Fernseh-Tipps rund um Wald und Natur

Am 11.11.19 10:25 - 11:10 Uhr auf

BR: Münchens neue wilde Isar
Die Isar ist die Lebensader Münchens. Durch ein aufwendiges Renaturierungsprojekt, das 2010 abgeschlossen wurde, wurde die Isar auf acht Kilometern wieder zu einem wilden, naturnahen und freien Fluss mitten in der Stadt. Dies führte auch dazu, dass viele der ursprünglichen Tiere und Pflanzen zurückkehrten. Die Flusslandschaft bietet heute wieder neue Lebensräume für Lebewesen und Pflanzen. An den renaturierten Uferbereichen, im Wasser und auf den Deichflächen siedeln sich wieder Tiere und Pflanzen an, die vom Aussterben bedroht sind. Das Filmteam begleitet einige dieser Arten über das Jahr hinweg und zeigt, warum sie zurückkehren konnten, und welche Herausforderungen sie zu bewältigen haben.

Am 11.11.19 10:25 - 11:10 Uhr auf
hr: Wildes Deutschland - Der Teutoburger Wald
Über Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, von Paderborn, Bielefeld bis Osnabrück erstreckt sich auf 150 Kilometern einer der schönsten Wälder Deutschlands - der Teutoburger Wald. Berühmt wurde das deutsche Mittelgebirge durch die Varusschlacht im Jahre 9 n. Chr. Der Cheruskerfürst Hermann besiegte hier das römische Besatzungsheer. Sein Denkmal bei Detmold ist noch heute das bedeutendste Wahrzeichen des Teutoburger Waldes. Im Schatten des Hermanns ist aber auch viel Natur zu finden. Denn der Wald, den die Römer einst fürchteten, ist heute für seine urwüchsige Natur bekannt. Die dichten, hohen Gehölze auf dem Bergkamm sind Heimat von Wildschweinen und Rothirschen, Siebenschläfern und Erdkröten - wertvoller Wald und einzigartiger Lebensraum.

Am 11.11.19 18:30 - 19:20 Uhr auf
arte: Stadt, Land, Fuchs!
Füchse sind wahre Überlebenskünstler, die in allen Regionen der Erde zu Hause sind. Inzwischen sind die klugen Tiere auch in Städten heimisch geworden. So lebt im Berliner Regierungsviertel seit vielen Jahren ein eng verbundener, mehrere Generationen umfassender Fuchs-Clan. Auf dem Land und hoch im Norden weht für Füchse oft ein anderer Wind. Über zwei Jahre lang blieben die beiden Filmemacher Roland Gockel und Rosie Koch den Füchsen in Berlin, Hamburg und an der norddeutschen Küste auf der Spur. Mit Hilfe vieler versteckter Kameras gelang es ihnen, den ebenso schlauen und kamerascheuen Tieren einige Geheimnisse zu entlocken.

Am 11.11.19 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Die Supersinne der Tiere (1/3) - Das absolute Gehör
Es ist eine Reise in die Welt der Töne, vom tiefsten Grummeln über lauteste Rufe bis hin zu Super-Ohren für die höchsten Töne. Die Bandbreite der Geräusche im Tierreich ist unendlich. Ob zu Land, zu Wasser oder in der Luft: die Art, wie die Tiere miteinander kommunizieren ist überlebenswichtig. Doch Töne dienen auch der Orientierung, zum Beispiel bei Fledermäusen, Vögeln oder Insekten. Dr. Helen Czerski ist Physikerin. Sie möchte herausfinden, wie Tiere sich das gewaltige Spektrum von Licht, Gerüchen und Geräuschen zunutze machen. Der Biologe Patrick Aryee untersucht, wie Tiere, deren Sinnesorgane unseren deutlich überlegen sind, ihre Umgebung wahrnehmen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr, Wdh. morgen 7.30-9.00 Uhr)

Am 12.11.19 03:00 - 03:45 Uhr auf
arte: Von Tieren und Hexen - Geheimnisvoller Wald
Die Legende besagt, dass der Wald kurz vor Anbruch des Herbstes verhext und voller Geheimnisse sei. In der Tat ist dies die Zeit, in der einer seiner scheusten Bewohner zu sehen ist: der Hirsch. Alte Sagen schreiben dem König des Waldes mal dämonische Kräfte, mal beneidenswerte Tugenden zu. Vielleicht ist es sein prächtiges Geweih oder seine stattliche Erscheinung, die dem Hirsch die Bewunderung, aber auch die Missgunst der Menschen eingehandelt hat. Die Dokumentation folgt dem König durch den Wald und dringt ein in die Sage um den geflügelten Hirsch Furfur. Auch ein anderer scheuer Einzelgänger macht sich im Hochwald zu schaffen. Für gewöhnlich ist er zu hören, noch bevor er zu sehen ist: der Schwarzspecht. Für seinen künftigen Nachwuchs zimmert dieser im Wald eine Nisthöhle und versucht, den Weibchen mit seinem Talent zu imponieren. Sein Gefieder, schwarz wie der Tod, und seine merkwürdigen Schreie haben den Menschen lange misstrauisch gemacht. So war die Verbindung des Spechts mit der Hexerei nicht mehr weit. Neben dem Schwarzspecht gibt sich ein weiteres Tier große Mühe beim Bau der eigenen Behausung - wenngleich die Baustelle dieses Mal unter der Erde liegt. Der Dachs gräbt den Boden auf und schafft die Erde weg - ständig ist er damit beschäftigt, sein unterirdisches Labyrinth zu vergrößern. Weil der Dachs seinen Bau nur nachts verlässt, vermutete der Mensch hinter seinem nächtlichen Treiben schon im Mittelalter irgendeine Teufelei.
(Wdh. morgen 8.00-8.45 Uhr)

Am 12.11.19 04:30 - 05:15 Uhr auf
phoenix: Wildes Deutschland - Das Alpenvorland
Erst aus der Luft wird deutlich, wie die Gletscher der Eiszeit die heutige Landschaft geprägt haben. Im Dreieck von Ammersee, Murnauer Moos und den Osterseen leben heute zahlreiche seltene, geschützte und in Deutschland nicht alltägliche Tierarten. Sie haben in ehemaligen Gletscherseen, Hochmooren und Wildbächen ihre Heimat gefunden. Auch der seltene und scheue Waldrapp, der lange als Fabeltier galt, ist inzwischen in sein angestammtes Gebiet zurückgekehrt. Der Film begleitet Eisvögel, Wasseramseln, Rohrdommeln und andere Tiere durch die Jahreszeiten im bayerischen Oberland.

Am 12.11.19 05:15 - 06:00 Uhr auf
phoenix: Wildes Deutschland - Der Schwarzwald
Der Schwarzwald ist weltweit bekannt durch Kuckucksuhren und Schwarzwälder Kirschtorte. Doch hat die Region vielmehr zu bieten: In den Bergwäldern steht die Weißtanne, bis zu 60 Meter hoch wird - Europarekord. Ein letzter beeindruckender Baumriese im Nordschwarzwald ist die 230 Jahre alte, sogenannte Großvatertanne, die mit einem Stammumfang von 1,65 Metern und einer Höhe von 45 Metern sämtliche Baumwipfel der Umgebung überragt. Versteckt in lichten Altholzbeständen lebt der Auerhahn. Die extrem scheuen Vögel sind durch die Zerstörung ihres Lebensraumes, den Klimawandel und wachsenden Tourismus akut vom Aussterben bedroht. Seit kurzem schleichen wieder vereinzelt Luchse und Wildkatzen aus den angrenzenden Vogesen und Schweizer Alpen durch den Schwarzwald. Im letzten Jahrhundert hier ausgerottet, kehren die beiden Katzenarten nahezu unbemerkt in ihren angestammten Lebensraum zurück.

Am 12.11.19 06:00 - 06:45 Uhr auf
phoenix: Wildes Deutschland - Der Thüringer Wald
Der Thüriner Wald zieht sich von der Werra im Nordwesten bis zum Frankenwald im Südosten hin. In den dichten, teilweise ursprünglichen Wäldern fühlen sich nicht nur Eichhörnchen und Waschbären wohl. Auch die seltenen Schwarzstörche haben sich hier wieder angesiedelt. Rotmilane bauen in den Kronendächern ihre Nester, und sogar die scheue Wildkatze findet ausreichend Deckung. Im Thüringer Becken, einer der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands, sind Feldhamster noch sehr zahlreich vertreten. Es ist eines der letzten Rückzugsgebiete der vom Aussterben bedrohten Nager in Europa.

Am 12.11.19 09:35 - 10:15 Uhr auf
arte: Von Bäumen und Tieren - Der Leberwurstbaum und das Nilpferd
Zur Trockenzeit legen die Nilpferde im sambischen Luangwa-Tal viele Kilometer zurück, um ihre einzige Nahrungsquelle zu erreichen - den Kigelia, auch Leberwurstbaum genannt. Der Leberwurstbaum ist in der afrikanischen Steppe schon von weitem erkennbar. Er ist eine wichtige Futterquelle für die kleinen und großen Tiere, die am Flussufer leben. Für die Nilpferde ist er in der Trockenzeit sogar überlebenswichtig. Rund um den imposanten Baum liefern sich die Dickhäuter ein erbarmungsloses Kräftemessen, das zur Trockenzeit seinen Höhepunkt erreicht. Wenn der Wasserspiegel sinkt, entstehen schlammige Sümpfe, in denen die Nilpferde steckenbleiben. Dann kämpfen sie mit ihren Artgenossen um einen Platz in den verbleibenden Wasserpfützen. Die sterblichen Überreste der Verlierer werden ans Ufer geschwemmt, wo Löwen und Krokodile schon auf ihr Festmahl warten. Diese winterlichen Auseinandersetzungen vollziehen sich im Schatten des Leberwurstbaums, der für die Nilpferde, aber auch für die Antilopen und Paviane die lebenswichtige Nahrung liefert. Wenn die Vegetation ringsum vertrocknet ist, freuen sich die Grasfresser über die riesigen Früchte und die purpurnen Blüten. Sehr lichtempfindliche Kameras haben die Nilpferde bei ihrer nächtlichen Suche nach den nährstoffreichen und schmackhaften Früchten beobachtet. Bei Tageslicht wird in atemberaubenden Luftaufnahmen das labyrinthische Weggeflecht sichtbar, das die Tiere bei ihrer Nahrungssuche zwischen den majestätischen Bäumen geschaffen haben.

Am 12.11.19 10:15 - 11:00 Uhr auf
arte: Von Bäumen und Tieren - Der Kameldornbaum und der Gepard
Die Kalahari ist eine Trockensavanne im Süden von Südafrika. Dort fallen nur etwa 20 Zentimeter Regen im Jahr, und auch dies nur während der Sommermonate. Am Ende des harten Winters haben die Oryxantilopen, Springböcke und Gnus die letzten Grasbüschel zwischen den roten Sanddünen abgenagt. Sie kehren ans Ufer des ausgetrockneten Flusses zurück, wo nach dem ersten Sommerregen schon ein paar Sprösslinge keimen. Dann kommen auch die Geparde, um Beute zu machen. Sie belauern die Herden aus dem Schatten des Kameldornbaums. Der emblematische Baum ist eine echte Oase in den trockenen Weiten der Kalahari. Seine länglichen Hülsenfrüchte, zarten Blätter und jungen Triebe sind ein willkommener Leckerbissen für Grasfresser wie Oryxantilopen, Springböcke und Giraffen. Mit seiner ausladenden Krone dient der Baum auch als Schattenspender und verhindert, dass die Tiere einen Hitzschlag erleiden. Sein mächtiges Astwerk ist zudem die Heimat zahlreicher Nistvögel. Ohne den Kameldornbaum wäre die Kalahari nur eine weite, dürre Wüste.

Am 12.11.19 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Das Ende der Gletscher
Wissenschaftler prognostizieren, dass unsere Welt in wenigen Jahrzehnten kaum wiederzuerkennen sein wird. Ob in den Alpen, Südamerika oder in den Polarregionen, überall wird es wärmer. Noch bedeckt das Eis weite Teile der Erde. Es ist der Lebensraum von Pinguinen und Seelöwen, See-Elefanten und Albatrossen - sie alle sind Kältespezialisten, die bestens an die eisigen Bedingungen angepasst sind. Auch für den Menschen haben die Eismassen große Bedeutung: Wie eine riesige Wasserpumpe hält das Gebiet der Antarktis die großen Meeresströmungen der Welt in Gang, versorgt uns mit Fisch und über den Golfstrom sogar mit Wärme. Permafrost, ganzjährig gefrorene Erdschichten, verhindert Erdrutsche und Gletscherabflüsse versorgen viele Regionen mit lebenswichtigem Wasser. Auf seinen Forschungsreisen untersucht der argentinische Geologe und Gletscherforscher Jorge Strelin, wie sich die globale Erwärmung auf die riesigen Eismassen auswirkt. Filmautor Uwe Müller geht der Frage nach, was es für das Erscheinungsbild der Erde, für uns Menschen und die Tiere bedeutet, wenn die Gletscher schmelzen.

Am 12.11.19 11:00 - 11:45 Uhr auf
arte: Von Bäumen und Tieren - Der Marulabaum und der Leopard
Der Marulabaum ist wohl der emblematischste Baum des afrikanischen Kontinents. Der hölzerne Riese wächst in den riesigen Steppen des nördlichen Südafrikas sowie an der Südspitze von Botsuana. Seine unverkennbare Silhouette beherrscht eine fast noch unberührte südafrikanische Region. Die Leoparden leben in der abgelegenen Pafuri-Region im Norden des Krüger-Nationalparks sowie im sogenannten Tuli Block zwischen Botsuana, Südafrika und Simbabwe. Das Filmteam hat zwei ausgewählte Leoparden insgesamt 24 Wochen lang fast täglich begleitet. Die Drehtage waren über den ganzen Jahresverlauf verteilt, um die einzigartigsten Momente im Leben des gefleckten Protagonisten festzuhalten. Die Marulabäume gehören zu den wichtigsten Zufluchtsorten der Raubkatzen. Sie haben nur einen Feind, den Elefanten. Die Dickhäuter können die gigantischen Bäume sogar entwurzeln. Während der trockenen Wintermonate reißen sie die schmackhafte Rinde ab und laben sich an dem zarten Holz. Anderen Säugern, Vögeln und Insekten dient der Baobab als Lebensraum oder Futterquelle. Fledermäuse, Bienen und Schwalben nisten in den Hohlräumen seines Stamms, während Antilopen und Paviane von seinen Blüten und Früchten fressen. Zeitrafferaufnahmen und Luftbilder aus ferngesteuerten Hubschraubern zeigen, wie sich der imposante Baum im Jahresverlauf verändert, und erlauben völlig neue Einblicke in die Wunder der afrikanischen Natur.

Am 12.11.19 14:15 - 15:15 Uhr auf
NDR: Im Wald der Engel
Der Ohlsdorfer Friedhof ist alles andere als unbelebt. Er ist eine Oase mitten in der Großstadt Hamburg. Die Luft ist klar, es duftet pflanzlich nach Harz und Blüten, Bienen summen, Vögel singen und zahllose Engel schauen einen wohlwollend an. Und vielleicht ist auch ein Fuchs, ein Reh oder ein Uhu in der Nähe. Der Film zeigt den Friedhof als "Lebensraum". Hier, wo man es kaum vermutet, wächst und gedeiht das Leben in großer Vielfalt.

Am 12.11.19 17:20 - 17:50 Uhr auf
arte: Brasilien - Ein Kanu für die neue Generation
Im Herzen des noch unberührten Amazonas-Urwalds begegnete Fotograf Renato Soares vor 30 Jahren dem Stamm der Yawalapiti. Die Yawalapiti sind Fischer und Bauern, daher dreht sich ihr ganzes Leben um die Natur, die sie reich mit allem beschenkt, was sie zum Leben brauchen. Vor Kurzem überzeugte Renato sie, ein Kanu aus Jatobá-Rinde herzustellen, eine Piroge. Bei dieser Gelegenheit geben die Alten die überlieferten Schiffbautechniken an die Jüngeren weiter, die neugierig und voller Stolz die Traditionen ihrer Gemeinschaft aufrechterhalten. Renato darf dieses außergewöhnliche Ereignis im Leben der Yawalapiti mit der Kamera einfangen.

Am 12.11.19 18:15 - 18:45 Uhr auf
NDR: Der fliegende Helfer
Claus Kuepper hat aus Leidenschaft zum Fliegen sogar den Pilotenschein gemacht, aber besonders fasziniert ihn die Drohnen-Fliegerei. Er hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Jäger, Landwirte, Obstbauern, Förster und Naturschützer benötigen seine Wärmebildkameras um unter anderm Rehkitze vor Mähmaschinen zu retten, Wildschweine in Maisfeldern aufzustöbern oder absterbende Bäume in Wäldern zu identifizieren. Sogar Langzeit-Studien über den Nährstoff-Gehalt von Agrarflächen kann Claus Kuepper anbieten. Sein Drohnen-Geschäft brummt.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)

Am 12.11.19 18:35 - 19:20 Uhr auf
arte: Elefanten hautnah (1/2)
Botsuana - hier leben über 130.000 Afrikanische Elefanten. Die grauen Riesen sind einfühlsam, hilfsbereit und sanftmütig. Dank ihrer zahlreichen erstaunlichen Fähigkeiten sind sie wahre Überlebenskünstler. Wie kommunizieren die Tiere miteinander? Wie schaffen sie es, trotz Hitze und Dürre zielsicher Wasserstellen zu finden? In der zweiteiligen Dokumentation "Elefanten hautnah" nehmen die vielfach ausgezeichneten Tierfilmer Thoralf Grospitz und Jens Westphalen den Zuschauer mit auf eine faszinierende Reise durch das südliche Afrika und zeichnen ein detailliertes Bild vom größten Landsäugetier der Erde.
(Teil 2 morgen 18.30-19.20 Uhr)

Am 12.11.19 20:15 - 21:10 Uhr auf
arte: S.O.S. Amazonas - Apokalypse im Regenwald
Die Bilder der brennenden Amazonaswälder haben in diesem Sommer weltweit für Entsetzen gesorgt. Plötzlich schien die Bedrohung greifbar - die Lunge der Welt brennt, und unisono waren sich Politiker, Publizisten und jedermann einig: Hier muss etwas geschehen. Denn ohne die Amazonasregion hat die Erde ein existenzielles Problem. Der Amazonas ist der wasserreichste Fluss und beheimatet die größte Artenvielfalt weltweit, die Region ist die Heimat vieler indigener Ureinwohner, deren Lebensraum nun massiv bedroht ist. Der Film reflektiert die aktuelle ökologische und humanitäre Katastrophe und sucht nach den Gründen für den desaströsen Umgang mit dem einzigartigen Ökosystem. Gerüst des Films sind die Satellitenbilder des INPE, des brasilianischen Instituts für Weltraumforschung. Der renommierte Wissenschaftler und Institutsleiter Ricardo Galvão war von Brasiliens Präsident Bolsonaro entlassen worden, mit der Begründung, die wissenschaftlichen Daten schadeten dem Image des Landes und seien nicht korrekt. Die Daten zeigen einen drastischen Anstieg der illegalen Abholzung in 2019. Filmemacher Albert Knechtel macht eine Bestandsaufnahme vor Ort: Einmal quer durch Brasilien, von der bolivianischen Grenze bis zum Xingu, durchreist er das derzeitige Krisengebiet und trifft Experten, Kritiker und Betroffene vor Ort, die die Lage einordnen. Gemeinsam mit ihnen schärft er das Bild einer Region, die sich am Scheideweg befindet und deren Zukunft gleichermaßen die der ganzen Welt prägt.

Am 12.11.19 20:15 - 21:00 Uhr auf
WDR: Urwald von morgen - Nationalpark Eifel
Der erste und bislang einzige Nationalpark Nordrhein-Westfalens, südwestlich der Metropole Köln, ist das grüne Herz des Westens und Schauplatz eines wegweisenden Experiments: Auf drei Viertel der Parkfläche wird der ehemalige Wirtschaftswald sich selbst überlassen, die Natur übernimmt Stück für Stück die Hoheit. Tote Bäume werden stehen gelassen, Äste krachen herab und Stämme vermodern am Boden. So entsteht ein Urwald von morgen, der schon jetzt vor allem scheuen Tieren ein einzigartiges Zuhause bietet. Der Film erzählt eine Erfolgsgeschichte des Naturschutzes inmitten einer von Menschen geprägten Umgebung.

Am 13.11.19 05:30 - 06:25 Uhr auf
ServusTV: Papua-Neuguinea - Am Rande der Welt
Nördlich von Australien liegt der Inselstaat Papua-Neuguinea. Der Westen der Inselgruppe gehört zu Indonesien. Die Reise am Rande der Welt beginnt in Port Moresby, der Hauptstadt des Landes. Der Film dokumentiert die verschiedenen Völker der Inseln, ihre Hoffnungen, aber auch Ängste. Eine spannende Reise zur zweitgrößten Insel der Erde - und eine Begegnung mit ihren faszinierenden Bewohnern.

Am 13.11.19 06:40 - 07:05 Uhr auf
arte: Frankreich - Wald von Vincennes
Der Bois de Vincennes, seit dem 9. Jahrhundert Jagdrevier der französischen Könige, ist einer der letzten Überreste der Waldkrone, die das antike Lutetia umgab. Heute erstreckt er sich noch über eine Fläche von mehr als 900 Hektar. Das Schloss Vincennes, eine befestigte königliche Residenz, wurde zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert als Zuflucht der französischen Könige errichtet. Sie sorgten für die Aufforstung des Bois de Vincennes mit Eichen und die Pflege des allmählich zum Landschaftspark umgestalteten Waldes. Wie der mondänere Bois de Boulogne im Westen von Paris wurde auch die Waldlandschaft von Vincennes im 19. Jahrhundert völlig neu entworfen. Wie kam es, dass dieser einst der königlichen Familie vorbehaltene Wald zu einem beliebten Ziel für Ausflügler wurde? Unter Napoleon III. wurde der Wald endgültig zum Naherholungsgebiet: Der Kaiser wollte der "arbeitenden Bevölkerung im Osten von Paris" eine Flaniermöglichkeit schenken.

Am 13.11.19 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Der Wolfspakt
Die Überlieferung erzählt von einer "weißen" Wölfin, die einem Nomadenvolk am Ural einst geholfen haben soll. Der Pakt mit den Wölfen schien die Jahrhunderte zu überdauern. Aber in der postkommunistischen Zeit ist auch in Baschkortostan, dem Land der "weißen" Wölfin, eine berüchtigte neureiche Schicht, die "Neuen Russen", eingefallen. Sie können sich nicht nur alles leisten, sondern suchen in ihrem Übermut ständig nach Möglichkeiten, ihre Abenteuerlust und Dekadenz auszuleben. Der neueste Wintertrend ist Großwildjagd. Da hat man die teuersten und besten Jagdgewehre, besitzt die größten und schnellsten Skijets und rast damit über die weiten schneebedeckten Ebenen und Täler des Urals. Bevorzugtes Ziel sind Wölfe. Von Rücksicht oder Einsicht in ökologische Zusammenhänge sind diese Jäger weit entfernt. Heute sind am Ural nicht mehr die Menschen, sondern die Wölfe in Not. Der Pakt scheint vergessen. Doch dann taucht wieder eine "weiße" Wölfin auf.

Am 13.11.19 17:40 - 18:30 Uhr auf
arte: Kanada - Dirt McComber, der letzte Mohikaner
Dirt McComber lebt im Mohawk-Gebiet von Kahnawake in der Nähe von Montreal, Kanada. Er ist einer der letzten in seiner Gemeinde, der die traditionelle Lebensweise der Mohawk fortsetzt. Der Film zeichnet das Porträt eines Mannes, der versucht, seine Freiheit zu bewahren.

Am 13.11.19 18:15 - 18:45 Uhr auf
NDR: Der größte Parkfriedhof der Welt - Ohlsdorf
Der Friedhof im Hamburger Stadtteil Ohlsdorf ist ein Ort der Superlative: Auf einer Fläche größer als der Staat Monaco ist der größte Parkfriedhof der Welt ein einzigartiges Refugium für Pflanzen und Tiere in der Großstadt: Hier leben Uhus, seltene Baumfalken, verschiedene Fledermausarten, Rehe und Füchse. Den Mikrokosmos Friedhof Ohlsdorf in Betrieb zu halten, ist für Gärtner, Friedhofsbetreuer, "Grüfteteams" und andere Helfer jeden Tag eine neue Herausforderung: 300 Mitarbeitende kümmern sich um die Pflege der Anlage, die Organisation der Begräbnisse, den Erhalt der zahlreichen Grabstätten und Denkmäler.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)

Am 13.11.19 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Wildes Österreich - Vom Bergbach zur Donau
Moderner Massentourismus hat Gipfel und Grate erschlossen und Österreich als "Skination" zur internationalen Marke gemacht. Vieles, was wie urtümliche Natur wirkt, wurde bereits vor langer Zeit vom Menschen geprägt. Dennoch gibt es sie, die wilden, unberührten Orte mit einer Tierwelt, die ihresgleichen sucht. Die zweite Folge von "Wildes Österreich" führt die Zuschauer in Märchenwälder und zu den Granitriesen der Alpen, zu rauschenden Gebirgsbächen und in die Auwälder entlang der ruhig dahinfließenden Donau.

Am 13.11.19 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Zugvögel (1/2)
Warum nehmen Zugvögel Jahr für Jahr die Strapazen eines langen Fluges auf sich? Der Dokumentarfilm begleitet Zugvögel mit atemberaubenden Luftbildern von ihren Reisen aus der "Vogelperspektive" im Dienste der Wissenschaft. Der Kamera-Helikopter überquert mit Störchen gemeinsam die gefährliche Straße von Gibraltar und begleitet sie in der Luft bis nach Tansania und Kenia. Die Dokumentation "Zugvögel" begleitet Jungstorch Borni auf seiner ersten langen Reise nach Afrika. Allein - lange vor seinen Eltern - zieht Borni mit seinen drei Geschwistern Richtung Süden, eine gefährliche Reise mit zahlreichen abenteuerlichen Etappen. Doch Zugvögel leben gefährlich, der Vogelzug war schon immer eine Frage des Überlebens. Von 20 Milliarden Singvögeln weltweit sterben inzwischen jedes Jahr zehn Milliarden. Die meisten Vögel, die wir aus unseren Gärten kennen, ziehen über unsere Köpfe hinweg, wenn wir schlafen. Welche Gefahren ihnen im Schutz der Dunkelheit dennoch drohen, macht eine Animation der nächtlichen Massenwanderung sichtbar. Peter Berthold, Deutschlands Guru unter den Vogelforschern: "Meine persönliche Prognose ist, dass wir, wenn die Klimaerwärmung so weiter geht wie jetzt, in 100 Jahren bei uns keine Zugvögel mehr haben."
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 21.45 Uhr, Wdh. morgen 7.00-8.45 Uhr)

Am 13.11.19 21:15 - 21:45 Uhr auf
rbb: Die Waldklasse - Lernen unter freiem Himmel
Können Grundschüler tatsächlich im Wald genauso viel lernen wie im Klassenzimmer? Die staatliche Conrad-Grundschule in Berlin-Wannsee wagt seit zwei Jahren ein ungewöhnliches Schulexperiment: Anstatt den ganzen Tag im vollen Klassenraum zu hocken, verbringen die Schüler die längste Zeit des Tages im Wald - bei Wind und Wetter. Mathe und Deutsch kommen einfach mit. Während sich in normalen Grundschulen 26 Kinder in zu enge Klassenräume quetschen, startet die Waldklasse ihren Unterrichtstag im Wald. Nicht nur ihr Lernort ist ungewöhnlich, auch ihre Zusammensetzung: Rund ein Drittel der Schüler*innen hat einen deutlich erhöhten Förderbedarf. Für diese Kinder ist stundenlanges Stillsitzen aufgrund von geistigen Behinderungen oder emotionalen Störungen Stress. Die Ruhe des Waldes, die frische Luft und der Freiraum sollen ihnen helfen, trotz ihrer Einschränkungen eine Chance auf eine erfolgreiche Schulbildung zu bekommen. Die Conrad-Schule ist keineswegs eine privilegierte Privatschule, sondern eine ganz normale staatliche Grundschule. Außer regenfester Kleidung zahlen die Eltern der Waldklasse nichts dafür. Aber wie lernt man im Wald lesen, schreiben, rechnen? Und warum haben die Lehrer*innen und Erzieher*innen keine Angst, dass ihre Schützlinge im Wald verschwinden? Der Film begleitet die deutschlandweit einzige Waldklasse bei ihrem Modellprojekt und zeigt, wie Inklusion und moderne Pädagogik auch an staatlichen Schulen möglich ist.
(Wdh. morgen 14.00-14.30 Uhr)

Am 13.11.19 22:00 - 22:45 Uhr auf
rbb: Wildes Japan (1/2)
Es gibt ein Japan jenseits von Tokio: Das Kaiserreich kann mit atemberaubenden Landschaften und seltenen Tieren wie dem Riesensalamander oder dem Mandschurenkranich aufwarten. In den Japanischen Alpen auf der Hauptinsel Honshu leben Makaken. Keine andere Affenart hat sich so weit in den kalten Norden vorgewagt wie sie. Im Tiefschnee ist die Futtersuche für die Primaten mit dem dicken Fell mühsam, aber sie tollen gern im Schnee herum. Ganz im Norden liegt die Insel Hokkaido. Wilder und kälter kann es in Japan nicht sein: Während sich der Winter auf Honshu langsam verabschiedet, herrschen auf Hokkaido noch sibirische Temperaturen. Zu dieser unwirtlichen Zeit beginnen die seltenen Mandschurenkraniche ihre extravaganten Balztänze, große Gruppen von Riesenseeadlern gehen zwischen den Eisschollen am Meer auf Fischfang. Das Ende des Winters symbolisiert die Kirschblüte. Halb Japan ist dann auf den Beinen und begrüßt mit Picknicks im Park das Frühjahr. Dann ist auch die Zeit des Reispflanzens und des traditionellen Stierkampfes gekommen, eine Art Sumo-Ringen für tonnenschwere Bullen. Die wertvollen Tiere kommen dabei nicht zu Schaden.

Am 14.11.19 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Zwischen Hirschen und Kanonen
Seit mehr als 60 Jahren ist der Übungsplatz in Grafenwöhr für die Öffentlichkeit gesperrt. Davon profitieren viele Tiere und Pflanzen, die in Bayern auf der Roten Liste bedrohter Arten stehen - nicht trotz, sondern wegen des militärischen Betriebs. Sogar Fisch- und Seeadler sind hier zu Hause. Auch die Liste seltener Amphibien und Reptilien ist lang. Vom Aussterben bedrohte Fledermausarten suchen in verlassenen Bunkern Unterschlupf, Braunkehlchen und Bachstelzen brüten in ausrangierten Panzern. Wo tonnenschwere Panzer rollen, bleiben Einflüsse auf die Natur nicht aus. Bis zu 80 Zentimeter tief graben sich die Ketten in den Boden, reißen die Bodennarbe auf und halten die Pflanzendecke kurz. Doch gerade davon profitieren einzelne Arten, sogenannte Pionierarten. Die Gelbbauchunke etwa freut sich über die immer neu entstehenden kleinen Tümpel und Feuchtlöcher. Und gerade in der "Impact Area", wo ständig Geschosse einschlagen, gedeiht der Sonnentau, der anderswo gegen wuchskräftige Pflanzen keine Chance hat. Auch das Rotwild verhält sich im Übungsplatz anders als außerhalb. Hier zeigt sich das ursprüngliche Steppentier tatsächlich noch am Tage, während es im Rest von Bayern zum Nacht- und Waldtier geworden ist.

Am 14.11.19 17:15 - 18:00 Uhr auf
3sat: Die Wildnis Malaysias
Die feuchten Regenwälder, mangrovengesäumten Küsten und die tropischen Gewässer Malaysias sind reich an einer faszinierenden Tierwelt. Der Film stellt die Fauna Malaysias vor. Sie reicht von Weberameisen und Schlammspringern über Flughunde und Languren bis hin zu Korallenriffen mit ihrem unvergleichlichen Artenreichtum. Perfekte Tarnung ist für viele Arten ein Garant zum Überleben. "Wandelnde Blätter" etwa ahmen Pflanzen nach. Die Gespensterschrecke zum Beispiel hat die Form eines Blatts. Doch nicht nur im Aussehen imitiert dieses Tier ein Blatt: Es bewegt sich auch - genau wie ein Blatt - nur im Wind.

Am 14.11.19 18:00 - 18:30 Uhr auf
3sat: Die Wildnis Myanmars
Myanmar, das Land der Goldenen Pagoden, hat auch eine reiche Flora und Fauna. Die urtümlichen Waldgebiete bieten viele Tierarten wie Bärenmakaken, Brillenlanguren und Tapiren einen Lebensraum. Der Inle-See wird landschaftlich genutzt, die Bauern legen immer mehr schwimmende Inseln an - Matten aus Schilf, die mit Erde angeschüttet und mit langen Stangen im Seegrund verankert werden. Die Inseln dienen als Felder und Gärten. Der See wurde zur Touristenattraktion - mit dem Nachteil, dass die Abwässer der vielen Hotels und Restaurants ungeklärt in den See geleitet werden und zum Tod dieses einmaligen Ökosystems führen könnten.

Am 14.11.19 18:30 - 19:20 Uhr auf
arte: Die schönsten Nationalparks - Borneos wilde Elefanten
Durch den malaysischen Bundesstaat Sabah im Norden Borneos fließt der Fluss Kinabatangan. 560 Kilometer windet er sich durch Dschungel und Mangrovenwälder. Dort leben Orang-Utans, Elefanten, Krokodile und Nasenaffen. Aber die Artenvielfalt ist bedroht: Immer mehr Regenwald muss Palmöl-Plantagen weichen. Auf der Suche nach Nahrung durchqueren Wildtiere immer häufiger bewohnte Gebiete. Nicht nur für sie, sondern auch für die Menschen dort ist das mit Gefahren verbunden. Tierärztin Laura Benedict von der Wildlife Rescue Unit kümmert sich deshalb intensiv darum, Elefanten schonend zu fangen und sie in unbewohnte Gebiete umzusiedeln - ein äußerst aufregender Job. Auch die Rangerin Mislin kämpft um das Überleben der Wildtiere. Seit 20 Jahren verbringt sie im Auftrag der Naturschutzorganisation Hutan (zu Deutsch "Wald") fast jeden Tag im Dschungel und beobachtet insbesondere die Orang-Utans. Ihre Analysen sind die Grundlage für eine gezielte Aufforstung des Regenwaldes. Viele Menschen am Kinabatangan leben vom Fischfang. Auch Sharim Abdulla, dessen Familie seit Generationen schon Reusen im seichten Uferwasser auslegt, um Süßwassergarnelen zu fangen. Das ist mittlerweile ein extrem gefährliches Unterfangen - denn die unter Naturschutz stehenden Krokodile haben sich stark vermehrt und greifen immer öfter Fischer an. Die Dokumentation zeigt, wie die Menschen am Kinabatangan auf ganz unterschiedliche Weise im Regenwald leben und versuchen, dieses einzigartige Naturparadies zu retten. Sie wollen beweisen, dass Naturschutz und Wohlstand auch in Malaysia sehr wohl vereinbar sind.

Am 15.11.19 07:15 - 08:00 Uhr auf
arte: Die letzten Krokodile Venezuelas
Das Orinoco-Krokodil gehört zu den größten, aber kaum erforschten Tieren Südamerikas. Nur wenig haben Wissenschaftler bis heute über die bis zu sechs Meter langen Tiere in Erfahrung gebracht. Bald könnte es zu spät sein, denn der Bestand der Tiere in seinen beiden Heimatländern Venezuela und Kolumbien nimmt weiter ab, obwohl sie offiziell unter Schutz stehen. Auf der El Hato Masaguaral Ranch in Venezuela werden Jungtiere gezüchtet und aufgezogen, bis sie erwachsen genug sind, um in der Wildnis zu überleben. "360o Geo Reportage" hat den Krokodil-Kindergarten besucht.

Am 15.11.19 08:00 - 08:45 Uhr auf
arte: Vipern - Giftige Grazien
Giftschlangen sind weit verbreitet, aber nicht alle sind gleichermaßen gefährlich. In dieser Dokumentation werden drei besonders gefährliche Vipernarten vorgestellt und miteinander verglichen. Sie zeigt, wie diese Schlangen ihre Beute jagen und mit welchen Strategien sie sich an ihren jeweiligen Lebensraum angepasst haben, sei es in New Mexico, Westafrika oder auf der Arabischen Halbinsel. Tief in den Wäldern Westafrikas lebt die Gabunviper. Keine andere Schlange hat so lange Giftzähne und greift ihre Opfer so schnell an. Ihre Tarnung im Laub des Unterholzes ist perfekt. Und genau das ist ihr größter Trumpf: Sie schleicht sich ganz langsam an und schlägt dann blitzschnell zu.

Am 15.11.19 08:40 - 09:10 Uhr auf
WDR: Klima, Insta, Pillepalle: Hat die Politik das Internet verstanden?
Die Schulstreiks von Fridays for Future, die Artikel-13-Proteste und dann das Video von Rezo "Die Zerstörung der CDU" - mit keinem dieser Ereignisse ist die Politik souverän umgegangen. Schon gar nicht im Internet. Die Online-Community schien die Parteien vor sich herzutreiben. Christian Lindner appellierte an die FFF-AktivistInnen, die Politik den Profis zu überlassen. Annegret Kramp-Karrenbauer erntete Häme und Empörung, als sie versucht hat, Rezos Video als Meinungsmache zu brandmarken. Den Nutzern auf Augenhöhe begegnen? Fehlanzeige. Aber haben die Parteien diese Blamage-Serie als Weckruf verstanden? Und ganz besonders: Haben die Politikerinnen und Politiker mittlerweile gelernt, wie man mit jungen Menschen spricht?

Am 15.11.19 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Raubtiere vor der Haustür - Harzluchse und Heidewölfe
Der Journalist Tim Berendonk wird auf das Thema von rückkehrenden Raubtieren aufmerksam, als 2012 das erste Wolfspaar in Niedersachsen Nachwuchs bekommt. Es ist das am westlichsten zwischen Hamburg und Hannover lebende Wolfsrudel, das keine zehn Kilometer von der A7 entfernt in der Heide jagt. Zusammen mit der Umweltwissenschaftlerin Ulrike Müller recherchiert Tim Berendonk in Deutschland und in Ländern, in denen diese Tiere nie ganz ausgerottet wurden. Die beiden reisen durch Finnland und wollen erfahren, wie dort Landbevölkerung, Rentierzüchter und Jäger mit Wölfen, Luchsen und Bären klarkommen, und wie die großen Raubtiere zunehmend zum Touristenmagneten werden. Ganz anders ist die Situation in Deutschland und Mitteleuropa. Vor 150 bis 200 Jahren sind Wolf, Luchs und Bär vom Menschen ausgerottet worden. Nun kehren sie zurück, nachdem ihr Schutz in der EU gesetzlich verankert worden ist. Sie dringen immer weiter vor, vor allem in den ländlichen Raum. Dort sind die Tiere wie Wolf, Luchs und Bär nicht immer willkommen, etwa wenn sie Schafe auf den Weiden töten. Eine Vielzahl der Hobbyjäger sieht in Wolf, Luchs und Bär eine Konkurrenz bei der Jagd auf heimisches Wild. Mit faszinierenden Naturaufnahmen macht Filmautor Holger Vogt die Rückkehr der Raubtiere zu einem Erlebnis und gibt Antworten auf die Frage, wie es sich mit Wölfen, Luchsen und vielleicht auch bald wieder Bären leben lässt.

Am 15.11.19 11:55 - 12:40 Uhr auf
WDR: Urwald von morgen - Nationalpark Eifel
Der erste und bislang einzige Nationalpark Nordrhein-Westfalens, südwestlich der Metropole Köln, ist das grüne Herz des Westens und Schauplatz eines wegweisenden Experiments: Auf drei Viertel der Parkfläche wird der ehemalige Wirtschaftswald sich selbst überlassen, die Natur übernimmt Stück für Stück die Hoheit. Tote Bäume werden stehen gelassen, Äste krachen herab und Stämme vermodern am Boden. So entsteht ein Urwald von morgen, der schon jetzt vor allem scheuen Tieren ein einzigartiges Zuhause bietet. Der Film erzählt eine Erfolgsgeschichte des Naturschutzes inmitten einer von Menschen geprägten Umgebung.

Am 15.11.19 17:40 - 18:30 Uhr auf
arte: Kamtschatka - Ein Winter bei den Ewenken
Im Winter 2018 brachen der amerikanische Regisseur Mike Magidson und die französische Anthropologin Nastassja Martin in die Region Kamtschatka auf, um einen Film über die Ewenken im Wald von Itscha zu drehen. Nach einer langen Reise auf dem Motorschlitten verbrachten sie eineinhalb Monate bei Daria und ihren zwei Söhnen in einem Jägercamp namens Twaian - fernab von allen befahrbaren Pisten und Kommunikationsmitteln. Der Film erzählt von dieser abenteuerlichen Erfahrung und von dem Versuch, die "wiedererlangte Freiheit" zu teilen, die Daria und ihrer Familie so teuer ist: das Gefühl, nach der Fremdsteuerung durch das Sowjetregime und dem heraufziehenden, ultraliberalen Kapitalismus in der Einsamkeit der Natur wieder zu sich selbst zu finden. Der Zuschauer wird mitgenommen auf eine sehr persönliche Reise in die eisigen Wälder Kamtschatkas, Wahlheimat einer Handvoll "Widerständler", die dem Druck der postsowjetischen Gesellschaft und ihrer wachsenden Instabilität zu entfliehen suchen.

Am 15.11.19 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Die geheime Welt der Pflanzen - Die Eroberer der Welt
Die biologischen Besonderheiten der Pflanzen ermöglichen es ihnen, alle natürlichen Umgebungen auf der Erde zu erobern - ob Wüste oder Eis, in den Städten oder in den Moorgebieten. Damit diese Kolonisation gelingt, bergen die Pflanzen außergewöhnliche Strategien in sich, allen voran die Verführung der Menschen: Wir bringen Pflanzen mit in unsere Städte und planen sogar in Zukunft, Städte komplett aus ihnen zu errichten.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

Am 15.11.19 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Die geheime Welt der Pflanzen - Das organische Netz
Die heutige Wissenschaft enthüllt beeindruckende Charakteristika unserer grünen Nachbarn. Pflanzen können riechen, hören, sprechen und schmecken - kurz: Sie kommunizieren. Sie haben kein Gehirn oder Nervensystem, interagieren dennoch ständig mit der Umwelt - ob es Warnsignale sind oder das Imitieren der Erscheinung weiblicher Insekten. Ihre Signale sind ähnlich zu den menschlichen Hormonen, somit verständigen sie sich.
(Wdh. morgen 18.00-18.45 Uhr)

Am 15.11.19 21:45 - 22:30 Uhr auf
phoenix: Die geheime Welt der Pflanzen - Superkräfte und Weltrekorde
Alle Lebensformen haben Überlebensstrategien entwickelt. Der älteste Baum der Welt ist fast 5000 Jahre alt, der höchste übertrifft die Freiheitsstatue. Wie schaffen sie es, so zu leben? Etwa zehn Milliarden Tonnen an Holz werden jährlich von der Natur geschaffen. Auch wenn Pflanzen das große Handicap haben, dass sie vor ihren Feinden nicht weglaufen können, haben sie auf der Erde wahrhafte Superkräfte entwickelt.
(Wdh. morgen 18.45-19.30 Uhr)

Am 15.11.19 22:30 - 23:00 Uhr auf
phoenix: Die Wächter der Bäume - Waldschutz mit Weitsicht
Der deutsche Wald wurde besungen, beschrieben, durchwandert. Seit Jahrhunderten ist er Sehnsuchtsort, Mythos, Identitätssymbol und - Holzlieferant. Doch oft wird mehr Holz gerodet, als nachwachsen kann. Dabei müssen sich wirtschaftliche Nutzung des Waldes und Nachhaltigkeit nicht ausschließen. "plan b" zeigt, wie es geht. Der Film erhielt den Heinz Sielmann-Filmpreis 2019. Die Heinz Sielmann-Stiftung zeichnet alljährlich die besten Naturfilme zum Thema Artenschutz und Artenvielfalt aus.
(Wdh. morgen 19.30-20.00 Uhr)