, die am oder im Rhein leben: Alteingesessene wie den Hecht, Heimkehrer wie den Biber und Neuankömmlinge wie den Halsbandsittich.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 17.50 Uhr)

Am 14.09.21 17:50 - 18:30 Uhr auf
arte: Die Wildnis Afrikas - Vier Jahreszeiten (3/4)
Die vierteilige Reihe dokumentiert den Verlauf der Jahreszeiten in Afrika und zeigt die ganz unterschiedlichen Bedingungen, die Frühling, Sommer, Herbst und Winter in Afrika prägen. Im Frühling blüht neues Leben in Afrika auf: Jetzt müssen die Jungtiere des Kontinents Erfahrungen sammeln und rechtzeitig schwimmen, jagen und fliegen lernen, um ihre künftige Unabhängigkeit erfolgreich zu meistern.
(Teil 4 direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr)

Am 14.09.21 19:45 - 19:50 Uhr auf
ARD: Das große Tauen - sind die Gletscher noch zu retten?
Sie sind vom Klimawandel bedroht und drohen zu verschwinden: Gletscher. Was das für Folgen haben kann und wie man die Gletscher schützen kann, zeigt Thomas D bei "Wissen vor acht - Natur".

Am 14.09.21 22:15 - 22:45 Uhr auf
ZDF: Zuhause im Wald - Leben abseits der Zivilisation
Frei leben abseits der Zivilisation: Marc und Günther haben ihren Traum verwirklicht. Ihr radikaler Lebensentwurf hat auch Schattenseiten. Dennoch halten sie an ihrem Zuhause im Wald fest. Marc hat nach einem Burn-out der Zivilisation den Rücken gekehrt. Günther lebt seit 60 Jahren allein im Wald. Die harte Arbeit ist Therapie für ihn. "37°" begleitet ein Jahr lang zwei Männer, die sich für ein Leben im Einklang mit der Natur entschieden haben.

Am 15.09.21 03:45 - 04:30 Uhr auf
ARD: Expedition Neuguinea (1/3)
Sie ist einer der größten Inseln unserer Erde und vielleicht die geheimnisvollste: Auf Neuguinea haben mächtige Vulkane Gebirgsketten und zerklüftete Täler geschaffen. Bis heute existieren in Papua-Neuguinea Urwälder, die noch völlig unerforscht sind. Wo riesige Urwaldkrokodile in den Flüssen lauern und zauberhafte Paradiesvögel zu Hause sind, liegt das Ziel dieser außergewöhnlichen Expedition. Im ersten Teil durchforsten die Expeditionsmitglieder den Regenwald in der Umgebung ihres Basiscamps.

Am 15.09.21 06:50 - 07:35 Uhr auf
ZDFneo: Unsere Wälder (1/3) - Die Sprache der Bäume
Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. Und in einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen - wie das Internet unsere Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden.

Am 15.09.21 07:30 - 07:55 Uhr auf
ARD-alpha: Was ist ein Halbaffe?
Felix Heidinger erklärt, was den Halbaffen von einem "ganzen" Affen unterscheidet. Dazu ist er nach Indien gefahren. In einem Nationalpark spürt er Schlankloris auf. Diese Halbaffen haben große, leuchtende Augen und gehen nur im Schutz der Dunkelheit auf Jagd. Auch die Hände, das Greifwerkzeug aller Affen, sind bei Halbaffen anders.

Am 15.09.21 07:35 - 08:20 Uhr auf
ZDFneo: Unsere Wälder (3/3) - Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel
Wälder sind die größten Süßwasserspeicher der Welt, denn alles im Wald ist darauf angelegt, Wasser für schlechte Zeiten zu bunkern. Während die Blätter oben die Energie der Sonne einfangen, sorgt das geschlossene Kronendach für grünes Dämmerlicht unter den Bäumen - und für ein gleichmäßig kühles, feuchtes Klima im Waldinneren. Zu viel Wasser allerdings lässt viele Bäume ertrinken. Wie Menschen erliegen sie dabei einem Erstickungstod. Auwälder sind deswegen Terrain und Heimat von Spezialisten, wie dem Biber - dem einzigen tierischen Waldbewohner, der Bäume fällt. Doch egal, wo ein Wald wächst: Jeder Wald ist ein gigantischer "Wassereimer" in einer globalen Kette von Pumpstationen. Wälder pumpen den Wasserdampf von den Meeren ins Landesinnere. Ohne sie würden die großen Kontinente im Inneren austrocknen. Nicht nur deswegen sind unsere Wälder unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Und so forschen Wissenschaftler mit Klimatürmen und Kronenkränen am Wunderwerk Wald.

Am 15.09.21 09:35 - 10:00 Uhr auf
arte: Lichtverschmutzung
Unsere Städte leuchten heute nachts 200-mal heller als früher. Lichtverschmutzung wird das menschgemachte Problem genannt, das negative Auswirkungen auf Natur und Umwelt hat. Der Ökologe Franz Hölker untersucht die Auswirkung von Licht auf Insekten im Westhavelland bei Berlin. Verwechseln sie die Straßenlaterne mit dem Mond, geraten sie in eine Todesfalle.

Am 15.09.21 10:55 - 11:55 Uhr auf
WDR: Grüne Wirtschaft auf Erfolgskurs
Geld verdienen im Einklang mit Natur und Mensch? Wer das forderte, galt in Wirtschaftskreisen lange als weltfremd. Inzwischen haben selbst große Konzerne die Nachhaltigkeit zum Unternehmensziel erklärt und die Deutsche Börse legte jüngst einen Nachhaltigkeits-Dax auf. Planet Wissen erkundet den neuen Trend und fragt auch: Wie können Politik und Verbraucher den Wandel der Wirtschaft zu mehr Nachhaltigkeit unterstützen?

Am 15.09.21 17:50 - 18:30 Uhr auf
arte: Mythos Kongo (1/2)
Der Fluss, der alle Flüsse verschluckt - so nennen ihn die Einheimischen. Tatsächlich ist der Kongo, gemessen an seinen Wassermassen, der zweitgrößte und tiefste Fluss der Erde. Als Rinnsal entspringt er im Norden Sambias, auf seiner Reise nach Westen wird der Fluss immer größer, immer gewaltiger und mit ihm seine Tiere: Der Schuhschnabel lauert im dichten Papyrus, meterlange Pythons jagen auf Bäumen ihre Beute, und gewaltige Nilpferdbullen kämpfen um die Macht im Wasser. Der Kongo speist den zweitgrößten Regenwald der Erde. Hier liegt die Heimat der Waldelefanten. Immer wieder zieht es sie an einen einzigen, magischen Ort: die Urwaldlichtung Dzanga Bai, was so viel heißt wie "das Dorf der Elefanten". Mit ihnen kommen unzählige andere Waldbewohner. Was macht diesen Ort so besonders? Das ist ein weiteres Geheimnis des Kongos.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr)

Am 15.09.21 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Die Leopardin (1/2)
Nur wenige Tiere können es mit der Eleganz von Leoparden aufnehmen. Nur selten sieht man die vorsichtigen und extrem scheuen Raubkatzen länger als ein paar Sekunden in freier Wildbahn. Ausgiebiger kann man sie höchstens beobachten, wenn sie schlafend auf einem Baum rasten und sich von der meist nächtlichen Jagd erholen. In der nördlichen Serengeti ist es jedoch gelungen, erstaunliche Einblicke in das Leben und die Jagdtaktik der Raubkatzen mit der Kamera festzuhalten.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr)

Am 15.09.21 21:45 - 22:15 Uhr auf
tagesschau24: Das Geschäft mit den Bäumen
Sie versprechen, die Welt zu retten und wollen dafür Bäume pflanzen. Das Business mit den Klima-Wäldern ist riesig. Zu vielen Waren werden Bäume mitverkauft, bei Schokolade, Schuhen oder Kondomen. Die Aussicht, dass ein neuer Baum gepflanzt wird, liefert der Kundschaft vermeintlich Kaufimpulse. Aber stimmen die Versprechen, dass überall neue Wälder entstehen, wenn man ein Produkt kauft?
(Wdh. morgen 10.30-11.00 Uhr)

Am 15.09.21 23:00 - 23:45 Uhr auf
rbb: Honeckers Jagdrevier - Die Schorfheide
Schon in den fünfziger Jahren entdeckte Erich Honecker, damals FDJ-Chef, die Schorfheide als Jagdrevier für sich. Die Anfänge waren eher bescheiden, doch mit dem Mauerbau stieg er zur endgültigen Nummer zwei in der DDR auf. Als "Belohnung" bekam Honecker Wochen später sein eigenes exklusives Jagdrefugium. Der Film zeigt, wie Politik und Privatleben des SED-Chefs Erich Honecker in einem Maße verquickt waren, wie es die DDR-Bevölkerung nicht ahnte. Eine einzigartige Geschichte von Privilegien, Ränkespielen, Arroganz und Biederkeit.

Am 16.09.21 07:30 - 07:55 Uhr auf
ARD-alpha: Einwanderer - Marderhund, Känguru, Nandu
Kaum zu glauben, aber wahr. Rund 4.000 fremde, wilde Tierarten haben sich binnen weniger Jahrzehnte in Deutschland niedergelassen. Die meisten Tiere wanderten nicht freiwillig ein. Sie wurden von Menschen mitgebracht und gelangten irgendwie in Freiheit. Felix Heidinger stellt eine ganze Reihe neuer Tierarten vor, die sich in unserer Natur heimisch fühlen. Der bekannte Tierfilmer berichtet, woher die Einwanderer stammen und wie sie es schaffen, bei uns zu überleben.

Am 16.09.21 07:55 - 08:40 Uhr auf
arte: Wildes Deutschland - Das Alpenvorland
Im Dreieck von Ammersee, Murnauer Moos und den Osterseen leben zahlreiche seltene, geschützte und in Deutschland nicht alltägliche Tierarten. Sie haben in ehemaligen Gletscherseen, Hochmooren und Wildbächen ihre Heimat gefunden. Auch der seltene und scheue Waldrapp, der lange als Fabeltier galt, ist in sein angestammtes Gebiet zurückgekehrt. In den Auwäldern der Ammer lebt der Eisvogel und jagt zwischen den Kiesbänken des naturbelassenen Flusses nach Fischen. Aufnahmen in Superzeitlupe geben Einblick in die erstaunlichen Jagdtechniken und die besondere Anpassungsfähigkeit des "fliegenden Juwels". Das Murnauer Moos ist das größte zusammenhängende Moorgebiet Mitteleuropas. Der See, ein Relikt des Loisachgletschers, wandelte sich im Laufe der Jahrtausende zum Moor. Es bildet ein Refugium für Tausende Tierarten, aber auch seltene Orchideen und Moorbirken wachsen hier. Im Herbst streifen einzelne Rothirsche durchs Buschwerk.

Am 16.09.21 10:55 - 11:55 Uhr auf
WDR: Unsere grüne Lunge - Ist der Wald noch zu retten?
Ein Drittel unserer Erde ist mit Wald bedeckt. Wälder liefern Sauerstoff, speichern klimaschädliches CO2 und bieten unzähligen Tieren Heimat, Nahrung und Wasser. Trotzdem lassen wir zu, dass der Wald rasend schnell verschwindet - Rodung für Fleisch, Toilettenpapier, Schokocreme und Holz für die Trends der Möbelindustrie. Längst hat unser Konsum-Verhalten Auswirkungen auf das Weltklima. Können wir den Wald noch retten? Dieser Frage geht ein Forscherteam der Universität Göttingen nach und reiste über einen Zeitraum von zwei Jahren bis in die entlegensten Urwaldgebiete der Erde.
(Wdh. heute 23.45-0.45 Uhr auf ARD-alpha)

Am 16.09.21 14:05 - 14:45 Uhr auf
3sat: Wilde Inseln - Karibik
Zwischen dem nord- und südamerikanischen Kontinent liegt ein tropisches Paradies: die Karibik. Über 7000 Inseln und Riffe ankern im kristallklaren Wasser des Karibischen Meeres. Einige Inseln sind nur wenige Quadratmeter groß, andere sind Hunderte von Kilometern lang. Doch sie alle verfügen über eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt.

Am 16.09.21 14:45 - 15:30 Uhr auf
3sat: Wildes Peru (1/2)
Peru ist ein Land der Kontraste: Wüste, Grasland, Hochgebirge, Regenwald und Meeresküste - extrem unterschiedliche Naturräume bieten einer Vielzahl faszinierender Tiere eine Heimat. Die zweiteilige Reihe nimmt die Zuschauer mit auf eine Entdeckungsreise vom Pazifik über die extrem trockene Küstenwüste, die Nebelwälder und grasbewachsenen Hochebenen der Anden, bis in den artenreichen Amazonas-Regenwald, der den Osten des Landes prägt.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 16.15 Uhr, Wdh. kommende Nacht 4.25-6.00 Uhr)

Am 16.09.21 16:15 - 17:00 Uhr auf
3sat: Wildes Mexiko (1/3)
Seine Lage zwischen den Kontinenten macht Mexiko besonders artenreich. Der Film zeigt Wanderer aus dem Tierreich, die Wüste, Grasland, Wälder und Küstengewässer des Landes besuchen. Die Palette reicht von See-Elefanten an der Pazifikküste über Monarchfalter und Pumas im Bergland, die Leguane der Sonora-Wüste, bis hin zu Walhaien vor der Ostküste. Manche besuchen Mexiko nur kurz, andere haben hier eine neue Heimat gefunden.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr)

Am 16.09.21 17:15 - 18:30 Uhr auf
arte: Unbekanntes Madagaskar (1/2)
Vom merkwürdigen Fingertier, über Tenreks, die an Igel erinnern, bis zum kleinsten Chamäleon der Erde: Der Zweiteiler "Unbekanntes Madagaskar" erzählt die Geschichte einer Wunderwelt, und wie dramatisch sie sich verändert. Madagaskar ist das Reich der Lemuren. Der größte, der Indri, lebt ausschließlich in den Regenwäldern der Insel. Thomas Behrend und sein Team folgen den Indris, haben den kleinsten Lemuren, den Mausmaki, bei der Jagd gefilmt und geben Einblicke in das Familienleben der Tenreks. Der Film zeigt eine Welt, die es vielleicht schon in wenigen Jahren nicht mehr geben wird.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr)

Am 16.09.21 18:00 - 19:00 Uhr auf
ServusTV: Tiere und ihr Erfolgsgeheimnis - Raubtiere
Warum können Löwen Büffel jagen, die siebenmal schwerer sind als sie selbst? Und wie schafft es der Habicht, pfeilschnell durchs Unterholz zu fliegen - und dabei weder seine Beute aus den Augen zu verlieren noch irgendwo anzustoßen? Raubtiere sind perfekt ausgebildete Jäger. Ihr an den Beutefang angepasster Körperbau, ihre hochsensiblen Sinnesorgane und ihre ausgefeilten Jagdmethoden machen sie zu mächtigen Herrschern der Tierwelt.
(Weitere Folge über "Superhirne" morgen um dieselbe Zeit)

Am 16.09.21 21:00 - 21:45 Uhr auf
arte: Wildes Neuseeland (3/3) - Kampf ums Paradies
Fast überall auf den Inseln Neuseelands ist die Natur im Wandel. Einige der ursprünglichen Tier- und Pflanzenarten können sich behaupten, viele jedoch stehen kurz vor dem Aussterben. Sie sind den Gefahren, die die aus Übersee eingeschleppten Tierarten bilden, nicht gewachsen. So hat ein Kampf ums Paradies begonnen. Die Dokumentation gibt Einblicke in aufwändige und clevere Rettungsaktionen sowie neue und Hoffnung gebende Allianzen, und sie zeigt, dass die eigenwillige Tierwelt Neuseelands durchaus zu retten ist.

Am 16.09.21 22:20 - 00:55 Uhr auf
ServusTV: Into the Wild
Spielfilm. Ein anderes, einfacheres Leben als seine reichen Eltern wünscht sich der 22-Jährige Christopher. Nach Abschluss seines Studiums bricht Christopher deshalb zu einer Reise auf, die ihn durch 15 US-Bundesstaaten führt. In der Wildnis Alaskas und in direktem Kontakt zur Natur hofft er, zu sich selbst zu finden. Doch das Einsiedlerdasein wird für Christopher zunehmend lebensgefährlich. Bildgewaltiges Aussteiger-Drama von Sean Penn.

Am 17.09.21 07:05 - 07:50 Uhr auf
arte: Venezuela - Die letzten Krokodile
Das Orinoco-Krokodil gilt als das größte Raubtier Südamerikas. Über sechs Meter lang kann das seltene, nur im Süßwasserbereich des Orinoco lebende Tier werden. In den letzten Jahren hat der Bestand deutlich abgenommen. Geschätzte 1.500 Tiere gibt es noch in freier Wildbahn. Die El Hato Masaguaral Ranch in Venezuela ist einer der wenigen Orte, an denen versucht wird, Jungkrokodile aufzuziehen und anschließend auszuwildern.

Am 17.09.21 07:30 - 07:55 Uhr auf
ARD-alpha: Ein Wolf gibt nicht auf
Felix Heidinger ist dieses Mal im Yellowstone Nationalpark einem Wolf auf der Spur, der von vielen Amerikanern wie ein Held verehrt wird. Es ist der Wolf Nr. 21, und er hat wie kein anderer dafür gesorgt, dass es heute wieder Wolfsrudel in dem riesigen US-Nationalpark gibt. Als Felix Heidinger sich mit der Kamera auf die Fährte dieses legendären Wolfs setzt, ist Nr. 21 bereits alt und ergraut. Sein Rudel hat sich nach schweren Kämpfen geteilt. Der Wolf zieht allein umher. Doch er gibt nicht auf. Noch einmal will Nr. 21 Vater werden und einen Wurf Welpen großziehen.

Am 17.09.21 07:50 - 08:35 Uhr auf
arte: Wildes Deutschland - Die Lausitz
Im Südosten Deutschlands liegt die Lausitz, das kleine Land der 1000 Teiche. In der beschaulichen Region voller Gegensätze leben seltene Tiere wie Fischotter und Rohrdommel; in den Bruchwäldern ziehen sogar Elche ihre Kälber groß. Nur wenige Kilometer entfernt hat der Braunkohletagebau mit riesigen Abraumhalden und Bergbauseen eine wahre Mondlandschaft hinterlassen. Doch die Natur kehrt ins Grenzgebiet zwischen Brandenburg und Sachsen zurück: Wolfsrudel und Rothirsche durchstreifen ehemalige Truppenübungsplätze, und farbenfrohe Wiedehopfe und Bienenfresser erobern Rekultivierungsflächen.

Am 17.09.21 11:30 - 12:15 Uhr auf
arte: Vietnam - Schatzkammer neuer Tierarten
Vietnams Natur hat einen schwierigen Weg hinter sich gebracht. Dort wo im Krieg Bombenteppiche Kraterlandschaften hinterließen und Entlaubungsmittel wie Agent Orange blätterlose Baumwüsten geschaffen hatten, ist die Natur wie ein Phoenix aus der Asche neu entstanden. Die Dokumentation zeigt, wie es der Natur gelungen ist, sich von den immensen Schäden zu erholen, und wie die Tiere es geschafft haben, sich den Lebensraum neu zu erobern.

Am 17.09.21 13:30 - 13:55 Uhr auf
3sat: Urwald der Alpen - Wildnisgebiet Dürrenstein
Seit 2017 ist das Wildnisgebiet Dürrenstein in den Ybbstaler Alpen Österreichs erstes UNESCO-Weltnaturerbe. Eine Landschaft mit dem größten Urwaldrest des Alpenbogens. Im Urwald Rothwald leben und gedeihen Fauna und Flora weitestgehend ohne menschlichen Eingriff. Der Film zeigt die Schönheit dieses Gebietes im südwestlichen Niederösterreich. Unberührte Wälder und gefährdete Arten bleiben hier ungestört; die Natur wird in ihrer Vielfalt auch für kommende Generationen erhalten. Um die Naturlandschaft nachhaltig zu schützen, ist Wanderern der Zutritt nur im Rahmen von geführten Exkursionen oder auf wenigen freigegebenen Wegen erlaubt.

Am 17.09.21 13:55 - 14:40 Uhr auf
3sat: Wiener Wälder - Grüne Juwele
Die Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht zugleich. Kaum eine andere europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien. Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donau-Auen. Unzählige Wäldchen und Grünanlagen finden sich direkt im Stadtgebiet. Die Kernzone des Waldbesitzes liegt jedoch 150 Kilometer von der Stadt entfernt.

Am 17.09.21 14:40 - 15:25 Uhr auf
3sat: Wiener Wildnis - Die Rückkehr der Biber
Donau, Lobau, Alte Donau: Versteckt unter Wasser und an kaum zugänglichen, dicht bewachsenen Ufern, stecken die bekannten Wiener Badegewässer voller Geheimnisse. Es ist die Welt der Biber. Der Film zeigt die Gewässer der Großstadt als höchst vielfältige Lebensräume, und sie sind sehr verschieden. Denn alle Fließgewässer im Raum Wien münden in die Donau und stehen miteinander in Verbindung. Doch in einem Wienerwaldbach leben ganz andere Tiere und Pflanzen als im Donaukanal, in der Alten Donau oder in den verzweigten Wasserarmen der Lobau. Ein Tier wird den Weg zu den geheimnisvollen Standorten weisen: der Biber.
(Wdh. übermorgen 13.40-14.25 Uhr im SWR)

Am 17.09.21 15:25 - 16:10 Uhr auf
3sat: Libellen - Die Himmelsjäger
Sie schweben über Teichen und Tümpeln, sie bevölkern die Ufer von Flüssen und Bächen: Libellen. Doch die schillernden Flugakrobaten sind in Gefahr. Allein in Europa sind etwa 80 Arten bedroht.Der Film führt mit Makroaufnahmen in die Welt dieser Insekten. Zeitlupen und Computeranimationen verraten, wie Libellen ihre Beute blitzschnell im Flug fangen - und wie sie sich in der Luft paaren. Unterwasseraufnahmen enthüllen die Entwicklung der räuberischen Libellenlarven, Zeitrafferszenen das Schlüpfen des Insekts.

Am 17.09.21 16:05 - 16:55 Uhr auf
arte: Wildes Griechenland (1/2)
Griechenland hat mehr zu bieten als türkisfarbenes Meer, mediterranes Klima und einsame Sandstrände. Die verborgene Seite Griechenlands ist rau und geprägt von einer wilden Berglandschaft. "Wildes Griechenland" nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise in eine teils unberührte Region, die nur wenige mit Griechenland verbinden würden. Die beiden Naturfilmer Johannes Berger und Stephan Krasser waren über zwei Jahre lang unterwegs und haben spektakuläre Aufnahmen von den faszinierenden Landschaften und von einer teils unerforschten Tier- und Pflanzenwelt gedreht. Sie zeigen ein Griechenland, zu dessen Hotspots kein Reisekatalog führt.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 17.50 Uhr)

Am 17.09.21 16:10 - 16:55 Uhr auf
3sat: Die fabelhafte Welt der Frösche
Der Film lädt ein zu einer Entdeckungsreise in die verborgene Welt der Amphibien und zeigt diese oft verkannten Tiere und ihre faszinierende Lebensweise in ihrer ganzen Bandbreite. Sie reicht vom kleinen, aber tödlich giftigen Pfeilgiftfrosch Südamerikas bis zum schweren, aber scheuen Goliathfrosch in Westafrika, vom Waldfrosch, der sein eigenes Frostschutzmittel herstellt, bis zum Darwinfrosch, der auf verblüffende Art für Nachkommen sorgt.
(Wdh. morgen 10.45-11.30 Uhr)

Am 17.09.21 16:55 - 17:40 Uhr auf
3sat: Schwarze Mamba - Der Kuss des Todes
Die Heimat der Schwarzen Mamba ist der Südosten Afrikas, bevorzugter Lebensraum sind bewaldete Savannengebiete und Flusstäler, wo es geeignete Versteckmöglichkeiten in Höhlungen unter Steinen oder in Termitenbauten gibt. Die Schwarze Mamba kann sich auf Bäumen fortbewegen, lebt aber hauptsächlich auf dem Boden. Sie kann über vier Meter lang werden und ist mit einer Fortbewegungsgeschwindigkeit von mehr als 20 Stundenkilometern auch eine der schnellsten Schlangen. Wie alle Schlangen geht auch die Schwarze Mamba dem Menschen am liebsten aus dem Weg. Dennoch kommt es immer wieder zu gefährlichen Konfliktsituationen. Es ist nicht verwunderlich, dass die meisten Menschen, die im Verbreitungsgebiet der Schwarzen Mamba leben, diese Schlange als ihren schlimmsten Feind betrachten. Jedes Jahr werden Hunderte Mambas von Menschen getötet. Simon Keys und Neville Wolmarans haben es sich zur Aufgabe gemacht, so viele Schwarze Mambas wie nur möglich zu retten.

Am 17.09.21 17:40 - 18:30 Uhr auf
3sat: Im Reich von Kreuzotter & Co. - Österreichs Schlangen hautnah
Sechs verschiedene Schlangen-Arten gibt es in unserem Land, darunter Wasserschlangen, Baumschlangen und sogar eine Würgeschlange. Neben Ringelnatter, Äskulapnatter oder Kreuzotter gibt die neue Dokumentation von Kurt Mündl nie zuvor gesehene Einblicke ins verborgene Leben äußerst seltener Schlangen wie Schlingnatter, Hornotter oder Wiesenotter. Schlangen zählen für manche zu den am meisten gefürchteten Tieren. "Im Reich von Kreuzotter & Co" zeigt eine neue Seite der Reptilien, fernab aller Horror-Klischees: nämlich die faszinierende Vielfalt dieser zumeist völlig harmlosen Tiere.

Am 17.09.21 18:30 - 19:20 Uhr auf
arte: Costa Rica - Der Natur zur Seite stehen
Costa Rica ist ein weltweit einzigartiges Naturparadies. Trockenwälder, Regenwälder, Vulkane, Meeresnationalparks: Die unterschiedlichen Ökosysteme beherbergen eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt, die rund fünf Prozent der weltweiten Biodiversität ausmacht. In den 80er Jahren wurden drei Viertel des Urwaldes abgeholzt. Trotzdem ist Costa Rica heute dank seiner engagierten Umweltpolitik eines der wenigen Länder der Erde - und das einzige auf dem amerikanischen Kontinent -, dessen Waldfläche jedes Jahr signifikant zunimmt.
(Wdh. übermorgen 15.25-16.10 Uhr)

Am 17.09.21 20:15 - 21:00 Uhr auf
SWR: Jenseits des Waldes
Das Land jenseits des Waldes ist auch ein Land jenseits der Grenze. Es liegt in den Nordvogesen, dort, wo Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg gemeinsam an Frankreich grenzen. Die Region zwischen dem Bienwald im Norden und dem Hagenauer Forst im Süden trägt den französischen Namen "Outre Forêt", auf Deutsch "jenseits des Waldes". Doch auch wenn der Name nach Randlage klingt, in Wahrheit liegt diese Region mittendrin. Mitten im Herzen Europas. Sie ist ein Ort voller Energie.