Fernseh-Tipps rund um Wald und Natur

Am 19.08.17 01:15 - 01:40 Uhr auf
ARD-alpha: Papier - Wunderstoff oder reif für die Tonne?
"Faszination Wissen" erforscht die Geheimnisse des Papiers und zeigt neben den ökologischen Problemen auch die Chancen, die in dem jahrtausendealten Material stecken. So arbeiten Forscher daran, Papier noch vielseitiger einsetzbar zu machen. Als Werkstoff für Betten, Regale, Treppen oder für Instant-Häuser komplett aus Papier. Sogar ein funktionstüchtiges "Billig-Fahrrad" aus Zellulose ist bereits auf dem Markt. Könnte Papier der neue Wunderwerkstoff der Zukunft werden?

Am 19.08.17 01:40 - 02:10 Uhr auf
ARD-alpha: Wirtschaft gegen Wildnis - Wie viel Urwald können wir uns leisten
Ein Drittel der Fläche in Deutschland ist bewaldet. Die Wälder bestehen größtenteils aus Nutzwald, in dem die Bäume höchstens 100 Jahre alt sind. Bäume können aber 400 bis 600 Jahre alt werden. Die Bundesregierung hat sich bis 2020 ein Ziel gesetzt: Bis dahin sollen fünf Prozent der Waldfläche in Deutschland wieder zum Urwald werden. Derzeit ist es ein Prozent. Allerdings stören sich an der pauschalen Fünf-Prozent-Regel Urwald in Deutschland nicht nur Forstwirte, sondern auch Wissenschaftler. Sie sagen, wichtiger wäre es, dass man die richtigen Wälder schützt, also die besonders alten und einzigartigen. Und es sollten größere, zusammenhängende Flächen geschützt werden, damit sich Pflanzen und Tiere durch Wanderbewegungen an sich verändernde Klimabedingungen anpassen können. Zusammengefasst heißt das: Ja, wir brauchen mehr Urwald, nur wie viel und wo ist die Frage.

Am 19.08.17 06:00 - 06:30 Uhr auf
BR: Fremde Arten - Wie gefährlich sind sie?
Seit 1950 hat sich in Europa pro Jahr im Schnitt eine neue Art angesiedelt. Kein Wunder, denn nicht nur Menschen reisen um die Welt, auch Pflanzen und Tiere siedeln um, als gäbe es keine Ländergrenzen und Ozeane. Sie landen so in Gebieten, in denen sie ursprünglich nicht heimisch waren. Das ist eine Begleiterscheinung der Globalisierung. "Xenius" ist bei Bekämpfungsmaßnahmen in Bayern dabei: Dort hat sich der Asiatische Laubholzbockkäfer breit gemacht. In Kalifornien packen die Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner selbst mit an und helfen im Kampf gegen das eingeschleppte Pfahlrohr, das heimische Pflanzen verdrängt.

Am 19.08.17 07:55 - 08:25 Uhr auf
arte: Forstwirtschaft - Kommt der Urwald zurück?
Das Friedergries im bayerischen Ammergebirge ist eine ungewöhnliche, etwas unheimliche Landschaft: Hunderte tote Bäume ragen aus einem Kiesbett in den Himmel - ein riesiger Baumfriedhof. Doch für Hubert Endhardt und Hans Ehrhardt sind diese Bäume nicht tot. Sie nennen sie "Biotopholz", denn tote Bäume, das haben auch Wissenschaftler festgestellt, sind Lebensgrundlage für viele vom Aussterben bedrohte Arten. Nur in unbewirtschafteten Wildnisgebieten wie dem Friedergries kommen sie in ausreichender Menge vor. Deshalb fordern Hubert Endhardt und Hans Ehrhardt die Einrichtung eines Nationalparks, in dem das Fällen von Bäumen in weiten Teilen verboten wäre. Auch die deutsche Bundesregierung will mehr Wildnisgebiete einrichten. Doch viele Forstwirte sind dagegen: Die Stilllegung größerer Waldgebiete würde nicht nur die angespannte Lage auf dem Holzmarkt weiter verschärfen, sondern auch das Erreichen der klimapolitischen Ziele Deutschlands und der EU verhindern. Die "Xenius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner lassen sich durch den Zauberwald im Friedergries führen und versuchen herauszufinden: Brauchen wir wirklich neue Wildnisgebiete in Europa, und kommt der Urwald zurück?

Am 19.08.17 08:15 - 08:25 Uhr auf
ARD: Bienensterben - Warum die fleißigen Bestäuber gefährdet sind
Nachrichten für Kinder aufbereitet.

Am 19.08.17 16:00 - 16:30 Uhr auf
ARD: Auf der Jagd nach dem kleinen Unterschied - Artenkenner
Der seltene badischen Riesenregenwurm ist bis zum 60 cm lang und kann zehn Jahre alt werden. Ein erstaunlicher, aber fast unbekannter Riesenwurm, der mit weiteren 49, allerdings wesentlich kleineren Regenwurm-Arten, die Böden in Deutschland besiedelt. Nur wenige Experten, die Taxonomen, können diese Tiere auseinanderhalten und bestimmen. Taxonomen sind Spezialisten auf ihrem Gebiet - seien es Käfer, Schmetterlinge, Bienen oder Wildkräuter.
(Wdh. morgen 16.30-17.00 Uhr auf tagesschau24)

Am 19.08.17 16:45 - 17:30 Uhr auf
3sat: Die Rückkehr des Wiedehopfs
Der Wiedehopf ist ein geheimnisvoller, ja exotisch anmutender Vogel mit kuriosen Verhaltensweisen. Doch der unverwechselbare Vogel ist in ganz Europa zur bedrohten Art geworden, seine Population ist - außer in Spanien - stark rückläufig. Nicht so am Wagram: Dank engagierter Naturschutzmaßnahmen und der Initiative einiger Naturliebhaber gibt es heute in der kleinen Region wieder stolze 88 Bruten mit 266 Jungvögeln. Das ist einmalig! In keiner anderen europäischen Region konnte eine vergleichbare Steigerung und Dichte erreicht werden. Was also treibt den Wiedehopf an den Wagram?

Am 19.08.17 18:45 - 19:30 Uhr auf
BR: Magie der Moore (1/2) - Das Nebelreich
Überall in Europa gibt es Moore: in den Ebenen und Hügelländern des Nordens, in den Mittelgebirgen, in und vor den Alpen. Lediglich ein Prozent der Moore in Mitteleuropa sind noch intakt, wachsen, bilden Torf. In unseren Mooren sind gewaltige Kohlendioxid-Mengen gebunden, doch während Europa zum Wohl des Klimas die Glühbirne verbietet, bauen seine nördlichen Mitgliedstaaten neue Torfkraftwerke. Die gigantischen CO2-Speicher werden weiter trockengelegt - auch in Deutschland. Nirgendwo debattieren Politik und Gesellschaft so leidenschaftlich über die Klimaerwärmung wie in Europa, allen voran die Deutschen. Dabei ist die EU, nach Indonesien, Spitzenreiter bei der Freisetzung klimaschädlicher Treibhausgase aus der Zerstörung von Mooren. Immerhin werden viele abgetorfte Moore wieder vernässt, also "renaturiert". Aber der Heilungsprozess benötigt Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte. Die verbliebenen Moore sind Natur-Juwelen. Kleine, oft versteckt gelegene und wenig beachtete Urlandschaften mit einer bemerkenswerten Fauna und Flora.

Am 19.08.17 21:05 - 22:00 Uhr auf
kabel1doku: David Attenborough - Mein Leben in der Wildnis
David Attenborough kehrt zurück an die Orte, an denen während seiner Laufbahn als Tierfilmer die beeindruckendsten Aufnahmen entstanden. So zeigt das Filmmaterial, wie er sich einem Komodowaran nähert und mit Delphinen schwimmt. In Borneo erinnert er sich an die Herausforderung, in einer Fledermaushöhle zu filmen.

Am 20.08.17 06:00 - 06:30 Uhr auf
arte: Tierische Überlebenskünstler - Schlangen
Der Organismus der Schlange erscheint einfach, doch aufgrund eines bemerkenswerten Anpassungsprozesses kann sich das Reptil problemlos mit Säugetieren, Vögeln und Fischen messen. Schlangen bewegen sich mit ihrem beinlosen Körper nicht nur am Boden fort, sondern können auch klettern, schwimmen und sogar fliegen. Bei der Jagd auf Beute bedienen sie sich ihrer feinen Sinnesorgane. Mit ihrem wärmeempfindlichen Grubenorgan orten sie ihre Opfer in der Dunkelheit. Einige Arten ziehen mit ihrer Zunge Fische an. Und das Gift der toxischen Exemplare dient ihnen zum Töten und Vorverdauen der Beute.

Am 20.08.17 06:30 - 07:00 Uhr auf
arte: Tierische Überlebenskünstler - Fledermäuse
Fledermäuse haben die entferntesten Regionen der Erde besiedelt und gehören zu den weltweit verbreitetsten Säugetieren. Überraschende körperliche Eigenschaften und Sinnesfähigkeiten ermöglichen es ihnen, auch an lebensfeindlichen Orten zu überleben. Durch die Härchen auf ihren Flügeln können sie die umgebenden Luftströme während des Fluges genau wahrnehmen. Und dank der Temperatursensoren auf ihrer Nase erkennen sie die blutreichsten Stellen im Körper ihrer Beute. Außerdem funktionieren Eisenoxidpartikel im Gehirn der Fledermäuse möglicherweise wie ein Kompass, der ihnen den kürzesten Weg zu ihrem Unterschlupf weist.

Am 20.08.17 07:00 - 07:30 Uhr auf
arte: Tierische Überlebenskünstler - Raubvögel
Raubvögel sind für ihre Kraft, Beweglichkeit und Geschwindigkeit bekannt. Die aktuelle Folge der Dokumentationsreihe ergründet den Mechanismus der mächtigen Fänge des Weißkopfseeadlers, mit denen er beim Zupacken eine enorme Kraft entfalten kann. Weiterhin zeigt der Film, wie der Habicht dank seiner scharfen Sicht und seines beweglichen Kopfes den Blick gleichzeitig auf seine Beute und die Umgebung richtet. Außerdem wird erklärt, wie die Rückenfedern des Wanderfalken den Luftwiderstand verringern und ihm eine Fluggeschwindigkeit von bis zu 450 Kilometern pro Stunde ermöglichen.

Am 20.08.17 08:35 - 09:20 Uhr auf
ZDFneo: Zugvögel (1/2) - Kundschafter in fernen Welten
Die Dokumentation begleitet unsere Zugvögel in alle Welt - mit atemberaubenden Luftbildern von den Reisen derer, die die "Vogelperspektive" erfunden haben.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 9.20-10.05 Uhr)

Am 20.08.17 09:30 - 10:15 Uhr auf
mdr: Australiens Nationalparks - Die Insel der Teufel
Es leben nur 460.000 Menschen auf Tasmanien, einer Insel vor der Südostküste des australischen Festlands, die ungefähr so groß ist wie Irland. Obwohl er nur wenige menschliche Einwohner hat, ist dieser majestätische Staat reich an Naturwundern und für seine großen Gebiete unberührter Wildnis bekannt. Wallabies, Wombats und die ureigenen fleischfressenden Beuteltiere der Insel, die Tasmanischen Teufel, genießen ihren isolierten Lebensraum, der nahezu frei von natürlichen Feinden ist. Der Biologe Wade Anthony züchtet Tasmanische Teufel, die Teil seines eigenen Familienlebens geworden sind.

Am 20.08.17 13:00 - 13:45 Uhr auf
ZDFdoku: Tiere für die Herrenmenschen
Die Nationalsozialisten entwarfen ein wirres Genforschungsprogramm. Ziel: eine "arische" Tierwelt. Um die Prozesse der Natur zu verändern, engagierte Göring namhafte deutsche Wissenschaftler. Auf dem Weg zum "Tausendjährigen Reich" nahm die Idee der "Arisierung" großen Raum ein. Um sie Realität werden zu lassen, ließ die Nazi-Führung absurde Pläne erstellen, die von rein "arischen" Siedlungen bis zu Jagdparks für "arische" Tiere reichten. Dabei spielt der Bialowieza-Urwald im besetzten Polen eine zentrale Rolle.

Am 20.08.17 18:00 - 18:30 Uhr auf
rbb: Der Herr der Bäume
Jan-Dieter Bruns ist Chef einer der größten Baumschulen Europas. Auf 500 Hektar schlagen in Bad Zwischenahn 4.000 Pflanzenarten Wurzeln, vom Rhododendronsprössling bis zur dicken deutschen Eiche. Immer wieder nimmt der Chef selbst mit Maß: Ein Kunde hat eine alte Fichte bestellt, sechs Meter hoch. Der riesige Baum muss nun aus der Erde raus und vorsichtig verladen werden. Fünf Mitarbeiter müssen mit anpacken. Sollten bei der Aktion Äste abbrechen, ist der Baum wertlos. Der Kunde hat knapp 10.000 Euro dafür bezahlt. Nicht nur bei dieser Aktion ist Jan-Dieter Bruns ein Chef, der selbst mit anfasst und seine Mitarbeiter unterstützt. Wir begleiten den Unternehmer zwischen Baumplantagen, Gesprächen mit weit gereisten Kunden und mit Freunden aus der Region.

Am 20.08.17 19:30 - 20:15 Uhr auf
ZDF: Die ersten Menschen (1/2) - Vom Wald in die Savanne
Wie wurden wir, was wir sind? In aufwändigen Inszenierungen entführt der Zweiteiler "Die ersten Menschen" auf eine Zeitreise zu unseren ältesten Wurzeln vor 25 Millionen Jahren. Die Frage "Wer war der erste Mensch?" ist längst nicht beantwortet. Pierolapithecus heißt beispielsweise ein früher Waldbewohner, der zwar noch kein Mensch, aber trotzdem ein entfernter Vorfahr gewesen sein könnte. Das Wesen lebte als Schwinghangler in den tropischen Regenwäldern auf dem Gebiet des heutigen Spanien. Einige Wissenschaftler trauen dem Pierolapithecus zu, schon ähnlich versiert im Werkzeuggebrauch gewesen zu sein wie heute lebende Menschenaffen.
(Wdh. kommende Nacht 3.05-3.50 Uhr)

Am 20.08.17 20:15 - 22:00 Uhr auf
ServusTV: Das Dorf der wilden Tiere
Dieser verspielte und unterhaltsame Film zeigt die faszinierende Tierwelt auf dem Land und erforscht die Welt aus der Perspektive der Tiere. Die Hauptdarsteller sind dabei Eichhörnchen, eine Hornissenkönigin, eine Maus, ein Maulwurf und andere Tiere, die ihrem alltäglichen Leben im Dorf nachgehen. Der Dokumentarfilm begleitet die Tiere durch Frühling, Sommer, Herbst und Winter und bietet eine neue Perspektive auf das wunderbare und romantische Landleben.
(Wdh. morgen 9.25-11.10 Uhr)

Am 21.08.17 17:35 - 18:20 Uhr auf
arte: Die Tricks der Pflanzen - Tödliche Fallen
Es gibt viel mehr fleischfressende Pflanzen als bisher angenommen. Selbst die bekannten Arten wie Sonnentau und Venusfliegenfalle weisen noch unbekannte Verhaltensweisen auf. Die Dokumentation beschreibt, wie fleischfressende Pflanzen ihre Beute (Insekten, Milben, andere Wirbellose, aber auch kleine Säugetiere) anlocken, fangen und verdauen, um sich mit lebensnotwendigen Stoffen zu versorgen. Die Karnivoren verwenden unterschiedliche Fangtechniken.

Am 21.08.17 20:15 - 21:05 Uhr auf
3sat: Was uns Elefanten sagen
Elefanten machen immer Eindruck. Das bewahrt sie jedoch nicht davor, dass diese größten Landtiere der Erde in ihren natürlichen Lebensräumen vom Aussterben bedroht sind. Der Film folgt den Spuren der Asiatischen Elefanten im Zoo Zürich und im Kaeng Krachan-Nationalpark in Thailand. Und eine Schweizer Elefantenspezialistin, die seit vielen Jahren in Sri Lanka Wildelefanten beobachtet, berichtet über ihre Beobachtungen.

Am 21.08.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
SWR: Wildes Deutschland - Der Pfälzerwald
Im Südwesten Deutschlands, unweit der französischen Grenze, liegt der Pfälzerwald. Farbenprächtige Buntsandsteinfelsen sowie unzählige Burgen und Ruinen überragen die nach Pinien duftenden Kiefernwälder. Der Trifels mit seiner erhabenen Reichsburg ist die bekannteste Felsenburg. Wildkatze und Luchs schleichen durchs Unterholz, Rothirsche mit prächtigem Geweih und korsische Mufflons mit schneckenförmigem Gehörn stolzieren im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands umher. An der Grenze zu Frankreich im Dahner Felsenland ragt das Wahrzeichen des Pfälzerwaldes über die Baumwipfel: der Teufelstisch, die bekannteste Felsformation des Naturparks Pfälzerwald. Die am Ostrand des Pfälzerwaldes verlaufende Weinstraße lädt mit ihren romantischen Weindörfern zum Verweilen ein. Die Natur hat sich hier, in einer der wärmsten Regionen Deutschlands, schon vor Jahrhunderten mediterran eingerichtet. Nicht umsonst gilt der Pfälzerwald als die Toskana Deutschlands: Zippammer, Gottesanbeterin und Smaragdeidechse sind nur einige der tierischen Besonderheiten. Neuzugang aus Südeuropa ist der farbenprächtige Bienenfresser, der seit 1996 im Pfälzerwald heimisch ist.

Am 21.08.17 21:05 - 22:00 Uhr auf
3sat: Kielings wildes Deutschland (1/2)
Der Tierfilmer Andreas Kieling reist quer durch Deutschland und findet urige Wälder, Wildnis, weite und stille Natur soweit das Auge reicht, wie man sie sonst von Kanada oder Australien kennt. Von den Alpen bis zum Wattenmeer, von den Mittelgebirgen bis zu den großen Flusstälern - schnell wird deutlich, dass Deutschland trotz dichter Besiedlung von zirka 80 Millionen Einwohnern das artenreichste Land Europas ist. Beeindruckende Tieraufnahmen, atemberaubende Flüge und wunderschöne Zeitraffer zeigen, wie es um die heimische Tierwelt und ihre Lebensräume steht.

Am 22.08.17 11:00 - 11:45 Uhr auf
arte: Australien - Im Dschungel der Riesenvögel
Australien ist ein Kontinent voller Naturwunder, die nicht ohne Gefahren sind. So sollte man sich vor dem Helmkasuar besser in Acht nehmen, denn sein kräftiger Schnabel und die scharfen Krallen sind tödliche Waffen. Der Laufvogel wird so groß wie ein Mensch, er hat glänzend schwarzes Gefieder und einen leuchtend blauen Hals. Der seltene Vogel schreitet über den Urwaldboden, ständig auf der Suche nach Früchten. Gut versteckt im Wald sind die Kasuar-Küken geschlüpft. Brüten und die Versorgung des Nachwuchses ist beim Kasuar Männersache. Die gestreiften Küken ähneln eher Wildschwein-Frischlingen als ihren Eltern, so sind sie im Wald perfekt getarnt. Fast ein Jahr lang kümmert sich der Vater um seinen Nachwuchs. Der Nordosten Australiens ist das Revier der größten Krokodile der Welt. Salties, wie Leistenkrokodile auch genannt werden, leben nicht nur im Süßwasser, sondern auch im Salzwasser des offenen Ozeans. Zwar können die bis zu sechs Meter langen Reptilien monatelang hungern, doch wenn sie einmal zupacken, geht alles blitzschnell. Weniger bedrohlich ist ein plüschiger Bewohner der Tropenwaldwipfel: das Baumkänguru. Anstatt über die offenen Weiten Australiens zu hüpfen, klettern Baumkängurus im Regenwald von Ast zu Ast; besonders elegant sehen sie dabei allerdings nicht aus. Wie alle Kängurus schleppen auch die Baumkängurus ihren Nachwuchs in ihrem Beutel mit sich herum. Erst nach einigen Monaten wagt sich das Jungtier erstmals ganz aus dem Beutel. Dabei werden seine ersten Schritte gleich zum Klettertraining in luftiger Höhe genutzt.

Am 22.08.17 12:00 - 12:15 Uhr auf
phoenix: Brasilien - Der geflutete Wald
Den Jägern im brasilianischen Regenwald raubt die Aluminiumproduktion ihre Lebensgrundlage. Aufgrund riesiger Bauxitvorkommen werden große Waldflächen abgeholzt und die Flüsse verschmutzt. Die Autoindustrie preist Aluminium als umweltfreundlich, weil es Autos leichter macht. Die Herstellung des Leichtmetalls ist jedoch äußerst energieaufwendig. In Brasilien werden deshalb riesige Wasserkraftwerke gebaut, deren Stauseen ganze Landstriche überfluten.
(Wdh. morgen 17.15-17.30 Uhr)

Am 22.08.17 13:20 - 14:05 Uhr auf
3sat: Traumland Kanada (1/2) - An der Indianerküste
Kanada bietet eine grandiose Kulisse für den Traum vieler Auswanderer. Die Naturlandschaft der kanadischen Küstenregion British Columbia im Westen des Landes ist atemberaubend. Der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation taucht in die Welt der sogenannten "Crazy Canadians" ein, die jenseits des modernen Kanadas noch immer mitten in der Wildnis ihr Abenteuer suchen. Sie stellt Menschen vor, die Hunderte von Kilometer entfernt der Zivilisation leben, und berichtet von der uralten Tradition der Küstenindianer, die sich wieder auf ihre Wurzeln besinnen und im Land ihrer Väter einen Neuanfang wagen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 14.05-14.50 Uhr)

Am 22.08.17 17:40 - 18:25 Uhr auf
arte: Die Tricks der Pflanzen - Geniale Verführungen
Vor etwa 150 Jahren wurde Charles Darwin auf zwei Pflanzengruppen aufmerksam, deren Verhalten ihm zumindest rätselhaft vorkam. Und noch heute faszinieren Orchideen und fleischfressende Pflanzen die Wissenschaftler. Spannend wie ein Thriller gibt die zweiteilige Dokumentation Einblick in eine Welt voller Täuschungen, Fallen und Verlockungen. Dieser Teil der Dokumentation beschreibt die Verführungskünste der Orchideen, die ihre Schönheit sehr wohl einzusetzen wissen, um die für die Bestäubung notwendigen Insekten anzulocken.

Am 22.08.17 18:15 - 18:45 Uhr auf
NDR: Die große Waldinventur
Im Nationalpark Harz wird im Wald gezählt. Zum ersten Mal seit seinem Bestehen soll eine umfassende Inventur Aufschluss darüber geben, wie viele Bäume, Pflanzen und Tiere auf den knapp 24.000 Hektar zu finden sind. Nach der über 1.000-jährigen Bestimmung als Nutzwaldbetrieb soll der Harz jetzt nach und nach der Natur zurückgegeben werden. Die große Waldinventur beleuchtet den Ist-Zustand und wirft dabei auch einen Blick in die Zukunft. Das Mammutprojekt der groß angelegten Waldinventur gibt den Mitarbeitern nach und nach die Naturgeheimnisse des Nationalparks preis, zum Beispiel durch die Brutvogelkartierung oder die Käferzählung. Die Dokumentation aus der Reihe "NaturNah" begleitet die Bestandssaufnahme der unterschiedlichen Ökosysteme.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)

Am 22.08.17 19:45 - 19:50 Uhr auf
ARD: Verkehrsfunk für die Ameisenstraße
Verkehrsfunk für die Ameisenstraße: Es ist die Macht der Vielen, die ein Ameisenvolk unschlagbar macht. Doch wie kommunizieren die Ameisen untereinander? Neue wissenschaftliche Erkenntnisse über die Verkehrsregeln auf der Ameisenstraße bei "Wissen vor acht - Natur".

Am 22.08.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
WDR: Überleben - Die Welt entdecken
Extrem nah dran, unvorhersehbar und dramatisch: Die BBC setzt die aufregendsten Geschichten der Tierwelt in dieser Reihe erstklassig in Szene. In der Folge "Die Welt entdecken" dreht sich alles um die Abenteuer und Tragödien von Heranwachsenden wie Polarfüchsen, Tigern, Kolibris und Geparden.

Am 22.08.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
rbb: Bilderbuch - Die Schorfheide
60 Kilometer nordöstlich von Berlin dehnt sich zwischen Groß Schönebeck und Templin eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands aus: die Schorfheide. Das riesige Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin steht mit den Buchenwäldern von Grumsin auf der UNESCO-Weltnaturerbe-Liste, neben dem Grand Canyon und den Galapagos-Inseln. Zur Schorfheide gehören darüber hinaus so verschiedene Landschaften wie geheimnisvolle Sümpfe und Moore, endlose Sonnenblumenfelder, unzählige Badeseen sowie kleine Orte mit winzigen Fachwerkkirchen. Die Schorfheide war zu verschiedenen Zeiten das Jagdgebiet der Mächtigen. Kaiser Wilhelm II. ließ sich vom Bahnhof Joachimsthal in sein Jagdrevier kutschieren. Im tiefsten Wald erinnert ein Stein an die Stelle, wo er seinen 1000. Hirsch schoss. Wenige Schritte davon entfernt steht ein komfortabler Hochstand mit breiter Treppe. Auf der Lichtung wurde den Jägern des DDR-Politbüros das Wild vor die Flinte getrieben. Den legendären Wildbestand gibt es nicht mehr. Die Naturschützer fasziniert das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin wegen des unberührten Terrains. Wer hier lebt, mag die Stille, die Entschleunigung und die Chance, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. In dem Film von Gabriele Conrad erzählen ein Landarzt, der den "ganzen Menschen" und nicht nur die Herzrhythmusstörungen seiner Patienten behandelt, ein Revierförster, dem der Wald wichtiger ist als die Jagderfolge, und eine junge Pferdeflüsterin von "ihrer" Schorfheide.

Am 22.08.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
hr: Hessens tropische Schätze
Tropische Regenwälder mit ihren Pflanzen und Tieren, Kakaoplantagen, Palmenhaine - all das gab und gibt es in Hessen. Der Film unternimmt eine Reise zu diesen tropischen Orten mit ihren exotischen Pflanzen, Gewürzen und Tieren, wie Schildkröten, Krokodilen, Tapiren und Riesenschlangen, die vor gut 47 Millionen Jahren hier in Hessen gelebt haben, und den Orten, an denen es auch heute Exotisches aus den heißen Regionen der Welt gibt. Um von Forschern Neues und Spannendes aus tropischer Vergangenheit zu hören, besucht Filmautorin Astrid Dermutz das UNESCO-Weltnaturerbe "Grube Messel".
(Wdh. kommende Nacht 3.10-3.55 Uhr)

Am 23.08.17 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Im Herzen des Balkans - Auf der Suche nach dem Luchs
Fünf große Kastenfallen haben Gjorge Ivanov und seine Kollegen bereits im Mavrovo-Nationalpark aufgestellt, ohne dass sie fündig wurden. Erst die sechste verhilft den mazedonischen Biologen endlich zu einem Balkanluchs. Sie nennen ihn "Marko" und legen ihm ein Halsband mit einem Satellitensender an. Damit erhoffen sie sich Aufschluss über Wanderrouten und Gewohnheiten der größten, aber auch seltensten Katze Europas. Eine Weile lässt der Sender Markos Streifzüge nachvollziehen. Doch dann reißen die GPS-Meldungen plötzlich ab. Gjorge Ivanov gelingt es schließlich, ihn zu finden - und dem Kameramann die allererste Filmaufnahme von einem freilebenden Balkanluchs. Nicht mehr als 100 Balkanluchse gibt es vermutlich nur noch, die meisten von ihnen in den Wäldern Mazedoniens. Im Mavrovo-Nationalpark, nahe der Grenze zu Albanien, betreiben die mazedonischen Wissenschaftler nun Feldforschung - unterstützt von der deutschen Stiftung "EuroNatur" und "KORA" aus der Schweiz.

Am 25.08.17 13:05 - 14:00 Uhr auf
N24: Invasion aus dem Tierreich
Ökosysteme weltweit haben ihre ganz eigenen Regeln. Doch diese kann der Mensch schnell durch eine einzige Unachtsamkeit durcheinanderbringen: So werden verschiedene Tiere von einem zum anderen Ende der Welt transportiert, nisten sich dort ein und breiten sich ungehindert aus. Ob die Tigerpython in den Everglades, gefräßige Stockkröten oder tödliche Bienenschwärme - wo der natürliche Feind fehlt, muss der Mensch eindämmen, was er oftmals selbst verursacht hat.
(Wdh. morgen 9.15-10.05 Uhr)

Am 25.08.17 13:15 - 14:00 Uhr auf
WDR: Überleben - Die Welt entdecken
Extrem nah dran, unvorhersehbar und dramatisch: Die BBC setzt die aufregendsten Geschichten der Tierwelt in dieser Reihe erstklassig in Szene. In der Folge "Die Welt entdecken" dreht sich alles um die Abenteuer und Tragödien von Heranwachsenden wie Polarfüchsen, Tigern, Kolibris und Geparden.

Am 25.08.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Mythos Amazonas - Das Geheimnis der Vielfalt
Ein grüner Ozean, feucht und düster, unzugänglich und bedrohlich. Gewaltige Baumriesen überragen jedes Lebewesen und, unter den üppigen Kronen verborgen, eine Welt voller Gefahren – so erscheint den ersten Europäern der Regenwald am Amazonas lange Zeit. Sie prägen das Bild von der „Grünen Hölle“, in der giftige Tiere und Pflanzen menschlichem Leben feindlich gegenüberstehen. Heute ist bekannt, dass Amazonien ein Wunderwerk der Natur ist. (Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

Am 25.08.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Mythos Amazonas - Das Zusammenspiel der Arten
Der Amazonas Regenwald ist einer der reichsten Lebensräume der Erde. Hier existieren mehr Tier- und Pflanzenarten als irgendwo sonst an Land. Sie gehen ungewöhnliche Allianzen ein und sind auf einzigartige Weise miteinander verbunden. Was spielt sich hinter der grünen Kulisse ab – was ist das Erfolgsgeheimnis des Regenwaldes?

Am 25.08.17 21:45 - 22:30 Uhr auf
phoenix: Mythos Amazonas - Alarm im Regenwald
Der Regenwald ist wichtig für das Weltklima, seine Existenz jedoch bedroht. Die Gier nach wetterbeständigen Tropenhölzern, Ölvorkommen oder Gold gefährdet den Regenwald heute mehr als je zuvor. Riesige Flächen werden Tag für Tag gerodet und abgebrannt. Aber nur zwei Prozent der gerodeten Bäume werden überhaupt weiterverarbeitet und genutzt. Auf den gerodeten Flächen weiden schließlich Rinder, doch der Boden ist so gut wie unfruchtbar und es wächst kaum Gras für die Tiere. Auf der Suche nach Gold bewegen Arbeiter tonnenweise Schlamm und Kies aus den Flussbetten. Quecksilber soll das Edelmetall aus dem Erdreich lösen. Das vergiftet Arbeiter und Flüsse. Inzwischen ist dieses Vorgehen eine ernsthafte Gefahr für die Unterwasserwelt Amazoniens.
(Wdh. morgen 18.45-19.30 Uhr)

Am 25.08.17 22:10 - 23:00 Uhr auf
ARD-alpha: Heinrich Harrer berichtet - Bei den Xingu-Indianern im Mato Grosso
In der brasilianischen Provinz Mato Grosso, im Quellgebiet des etwa 2.000 Kilometer langen Xingu, der in den Amazonas mündet, leben einige Indianerstämme, die erst Ende des 19. Jahrhunderts von dem deutschen Arzt Karl von den Steinen entdeckt wurden. Vor völliger Ausrottung durch Krankheiten und Sklavenjäger wurden sie durch Schaffung eines Indianerschutzgebietes nach der Idee des brasilianischen Generals indianischer Abstammung, Rondon, bewahrt. Um das tägliche Leben der Indianer, ihre Kultur und Religion studieren zu können, besuchte Professor Heinrich Harrer die Stämme der Kalapalos, Jawalapitis und Kamajuras. Diese stammen ihrem Glauben nach von Kwat, der Sonne, ab. Bei der Sendung handelt es sich um eine der ersten farbigen TV-Dokumentationen nach Einführung des Farbfernsehens in Deutschland im Jahre 1967.

Am 26.08.17 06:00 - 06:30 Uhr auf
BR: Ökodetektive - Wie bekämpft man Umweltkriminalität
Luchs, Wolf, Bär und Greifvögel sind in Europa streng geschützte Arten. Nachdem sie noch bis vor 50 Jahren legal gejagt und verfolgt werden durften, waren sie in manchen Ländern fast ausgerottet. Jetzt bemühen sich Staat und Naturschützer mit kostspieligen Programmen um ihre Wiederansiedlung und den Aufbau neuer Populationen. Doch vielerorts werden diese Tiere weiter gejagt und ermordet, trotz drohender Gefängnisstrafe für die Täter. Die Polizei ist machtlos. Deswegen ermitteln Naturschutzverbände auf oft eigene Faust. Das "Xenius"-Team begibt sich auf die Pirsch und ermittelt zusammen mit einem Ökodetektiv. Die Moderatoren Caro Matzko und Gunnar Mergner spüren mit ihm illegale Fallen auf und dokumentieren, wie Greifvogelmörder überführt und dingfest gemacht werden. Doch Vorsicht: Wurde ein Opfer vergiftet, droht auch Gefahr für den, der es findet.

Am 26.08.17 07:45 - 08:00 Uhr auf
SWR: Vom Leben in der Flussaue
Den Bäumen steht das Wasser bis zum Hals. Watvögel suchen nach der entbehrungsreichen Reise aus Afrika auf überfluteten Wiesen nach Würmern und Insekten. Die Flussaue: ein Lebensraum, der geprägt ist durch ständige Wechsel zwischen Trockenheit und Überflutung. Dieser Film entführt den Zuschauer in die bei uns so selten gewordene Welt der Auwälder. Im Donaudelta oder in Ostpolen ist dieser einzigartige Lebensraum noch intakt. Silberweiden und Erlen tolerieren die Feuchtigkeit und bilden direkt am Wasser die Weichholzaue. Hier nisten Reiher und Kormorane, blühen Sumpfschwertlilie und Schwanenblume. In der Hartholzaue stehen vor allem Eichen und Ulmen, die nur kürzere Überflutungen vertragen. Doppelschnepfe, Rotbauchunke, Schwarz- und Weißstorch, unzählige Insektenarten – ihre Existenz ist eng mit der Flussaue verknüpft. Wollen wir sie erhalten, muss Schluss sein mit Begradigungen und Trockenlegungen.

Am 26.08.17 08:00 - 08:15 Uhr auf
SWR: Zwischen Sonnentau und Torfmoos - Überleben im Hochmoor
Mal eiskalt, mal tropisch heiß, mal überschwemmt, dann wieder trocken und kaum Nahrung irgendwo zu finden – Hochmoore stellen einen extremen Lebensraum dar, in dem das Überleben äußerst schwierig ist. Der Sonnentau ist eines der Lebewesen, denen es durch erstaunliche Anpassungen gelungen ist, hier zu überleben. Da der Boden kaum Nährstoffe enthält, besorgt sich der Sonnentau seinen Dünger aus der Luft: Er fängt und verdaut Insekten. Der Wasserschlauch vollbringt dieses Kunststück sogar unter Wasser, wo ihm winzige Krebschen in die Falle gehen. Wollgras und Torfmoos kommen ohne tierische Zusatznahrung aus. Das Torfmoos gilt auch als „Architekt“ des Hochmoors. Seine absterbenden Pflanzenteile bilden Torf und somit immer neues Substrat für andere Pflanzen und Tiere. An den trockeneren Stellen des Moors sonnen sich Kreuzottern, und Birkhähne kämpfen um die Gunst der Weibchen.

Am 26.08.17 08:15 - 08:30 Uhr auf
SWR: Überleben nach dem Sturm
Der Orkan Lothar – Katastrophe oder Chance? Weite Waldflächen wurden von „Lothar“ im Dezember 1999 völlig zerstört. Ein unwiederbringlicher Verlust an intakter Umwelt? Weit gefehlt. Dort, wo die zerstörten Flächen sich selbst überlassen bleiben, regt sich schon bald neues Leben. Arten, denen von den eintönigen Fichten-Monokulturen vorher keine ökologische Nische geboten wurde, haben nun eine Überlebenschance. Der Film beobachtet die Kolonisierung der Sturmwurfflächen durch Amphibien, Insekten und Licht liebende Pflanzen. Auch der Einfluss der neuen Waldstrukturen auf Wildschweine, Rotwild und Beutegreifer wird untersucht. Ein Umdenken in der Forstwirtschaft ist gefordert – nicht nur aus ökologischer, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht. Natürliche Mischwälder haben den Sturm nahezu schadlos überstanden, während die künstlichen Monokulturen ihm zum Opfer fielen. Der Vergleich zu älteren Sturmschäden im Schönbuch zeigt, dass die Natur imstande ist, sich sehr gut selbst zu regenerieren.

Am 26.08.17 08:20 - 09:10 Uhr auf
ZDFneo: Australien – eine unendliche Geschichte
Kein Tier verkörpert die australische Lebensart so wie der Koala. Die Beuteltiere schlafen bis zu 20 Stunden am Tag, Zeit, in der ihr Stoffwechsel auf Sparflamme arbeitet. Sie können es sich leisten, denn ihr Schlafplatz bietet ihnen zugleich genug zu fressen: Koalas ernähren sich ausschließlich von Eukalyptusblättern. An ihren Nahrungslieferanten, den Eukalyptusbaum, haben sich die Koalas über Millionen von Jahren angepasst. Eine erfolgreiche Koevolution – Eukalyptus gibt es auf dem trockenen Kontinent schon seit mindestens 20 Millionen Jahren. Rund 75 Prozent der australischen Wälder sind Eukalyptuswälder. Dabei hat dieser Baum eine im wahrsten Sinne brandgefährliche Eigenschaft: Seine Blätter enthalten ätherische Öle, die im Falle eines Buschfeuers wie ein Brandbeschleuniger wirken. Die leichte Brennbarkeit des Eukalyptus ist für die Städte, die am Rande der Wälder an den Küsten liegen, eine Bedrohung – für den Eukalyptus selbst jedoch ein Überlebensvorteil. Denn im Vergleich zu anderen Pflanzen nimmt er bei einem Brand wenig Schaden und regeneriert sich sehr schnell. Sobald alle konkurrierenden Bäume durch das Feuer vernichtet sind, kann der Eukalyptus ungestört wachsen – ein schlauer Trick der Evolution.

Am 26.08.17 09:10 - 09:50 Uhr auf
ZDFneo: Zugvögel (1/2) - Kundschafter in fernen Welten
Die Dokumentation begleitet unsere Zugvögel in alle Welt - mit atemberaubenden Luftbildern von den Reisen derer, die die "Vogelperspektive" erfunden haben.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 9.50-10.35 Uhr)

Am 26.08.17 13:15 - 14:00 Uhr auf
mdr: Ein Leopard mit kleinen Schwächen
Die ersten Lebenswochen verbringt der kleine, tapsige Leopard Dikeledi im Schatten eines mächtigen Leberwurstbaumes. Seine Mutter, Lehrmeisterin und einzige Gefährtin, weiß, was ein Spitzenräuber im Okavango-Delta können muss, um zu überleben. Sie betreut ihn mit Geduld und großer Fürsorge. Schnell zeigt sich, dass Dikeledi als Leopard nicht gerade ein Naturtalent ist. Er stellt sich oft besonders ungeschickt an, wenn er - neugierig wie alle Katzen - die wundersame Welt ringsum erkundet. Auch nach Monaten beherrscht er die Kunst des Kletterns nicht, wie es sich für einen Leoparden geziemt. Er besitzt wenig Gespür für Balance und den Umgang mit seinen übergroßen Pranken. In einem Alter, da er längst selbst jagen sollte, lässt sich der Schlaks noch immer genüsslich von der Mutter mit Nahrung versorgen. Plötzlich ändert sich alles.

Am 26.08.17 18:45 - 19:30 Uhr auf
BR: Magie der Moore - Bedrohtes Paradies
Während Europa zum Wohl des Klimas die Glühbirne verbietet, bauen seine nördlichen Mitgliedstaaten neue Torfkraftwerke. Auch in Mitteleuropa werden weiterhin Moore, diese gigantischen CO2-Speicher, trockengelegt. Die EU ist, nach Indonesien, Vizeweltmeister bei der Freisetzung klimaschädlicher Treibhausgase aus der Zerstörung von Mooren. Immerhin werden viele abgetorfte Moore wieder vernässt, also "renaturiert". Aber der Heilungsprozess benötigt Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte.

Am 26.08.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
hr: Waschbären - Einwanderer aus Wildwest
Etwa eine halbe Million Waschbären leben heute in Deutschland. Selbst in Großstädten wie Kassel treiben sie ihr Unwesen. Angefangen hat alles mit Pelztierfarmen in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. (Wdh. morgen 6.10-6.55 Uhr)

Am 26.08.17 20:15 - 21:05 Uhr auf
kabel1doku: Mensch und Natur - Lebensraum Wildnis
Unser "Zuhause" verändert sich. Was wir heute als Wildnis bezeichnen, haben wir Menschen tatsächlich über Jahrhunderte mitgestaltet. Dr. Sanjayan Muttulingam zeigt in der heutigen Folge, wie die Zukunft des Zusammenlebens zwischen Mensch und Tier aussehen könnte - und wie beide Seiten davon profitieren können.

Am 26.08.17 21:05 - 22:00 Uhr auf
kabel1doku: David Attenborough - Mein Leben in der Wildnis
David Attenborough blickt zurück auf die spannendsten wissenschaftlichen Entdeckungen unseres Lebens auf der Erde. Wie und wo begann das Leben? Wie bewegen sich Kontinente? Wie kommunizieren Tiere und was steckt hinter ihren Verhaltensweisen?

Am 27.08.17 01:15 - 01:45 Uhr auf
ARD-alpha: Verrückte Natur – warum Artenschutz so kompliziert ist
Warum ist das Erstellen von Wildtierkorridoren so kompliziert? Dass der Schlag eines Schmetterlingsflügels am anderen Ende der Welt einen Sturm auslösen kann, ist ein Klischee. Aber es enthält in seinem Kern eine wichtige Wahrheit: Die Zusammenhänge in der Natur sind sehr viel komplexer als sie auf den ersten Blick scheinen. So sind Lachse schuld daran, wenn Hirsche fast aussterben. Und auf fruchtbaren Böden gedeihen tatsächlich weniger Arten als auf eher kargem Grund.

Am 27.08.17 05:40 - 06:25 Uhr auf
ZDFneo: Im Visier der Grizzly-Giganten
Bären haben Menschen schon immer sehr bewegt. Sie sind kraftvoll und respekteinflößend, wirken auf den Hinterbeinen stehend sehr menschlich. Kein Wunder, dass Bären in Mythen und Märchen eine große Rolle spielen. Auch Tierfilmer Andreas Kieling kann sich dem Bann der Bären nicht entziehen. In Alaska macht er sich auf die Suche nach dem größten Landraubtier der Erde. Obwohl der Bestand der Grizzlybären in Alaska gesichert ist, nahm die Zahl der extrem großen Tiere rapide ab. Solche Bären wurden zuletzt in den Dreißigern erlegt. Trotzdem halten sich noch Gerüchte um einige Riesenbären in abgelegenen Landstrichen, die Buschpiloten oder Indianer gesichtet haben wollen. 1997 gab es endlich einen klaren Nachweis: Goldsucher fanden ein Bärenskelett von geradezu unglaublicher Größe. Das Tier muss aufgerichtet etwa 4,50 Meter gemessen haben und dürfte an die 1300 Kilo schwer gewesen sein. Die Untersuchung des Schädels ergab, dass das Tier vor rund 20 Jahren starb. Die Maße der Knochen sprengten alle Rekorde: Es gibt sie also noch, die Riesen-Grizzlys. Andreas Kieling will den Gerüchten um die Giganten auf den Grund gehen. Mit einem einheimischen Indianer vom Stamm der Athabasken macht er sich auf eine beschwerliche und nicht ungefährliche Expedition durch die abgelegensten Regionen Alaskas.

Am 27.08.17 06:25 - 07:10 Uhr auf
ZDFneo: Auf der Spur der Küstenwölfe – In den Wäldern von British Columbia
Wölfe – die großen Jäger des Nordens. Bisher glaubte man, alles über sie zu wissen. Doch an der Westküste Kanadas leben Wölfe, die bis vor kurzem unentdeckt blieben. Gudrun Pflüger, eine junge Wissenschaftlerin, macht sich in den undurchdringlichen Küstenregenwäldern British Columbias auf die abenteuerliche Suche nach den geheimnisvollen Küstenwölfen und setzt dabei sogar ihr Leben aufs Spiel.

Am 27.08.17 07:50 - 08:35 Uhr auf
ZDFneo: Kielings wildes Afrika
Seit 25 Jahren bereist Andreas Kieling als Tierfilmer die Welt und berichtet von den schönsten Tierparadiesen. In dieser Folge widmet er sich ausschließlich dem afrikanischen Kontinent.

Am 27.08.17 11:35 - 12:20 Uhr auf
ZDFneo: Vorstoß am Orinoco - Humboldts Entdeckungen in Südamerika
1799 startet der junge Alexander von Humboldt zu einer Reise ins Ungewisse. Er will zusammen mit seinem französischen Freund Aimé Bonpland den Orinoco im damals noch unerforschten Regenwald Südamerikas bereisen. Die Forscher kämpfen sich durch die grüne Hölle und sammeln biologische Erkenntnisse in einem Ausmaß, wie es noch nie einer Expedition gelungen ist.

Am 27.08.17 14:10 - 14:55 Uhr auf
arte: Kanada - In den Wäldern der Westküste
Diesmal führt die Reise in die Wälder der kanadischen Provinz British Columbia, eine Region, in der die Zeit vor mehreren Jahrtausenden stehengeblieben zu sein scheint. Die zu den ältesten gemäßigten Regenwaldgebieten der Nordhalbkugel gehörenden Wälder liegen in unberührter Abgeschiedenheit an der Pazifikküste, eingerahmt vom Ozean und dem Küstengebirge. Am Morgen lösen sich die Nebelfelder auf und geben den Blick auf majestätische Landschaften frei, die nach und nach im goldenen Licht der aufgehenden Sonne leuchten. Überall wird gerade im Augenblick der Morgendämmerung deutlich, wie wichtig Wasser und Licht für die Entwicklung des Lebens sind: in den tiefen Fjordtälern, auf den hohen Gipfeln der Berge, an den Flüssen oder am Meer.

Am 27.08.17 16:30 - 17:15 Uhr auf
ARD: Die Rückkehr des Wiedehopfs
Ursprünglich tief aus den Savannen Afrikas kommend, besucht jedes Jahr ein besonders auffälliger Gast die idyllische Weinbauregion am österreichischen Wagram: der Wiedehopf. Doch der unverwechselbare Vogel ist in ganz Europa zur bedrohten Art geworden, seine Population ist - außer in Spanien - stark rückläufig. Seit Manfred Eckenfellner einen Wiedehopfjungvogel aufgezogen hat, sieht er die Rückkehr des Wiedehopfs in das Gebiet des Wagrams als seine Lebensaufgabe. Der Film beweist gefühlvoll und eindrücklich, was engagierter Naturschutz und die Begeisterung eines Einzelnen bewirken können.

Am 27.08.17 19:30 - 20:15 Uhr auf
arte: Kastanien - das Brot der Korsen
Korsika ist berühmt für die Castagniccia - die Region der Kastanienwälder. Seit über 6.000 Jahren säumen die knorrigen Kastanienbäume die Berghänge und gaben den Einwohnern Wohlstand, Eigenständigkeit und Würde. Doch heute haben viele Menschen ihre Dörfer verlassen und nur einige wenige halten mit viel Engagement die alten Traditionen aufrecht und kämpfen darum, der Kastanie ihre einstige Bedeutung wiederzugeben.

Am 27.08.17 21:45 - 22:30 Uhr auf
phoenix: Die Bärenretter von British Columbia
Brian Falconer ist das Gesicht der Stiftung Raincoast. Jahr für Jahr begibt er sich im Great Bear Rainforest in British Columbia auf eine ganz besondere Grizzlyjagd. Sie dient einzig und allein dem Zweck, die von der Regierung zur Jagd freigegeben Tiere nicht zu töten. Die Stiftung Raincoast kauft nach und nach die Jagdrechte auf, um so den Bestand der mächtigen Raubtiere zu schützen. Die Stiftung arbeitet eng mit den Völkern zusammen, die seit Jahrtausenden an Kanadas Westküste siedeln. Die First Nations haben sich zusammengeschlossen und bekämpfen mit friedlichen Mitteln die Großwildjäger, die mit gekauften Jagdlizenzen in ihr angestammtes Land eindringen. ARD-Korrespondent Markus Schmidt und sein Fernsehteam porträtieren den Jäger Brent, der sich vom Häuptling der First Nations, Mike Willy, überzeugen lässt, auf die Trophäenjagd zu verzichten. Eine Geschichte gedreht an der wunderschönen wilden Westküste Kanadas während der Wanderung der Lachse, eine Geschichte, die für den zähen Kampf der First Nations steht, ihre angestammten Landrechte zurückzugewinnen.

Am 28.08.17 20:15 - 21:05 Uhr auf
3sat: Rehbock, ledig, sucht...
Rehe besitzen eine optimale Ausrüstung, um sich vor ihren natürlichen Feinden zu schützen: ihr Fell. Im Sommer und im Winter tragen sie Farben, die sie in ihrer Umgebung tarnen. Auch ihre Körperform ist bestens angepasst an ein verborgenes Leben im Dickicht. Trotzdem müssen sie immer auf der Hut sein. "NETZ NATUR" hat die geheimnisvollen Waldtiere genauer unter die Lupe genommen und berichtet aus dem gefahrenvollen Leben eines Rehs.

Am 28.08.17 21:05 - 22:00 Uhr auf
3sat: Kielings wildes Deutschland (2/2)
Tierfilmer Andreas Kieling reist quer durch Deutschland. Dieses Mal überall dorthin, wo sich die Tierwelt in direkter Nachbarschaft zum Menschen eingenistet hat. Für Tiere und Pflanzen ist Deutschland längst Einwanderungsland: Heute existieren hier 4000 Arten mehr als vor 20 Jahren. Viele von ihnen nutzen geschickt Lebensräume, die die Menschen geschaffen haben. Erstaunlicherweise können sich die wilden Bewohner gerade dort zurückziehen und finden genug zu fressen. Selbst in den Großstädten hat die Artenvielfalt in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen: Füchse, Vögel oder Biber gehören vielerorts zum Stadtbild. Kurios ist zum Beispiel die Situation in Flussabschnitten, wo Kraftwerke ihr Kühlwasser einleiten. Im warmen Wasser tummeln sich Welse von gigantischem Ausmaß. Neben vielen erstaunlichen und positiven Geschichten zieht Andreas Kieling aber auch dort Bilanz, wo die Situation durchaus kritisch ist: Gab es in den 1970er-Jahren noch Millionen Feldhamster in unserer Kulturlandschaft, so sind die Zahlen heute auf nur noch wenige Tausend alarmierend gesunken. Wissenschaftlich geführte Wiederansiedlungsprojekte helfen dem Feldhamster wieder auf die Sprünge - Andreas Kieling und Hündin Cleo erleben mit, wie das funktioniert. Andreas Kielings Resümee nach eineinhalbjähriger Drehzeit: "Deutschland ist eines der schönsten und abwechslungsreichsten Länder der nördlichen Halbkugel, und seine Tier- und Pflanzenwelt verblüfft jeden, der sich nur ein bisschen auf sie einlässt. Es ist durchaus möglich, die Ansprüche einer modernen Industriegesellschaft und die Erholungsbedürfnisse ihrer Menschen mit dem Schutz der Arten und der biologischen Vielfalt in Einklang zu bringen."

Am 29.08.17 05:15 - 06:00 Uhr auf
phoenix: Wenn die Wildnis ruft (2/2) - Keine Angst vor großen Bären
Der Winter hält Einzug in den tiefen Wäldern des Nordens. Wie hält man es in einer Gegend aus, in der es ab Oktober eisig kalt wird und einem die Hand am Straßenschild fest frieren kann? Was treibt deutsche Auswanderer dazu, sich in einer unendlichen Einsamkeit anzusiedeln, die zwar für eine grandiose Schönheit, aber auch für unbekannte Gefahren steht? Wer anfänglich glaubte, zwischen Yukon und Nordpolarmeer eine ruhige Zeit verbringen zu können, musste schnell umdenken. Statt Auto zu fahren, muss man hier lernen, mit einem Motorflugzeug auf einem Schneefeld zu landen, dass man vor Waldbränden auf der Hut sein muss und wie man Schlittenhunde versorgt. Michael Gregor und Jochen Schliessler begleiten Deutsche, die es aus unterschiedlichen Gründen in die Wildnis verschlagen hat. Gerade dann, wenn sie glaubten, die Zivilisation endlich hinter sich gelassen zu haben, holt sie sie wieder ein. Spätestens dann, wenn eine Minengesellschaft plant, das wildromantische Tal, in dem man sich angesiedelt hat, komplett umzugraben.

Am 29.08.17 06:00 - 06:45 Uhr auf
phoenix: Tief im Regenwald (1/2) - Im Bann des Kaimans
Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy begeben sich auf eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden. Schwerer als Bison oder Grizzlybär und genauso lang wie die Salzwasserkrokodile Australiens, ist der Mohrenkaiman ein wahrer Gigant im Regenwald. Bisher weiß die Wissenschaft kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. So ist seine Art inzwischen stark gefährdet. Der Mensch ist der einzige wirkliche Feind dieser Echsen, die sich seit den Zeiten der Dinosaurier unverändert behaupten konnten. Der Oberlauf des Essequibo tief im Hinterland Guyanas ist eine der letzten Regionen, in denen man heute noch Exemplare von mehr als fünf Metern Länge findet. In dieses unwegsame Gebiet haben sich Rainer Bergomaz und Yung Sandy aufgemacht. Bei ihren Begegnungen mit dem Mohrenkaiman erhalten sie einen einmaligen Einblick in das Leben der "Urzeitmonster" und entdecken in ihnen viel mehr als nur unberechenbare Fressmaschinen.

Am 29.08.17 06:45 - 07:30 Uhr auf
phoenix: Tief im Regenwald (2/2) - Auf der Spur der Harpyie
Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy überwinden Stromschnellen, Flüsse und Wasserfälle, klettern auf 50 Meter hohe Bäume, kämpfen sich durch Buschwerk und Lianen, um ein Harpyien-Nest zu finden. Die seltenen Adler leben in den Regenwäldern Südamerikas. Harpyien sind in der Mythologie grausige Luftgeister, halb Vogel, halb Frau. In der Zoologie zählen sie zu den mächtigsten Greifvögeln der Welt. Der Griff ihrer Klauen ist kräftiger als der Biss eines Schäferhundes, ihre Krallen sind länger als die des Grizzlybären. Ihren scharfen Augen entgeht keine Bewegung, und kein anderer Vogel fliegt so lautlos und wendig durch das Geäst der Bäume. Ihre Nester liegen 40 und mehr Meter hoch in den alles überragenden Kapokbäumen. Während ihrer abenteuerlichen Expedition erhalten die beiden Tierfilmer nicht nur faszinierende Einblicke in das Leben der Harpyien, sie finden auch verwunschene Landschaften und begegnen zahlreichen fremdartigen Tieren wie dem Riesengürteltier oder der Tayra, einer in Mittel- und Südamerika lebenden Raubtierart aus der Familie der Marder.

Am 29.08.17 15:00 - 16:00 Uhr auf
ARD-alpha: Der Wald - Die geheime Sprache der Bäume
Warnen Bäume sich bei Gefahr? Stillen Sie ihren Nachwuchs? Haben Sie einen Charakter, sind sie Sturköpfe oder Klassenkasper? Für Förster Peter Wohlleben aus Hümmel in der Eifel steht das außer Frage. Sein Bestseller "Das geheime Leben der Bäume" fasziniert Hunderttausende. Das Buch hat eine ungeahnte neue Waldsehnsucht bei den Deutschen ausgelöst. Ihr gegenüber stehen die Interessen der Forstwirtschaft. Sie will vor allem eines: Profit. Ursprünglichen, naturbelassenen Wald gibt es hierzulande nur noch auf rund zwei Prozent der deutschen Waldfläche. Bis 2020 sollen es fünf Prozent werden, doch das scheint unerreichbar. Ein Waldbesuch mit Peter Wohlleben und der Frage: Was für einen Wald brauchen und wollen wir?
(Wdh. morgen 11.00-12.00 Uhr)

Am 29.08.17 18:15 - 18:45 Uhr auf
NDR: Der Wildblumenretter
Die Farbenvielfalt im Norden wird immer monotoner. Grüne Wiesen dominieren, zur Rapsblüte ein bisschen gelb, nach dem Pfügen bleibt brauner Ackerboden. Für mehr Vielfalt setzt sich der Botaniker Dr. Björn Rickert von der Uni Kiel ein. Gemeinsam mit Gleichgesinnten will er heimischen Wildblumen wieder mehr Fläche geben. Sein Ziel ist es, bis 2020 rund 2.500 Hektar in ein Blütenmeer zu verwandeln. Das ist nicht nur schön für´s Auge, sondern verschafft Hummeln, Wildbienen und Schmetterlingen den dringend benötigten Lebensraum.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)

Am 30.08.17 03:00 - 03:45 Uhr auf
phoenix: Die Bärenretter von British Columbia
Brian Falconer ist das Gesicht der Stiftung Raincoast. Jahr für Jahr begibt er sich im Great Bear Rainforest in British Columbia auf eine ganz besondere Grizzlyjagd. Sie dient einzig und allein dem Zweck, die von der Regierung zur Jagd freigegeben Tiere nicht zu töten. Die Stiftung Raincoast kauft nach und nach die Jagdrechte auf, um so den Bestand der mächtigen Raubtiere zu schützen. Die Stiftung arbeitet eng mit den Völkern zusammen, die seit Jahrtausenden an Kanadas Westküste siedeln. Die First Nations haben sich zusammengeschlossen und bekämpfen mit friedlichen Mitteln die Großwildjäger, die mit gekauften Jagdlizenzen in ihr angestammtes Land eindringen. ARD-Korrespondent Markus Schmidt und sein Fernsehteam porträtieren den Jäger Brent, der sich vom Häuptling der First Nations, Mike Willy, überzeugen lässt, auf die Trophäenjagd zu verzichten. Eine Geschichte gedreht an der wunderschönen wilden Westküste Kanadas während der Wanderung der Lachse, eine Geschichte, die für den zähen Kampf der First Nations steht, ihre angestammten Landrechte zurückzugewinnen.
(Wdh. heute 16.45-17.30 Uhr)

Am 30.08.17 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Raubtiere vor der Haustür - Harzluchse und Heidewölfe
Der Journalist Tim Berendonk wird auf das Thema von rückkehrenden Raubtieren aufmerksam, als 2012 das erste Wolfspaar in Niedersachsen Nachwuchs bekommt. Es ist das am westlichsten zwischen Hamburg und Hannover lebende Wolfsrudel, das keine zehn Kilometer von der A7 entfernt in der Heide jagt. Zusammen mit der Umweltwissenschaftlerin Ulrike Müller recherchiert Tim Berendonk in Deutschland und in Ländern, in denen diese Tiere nie ganz ausgerottet wurden. Die beiden reisen durch Finnland und wollen erfahren, wie dort Landbevölkerung, Rentierzüchter und Jäger mit Wölfen, Luchsen und Bären klarkommen, und wie die großen Raubtiere zunehmend zum Touristenmagneten werden. Ganz anders ist die Situation in Deutschland und Mitteleuropa. Vor 150 bis 200 Jahren sind Wolf, Luchs und Bär vom Menschen ausgerottet worden. Nun kehren sie zurück, nachdem ihr Schutz in der EU gesetzlich verankert worden ist. Sie dringen immer weiter vor, vor allem in den ländlichen Raum. Dort sind die Tiere wie Wolf, Luchs und Bär nicht immer willkommen, etwa wenn sie Schafe auf den Weiden töten. Eine Vielzahl der Hobbyjäger sieht in Wolf, Luchs und Bär eine Konkurrenz bei der Jagd auf heimisches Wild. Dieser Film mit faszinierenden Naturaufnahmen macht die Rückkehr der Raubtiere zu einem Erlebnis und gibt Antworten auf die Frage, wie es sich mit Wölfen, Luchsen und vielleicht auch bald wieder Bären leben lässt.

Am 30.08.17 14:05 - 14:50 Uhr auf
3at: Im Zauber der Wildnis - Yellowstone
Ein Jahr lang reiste ein ZDF-Team hinter die Kulissen des wohl legendärsten Nationalparks der Welt. Das Ergebnis ist die außergewöhnliche Dokumentation „Im Zauber der Wildnis – Yellowstone“. Wir begegnen Menschen, die sich dem Leben mit der Natur verschrieben haben, und begleiten ihren Alltag. Mit ihnen zusammen erleben wir eine der schönsten und wildesten Gegenden der Erde von der Schneeschmelze durch den Indianersommer bis hin zum Wintereinbruch.

Am 30.08.17 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Abenteuer Urwald - Unter Gorillas
Im Nationalpark Dzanga Sangha in der Zentralafrikanischen Republik leben gut 3.000 Westliche Flachlandgorillas. Sie sind die weniger bekannten Verwandten der gut erforschten Berggorillas. Thomas Behrend folgt dem Silberrücken Makumba und seiner Familie viele Monate auf Schritt und Tritt. In diesem "Making of" berichtet der Tierfilmer von seinen beeindruckenden Begegnungen mit den Königen des Dschungels.

Am 30.08.17 14:50 - 15:35 Uhr auf
3at: Andreas Kieling: Mitten im wilden Deutschland (1/5)
Fernab von den Schaubühnen der Politik macht sich der Grenzgänger Andreas Kieling auf eine Wanderschaft quer durch die Bundesrepublik. Entlang des ehemaligen Todesstreifens entdeckt er vergessene Landschaften von atemberaubender Schönheit und faszinierende Menschen, die darin leben. In großen Bildern entsteht eine Momentaufnahme deutscher Natur, die keinen naiven, aber einen frischen und unvoreingenommenen Blick auf das Deutschland von heute wirft. <="" td="">

Am 31.08.17 01:00 - 01:50 Uhr auf
3sat: Die Rückkehr des Wiedehopfs
Ursprünglich tief aus den Savannen Afrikas kommend, besucht jedes Jahr ein besonders auffälliger Gast die idyllische Weinbauregion am österreichischen Wagram: der Wiedehopf. Doch der unverwechselbare Vogel ist in ganz Europa zur bedrohten Art geworden, seine Population ist - außer in Spanien - stark rückläufig. Seit Manfred Eckenfellner einen Wiedehopfjungvogel aufgezogen hat, sieht er die Rückkehr des Wiedehopfs in das Gebiet des Wagrams als seine Lebensaufgabe. Der Film beweist gefühlvoll und eindrücklich, was engagierter Naturschutz und die Begeisterung eines Einzelnen bewirken können.

Am 31.08.17 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Wildes Rumänien - Land der Bären und Wölfe
Im Südosten Europas liegt ein Naturjuwel, das seinesgleichen sucht: Rumänien. Durch seine unzugänglichen Wälder streifen noch Bären und Wölfe, in seinen abgelegenen Dörfern leben die Menschen bis heute im Einklang mit der Natur - vieles erscheint wie aus längst vergangenen Zeiten. Siebenbürgen liegt im Zentrum Rumäniens: Seit etwa 800 Jahren sind hier die Siebenbürger Sachsen zu Hause. Die von Rhein und Mosel stammenden Siebenbürger Sachsen wirtschaften noch heute nach bewährter Tradition, viele sind Selbstversorger: Die meiste Feldarbeit wird von Hand erledigt, Pferde- und Ochsengespanne helfen dabei.

Am 31.08.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Unsere Heimat auf Zeitreise - 300 Millionen Jahre Erdgeschichte (1/2)
Die Entstehungsgeschichte Deutschlands war alles andere als beschaulich. Der spektakuläre Zweiteiler schildert Hunderte Millionen Jahre Erdentwicklung und zeigt zum ersten Mal den Weg unseres Landes durch Raum und Zeit: Urtiere und Riesenfarne, kosmische Katastrophen, Erdplattenbewegungen mit gewaltigen Vulkanausbrüchen, Eiszeiten und schließlich der Mensch - sie alle prägen Landschaft, Tier- und Pflanzenwelt bis heute.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 21.00-21.45 Uhr, Wdh. morgen 13.15-14.00 Uhr)

Am 01.09.17 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Im Reich des Drachen - Magisches Siebengebirge
Das Siebengebirge fasziniert auf vielfältige Art. Das Filmteam begibt sich auf eine spannende Spurensuche in der Naturgeschichte des Siebengebirges. Dem Siebengebirge werden viele Superlative nachgesagt, so etwa gilt es als mythologische Heimat des Siegfried-Drachen, ältestes Naturschutzgebiet Deutschlands mit dem meistbestiegenen Berg Europas, Treffpunkt der Weltpolitik oder Ursprung der "Rheinromantik". Tatsächlich findet sich hier auf engstem Raum von nur 50 Quadratkilometern eine erstaunliche Ansammlung vulkanischer Kegel und Kuppen. Das Siebengebirge bietet auch heute noch einer erstaunlichen Vielfalt von einheimischen und exotischen Pflanzen und Tieren Zuflucht. Das nördliche Mittelrheingebiet gilt als Hotspot der Artenvielfalt in Mitteleuropa. In den "Sieben Bergen" verstecken sich u. a. Kauz und Kröte, Salamander und Schlange, Fledermaus und Feldhase, Rabe und Rothirsch.

Am 01.09.17 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Das Beste aus Expeditionen ins Tierreich
Die Redaktion NDR Naturfilm hat für das 50-jährige Jubiläum im Jahr 2010 aus fünf Jahrzehnten die besten "Expeditionen ins Tierreich"-Sendungen ausgesucht. Herausgekommen ist eine unterhaltsame, dramatische, aber auch überraschende Hitliste von Tierfilmepisoden: die Störche im schleswig-holsteinischen Bergenhusen von 1960, aus dem Geburtsjahr der Reihe, oder der "Hightech-Blick" in den heimischen Wald aus dem Jahr 2009, aufwendige Orchesteraufnahmen für die Reihe "Wilde Heimat", lebensgefährliche Expeditionen in die entlegensten Regionen Russlands, die Tierwelt der Galapagosinseln oder in den Tälern des Harzes. In dieser Hitliste kommentieren Inge Sielmann und zahlreiche Tierfilmer ihre Lieblingssendungen.

Am 01.09.17 14:30 - 14:55 Uhr auf
ARD-alpha: Nüsse für die Eichhörnchen
Eichhörnchen sind die beliebtesten Nagetiere überhaupt. Sie begeistern jung und alt und dürfen au keinem Waldspaziergang fehlen. Anna hilft bei der Erstversorgung von verletzten Tieren, füttert, streichelt, spielt, und baut Gehege. Bei Sabine und ihren Tieren erfährt die Tierreporterin, wie man aktiv Eichhörnchen schützen kann.

Am 01.09.17 16:55 - 17:20 Uhr auf
arte: Was leisten Zoos heute - Artenschutz vor der Haustür
Heimische Tiere zu schützen ist gar nicht so einfach. Denn meistens ist es der ungestörte Lebensraum, der ihnen durch Bauvorhaben oder Landwirtschaft genommen wird. So bedeutet für eine gefährdete Ameisenkolonie schon allein der Bau einer neuen Landstraße schnell das Aus. Obwohl sich viele Menschen sehr für unsere heimischen Arten einsetzen, reicht das leider häufig nicht. So gilt jede sechste Säugetierart in Europa als bedroht. Die beiden "Xenius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner erfahren im Tiergarten Nürnberg, dass sich auch Zoos für die heimischen Tiere einsetzen, und sie lernen verschieden Ansätze kennen, mit denen sie dies tun. Einerseits mit Zuchtprogrammen, in denen bedrohte Arten wie Steinbock oder Bartgeier in Gefangenschaft gezüchtet und anschließend ausgewildert werden; andererseits stellt der Tiergarten selbst für viele Arten bereits einen perfekten Lebensraum dar: für Trauerschnäpper, Hirschkäfer und Laubfrosch. Um diese zu entdecken, brauchen sie allerdings fachkundige Beratung - und viel Geschick!