Fernseh-Tipps rund um Wald und Natur

Am 28.01.20 03:00 - 03:45 Uhr auf
arte: Der unsichtbare Puma - Ein Besucher in Frankreichs Wäldern?
In Südfrankreich trieb sich vor 250 Jahren ein berüchtigtes Untier herum: die Bestie von Gévaudan. Heute kursiert erneut ein Gerücht: Ein Puma soll an den steilen Hängen des Mont Mouchet hausen. Bruno Loisel kennt sich mit Pumas aus. Seit über 20 Jahren folgt der Tierfotograf den Spuren dieser Raubkatzen und dokumentiert sie in ihrem natürlichen Lebensraum. Da diese Geschichte die Beziehung zwischen Mensch und Wildnis reflektiert und die Sichtung eines Pumas ein äußerst seltenes Erlebnis ist, begibt sich Bruno in Frankreich und Kanada auf die Suche nach der vermeintlichen neuen "Bestie von Gévaudan".

Am 28.01.20 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Expedition Neuguinea - Pythons und Paradiesvögel
Auf Neuguinea haben mächtige Vulkane Gebirgsketten und zerklüftete Täler geschaffen. Wo riesige Urwaldkrokodile in den Flüssen lauern und zauberhafte Paradiesvögel zu Hause sind, liegt das Ziel dieser außergewöhnlichen Expedition: Mit einem internationalen Team reist die deutsche Fotografin Ulla Lohmann zum Mount Bosavi, einem erloschenen Vulkan. Am Fuße des Kraters entdecken die Wissenschaftler und Kameraleute unzählige Tiere und Lebensformen aus einer fremden Welt. Im ersten Teil der dreiteiligen Reihe über Neuguinea durchforsten die Expeditionsmitglieder den Regenwald in der Umgebung ihres Basiscamps, das am Ufer eines reißenden Flusslaufs liegt. Vom Froschexperten bis zum Insektenforscher - allen im Team geht es darum, die riesige Artenvielfalt in diesem so gut wie unbekannten Areal zu erkunden. Gleichzeitig bricht Kletterexperte Steve Backshell zu einem unerschlossenen Höhlensystem auf der Nachbarinsel Neubritannien auf.

Am 28.01.20 11:45 - 12:15 Uhr auf
arte: Kamerun - Der schmerzlindernde Baum
Am Ende des Jahres 2013 machte ein französisch-kamerunisches Team eine schier unglaubliche Entdeckung. Ein in Laboren entwickelter schmerzlindernder Wirkstoff existiert bereits in der Natur, und zwar in den Wurzeln eines Baumes, des Afrikanischen Pfirsichs. Die Völker im Norden Kameruns kennen diese Medizin seit jeher. Eine Tagesreise von Yaoundé entfernt liegt ein Tikari-Dorf. Dort trifft Bernard Fontanille den traditionellen Heiler Gaston Amoa. Dieser weiß sehr gut um die heilende Wirkung des Afrikanischen Pfirsichs, den er Ntwo'o nennt. Für die Tikari und die benachbarten Pygmäen ist der Baum von zentraler Bedeutung, da die Heilkräfte der Pflanze sich in ihrem beschwerlichen Alltag als sehr nützlich erweisen.

Am 28.01.20 14:30 - 15:00 Uhr auf
ARD-alpha: Gift im Wald - Kampf gegen die toxischen Raupen
Der Eichenprozessionsspinner breitet sich aus. Seine giftigen Brennhaare können schwere allergische Reaktionen auslösen. Und die Raupen können die Eichenbestände ganzer Wälder kahlfressen. Deshalb werden Schädlinge wie der Eichenprozessionsspinner in Ausnahmefällen großflächig mit Insektiziden behandelt. Doch dieses Verfahren ist umstritten. Die "Xenius"-Moderatoren Carolin und Gunnar helfen, die extrem giftigen Raupen-Nester des Eichenprozessionsspinners abzusaugen und erfahren, wie man sich richtig schützt.

Am 28.01.20 16:00 - 16:30 Uhr auf
phoenix: Risiko Lawinen - Klimawandel in den Alpen
Lawinenabhänge in den Alpen mit tödlichen Folgen sind immer wieder Thema in den Nachrichten. Wie verändert der Klimawandel das Lawinenrisiko? Werden es mehr? Sind sie gefährlicher, unvorhersehbarer? Wissenschaftler und Experten stehen vor einer neuen Herausforderung, um Leben zu schützen. Noch liefert die Forschung keine eindeutigen Ergebnisse, doch klar ist: Werden Lawinen unvorhersehbarer, steigt das Risiko und die Zahl der Opfer. Seit 2019 untersuchen Wissenschaftler in Davos am SLF, dem "Institut für Schnee- und Lawinenforschung", wie sich Häufigkeit und Art von Lawinen durch den Klimawandel verändern.

Am 28.01.20 16:05 - 16:50 Uhr auf
arte: Australien - In den Wäldern der Koalas
Die großen Eukalyptuswälder im Osten Australiens sind das Reich der Koalas. Eigentlich sind 'Australiens Teddys' eher als gemütliche Tiere bekannt - doch in der Paarungszeit werden Koalamännchen plötzlich zu rastlosen Draufgängern, die den Weibchen und Rivalen in ihrem Revier das Leben schwer machen. Eindrucksvolle Aufnahmen beweisen: Während der Brunft geht es hoch her im Koalawald.

Am 28.01.20 17:50 - 18:30 Uhr auf
arte: Wildnis am Lago Maggiore
Der Lago Maggiore - seit ein paar Jahren haben Touristen den oberitalienischen See wieder als Ziel entdeckt. Die Reichen und Schönen tummeln sich an Strandpromenaden, besuchen schicke Hotels oder legen mit ihren Jachten in den neu gebauten Häfen an. Nur ein paar Kilometer nördlich vom Seeufer liegt eine andere Welt: das Val Grande mit seinem gleichnamigen Nationalpark. Von Menschen vor Jahrzehnten verlassen, haben sich dort Wald und Wildnis wieder ungehindert ausbreiten können.

Am 28.01.20 18:15 - 18:45 Uhr auf
NDR: Der vergessene Wald - Hamburgs letzte Wildnis
Gleich neben Autobahn, Containern, Logistikhallen und Industrie wächst am südlichen Rand des Hamburger Hafens ein märchenhaft verwunschener Wald. Es ist ein Laubwald mit 20 verschiedenen Baumarten und darunter ein Dschungel aus üppiger Bodenvegetation, völlig wild, ohne Wege und Pfade. Ein vergessener Wald, der 60 Jahre lang von allein auf einem Spülfeld ohne menschlichen Einfluss gewachsen ist. Heute eine fast unberührte Wildnis! Als im Sommer 2019 bekannt wurde, dass dieser wilde Wald mit seinen mehr als 20.000 Bäumen im Herbst für den Bau von Logistikhallen gerodet werden soll, bildeten Bürgerinnen und Bürger aus den nahen Stadtteilen spontan die Klimaschutzinitiative Vollhöfner Wald, die seither den Erhalt dieser wilden Natur einfordert. Hamburgs Politiker waren und sind im Vorwahlkampf und haben daraufhin ein Moratorium angeboten mit einem Aufschub mindestens bis zur Wahl im Februar 2020. Im Herbst 2019 bauten junge Aktivisten plötzlich ein Baumhaus wie im berühmten Hambacher Wald. Der Hamburger Senat ordnete sofort die polizeiliche Räumung an. Und der Wald wurde danach für alle Bürgerinnen und Bürger gesperrt. Betreten verboten. "NaturNah" zeigt den wilden Wald und beobachtet die Menschen, die sich schützend vor ihn stellen und hoffen, dass diese kleine Wildnis am Ende doch erhalten bleibt.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)

Am 28.01.20 18:30 - 19:20 Uhr auf
arte: Lungau - Wildnis im Herzen der Tauern
Umrahmt von den Bergen der Gurktaler Alpen sowie den mächtigen Gipfeln der Hohen und Niederen Tauern bildet der Lungau Salzburgs südöstlichste Region. Die Dokumentation führt in die faszinierende Welt dieser naturnahen Berg- und Tallandschaften und öffnet den Blick für eine weitgehend unberührte Natur - und für Tiergeschichten, die unseren Augen sonst meist verborgen bleiben. Das Ergebnis ist eine Liebesgeschichte: eine Naturdokumentation, die tief in die geheimnisvolle Welt der fünf großen Täler des Lungaus eintaucht.

Am 28.01.20 19:45 - 19:50 Uhr auf
ARD: Selbst ist der Pilz
Der Pollenflug ist nicht nur für das Überleben der Pflanzen essenziell. Auch Pilze verbreiten ihre Sporen durch die Lüfte. Wie sie das im windstillen Wald schaffen - Thomas D klärt auf, bei "Wissen vor acht - Natur".

Am 28.01.20 20:15 - 21:45 Uhr auf
arte: Megafeuer - Der Planet brennt
Überall in der Welt werden Wälder von riesigen Feuern verschlungen. 350 Millionen Hektar - also eine Fläche, die sechsmal so groß ist wie Frankreich - fallen jährlich den Flammen zum Opfer. Im australischen New South Wales wird man den seit Monaten lodernden Buschfeuern nicht mehr Herr. Heftig wütende Waldbrände gigantischen Ausmaßes, sogenannte Megafeuer, können selbst von erfahrenen Löschkräften und unter Einsatz von Spitzentechnologie nicht beherrscht werden. Schlimmer noch, diese gewaltigen Feuersbrünste erreichen immer häufiger bewohntes Gebiet, zerstören Häuser und fordern Menschenleben. Die Zukunftsaussichten sind erschreckend: Wenn ein Feuer ausbricht, werden ganze Vororte zu tödlichen Fallen; verkohlte Landstriche können sich vielleicht nie wieder vollständig erholen. Die Feuer gefährden die Gesundheit, verstärken den Klimawandel und belasten die Wirtschaft. Je rigoroser die Feuerwehrkräfte die Flammen bekämpfen, umso heftiger und häufiger scheinen sie zu wüten. Was paradox klingt, ist eine Realität, der man sich stellen muss, um Wohngebiete und Menschenleben zu retten. Kann der Mensch lernen, mit dem Feuer zu leben?
Das Filmteam hat Löschkräfte, Wissenschaftler und Sachverständige in Europa, den Vereinigten Staaten, Kanada und Indonesien bei ihrer Arbeit begleitet, um zu verstehen, warum Wälder weltweit in Flammen aufgehen, warum die neuen Megafeuer immer weiter ausarten und wie man sich vor ihnen schützen kann. Es besuchte Gemeinden, die von Megafeuern verwüstet wurden, und erhielt Einblicke in die Maßnahmen, mit denen einfache Bürger ihre Häuser und ihre Familien schützen. Das Fazit: Es ist notwendig, mit falschen Vorstellungen über das Feuer und seine Funktionsweise aufzuräumen. Tatsächlich ist Feuer ein natürlicher Prozess, der zu allen Zeiten eine wichtige Rolle beim Erhalt der Ökosysteme spielte. Kann der Mensch angesichts der drohenden Katastrophe seinen Kontrollzwang ablegen und den richtigen Umgang mit Feuer lernen, bevor sich das Klima weiter aufheizt und Wälder und Städte in den Flammen verglühen?
(Anschließend Diskussionsrunde von 21.45-22.00 Uhr)

Am 28.01.20 20:15 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Wälder unserer Erde
Der Wald ist wie ein Organismus, uralt und voller Mechanismen. Seine Pflanzen brauchen Wasser und sind temperaturabhängig. Trotzdem überlebt er an den unterschiedlichsten Orten der Welt. Wie schafft er es, sich auch an widrigste Bedingungen anzupassen? Auf einer bildstarken Reise um den Globus entdeckt die Dokumentation "Wälder unserer Erde" den faszinierenden Lebensraum Wald.
(Wdh. morgen 18.30-20.00 Uhr)

Am 28.01.20 23:35 - 00:35 Uhr auf
arte: Klimafluch und Klimaflucht
Migration hat es immer gegeben, als Anpassungsstrategie an eine sich verändernde Umwelt. Doch die Zahl derer, die ausschließlich wegen des Klimawandels zur Migration gezwungen werden, hat sich etwa seit den 90er Jahren drastisch erhöht. Es ist eine doppelte Ungerechtigkeit: Die Industriestaaten, die auf Kosten anderer Länder reich geworden sind, schädigen mit ihren Emissionen die Atmosphäre und lassen ein zweites Mal die Bewohner der ärmeren Regionen zu Opfern werden. Wie viele Menschen werden bis zur Mitte unseres Jahrhunderts gezwungen sein, ihre Heimat zu verlassen? Dieser Frage geht die Dokumentation "Klimafluch und Klimaflucht" nach: in der Sahelzone, in Indonesien und in der russischen Tundra, sogenannten Hotspots des Klimawandels.

Am 29.01.20 00:50 - 02:20 Uhr auf
arte: Unsere Wälder - Die Sprache der Bäume
Unsere Wälder sind ein Wunderwerk der Evolution. Auch wenn sie ihr Leben lang am selben Fleck stehen: Bäume sind keine stummen, einsamen Wesen. Im Wald haben sie Freunde und Geschäftspartner, Familienangehörige und Feinde. Und mit allen sind sie vernetzt. Unter der Erde nimmt jede Baumwurzel etwa doppelt so viel Fläche ein wie die Krone in luftiger Höhe. In einem einzigen Teelöffel Walderde befinden sich kilometerlange Pilzgeflechte, winzige Leitungen, die ganze Wälder vernetzen - wie das Internet zahllose Computer. Fast alle Bäume im Wald kooperieren mit einem oder mehreren Pilzfreunden. Das unterirdische Netz hilft den Bäumen sogar, ihren Nachwuchs zu versorgen, der im Dämmerlicht des Waldes allzu oft im Schatten steht. Über das "Wood Wide Web" der Pilze wird der Wald quasi zum gigantischen Organismus. Dort tauscht er Nährstoffe aus - und Nachrichten. Auch in der Waldluft schweben ständig chemische Botschaften, mit deren Hilfe Bäume kommunizieren oder Feinde abwehren. Wie unsichtbare Kommunikationsfahnen durchwehen sie den Wald. Zudem ist die Luft dort reich an Sauerstoff, einem Abfallprodukt der Photosynthese. Ein einziger Baum deckt den Tagesbedarf von zehn Menschen.

Am 29.01.20 02:20 - 03:05 Uhr auf
arte: Der Wald der wilden Katzen
Der Harz ist Katzenland. Hier leben die einzigen beiden wilden Katzenarten Deutschlands gleichzeitig. Luchs und Wildkatze teilen sich ein riesiges Gebiet von über 2.000 Quadratkilometern. In der Mitte thront der über elfhundert Meter hohe Brocken. Luchse waren hier ausgerottet und wurden erst seit dem Jahr 2000 wieder angesiedelt. Inzwischen leben schon gut 90 "Pinselohren" hier. Der Reichtum an natürlichen Strukturen im Harz bietet gleichzeitig über 500 Wildkatzen Schutz. Jetzt werden die Katzen-Reviere knapp. Die ersten Nachkommen müssen den Wald der wilden Katzen verlassen und neue erobern.

Am 29.01.20 03:05 - 03:50 Uhr auf
arte: Ein Traum von Baum - Die Freigebigen
Das Blatt des Zuckerahorns ist das Wappen von Kanada, und in Indien haben die Früchte des Dasheri-Mangobaums den Status einer Nationalfrucht. Beide Bäume werden von den Menschen wegen ihrer süßen Gaben geschätzt. In Ontario steht unweit der Niagara-Fälle in Pelham ein Zuckerahornbaum namens "Comfort". Er wurde nach der Familie benannt, die seit neun Generationen über ihn wacht. Er soll mit 500 Jahren der älteste Ahornbaum Kanadas sein. Im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh, in Kakori, schenkt der Dasheri-Mangobaum Früchte, die wegen ihres unvergleichlich aromatischen Geschmacks auf der ganzen Welt begehrt sind. Die Bewohner von Kakori nennen den Baum "Mother of Dasheri", weil sie glauben, dass aus ihm alle anderen Dasheri-Mangobäume hervorgegangen sind, er sei der Ursprung dieser Varietät. Ob mit Früchten oder Zuckersaft, beide Bäume schenken den Menschen Nahrung und werden dafür seit Generationen gehegt und gepflegt.

Am 29.01.20 06:15 - 06:40 Uhr auf
arte: Trockenstress - Auf der Suche nach neuen Feldfrüchten
Staubige Felder mit verbrannten Pflanzen, kein Regen, Hitze. Der Dürresommer 2018 ist vielen noch in Erinnerung. Wissenschaftler befürchten jetzt, dass solche Sommer ab dem Jahr 2050 zur Regel werden. Höchste Zeit also für die Landwirtschaft, sich umzustellen. Deswegen reist das "Xenius"-Team nach Marokko, um zu erfahren, was man hier von der Landwirtschaft lernen kann. Denn in der heißen und staubigen Erde Marokkos wächst der einzigartige Arganbaum, dessen Nüsse ein wertvolles Öl liefern. In der Nähe von Essaouira besuchen Emilie Langlade und Gunnar Mergner Ulysses Müller. Er besitzt eine Fabrik für Arganöl.

Am 29.01.20 06:40 - 07:10 Uhr auf
arte: Wenn Flammen den Wald zerstören
Überall brennt der Wald. Sibirien, Indonesien, Kalifornien, Kanada, Brasilien, Katalonien, Portugal, Frankreich. Aber auch Grönland und Schweden bis zum Polarkreis. Man mag sich fragen, ob sich die Natur gegen die Herrschaft des Menschen verschworen hat. Flammen wurden seit jeher zur Regeneration von Waldflächen eingesetzt, doch inzwischen herrscht oftmals pure Zerstörung. Das Ausmaß, die Intensität und das Wiederauftreten von Bränden haben viele bekannte Ursachen: Abholzung, Industrialisierung zu Lasten der Wälder, die Vorstellung von naturbelassener Wildnis. Ein Streichholz reicht aus, um eine ökologische Katastrophe auszulösen. Die globale Erwärmung verursacht ungewöhnlich lange Dürreperioden. Aber reicht es aus, das neue Phänomen der Mega-Brände zu verstehen? Sind die Brände nicht auch ein letztes Warnsignal, um unser Verhältnis zur Natur zu überdenken?

Am 29.01.20 07:15 - 08:00 Uhr auf
arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Das Afrogelbholz
In den afromontanen Wäldern im Soutpansberg-Gebirge steht ein riesiges Exemplar des Gewöhnlichen Afrogelbholzes, das einer Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten Nahrung und Unterschlupf bietet. Die Afrogelbhölzer gehören zu einer alten Gattung in der Familie der Steineibengewächse, die keine Blüten bilden und sich stattdessen über männliche und weibliche Zapfen fortpflanzen. Diese wachsen jeweils auf unterschiedlichen Bäumen und dienen verschiedenen Vogelarten wie dem Glanzhaubenturako als Futterquelle. Auch diverse Säugetiere wie Klippschliefer und Weißkehlmeerkatzen klettern auf den Baum, um die Früchte zu ernten, während am Boden Afrikanische Waldbilche und Kräuselhauben-Perlhühner nach heruntergefallenen Zapfen suchen. In der Baumkrone bauen Raubvögel wie der Kronenadler ihren Horst, und in den Zweigen darunter beziehen oft Bärenpaviane ihr Nachtquartier.

Am 29.01.20 07:15 - 08:00 Uhr auf
ZDFneo: Tropenfieber - Vorstoß am Orinoco
1799 startet der junge Alexander von Humboldt zu einer Reise ins Ungewisse. Er will zusammen mit seinem französischen Freund Aimé Bonpland den Orinoco im damals noch unerforschten Regenwald Südamerikas bereisen. Die Forscher kämpfen sich durch die grüne Hölle und sammeln biologische Erkenntnisse in einem Ausmaß, wie es noch nie einer Expedition gelungen ist. Humboldt und Bonpland wollen nachweisen, dass es eine Verbindung zwischen dem Orinoco und dem Amazonassystem gibt. Die Genehmigung dazu holen sie sich von der spanischen Krone. Die Reise im Kanu ist abenteuerlich, strapaziös und voller Gefahren. Vor allem durch seine guten Beziehungen zu den Indios dringt der vermessungs- und detailwütige Humboldt in zahllose unbekannte Sphären vor. Bis die kleine Reisegruppe nahe einer abgelegenen Handelsmission im Malariafieber steckenbleibt. Alexander von Humboldt wird bis heute als der erste große Naturforscher verehrt. Weltweit sind Gebirge, Meeresströmungen, Tiere und ganze Regionen nach ihm benannt. Jüngst hat Daniel Kehlmanns Roman-Bestseller "Die Vermessung der Welt" das Humboldt-Fieber neu entfacht. Der reisende Gelehrte des 18. Jahrhunderts gilt als der erste wirkliche Ökologe, als der erste Naturforscher, der die systematischen Zusammenhänge auf der Erde erkannte. Humboldt-Experte Frank Holl befasst sich seit Jahren mit den schriftlichen Hinterlassenschaften und den Exponaten Humboldts. Vor dem heute heftig diskutierten Klimawandel, so Holl, warnte Humboldt bereits vor 200 Jahren.

Am 29.01.20 08:30 - 09:00 Uhr auf
phoenix: Hannovers Stadtwald Eilenriede
Der größte Stadtwald Europas liegt nicht in Paris oder London, sondern in Hannover: die Eilenriede. Obwohl hier immer viele Spaziergänger und Jogger unterwegs sind, gibt es eine Vielzahl von Wildtieren. Hasen, Füchse, Eichhörnchen, aber auch Waldkäuze und Mäusebussarde leben in der Eilenriede. Für die Forstwirte ist die Arbeit hier ein Spagat zwischen Naturschutz und Sicherheit. Sie müssen zum Beispiel dafür sorgen, dass niemand von herabstürzenden Ästen verletzt wird und auf der anderen Seite die Lebensräume der Waldbewohner schützen. Die Nähe zur Stadt bringt dem Wald aber auch Probleme. Im Laufe der Zeit hat sich der Grundwasserspiegel gesenkt und die Vegetation verändert. Ohne menschliches Eingreifen würde es irgendwann keine Eichen mehr geben. Und das wiederum würde auch die Tierwelt verändern. Außerdem überwuchern Brombeeren inzwischen nahezu die Hälfte des Waldes. Die Dokumentation beobachtet die Pflanzen- und Tierwelt der Eilenriede im Verlauf der Jahreszeiten und zeigt was es bedeutet, diese Vielfalt am Leben zu erhalten.

Am 29.01.20 09:45 - 10:00 Uhr auf
phoenix: Klima Global - Australien
Der australische Kontinent leidet enorm unter dem Klimawandel - lang andauernde Dürreperioden, die das Überleben der Farmer gefährden, verheerende Waldbrände, die den Lebensraum von Mensch und Tier zerstören. Normen Odenthal besucht australische Farmer, die unter der Dürre leiden. Zudem begegnet er den Mitarbeitern der Feuerwehr, die gegen die Waldbrände kämpfen, und den Menschen, die verletzte Koalas aus den brennenden Wäldern retten. Außerdem besucht er den Kohletagebau, der immer noch ein wichtiger Industriezweig ist. Er zeigt aber auch die Proteste der jungen Generation, die sich für eine bessere Klimapolitik einsetzt.

Am 29.01.20 10:15 - 11:15 Uhr auf
3sat: Klimaschutz und Kohleausstieg - werden die Milliarden richtig investiert?
Diskussionsrunde mit Anne Will. Für den Kohleausstieg will die Bundesregierung Milliarden in die Hand nehmen. Neben Hilfen für betroffene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind hohe Entschädigungen für Kraftwerksbetreiber vorgesehen. Kommt das Geld bei den Richtigen an?

Am 29.01.20 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Expedition Neuguinea - Flughunde und Urwaldkrokodile
Auch auf der zweiten Etappe seiner Forschungsreise durch Neuguinea erlebt das Team wieder abenteuerliche Überraschungen: im Dschungel, in unerforschten Höhlen und bei Asche speienden Vulkanen. Zusammen mit Kameramann Gordon Buchanan besucht Ulla Lohmann ein traditionelles Tanzfest im Dorf Fogomaiyu. Die fantastischen Kostüme der Dorfbewohner zeigen viel über das Leben im Urwald, farbenprächtige Paradiesvogelfedern zeugen von unfassbarer Vielfalt. Nach dem Fest wollen einige Männer aus dem Dorf Gordon helfen, den seltenen Raggi-Paradiesvogel zu finden.

Am 29.01.20 13:20 - 14:05 Uhr auf
3sat: Expedition Himalaja (1/3)
Tiger - verehrt, gefürchtet und gnadenlos gejagt. In nur 20 Jahren könnten sie für immer ausgerottet sein. Doch an den Südhängen des Himalajas hätten sie eine Chance zu überleben. Davon ist Großkatzenexperte und Artenschützer Alan Rabinowitz überzeugt. Um herausfinden, wie viele Tiger dort leben und vor allem wo, macht sich eine internationale Gruppe aus Wissenschaftlern und Tierfilmern auf den Weg ins lang verschlossene Königreich Bhutan.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 15.35 Uhr, Wdh. kommende Nacht 1.50-4.05 Uhr)

Am 29.01.20 16:50 - 17:20 Uhr auf
arte: Wildtiere - Wie Artenschutz erfolgreich ist
Die Zahl der weltweit lebenden Wirbeltiere ist in den vergangenen fünf Jahrzehnten um 60 Prozent geschrumpft. Jede Stunde stirbt mindestens eine Tierart aus. Durch Landwirtschaft, Bergbau und das Wachsen der Städte verlieren die Wildtiere ihren Lebensraum. Dazu kommt der Klimawandel, der das Artensterben zusätzlich beschleunigt. Was kann man tun, um diese Entwicklung wenigstens zu bremsen? "Xenius" hat erfolgreiche Schutzprogramme in Afrika und Europa besucht und sich gefragt, wie ein Ausgleich zwischen Tier und Mensch aussehen könnte.
(Wdh. morgen 6.10-6.35 Uhr)

Am 29.01.20 18:15 - 18:45 Uhr auf
NDR: Wie geht das - Heizen mit Holz
Familie Kränzlin träumt von einem Kamin im Wohnzimmer. Der Ofen soll Geld beim Heizen sparen, wie bei vielen anderen Menschen in Norddeutschland auch. Etwa jeder vierte Haushalt in Niedersachsen nutzt Holz zum Heizen, Tendenz steigend. Dabei wird beim korrekten Verbrennen nur so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie der Baum beim Wachsen bindet. Der Film zeigt den Weg des Brennholzes vom Wald bis zum Ofen, gibt Tipps zum richtigen Heizen und zeigt, wie Bäume fachgerecht gefällt werden.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)

Am 29.01.20 19:40 - 20:15 Uhr auf
arte: Widerstand in der Taiga
Für Nikolay Viktorov bedeutet der Wald alles. Er verbreitet den Widerstand der Menschen aus Urdoma im Internet und in den Medien; russlandweit wird inzwischen berichtet. "Die Menschen die hier wohnen, haben den Protest gestartet. Aber jetzt brauchen wir jede Unterstützung. Denn Urdoma schafft das nicht allein," sagt der 52-Jährige. Nikolay und seine Mitstreiter befürchten, dass vor ihrer Haustür die größte Mülldeponie Europas entstehen wird - mit gefährlichen Konsequenzen für ihre Umwelt. Das Sumpfgebiet um die blockierte Deponie mündet in Bäche und Flüsse, und die fließen bis ins Weiße Meer. Die Natur ist wild und unberührt, reich an Nahrung für die Region. Tag und Nacht wachen die Aktivisten darüber, dass der Bau nicht fortgeführt wird. Doch immer wieder droht dem Protestcamp die Räumung durch die Polizei. Russland steckt in einer Müllkrise, nur 7 % der Haushaltsabfälle werden recycelt. Im ganzen Land schießen Mülldeponien aus dem Boden, viele davon illegal. Rund um die zwölf-Millionen-Stadt Moskau sind die Deponien randvoll. Die Aktivistin Anna Lennikova kritisiert die russische Regierung wegen der fehlenden Abfallwirtschaft. Sie kämpft gegen Deponien und für mehr Recycling.
(Wdh. 12.15-12.50 Uhr)

Am 29.01.20 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: Die Hippos sind los - Pablo Escobars Erbe
Flusspferde leben in Afrika. Normalerweise... Wäre da nicht Pablo Escobar gewesen, der seinen Privatzoo in Kolumbien unbedingt mit waschechten Hippos bestücken wollte. Von seiner Hacienda aus entwickelten sich Escobars Flusspferde zu einem Vermächtnis der speziellen Art: Zwar ist der Drogenbaron längst tot, doch die Invasion der Hippos nimmt weiterhin ihren Lauf: Die gefährlichen Tiere vermehren sich in Kolumbien prächtig, werden zum Risiko für Menschen und einheimische Tiere. Gelingt es einem Experten-Team, die Ausbreitung der Flusspferde zu stoppen? Tierärztin Dr. Gina Serna und Wildhüter Chris Hobkirk stehen vor einer nahezu unlösbaren Aufgabe.
(Wdh. morgen 9.00-10.05 Uhr)

Am 30.01.20 02:50 - 03:30 Uhr auf
arte: Die Hüter des Amazonas
Die grüne Lunge der Erde: das Amazonasgebiet. Hier lebten schon immer Hunderte verschiedene Ethnien. Die Yawalapiti, die entlang des brasilianischen Rio Xingu im größten Schutzgebiet für indigene Völker leben, stehen beim Schutz des von allen Seiten bedrohten Regenwaldes an vorderster Front. Ihr Land bildet regelrechte Naturschutzinseln. Deren Fläche macht zehn Prozent des brasilianischen Staatsgebiets aus und ist etwa so groß wie Deutschland und Frankreich zusammen. Die europäischen Eroberer sahen den Wald nicht als heiligen Ort, sondern als Land, das es einzunehmen galt. Heute ist Brasilien weltweit führend in der Sojaproduktion und Viehzucht - und die Landwirtschaft der gefährlichste Feind des Amazonas-Regenwaldes. Eine der größten Bedrohungen des Xingu-Reservats und des gesamten Amazonasgebiets sind Brände. 2016 wurde wegen der schlimmsten Dürre seit 50 Jahren die Alarmstufe Rot ausgerufen. Wenn nicht gegengesteuert wird, könnte sich der Regenwald in eine Grassteppe verwandeln. Um die Folgen des Klimawandels für die Region besser zu verstehen, errichteten Wissenschaftler ein Forschungszentrum mitten im Dschungel. Für ihre Studien knüpfen sie an das Wissen der indigenen Völker an, die sich seit Jahrtausenden mit dieser Frage beschäftigen. Der junge Yawalapiti-Häuptling Tapi schildert die klimatischen Veränderungen und die Bedrohungen, die sich auf die Region und die gesamte Kultur auswirken. Neben Tapi kommen in der Dokumentation auch einige der Wissenschaftler zu Wort.

Am 30.01.20 04:00 - 04:45 Uhr auf
ZDF: Klimawandel Die Fakten mit Harald Lesch
Schon seit Langem beobachten Forscher einen globalen Temperaturanstieg. Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt, in Deutschland droht ein neues Waldsterben. Steuert die Menschheit auf eine neue Heißzeit zu? Oder lässt sich die globale Erwärmung noch begrenzen? Die Dokumentation zieht mithilfe internationaler Experten Bilanz. Um die globale Erwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, müssten die stetig steigenden CO2-Emissionen in den nächsten zehn Jahren halbiert und bis 2050 komplett gestoppt werden. Notwendig wäre ein weitgehender Verzicht auf fossile Brennstoffe wie Kohle oder Erdöl zur Energiegewinnung. Wenn das nicht gelingt, wird sich die Erde weiter erwärmen - darin ist sich die überwiegende Zahl der Wissenschaftler einig. Auch, wenn einige den menschengemachten Klimawandel infrage stellen - weltweit häufen sich die Wetter-Extreme. In Deutschland haben die zurückliegenden trockenen Sommer den Wald bereits massiv geschwächt - Borkenkäfer haben leichtes Spiel und vernichten ganze Fichtenwälder.

Am 30.01.20 04:00 - 04:45 Uhr auf
ZDFneo: Eine Erde - viele Welten - Dschungel
Kein Lebensraum an Land beherbergt größeren Artenreichtum als tropische Regenwälder. Dort liefern sich die Bewohner intensive Konkurrenzkämpfe. Die großen Wälder sind Orte voller dramatischer Geschichten und überraschender Ereignisse. Die Reise führt von den Dschungelgebieten Südamerikas und Südostasiens bis zu den Regenwäldern Australiens. Einige von ihnen gehören zu den komplexesten Lebensräumen auf unserem Planeten. Von den rund 8,7 Millionen Tier- und Pflanzenarten leben über die Hälfte in tropischen Regenwäldern.

Am 30.01.20 07:15 - 08:00 Uhr auf
arte: Wüste Wurzeln, starke Stämme - Die Wunderbaum-Feige
Die Wunderbaum-Feige trotzt den widrigen Bedingungen im südafrikanischen Namaqualand. Während die Temperaturen Jahr für Jahr unaufhaltsam steigen, treibt der Baum als letzter Überlebender in dieser öden Landschaft seine Wurzeln wacker immer tiefer in den Fels und dient verschiedenen Vögeln, Insekten und Säugetieren als Schatten- und Nahrungsspender.

Am 30.01.20 08:00 - 08:45 Uhr auf
arte: Die Winzlinge in freier Wildbahn - Der Naturschutzpark Aso Kuju, Japan
ARTE lässt die niedlichen Krabbeltiere aus den Animationsfilmen "Die Winzlinge" auf Entdeckungsreise in Frankreichs und Japans Nationalparks gehen. Der vierte Teil führt in den Naturschutzpark Aso Kuju im äußersten Südosten Japans. Er wurde 1934 gegründet und ist einer der ältesten Nationalparks des Landes. In der japanischen Kultur steht der Aso Kuju für "das Land des Feuers": Hier grenzt der Nakadake, einer der 110 aktiven Vulkanen des Landes, an Wälder mit gigantischen Bäumen, friedliche Wiesen in sanftem Grün und zahlreiche heiße Quellen - die sogenannten Onsen, die in Japan zu einer Institution geworden sind.

Am 30.01.20 09:35 - 11:00 Uhr auf
arte: Yellowstone - Park der Extreme (2/2)
Wenn die Vögel aus ihren Winterquartieren in den Yellowstone zurückkehren, erwacht das Leben im Nationalpark aus dem Winterschlaf. In der Vogelperspektive durchstreifen wir den ältesten Nationalpark der USA, mit seinen Geysiren, Wasserfällen, den wilden und weniger wilden Bewohnern und entdecken den namensgebenden Fluss des Parks, den Yellowstone River, der in den Rocky Mountains entspringt und seine wechselnde Gestalt im Verlauf der Jahreszeiten zeigt. Hier, wo der Yellowstone River seinen ungezähmten Charakter bewahrt hat, hat die wilde Natur überlebt.

Am 30.01.20 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Expedition Neuguinea - Baumkängurus und Thermometerhühner
Auf Neuguinea haben mächtige Vulkane Gebirgsketten und zerklüftete Täler geschaffen. Wo riesige Urwaldkrokodile in den Flüssen lauern und zauberhafte Paradiesvögel zu Hause sind, liegt das Ziel dieser außergewöhnlichen Expedition: Mit einem internationalen Team reist die deutsche Fotografin Ulla Lohmann zum Mount Bosavi, einem erloschenen Vulkan. Am Fuße des Kraters entdecken die Wissenschaftler und Kameraleute unzählige Tiere und Lebensformen aus einer fremden Welt.

Am 30.01.20 11:00 - 11:45 Uhr auf
arte: Geheimnisvolle Wildblumen - Blütenpracht im Wald
Um den Wald ranken sich zahlreiche Mythen und Legenden. Dieser geheimnisvolle Lebensraum birgt viele Schätze, dazu gehören auch zahlreiche Wildblumenarten: Waldreben, Weißwurz oder auch Efeu tragen zum Zauber des Waldes bei. Im Winter schläft die ganze Blumenpracht, doch sobald die ersten Sonnenstrahlen den Waldboden berühren, sprießen die ersten Blumen aus der Erde. Nun beginnt der Wettkampf um das nährende Licht, bei dem jede Pflanze ihre ganz eigene Strategie hat, um erfolgreich zu sein. So bedecken die Wald-Windröschen den Waldboden wie ein Teppich. Osterglocken und Hasenglöckchen nutzten die Zeit, in der die Bäume noch keine Blätter besitzen. Die Heilpraktikerin Dominique Verrier-Compain macht oft Ausflüge in den Wald. Heute ist sie auf der Suche nach aromatischen Blumen und findet Sauerklee - das perfekte saure Etwas für den Salat oder die Limonade. Je schattiger es wird, desto stärker strömt ein ganz besonderer Duft durch den Wald: Bärlauch. Das grüne Gewächs sollte man aber nicht mit seinem giftigen Doppelgänger, dem Maiglöckchen, verwechseln. Auch die Königin des Waldes hat ihren Auftritt: der Gelbe Frauenschuh, die größte Orchidee Europas. Ob stolz und strahlend oder bescheiden: Jede dieser Blume spielt ihre Rolle im Zusammenspiel der Ökosysteme. Der Film beschreibt den Kreislauf der Natur im Wechsel der Jahreszeiten und enthüllt Wissenswertes, unter anderem im Gespräch mit dem Botaniker Oliver Bardet, dem Förster Pascal Goudean und der Permakultur-Landwirtin Natacha Leroux, die festhält: "Der Wald braucht uns nicht. Er war vor uns da und wird auch nach uns bestehen."

Am 30.01.20 11:45 - 12:15 Uhr auf
arte: Russland - Die Wiege des Schamanismus
Im Süden Sibiriens befindet sich die russische Republik Tuwa. Dort liegen die Ursprünge eines Schamanismus, der vor mehr als 3.000 Jahren unter jagenden Nomaden entstanden ist. In Tuwa lebt der Schamanismus trotz des veränderten Lebensstils bis heute weiter. Bernard Fontanille trifft den erst 22-jährigen Buyan, der als Vertreter einer jahrtausendealten Tradition einen modernen Schamanismus verkörpert. Zwischen der Hauptstadt Kysyl und den weiten Landschaften der Steppe erläutert Buyan seinem Gast die zahlreichen Aspekte des rituellen und therapeutischen Schamanismus.

Am 30.01.20 13:15 - 13:40 Uhr auf
3sat: Der Klimaforscher
Thomas Stocker gehört zu den weltweit renommiertesten, aber auch am heftigsten angefeindeten Klimaforschern. Für die einen ist er eine Lichtgestalt, für die anderen eine Reizfigur. War der heiße und trockene Sommer 2018 einfach schön, ein Grund zur Freude, oder war es vielmehr ein Weckruf, der nicht ungehört verhallen darf? Solche Fragen sollen Klimaforscher beantworten. Wissenschaftler wie Thomas Stocker.

Am 30.01.20 16:05 - 16:55 Uhr auf
arte: Wildes Thailand - Das grüne Herz
Ob in den Wäldern, dem fruchtbaren Flachland oder im Trubel der Städte - im Herzen Thailands kann sich die Natur noch immer gegenüber den menschlichen Bewohnern behaupten. Der aktuelle Teil der Reihe beginnt im lebendigen Bangkok. In diesem Großstadtdschungel leben viele bemerkenswerte Tierarten friedlich an der Seite der Menschen, zum Beispiel die Tokeh-Geckos und Warane, die sich durch das Getümmel von Tuk-Tuks und schwimmenden Märkten schlängeln. Auf der Weiterreise in die zentralen Tiefebenen und Halbwüsten sieht man funkelnde Tempel, die an die prächtigen Bauten des Orients erinnern. Die Ruinen dieser buddhistischen Tempel sind ein Zufluchtsort für Fledermäuse. In der Dämmerung wird man hier Zeuge eines ergreifenden Schauspiels, wenn sie in großen Gruppen zum Flug ansetzen und den jagenden Raubvögeln ausweichen. Nachts schleichen Tiger durchs Unterholz und lauern auf ihre Beute. Und nicht weit entfernt findet im Schein des Kerzenlichts eine buddhistische Zeremonie statt, bei der die Mönche die Bäume segnen und so den Schutz guter Geister auf sich lenken.

Am 30.01.20 17:50 - 18:30 Uhr auf
arte: Der Paraná - Ein Fluss wie das Meer (1/3)
Die Dokumentation folgt dem Paraná durch Argentinien, Paraguay und Brasilien bis zum Delta. Der erste Teil folgt dem Strom vom Entstehungspunkt im Hinterland des brasilianischen Bundesstaates São Paulo bis nach Paraguay. Auf den 800 Kilometern ist der Fluss zumeist aufgestaut, um Brasiliens hohen Energiebedarf zu decken. Das Ökosystem in der Region ist seitdem in Gefahr. Auch Abholzung, monokulturelle Landwirtschaft und der Klimawandel gefährden die Flora und Fauna. Menschen entlang des Flusses bieten Lösungsansätze an: Wiederaufforstung, Artenschutz, Öko-Tourismus und die Wiederverwertung von Abfällen aus der Fischzucht.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr)

Am 30.01.20 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Die schönsten Nationalparks - Borneos wilde Elefanten
Borneo - der Inbegriff unbekannter, gefährlicher Wildnis. Durch den malaysischen Bundesstaat Sabah im Norden Borneos fließt der Fluss Kinabatangan. 560 Kilometer windet er sich durch Dschungel und Mangrovenwälder. Dort leben Orang-Utans, Elefanten, Krokodile und Nasenaffen. Aber die Artenvielfalt ist bedroht: Immer mehr Regenwald muss Palmöl-Plantagen weichen. Auf der Suche nach Nahrung durchqueren Wildtiere immer häufiger bewohnte Gebiete. Nicht nur für sie, sondern auch für die Menschen dort ist das mit Gefahren verbunden. Tierärztin Laura Benedict von der Wildlife Rescue Unit kümmert sich deshalb intensiv darum, Elefanten schonend zu fangen und sie in unbewohnte Gebiete umzusiedeln - ein äußerst aufregender Job. Auch die Rangerin Mislin kämpft um das Überleben der Wildtiere. Seit 20 Jahren verbringt sie im Auftrag der Naturschutzorganisation Hutan (zu Deutsch "Wald") fast jeden Tag im Dschungel und beobachtet insbesondere die Orang-Utans. Ihre Analysen sind die Grundlage für eine gezielte Aufforstung des Regenwaldes.

Am 30.01.20 21:00 - 21:45 Uhr auf
NDR: Die schönsten Nationalparks - Im Reich der indischen Löwen
Ganz im Westen Indiens leben Raubkatzen, die man in Asien gar nicht erwarten würde: Löwen. Die asiatischen Löwen waren vor 100 Jahren fast ausgestorben, haben heute aber im Gir Nationalpark im Bundesstaat Gujarat wieder einen wachsenden Bestand. Sie leben frei und ohne Zäune in einem Gebiet, das auch von Menschen besiedelt ist: Die Maldhari bewohnen kleine Siedlungen aus Lehmhütten und züchten Büffel, die sie tagsüber auf den Steppen Girs grasen lassen. Immer wieder reißen Löwen den wertvollsten Besitz der Maldhari, aber die Ureinwohner bleiben gelassen. "Das ist der König der Tiere. Wir sind stolz, dass er bei uns lebt", sagen sie: Ein weltweit einzigartiges Miteinander von Mensch und Raubtier.

Am 30.01.20 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Der Zerstörer - Wie Präsident Bolsanaro Brasilien beschädigt
Seitdem der rechtsradikale Präsident Jair Bolsonaro Anfang 2019 sein Amt übernommen hat, zerstört er zudem den Rechtsstaat in seiner Heimat: exzessive Gewalt durch die Sicherheitskräfte, Kampfansagen gegen Universitäten, NGO's und Kulturschaffende. Er höhlt den sozialen Sektor aus und beschneidet die Rechte von Indigenen. Er bekennt sich offen dazu, homophob zu sein und benutzt die sozialen Medien für seine Fake-News-Kampagnen, mit denen er schon die Wahlen gewonnen hatte. Als Bolsonaro im März 2019 seinen Amtskollegen Trump in Washington besuchte, versicherten die USA und Brasilien sich einer großen, nie dagewesenen Harmonie in Bezug auf die Richtung der gemeinsamen Politik und die Mittel, um sie zu erreichen. Bolsonaro wird oft als "Trump der Tropen" tituliert. Auch wenn Brasiliens Präsident radikaler und gefährlicher ist - zwischen den Staatsführern der beiden größten Länder auf dem amerikanischen Kontinent gibt es eine Verwandtschaft im Ungeist. Die Dokumentation "Der Zerstörer" analysiert Bolsonaros Bulldozer-Politik in den entscheidenden Bereichen der Gesellschaft und hat Zitate gefunden, die einem Angst machen, wie dieses aus dem Jahre 1999: "Mit Wahlen ändert man rein gar nichts in Brasilien. Absolut nichts! Nur ein Bürgerkrieg kann etwas bewegen. Dann, wenn wir die Arbeit des Militärregimes fortführen und 30.000 Menschen töten."
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)