Fernseh-Tipps rund um Wald und Natur

Am 11.10.19 19:30 - 20:00 Uhr auf

ARD-alpha: Frei wie der Wind - Unterwegs mit zwei jungen Estinnen
Wo Bäume eine Seele haben, das Meer Land und Leute prägt und durch gemeinschaftliches Singen eine Revolution gelang - dort ist Estland. Ein BR-Team begleitet Junianna und Paula, zwei junge Estinnen, bei einem Spaziergang durch unberührte, fast mystische Wälder, bei einem Stadtbummel durch die Hauptstadt Tallinn, auf den Spuren unterschiedlicher Ethnien wie Dänen, Schweden, Polen, Russen oder Deutschen.
(Wdh. heute 23.15-23.45 Uhr)

Am 12.10.19 06:00 - 06:30 Uhr auf
BR: Gülle - Vom Naturdünger zum Umweltdesaster
In Deutschland und Frankreich zeigen zahlreiche Messstellen, dass der Richtwert von 50 Milligramm pro Liter für Nitrat im Grundwasser überschritten ist. Besonders dort, wo intensive Schweinemast betrieben wird, ist das Grundwasser in Gefahr. In Deutschland im sogenannten "Schweinegürtel" zwischen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, in Frankreich vor allem in der Bretagne. Grund: jahrzehntelange Überdüngung der Felder mit Gülle. Was kann man gegen diese Bedrohung des Grundwassers und somit unseres Trinkwassers tun?

Am 12.10.19 06:15 - 07:00 Uhr auf
ZDFneo: Die Macht der Jahreszeiten (2/2)
Wie Herbst und Winter die Natur und das Leben der Menschen in Deutschland prägen und wie sich die Jahreszeiten durch den Klimawandel verändern werden. Zweite Folge des Zweiteilers.

Am 12.10.19 07:00 - 07:45 Uhr auf
ZDFneo: Kanada – Schatz der Kälte
Schlangen, Kamele, Diamanten – wer denkt dabei schon an Kanada? Tatsächlich bietet das Land mehr als schöne Landschaften und wilde Bären. Dirk Steffens entdeckt Schätze, die man hier nicht erwartet.

Am 12.10.19 07:10 - 07:35 Uhr auf
ARD: Wie versteckt sich ein Elefant?
Elefanten sind riesig und deshalb kaum zu übersehen. So ist Paula fest davon überzeugt, dass sie zusammen mit Rangerin Claudia in der südafrikanischen Savanne Elefanten finden wird. Jedoch: Die Elefanten sind wie vom Erdboden verschluckt! Erst einmal muss sich Paula mit ihren Spuren zufriedengeben. Die allerdings sind wirklich riesig! Der Elefanten-Misthaufen, den Paula natürlich nicht übersieht, ist eine Ansammlung von fußballgroßen Kugeln. In die Fußabdrücke der Elefanten passt locker eine Frisbee-Scheibe und am Elefantenschubberbaum sieht Paula an den abgewetzten Stellen, dass ein Elefant gut 3,30 Meter hoch werden kann. Umso ungeduldiger wird Paula und kann es kaum erwarten, endlich doch einen ganzen lebendigen Elefanten vor die Augen zu bekommen! Und dann hätte sie die Tiere beinahe noch übersehen, denn Elefanten sind trotz ihrer Größe Meister der Tarnung. Doch sie kommen tatsächlich ganz nah ans Auto ran. So nah, dass Paula sogar die feinen Tasthaare auf der Elefantenhaut erkennen kann. Und als sie auch noch das Elefantenbaby in der Herde entdeckt, ist sie hin und weg von den "sanften Riesen".

Am 12.10.19 07:45 - 08:30 Uhr auf
ZDFneo: Kongo – Ein Fluss, zwei Welten
Ein Strom im Herzen Afrikas, der ein riesiges Regenwaldgebiet durchschneidet und unterschiedliche Welten schafft: Nördlich des Kongos lebt eine Menschenaffenart im Krieg, südlich des Kongos eine andere in Frieden.

Am 12.10.19 09:30 - 10:00 Uhr auf
BR: Herbst der Hirsche
Rotwild ist die größte Wildart in unseren Wäldern. Rothirsche sind hierzulande extrem scheu, denn bis zu neun Monate im Jahr sind sie zum Abschuss freigegeben. Der Grund für die starke Verfolgung: Rothirsche gelten als Waldschädlinge, denn vor allem im Winter knabbern sie an der Rinde. Waldbauern und Förster schätzen sie daher nicht. Und die Jäger freuen sich über ein prächtiges Geweih als Trophäe, doch auch das bedeutet schließlich den Tod des Tieres. Es liegt leider nur wenigen daran, nach Lösungen zu suchen, um mit dem majestätischen Tier in Frieden zu leben. Aber einige Ideen gibt es doch.

Am 12.10.19 10:00 - 10:25 Uhr auf
BR: Der Stachelritter
Der Igel zählt zu den gerne gesehenen Bewohnern in Vorgärten und Wäldern. Sein Leben ist jedoch geheimnisumwittert. Obwohl das Gehirn des "Stachelritters" winzig klein und urtümlich ist, meistert er clever und souverän sein Leben: Er ist ein ausgewiesener Spezialist mit einem phänomenalen Geruchssinn. Ein Filmteam begleitet den Igel in seinem Lebensraum, lernt Freund und Feind kennen und erfährt, wo Igel den Winter verbringen.

Am 12.10.19 10:15 - 11:00 Uhr auf
arte: Wundersame Wanderungen (1/4) - Distanzflieger Distelfalter
In der warmen Jahreszeit schmücken Distelfalter unsere Gärten, Wiesen und Felder. Doch wo sind sie im Winter? Auf diese Frage gibt es eine verblüffende Antwort: Die nicht einmal ein Gramm schweren Schmetterlinge überqueren regelmäßig einen ganzen Kontinent. Diese Folge begleitet sie auf ihrer unglaublichen Reise von Marokko bis zum Polarkreis.
(Drei weitere Folgen direkt im Anschluss, bis 13.15 Uhr)

Am 12.10.19 13:55 - 14:25 Uhr auf
hr: Gober - eine Orang-Utan-Geschichte
Das Schicksal trifft das Orang-Utan-Weibchen sehr hart - und das gleich mehrfach: Vor allem durch die Ausdehnung der Ölpalmplantagen wird das ohnehin schon kümmerliche Waldgebiet auf der indonesischen Insel Sumatra für diese Tiere so gut wie unbewohnbar. Naturschützer, die hier nach Auswegen für die Tierwelt suchen, stellen bei dem Orang-Utan-Weibchen, das sie bald "Gober" nennen, dann auch noch eine schleichende Erblindung fest. Es ist die Tochter, die der kranken Mutter zunächst das Überleben sichert und sie mit Nahrung versorgt. Schließlich aber wird Gober evakuiert und findet Aufnahme in einer Rettungsstation. In einer bahnbrechenden Operation wird ihr dort das Augenlicht zurückgegeben - und auch neues Mutterglück kann Gober erleben. Sogar der Plan für eine Auswilderung wächst heran.
(Wdh. übermorgen 9.55-10.25 Uhr)

Am 12.10.19 16:00 - 16:30 Uhr auf
ARD: Art am Limit - Artenschutz vor unserer Haustür
Die Artenvielfalt schwindet dramatisch, so die Botschaft des aktuellen Weltbiodiversitätsberichts. Und das gilt nicht nur für den Regenwald oder die Arktis, sondern auch für Deutschland. Ein Drittel aller heimischen Tier- und Pflanzenarten ist bedroht - Artensterben direkt vor unserer Haustür. Zum Glück gibt es Menschen, die sich dem Schutz selten gewordener Tiere verschrieben haben und mit großem Engagement dafür kämpfen, sie zu retten und ihre Lebensräume zu erhalten. "W wie Wissen" stellt einige dieser Menschen - und Tiere - vor.
(Wdh. morgen 16.30-17.00 Uhr auf tagesschau24)

Am 12.10.19 17:15 - 18:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis
Luxusdomizile in den Bäumen! Baumhäuser müssen keine schiefen Hütten sein, in denen Kinder Verstecken spielen, im Gegenteil: Diese Doku-Serie zeigt, welche Meisterwerke im Blätterwald entstehen können. Spitzenarchitekt Pete Nelson reist mit seinem Team durch ganz Amerika und konstruiert in luftiger Höhe wahre Paläste -bestens ausgestattete Wohnräume im Wert von mehreren 100 000 US-Dollar. Egal, ob Badelandschaft mit Whirlpool oder Multimedia-Paradies: Pete und seine Spezialisten erfüllen den Menschen ihren Traum vom Baumhaus.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 19.15 Uhr)

Am 13.10.19 05:35 - 05:55 Uhr auf
mdr: Unsere Wälder - Nonstop
Vor unserer Haustür liegt eine uns oft unbekannte Welt - der Wald. Er ist Naherholungsgebiet, wirtschaftliche Nutzfläche und ein Refugium für viele seltene Pflanzen und Tiere. Dabei ist er so unterschiedlich wie die Baumarten, die wir in ihm finden können. Von den stark waldbrandgefährdeten Kieferwäldern wie in der Muskauer Heide über die Wasserwälder an der Mittelelbe, die teilweise an den Amazonas erinnern, bis zu den Gebirgswäldern im Harz und Erzgebirge reicht dabei die Palette. Vereinzelt kann man auch noch den Wald finden, der hierzulande vor dem Menschen und seiner großflächigen Umgestaltung typisch war. Auf der Hohen Schrecke in Thüringen ist das beispielsweise möglich. Die vielen Buchen bilden dort mit ihren silber-grauen Stämmen die Säulen eines riesigen Walddoms. Tauchen Sie ein in diese Welten und lernen Sie die Pflanzen und Tiere kennen, die im Wald und von diesem leben.
(Wdh. oder weitere Folgen bis 19.10. um etwa dieselbe Zeit)

Am 13.10.19 08:15 - 08:45 Uhr auf
SWR: natürlich!
Umweltmagazin. Unser Wald vertrocknet - Waldsterben 2.0. Ursache ist aber nicht nur der Klimawandel, sondern auch die Turbo-Holzwirtschaft. "natürlich!" besucht einen Förster in der Eifel, der mit vielen kleinen Schritten seinen Wald für die Zukunft fit macht.

Am 13.10.19 08:25 - 09:10 Uhr auf
ZDFneo: Japan – Land der Gegensätze
Inseln, die monatelang im Schnee eingeschlossen sind, karibisch anmutende Strände mit Korallenriffen, winzige Fische, die riesige Nester bauen, Wüsten aus Beton und unberührte Natur: Dirk Steffens entdeckt ein Land voller Gegensätze und Überraschungen.
(Wdh. übermorgen 5.55-6.35 Uhr)

Am 13.10.19 10:45 - 11:30 Uhr auf
SWR: Artenschutz statt Artensterben
Nicht nur im Regenwald oder am Polarkreis, auch vor Ort im Südwesten sterben immer mehr Tier- und Pflanzenarten aus. So rechnen Expertinnen und Experten etwa mit dem Aussterben des Auerhahns in den kommenden fünf bis zehn Jahren. Mittlerweile sind aber auch viele Arten betroffen, die noch vor kurzem im Südwesten sehr häufig waren: Der Feldhamster etwa oder Vögel wie Star und Feldsperling. Forscherinnen und Forscher schlagen Alarm: Kaum eine Art bleibt von dem stetigen Rückgang verschont. "odysso" geht den Ursachen dieses dramatischen Sterbens auf den Grund und zeigt, was getan werden muss, um die Umwelt zu retten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fordern seit Jahrzehnten eine bessere Vernetzung von Naturräumen, die mehr und mehr von Straßen zerschnitten oder durch Bebauung, Überdüngung und durch Gifte zerstört werden. Der renommierte Biologe Peter Berthold fordert schnelles Handeln und will den Bodensee zu einer Modellregion für eine Biotopvernetzung machen. Das "odysso"-Team begleitet den Aktivisten und fragt, warum nicht mehr für den Artenschutz im Land getan wird. Das SWR Wissensmagazin berichtet über ein Projekt, das verzweifelt versucht, durch einen "Auerhahn-Aktionsplan" das Aussterben des heimlichen Wappentiers des Schwarzwaldes doch noch zu verhindern. Ebenso zeigt die Sendung, wie wirksam eine naturnahe Bewirtschaftung von Weideflächen für die Biodiversität ist. Jeder kann etwas für den Artenschutz tun und sei es nur durch insektenfreundliche Balkonpflanzen. "odysso" erläutert die Hintergründe, gibt wertvolle Tipps und liefert wichtige Informationen zum Thema.
(Wdh. übermorgen 15.10-15.55 Uhr auf ARD-alpha)

Am 13.10.19 12:50 - 13:40 Uhr auf
arte: Korallensterben - Rettung am Great Barrier Reef
33 Jahre bis zur vollständigen Zerstörung eines kompletten Ökosystems. Der Bestand von Korallenriffen geht infolge der globalen Erwärmung stark zurück. Wie kann das Ökosystem gerettet werden, das als eines der größten Wunder der Natur gilt? Die Meeresbiologin Emma Johnston sucht die erfolgversprechendsten Lösungen, um das Great Barrier Reef in Australien wiederzubeleben. Zu ihrer Arbeit gehören Tauchgänge vor faszinierend schöner Kulisse. Doch wie lange wird es diese Schönheit noch geben?

Am 13.10.19 13:05 - 13:30 Uhr auf
3sat: Eichkätzchen & Co. - Wilde Nachbarn in der Stadt
Sie gelten als frech, akrobatisch - und manchmal auch als zutraulich: Eichhörnchen. Heimisch in den Wäldern des Voralpenlandes, zählen sie zu den elegantesten Kletterern der Tierwelt. Quirlig, leichtfüßig und elegant begeistern die kleinen Nagetiere durch ihre luftigen Sprünge. Die Grazer Parks und Stadtgärten schaffen Lebensqualität: Sie sind eine "Grüne Lunge" zum Wohl der Menschen - und Lebensraum für diese Wildtiere. In Graz, in der Nähe vom Hilmteich, gibt es eine kleine Auffangstation, die jährlich bis zu 5000 bedürftige Wildtiere versorgt.
(Wdh. kommende Nacht 5.30-6.05 Uhr)

Am 13.10.19 13:45 - 14:30 Uhr auf
WDR: Das Wunder von Essen - Grüne Hauptstadt Europas
Ausgerechnet Essen! Die Stadt mitten im Ruhrgebiet, die über Jahrzehnte von Kohle und Stahl geprägt wurde und in den Köpfen vieler immer noch als grau und hässlich herumspukt, wurde von der EU-Umweltkommission mit dem Titel "Grüne Hauptstadt Europas 2017" ausgezeichnet. Was macht Essen zu einer lebenswerten, grünen Stadt? Und was hat sie über die Jahrzehnte dafür getan? Die Dokumentation von Ulrike Brincker geht dieser Geschichte nach.

Am 13.10.19 15:00 - 15:30 Uhr auf
ZDF: Gifte, Daten, Risiken - Wie Grenzwerte gemacht werden
Stickoxide, Benzol, Weichmacher – Grenzwerte regeln, ab wann Gesundheit und Umwelt in Gefahr sind. Aber wer legt die eigentlich fest? Und welche Rolle spielen Politik und Wissenschaft?

Am 13.10.19 16:30 - 17:15 Uhr auf
ARD: Herbstwelten
Noch ein letztes Mal zeigt sich die Natur in aller Pracht, wenn sich die Blätter der Laubbäume verfärben und die tiefstehende Sonne Wiesen und Wälder golden erstrahlen lässt. Der Herbst ist eine Jahreszeit der Herausforderungen. Nur wer jetzt die richtigen Vorbereitungen trifft, wird den kommenden Winter überleben. Der Film zeigt die verschiedenen Überlebensstrategien der Tier- und Pflanzenwelt in opulenten Bildern. Ob Eichhörnchen, Hirsch, Baldachinspinne oder Kranich - die Kamera ist ganz nah dabei, wenn sich die Tiere den Herausforderungen stellen, und so ist ein abwechslungsreiches Porträt vom Herbst in Deutschland entstanden.

Am 13.10.19 17:00 - 18:00 Uhr auf
ServusTV: Wildes Sri Lanka - Waldwelt
Sri Lankas Wälder sind die Heimat der Blaukitta - bei diesem Rabenvogel sind nicht nur die Eltern für die Aufzucht der Jungen zuständig, sondern auch Tanten und Onkel. Die Baumkronen sind das Reich der Languren - diese Affen sind echte Akrobaten. Hier lebt auch der Tigerpython, mit mehr als fünf Metern Länge eine der größten Schlangen der Welt. Dazu gibt es Weberameisen, Springspinnen und Frösche, die sich als Steine tarnen.

Am 13.10.19 17:00 - 17:30 Uhr auf
ARD-alpha: Jagd - Noch zeitgemäß?
Die Jagd - für unsere Vorfahren war sie überlebenswichtig. Doch ist sie auch heutzutage noch zeitgemäß? Die Xenius-Moderatoren Carolin du Bled und Gunnar Mergner gehen mit auf die Pirsch: So wollen erfahren, was jagen heute bedeutet - und wie es sich anfühlt, dabei zu sein, wenn ein Tier getötet wird. Beim Ausnehmen sollen sie schließlich sogar selbst Hand anlegen.

Am 13.10.19 18:30 - 19:15 Uhr auf
ARD-alpha: Frisch gepflückt - Wie es um den regionalen Apfel steht
NRW ist ein traditionelles Apfelanbau-Land, und Quarks ist bei der diesjährigen Ernte dabei: Bei Schloss Dyck am Niederrhein wird auf 90 Hektar im großen Stil handgepflückt, im Hochsauerland finden wir einen der ältesten Apfelbäume im Westen, und in Dortmund probieren wir Sorten wie den Westfälischer Gülderling, den Rheinischen Bohnapfel und den Kaiser Wilhelm, aus denen Dortmunder Apfelsaft gemostet wird. Mai Thi Nguyen-Kim erklärt, warum diese Sorten ganz ohne Pestizide auskommen, warum eine Streuobstweise besonders wertvoll ist und wie man einen Apfel zu Hause am besten lagert, damit gesunde Inhaltstoffe erhalten bleiben.
(Wdh, morgen 10.00-10.45 Uhr)

Am 13.10.19 22:00 - 22:45 Uhr auf
mdr: Soja statt Kartoffeln - Wie das Klima unsere Landwirtschaft verändert
Ausgedorrte Felder, verlorene Ernten, hunderte Millionen Euro Schaden - der Extremsommer 2018 hat besonders in der Landwirtschaft Spuren hinterlassen. Und auch dieses Jahr ist ungewöhnlich heiß und trocken. Für die Landwirte liegt darin eine existenzielle Bedrohung, die sie in Teilen allerdings mit verursacht haben. Wie müssen sie sich also anpassen? Was werden sie in Zukunft ernten? Und wie können sie davon leben? In dieser zweiten TV-Dokumentation zu den Auswirkungen der Klimakrise nimmt MDR WISSEN die Bauern in den Fokus.

Am 14.10.19 05:40 - 05:45 Uhr auf
arte: Eine überschätzte Spezies - Das Blättchen am Baum des Lebens
Das Zeitalter des Menschen ist kurz. Die Menschheit ist nur einer von vielen Zwischenmietern unter den Millionen von Arten, die die Erdgeschichte bevölkern. Am gigantischen Baum des Lebens stellt er nur ein kleines Blatt dar.

Am 14.10.19 07:00 - 07:15 Uhr auf
ARD-alpha: Ich mach's - Forstwirt/-in
Forstwirte müssen immer - auch bei größter Hitze - Schutzkleidung samt Helm und Sicherheitsschuhen tragen. Wer den ganzen Tag im Gelände unterwegs ist, hat abends oft schwere Beine. In ihrer dreijährigen Ausbildung lernen die angehenden Forstwirte aber auch Tricks, damit die Belastung für ihren Körper nicht zu groß wird. Forstwirte müssen viel über Baum- und Holzarten wissen sowie über Naturschutz und Forsttechnik. Bei der Holzernte haben in den letzten Jahren Erntemaschinen, so genannte "Harvester", viele Arbeitsplätze im Wald ersetzt.

Am 14.10.19 07:55 - 08:40 Uhr auf
SWR: Natur im Südwesten - Wasserwelten
Seit mindestens 40.000 Jahren haben wir Menschen die Umwelt nach unseren Bedürfnissen gestaltet. Und damit auch den Lebensraum ihrer tierischen Nachbarn verändert. Welche Tiere sind verschwunden - und welche sind zurückgekommen? Welche Tiere haben sich angepasst - und welche in die hintersten Winkel zurückgezogen? Und von welchen Tieren haben Menschen sich abgeschaut, wie man in der Wildnis überlebt - und Zivilisationen erschaffen kann? Dazu gehört mit Sicherheit der Biber, der schon lange vor den Menschen Bäume gefällt, Wälder gerodet und Stauseen angelegt hat. Neben Menschen ist er die einzige Art, die ihren Lebensraum aktiv gestaltet. Und damit - genau wie wir - anderen Tierarten auch Lebensräume schafft. Auf den Lichtungen des Bibers rund um seine Teiche finden Libellen eine Heimat; auf Feldern und Feuchtniederungen gehen Störche auf Nahrungssuche. Die Dokumentation erzählt davon, welche Tierarten im "nassen" Südwesten ihre Wildnis vor der Haustür gefunden haben.

Am 14.10.19 09:15 - 10:00 Uhr auf
tagesschau24: Starkregen - Die unterschätzte Gefahr
Schlagartig verdunkelt sich der Himmel, innerhalb kürzester Zeit endlädt er sich: Starkregen. Immer häufiger werden norddeutsche Kommunen von solchen Unwettern heimgesucht. Und die Gemeinden sind kaum darauf vorbereitet. Das hat sich auch im Sommer 2019 wieder gezeigt: Teile der Samtgemeinde Elm-Asse bei Wolfenbüttel beispielsweise wurden zwei Mal in kürzester Zeit von Wassermassen überflutet und zusätzlich mit Schlamm von den Feldern verdreckt. "Das ist schon ein komisches Gefühl und man fühlt sich eigentlich auch nirgendwo mehr sicher", sagt Samtgemeinde-Bürgermeisterin Regina Bollmeier in der "45 Min"-Dokumentation. Der Deutsche Wetterdienst hat durch die Auswertung von Radardaten ermittelt, dass die Gefahr von Starkregen insbesondere in Norddeutschland bisher "deutlich unterschätzt" worden ist. Seit dem Jahr 2001 erfassen Radardaten alle Starkregenereignisse in Deutschland. Zuvor wurden nur die betroffenen Messstationen ausgewertet. Durch die neuen Daten zeigt sich für Meteorologen ein verändertes Bild: Intensiver Starkregen, der zwei, drei Stunden anhält, mit Gewittern und Unwetter verbunden ist, ist gleichmäßiger im Land verteilt als die Meteorologen bisher angenommen hatten. Auch in Norddeutschland gibt es eindeutig eine Gefährdung durch Starkregen. Es müsse mit einer deutlich höheren Wahrscheinlichkeit von Starkregen gerechnet werden als bisher angenommen, so die Experten.

Am 14.10.19 14:15 - 15:15 Uhr auf
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Im Dschungel von Belize
Das kleine, dünn besiedelte Land an der zentralamerikanischen Karibikküste gehörte einst zum Reich der Maya. Etwa die Hälfte der ehemaligen britischen Kolonie ist mit dichtem Urwald bedeckt, der voller Gefahren steckt: Im Dschungel von Belize wimmelt es von wilden Tieren, darunter Jaguare, Krokodile und Schlangenarten, deren Biss tödlich sein kann. Eine ausgewachsene Königsboa, auf die Bear Grylls bei seinem Survival-Trip durch diese extreme Region stößt, erweist sich für den Überlebens-Künstler aber als Glücksfall: Das Tier ist ungefährlich, weil bereits tot, und eignet sich damit bestens als Nahrungsquelle.

Am 14.10.19 15:15 - 16:00 Uhr auf
SWR: Unterwegs in den Rheinauen
Die Gegend am Oberrhein zwischen Au am Rhein und Rastatt wird auch Badischer Dschungel genannt. Dort, wo der Rhein einstmals hunderte Meter breit war, gibt es heute wieder eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Die Auenlandschaft am Altrhein zählt zu den schönsten Naturschutzgebieten Deutschlands. SWR-Moderatorin Annette Krause geht auf Dschungel- und Entdeckungstour im Grenzgebiet zu Frankreich und der Pfalz.

Am 14.10.19 18:35 - 19:20 Uhr auf
arte: Tierisch gute Väter
Jenseits aller gängigen Vorstellungen von Brutpflege präsentiert die Dokumentation die "stillen Stars" des Tierreichs: treusorgende Väter. Von den Küsten British Columbias über Australien bis zu den antarktischen Nestern der Kaiserpinguine führt der Film durch unterschiedliche Lebensräume, in denen anstelle der freiheitsliebenden Mütter hingebungsvolle Tierväter die Brutpflege übernehmen. Dank verschiedenster wissenschaftlicher Herangehensweisen, Nahaufnahmen von Unterwassernestern und verblüffender Einblicke in unterschiedlichste Lebensräume erleben die Zuschauer, wie die Natur menschliche Rollenvorstellungen von Geburt, Brutpflege und Erziehung über den Haufen wirft.

Am 14.10.19 20:15 - 21:00 Uhr auf
ARD: Bären wie wir
An der wilden Katmai-Küste in Alaska kommen jedes Jahr viele Bären zusammen, weil es dort mehr zu Fressen gibt als in den Bergen. Für den Bärenforscher Chris Morgan eine besonders gute Gelegenheit, das Sozialverhalten der ansonsten eher einsiedlerisch lebenden Grizzlys zu beobachten. Mit Chris Morgan ist das Filmteam hautnah dabei und erfährt, dass Bären nicht nur groß und stark, sondern auch anpassungsfähig und clever sind. Und sie haben eines mit uns Menschen gemeinsam: Sie sind alle Individualisten.

Am 14.10.19 20:15 - 21:00 Uhr auf
3sat: G'schichten aus dem Wiener Prater
Der Blick vom Riesenrad gewährt Eindrücke auf die kleinen und großen Wunder des Grünen Praters in Wien, einem faszinierenden Stück Auenlandschaft. Geschaffen vom Donaustrom und im Lauf der Jahrhunderte vom Menschen nach seinen Bedürfnissen verändert - jedoch ohne die Natur ganz zu eliminieren. Ein Stück Wildheit inmitten einer Millionenstadt, überraschende Begegnungen mit Wildtieren inklusive.
(Wdh. morgen 17.45-18.30 Uhr)

Am 14.10.19 21:00 - 21:45 Uhr auf
3sat: Turmfalken - Jäger der Großstadt
Turmfalken sind die erfolgreichsten Greifvögel Europas. Sie sind anpassungsfähige Bewohner von Au-Gebieten ebenso wie von alpinen Regionen - und sie sind wahrlich meisterhafte Jäger. Die Dokumentation begleitet zwei Brutpaare: eines in einer gut geschützten Mauernische im Zentrum der Millionenstadt Wien und eines in einer verwaisten Blumenkiste am Fensterbrett desselben Innenstadthauses. Ein ergreifendes Drama entwickelt sich um den Nachwuchs. Während das unerfahrene Brutpaar des einen Nests ständig dazulernt und am Ende erfolgreich ist, mündet die Brut des anderen Paares in einer Tragödie.
(Wdh. morgen 16.10-16.55 Uhr)

Am 15.10.19 10:30 - 11:15 Uhr auf
hr: Wilde Türkei (2/2)
Weit im Osten Anatoliens, im Schatten des schneebedeckten Vulkanberges Ararat, erstrecken sich karge Lavafelder und menschenleere Ebenen. Dies ist der Lebensraum skurriler Krötenkopfagamen und farbenprächtiger Rosenstare. Das Land ist dünn besiedelt, nur wenige Menschen bewohnen die kleinen Dörfer. Störche sind ihre Nachbarn - die großen Vögel gelten hier, wie in Europa, als Glücksbringer. Ganz anders die tiefen Wälder des Schwarzmeer-Gebirges mit ihren bunt blühenden Rhododendren. Sie wirken wie eine exotische Variante der Buchenwälder Mitteleuropas. Hier leben noch zahlreiche Braunbären in friedlicher Nachbarschaft zu den Bergbauern. Längst nicht so harmonisch verlief das Zusammenleben von Menschen und Wildschafen in den weiten Steppen Zentralanatoliens: Jahrzehntelang wurden die Schafe gejagt, nur knapp entgingen sie der Ausrottung. Heute leben die Wildschafe in einem Schutzgebiet, und Wildhüter kümmern sich um ihren Erhalt. Der zweite Teil der Dokumentation führt durch den Osten der Türkei, zu anatolischen Wildschafen und Braunbären, Teepflückern und Bergbauern.

Am 15.10.19 13:50 - 14:35 Uhr auf
3sat: Die Legende vom Hasen und der Sonne
Eine indianische Legende erzählt, dass sich die Hasen einst mit der Sonne verbündeten und mit ihr die Welt und den Mond erschaffen haben. Die Dokumentation geht dieser Legende nach. Der Bestand der kanadischen Schneeschuhhasen nimmt alle elf Jahre explosionsartig zu - parallel zum Rhythmus der Sonne, die ebenfalls alle elf Jahre ein Maximum an Aktivität aufweist. Es gibt also tatsächlich eine Verbindung zwischen dem Hasen und der Sonne.
(Wdh. kommende Nacht 0.30-1.15 Uhr)

Am 15.10.19 14:15 - 15:15 Uhr auf
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Im Karibikdschungel
Bear Grylls jüngster Überlebens-Trip führt ihn während der Hurrikan-Saison quer durch den Dschungel der Dominikanischen Republik. Geplagt von blutgierigen Moskitos und extrem hoher Luftfeuchtigkeit, sucht der Brite tief im Urwald nach Trinkwasser. Eine saubere Quelle ist in dieser Wildnis aber noch viel schwieriger zu finden als feste Nahrung. Vorausgesetzt man ist - was die Speisekarte betrifft - genauso hart im Nehmen wie der Ex-Soldat einer Sondereinheit. Der verspeist eine ausgewachsene Vogelspinne nämlich schon zum Frühstück ohne mit der Wimper zu zucken! Vorher entfernt Feinschmecker Grylls aber trotzdem die ekligen Haare an den acht Beinen.

Am 15.10.19 14:35 - 15:20 Uhr auf
3sat: Das Jahr des Igels
Jeder kennt den Igel, man weiß aber relativ wenig über ihn. Filmemacher Kurt Mündl begleitet eine Igelfamilie durch den Ablauf eines Jahres und gibt Einblicke in ihre Verhaltensweisen. Igel sind Einzelgänger. Männchen und Weibchen treffen sich nur zur Paarungszeit im Frühling. Futter gibt es dann zuhauf, doch die Suche nach dem Richtigen fordert Zeit und Anstrengung. Danach steht die Aufzucht der Jungtiere an. Der Igel zählt zu den ältesten Säugetierformen auf unserem Planeten. Nach neuen Erkenntnissen wird es ihn noch sehr lange geben, da auch die massive Zerstörung seines natürlichen Lebensraums seine Populationen bisher nicht ernsthaft gefährden konnte.
(Wdh. kommende Nacht 1.15-2.00 Uhr)

Am 15.10.19 15:20 - 16:10 Uhr auf
3sat. Waldrapp - Ein Vogel im Aufwind
Der Waldrapp ist eine Vogelart, die vor 350 Jahren in den Alpen ausgestorben ist. Heute kämpfen Biologen um seine Rückkehr. Der Versuch, Nachkommen von Waldrappen aus Nordafrika in Österreich freizulassen und ihnen beizubringen, wie ihre fernen Vorfahren im Winter nach Süden zu ziehen, zeigt erste Erfolge.
(Wdh. kommende Nacht 2.00-2.50 Uhr)

Am 15.10.19 16:45 - 17:30 Uhr auf
phoenix: Unsere Welt in Zukunft - Umwelt
Wie wird die Umwelt in Zukunft aussehen? Am fünften Tag der phoenix-Zukunftswoche beschäftigt sich Reporter David Damschen mit der Frage, ob eine weitere Klimaerwärmung noch auf ein erträgliches Maß zu begrenzen wäre oder ob die Belastbarkeit der Erde längst überschritten ist. Regenwälder werden abgeholzt, Plastik in die Weltmeere gekippt, der Verkehr, Kraftwerke und Industrieanlegen stoßen zu viel CO2 aus, 2050 werden ungefähr zehn Milliarden Menschen auf der Erde leben. Es muss sich also etwas ändern.

Am 15.10.19 17:40 - 18:35 Uhr auf
arte: Der Retter der Bienen
Während die Bienenbestände weltweit drastisch sinken, erlebt eine Bienenart auf der größten Insel des Mittelmeers ihr Comeback: die Sizilianische Biene. Carlo Amodeo, Imker und Bienenzüchter, hat ihr sein Leben verschrieben. Mit unermüdlichem Engagement ist es ihm gelungen, sie vor dem Aussterben zu retten. Am Ende des vergangenen Jahrtausends gab es kaum noch verwilderte Bienenfamilien auf Sizilien. Seitdem kämpft Amodeo für ihr Überleben und züchtet neue artenreine Bienenvölker. Dafür scheut er weder weite Wege auf Sizilien noch anstrengende Bootstouren auf abgelegene Inseln.

Am 15.10.19 18:35 - 19:20 Uhr auf
arte: Kinabatangan - Der Amazonas des Ostens
Der malaysische Wildlife-Fotograf Cede Prudente hat sich aufgemacht zu einer abenteuerlichen Reise auf dem Kinabatangan. Er will die Naturschönheiten der Region auf Bildern festhalten, um damit einen Beitrag zur Rettung dieses einmaligen Ökosystems zu leisten, denn die urtümliche Welt des Kinabatangan ist mit dramatischen Veränderungen konfrontiert. Die friedliche Koexistenz von Fauna und Flora gerät aus den Fugen, auch wenn vordergründig das Urwaldspektakel in diesem Naturparadies atemberaubend bleibt. Forscher entdecken weiterhin nahezu täglich neue Spezies in dieser Heimat der Orang-Utans, Nasenaffen und Zwergelefanten. In dieser wahren Quelle des Lebens stechen die einen durch Farbenpracht hervor, andere durch akrobatische Höchstleistungen und wieder andere durch ihre pure Seltenheit. Cede Prudente beginnt seine Reise an den Wasserfällen von Imbak am Oberlauf des Flusses. Der Kinabatangan entspringt im Herzen der nebelverhangenen Regenwälder im Nordosten der Insel Borneo, dem Hochland im malaysischen Bundesstaat Sabah. Über 560 Kilometer mäandert der gewaltige Strom durch märchenhafte Landschaften, unwegsame Dschungelgebiete und Sümpfe bis in die Mangrovenwälder an der Küste der Sulusee. Der malaysische Wildlife-Fotograf Cede Prudente hat sich auf eine abenteuerliche Safari von der Quelle bis zur Mündung begeben, um die dramatischen Veränderungen in der Region zu dokumentieren.

Am 15.10.19 20:15 - 21:00 Uhr auf
WDR: Familie Wolf - Gefährliche Nachbarn?
Wölfe breiten sich in Deutschland immer mehr aus. Gleichzeitig nimmt das uralte Unbehagen vor den Raubtieren zu. Doch wie gefährlich sind sie wirklich? Um dies herauszufinden, legte sich Tierfilmer Sebastian Koerner zwei Jahre lang auf die Lauer. So entstand die unglaubliche Geschichte einer ganz besonderen Wolfsfamilie. Der Zuschauer lernt Wölfe als soziale Familienwesen kennen, die sich neugierig, verspielt und vorsichtig verhalten. Vor dem Hintergrund neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und intensiver Recherchen erzählt "Familie Wolf" eine wahre Geschichte voller Leben, Freuden, Dramen und Tod.

Am 16.10.19 05:25 - 05:55 Uhr auf
SWR: Wo das Klima auf der Kippe steht - Amazonien
Im Amazonasbecken befindet sich das größte Regenwaldgebiet der Erde. Klimajournalistin Bernice Notenboom erklettert eine Forschungsstation hoch in den Baumwipfeln. Von hier aus scheint noch alles in Ordnung, doch später wird sie Gebiete überfliegen, in denen nach der Abholzung des Baumbestandes eine trockene Savanne entstanden ist. Mit dem Verschwinden der Bäume bleibt auch der Regen aus, das Land verdorrt. Immer mehr abgeholzte Flächen werden für den Sojaanbau im großen Stil genutzt, denn Soja ist ein beliebter Exportartikel: In den Industrieländern wird es als Tierfutter vor allem in der Schweinezucht eingesetzt. Sollten man auf Schweinefleisch verzichten, um die Zerstörung des Regenwaldes nicht noch weiter voranzutreiben?

Am 16.10.19 09:30 - 09:45 Uhr auf
ARD-alpha: Das versteckte Leben im Apfelbaum
Ein Apfelbaum auf einer Streuobstwiese dient einer Steinkauzfamilie als Unterschlupf. Doch die Vögel sind nicht die einzigen Untermieter. Ein Blick durch die Lupe offenbart: Es wimmelt hier nur so vor Insekten und anderen Kleinlebewesen. Der Apfelbaum ist ihre Welt. Sie überwintern unter der Rinde, wachsen heran, pflanzen sich fort. Manche von ihnen nutzen den Baum aus und schaden ihm. Die Raupe des Apfelwicklers lässt sich die Äpfel schmecken. Ein Käfer legt seine Eier in die Blüten des Baumes und verhindert so, dass überhaupt Früchte reifen - sein Name: Apfelblütenstecher. Doch der Apfelbaum hat auch Verbündete: Raubwanzen und Florfliegenlarven machen Jagd auf die Schädlinge und verspeisen sie. Dramatischer Überlebenskampf und fürsorgliche Brutpflege auf wenigen Quadratzentimetern - extreme Nahaufnahmen ermöglichen einen faszinierenden Einblick in den Mikrokosmos im Apfelbaum.

Am 16.10.19 10:00 - 10:30 Uhr auf
hr: Alaska - Klimawandel im Abenteuerland
Auf den ersten Blick ist Alaska ein Abenteuerland, bekannt für seine Naturwunder. Doch auf den zweiten Blick ist Alaska auch ein US-Bundesstaat, der in besonderer Weise von den Folgen des Klimawandels herausgefordert wird. Die von Eskimos bewohnte Insel Shishmaref versinkt im wahrsten Sinne des Wortes nach und nach im Meer. Heftige Stürme und Erosion haben Häuser ins Meer stürzen lassen. Die Insel schrumpft jedes Jahr um mehrere Meter, in dreißig Jahren wird sie voraussichtlich verschwunden sein. Der Film zeigt, wie hart der Klimawandel Alaska trifft und wie die Menschen dort mit existenziellen Bedrohungen umgehen.

Am 16.10.19 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Big Five Asien - Der Amurtiger
Mehr als sechs Monate im Jahr friert es und dichte Schneefälle sind an der Tagesordnung im Grenzgebiet zwischen Nordkorea, China und Russland. Nicht selten sinken die Temperaturen auf unter minus 40 Grad. Im kurzen ussurischen Sommer steigt das Thermometer regelmäßig bis auf über 30 Grad. Diesen extremen Lebensraum haben sich die Amurtiger erschlossen - keine Tigerart ist weiter nördlich anzutreffen. Der Landstreifen am Japanischen Meer ist dicht besiedelt. Kontakte von Tigern mit Menschen sind hier keine Seltenheit. Denn Straßen, Dörfer und Holzfäller-Camps schieben sich immer tiefer in die Taiga. Die Tiger können kaum noch wie gewohnt wandern, ohne zunehmend auf menschliche Ansiedlungen zu stoßen. Die Nähe zu China tut ihr Übriges. Das Land ist der weltweit größte Abnehmer von Tigern und deren "Produkten". Das Reich des Herrschers der Taiga ist bedroht. Die fernöstlichen Wälder werden geplündert, abgeholzt und exportiert. Reiche Russen chartern Kleinflugzeuge und machen Jagdausflüge tief hinein in die Wildnis. Auch die unablässige Wilderei auf zentrale Beutetiere des Tigers - Kragenbären, Sikahirsche und Wildschweine - bedroht die noch etwa 400 bis 500 wilden Amurtiger. In winterstarrer Taiga am Japanischen Meer macht sich ein Big-Five-Team auf die Suche nach den letzten "Schneetigern", um Antworten zu finden auf die Frage: "Wird es in 20 Jahren noch wilde Tiger auf unserer Erde geben?"

Am 16.10.19 13:25 - 14:05 Uhr auf
3sat: Europas Urwälder - Wilde Karpaten
Entlang der rumänischen Karpaten, wo sich zahlreiche Sagen um den Grafen Dracula ranken, erstreckt sich der größte Buchen-Urwald Europas. Bis heute sind dort Wölfe und Bären zu Hause. In Zentraleuropa sind nur wenige ursprüngliche Waldgebiete - meist in schwer zugänglichen Bergregionen - von der Abholzung verschont geblieben. Dort gibt es Bäume, die bis zu 45 Meter hoch in den Himmel ragen und geschätzte 400 Jahre alt sind.

Am 16.10.19 14:05 - 14:50 Uhr auf
3sat: Europas Urwälder - La Gomeras Nebelwald
Die Kanareninsel La Gomera besitzt einen einzigartigen dichten Lorbeerwald, der "Monteverde" genannt wird. Er ist ein Relikt der subtropischen Urwälder.Das Besondere am Monteverde ist sein reicher Wasserhaushalt. Auch seine abgeschiedene Lage macht den Nebelwald einzigartig. Die Kanarischen Inseln gelten als "Micro-Hotspot": Dort kommen besonders viele seltene Pflanzen und wirbellose Kleintiere vor.

Am 16.10.19 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Wilde Inseln - Sri Lanka
Wie eine winzige Träne liegt Sri Lanka nur sechs Grad über dem Äquator inmitten des Indischen Ozeans. Der Inselstaat umfasst weniger als 75.000 Quadratkilometer. Die Vielfalt seiner Tierwelt kann es jedoch mit jedem Kontinent aufnehmen. Und auch die komplexen klimatischen und geografischen Bedingungen sind von besonderem Ausmaß. Die Dokumentation zeigt, dass das Leben auf Sri Lanka vor allem von einer Ressource abhängt: dem Wasser. Gleich zwei Monsune ziehen jedes Jahr über die Insel und überfluten die von Stürmen umtosten Küstenebenen wochenlang mit sintflutartigem Regen. Dagegen müssen die Tiere die restliche Zeit des Jahres mehrere Dürremonate überstehen. Hunderte Elefanten sammeln sich durstig am Ufer eines Sees. Leoparden lauern auf Hirsche an den Wasserlöchern. Sumpfkrokodile nutzen die Trockenzeit zur Paarung in ihren kleinen Wasserbecken. Bienenfresser graben Tunnel in den staubigen Erdboden, und die Makakenaffen kämpfen um Status und Hierarchie inmitten des ältesten buddhistischen Denkmals der Insel. Die kleinen Langurenäffchen haben sich ein besonders dickes Fell gegen das extreme Wetter wachsen lassen. Kleine Zwergechsen schützen ihren Nachwuchs sorgsam vor der Kälte. Allein in einem Rhododendron-Busch leben drei verschiedene Arten. Es sind auch diese kalten, nassen Berge, die Sri Lanka zu einer der artenreichsten Inseln der Welt machen.
(Wdh. kommende Nacht 4.00-4.45 Uhr)

Am 16.10.19 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Portugal - Europas Wilder Westen
Portugal birgt viele Überraschungen. Sein Klima ist geprägt von altantischer Kühle im Norden und mediterranem Flair im Süden. So hat sich ein Mosaik unterschiedlichster Lebensräume entwickelt - jeder mit einzigartigen Bewohnern. Christian Baumeisters filmische Entdeckungsreise durch Portugals Natur präsentiert das beliebte Touristenland aus einem ganz anderen Blickwinkel. Sie folgt seiner wilden, ungezähmten Tierwelt und stellt mit atemberaubenden Luftaufnahmen seine ungeahnte landschaftliche Vielfalt vor.