Fernseh-Tipps rund um Wald und Natur

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:

Am 23.06.18 06:50 - 07:35 Uhr auf
ZDFneo: Vietnam – Zerbrechliche Schönheit
Vietnam hat lange, schwere Kriegsjahre hinter sich und ist doch voll überraschender Schönheit. Dirk Steffens zeigt die andere, wilde Seite des Landes: atemberaubende Landschaften und Tierarten, die erst in jüngster Zeit entdeckt wurden. Vietnam ist ein Arten-Hotspot. Immer wieder lassen sich in der Region, die bis in die 1980er-Jahre Wissenschaftlern nicht zugänglich war, neue Tierarten entdecken, etwa 2005 die Laotische Felsenratte, die man bis dato für ausgestorben hielt, oder 2010 den Nördlichen Gelbwangen-Schopfgibbon. Der Regenwald Vietnams ist rund 50 Millionen Jahre alt und gehört damit zu den ältesten der Erde. In dieser langen Zeit konnten sich hier unzählige Arten und eigentümliche Anpassungen entwickeln. Da das Klima die gesamte Zeit über recht konstant war, konnte sich die Natur Vietnams über einen sehr langen Zeitraum ungestört entfalten.

Am 23.06.18 08:15 - 08:25 Uhr auf
ARD: Kitze in Gefahr - Wie Drohnen junge Rehe retten
"neuneinhalb",das Nachrichtenmagazin für Kinder, erklärt in ARD-alpha immer sonntags um 09.30 Uhr gesellschaftspolitische Themen so, dass sie jeder versteht.
(Wdh. übermorgen 15.50-16.00 Uhr auf ARD-alpha)

Am 23.06.18 09:10 - 09:55 Uhr auf
arte: Indiens Dschungelbuchklinik
Der Kaziranga-Nationalpark ist mit etwa 430 Quadratkilometern eine Insel inmitten der Zivilisation, wenn auch nur halb so groß wie Hamburg. Jedes Wildtier, das sich aus dem Park herauswagt, fällt auf und stört. Elefanten und Nashörner können auf den Äckern große Schäden anrichten, Tiger und Leoparden machen den Menschen Angst. "360o Geo Reportage" begleitet Phulmoni Gogoi und ihren Mann Prasanta Boro, die für den Wildlife Trust arbeiten und die Landbevölkerung sowohl aufklären als auch als Unterstützer gewinnen wollen. Mittlerweile ist der Verlust an wilden Tieren so groß, dass jedes einzelne für den Bestand von Bedeutung ist. Die Ärzte wollen jedes Exemplar retten. Es ist ein erster Erfolg, dass Dorfbewohner nun anrufen, um einen Sambar zu melden. Denn viele Landbewohner haben so sehr gegen die Armut zu kämpfen, dass sie sich um das Überleben von Wildtieren kaum kümmern können. Dieses Mal kann die Tierärztin den Hirsch vor der Zivilisation retten.

Am 23.06.18 10:00 - 10:30 Uhr auf
BR: Fischotter - Kluge Schwimmer
Dank eines Artenhilfsprogramms hat sich wieder eine stabile Fischotter-Population in den südostbayerischen Grenzgebirgen etabliert. In den 70er-Jahren war der Fischotter in Bayern fast völlig verschwunden, aber glücklicherweise nie ausgestorben. Es gelang durch gezielte Hilfsmaßnahmen, die natürliche Restpopulation aufzupäppeln. Doch der Fischotter ist nach wie vor eines der bedrohtesten Säugetiere Europas.

Am 23.06.18 13:15 - 14:00 Uhr auf
mdr: Der Main - Von Würzburg bis Frankfurt
Weißwurstäquator wird der Main liebevoll genannt. Tatsächlich zieht er sich in vielen Windungen und Schnörkeln über 542 Kilometern von Ost nach West, quer durch Deutschland, vom Fichtelgebirge bis nach Mainz. Er ist der zweitlängste Fluss, der auf seiner ganzen Strecke in Deutschland fließt. Gleichzeitig ist der Main einer der am meisten verkannten Flüsse Deutschlands. In ihrer Dokumentation stellt Marion Pöllmann das freie und wilde Leben entlang des Mains vor. Gezügelt und doch unbändig, der Main ist ein Spiegelbild der deutschen Natur. Nirgendwo sonst sieht man besser die Macht des Lebens und die Kraft der Natur.

Am 23.06.18 13:35 - 14:20 Uhr auf
arte: Westneuguinea - Eines der letzten Paradiese
Die Karstlandschaft von Lengguru entstand vor rund elf Millionen Jahren in Folge des Aufeinanderprallens der australischen und der asiatischen Kontinentalplatten. Dabei bildeten sich zerklüftete Berggipfel und steile Abgründe, die seitdem eine nahezu unüberwindbare Barriere darstellen. Die in der Region lebenden Tiere und Pflanzen wurden eingeschlossen. Wie haben sie sich über Millionen Jahre hinweg unter den besonderen Bedingungen weitgehender Isolation an ihre Umgebung angepasst? Haben sie neue Fähigkeiten oder Funktionen entwickelt? Wie haben sich ihre Ernährung, ihr Stoffwechsel und ihr Aussehen verändert? Die Wissenschaftler machen gleich mehrere faszinierende Funde: ein Känguru, das im Wald lebt, eine Grille, die im Gegensatz zu ihren Artgenossen per Ultraschall kommuniziert, und eine letzte Riesentaube aus der Familie der seit Jahrhunderten ausgestorbenen Dodos. Das Lengguru-Massiv hält sein Versprechen: Es ist genau das Paradies der Artenvielfalt, das sich die Forscher erhofften. Doch die natürliche Festung ist keinesfalls unverwundbar. Mittlerweile kommen Touristen auch zu den abgelegensten Orten. Und wenn profitorientierte Bergbauunternehmen erst von den reichen Bodenschätzen erfahren, die hier lagern, wird es nicht lange dauern, bis deren Planierraupen und Bagger anrollen. Um eine Tragödie zu verhindern, sollte die Region schnellstmöglich zum Naturschutzgebiet erklärt werden.

Am 23.06.18 19:10 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Wildes Sri Lanka - Seenland
Sri Lanka ist kleiner als Bayern - doch die Insel beherbergt eine Vielfalt an Tieren und Pflanzen, die einem Kontinent zur Ehre gereicht. Der Leopard ist der „König von Sri Lanka“ - aber auch er ist den Gesetzen der Natur unterworfen. Sri Lanka erlebt ZWEI Monsune pro Jahr. Doch zwischen den Regenzeiten herrscht Dürre - um diese zu überbrücken, legten Menschen vor mehr als 1500 Jahren große Wasserreservoirs an. Die künstlichen Seen sind bis heute lebenswichtig für Sri Lankas Tierwelt. Hier kommt es jedes Jahr zur größten bekannten Ansammlung wilder Elefanten weltweit.

Am 24.06.18 04:55 - 05:40 Uhr auf
ServusTV: Der Kiefernwald Südwestfrankreichs
Das Naturjuwel der Gascogne, die „Forêt des Landes“ an der Atlantikküste im Südwesten Frankreichs ist ein riesiger grüner Ozean. Noch vor zwei Jahrhunderten hat dieser eine Million Hektar große Kiefernwald gar nicht existiert. Er wurde von Menschenhand geschaffen. In Frankreich ist so der größte künstliche Wald Westeuropas entstanden. Seit Erschaffung im 19. Jahrhundert spielt diese enorme bepflanzte Fläche eine Schlüsselrolle in der französischen Industrie. Aber der Wald hat Schwierigkeiten, sich an das hektische 21. Jahrhundert anzupassen. Ohne menschliche Intervention könnte er verschwinden: Eine Bürde, die immer schwerer lastet auf zehntausenden Förstern, die von dem Holz des Waldes leben. Dieser Wald muss sein ökologisches Gleichgewicht in unserer sich schnell verändernden Welt erhalten. Das riesige Waldgebiet braucht Hilfe. Ist der Mensch dieser Herausforderung gewachsen?

Am 24.06.18 05:40 - 06:25 Uhr auf
ServusTV: Kongo - Nutzen und Schutz des Urwalds
Während die Abholzung der Wälder auf der Welt weiterhin ein großes Problem darstellt, scheinen sich bedeutende Veränderungen anzubahnen. In Tasmanien, im Kongo, in Frankreich, in Bangladesch, und in Lateinamerika erleben waldreiche Regionen ein Wiederaufleben. Die Doku-Reihe zeigt fünf Waldgebiete, die diese Veränderungen am besten schildern. Der Regenwald im Herzen Afrikas ist eine Welt für sich. Er beherbergt das größte Wildtier-Reservat des Kontinents. Auf zwei Millionen Quadratkilometern Fläche und über sechs Länder, erstreckt sich der afrikanische Primärwald im Kongo-Becken. Er ist nach dem Amazonas-Regenwald die zweitgrößte grüne Lunge der Erde. Unter dem dichten Blätterdach bleiben kein Knistern, kein Duft, und kein Atemzug unbemerkt. Das Leben ist hier perfekt aufeinander eingespielt. Vom kleinsten Insekt bis zum größten Säugetier, vom unscheinbaren Schattengewächs bis zur Pflanze, die sich dem Licht entgegenreckt - alle Arten sind voneinander abhängig, und das seit Anbeginn der Zeit. Unter den Waldbewohnern befinden sich auch Menschen: Indigene Völker der so genannten Pygmäen. Die Jäger und Sammler sind Teil der unendlichen Vielfalt des Waldes. Die Basis dieser einzigartigen Symbiose bilden jedoch die Bäume. Mit Namen wie Limba, Okoumé, Sipo oder Sapelli. 4.000 einheimische Pflanzenarten tragen zum Reichtum dieses riesigen, uralten Regenwaldes bei. Die Dokumentation zeigt die Menschen, für die dieser Wald seit Menschengedenken ihre Heimat ist und jene, die sich für den Erhalt dieses Waldes einsetzen.

Am 24.06.18 06:05 - 06:50 Uhr auf
ZDFneo: Anaconda Wanted – Auf der Suche nach der Riesenschlange
„Eine gigantische Anakonda hat einen Bullen verschlungen“ – Meldungen dieser Art gibt es immer wieder in Südamerika. Von 30-Meter-Tieren ist die Rede, die ganze Dörfer in Angst und Schrecken versetzen. In Wirklichkeit liegen aber nur wenig wissenschaftliche Fakten über die beeindruckenden Reptilien vor. Vor einigen Jahrzehnten setzte die New Yorker Zoologische Gesellschaft deshalb einen Preis von 5.000 Dollar für den Fund einer mehr als zehn Meter langen Anakonda aus – er wurde niemals eingelöst. Dann wagt ein Team aus deutschen Biologen in den Sümpfen Guyanas einen neuen Versuch. Das Team legt Hunderte von Kilometern zu Fuß, im Geländewagen oder im Boot zurück und setzt viele technische Raffinessen ein: Eine Unterwasserkamera überträgt ihre Bilder auf eine Videobrille, und ein Modellhubschrauber sendet Aufnahmen von weit entfernt liegenden Schlangen. Dabei wird zumindest klar: Die ganz großen Tiere sind Weibchen.

Am 24.06.18 06:25 - 07:15 Uhr auf
ServusTV: Die Sundarbans - Im Mangrovenwald Bengalens
Die Sundarbans sind mit über 10.000 Quadratkilometern die größten Mangrovenwälder der Erde. Sie liegen zwischen Indien und Bangladesch. Überflutete Wälder, in einem Gebiet, wo sich das Süßwasser des Ganges und des Brahmaputra mit dem Salzwasser des Indischen Ozeans vermischt. Es ist ein verwirrendes Netz aus Salzwasserkanälen, das ein einzigartiges Ökosystem erschafft, beherrscht vom geheimnisvollen Bengal-Tiger. Auf Bengalisch bedeutet Sundarbans „Schöner Wald“. Er bietet den Einheimischen Schutz gegen Wirbelstürme, und beheimatet eine Fülle von Wild, Fisch und Krustentieren. Das Holz wird zum Heizen und Bauen verwendet. Die Familien leben vom Wald und haben ihre Bedürfnisse an seine Ressourcen angeglichen. Doch in den letzten Jahren ist die Natur aus dem Gleichgewicht geraten, und es fehlen die nötigen Mittel, um Abhilfe zu schaffen.

Am 24.06.18 06:50 - 07:35 Uhr auf
ZDFneo: Auf der Spur der Küstenwölfe – In den Wäldern von British Columbia
Die Biologin Gudrun Pflüger macht sich in den Küstenregenwäldern British Columbias auf die Suche nach den geheimnisvollen Küstenwölfen. Sie will mehr erfahren über die seltenen Tiere. Vor allem, wie groß ihr Verbreitungsgebiet und wie ihr ursprüngliches Sozialverhalten ist. Ihr Zielgebiet liegt etwa 1.000 Kilometer nördlich von Vancouver, an der Westküste Kanadas zwischen zahllosen Fjorden und einem Gewirr vorgelagerter Inseln. Doch das unwegsame Gelände und die ewige Nässe machen die Suche nicht einfach. Gudrun Pflüger will fast schon aufgeben, als sie auf einer entlegenen Insel ein Rudel Wölfe entdeckt. Diese Wölfe hatten noch nie eine Begegnung mit Menschen. Der Traum der Wissenschaftlerin wird endlich wahr, von Angesicht zu Angesicht steht sie den Küstenwölfen gegenüber, die Gudrun Pflüger bald als Familienmitglied anerkennen.

Am 24.06.18 07:25 - 08:25 Uhr auf
hr: Baumgeschichten - Vom Schwarzwald bis in die Eifel
Bäume werden größer und älter als Menschen. Sie bieten Schutz, Wärme und Nahrung. Sie sind unentbehrlich: Ohne sie können Menschen nicht atmen, nicht leben. Früher wurden sie als Götter verehrt, und auch heute noch sind viele davon überzeugt, dass von ihnen eine große Kraft ausgeht. Der Film "Baumgeschichten - Vom Schwarzwald bis in die Eifel" von Mouhcine El Ghomri unternimmt eine poetische Reise in die Welt der Bäume: von Baden-Baden über den Schwarzwald, den Pfälzer Wald bis in die Eifel. Er stellt Menschen vor, deren Lebensmittelpunkt die Bäume sind - aus beruflichen Gründen oder aus privater Leidenschaft.

Am 24.06.18 10:30 - 11:15 Uhr auf
ARD-alpha: Ontario - Land des schönen Wassers
Der Name Ontario stammt aus der Sprache der Irokesen und bedeutet "schönes Wasser". Die kanadische Provinz ist über eine Million Quadratkilometer groß und von einer Unzahl Seen und Flüssen durchzogen. Außerdem wird sie im Norden von der Hudson Bay und im Süden von den Großen Seen und den berühmten Niagara-Fällen begrenzt. Ontario - Land des schönen Wassers. Die Lage und die schiere Größe Ontarios lassen eine enorme landschaftliche Vielfalt zu. Sumpfiges Tiefland umschließt die Hudson Bay; nach Süden schließen einszeitliche Moränen und fruchtbare Ebenen an. Hier, an den Großen Seen und in den Ballungsgebieten von Toronto und Ottawa, leben die meisten der 12 Millionen Einwohner Ontarios. Die Geschichte dieser kanadischen Provinz ist vor allem die Geschichte der First Nations, der Irokesen, Huronen, Athabasken, Algonquin. Ihre Kultur damals und heute und der Konflikt zwischen First Nations und frühen (europäischen) Siedlern - das sind zentrale Themen unseres Films. Mit dem historischen Zug Polar Bear Express fahren wir an den Südrand der Hudson Bay, nach Moose Factory, und besuchen ein Dorf und eine Öko-Lodge der Cree.

Am 24.06.18 10:45 - 11:30 Uhr auf
SWR: Unsere Böden - mit Füßen getreten
Jeden Tag wird in Deutschland eine Fläche von rund 100 Fußballfeldern überbaut, versiegelt und unbrauchbar gemacht. Wertvolle Böden sind für immer verloren. Hinzu kommen Abwaschungen durch Bodenerosion. Wissenschaftler warnen vor dieser Zerstörung, denn es dauert tausende Jahre, bis ein natürlicher Boden entsteht. Odysso zeigt, am badischen Bodenskandal, wie die größte deutsche Giftverseuchung mit der Chemikalie PFC in ihrem ganzen Ausmaß ans Licht kommt. Und fragt nach, wie sich solche Desaster verhindern und sich unsere Böden besser schützen lassen.
(Wdh. übermorgen 17.00-17.45 Uhr auf ARD-alpha)

Am 24.06.18 12:20 - 12:50 Uhr auf
arte: Amazonien - Die Spuren des vergessenen Volkes
Amazonien - diese unwirtlich anmutende Gegend galt unter Wissenschaftlern lange als menschenverlassenes Gebiet, in dem in früherer Zeit nur ganz wenige Jäger und Sammler überlebt hatten. Auch die ersten Siedler glaubten, dass es vor ihnen keinerlei Zivilisation in der Region gegeben hatte, in den küstennahen Sümpfen nicht und im Dschungel erst recht nicht. Doch in Französisch-Guyana sind Archäologen nun im Begriff nachzuweisen, dass das Amazonasbecken in Wirklichkeit gar nicht so unberührt war. Ihre Forschungen haben ergeben, dass das Gebiet dicht besiedelt war, und zwar von Menschen, die das Land bestellt und genutzt haben. Luftaufnahmen zeigen sagenhafte, erhöhte Felder aus dem 13. Jahrhundert. Man erkennt Wohnhäuser, Wege, Kanäle und Deiche. Erstaunlich, denn wie nach Archäologen, Ökologen, Botaniker und Biologen bekannt wurde, wurde diese Landschaft, die man lange für unberührt gehalten hat, zum Teil von Menschenhand gestaltet. Die Amazonasvölker haben tatsächlich allerlei Obstbäume und Heilkräuter angepflanzt und so zur Herstellung der sagenumwobenen Terra preta beigetragen, einer sehr fruchtbaren und sich selbst regenerierenden Erde: Das Geheimnis dieser Erde kennen nur die Ureinwohner. Eine faszinierende Reise, die einlädt, eine unbekannte Region zu erforschen und neue archäologische Entdeckungen zu machen.

Am 24.06.18 14:15 - 15:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis
In dieser Folge stellt Pete Nelson einen Künstler aus Manhattan vor. Roderick Romero hat schon Baumhäuser für Sting, Val Kilmer und Julianne Moore gebaut. Der Visionär ist ein Meister seiner Zunft und verwendet bei der Arbeit gerne Altmaterialien. Für seine Kunden John und Deirdre entwirft Roderick in Mystic, Connecticut, einen sechseckigen Familienunterschlupf mit Bibliothek und Panoramablick. Das zweigeschossige Domizil in den Baumwipfeln ist über eine Treppe zugänglich, die wie bei einem Biberdamm mit Treibholzgeäst verwoben ist.
(Im Anschluss eine weitere Folge, von 15.15-16.15 Uhr)

Am 24.06.18 15:00 - 15:25 Uhr auf
ARD-alpha: Durch die Wildnis: Abenteuer Transsylvanien (11)
Sechs Jugendliche erleben auf ihrem Weg durch die transsilvanische Wildnis das Abenteuer ihres Lebens. Viviane, Mahtab, Henriette, Niklas, Julien und David verbringen vier Wochen in der rumänischen Abgeschiedenheit. Auf ihrem Weg durch die raue Natur sollen sie selbst entscheiden, welchen Weg sie einschlagen, wer das Feuer macht und wo das Zelt aufgebaut wird. Diesmal gibt es endlich eine Dusche. Die sechs können es kaum glauben. Es ist natürlich keine normale, sondern eine Wildnisdusche, und es gibt ein richtiges Wettrennen darum, wer zuerst darunter darf. Danach sind alle fit, und das brauchen sie heute auch, denn die Abenteurer müssen freischwebend eine tiefe Schlucht überwinden.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, von 15.25-15.50 Uhr)

Am 24.06.18 18:30 - 19:00 Uhr auf
3sat: Wildes Tessin - Die grüne Oase des Onsernonetals
Das Onsernonetal ist eines der faszinierendsten und wildesten Täler der Südschweiz. Urwaldähnliche Wälder überdecken die steilen Hügel, auf deren Anhöhen sonnenverwöhnte Dörfer thronen. Bis auf 900 Höhenmeter gedeihen Palmen, Reben, Mimosen, Feigenkakteen und Edelkastanien. Das milde Klima, die Ruhe und urtümliche Natur haben schon Künstler und Intellektuelle wie Max Ernst, Kurt Tucholsky und Max Frisch angezogen. Dort wo die afrikanische Kontinentalplatte auf die europäische stößt, liegt der wilde Süden der Schweiz. Westlich von Locarno gelegen, gilt das Onsernonetal als Favorit für einen Tessiner Nationalpark.

Am 24.06.18 23:15 - 00:10 Uhr auf
D-MAX: Allein gegen die Wildnis - Bulgarien
15 000 Quadratkilometer Wildnis: Aus der Vogelperspektive im Hubschrauber erkennt Ed Stafford, dass er es in den folgenden zehn Tagen mit extrem schwierigem Terrain zu tun bekommt. Denn in den bulgarischen Rhodopen kann man ohne Kompass und Landkarten leicht die Orientierung verlieren. Zudem streifen in dem bewaldeten Gebirge hungrige Bären herum, die man im Dickicht schnell übersieht. Daher ist beim Überlebenskampf in der spektakulären Naturlandschaft absolute Vorsicht geboten. Findet Ed einen Weg zurück in die Zivilisation?

Am 24.06.18 23:20 - 00:05 Uhr auf
kabel1doku: Mountain Men - Überleben in der Wildnis
Für viele ist es ein Traum: Aussteigen. Die Komplikationen der Zivilisation hinter sich lassen, um sich in der Natur den wirklich wichtigen Dingen zu widmen. Vor allem dem eigentlichen Überleben. Für Eustace Conway, Tom Oar and Marty Meierotto wird dieser Traum erst ein Plan und schließlich Realität. Doch wird der neue Lebensstil in der amerikanischen Wildnis nicht schnell zum Alptraum? In den Revelation Mountains von Alaska muss Marty sich mit einem bösen Vielfraß auseinandersetzen. In Montana beschützt Rich eine Familie mit einem kleinen Kind vor einem hungrigen Raubtier. Tom hingegen trotzt der Eiseskälte, um ein Tipi-Zelt zu bauen.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, von 0.05-0.45 Uhr)

Am 25.06.18 02:00 - 02:55 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - Willkommen im Regenwald
Gestärkt durch eigenhändig erlegten Truthahn und proteinreiche Larven sind Dave und Cody voller Tatendrang und bereit, eine wichtige Entscheidung im nordamerikanischen Regenwald zu treffen: Entweder nehmen die beiden auf der Olympic-Halbinsel im Nordwesten des Bundesstaates Washington den direkten Weg zur Küste über eine gefährliche Schlucht, oder sie stellen sich einem langen Gewaltmarsch. Völlig aufgeweicht vom Dauerregen wählt das Survival-Duo schließlich die riskantere Passage und überquert den gähnenden Abgrund auf einem glitschigen Baumstamm.
(Direkt im Anschluss 3 weitere Folgen, bis 5.25 Uhr)

Am 25.06.18 05:50 - 06:05 Uhr auf
rbb: Der Wolf - Killer, Kuscheltier, Wildtier
Im Naturkundemuseum Potsdam erfahren die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse des Voltaireschule von der Biologin Dr. Ina Pokorny alles über die Geschichte der Wölfe in Brandenburg. Sie erzählt ihnen von den finsteren Jagdmethoden in früheren Zeiten, lässt sie über ein Wolfsfell streichen und gibt ihnen einen Überblick über die Probleme, die die Rückkehr der Wölfe für die Brandenburger aufwirft. In der anschließenden Diskussion in der Wissenschaftsetage Potsdam können die Schülerinnen und Schüler alle Argumente für und gegen die Duldung der Wölfe austauschen und sich so ihre eigene Meinung bilden.

Am 25.06.18 07:20 - 08:10 Uhr auf
PRO7 MAXX: Building Wild - Wohnen in der Wildnis
Paul DiMeo und sein Partner Pat „Tuffy“ Bakaitis arbeiten gern mit den Händen, und sie lieben Holz. Die beiden Schreinermeister haben sich auf eine besondere Klientel spezialisiert: gestresste - und sehr wohlhabende - Städter mit einem Stück Land in der Wildnis und dem Traum von einer ganz besonderen Blockhütte. Egal, ob extravagant oder rustikal - Paul und Tuffy machen jeden Holzhaus-Traum Wirklichkeit.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, von 8.10-9.05 Uhr, sowie Dienstag bis Freitag und nächste Woche Montag bis Mittwoch zur selben Zeit)

Am 25.06.18 10:20 - 11:05 Uhr auf
arte: Iquitos - Regenwaldmetropole am Amazonas
Mitten im peruanischen Dschungel, umschlungen vom Amazonas und seinen Nebenflüssen, liegt Iquitos - eine Großstadt, die nur per Boot oder Flugzeug zu erreichen ist. Die ehemalige Jesuitenmission hat heute 400.000 Einwohner, prächtige Kolonialbauten, ein Krankenhaus, ein Sportstadion, sogar einen großen Flughafen - jedoch keine einzige Straßenanbindung an den Rest des Landes. Die peruanische Stadt Iquitos wurde um 1750 als Jesuitenmission gegründet. Der Kautschukboom Ende des 19. Jahrhunderts machte einige Bewohner reich, wovon imposante Gebäude in der prächtigen Altstadt zeugen. Bis heute ist Iquitos trotz der isolierten Lage die größte Stadt am peruanischen Amazonas. In Stadtteilen wie Belén, einer Holzhaussiedlung aus Pfahlbauten, auch als das Venedig am Amazonas bezeichnet, herrschen schwierige Lebensbedingungen. Vor allem der Wechsel zwischen Hochwasser und Trockenperioden im Amazonasbecken stellt die Bewohner vor große Herausforderungen.

Am 25.06.18 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Das Kornfeld - Dschungel für einen Sommer
Etwa ein Drittel der Fläche Deutschlands wird für den Getreideanbau genutzt. Kornfelder stellen also, nach dem Wald, den flächenmäßig größten Anteil an heimischer Natur. Kornblume, Feldhase oder Ackerlichtnelke: viele Tiere und Pflanzen tummeln sich zwischen den Halmen und Ähren. Der Film zeigt einen wertvollen, aber wenig beachteten Lebensraum und erklärt, warum eine naturnahe Landwirtschaft erhalten werden sollte.

Am 25.06.18 11:30 - 12:15 Uhr auf
arte: Der Truthahnflüsterer
Über ein Jahr lang hat der leidenschaftliche Naturliebhaber und Schriftsteller Joe Hutto keinen Menschen gesehen, bis auf seine Familie. Doch das war keine gewöhnliche Familie: In vollkommener Abgeschiedenheit, mitten im prachtvollen Flatwoods Park in der Wildnis Floridas, widmete er sich der Aufzucht von einem Gelege wilder Truthahnküken - vom Schlüpfen bis zum Flüggewerden. Der 2012 mit dem Emmy ausgezeichnete Dokumentarfilm erzählt seine außergewöhnlichen Erlebnisse, davon, wie er lernte, mit den Tieren zu kommunizieren, und davon, wie es ist, so viel Zeit alleine mit einer Schar Vögel zu verbringen.

Am 25.06.18 14:05 - 14:45 Uhr auf
3sat: Mike und die Wege der Elefanten
Elefanten ganz nah zu sein, ist für Dr. Michael Chase ein überwältigendes Erlebnis. Die Dokumentation begleitet den Ökologen bei seiner Arbeit. Er stattet die Tiere mit Sendehalsbändern aus, um herausfinden, wo genau sogenannte "grüne Korridore" eingerichtet werden sollten. Sie sollen den Elefanten künftig vor allem in Zeiten großer Dürre sichere Wanderungen zu Wasser und Nahrung ermöglichen. Während der Trockenzeit ziehen sie in großen Herden aus allen Teilen Botsuanas zu den Flüssen, die ganzjährig Wasser führen. Doch die Dickhäuter-Population, mit über 130 000 Tieren die größte weltweit, wächst stetig und setzt der Vegetation zunehmend zu. Chase markiert die von Elefanten entrindeten Bäume und notiert die Verwüstungen in den Mopane-Wäldern. Beobachtungen aus der Luft und die Daten der Satellitenhalsbänder liefern ihm Informationen über bevorzugte Routen.

Am 25.06.18 14:05 - 15:05 Uhr auf
ServusTV: Die Welt der Düfte - Sandelholz aus Neukaledonien
Neukaledonien ist einer der wenigen Orte auf der Welt, wo die Natur noch erstaunlich unberührt gedeiht. Und unter all den Planzen, die in Neukaledonien wachsen, gibt es eine Baumart, die die Menschen schon seit Anbeginn der Zeit nutzen: den Sandelholzbaum. Das Holz dieser kleinen Bäume ist eines der teuersten weltweit. Lange wurde es bei vielen religiösen Zeremonien benutzt. Sein Duft ist so begehrt, dass der Baum nun in vielen Regionen der Welt vom Aussterben bedroht ist. Doch in Neukaledonien erlebt der Sandelholzbaum gerade ein Comeback, und der Kampf um seine Rettung wird an vielen Fronten geführt. Etwa von Baumzüchtern, die davon überzeugt sind, dass die kontrollierte Nutzung der beste Weg sei, die Art zu retten. Oder von den Erzeugern luxuriöser Düfte, die eine dauerhafte Versorgung mit dieser einzigartigen Duftnote sicherstellen möchten. Denn das Sandelholz ist eine äußerst wichtigste Zutat in Parfums.
(Wdh. morgen 7.10-8.10 Uhr)

Am 25.06.18 14:45 - 15:30 Uhr auf
3sat: Ein Leopard mit kleinen Schwächen
Die ersten Lebenswochen verbringt der kleine, tapsige Leopard Dikeledi im Schatten eines mächtigen Leberwurstbaumes. Seine Mutter, Lehrmeisterin und einzige Gefährtin, weiß, was ein Spitzenräuber im Okavango-Delta können muss, um zu überleben. Sie betreut ihn mit Geduld und großer Fürsorge. Schnell zeigt sich, dass Dikeledi als Leopard nicht gerade ein Naturtalent ist Vor der atemberaubenden Kulisse des Okavango-Deltas in Botswana dokumentieren die Filmemacher Dereck und Beverly Joubert das Heranwachsen dieses etwas anderen Leoparden mit liebevollem Humor und faszinierenden Nahaufnahmen.

Am 25.06.18 15:25 - 15:50 Uhr auf
ARD-alpha: Der Dachs mit der Glatze
Felix Heidinger hat sich bei den Dachsen umgesehen und dabei eine seit Jahrhunderten an einem bewaldeten Hang gelegene, unterirdische Dachsburg entdeckt. Die alteingesessenen Dachs-Clans haben im Laufe der Zeit ein weitverzweigtes Höhlensystem mit vielen Nebenkammern und Gängen in den Berg gegraben. Aufgefallen ist Felix ein Clan-Chef, der krank war und von einem jüngeren Rivalen aus dem Revier vertrieben wurde. Doch Tassilo, der Dachs mit der Glatze, gibt nicht auf. Er geht auf Wanderschaft, um sich ein neues Revier und auch ein neues Weibchen zu erobern.

Am 25.06.18 16:30 - 16:55 Uhr auf
ARD-alpha: Wundermaterial Holz
Bei Holz denken viele Menschen in erster Linie an "Rustikales". Aber Holz ist ein unglaublich vielseitiger Werkstoff mit überragenden Eigenschaften zum nachhaltigen Bauen und Wohlfühlen. Einer der ältesten Baustoffe erlebt dank modernster Wissenschaft eine wachsende Bedeutung: Das weltweit höchste Holzhaus mit 24 Stockwerken und 84 Metern Höhe soll in Wien-Aspern errichtet werden. Das Fundament wird derzeit gelegt. Wissenschaftliche Tests räumen mit bestehenden Vorurteilen auf: Holz wird zwar zum Heizen verbrannt, leistet aber bei einem Brand dem Feuer Widerstand - länger als Stahl. Holz und Innovation, neues Wissen und Tradition - das passt immer besser zusammen und weist den Weg in die Zukunft des Bauens. Dass es genug Bäume und nachwachsendes Holz für kommende Generationen von Holzhäusern gibt, wird uns an der Universität für Bodenkultur in Wien erklärt.
(Wdh. kommende Nacht 3.20-3.40 Uhr)

Am 25.06.18 17:10 - 17:40 Uhr auf
arte: Der Wald der neuen Bäume

Ein paar der letzten Urwälder Europas liegen in den Karpaten. Vor allem in Rumänien ist noch viel unangetasteter Wald zu finden. Bergmischwälder und weitläufige Wiesen, die an die Alpen erinnern, prägen die Landschaft. Tiere wie Braunbären, Wölfe und Luchse sind dort zu Hause. Doch ihr Lebensraum ist in Gefahr. Die Eigentümer der Wälder verpachten ihre Flächen an große internationale Holzkonzerne. Die Folge: radikale Rodungen - die Zerstörung einer wilden Natur, die im Rest Europas ihresgleichen sucht. Doch es gibt Hoffnung: Menschen, die gegen diese Ausbeutung kämpfen. Die Foundation Conservation Carpathia (FCC) kauft in den transsilvanischen Karpaten Waldflächen, um sie vor der Abholzung zu schützen. Ihr Traum ist es, dabei zu helfen, dort einmal den größten zusammenhängenden Nationalpark Europas entstehen zu lassen. 20.000 Hektar Wald hat die Stiftung bereits erstanden. Mit internationaler Unterstützung arbeiten zahlreiche Ranger, um unter anderem erosionsgefährdete Standorte wieder aufzuforsten und Wildtierschutz zu betreiben. Man kann dort sowohl alten Urwald finden als auch Wälder in allen Stadien, die auf dem Weg zurück zum Urwald sind. Der private Rückkauf rettet den Karpaten buchstäblich das Leben.

Am 25.06.18 20:15 - 21:05 Uhr auf
ARD-alpha: Insekten unter dem Mikroskop
Auf jeden Menschen kommen 200 Millionen Insekten. Wir nehmen sie meistens als Plagegeister wahr, doch ohne sie würden Ökosysteme kollabieren, die Ernte ausfallen, und Mengen von Müll und Schmutz nicht abgebaut werden. Gefilmt mit allerneuester Kameratechnologie, sezieren die Insektenforscher Dr. James Logan und Brendan Dunphy die unglaubliche Anatomie der Insekten und präsentieren uns ihre Schönheit, ihre feine Mechanik und ihre Geheimnisse.
(Wdh. morgen 13.00-13.50 Uhr)

Am 25.06.18 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: Wildes Sri Lanka - Waldwelt
Sri Lanka ist kleiner als Bayern - doch die Insel beherbergt eine Vielfalt an Tieren und Pflanzen, die einem Kontinent zur Ehre gereicht. Sri Lankas Wälder sind die Heimat der Blaukitta - bei diesem Rabenvogel sind nicht nur die Eltern für die Aufzucht der Jungen zuständig, sondern auch Tanten und Onkel. Die Baumkronen sind das Reich der Languren - diese Affen sind echte Akrobaten. Hier lebt auch der Tigerpython, mit mehr als fünf Metern Länge eine der größten Schlangen der Welt. Dazu gibt es Weberameisen, Springspinnen und Frösche, die sich als Steine tarnen.

Am 25.06.18 21:05 - 21:30 Uhr auf
ARD-alpha: alpha-podium Insekten sterben - Faktor Mensch
Die Zahlen sind alarmierend: Laut Artenschutz-Report des Bundesamts für Naturschutz 2015 ist in Deutschland ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten in ihrem Bestand gefährdet. Betroffen sind auch die Insekten, die eigentlich als widerstandsfähig gelten. Allein in Bayern sind seit der Jahrtausendwende zum Beispiel 12 Prozent der Schmetterlingsarten ausgestorben. Darauf verwies Dr. Andreas Segerer, Schmetterlings-Experte an der Zoologischen Staatssammlung München. Bei der Veranstaltung, die die Katholische Akademie in Bayern zum Thema „Insekten sterben – Faktor Mensch“, veranstaltete, machte er vor allem die industrielle Landwirtschaft und den Flächenfraß dafür verantwortlich. Konkrete Anregungen zur Förderung der Biodiversität in Haus und Garten gab Prof. Gerhard Haszprunar, Direktor der Zoologischen Staatssammlung. Wie können wir das Massensterben aufhalten? Wie wichtig sind Amateure für die Insektenforschung? Diese und andere Fragen diskutierten die beiden Wissenschaftler mit dem Publikum. Die Moderation hatte Dr. Johannes Schießl, Studienleiter der Katholischen Akademie in Bayern.
(Wdh. morgen 13.50-14.15 Uhr)

Am 25.06.18 21:30 - 22:15 Uhr auf
ARD-alpha: Warum sterben die Bienen?
Das rätselhafte Sterben der Bienen beschäftigt seit einiger Zeit Scharen von Forschern der Bieneninstitute und von Pflanzenschutzkonzernen. Dezimiert ein Schädling - die Varroa- Milbe - die Bestände der Imker? Sind es die Monokulturen der modernen industrialisierten Landwirtschaft, die den Bienen zusetzen? Und welche Rolle spielt dabei die Agrochemie mit ihren hocheffektiven Pflanzenschutzmitteln? betrifft-Autor Christoph Würzburger geht dieser Frage nach. Er unternimmt eine Reise in die faszinierende Welt der Bienen. Er recherchiert bei Imkern, Chemiekonzernen, Landwirten und Wissenschaftlern. Er begleitet den Bienen-Aktivisten und Imker Christoph Koch durch sein Bienenjahr - und bei seinem Kampf gegen den schleichenden Niedergang seiner Bienenvölker.
(Wdh. morgen 14.15-15.00 Uhr)

Am 26.06.18 00:55 - 02:10 Uhr auf
arte: World Brain
Der Dokumentarfilm begleitet auch eine Gruppe von Forschern, die ihre Labors verlassen, um im Wald Experimente zur Vernetzung durchzuführen. Diese Wissenschaftler versuchen mit Hilfe von Wikipedia im Wald zu überleben. Im Gegensatz zu denen, die davon träumen, sich von der digitalen Welt abzukoppeln, lassen sie alles zurück, außer ihren Internet-Anschluss. Der Dokumentarfilm der beiden französischen Künstler Stéphane Degoutin und Gwenola Wagon lädt den Zuschauer zu einer Reise in die Welt der Daten ein. "World Brain" hat die Form eines Essay-Films, in dem die Grenzen zwischen Dokumentation und Fiktion verschwimmen. Er fragt nach der Stellung des Menschen in einer mehr und mehr automatisierten Welt.

Am 26.06.18 06:00 - 06:20 Uhr auf
3sat: Tasmanien - Australiens gezähmte Wildnis
Tasmanien - Ein Beispiel für die ewige Suche des Menschen nach dem Paradies? Dort haben tausende ihr persönliches Paradies gesucht, tausende haben es sich geschaffen, oft ohne Rücksicht auf die Natur. Der Mensch mache sich die Natur Untertan - diese Losung hat in Tasmanien einen fortgesetzten Feldzug gegen die Umwelt initiiert, gegen Ureinwohner, Beuteltiere, Wälder. Erst in den 1970er Jahren, nachdem es längst keine reinblütigen Aboriginies mehr gab, die Hälfte aller Säugetieraten in Australien ausgerottet und die meisten alten Eukalyptuswälder abgeholzt waren, hat ein Umdenken eingesetzt. 1972 wurde in Hobart sogar die erste Grüne Partei der Welt gegründet. Jetzt versuchen die Tasmanier, das vom Paradies zu retten, was noch übrig ist: die letzten Quadratkilometer saubere, unberührte Natur.

Am 26.06.18 07:15 - 08:00 Uhr auf
arte: Araipama, der Riesenfisch vom Amazonas
Das Amazonasbecken ist ein gigantisches Labyrinth aus Flüssen, Seen und Kanälen - es ist das zweitgrößte Feuchtgebiet der Erde. Die Arapaima-Fischerei hat dort eine lange Tradition. Die größten Exemplare des Arapaima, in Brasilien Pirarucú genannt, sind bis zu drei Meter lang und 200 Kilogramm schwer; die Art hat viele Millionen Jahre Evolution weitgehend unverändert überdauert. In weiten Teilen Brasiliens ist der Fisch heute ausgestorben oder akut bedroht. Mittlerweile steht der Fisch in Brasilien jedoch unter Schutz, die Jagd auf ihn wurde 1996 komplett verboten. Die illegale Fischerei ging trotzdem weiter. Die vor Ort ansässigen Uferbewohner erhielten deshalb für bestimmte Gebiete eine Sondererlaubnis und wurden gleichzeitig im nachhaltigen Umgang mit der Fisch-Population geschult. Ein voller Erfolg: Wo vor zwei Jahrzehnten kaum mehr ein Fisch gesichtet wurde, werden heute jede Saison Hunderte Arapaimas gefangen. Auch in Itapuru steigen die Bestände seit Einführung des Schutzprogramms stetig. Heute bringt die Arapaima-Fischerei der 300-Seelen-Gemeinde um die 400.000 Reais im Jahr - umgerechnet rund 100.000 Euro. Ein wichtiger Ansporn für die Fischer, gut über die Fanggründe zu wachen.

Am 26.06.18 07:30 - 07:35 Uhr auf
SWR: Die Silberdistel
Viele Distelarten sind weit verbreitet, andere sind selten geworden und stehen auf der Roten Liste der bedrohten Arten - darunter auch ein besonders schönes Exemplar: die Silberdistel.

Am 26.06.18 08:40 - 09:25 Uhr auf
arte: Westneuguinea - Eines der letzten Paradiese
Die Karstlandschaft von Lengguru entstand vor rund elf Millionen Jahren in Folge des Aufeinanderprallens der australischen und der asiatischen Kontinentalplatten. Dabei bildeten sich zerklüftete Berggipfel und steile Abgründe, die seitdem eine nahezu unüberwindbare Barriere darstellen. Die in der Region lebenden Tiere und Pflanzen wurden eingeschlossen. Wie haben sie sich über Millionen Jahre hinweg unter den besonderen Bedingungen weitgehender Isolation an ihre Umgebung angepasst? Haben sie neue Fähigkeiten oder Funktionen entwickelt? Wie haben sich ihre Ernährung, ihr Stoffwechsel und ihr Aussehen verändert? Die Wissenschaftler machen gleich mehrere faszinierende Funde: ein Känguru, das im Wald lebt, eine Grille, die im Gegensatz zu ihren Artgenossen per Ultraschall kommuniziert, und eine letzte Riesentaube aus der Familie der seit Jahrhunderten ausgestorbenen Dodos. Das Lengguru-Massiv hält sein Versprechen: Es ist genau das Paradies der Artenvielfalt, das sich die Forscher erhofften. Doch die natürliche Festung ist keinesfalls unverwundbar. Mittlerweile kommen Touristen auch zu den abgelegensten Orten. Und wenn profitorientierte Bergbauunternehmen erst von den reichen Bodenschätzen erfahren, die hier lagern, wird es nicht lange dauern, bis deren Planierraupen und Bagger anrollen. Um eine Tragödie zu verhindern, sollte die Region schnellstmöglich zum Naturschutzgebiet erklärt werden.

Am 26.06.18 13:20 - 14:15 Uhr auf
3sat: Die Magie des Leoparden - Ökotourismus in Südafrikas Wildreservaten
Die "Magie des Leoparden" lockt jährlich hunderttausende Besucher aus aller Welt nach Südafrika. Der Safari-Tourismus floriert wie nie zuvor und sorgt für das Entstehen von "Boomtowns". Der Film zeigt die Verbindungen zwischen Luxustourismus, Umwelt- und Wildtierschutz, sozialer Gerechtigkeit und "Empowerment" als "Modell der afrikanischen Renaissance". Dabei kommen von der deutschen Erbin eines berühmten Wildreservates bis zu Rangern und Hotelmanagern Beteiligte mit völlig unterschiedlichen Erfahrungen zu Wort.
(Wdh. kommende Nacht 3.40-4.30 Uhr)

Am 26.06.18 14:15 - 15:05 Uhr auf
3sat: Im Reich der Königselefanten - Das Tembe Wildreservat in Südafrika
Der "Tembe Elephant Park", ein 300 Quadratkilometer großes Gebiet an der Grenze Südafrikas zu Mosambik, gilt als einer der wenigen sicheren Orte für die "Great Tuskers". Ein Blick auf die Elefantenbullen mit ihren gewaltigen Stoßzähnen genügt, um zu wissen, warum sie auch als "Königselefanten" bezeichnet werden. Das Wildreservat wurde von einem König gegründet, dem Vater von Inkosi Israel Tembe, dem heutigen Chief der Tembe.
(Wdh. kommende Nacht 0.50-1.40 Uhr)

Am 26.06.18 15:00 - 15:30 Uhr auf
hr: Der Starnberger Wolf
In den Bergen rund um das italienische Cuneo lebt ein Wolfsrudel, das viel von sich reden macht, denn der Nachwuchs wandert bevorzugt nach Norden in Richtung Bayern. So soll etwa jener Wolf, der vor Starnberg überfahren wurde, aus diesem Rudel stammen.

Am 26.06.18 15:20 - 16:10 Uhr auf
3sat: Gober - Vom Schicksal einer Orang-Utan-Mutter
Was macht eine Orang-Utan-Mutter auf Sumatra, wenn ihr Augenlicht durch Grauen Star zunehmend schwindet, sie aber noch ein Jungtier zu versorgen hat? Es ist die Tochter, die der kranken Mutter namens "Gober" zunächst das Überleben sichert und sie mit Nahrung versorgt. Schließlich aber findet Gober Aufnahme in einer Rettungsstation. In einer bahnbrechenden Operation wird ihr dort das Augenlicht zurückgegeben. Gober hat aber auch noch andere Schwierigkeiten: Vor allem durch die Ausdehnung der Ölpalmplantagen wird das ohnehin schon kümmerliche Waldgebiet auf der indonesischen Insel Sumatra für Orang-Utans so gut wie unbewohnbar.
(Wdh. kommende Nacht 4.30-5.25 Uhr)

Am 26.06.18 15:30 - 15:55 Uhr auf
ARD-alpha: Aus dem Dschungelbuch der Orang Utans
Felix Heidinger berichtet dieses Mal von Menschenaffen auf der indonesischen Insel Sumatra. Mitten in einem Nationalpark gibt es dort eine Station, in der verwaiste Orang Utans großgezogen und auf ein selbstständiges Leben im Urwald vorbereitet werden. Felix erlebt, wie die Mitarbeiter der Station einen Erfolg feiern. Santi, ein junges Orang-Utan-Weibchen ist überraschend auf Besuch gekommen! Santi hatte einige Jahre auf der Station gelebt und war nach ihrer Auswilderung acht Monate lang spurlos im Nationalpark verschwunden. Man hatte schon das Schlimmste befürchtet. Nun ist sie da, und zwar nicht allein. Sie hält ein winziges Neugeborenes an ihrer Brust! Santis erstes Baby ist ein in Freiheit geborener, nur noch selten vorkommender Sumatra Orang Utan. Die Tierpfleger trainieren täglich mit den jungen Affenwaisen. Sie lernen Bäume hochklettern, geeignete Schlafplätze finden und wie sie sich ernähren müssen. Von den insgesamt 40 Orang Utans der Station sind bereits eine ganze Reihe ausgewildert worden. Manche scheiterten und mussten wieder in Obhut genommen werden. Andere hingegen streifen, wie die junge Mutter Santi, durch den Nationalpark und lassen sich, wenn überhaupt, nur selten in der Nähe der Orang-Utan-Station blicken.

Am 26.06.18 16:10 - 17:00 Uhr auf
3sat: Zurück zur Wnis - Das Madikwe Wildreservat in Südafrika
Das südafrikanische ildMadikwe-Wildreservat gilt als beispielhaftes Modell des Naturschutzes und der gemeinschaftsbasierten Entwicklung. Aber ist dieser Anspruch berechtigt? Wie in der Arche-Noah-Geschichte wurden fast alle im südlichen Afrika vorkommenden Wildtierarten neu angesiedelt. Darunter auch seltene und bedrohte Tierarten, die anderswo kaum Überlebenschancen haben. Durch das umsichtige ökologische Wildlife-Management haben sie auf der 75 000 Hektar großen Fläche Madikwes ein nachhaltiges Zuhause gefunden. Der Film stellt das Madikwe-Wildreservat vor.
(Wdh. kommende Nacht 5.25-6.20 Uhr)

Am 26.06.18 20:15 - 21:45 Uhr auf
WDR: Das Grüne Wunder - Unser Wald
Noch bis weit in das Mittelalter hinein war das Herz Europas von dichtem Wald bedeckt. Trotz Jahrhunderten des Raubbaus, sind bis heute großflächige Waldgebiete erhalten geblieben - oft unzugänglich für Spaziergänger und Wanderer. Sensationelle Einblicke dagegen bietet der Film in das Leben von Pflanzen und Tieren. Zum Einsatz kam dafür modernste Spezialtechnik: HD-Highspeedkameras mit bis zu 2000 Bildern pro Sekunde, computergesteuerte Zeitraffer, Minikameras für Makroaufnahmen, Kräne und Seilzüge für fliegende Kamerabewegungen. Zu sehen ist: ein Jahr im Wald hautnah bei den vielen Lebewesen in allen Ebenen. Jan Haft stellt aber auch die ketzerische Frage: Was ist ein guter Wald? Ein dichtes allumspannendes Blattwerk, wie es noch die alten Römer von Germanien berichteten? Tatsächlich enthüllt der Film ein differenzierteres Bild, nimmt einen am Ende mit auf eine Zeitreise vor die letzte Eiszeit. Hier sehen wir den wirklichen Urwald, wie er in unseren Breiten ohne den Einfluss des Menschen wuchs. Ein Überraschungsmoment und Schock für Forstwirte und Jagdverbände. Ein Film, der Diskussionen auslösen wird, nicht nur wegen seiner Bildgewalt.

Am 26.06.18 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Die Wiese - Entdeckungsreise durch eine Wunderwelt
Jeder kennt sie, jeder liebt sie: die Blumenwiese. Ein Meer aus leuchtenden Farben und filigranen Formen, dem tropischen Korallenriff durchaus ebenbürtig. Ein Paradies für unzählige Tiere. Manche leben unterirdisch, andere im Dickicht der Halme und einige in der bunten "Wipfelregion". Eine spannende Zeitreise voller überraschender Geschichten zeigt die Wiese von ihrer Entstehung nach der Eiszeit bis in die Gegenwart. Eine abenteuerliche "Achterbahnfahrt", ein visueller Rausch dank High-Definition-Qualität, aufwendiger Spezialoptiken und Computeranimationen.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)

Am 26.06.18 23:00 - 00:00 Uhr auf
tagesschau24: Die Klimaretter von Osnabrück
Bundesweit haben sich 41 Kommunen maximale Klimaziele gesetzt und sich vorgenommen, die Treibhausgasemission extrem zu senken. Darunter auch die Stadt Osnabrück. Seitdem retten sogenannte Foodsaver Lebensmittel vor dem Müll, tüfteln Ingenieure in der Garage an einem innovativen E-Mobil und macht ein Handwerker alle Fahrten mit dem Lastenrad. Die Osnabrücker zeigen, was es bringt, einfach etwas zu tun.

Am 27.06.18 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Im Wald der Kobolde - Siebenschläfer im Spessart
Er verschläft nicht nur den gesamten kalten und verschneiten Winter, sondern kommt erst wieder zum Vorschein, wenn bereits alles in voller Blüte steht: der Siebenschläfer. Ein Porträt mit faszinierenden Bildern dieses Tieres. Im Sommer wird der Siebenschläfer richtig aktiv. Bei uns ist der Siebenschläfer selten, denn er liebt Wärme und die kann ihm Bayern nur an einigen wenigen Plätzen bieten. Den Namen "Siebenschläfer" hat man dem Tier gegeben, weil er von Oktober bis April sieben Monate schläft. Im Film wird mit faszinierenden Bildern Einblick in das Leben dieser Tierart gegeben. Gezeigt wird das Familienleben der Siebenschläfer, wie sie sich zanken, ihren Partner finden, und wie sie ihre Jungen aufziehen.

Am 27.06.18 12:30 - 13:00 Uhr auf
3sat: Wildes Tessin - Die grüne Oase des Onsernonetals
Das Onsernonetal ist eines der faszinierendsten und wildesten Täler der Südschweiz. Urwaldähnliche Wälder überdecken die steilen Hügel, auf deren Anhöhen sonnenverwöhnte Dörfer thronen. Bis auf 900 Höhenmeter gedeihen Palmen, Reben, Mimosen, Feigenkakteen und Edelkastanien. Das milde Klima, die Ruhe und urtümliche Natur haben schon Künstler und Intellektuelle wie Max Ernst, Kurt Tucholsky und Max Frisch angezogen. Dort wo die afrikanische Kontinentalplatte auf die europäische stößt, liegt der wilde Süden der Schweiz. Westlich von Locarno gelegen, gilt das Onsernonetal als Favorit für einen Tessiner Nationalpark.

Am 27.06.18 16:45 - 17:10 Uhr auf
arte: Waschbären - Niedliche Banditen
Mit der schwarzen "Brille" um die Augen und der putzigen Art, wie sie ihre Nahrung in den Pfoten halten, wirken Waschbären niedlich und harmlos. Doch die nordamerikanischen Einwanderer weiten ihren Lebensraum unaufhörlich aus. Dabei richten sie zum Teil enorme Schäden an und können für Menschen und andere Tiere zum ernsthaften Problem werden. Die "Xenius-Moderatoren" Caroline und Gunnar machen sich heute mit einem Revierförster auf die Suche. In Nordhessen - der Hochburg des Waschbären in Europa - wollen sie dem nachtaktiven, schlauen Kleinbären ganz nah kommen.
(Wdh. morgen 5.55-6.25 Uhr)

Am 27.06.18 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Wildes Brasilien - Gefährliches Paradies
Brasilien ist ein Land der Superlative. Es nimmt knapp die Hälfte der Fläche Südamerikas ein und ist damit das größte Land der südlichen Hemisphäre. Der Amazonas gilt als wasserreichster Fluss der Erde und durchzieht eines der weltweit größten Urwaldgebiete. In keinem Land gibt es so viele Tiere wie in Brasilien. Und das, obwohl das Leben hier für viele Arten alles andere als einfach ist. Die erste Folge der Trilogie "Wildes Brasilien" begleitet drei Tierfamilien mit ihren Jungtieren in den ersten, wichtigen, vom Lernen geprägten Wochen.

Am 27.06.18 21:00 - 21:45 Uhr auf
NDR: Wildes Brasilien - Im Bann des Monsuns
Die Regenzeit fordert jedes Tier auf eine andere Weise. Die zweite Folge der Trilogie über die Wildnis Brasiliens erzählt, wie der tierische Nachwuchs die Herausforderungen der Regenzeit meistert.

Am 28.06.18 02:00 - 02:50 Uhr auf
3sat: Hummeln - Bienen im Pelz
Hummeln gehören neben Honigbienen und Fliegen zu den wichtigsten Bestäuber-Insekten. Ihre Temperatur-Unempfindlichkeit ermöglicht es ihnen, länger als Bienen auf Nahrungssuche zu sein.Eine Hummel fliegt täglich in bis zu 18 Stunden nahezu 1000 Blüten an - selten mehr als zwei verschiedene Blüten-Arten pro Flug. Einige Pflanzen-Arten, zum Beispiel Taubnesseln, werden ausschließlich von langrüsseligen Hummeln während der Nektar-Entnahme bestäubt.Außerdem bestäuben Hummeln auch viele Obstsorten. Weltweit gibt es etwa 250 Hummel-Arten, die vor allem in den gemäßigteren und kühleren Regionen der Nordhalbkugel vorkommen.

Am 28.06.18 02:50 - 03:40 Uhr auf
3sat: Das Alien-Insekt - Die Gottesanbeterin
Weltweit gibt es etwa 2200 Arten von Gottesanbeterinnen. Das Insekt ist vor allem in den Subtropen und Tropen der Alten und Neuen Welt zu finden und gehört zur Gattung der Fangschrecken.Der Film dringt in die Welt der "leibhaftigen Aliens" vor und zeigt, wie Gottesanbeterinnen leben, sich fortpflanzen und sterben. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem die größten und seltensten Vertreter, darunter viele, die kaum filmisch dokumentiert wurden.Alle Gottesanbeterinnen leben räuberisch und vertilgen auch Tiere, die größer sind als sie selbst, sogar Skorpione sowie kleine Wirbel- und Säugetiere.

Am 28.06.18 03:40 - 04:25 Uhr auf
3sat: Libellen - Die Himmelsjäger
Sie schweben über Teichen und Tümpeln, sie bevölkern die Ufer von Flüssen und Bächen: Libellen. Doch die schillernden Flugakrobaten sind in Gefahr. Allein in Europa sind etwa 80 Arten bedroht.Der Film führt mit Makroaufnahmen in die Welt dieser Insekten. Zeitlupen und Computeranimationen verraten, wie Libellen ihre Beute blitzschnell im Flug fangen - und wie sie sich in der Luft paaren.Unterwasseraufnahmen enthüllen die Entwicklung der räuberischen Libellenlarven, Zeitrafferszenen das Schlüpfen des Insekts.

Am 28.06.18 04:25 - 05:10 Uhr auf
3sat: Die geheime Welt der Termiten
Termiten bevölkern alle Kontinente außer der Antarktis. 150 Millionen Jahre ist diese Spezies alt. Und über diesen Zeitraum haben sie eine faszinierende Sozialstruktur entwickelt, die sie meisterlich Erdburgen, Sand- oder Baumnester bauen lässt. Die Dokumentation von Wolfgang Thaler zeigt, welche intelligenten Lösungen Termiten gefunden haben, um zu einer der erfolgreichsten Spezies in der Evolutionsgeschichte zu werden.

Am 28.06.18 05:10 - 06:00 Uhr auf
3sat: Ameisen - Die heimliche Weltmacht
Ameisen sind in Wüsten ebenso heimisch wie in den Polarregionen. Sie leben in sozialen Staaten, verabreichen Medizin, betreiben Ackerbau und Weidewirtschaft, führen Kriege und halten Sklaven. Alle Ameisenarten zusammengenommen, übersteigt ihre Masse die der gesamten Menschheit. Softwareentwickler holen sich Tipps bei Ameisenvölkern. Sie leben in einer Welt aus verschlüsselter Kommunikation, blitzschnellen Befehlsketten und geheimen Giftmischungen. Sie haben gigantische Körperkräfte. Sie sind seit Millionen Jahren allgegenwärtig auf diesem Planeten. Und doch erscheint uns keine Lebensform fremdartiger.

Am 28.06.18 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Der Bodensee - Wildnis am großen Wasser
Kultur, Wasser und Natur - jedes Jahr lockt der Bodensee zahlreiche Besucher an. Doch auch Hunderttausende Zugvögel werden vom Bodensee magisch angezogen. Für 300 verschiedene Vogelarten ist der See Zwischenstation, Brut- oder Winterquartier. Aber auch andere Tierarten wie der Waschbär oder der Biber fühlen sich hier heimisch. Filmautor Klaus T. Steindl ist in den Mikrokosmos Bodensee eingetaucht, um herauszufinden, was den Bodensee für die Tierwelt so attraktiv macht.

Am 28.06.18 15:00 - 15:30 Uhr auf
hr: Dem Mähnenwolf auf der Spur
Der Mähnenwolf ist der größte Vertreter der Hunde in Südamerika. Sein Name täuscht, denn eigentlich ist er kein Wolf. Doch wohl wegen seiner Größe ist er Opfer jenes schlechten Rufes, den man mit den Geschichten um den "bösen Wolf" verbindet. Auf über neunzig Zentimeter langen Beinen durchstreift er die Savannen Zentral-Brasiliens. Aber diese fallen zunehmend Kaffee-, Soja- und Eukalyptusplantagen zum Opfer. Für den Mähnenwolf wird es immer enger, bei der Suche nach neuem Lebensraum verenden häufig Jungtiere auf der Straße. Vorurteile, Unkenntnis und Aberglaube der Einheimischen sind eine weitere Bedrohung für den charismatischen Jäger.

Am 28.06.18 16:45 - 17:10 Uhr auf
arte: Jagd - Noch zeitgemäß?
Jahrtausendelang war die Jagd für den Menschen überlebenswichtig. Doch ist sie heute, in Zeiten von Massentierhaltung und Massenanbau, noch zeitgemäß? Zumindest die Statistik sagt: Ja! In Deutschland steigt die Zahl der Jagdscheininhaber seit Jahren. Und nicht nur das: Die Männerdomäne Jagd wird von immer mehr Frauen für sich entdeckt. Doch gleichzeitig gibt es weiter kritische Stimmen, die sagen: Jagd, so wie sie heute betrieben wird, ist nicht sinnvoll, sondern schadet sowohl dem Wild als auch dem Wald. In einem Jagdrevier südlich von München wollen die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner herausfinden, wie Jäger ihre Aufgabe heute verstehen - und wie es sich anfühlt, dabei zu sein, wenn ein Tier geschossen wird. Beim Ausnehmen sollen die beiden schließlich sogar selbst Hand anlegen.

Am 28.06.18 16:55 - 17:00 Uhr auf
ARD-alpha: Der Ahorn - Pflanzen in unserer Umgebung
Was ist das Besondere am Ahorn? Wie erkennt man seine Blätter, Blüten und Früchte? Was sind die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale der bei uns heimischen Arten? Das Video gibt Aufschluss.

Am 28.06.18 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Unsere Heimat auf Zeitreise (1/2)
Die Entstehungsgeschichte Deutschlands war alles andere als beschaulich. Der spektakuläre Zweiteiler schildert Hunderte Millionen Jahre Erdentwicklung und zeigt zum ersten Mal den Weg unseres Landes durch Raum und Zeit: Urtiere und Riesenfarne, kosmische Katastrophen, Erdplattenbewegungen mit gewaltigen Vulkanausbrüchen, Eiszeiten und schließlich der Mensch - sie alle prägen Landschaft, Tier- und Pflanzenwelt bis heute.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 21.00-21.45 Uhr)

Am 29.06.18 02:30 - 03:15 Uhr auf
arte: Wildschweine - Das Comeback
Sie sind die Schweizer Messer unter den Tieren: kompakt, unverwüstlich und für alle Fälle gerüstet. Im vorletzten Jahrhundert galten Wildschweine in Europa als ausgerottet. Heute leben wieder mehrere Millionen Tiere in unseren Wäldern. Und das aufgrund ihrer speziellen Eigenschaften: soziale Kompetenz und Anpassungsfähigkeit. Eine Dokumentation über ein Tier, das in unseren Wäldern lebt und völlig unterschätzt wird. Und es ist zugleich die Geschichte über sein bemerkenswertes Comeback.

Am 29.06.18 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Wildes Serbien - Störche, Schluchten und Schakale
Atemberaubende Landschaften und die einzigartige Tierwelt Serbiens präsentiert diese Naturdokumentation, die zu den schönsten und wildesten Regionen der Balkanhalbinsel führt: vom Hochgebirge über sanfte Hügel bis hin zu den weiten Ebenen der Puszta. Serbien ist nur gut fünf Mal so groß wie Schleswig Holstein - und doch treffen hier unterschiedlichste Vegetationszonen, Tierwelten und Kulturen aufeinander. Noch immer leben viele Serben in tiefer Verbundenheit zur Natur. Sie sind stolz auf die Storchennester in den Dörfern, die Erhaltung alter Nutztierrassen und die Wiederansiedlung von Geiern. Selbst Bären, Luchse und Wölfe werden manchen Ortes wieder mit Freude gesehen. Sogar Schakale sind in Serbiens Wäldern zu Hause - in einem Land voller Traditionen und Folklore, beeinflusst vom Okzident wie vom Orient.

Am 29.06.18 11:10 - 12:10 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Argentinien
„Naturschützer im Einsatz“ präsentiert die spektakulärsten Naturwunder der Welt und stellt Menschen vor, die sich für deren Schutz einsetzen. Argentinien verfügt in seinen 22 Provinzen über eine außergewöhnliche Vielfalt von Ökosystemen. Die Misiones-Region liegt im Nordosten des Landes und ist berühmt für die Iguazú-Wasserfälle. Dort besucht die Dokumentation auch die letzten Überreste eines historischen Gartens. Im Puerto Peninsula National Park versuchen Wissenschaftler ein Tier zu schützen, das als nationales Denkmal gilt: Den Jaguar.
(Wdh. morgen 14.25-15.20 Uhr)

Am 29.06.18 11:15 - 12:45 Uhr auf
WDR: Das Grüne Wunder - Unser Wald
Noch bis weit in das Mittelalter hinein war das Herz Europas von dichtem Wald bedeckt. Trotz Jahrhunderten des Raubbaus, sind bis heute großflächige Waldgebiete erhalten geblieben - oft unzugänglich für Spaziergänger und Wanderer. Sensationelle Einblicke dagegen bietet der Film in das Leben von Pflanzen und Tieren. Zum Einsatz kam dafür modernste Spezialtechnik: HD-Highspeedkameras mit bis zu 2000 Bildern pro Sekunde, computergesteuerte Zeitraffer, Minikameras für Makroaufnahmen, Kräne und Seilzüge für fliegende Kamerabewegungen. Zu sehen ist: ein Jahr im Wald hautnah bei den vielen Lebewesen in allen Ebenen. Jan Haft stellt aber auch die ketzerische Frage: Was ist ein guter Wald? Ein dichtes allumspannendes Blattwerk, wie es noch die alten Römer von Germanien berichteten? Tatsächlich enthüllt der Film ein differenzierteres Bild, nimmt einen am Ende mit auf eine Zeitreise vor die letzte Eiszeit. Hier sehen wir den wirklichen Urwald, wie er in unseren Breiten ohne den Einfluss des Menschen wuchs. Ein Überraschungsmoment und Schock für Forstwirte und Jagdverbände. Ein Film, der Diskussionen auslösen wird, nicht nur wegen seiner Bildgewalt.

Am 29.06.18 14:15 - 15:15 Uhr auf
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Im Dschungel Vietnams
Im vietnamesischen Dschungel verbringt Bear Grylls diesmal eine besonders unangenehme Zeit: Die Luft surrt vor Moskitos, in jedem Tümpel lauern Wasserschlangen oder Blutegel und im grünen Dickicht tummeln sich giftige Skorpione, Spinnen und anderes obskures Getier. Dazu kommt eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit, die jeden Schritt zur Qual werden lässt. Auch die Speisekarte ist im hiesigen Regenwald eher spärlich bestückt - wenn man von fangfrischen Fledermäusen aus der Tropfsteinhöhle einmal absieht. Diese Kombination veranlasst den Survival-Veteranen, die unwirtliche Gegend so schnell wie möglich zu verlassen. Nur wie?

Am 29.06.18 20:15 - 21:45 Uhr auf
phoenix: 1492 - Der Kolumbus-Effekt
Es ist das Jahr 1491. Amerika ist ein Kontinent mit unendlich scheinenden Ressourcen: 30 Millionen Bisons, endlose Wälder und fischreiche Flüsse. Doch Amerika ist nicht nur wild und urtümlich. Hier leben viele Millionen Menschen in komplexen gesellschaftlichen Systemen, wenn auch voneinander getrennt, gar isoliert. Sie alle leben von domestizierten Pflanzen und Tieren, die dem Rest der Welt unbekannt sind. Europa im selben Jahr sieht ganz anders aus. Die gleiche Anzahl Menschen lebt hier auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder sind abgeholzt, die Flüsse sind leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wachsen und mit ihnen der Wettbewerb. Europa gerät an seine Grenzen. Am 12. Oktober 1492 landet Kolumbus an der Küste Amerikas. Ihm folgen Unzählige. Über 90 Prozent der indianischen Bevölkerung stirbt nun an eingeschleppten Mikroben. Die Siedler holzen die Wälder ab, fischen die Gewässer leer und bringen ihre Tiere mit in die Neue Welt. Schweine, Pferde, Kühe, Schafe und Bienen erobern den Kontinent. Die Pflanzen aus Europa gedeihen überall in Amerika. Im 18. Jahrhundert hat der "Kolumbus-Effekt" seine volle Wirkung entfaltet. Doch geht er nicht nur in eine Richtung. Zwar schaffen nur wenige Pflanzen den Weg nach Europa, aber Mais und Kartoffeln werden in der Alten Welt die Landwirtschaft revolutionieren und zu einer Bevölkerungsexplosion führen. Als die Europäer Segel setzten, waren ihre Motive ökonomischer, politischer und religiöser Art. Aber das wahre Erbe von Kolumbus ist ein biologisches Vermächtnis.
(Wdh. morgen 17.15-18.45 Uhr)

Am 29.06.18 21:50 - 22:40 Uhr auf
kabel1doku: Mountain Men - Überleben in der Wildnis
Für viele ist es ein Traum: Aussteigen. Die Komplikationen der Zivilisation hinter sich lassen, um sich in der Natur den wirklich wichtigen Dingen zu widmen. Vor allem dem eigentlichen Überleben. Für Eustace Conway, Tom Oar and Marty Meierotto wird dieser Traum erst ein Plan und schließlich Realität. Doch wird der neue Lebensstil in der amerikanischen Wildnis nicht schnell zum Alptraum? Toms Sohn Chad ist zu Besuch, doch das Treffen läuft anders als geplant. Indessen werden Martys Pläne, die Revelation Mountains mit dem Flugzeug zu verlassen, durch technische Schwierigkeiten durchkreuzt.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, von 22.40-23.25 Uhr, Wdh. übermorgen 23.20-0.05 Uhr bzw. 0.05-0.45 Uhr)

Am 29.06.18 22:30 - 23:00 Uhr auf
phoenix: Brasilien - Der brennende Regenwald
Es sind traurige Bilder: Bäume und Sträucher in Flammen, Tiere, die versuchen dem Inferno zu entfliehen. Die Abholzung des Amazonaswaldes in Brasilien hat wieder dramatisch zugenommen. Auch wenn Brasiliens Präsident Temer beschwichtigt und vor der UN davon gesprochen hat, dass die Abholzung um 20 Prozent reduziert worden sei. Tatsächlich aber gibt es klare Pläne, um für die Rohstoffgewinnung im Amazonasgebiet und für die Agrarlobby den Regenwald weiter zu reduzieren.
(Wdh. morgen 19.30-20.00 Uhr)

Am 30.06.18 06:15 - 07:00 Uhr auf
ZDFneo: Anaconda Wanted – Auf der Suche nach der Riesenschlange
„Eine gigantische Anakonda hat einen Bullen verschlungen“ – Meldungen dieser Art gibt es immer wieder in Südamerika. Von 30-Meter-Tieren ist die Rede, die ganze Dörfer in Angst und Schrecken versetzen. In Wirklichkeit liegen aber nur wenig wissenschaftliche Fakten über die beeindruckenden Reptilien vor. Vor einigen Jahrzehnten setzte die New Yorker Zoologische Gesellschaft deshalb einen Preis von 5.000 Dollar für den Fund einer mehr als zehn Meter langen Anakonda aus – er wurde niemals eingelöst. Dann wagt ein Team aus deutschen Biologen in den Sümpfen Guyanas einen neuen Versuch. Das Team legt Hunderte von Kilometern zu Fuß, im Geländewagen oder im Boot zurück und setzt viele technische Raffinessen ein: Eine Unterwasserkamera überträgt ihre Bilder auf eine Videobrille, und ein Modellhubschrauber sendet Aufnahmen von weit entfernt liegenden Schlangen. Dabei wird zumindest klar: Die ganz großen Tiere sind Weibchen.

Am 30.06.18 07:00 - 07:40 Uhr auf
ZDFneo: Auf der Spur der Küstenwölfe – In den Wäldern von British Columbia
Die Biologin Gudrun Pflüger macht sich in den Küstenregenwäldern British Columbias auf die Suche nach den geheimnisvollen Küstenwölfen. Sie will mehr erfahren über die seltenen Tiere. Vor allem, wie groß ihr Verbreitungsgebiet und wie ihr ursprüngliches Sozialverhalten ist. Ihr Zielgebiet liegt etwa 1.000 Kilometer nördlich von Vancouver, an der Westküste Kanadas zwischen zahllosen Fjorden und einem Gewirr vorgelagerter Inseln. Doch das unwegsame Gelände und die ewige Nässe machen die Suche nicht einfach. Gudrun Pflüger will fast schon aufgeben, als sie auf einer entlegenen Insel ein Rudel Wölfe entdeckt. Diese Wölfe hatten noch nie eine Begegnung mit Menschen. Der Traum der Wissenschaftlerin wird endlich wahr, von Angesicht zu Angesicht steht sie den Küstenwölfen gegenüber, die Gudrun Pflüger bald als Familienmitglied anerkennen.

Am 30.06.18 07:10 - 07:35 Uhr auf
ARD:Wie versteckt sich ein Elefant?
Elefanten sind riesig und eigentlich nicht zu übersehen. Deshalb ist Paula davon überzeugt, dass sie zusammen mit Claudia, einer Rangerin, in der südafrikanischen Savanne Elefanten finden wird. Doch leider: Die Elefanten sind wie vom Erdboden verschluckt und Paula muss sich erst mal mit ihren Fußspuren zufrieden geben: Die Abdrücke der Elefantenfüße sind so groß wie eine Frisbeescheibe. Jetzt kann Paula es erst recht kaum erwarten, endlich einen Elefanten in der Realität zu sehen. Und nach langer Suche hat sie endlich Glück: Fast hätte sie sogar noch die Tiere übersehen, denn Elefanten sind trotz ihrer Größe Meister der Tarnung.

Am 30.06.18 09:00 - 09:40 Uhr auf
arte: Iquitos - Regenwaldmetropole am Amazonas
Mitten im peruanischen Dschungel, umschlungen vom Amazonas und seinen Nebenflüssen, liegt Iquitos - eine Großstadt, die nur per Boot oder Flugzeug zu erreichen ist. Die ehemalige Jesuitenmission hat heute 400.000 Einwohner, prächtige Kolonialbauten, ein Krankenhaus, ein Sportstadion, sogar einen großen Flughafen - jedoch keine einzige Straßenanbindung an den Rest des Landes. Die peruanische Stadt Iquitos wurde um 1750 als Jesuitenmission gegründet. Der Kautschukboom Ende des 19. Jahrhunderts machte einige Bewohner reich, wovon imposante Gebäude in der prächtigen Altstadt zeugen. Bis heute ist Iquitos trotz der isolierten Lage die größte Stadt am peruanischen Amazonas. In Stadtteilen wie Belén, einer Holzhaussiedlung aus Pfahlbauten, auch als das Venedig am Amazonas bezeichnet, herrschen schwierige Lebensbedingungen. Vor allem der Wechsel zwischen Hochwasser und Trockenperioden im Amazonasbecken stellt die Bewohner vor große Herausforderungen.

Am 30.06.18 10:00 - 10:30 Uhr auf
BR: Vom Igel mit den großen Ohren
Eigentlich ist der Ohrenigel ein Steppenbewohner, der mit seinen großen Ohren seinem Körper Kühlung zukommen lassen kann. Doch dank des immer wärmer werdenden Klimas in Europa, findet heute bereits der ein oder andere der "Langohren" seinen Weg in die Verbreitungsgebiete der europäischen Stacheligel. Einer wurde schon in den tschechischen Wäldern gesichtet. Alle Stacheligel sind Kulturfolger, so auch der kleine Ohrenigel, der neben einer alten Festung auch eine Kleinstadt in der Nähe von Prag besucht - und sich sogar in ein Haus verirrt. Eine amüsante und abenteuerliche Geschichte eines Ausreißers, der sich mit weiteren Vertretern der Familie Stacheligel trifft.

Am 30.06.18 11:00 - 11:30 Uhr auf
WDR: Dramatisches Sterben - Sind unsere Insekten noch zu retten?
In den letzten 27 Jahren ist die Zahl der Insekten selbst in Schutzgebieten um mehr als 75 % zurückgegangen. Ein Alarmzeichen, denn weniger Insekten, das könnte bald schon bedeuten weniger Fische, Eidechsen, Vögel und Säugetiere. Insekten bilden das Fundament einer gesunden Natur. Sie sind Bestäuber für Blütenpflanzen, halten Schädlinge in Schach und sind Futter für viele Tiere. Sterben die Insekten, drohen auch andere Tiere und viele Pflanzen zu verschwinden. Quarks klärt auf über ein Thema, das aktuell nicht nur Umweltschützer, Wissenschaftler und Politiker, sondern auch viele andere Menschen in Deutschland beschäftigt.

Am 30.06.18 12:50 - 13:35 Uhr auf
ZDFneo: Sensationsfund in Brasilien
Die Besiedelungsgeschichte Amerikas muss neu geschrieben werden. Sensationelle Funde in Brasilien zeigen, dass auf dem Doppelkontinent viel früher Menschen lebten als bisher angenommen. Lange ging die Forschung davon aus, dass vor 12.000 Jahren eiszeitliche Jäger aus Asien über eine Landbrücke zu Fuß auf den amerikanischen Kontinent eingewandert waren. In der brasilianischen Serra da Capivara lebten allerdings schon vor 30.000 Jahren Menschen. Brasilianische, französische und deutsche Archäologen erforschen gemeinsam die weit verstreut liegenden Fundstellen in den heute fast menschenleeren geheimnisvollen Weiten Ostbrasiliens und versuchen, mehr über die ersten Amerikaner herauszufinden. Der Hauptfundort Pedra Furada liegt in der Serra da Capivara im brasilianischen Bundesstaat Piaui. Markus Reindel vom Deutschen Archäologischen Institut ist begeistert: "Das ist eine der bedeutendsten, ältesten und prächtigsten archäologischen Fundstellen des amerikanischen Kontinents."

Am 30.06.18 13:35 - 14:15 Uhr auf
ZDFneo: Die ersten Menschen (1/2) - Vom Wald in die Savanne
Vor 25 Millionen Jahren war die Erde ein Planet der Affen. Neueste Forschung zeigt, dass sich die Ursprünge menschlicher Verhaltensweisen bereits viel früher entwickelt haben, als bisher gedacht. Wie wurden wir, was wir sind? In aufwändigen Inszenierungen entführt der Zweiteiler "Die ersten Menschen" auf eine Zeitreise zu unseren ältesten Wurzeln vor 25 Millionen Jahren. Die Frage "Wer war der erste Mensch?" ist längst nicht beantwortet.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 14.15-15.00 Uhr)

Am 30.06.18 14:00 - 14:55 Uhr auf
arte: Ausgelöscht (1/3)

Wann starben die Dinosaurier aus? Wer waren die Vorfahren unserer Vögel? Und was führte zum Verschwinden von so wundersamen Wesen wie der Riesenlibelle? Die dreiteilige Reihe lässt führende Wissenschaftler zu Wort kommen und unternimmt mit faszinierenden Computeranimationen eine Zeitreise in die untergegangenen Welten unserer Erdgeschichte. Dinosaurier und Vögel sind ein ungleiches Paar. Dennoch sind Vögel, wie wir sie heute kennen, Nachfahren der Saurier.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 16.40 Uhr)

Am 30.06.18 14:15 - 16:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis
In dem berühmten Fantasyroman „Der König von Narnia“ gelangen vier Kinder durch einen Kleiderschrank in eine fantastische Welt, die von Zentauren, Hexen und sprechenden Tieren bewohnt wird. Larry Kaiser und seine Frau Lindy sind begeistert von dieser Geschichte, deshalb hat sich Pete Nelson für das luxuriöse Freizeitdomizil des Ehepaares - mit Wendeltreppe, Kamin und Badezimmer - eine besondere Überraschung ausgedacht. Terrie und Forrest haben dagegen eine Schwäche für Shakespeare. Bei diesem Projekt lassen sich die Baumhaus-Profis vom Globe Theatre in London inspirieren.

Am 30.06.18 15:35 - 16:05 Uhr auf
3sat: Im Himmel über Alaska - Mit dem Wasserflugzeug in die Wildnis
Kaum eine Landschaft ist so atemberaubend schön wie Südostalaska - und kaum eine so gefährlich für Piloten. Dabei sind Bären auf der Landebahn noch das geringste Problem. Das Wetter ändert sich innerhalb von Minuten. Ständig muss Tony damit rechnen, dass er wegen der Nebelschwaden nicht landen kann, oder dass ihn heftige Winde zur Umkehr zwingen. Von Juni bis September kommen Sportfischer aus aller Welt, die Tony in Fishing Lodges bringt. Sein Flugplan ist dicht getaktet, lange Tage am Steuerknüppel - bis das Wetter alles durcheinander bringt. Tony lebt in Ketchikan, einer pittoresken Kleinstadt am Ketchikan Creek, die sich am Spagat zwischen indianischem Erbe und Massentourismus durch Kreuzfahrtschiffe versucht. Das Fernsehteam begleitet Tony in den Himmel über Alaska und fliegt mit ihm durch Wind und Wetter zu seinen Klienten: zu den Parkrangern Tory, Judd und Alex, die sich an einem entlegenen See um eine Hütte des Forest Service kümmern. Ohne ihre Mühe, würde sie bald vom Regenwald geschluckt werden, denn der Tongass National Forest ist gewaltig. Er erstreckt sich über fast ganz Südostalaska und ist der größte Wald Amerikas. Ein sagenhafter, verwunschener Regenwald mit uralten, riesigen Bäumen und 400 verschiedenen Tieren; darunter Weißkopfseeadler, Braunbären, Schwarzbären, Elche.

Am 30.06.18 19:10 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Wildes Sri Lanka - Waldwelt
Sri Lanka ist kleiner als Bayern - doch die Insel beherbergt eine Vielfalt an Tieren und Pflanzen, die einem Kontinent zur Ehre gereicht. Sri Lankas Wälder sind die Heimat der Blaukitta - bei diesem Rabenvogel sind nicht nur die Eltern für die Aufzucht der Jungen zuständig, sondern auch Tanten und Onkel. Die Baumkronen sind das Reich der Languren - diese Affen sind echte Akrobaten. Hier lebt auch der Tigerpython, mit mehr als fünf Metern Länge eine der größten Schlangen der Welt. Dazu gibt es Weberameisen, Springspinnen und Frösche, die sich als Steine tarnen.

Am 01.07.18 08:15 - 09:00 Uhr auf
phoenix: Wilde Heimat - Der Frühling

Von den rauen Küsten im Norden Deutschlands bis zu den schneebedeckten Gipfeln der österreichischen Alpen erstreckt sich eine der faszinierendsten Regionen Europas. Ein lebendiges, seit jeher den Jahreszeiten unterworfenes Miteinander von wilder Natur und reicher Kultur. Deutsche und österreichische Filmer haben Vertrautes und Unbekanntes beider Länder in spektakulären Bildern eingefangen. Wenn nach einem langen Winter die Tage endlich länger werden, erwacht auch die Natur aus ihrem Winterschlaf.
(Wdh. übermorgen 2.15-3.00 Uhr)

Am 01.07.18 09:00 - 09:45 Uhr auf
phoenix: Wilde Heimat - Der Sommer
Im Juni lässt die hoch stehende Sonne die Temperaturen klettern, die Tage werden länger und der Sommer, die wärmste Jahreszeit in unseren Breiten, hält Einzug. Selbst die rauen Hochlagen der Alpen überzieht nun ein farbenprächtiger Blütenteppich. Es ist die Zeit der Insekten: Schmetterlinge und Bienen nutzen den Überfluss, die Luft ist erfüllt vom Gesang der Heuschrecken und Feldgrillen.
(Wdh. übermorgen 3.00-3.45 Uhr)

Am 01.07.18 09:20 - 10:05 Uhr auf
ZDFneo: Georg Forster - Auf den Spuren eines großen Naturforschers und Entdeckers
Er ist einer der größten deutschen Entdecker - sein Name ist fast unbekannt: Im Jahre 1772 erhält Georg Forster zufällig die Möglichkeit, James Cook auf einer Weltumseglung zu begleiten. Dabei wird er über 400 unbekannte Pflanzen- und Tierarten entdecken. Als einer der ersten Ethnologen hinterlässt der junge Deutsche nicht nur zahlreiche Naturforschungen, sondern er zeichnet sich vor allem durch seine Persönlichkeit aus. Anders als die meisten Zeitgenossen des 18. Jahrhunderts glaubt er nicht an die naturgegebene Überlegenheit der weißen Europäer. "Terra X" begleitet Robert Atzorn auf seiner Spurensuche rund um die Welt.

Am 01.07.18 09:45 - 10:30 Uhr auf
phoenix: Wilde Heimat - Der Herbst
Nebel legt sich über Flüsse und Seen, die Wälder leuchten farbenprächtig im goldenen Sonnenlicht - im Herbst zeigt sich die Natur noch einmal von ihrer verschwenderischen Seite. Es ist die Zeit in der die meisten Früchte reifen. Menschen und Tiere nutzen seit jeher den Überfluss, um Vorräte für den Winter anzulegen.
(Wdh. übermorgen 3.45-4.30 Uhr)

Am 01.07.18 10:30 - 11:15 Uhr auf
phoenix: Wilde Heimat - Der Winter
Der Winter ist für die Tierwelt ohne Frage die härteste Zeit des Jahres. Schnee und Eis überziehen Land und Gewässer, die Tage sind kurz und dunkel. Für Adler, Luchs und Fuchs wird es immer schwerer, Beute zu machen. Oft hängt ihr Überleben von den Opfern ab, die der Winter fordert.
(Wdh. übermorgen 4.30-5.15 Uhr)

Am 01.07.18 10:50 - 11:30 Uhr auf
ZDFneo: Wagnis im Dschungel – Mary Kingsley unter Kannibalen
1895 trifft die behütete viktorianische Lady Mary Kingsley einen folgenschweren Entschluss. Als ihr Vater, ein Arzt und Teilzeit-Völkerkundler, stirbt und auch die Mutter wenige Wochen später begraben wird, steht Mary mit 32 Jahren allein da. Zu alt, um auf dem Heiratsmarkt noch wirkliche Chancen zu haben. Sie beschließt, das Erbe ihres Vaters anzutreten und dessen ethnologisches Lebenswerk zu vollenden. Mutterseelenallein macht sie sich auf nach West- und Zentralafrika, um die dort beheimateten Menschen zu erforschen. Die Warnung ihrer Freunde, dass der Kongo nicht umsonst als das „Grab des weißen Mannes“ berüchtigt ist, schlägt sie in den Wind. Mary Kingsley wird heute als frühe Lichtgestalt der Frauenbefreiung verehrt. Ihre Begegnungen mit Flusspferden und Elefanten und ihre ethnologischen Studien beim Stamm der Fang gehören zu den besten Stücken der Reise- und Abenteuerliteratur. Selbst bei strapaziösesten Märschen blieb Mary ganz englische Lady. Niemals wäre sie ohne Wollkleid, Unterrücke und Korsett in der freien Wildbahn unterwegs gewesen. Doch als sie in der Häuptlingshütte eines Fang-Dorfes frische Leichenteile finde, wird selbst der unerschrockenen Mary Kingsley Angst und Bange. Die Exponate, die Mary Kingsley auf ihren Reisen zusammentrug, werden heute im Natural Science Museum an Londons Cromwell Road aufbewahrt. Die Wissenschaftlerin Alison Blunt ist fasziniert von dieser Vorkämpferin der Gleichberechtigung. Mary Kingsley war bereits emanzipiert, lange bevor die Engländerinnen als erste Europäerinnen das Wahlrecht erstritten. Ihr gelang es, sich als Frau in den Jahrhunderten der Entdecker einen Namen zu machen: Mit einer Art Mary Poppins-Charme, aber auch mit außerordentlichem Mut und einer erfrischenden Neugier.

Am 01.07.18 12:45 - 13:15 Uhr auf
BR: Zuflucht Ampermoos
Ein Kleinod unter Bayerns Naturschutzgebieten ist das Ampermoos. Doch dieses Paradies ist bedroht. Die nahe Autobahn soll weiter ausgebaut werden, der Besiedlungsdruck wächst, und die Landwirte sperren sich gegen eine notwendige Erweiterung des Schutzgebietes. Wird es gelingen, diese bayerische Arche Noah zu erhalten?

Am 01.07.18 13:15 - 13:45 Uhr auf
BR: Ungeahnte Naturparadiese
Der Mensch greift massiv in die Natur ein: Straßen und Flughäfen für maximale Mobilität, Wohngebiete statt Wälder, Pestizide, Unkrautvernichtungsmittel für Ertragsmaximierung. Die Folge ist, dass immer mehr Tiere und Pflanzen ihren Lebensraum und ihre Nahrungsgrundlage verlieren. Aber für einige Arten sind dies "ungeahnte Naturparadiese". Straßen, Hochspannungstrassen, Truppenübungsplätze und Flughäfen können für viele Pflanzen und Tiere wichtiger Rückzugsort oder gar Fortpflanzungslebensraum sein.

Am 01.07.18 13:15 - 14:00 Uhr auf
tagesschau24: Brandgefährlich - unsere Papierverschwendung!
Die umweltbewussten Deutschen besetzen weltweit einen Spitzenplatz, wenn es um den Papierkonsum geht. Beim Pro-Kopf-Verbrauch stehen sie sogar an vierter Stelle, Tendenz steigend. Verpackungen, Büropapiere, Pappbecher - die Papierberge wachsen hierzulande ständig, trotz zunehmender Digitalisierung. Weil Papier aus einem nachwachsenden und problemlos verrottenden Rohstoff hergestellt wird, herrscht anders als beim Plastikmüll eher wenig Problembewusstsein dafür, welche globalen Folgen dieser Papierhunger für Wälder und Artenvielfalt hervorruft. Jeder fünfte Baum, der weltweit gefällt wird, geht mittlerweile in die Papierproduktion - mit Auswirkungen für Mensch und Natur nicht nur in Lateinamerika und Asien, sondern zum Beispiel auch im EU-Mitgliedsland Portugal. Die Bilder der verheerenden Waldbrände mit 64 Toten in Portugal im Sommer 2017 haben auch hierzulande aufgeschreckt. Die Ursache dahinter ist weniger bekannt: Der forcierte und mit EU-Mittel geförderte Eukalyptusanbau, Monokulturen, die den Rohstoff für die Papier-und Zelluloseproduktion liefern.
Seit Jahren warnt der portugiesische Waldexperte und Umweltschützer Domingos Patacho, dass der flächendeckende und gesetzlich ungebremste Ausbau zur Katastrophe führen kann. Er begleitet das Kamera-Team ins Inferno erneut ausbrechender Waldbrände, spricht mit betroffenen Dorfbewohnern und dokumentiert die Brandverläufe. Doch in Portugal steht nicht nur die größte Papiermaschine Europas, Papiere aus Portugal finden auch in Deutschland ihre Abnehmer. Sie sind meist umweltzertifiziert und gehandelt mit FSC-Siegel und stiften damit beim umweltbewussten Verbraucher Verwirrung. Zu welchem Papier darf man greifen, wenn selbst Umweltverbände einerseits das FSC-Siegel fördern, dieses andererseits bei der Papierproduktion mehr als fragwürdig ist? Im Kampf um ständig wachsende Papierberge sind vor allem Behörden und Unternehmen gefragt. Initiativen gibt es durchaus, die zumindest blütenweiße Papiere durch recycelte Alternativen ersetzen wollen. Die Stadt Erlangen ist gerade wieder ausgezeichnet worden als eine der recyclingpapierfreundlichsten Städte Deutschlands, zum vierten Mal in Folge - hier schreibt auch der Oberbürgermeister auf Recyclingpapier.

Am 01.07.18 15:00 - 15:25 Uhr auf
ARD-alpha: Durch die Wildnis - Abenteuer Transsylvanien (13)
Sechs Jugendliche erleben auf ihrem Weg durch die transsilvanische Wildnis das Abenteuer ihres Lebens. Viviane, Mahtab, Henriette, Niklas, Julien und David verbringen vier Wochen in der rumänischen Abgeschiedenheit. Auf ihrem Weg durch die raue Natur sollen sie selbst entscheiden, welchen Weg sie einschlagen, wer das Feuer macht und wo das Zelt aufgebaut wird. In Folge 13 gibt es eine gute Nachricht: Vivis Fuß ist wieder in Ordnung! Sie kann wieder alle Touren und Herausforderungen mitmachen. Und sie wird heute auch dringend gebraucht: Die sechs Jugendlichen sollen ein Baumhaus in der Wildnis bauen und darin übernachten. Ob sie es stabil genug bauen, damit es alle trägt?
(Im Anschluss eine weitere Folge, von 15.25-15.50 Uhr)

Am 01.07.18 16:30 - 17:15 Uhr auf
ARD: Superhirne im Federkleid
Die Inseln Neuseelands und Neukaledoniens spielen eine Sonderrolle in der Entwicklung des Lebens: Hier gab es keine Säugetiere und so übernahmen die Vögel die unangefochtene Herrschaft. Volker Arzt und Angelika Sigl trafen in den Neuseeländischen Alpen auf die einzigen Papageien, die in Schnee und Kälte leben. Die Keas sind von verblüffender Zutraulichkeit und Neugier und sie sind - nach den Menschen - wohl die verspieltesten Lebewesen der Erde. 1000 Meilen entfernt, in den märchenhaften Nebelwäldern Neukaledoniens, stößt das Filmteam auf andere geistige Überflieger: auf einheimische Krähen, die den Umgang mit Werkzeug beherrschen.
(Wdh. übermorgen 3.10-3.55 Uhr)

Am 01.07.18 17:15 - 18:00 Uhr auf
SWR: Wildes Deutschland - Die Schwäbische Alb
Im Herzen Baden-Württembergs liegt eines der artenreichsten Mittelgebirge Deutschlands: die Schwäbische Alb. Einst erstreckte sich hier ein kalkreiches Jurameer, dessen Meeresboden im Laufe der Jahrmillionen zu einem Mittelgebirge angehoben wurde. Mit Eichelhäher und Erdhummel als zwei gegensätzliche Vertreter ihres Lebensraumes erzählt der Film eine einzigartige Naturgeschichte mit der aus der Schafhaltung entstandenen Wacholderheide als Kampfzone der Ökologie. Wird die Heide am Ende den Wettlauf ums Überleben gewinnen?

Am 01.07.18 18:00 - 18:45 Uhr auf
hr: Unbekannter Seulingswald
"Auf die Pirsch" gehen will gelernt sein, und Wilhelm Weber ist ein Meister auf diesem Gebiet. Johannes Thomas bekommt hier im Seulingswald den letzten Schliff, meist bei Iris Beisheim, der Försterin im Revier Bengendorf. Försterausbildung in einem Wirtschaftswald. Der Seulingswald ist charakterisiert durch seine Lage an der Grenze zu Thüringen, der früheren Zonengrenze, durch den Bergbau, der hier überall seine Spuren hinterlassen hat, und durch die Autobahn, die das Waldgebiet durchschneidet. Johannes Thomas, der Forsteleve, stammt vom Meißner, er möchte später auch gern im Hessischen arbeiten. Viel Theorie hat er von der Universität mitgebracht, jetzt "lernt er Wald": Bäume markieren, geschlagenes Holz aufmessen, protokollieren und elektronisch weitergeben, Hochsitze kontrollieren, Pläne erstellen für Wirtschaftsmaßnahmen. Der 10.000 Hektar große Seulingswald ist wohl das unbekannteste der hessischen Waldgebiete. Dabei kam schon Martin Luther hier durch, auf dem Weg nach Worms, mittendrin fand man jüngst eine von überhaupt nur zwei in Hessen dokumentierten Wolfsgruben, in denen früher Wölfe gefangen wurden, hier findet man noch einige der selten erhaltenen Hohlwege, über die früher die Kutschen auf den alten Fernwegen fuhren. Bei den Filmaufnahmen wird überdies in einem alten Bergwerksstollen das Höhlentier des Jahres 2018 entdeckt: der schwarze Schnurfüßer. Ein vielseitiger Forst, dieser Seulingswald, findet auch Jungförster Johannes Thomas.

Am 01.07.18 20:15 - 21:50 Uhr auf
ServusTV: Das Dorf der wilden Tiere
Dieser verspielte und unterhaltsame Film zeigt die faszinierende Tierwelt auf dem Land und erforscht die Welt aus der Perspektive der Tiere. Die Hauptdarsteller sind dabei Eichhörnchen, eine Hornissenkönigin, eine Maus, ein Maulwurf und andere Tiere, die ihrem alltäglichen Leben im Dorf nachgehen. Der Dokumentarfilm begleitet die Tiere durch Frühling, Sommer, Herbst und Winter und bietet eine neue Perspektive auf das wunderbare und romantische Landleben.
(Wdh. morgen 9.15-11.00 Uhr)

Am 02.07.18 03:45 - 04:40 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - Verloren im Nebelwald
Endlich ein trockener Unterschlupf! Nach einem schier endlosen Marsch durch den Nebelwald Panamas wird Naturbursche Cody Lundin schließlich doch fündig. Aber auch in der nasskalten Wildnis von Mittelamerika gilt das „First come, first served“-Prinzip. Beim zweiten Hinsehen stellt der Survival-Profi nämlich entsetzt fest, dass andere diese Herberge schon vor ihnen in Beschlag genommen hatten. Trotz drohender Unterkühlung wollen er und sein ausgehungerter Kumpel Dave das Nachtlager dann doch nicht mit Vampir-Fledermäusen teilen. Also bleibt den beiden nichts anderes übrig, als sich weiter durch die grüne Hölle zu schlagen - in der Hoffnung auf eine warme Mahlzeit und einen sicheren Schlafplatz.

Am 02.07.18 07:30 - 07:35 Uhr auf
SWR: Die Tollkirsche
Auch wenn sie noch so verführerisch aus dem Busch heraus leuchten - essen sollte man die dicken, dunkelvioletten Beeren nicht, denn die Tollkirsche hat es in sich: Sie ist eine der giftigsten Pflanzen der Wälder.

Am 02.07.18 09:30 - 09:45 Uhr auf
ARD-alpha: Die Wespenspinne
Nur an warmen, sonnigen Standorten konnte bei uns eine Radnetzspinne Fuß fassen, die ursprünglich vor allem im Mittelmeerraum anzutreffen war - die Wespenspinne. Diesen Namen verdankt sie ihrer auffallenden schwarz-gelben Färbung. Der Film beschreibt das Leben dieser faszinierenden Wesen, geht ein auf Beutefang, Häutung, Balz, Paarung, Eiablage, Kokon- und Netzbau. Es ist äußerst spannend, in aller Ruhe diese nützlichen Achtbeiner zu beobachten. Die Dokumentation von Otto Hahn soll dazu beitragen, dass Spinnen ihr Ekelimage endlich abstreifen können.

Am 02.07.18 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Das Alte Land - Niedersachsens Obstgarten
Das Alte Land, Niedersachsens Obstgarten vor den Toren der Millionenstadt Hamburg, ist untrennbar mit dem Apfel verbunden. Der Film erzählt Geschichten rund um die "Frucht der Erkenntnis", von der Landschaft, die der Obstanbau prägt, von den Tieren, die von den Früchten leben, und von einem Mann, dem der Erhalt alter Apfelsorten zum Lebensinhalt geworden ist.

Am 02.07.18 13:20 - 13:50 Uhr auf
3sat: Der Baumflüsterer - Peter Wohlleben und die Geheimnisse des Waldes
Peter Wohlleben ist Deutschlands bekanntester Förster - und Bestseller-Autor. Er schreibt über "Das geheime Leben der Bäume" und "Das Seelenleben der Tiere". Seine Erkenntnisse enthalten so viel Neues und Nachdenkenswertes über das Verhältnis von Mensch und Natur, dass der Leser aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommt. Die Reportage zeichnet ein Porträt des "Bestseller-Försters", begleitet Peter Wohlleben bei seiner Arbeit im Hümmeler Forst und versucht, die Gründe seines Erfolges aufzuzeigen. Denn Peter Wohlleben ist der wohl erfolgreichste Geschichtenerzähler, seit es Förster gibt.

Am 02.07.18 13:50 - 14:35 Uhr auf
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere bauen
Viele Tiere sind als Baumeister nicht weniger geschickt als der Mensch. Dass sie imstande sind, Erstaunliches zu leisten, zeigen die Turmbauten der Termiten ebenso wie die Waben von Wespen. Tierbauten sind meistens einfach, aber immer genial durchdacht. Sie geben interessante Einblicke in die Lebensweise und das Verhalten der Baumeister. So spinnen Fallensteller Netze oder bauen Gruben und fangen auf diese Weise ihre Beute. Nicht nur Vogelnester sind Kinderstuben, in denen die Jungen aufgezogen werden, auch Insekten, Frösche und Fische bauen für ihre Brut.

Am 02.07.18 14:35 - 15:15 Uhr auf
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere sich herausputzen
Tiere waschen sich nie die Hände, putzen sich die Zähne oder springen unter die Dusche. Trotzdem sind sie sauber und verwenden im Lauf ihres Lebens ungeheuer viel Zeit auf ihr Äußeres. Sie kratzen, lecken und pudern sich, sie kämmen ihre Federn, nehmen Schlammbäder oder halten sich eine Putzhilfe. Dabei beugt die gründliche Pflege nicht nur Krankheiten und Parasiten vor - sie hilft auch, sich zu verteidigen oder kann für die Beziehung nützlich sein.

Am 02.07.18 15:00 - 15:30 Uhr auf
hr: Das Wolfsexperiment
Ein Experiment, wie es so noch nie durchgeführt wurde, und das, obwohl die Ergebnisse versprechen, hochspannend zu sein. Es handelt sich um sogenannte Risikowölfe. In der russischen Twer-Region sollen zwei Gruppen von Wölfen, die in frühester oder früher Jugend Kontakt mit Menschen hatten, mit Sendern versehen und freigelassen werden. Brisant ist, dass dies in der Nähe von menschlichen Siedlungen mit all ihren freilaufenden Nutztieren geschehen soll. Das Experiment ist gewagt, so sehr, dass sich bisher noch niemand weltweit an eine derartige Unternehmung herangetraut hat. Es gibt nur Gerüchte, Befürchtungen, eventuell auch Vorurteile, was in einem derartigen Fall geschehen wird, aber wirklich ausprobiert hat es noch niemand. Also was wird geschehen, wenn sich die Gehegetüren für Wölfe öffnen, die den Menschen kennen? Haben die Dorfbewohner zottige Besucher zu fürchten, die sich über ihre Schafe, Hühner, vielleicht auch Kühe hermachen? Das ist sicher von vornherein nicht auszuschließen, da es sich um Waisenwölfe handelt, die nur sehr kurze Zeit ihre Eltern hatten. Können solche Wölfe ohne Vorbild lernen, Wildtiere zu jagen und sich selbstständig zu ernähren, oder müssen sie zu Viehdieben werden, um nicht zu verhungern? Der Film dokumentiert einen Versuch, der aus dem Rotkäppchenwald heraustritt und vorsichtig Neuland erkundet.

Am 02.07.18 15:15 - 16:00 Uhr auf
3sat: Indonesien - ungezähmt (1/5)
Indonesien ist der größte Inselstaat der Welt. Die über 17.000 Inseln liegen in einem weiten Bogen zwischen Pazifik und Indischem Ozean entlang des Äquators. In seinen tropischen Gewässern und unberührten Regenwäldern haben sich faszinierende Lebensgemeinschaften gebildet. Tiere und Pflanzen sind teils mit asiatischen, teils mit australischen Arten verwandt, da noch vor 10.000 Jahren aufgrund eines niedrigeren Wasserspiegels die Inseln zum Festland gehörten.
(Teile 2 bis 5 direkt im Anschluss, bis 19.00 Uhr)

Am 02.07.18 19:05 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Kulturlandschaften Europas - Die Cevennen

Wie kam es, dass die Landwirtschaft in Europa zu dem Wirtschaftszweig wurde, wie die Menschen ihn heute kennen? Die Cevennen im südlichen Zentralmassiv sind der einzige bewohnte Nationalpark Frankreichs. Die Region gilt als UNESCO-Weltnaturerbe. Die Dokumentation zeigt die Regionen, die über Jahrhunderte hinweg von der hier betriebenen Landwirtschaft geformt wurden und auch heute noch davon geprägt werden.
(Wdh. morgen 15.05-16.00 Uhr)

Am 02.07.18 23:45 - 00:30 Uhr auf
ARD: Das schmutzige Geschäft mit der Grillkohle
Sommerzeit ist Grillzeit: In keinem Land der EU wird mehr Holzkohle verbraucht als in Deutschland. Doch das Sommervergnügen hat seine Schattenseiten. Dass sich dahinter ein milliardenschweres Geschäft verbirgt, das unter anderem Urwälder zerstört und Terror finanziert - das ist den meisten Verbrauchern nicht bewusst. "Die Story im Ersten" folgt der Kohle vom Grill zurück zu ihrem Ursprung in Afrika und Osteuropa. Experten von Interpol, Earthsight, The Forest Trust und dem WWF machen klar: Die Handelswege der Kohle sind verschlungen, und nicht selten verbergen sich mafiöse Strukturen hinter den Produzenten. Korruption und kriminelle Netzwerke sind fester Bestandteil des Handels mit dem schwarzen Gold. Schon in den vergangenen Jahren haben Tests immer wieder gezeigt, dass in den Grillkohlesäcken oft nicht drin ist, was die gängigen Gütesiegel versprechen. Tropenholzkohle oder Kohle aus illegal geschlagenem Holz aus geschützten Urwäldern wird gerne als heimische Kohle deklariert. Gemeinsam mit dem WWF testet "Die Story im Ersten" auch zur Grillsaison 2018 die im Handel befindlichen Säcke. Was verbirgt sich hinter den Ökolabels? Woher kommt die Holzkohle wirklich? Welche Wege nimmt sie? Wer verdient daran? Welchen Schaden richtet unser Grillvergnügen in den Herkunftsländern an? Und: Wie kann das schmutzige Geschäft mit der Grillkohle wirksam gestoppt werden?
(Wdh. kommende Nacht 4.45-5.30 Uhr)

Am 03.07.18 07:30 - 07:35 Uhr auf
SWR: Die Walnuss
Die Walnuss-Frucht kennt jedes Kind - spätestens Weihnachten ist sie allgegenwärtig. Doch wer kennt auch den dazugehörigen Baum?

Am 03.07.18 15:00 - 15:30 Uhr auf
hr: Wölfe in der Toskana
Wölfe waren in Europa nahezu ausgerottet. Aber der Hund ist zum beliebten Gefährten des Menschen geworden. Warum wurde sein Vorfahr so erbarmungslos vom Menschen verfolgt? Der Kreuzzug gegen den Wolf begann im Mittelalter, als die Kirche jedes Mittel zur Macht nutzte. Sie schürte die Angst vor den scheuen Räubern, machte sie zu Hexenkomplizen. Schließlich soll der Werwolf eine von Hexen geschaffene Mischung aus Mensch und Wolf sein. Überlebt haben nur wenige Wölfe im Südwesten Europas. Einer der wenigen Zufluchtsorte war die einsame Region des toskanischen Appenin. In den vergangenen fünfzig Jahren hat sich die Wolfspopulation in der Toskana sogar erholen können, da dort immer weniger Landwirtschaft betrieben wird. Gerade einmal hundert Kilometer entfernt von der Strandhochburg Rimini leben einige Wolfsrudel in den dichten Wäldern des Nationalparks Casentinesi. Die Forschungsstation Casa Stabbi liegt mitten in diesem Gebiet. Dort arbeiten der Wolfsforscher Andrea Gazzola und der Huftierforscher Paolo Bongi von der Universität Sassari Hand in Hand mit einheimischen Jägern. Rehe und Wildschweine werden jedes Jahr mit aufwändigen Treibjagden eingefangen und mit Sendern versehen, um zu erforschen, welche Auswirkungen die zunehmende Anzahl von Wölfen auf ihre Beute hat. Andrea Gazzola ist den Wölfen auf der Spur, untersucht deren Ausbreitungsgebiet und Jagdverhalten. Mithilfe der Sender wissen die Forscher mittlerweile, dass die Wölfe junge Wildschweine und Rehe bevorzugt jagen. Ein wichtiges Argument, um den immer noch gefürchteten Jäger zu schützen, denn Konflikte mit Viehbesitzern, vor allem Schäfern, bleiben nicht aus. Lange Zeit wurden die Schafe unbewacht hinausgetrieben auf die Weiden. Heute ist das kaum mehr möglich, denn allzu verlockend und einfach ist es für einen Wolf, ein Schaf zu reißen, wie ein Überwachungsvideo der zuständigen Polizei zeigt. Die Schäfer müssen heute ausgebildete Hunde halten und die Schafe nachts einschließen. Andrea Gazzola und der Polizist Luca Tenti müssen Überzeugungsarbeit leisten, damit der Wolf nicht wieder zum Opfer des Menschen wird.

Am 03.07.18 15:30 - 15:55 Uhr auf
ARD-alpha: Eine Insel für Schimpansenwaisen
Felix Heidinger erzählt die Geschichte von den Schimpansenwaisen im ostafrikanischen Uganda. Dort gibt es noch immer den verbotenen Handel mit Schimpansenbabys. Wenn es der Polizei gelingt, die Tierhändler zu stellen, landen die befreiten Tiere im Schimpansen-Waisenhaus in Kampala, der Hauptstadt Ugandas. Aber Tiere, die an Menschen schon mehr gewöhnt sind als an ihre Artgenossen, kann man nicht einfach dort frei lassen, wo sie einmal gefangen wurden. Eine Insel im Victoriasee soll die neue Heimat für diese Tiere werden. 19 Schimpansen, allesamt als Babys in der Wildnis gefangen, sollen wieder lernen, als Schimpansen unter Schimpansen zu leben.

Am 03.07.18 20:15 - 21:00 Uhr auf
WDR: Kluge Pflanzen - Wie die wilden Tiere (1/2)

Pflanzenfreunde haben es schon immer geahnt: Ihre grünen Lieblinge können weit mehr, als nur wachsen oder blühen. Sie haben zwar keine Muskeln und keine Nerven, und trotzdem meistern sie die grundlegenden Probleme des Lebens, vor denen auch wir und die Tiere stehen: Pflanzen erkunden ihre Umwelt. Sie kämpfen gegen Konkurrenten und Feinde. Und sie brauchen Partner für den Sex. Dabei entwickeln sie fast unheimliche Strategien und Fähigkeiten. Sie warnen und wehren sich. Sie lügen und betrügen. Sie reden miteinander und rufen um Hilfe bei Gefahr. Eine neue Sicht der Pflanzen bahnt sich an, und ihre Erforschung ist aktueller denn je.

Am 03.07.18 21:00 - 21:45 Uhr auf
WDR: Kluge Pflanzen - Blattgeflüster (2/2)
Löwen brüllen, Hunde bellen, Vögel zwitschern. Und Pflanzen? - Tatsächlich ist die Luft im Grünen erfüllt vom Geschrei und Geflüster der Pflanzen. Ihre Sprache ist chemischer Natur: Sie setzen Duftbotschaften ein, um sich mit ihrer Umgebung zu verständigen - mit Tieren und Nachbarpflanzen. Über und unter der Erde. Jahr für Jahr entdecken Wissenschaftler neue "Sprachbegabungen" im Pflanzenreich. So etwa in der Wüstenlandschaft des US-Bundesstaats Utah. Hier führt der Wilde Tabak den Kampf seines Lebens gegen gefräßige Feinde. Er setzt dabei auf hochwirksame Nervengifte, doch ohne seine Hilferufe nach Verbündeten wäre er verloren.

Am 04.07.18 07:30 - 07:35 Uhr auf
SWR: Die Weide
Weiden sind ganz besondere Pflanzen: Sie wachsen als Pionierpflanzen auf feuchten Standorten. In Überschwemmungsgebieten haben sie eine wichtige ökologische Funktion. Darüber hinaus sind Weiden einfach faszinierende Bäume!

Am 04.07.18 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Die Elbe (1/2)
Die Elbe fließt durch schroffe Täler, vorbei an Burgen, malerischen Städten und Schlössern bis zum Hamburger Hafen und schließlich in die Nordsee. Als 1.100 Kilometer langes Band zieht sie sich quer durch Tschechien und Deutschland. Der Fluss, hat sich seine Ursprünglichkeit in großen Teilen bewahrt. Und so leben an der Elbe Tierarten, die in anderen Regionen Europas selten geworden sind. Nebel liegt über dem Riesengebirge, weiße Schwaden ziehen durch die Wälder. Ein kleiner Steinring auf 1.386 Metern markiert symbolisch die Quelle des großen Stroms, der hier Labe genannt wird. Nur einen Kilometer entfernt, stürzt die Elbe 40 Meter tief, um dann durch felsige Landschaft mit dunklen Wäldern und tiefen Schluchten zu fließen. Auf offenen Waldlichtungen röhren im Herbst die Rothirsche, bereits im zeitigen Frühjahr balzen Birkhähne im Nationalpark Riesengebirge, während in tieferen Lagen Fischotter im Eiswasser nach Beute tauchen. Bei Spindleruv Mlyn, wird die Elbe zum ersten Mal von einem Stauwehr gezähmt; die Anwohner sollen vor Hochwasser geschützt werden. Dennoch ist die Elbe auf ihrem Weg durch das Böhmische Becken voller Naturschätze. Vorbei an den Städten Hradec Králové und Pardubice windet sie sich zunächst nach Süden. Vielerorts leben Fischotter direkt am Fluss, während sich Rotbauchunken in den Gewässern ehemaliger Truppenübungsplätze heimisch fühlen. Besondere Lebensräume sind die Altarme der Elbe: An stillen Orten mit viel Röhricht lebt eines der kleinsten Nagetiere Europas, die Zwergmaus.

Am 04.07.18 13:50 - 14:35 Uhr auf
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere sich tarnen
"Bloß nicht auffallen!", lautet eine der wichtigsten Regeln im Tierreich. Um nicht von Feinden entdeckt zu werden - oder um selbst erfolgreich jagen zu können. Dazu haben sich viele Tierarten im Laufe ihrer Entwicklung schlaue Tricks einfallen lassen. Einige Tiere geben sich fast gar nicht zu erkennen. Täuschend echt ahmen sie ihre Umgebung nach und passen ihr Gefieder, ihre Farben und sogar ihr Verhalten daran an. Andere wiederum schrecken ihre Gegner mit Warnfarben ab. Doch egal, zu welchem Zweck: Insekten, Reptilien, Fische und sogar fleischfressende Pflanzen nutzen alle ausgefeilte "Tricks", um andere Lebewesen in die Irre zu führen und sich so einen überlebenswichtigen Vorteil zu verschaffen.

Am 04.07.18 14:35 - 15:20 Uhr auf
3sat: Wilde Überlebenskünstler - Wie Tiere kommunizieren
Tiere mögen zwar keine Sprache haben, die unserer menschlichen ähnlich ist, trotzdem kommunizieren sie. Nicht nur untereinander, sondern auch mit anderen Lebewesen - oft einfach, aber effektiv. Wenn man einen Hirsch röhren hört, weiß man, es ist Brunftzeit. Wenn eine Klapperschlange mit ihrer Rassel warnt, ist Gefahr in Verzug. Wenn ein Hund gegen den Zaunpfahl pinkelt, markiert er sein Revier. Tiere teilen sich auch mit, wo es etwas zu Essen gibt, dass sie paarungsbereit sind oder dass Gefahr droht.

Am 04.07.18 15:00 - 15:30 Uhr auf
hr: Die Wölfe kommen
Wieder einmal ist in Bayern ein Wolf aufgetaucht. Anfang August 2015 hat ein „hundeartiges Tier“ im Landkreis Miesbach eine Schafherde angegriffen. Eine genetische Analyse bestätigte den Verdacht: Ein Wolf hat die Schafe gerissen. Die Nachricht sorgte für Furore, denn es ist nicht der erste Fall. Schon 2006 tauchte der erste Wolf in Oberbayern auf – er und seine Nachfolger stammen aus der italienischen Südwestalpenpopulation. Aber auch von den südöstlichen Ländern Europas wie Kroatien und Slowenien breiten sich die Wölfe wieder aus – Schritt für Schritt erobern sie sich die Alpen zurück. Denn dort ist noch Platz für junge Wölfe, die einen neuen Lebensraum suchen müssen. Im Rewilding Europe Projekt in Portugal, dem westlichsten Küstenstaat Europas, sind die Iberischen Wölfe willkommen. Denn für den nachhaltigen Tourismus ist die Rückkehr der großen Räuber wie Wolf und Luchs überaus wertvoll. In Zukunft sollte man nicht mehr nach Nordamerika reisen müssen, um Wölfe beobachten zu können – so die Vision der Organisation. Und wie es die Beispiele in Europa zeigen: Die meisten Halter von Nutztieren haben dank ausgebildeter Herdenschutzhunde und elektrischer Zäune kaum mehr Schaden durch die Wölfe. Auch in Deutschland leben wieder etliche Wolfsrudel. Aber ausgerechnet im Wolferwartungsland Bayern wird der Wolf nicht akzeptiert. Doch der Vorfall im August 2015 zeigt, dass es an der Zeit ist, auch dort eine Lösung zu finden.

Am 04.07.18 15:20 - 16:00 Uhr auf
3sat: Europa ungezähmt (1/5) - Eisige Welten

Von den Eiswüsten Nordeuropas über die waldreichen Mittelgebirge, den Feuchtgebieten des Donaudeltas bis zu den Halbwüsten der Iberischen Halbinsel - Europas Landschaften sind einzigartig. Der erste Teil der Reihe "Europa ungezähmt" widmet sich "eisigen Welten": Während auf dem Großteil des Kontinentes mildes Klima herrscht, müssen sich die nördlichen Regionen auf Temperaturen bis zu minus 40 Grad einstellen. Ein Härtetest für jede Form von Leben. Trotzdem findet sich eine enorme Vielfalt: vom weltgrößten Landraubtier, dem Eisbären, der die eisigen Polarregionen durchstreift, bis hin zum kleinsten Wiesel, das in den tief verschneiten Wäldern auf die Jagd geht. In dieser lebensfeindlichen, weiß umhüllten Welt überleben nur die Stärksten. Wer hier nicht perfekt angepasst ist, hat keine Chance.

Am 04.07.18 15:30 - 15:55 Uhr auf
ARD-alpha: Arnie, der superstarke Koala
Felix Heidinger berichtet von den Koalas aus dem Eukalyptuswald. Der Koala ist neben dem Känguru wohl das bekannteste Tier Australiens. Und er war das Vorbild für den Teddybären. Dabei ist das niedliche Plüschtier gar kein Bär, sondern gehört zu den Beuteltieren. Doch das ist nicht die einzige Besonderheit. Koalas ernähren sich von den giftigen Blättern des Eukalyptusbaumes. Kein anderes Tier könnte eine solche Nahrung überleben. Es blieb den Tierforschern lange Zeit ein Geheimnis, wie die jungen Koalas "lernen", ihre giftige Nahrung unbeschadet zu verdauen.

Am 04.07.18 16:00 - 16:45 Uhr auf
3sat: Europa ungezähmt (2/5) - Die großen Wälder
In Teil zwei geht es um die "großen Wälder" Europas. In den Karpaten beispielsweise haben sich bis heute unberührte Wälder erhalten. Sie sind Heimat des eurasischen Luchses.Die Neuansiedlung europäischer Wisente in den Karpaten war erfolgreich. Die urtümlichen Tiere sind natürliche Landschaftsgärtner: Als Grasfresser sorgen sie für artenreiche Lichtungen, Lebensraum für Blütenpflanzen, Insekten und Vögel.Ein ganz anderes Landschaftsbild findet sich in der Taiga: In den tiefen, dunklen Nadelwäldern nahe am Polarkreis haben Braunbären, Wölfe und Bartkäuze ganz unterschiedliche Strategien entwickelt, um die langen schneereichen Winter zu überleben.

Am 04.07.18 18:15 - 19:00 Uhr auf
3sat: Europa ungezähmt (5/5) - Der trockene Süden
Trockenheit und Hitze im Sommer, milde Winter mit geringen Niederschlägen: Im fünften Teil der Reihe "Europa ungezähmt" geht es um den "trockenen Süden".Auf der Iberischen Halbinsel wachsen einzigartige Wälder aus immergrünen Korkeichen und Steineichen - Lebensraum einer extrem seltenen Raubkatze: der Pardelluchs. Es gibt nur noch 150 Tiere seiner Art. Dank menschlicher Hilfe wird er vielleicht überleben.

Am 05.07.18 07:30 - 07:35 Uhr auf
SWR: Die Weißbirke
Der weiße Stamm verrät schon von Weitem: Hier steht eine Birke. Doch die weiße Rinde ist längst nicht das einzige Besondere an diesen Baum. Der Film verrät spannende Details.

Am 05.07.18 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Die Elbe (2/2)
Zwei Jahre sind die Naturfilmer Svenja und Ralph Schieke dem Lauf der Elbe gefolgt, haben bekannte und weniger bekannte Regionen besucht und die Tiere der einzigartigen Flusslandschaft porträtiert. In der zweiten Folge der aufwendigen Dokumentation folgen sie der Elbe vom sächsischen Torgau bis nach Cuxhaven, wo der Fluss in die Nordsee mündet.

Am 05.07.18 15:00 - 15:30 Uhr auf
hr: Wolfsliebe
Slavc und Giulietta – zwei Wölfe, die weit entfernt voneinander geboren wurden und sich trotzdem gefunden haben. Slavc entstammt dem Slavnik-Rudel im Süden Sloweniens. Im Juli 2011 fangen slowenische Forscher den Wolf ein und legen ihm ein Halsband mit Sender an – von nun an wird jeder seiner Schritte per GPS kontrolliert. Im Dezember 2011 bricht Slavc auf, macht sich auf die Suche nach einem neuen Revier. Innerhalb von zehn Tagen erreicht er Österreich, quert Kärnten und Steiermark und gelangt trotz heftigen Schneefalls bis zum Salzburger Land. Dann ändert sich die Richtung, und Anfang Februar 2012 finden sich seine Spuren in den italienischen Dolomiten. Nach unglaublichen 1.500 Kilometern, zurückgelegt in nur drei Monaten, ist er am Ziel: In der Lessinia, einer Berglandschaft zwischen Verona und Gardasee, wartet eine Wölfin auf ihn. Giulietta – wie sie von den Forschern genannt wird – hat sich vor nicht allzu langer Zeit hier niedergelassen. Auch sie ist eingewandert, entstammt einem italienischen Rudel im Piemont. Es ist das erste dokumentierte Mal, dass zwei jahrhundertelang getrennte Wolfspopulationen zueinander finden konnten – eine Sensation für die Region in den Zentralalpen Italiens, in denen bereits Bär und Luchs vom Menschen wieder angesiedelt wurden. Nun kehrt der dritte große Räuber aus freien Stücken zurück.

Am 05.07.18 15:30 - 15:55 Uhr auf
ARD-alpha: Warum Chamäleons die Farbe wechseln
Felix Heidinger berichtet von den Chamäleons auf der Insel Madagaskar. Hier findet man die unterschiedlichsten Arten, von Winzlingen bis hin zu wahren Riesen, die bis zum 70 cm lang werden. Chamäleons werden nach dem Glauben der Inselbewohner von unerlösten Menschenseelen bewohnt. Deshalb dürfen sie auch nicht gejagt und getötet werden. Doch durch die Rodung der Regenwälder wurden viele Arten ihres Lebensraums beraubt. Im Schutzgebiet des Regenwaldes von Périnet lebt über die Hälfte aller auf der Insel vorkommenden Arten und nirgendwo sonst sind diese Echsen so gut zu beobachten wie hier.

Am 05.07.18 19:40 - 20:15 Uhr auf
arte: Schmelzende Arktis - Mit Klimaforschern im Reich der Eisbären

Marion Maturilli stapft durch den nassen, schmelzenden Schnee auf dem Weg zu ihren meteorologischen Messgeräten. An ihrer Seite der Stationsleiter Piotr Kupiszewski - bewaffnet mit einem Gewehr zum Schutz vor den Eisbären. In Ny Ålesund, dem nördlichsten Dorf der Welt, messen die Forscher der deutsch-französischen Polarstation AWIPEV die Folgen des Klimawandels stärker als in jeder anderen Region der Erde. Die Temperatur stieg hier auf Spitzbergen in den letzten zehn Jahren um 1,6 Grad - etwa 15 mal so schnell wie im weltweiten Mittel. Regen im Januar, Schneeschmelze Anfang Mai - das sind die neuesten Auswirkungen der globalen Erwärmung, von denen selbst die Wissenschaftler überrascht werden.
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)

Am 05.07.18 20:15 - 21:00 Uhr auf
tagesschau24: Das schmutzige Geschäft mit der Grillkohle
Sommerzeit ist Grillzeit: In keinem Land der EU wird mehr Holzkohle verbraucht als in Deutschland. Doch das Sommervergnügen hat seine Schattenseiten. Dass sich dahinter ein milliardenschweres Geschäft verbirgt, das unter anderem Urwälder zerstört und Terror finanziert - das ist den meisten Verbrauchern nicht bewusst. "Die Story im Ersten" folgt der Kohle vom Grill zurück zu ihrem Ursprung in Afrika und Osteuropa. Experten von Interpol, Earthsight, The Forest Trust und dem WWF machen klar: Die Handelswege der Kohle sind verschlungen, und nicht selten verbergen sich mafiöse Strukturen hinter den Produzenten. Korruption und kriminelle Netzwerke sind fester Bestandteil des Handels mit dem schwarzen Gold. Schon in den vergangenen Jahren haben Tests immer wieder gezeigt, dass in den Grillkohlesäcken oft nicht drin ist, was die gängigen Gütesiegel versprechen. Tropenholzkohle oder Kohle aus illegal geschlagenem Holz aus geschützten Urwäldern wird gerne als heimische Kohle deklariert. Gemeinsam mit dem WWF testet "Die Story im Ersten" auch zur Grillsaison 2018 die im Handel befindlichen Säcke. Was verbirgt sich hinter den Ökolabels? Woher kommt die Holzkohle wirklich? Welche Wege nimmt sie? Wer verdient daran? Welchen Schaden richtet unser Grillvergnügen in den Herkunftsländern an? Und: Wie kann das schmutzige Geschäft mit der Grillkohle wirksam gestoppt werden?
(Wdh. übermorgen 14.15-15.00 Uhr)

Am 06.07.18 07:15 - 08:00 Uhr auf
arte: Indiens Dschungelbuchklinik
Der Kaziranga-Nationalpark ist mit etwa 430 Quadratkilometern eine Insel inmitten der Zivilisation, wenn auch nur halb so groß wie Hamburg. Jedes Wildtier, das sich aus dem Park herauswagt, fällt auf und stört. Elefanten und Nashörner können auf den Äckern große Schäden anrichten, Tiger und Leoparden machen den Menschen Angst. "360o Geo Reportage" begleitet Phulmoni Gogoi und ihren Mann Prasanta Boro, die für den Wildlife Trust arbeiten und die Landbevölkerung sowohl aufklären als auch als Unterstützer gewinnen wollen. Mittlerweile ist der Verlust an wilden Tieren so groß, dass jedes einzelne für den Bestand von Bedeutung ist. Die Ärzte wollen jedes Exemplar retten. Es ist ein erster Erfolg, dass Dorfbewohner nun anrufen, um einen Sambar zu melden. Denn viele Landbewohner haben so sehr gegen die Armut zu kämpfen, dass sie sich um das Überleben von Wildtieren kaum kümmern können. Dieses Mal kann die Tierärztin den Hirsch vor der Zivilisation retten.

Am 06.07.18 11:15 - 12:00 Uhr auf
WDR: Kluge Pflanzen - Wie die wilden Tiere (1/2)
Pflanzenfreunde haben es schon immer geahnt: Ihre grünen Lieblinge können weit mehr, als nur wachsen oder blühen. Sie haben zwar keine Muskeln und keine Nerven, und trotzdem meistern sie die grundlegenden Probleme des Lebens, vor denen auch wir und die Tiere stehen: Pflanzen erkunden ihre Umwelt. Sie kämpfen gegen Konkurrenten und Feinde. Und sie brauchen Partner für den Sex. Dabei entwickeln sie fast unheimliche Strategien und Fähigkeiten. Sie warnen und wehren sich. Sie lügen und betrügen. Sie reden miteinander und rufen um Hilfe bei Gefahr. Eine neue Sicht der Pflanzen bahnt sich an, und ihre Erforschung ist aktueller denn je.

Am 06.07.18 11:15 - 12:15 Uhr auf
SWR: Wer rettet den Ameisenbär?
Mit seinem guten Geruchssinn spürt er Ameisen- und Termitennester auf und holt die Insekten mit seiner klebrigen Superzunge aus dem Bau: die Rede ist vom großen Ameisenbär. Die meisten Großen Ameisenbären leben in Brasilien. In vielen anderen südamerikanischen Ländern sind sie aber fast ausgestorben. Der Große Ameisenbär gehört inzwischen zu den bedrohten Tierarten. Die Kölnerin Lydia Möcklinghoff ist weltweit die einzige Biologin, die sich wissenschaftlich mit dieser Spezies beschäftigt. Seit über zehn Jahren ist sie regelmäßig in Brasilien und versucht die letzten Rätsel der geheimnisvollen Tiere zu ergründen.
(Wdh. kommende Nacht 4.30-5.30 Uhr auf ARD-alpha)

Am 06.07.18 12:00 - 12:45 Uhr auf
WDR: WDR: Kluge Pflanzen - Blattgeflüster (2/2)
Löwen brüllen, Hunde bellen, Vögel zwitschern. Und Pflanzen? - Tatsächlich ist die Luft im Grünen erfüllt vom Geschrei und Geflüster der Pflanzen. Ihre Sprache ist chemischer Natur: Sie setzen Duftbotschaften ein, um sich mit ihrer Umgebung zu verständigen - mit Tieren und Nachbarpflanzen. Über und unter der Erde. Jahr für Jahr entdecken Wissenschaftler neue "Sprachbegabungen" im Pflanzenreich. So etwa in der Wüstenlandschaft des US-Bundesstaats Utah. Hier führt der Wilde Tabak den Kampf seines Lebens gegen gefräßige Feinde. Er setzt dabei auf hochwirksame Nervengifte, doch ohne seine Hilferufe nach Verbündeten wäre er verloren.

Am 06.07.18 14:15 - 15:15 Uhr auf
D-MAX: Ausgesetzt in der Wildnis - Gnadenlose Rocky Mountains
Schroffe Felsgipfel, tiefe Schluchten, ausgedehnte Wälder und endlose Weiten: Montana ist einer der am dünnsten besiedelten Bundesstaaten der USA und ein Gebiet der geographischen Gegensätze - genau der richtige „Abenteuerspielplatz“ für Survival-Experte Bear Grylls. Im Westen Montanas ragt das beeindruckende Gebirgsmassiv der Rocky Mountains in den Himmel, während der Osten von flachen Tiefebenen, den so genannten Great Plains, dominiert wird. Bei seiner Marschroute durch unübersichtliche Waldgebiete und über tosende Wasserfälle muss der Ex-Soldat sein gesamtes Know-how einsetzen, um zurück in die Zivilisation zu finden.

Am 06.07.18 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Im Regenwald der Geisterbären
Im nördlichsten Teil der Küste Britisch Kolumbiens zeigt sich aus der Luft eine Inselwelt, die mit ihren großartigen Fjorden an die Natur Norwegens erinnert. Hier leben Schwarzbären mit weißem Fell, Küstenwölfe, die mit Raben kommunizieren und viele andere außergewöhnliche Arten in einem Wald mit den ältesten Bäumen Kanadas. Es ist ein Kaltregenwald und der Name scheint ein Widerspruch in sich zu sein. Normalerweise kennt man den tropischen Regenwald, der mit seiner überbordenden Fülle Symbol für Fruchtbarkeit und Artenreichtum ist. Doch auch in der Kälte Kanadas gedeiht ein Regenwald. Und seine Biomasse übertrifft die des tropischen Regenwaldes. Wie kommt das und wie kommen all die seltsamen Kreaturen hierher? Das maritime Klima an der Westküste Kanadas hat den Kaltregenwald vor tausenden von Jahren entstehen lassen. Die Winter sind mild und die Sommer wesentlich kühler als im Landesinneren. Hinzukommt, dass sich die vom Meer kommenden Wolken an den hohen Küstenbergen abregnen und den Wald feucht und kühl halten. Genauso einmalig wie der Kaltregenwald sind auch die Geisterbären. Sie kommen nur in dieser uralten Landschaft vor. Diese extravaganten Erscheinungen sind Schwarzbären mit weißem Fell. Ihr heller Pelz hat sich wahrscheinlich in der letzten Eiszeit entwickelt und es war aus evolutionären Gründen nicht notwendig, den Farbwechsel ihres Fells rückgängig zu machen. Weiß ist wie Schwarz im Dickicht des Regenwaldes schwer auszumachen.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

Am 06.07.18 21:50 - 22:40 Uhr auf
kabel1doku: Mountain Men - Überleben in der Wildnis
Für viele ist es ein Traum: Aussteigen. Die Komplikationen der Zivilisation hinter sich lassen, um sich in der Natur den wirklich wichtigen Dingen zu widmen. Vor allem dem eigentlichen Überleben. Für Eustace Conway, Tom Oar and Marty Meierotto wird dieser Traum erst ein Plan und schließlich Realität. Doch wird der neue Lebensstil in der amerikanischen Wildnis nicht schnell zum Alptraum? Toni kämpft mit einem gefährlichen Eisstau. Indessen startet Marty einen letzten Versuch, um aus den Revelation Mountains zu gelangen, und ein tödliches Raubtier kehrt ins Rugby Valley zurück.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, von 22.40-23.25 Uhr)

Am 06.07.18 22:30 - 23:00 Uhr auf
phoenix: Umweltschutz mit dem Maschinengewehr
Drei Hubschrauber donnern über den Urwald von Amazonien. An Bord acht bis an die Zähne bewaffnete Männer in Tarnuniform. Auf einer Lichtung werden sie runtergehen und das Überraschungsmoment so gut wie möglich nutzen. Die stärkste Waffe der Eliteeinheit der brasilianischen Naturschutzbehörde. Sie sind die einzigen, die sich den illegalen Goldgräbern, der Holzmafia oder den Schlägertrupps der Großgrundbesitzer in Brasilien entgegen stellen. Ein fast aussichtsloser Kampf. Zu groß die Aufgabe, viel zu wenig Geld und noch weniger Rückendeckung vom Staat, denn der ist beeinflusst von den Großgrundbesitzern. So schrumpft die Waldfläche immer schneller. 2016 stieg der "Waldverlust" - wie es im UN-Bericht heißt - um ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr. Das Ergebnis sind riesige Wunden im Amazonas-Urwald. Wunden, die die Eliteeinheit bei ihren Flügen jedes Mal sieht. Das ARD-Team war mit ihnen im Dschungel unterwegs, waren dabei, als die Elitekämpfer illegale Goldgräber-Camps hochnahmen und Holzfäller - ohne jedes Unrechtsgefühl - stellen. Eine beeindruckende Reportage vom Kampf der bewaffneten Umweltschützer in Amazonien.
(Wdh. morgen 19.30-20.00 Uhr)