Fernseh-Tipps rund um Wald und Natur

Am 26.01.21 10:35 - 11:20 Uhr auf
hr: Böhmen - Land der hundert Teiche
Entlang der Moldau, südlich der "Goldenen Stadt" Prag, liegt ein verstecktes Mosaik von Seen und Teichen, Wiesen und Wäldern: Böhmen - ein einmaliges Tierparadies im Herzen Europas. Der Reiz dieser Landschaft wurde maßgeblich vom Menschen geprägt, als im Mittelalter begonnen wurde, die unzugänglichen Sümpfe und Moore im Oberlauf der Moldau in eine Teichlandschaft umzuwandeln. Heute ist diese Teichlandschaft UNESCO-Biosphärenreservat. Und sie ist ein außergewöhnliches Beispiel dafür, wie Mensch und Natur in Harmonie miteinander existieren können.

Am 26.01.21 13:20 - 14:15 Uhr auf
3sat: Die Magie des Leoparden
Die "Magie des Leoparden" lockt jährlich hunderttausende Besucher aus aller Welt nach Südafrika. Der Safari-Tourismus floriert wie nie zuvor und sorgt für das Entstehen von "Boomtowns". Viele Menschen leben zumindest indirekt von der Anziehungskraft der Wildnis. Der Film zeigt die Verbindungen zwischen Luxustourismus, Umwelt- und Wildtierschutz, sozialer Gerechtigkeit und "Empowerment" als "Modell der afrikanischen Renaissance".
(Wdh. kommende Nacht 5.15-5.55 Uhr)

Am 26.01.21 14:45 - 15:30 Uhr auf
BR: Wildes Russland - Sibirien
Fernab der Metropolen Moskau und St. Petersburg offenbart sich eine ursprüngliche Welt mit rauen Gipfeln und endloser Weite, ungezähmten Flüssen und einer unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt. Die Folge führt nach Sibirien. Eine riesige Wildnis im Herzen Russlands, wo die Kälte dominiert - das ist Sibirien. Jenseits des Urals gelegen, umfasst Sibirien rund zehn Prozent der gesamten Landmasse der Erde. Keine Frage, dass es sich um ein Land der Superlative handelt: riesige Temperaturschwankungen um etwa 80 Grad, die widerstandsfähigsten Tiere unseres Planeten und der tiefste und älteste See der Welt.

Am 26.01.21 15:50 - 16:45 Uhr auf
3sat: Südafrika - Harte Zeiten für Löwen und Geparde
Großkatzen wie Löwen und Geparde sind die Ikonen Afrikas. Doch ihr Bestand ist heute stark gefährdet. Der Film zeigt, was in Südafrika unternommen wird, um die Tiere zu retten. Das Filmteam besucht mehrere Schutzgebiete in Südafrika, um so Einblicke in die heutigen Erfordernisse von Naturschutz und Wildlife-Management zu geben. Zweifelsfrei zählen "Big Cats" wie Löwen und Geparde zu den beliebtesten Wildtieren. Sie wurden tausendfach in Naturfilmen porträtiert, im Ökotourismus gelten sie als Publikumsmagnet.
(Wdh. kommende Nacht 4.25-5.15 Uhr)

Am 26.01.21 16:45 - 17:35 Uhr auf
3sat: Im Reich der Königselefanten
Das Tembe-Wildreservat gilt als Zufluchtsort der letzten Giganten: Elefantenbullen mit gewaltigen Stoßzähnen. Das 300 Quadratkilometer große Reservat wurde vom König der Tembe begründet. Der "Tembe Elephant Park" im Nordosten Südafrikas an der Grenze zu Mosambik soll aber nicht nur den "Königselefanten" Schutz, sondern auch der lokalen Bevölkerung eine Lebensgrundlage bieten. Mit Jobs im Ökotourismus trägt das Projekt zur Armutsbekämpfung bei. Der "Tembe Elephant Park" gilt als die afrikanische Heimat der letzten Giganten.
(Wdh. kommende Nacht 3.30-4.25 Uhr)

Am 26.01.21 17:35 - 18:30 Uhr auf
3sat: Juwel der Elefantenküste
3280 Quadratkilometer am Meer mit Elefanten, Nashörnern, Büffeln, Löwen und Leoparden: der südafrikanische Nationalpark "Isimangaliso", in der Sprache der Zulus schlicht "Wunder". Der Küstenstreifen wurde 1999 zum ersten UNESCO-Weltnaturerbe Südafrikas erklärt. "Isimangaliso" bietet mit seinen ausgedehnten Feuchtgebieten, Sumpflandschaften, Savannen und Küstenwäldern eine unvergleichliche Biodiversität mit entsprechender Artenvielfalt. Elefanten kommen hier bis an die Meeresufer. Und Kleinstädte wie St. Lucia werden nachts immer wieder von Nilpferden besucht, die schon mal eine Tankstelle als Hippo-Toilette benutzen.
(Wdh. kommende Nacht 2.40-3.30 Uhr)

Am 26.01.21 19:15 - 19:30 Uhr auf
ARD-alpha: Klimawandel in Deutschland
Die Fakten zu den globalen Eckdaten des Klimawandels liegen seit Jahrzehnten auf dem Tisch. Aber was wissen wir über die regionalen Auswirkungen bei uns in Deutschland? Um diese Fragen beantworten zu können, werden unter anderem Sedimentkerne aus einem See in Mecklenburg-Vorpommern untersucht. Das Wissen über die Veränderungen der letzten 10.000 Jahre kann helfen, die Zukunft besser abschätzen zu können.
(Wdh. morgen 16.45-17.00 Uhr)

Am 26.01.21 19:40 - 20:15 Uhr auf
arte: Sibirien taut auf
Der Klimawandel sorgt in Russlands Teilrepublik Jakutien für tiefe Einschnitte im Leben der Einwohner. Denn steigende Temperaturen lassen den bislang gefrorenen Permafrost-Boden im Rekordtempo auftauen. Immer mehr Jakuten müssen ihre Häuser und Dörfer verlassen. Schaffen es die Menschen, sich auf die Veränderungen in ihrer Heimat einzustellen?
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)

Am 27.01.21 03:25 - 04:10 Uhr auf
ARD: Winterwelten
Der Winter ist eine Zeit voller Gegensätze. Neuschnee umhüllt Berge und Täler mit einem weißen Schleier und verzaubert das Land auf märchenhafte Weise. Glitzernde Eisskulpturen entstehen wie zerbrechliche Kunstwerke aus Kälte und Wasser. Und wenn die Sonne scheint, funkelt die Welt plötzlich in einem ganz neuen Licht. Für viele Tiere beginnt jedoch eine Zeit der Entbehrungen und ein täglicher Kampf ums Überleben. Ob Fuchs, Maus, Wildschwein, Hirsch, Eichhörnchen oder Vogel - jeder versucht auf seine Weise dem Hunger und der Kälte zu trotzen.

Am 27.01.21 05:15 - 06:00 Uhr auf
ZDFneo: Sieben Kontinente - Ein Planet - Australien
Der Kontinent Australien, der auch Landmassen des heutigen Ozeanien umfasst, driftete vor Millionen Jahren nach Süden in die Abgeschiedenheit. Hier leben die sonderbarsten und prächtigsten Tiere, getrennt vom Rest der Welt. Über 70 Prozent von Australien ist heute trockenes Land. In der sonnigen, verbrannten roten Mitte regieren Reptilien die Wüste. Doch im Norden dieses Inselkontinents liegt Daintree, einer der ältesten tropischen Wälder der Erde – Rückzugsgebiet eines Boten aus der Dinosaurier-Zeit, des Kasuars. Dieser Laufvogel wird bis zu 1,80 Meter groß und gilt als stark gefährdet. Vater Kasuar sichert das Überleben, indem er seine kleinen gestreiften Küken streng umsorgt und beschützt. Im Landesinneren steckt der Kontinent voller weiterer Überraschungen.

Am 27.01.21 05:30 - 05:45 Uhr auf
SWR: Tiere und Pflanzen - Vögel im Winter
Lange Frostperioden, dicke Schneeschichten - im Winter herrschen keine rosigen Zeiten für Vögel. Nur schwer kommen sie an natürliche Nahrung. Viele Vögel nehmen vor dem Winter Reißaus und ziehen in wärmere Gefilde. Amseln, Drosseln, Meisen, Finken und Spechte sind härter im Nehmen - sie gehören zu den sogenannten "Standvögeln", die der Kälte trotzen. Doch zieht es sie im Winter aus den Wäldern und Feldern in die Nähe menschlicher Behausungen. Dort kommen sie dank Meisenknödel und gut gefüllter Futterhäuschen auf ihre Kosten. Ist das Füttern der Vögel im Winter sinnvoller Naturschutz oder ein unsinniger Eingriff in das natürliche Gleichgewicht? Auch diese Frage versucht der Film zu beantworten.

Am 27.01.21 05:45 - 06:00 Uhr auf
SWR: Tiere und Pflanzen - Lebensraum Bannwald
Ob Monokultur oder Mischwald aus Laub- und Nadelbäumen - Wälder werden bewirtschaftet. Auf weniger als einem Prozent der Waldfläche ist das anders: im Bannwald. Hier greifen Menschen nicht ein. Aus umgefallenen und zersetzten Bäumen wächst neues Leben. Der Wald verjüngt sich natürlich. Das Zusammenspiel zwischen Pflanzen, Tieren, Bakterien und Pilzen funktioniert. Es gibt keinen Abfall oder Müll. Was auch entsteht, es wird gebraucht. Pflanzen wandeln die Energie der Sonne um und wachsen. Tiere fressen Pflanzen oder andere Tiere. Wenn Pflanzen und Tiere absterben, werden sie zersetzt. Dafür sind Millionen Kleinlebewesen und Bakterien zuständig. Auch Pilze gehören zur "zersetzenden Gesellschaft". Produzenten, Konsumenten und Destruenten arbeiten in der Recyclinganlage Bannwald optimal zusammen. Die Doku beschreibt die Pflanzen und Tiere im Lebensraum Bannwald und macht deutlich, weshalb Wirtschaftswälder, die aus gleichartigen und gleichaltrigen Bäumen bestehen, empfindlich auf Naturereignisse reagieren.

Am 27.01.21 05:55 - 06:20 Uhr auf
3sat: Faszination Fluss - Der Tagliamento
Der Tagliamento ist der letzte wilde Fluss in den Alpen. Ungezähmt bricht er sich durch die schroffen Berge im Nordosten Italiens und durch die friulanische Tiefebene bis zur Adria-Mündung. Die Inseln in seinem Flussbett und die Wälder an seinen Ufern gelten als die artenreichsten Ökosysteme Europas. Die Dokumentation führt entlang des Tagliamento und eröffnet ein tieferes Verständnis für die ökologischen Zusammenhänge zwischen Mensch und Fluss.

Am 27.01.21 14:45 - 15:30 Uhr auf
BR: Hollywoods schlaue Füchse
Durch Industrieansiedlungen sowie Straßen- und Wohnungsbau im einstigen Naturparadies Kalifornien wird der Kitfuchs zunehmend aus seiner Heimat verdrängt. Die katzengroßen Raubtiere aus der Familie der Füchse standen deshalb kurz vor der Ausrottung - doch sie haben ein neues Refugium gefunden: In der Traumfabrik Hollywood, nur wenige Meter von der menschlichen Zivilisation entfernt, haben sich bereits 400 Kitfüchse niedergelassen.
(Wdh. kommende Nacht 4.20-5.10 Uhr)

Am 27.01.21 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: Wildes Sri Lanka
Der Leopard ist der „König von Sri Lanka“ - aber auch er ist den Gesetzen der Natur unterworfen. Sri Lanka erlebt ZWEI Monsune pro Jahr. Doch zwischen den Regenzeiten herrscht Dürre - um diese zu überbrücken, legten Menschen vor mehr als 1500 Jahren große Wasserreservoirs an. Die künstlichen Seen sind bis heute lebenswichtig für Sri Lankas Tierwelt. Hier kommt es jedes Jahr zur größten bekannten Ansammlung wilder Elefanten weltweit.
(Wdh. morgen 9.30-10.30 Uhr)

Am 27.01.21 20:15 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Die Rhön
Als das Land der offenen Fernen wird die Rhön oft bezeichnet, und das ist sie wie kein anderes Mittelgebirge in Deutschland. Das Biosphärenreservat Rhön im Dreiländereck Bayern, Hessen und Thüringen beheimatet Schwarzstörche in urigen Buchenwäldern, Kathedralen von Basaltfelsen, Moore und eiszeitliche Blockschutthalden, Uhus und Wiesenweihen, ebenso Borstgrasrasen und Bergwiesen mit Arnika und Türkenbund, traditionelle Mähwiesen mit Wachtelkönig und Birkhuhn und nicht zuletzt orchideenreiche Kalkmagerrasen voller Schmetterlinge und Raritäten wie der Berghexe.
(Wdh. morgen 18.30-20.00 Uhr)

Am 27.01.21 21:00 - 21:45 Uhr auf
NDR: Wildschweine - Dicke Schwarte, kluger Kopf
Kaum ein heimisches Wildtier ist so intelligent und anpassungsfähig, hat eine so feine Nase, ein so gutes Gehör und einen so ausgeprägten Familiensinn wie das Wildschwein. Vor allem aber sind sie lernfähig und deshalb die heimlichen Herrscher des Waldes. Der Film begleitet die klugen Tiere durch das Jahr und gibt spannende und amüsante Einblicke in das tägliche Leben der kräftigen Borstentiere.
(Wdh. kommende Nacht 6.35-7.20 Uhr)

Am 28.01.21 02:05 - 02:55 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem
Diese Männer brauchen Nerven wie Drahtseile, denn ihr Job gehört zu den härtesten und gefährlichsten der Welt. Egal, ob sie mit Axt und Packesel in unzugängliche Sumpfregionen ziehen, mit schwerem Gerät ganze Tundra-Wälder abholzen, oder besonders gewaltige Baumriesen für den Helikopter-Transport fällen - die Lebensgefahr ist ihr ständiger Begleiter. Sie schuften unter sengender Sonne oder bei eisigen Temperaturen - wohl wissend, dass kaum ein anderer Beruf eine so hohe Todesrate hat. Wer hier bestehen will, muss aber nicht nur ein ganzer Kerl sein, sondern auch ein Team-Player, der gemeinsam mit seinen Kollegen die schwierigsten Herausforderungen meistert. Diese Dokumentarserie zeigt kernige Urgesteine, Familien, die seit Generationen im Holzfäller-Geschäft sind, und mutige Draufgänger - echte Typen, die sich im Kampf gegen die Natur von nichts aufhalten lassen.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 3.50 Uhr)

Am 28.01.21 07:00 - 07:30 Uhr auf
ZDFinfo: Wie viel Grün braucht der Blaue Planet?
Weltweit Bäume pflanzen, und schon ist das Klima gerettet. Eine schöne Vision, doch so einfach ist es leider nicht. Müssen zuerst die Bäume gerettet werden, bevor sie das Klima retten können? Professor Harald Lesch geht der Frage nach und zeigt aktuelle Forschungen, die unsere Landschaften verändern könnten, sowie überraschende Möglichkeiten, Kohlendioxid dauerhaft aus der Atmosphäre zu entfernen.

Am 28.01.21 07:30 - 08:00 Uhr auf
ZDFinfo: Dürre Zeiten - Der Kampf ums Wasser
Experten sind sich sicher, dass wir auch in Zukunft mit Dürrezeiten in Deutschland rechnen müssen. Die Niederschlagsmengen gingen in den letzten zehn Jahren tendenziell zurück. Allerdings hat die jährliche Regenmenge laut Wetteraufzeichnungen in den letzten 140 Jahren im Durchschnitt sogar zugenommen. Wie erklärt sich dieser Widerspruch: Gemittelt über viele Jahre mehr Regen und trotzdem eine Tendenz zu mehr Dürre? Untersuchungen zeigen: Bei gleicher Regenmenge ist die Bodenfeuchte unterschiedlich: abhängig vom Bodentyp, der Vegetation und der Temperatur. Und noch etwas ist für die Dürresituation von Bedeutung: die Klimaerwärmung. Im Vergleich zu den 1960er-Jahren startet die Vegetationsphase im Frühling etwa zehn Tage früher und dauert länger. So brauchen die Pflanzen über das Jahr mehr Wasser. Durch die größere Verdunstung bei höheren Temperaturen steigt der Bedarf zusätzlich. Und: Zwar ist die Regenmenge in Deutschland im jährlichen Durchschnitt gestiegen, aber nicht gleichmäßig über das Jahr verteilt: Während es im Sommer weniger regnet, gibt es im Herbst und insbesondere im Winter mehr Niederschläge. Alles zusammengenommen erklärt, warum besonders im Sommer die Dürregefahr steigt. Steigende Durchschnittstemperaturen durch Klimawandel und die Verschiebung der Regenverteilung vom Sommer in den Winter erhöhen die Gefahr von Dürre. Mit Dürresituationen wie in den Sommern von 2018 und 2019 werden wir in Zukunft deshalb häufiger rechnen müssen.

Am 28.01.21 07:50 - 08:35 Uhr auf
arte: Yukons Grizzlys
Ein mächtiger Berg, tief im eisigen Nordwesten Kanadas, ist die Heimat der jungen Bärin Sophie. Der Film erzählt die bemerkenswerte Geschichte, wie aus dem unerfahrenen Grizzlyweibchen eine hingebungsvolle Mutter wird. Dank ihrer Ausdauer und des einzigartigen Nahrungsreichtums eines ganz besonderen Flusses, schafft sie es, sich gegen alle Widrigkeiten zu behaupten. In dieser unberührten und unbarmherzigen Eiswildnis im hohen Norden Kanadas zieht die junge Mutter erfolgreich zwei Junge groß und führt sie durch das schwierigste Jahr ihres Lebens.

Am 28.01.21 08:00 - 08:30 Uhr auf
ZDFinfo: Wirbelstürme - Monster auf Abwegen
In den vergangenen zwei Jahren richteten Ausläufer von Hurricanes auch in Europa schwere Schäden an. Ein Trend, der sich vielleicht fortsetzt: Tropische Warmluft dehnt sich weiter aus. Auswirkungen der Erderwärmung sind ein Grund, weshalb Hurricanes leichter Richtung Europa abgelenkt werden. Müssen wir uns bald auf eine europäische Wirbelsturmsaison einstellen? Harald Lesch auf den Spuren der Monsterstürme.

Am 28.01.21 08:30 - 09:15 Uhr auf
ZDFinfo: SOS Amazonas - Apokalypse im Regenwald
Flammen haben diesen Sommer in verheerendem Ausmaß die Amazonasregenwälder Brasiliens heimgesucht. Hauptursache für die Brände scheinen die von Menschen verursachten Brandrodungen zu sein. Die seit Monaten andauernde Dürre begünstigt die Situation. Wenn die grüne Lunge der Erde brennt, schrecken nicht nur Experten und internationale Politiker auf. Denn der Schutz des weltweit einzigartigen Ökosystems ist von existenzieller Bedeutung. Der Film untersucht die aktuelle ökologische und humanitäre Katastrophe der Amazonasregion.

Am 28.01.21 10:35 - 11:20 Uhr auf
hr: Adler, Bären, Lachse in Alaska
Adler, Bären und Lachse sind die Stars des Films. Von seinem Blockhaus in Alaska ist der Naturfilmer Horst Kliem im Herbst und Winter immer wieder durch die Wildnis gezogen, um Tiere zu beobachten. Es sind ihm viele schöne Szenen und Verhaltensstudien gelungen, die er auf seine persönliche Weise kommentiert.

Am 28.01.21 14:45 - 15:30 Uhr auf
BR: Wilde Schweiz
Grandiose Bergkulissen, vor denen der Steinbock auftritt. Bunte Bergwiesen und verzauberte Winterwälder. Bilder, die viele mit der Schweiz verbinden. Doch das kleine Land hat mehr zu bieten. Hier entspringen vier von Europas größten Flüssen, liegen über 1.400 Seen und erstreckt sich der größte und längste Gletscher der Alpen.

Am 28.01.21 20:15 - 21:00 Uhr auf
3sat: Neue Wildnis in Deutschland
Nur 0,6 Prozent der Fläche Deutschlands ist Wildnis. Um zu erreichen, was sich die Bundesregierung mit ihrer Biodiversitätsstrategie für 2020 vorgenommen hat, fehlen rund 5000 Quadratkilometer. Deutschland ist eine mächtige Industrienation. Nahezu jeder Quadratmeter des Landes wurde umgegraben oder bebaut. Kann es hier überhaupt neue Wildnis geben? Für ursprüngliche Natur ist kaum noch Platz zwischen Infrastruktur-, Siedlungs- und Agrarflächen. Die häufigste natürliche Vegetationsform Mitteleuropas ist Wald. Und noch immer ist rund ein Drittel Deutschlands von Wald bedeckt. Ökologisch wertvoll sind jedoch nur kleine Bereiche. Meist stehen Bäume derselben Art und gleichen Alters in Reih und Glied, ohne Unterwuchs oder natürliche Dynamik. Nur wenige Tier- und Pflanzenarten können solche Wirtschaftswälder als Lebensraum nutzen. In einem Wald wildes Wachstum zuzulassen - das ist ein gewaltiger Schritt, den die Deutschen erst wieder lernen müssen. Kann man tatsächlich Wildnis neu erschaffen? Wie geht das, und ab wann gilt eine Fläche tatsächlich als Wildnis?

Am 28.01.21 21:00 - 22:00 Uhr auf
3sat: scobel - Die Illusion von Natur
Natur ist Lebensraum für Pflanzen, Tiere und Menschen. Der Schutz von Habitaten steht in direktem Zusammenhang mit Biodiversität. Wir befinden uns mitten im größten Artensterben aller Zeiten, was für die Spezies Mensch längst zur Existenzbedrohung geworden ist. Die Vorgabe der EU lautet, dass bis 2020 wenigstens zwei Prozent unseres Landes naturbelassene Fläche bleiben soll. Doch selbst davon ist Deutschland aktuell meilenweit entfernt. 2015 hatte die EU-Kommission ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet, weil Deutschland viele seiner Fauna-Flora-Habitate nicht unter Schutz gestellt hatte.
Gleichzeitig zeigen Deutsche mit dem Finger auf Brasilien und fordern den völligen Erhalt des Regenwaldes - während in Deutschland selbst täglich eine Fläche nach der anderen bebaut und damit versiegelt wird. Das führt zur Frage, was Natur jenseits romantisierender Vorstellungen und des Missverständnisses von Natur als besonders schöner Kulturlandschaft wirklich ist und weshalb sie so dringend gebraucht wird. Was "naturbelassen" tatsächlich bedeutet, was dafür zu tun ist und in welchen Zeiträumen man dabei denken und handeln muss, darüber diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen.

Am 29.01.21 07:20 - 08:20 Uhr auf
WDR: Canada's National Parks
In "Canada's National Parks" besuchen wir zehn der schönsten und beeindruckendsten Parks des Landes: den Kluane-Nationalpark, mit seinem riesigen Gletscher-Eisfeld; den Gwaii Haanas-Nationalpark mit seiner jahrhundertealten indigenen Kultur; den Wapusk-Nationalpark, in dem die weltweit meisten Eisbären geboren werden; den Banff-Nationalpark; den Riding Mountain-Nationalpark mit seiner riesigen Schwarzbärenpopulation; den Wood Buffalo-Nationalpark mit der größten wilden Bisonherde der Erde; den Mingan Archipelago-Nationalpark; den Kejimkujik-Nationalpark; den Gros Morne-Nationalpark und den Grasslands-Nationalpark.

Am 29.01.21 07:30 - 07:55 Uhr auf
ARD-alpha: Bei den Orang-Utans
Der Tierfilmer Felix Heidinger berichtet von den Orang Utans auf Borneo. Immer noch werden dort junge Orang Utans gefangen und verkauft. Denn sie werden gern als Haustiere gehalten. Das ist zwar in Indonesien per Gesetz verboten, aber es geschieht trotzdem. Wenn die Polizei solche Tiere findet, werden sie beschlagnahmt. Wenn die befreiten Orang Utans Glück haben, kommen sie in die Affenschule zu Willi Smits. Der Tierforscher übt mit ihnen, wie sie wieder wilde Affen werden. Wenn er sie nach erfolgreicher Schulzeit in die Wildnis entläßt, sollen sie dort überleben können. Die jungen Orang Utans müssen z.B. lernen, wie sie sich Schlafnester bauen und Nahrung finden.

Am 29.01.21 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Spione im Tierreich (1/3)
Mehr als 30 verschiedene Roboter mischen sich mit Minikameras unter die Tiere. Die Zuschauer sehen sich mitten in Rudeln, Herden oder Familien. Die Undercoveragenten finden Erstaunliches aus dem Privatleben der wilden Zeitgenossen heraus. Die technischen Wunderwerke imitieren Aussehen, Duft und Verhalten so genau, dass sie von den meisten Tieren nicht behelligt, von vielen sogar akzeptiert werden. Dadurch bekommen die Kameras tatsächlich Hautkontakt. Näher geht es nicht.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 22.30 Uhr, Wdh. morgen 17.15-19.30 Uhr)

Am 29.01.21 22:30 - 23:00 Uhr auf
phoenix: Die Hüter vom Krüger-Nationalpark
Rendani Nethengwe ist einer der erfahrensten Ranger im südafrikanischen Krüger-Nationalpark und für den Schutz der Tiere in jeder Hinsicht verantwortlich. Er hält eine blutige Patrone in seiner Hand, die er gerade aus dem leblosen Elefantenkörper herausgeschnitten hat. "Es ist traurig. Wilderer zerstören die Zukunft unseres Landes. Die Tiere sind unser Kapital, sie bringen Touristen und damit Geld ins Land", sagt er. Nethengwe ist mal im Kampf gegen die Wilderer im Einsatz, mal mit dem Tierarzt Peter Buss unterwegs. Und der ist sehr besorgt um die Elefanten im Park. Denn er hat in den Blutproben eines toten Tieres den menschlichen Tuberkuloseerreger entdeckt. Das könnte eine große Bedrohung für die Elefanten sein. Er nimmt nun regelmäßig Blutproben von den Tieren. Zu den seltensten Tieren im Krüger-Nationalpark aber gehören die Wildhunde. Eine gute Nachricht, mittlerweile gibt es wieder eine richtig große Gruppe dort. Antoine Marchal ist Zoologe und hat aus vielen Einzelgängertieren eine neue Gruppe zusammengestellt.
(Wdh. morgen 19.30-20.00 Uhr)