Fernseh-Tipps rund um Wald und Natur


Am 12.04.21 07:10 - 07:55 Uhr auf
arte: Biber, die Baumeister an der Elbe
Über viele Jahrzehnte war der Biber in Deutschland beinahe ausgestorben. Nur knapp 200 Tiere hatten entlang der Elbe überlebt. Dem Einsatz engagierter Tierschützer ist es zu verdanken, dass sich ihr Bestand bis heute erholt hat. Tausende Biber bevölkern wieder die Flüsse und Seen Deutschlands. Es gibt sogar so viele davon, dass sie mancherorts für Konflikte sorgen - etwa durch von den "Baumeistern" verursachte Überschwemmungen. Doch was ist der richtige Umgang mit jungen Bibern, die auf der Suche nach einem eigenen Revier Bäche und Flüsse stauen und dazu noch Schäden in der Landwirtschaft anrichten?

Am 12.04.21 09:40 - 10:35 Uhr auf
arte: Dem Wolf auf der Spur - Schnüffeln für den Artenschutz
Hundert Jahre lang galt er als beinahe ausgerottet. Doch in den 90er Jahren kehrte er nach Deutschland zurück: der Wolf. Die Wildbiologin Lea Wirk und ihre Labrador-Hündin Molly suchen in den Wäldern Sachsens und Brandenburgs Spuren des scheuen Raubtiers. Sie arbeitet seit mehreren Jahren für ein Institut für Wolfsforschung in der Lausitz - dort leben die meisten Wölfe in Deutschland. Ihre Arbeit ist wichtig, um einen Überblick darüber zu bekommen, wie viele Wölfe es wirklich gibt. Naturschützer freuen sich über seine Rückkehr. Schafhalter hingegen sehen das Comeback des Wolfs sehr kritisch.

Am 12.04.21 14:45 - 15:30 Uhr auf
BR: Kleiner Langschläfer hellwach - Die Haselmaus
Sie ist selten, scheu und verschläft nicht nur sieben Monate, sondern in ihrer kurzen aktiven Zeit sogar noch die ganzen langen Sommertage. Kein Wunder, dass sie kaum jemand zu Gesicht, geschweige denn vor die Kamera bekommt: Die Haselmaus. Jetzt gelang es dem Naturfilmer Joachim Hinz, das Leben des gerade mal daumengroßen Tiers über ein Jahr hinweg in faszinierenden Bildern zu dokumentieren. Erst Anfang Mai verlässt die Haselmaus - die übrigens keine Maus ist, sondern mit dem Siebenschläfer verwandt - ihr Winternest am Boden.

Am 12.04.21 17:50 - 18:35 Uhr auf
arte: Finnland - Sommer auf der Seenplatte
Land der tausend Seen mit dem saubersten Wasser der Welt: Finnland ist von imposanter Schönheit und Größe und eine der letzten wilden Regionen Europas. Nicht nur die Landschaft, auch die Menschen sind einzigartig. Sie gelten als schräge, schweigsame, aber sympathische Europäer. Laut dem World Happiness Report sind die Finnen sogar das glücklichste Volk der Welt. Das Filmteam verbringt einen Sommer auf der finnischen Seenplatte und begleitet den Flößer Taisto, der ein 900 Meter langes Holzfloß unbeschadet über den Saimaa-See schiffen muss. Eine altbewährte Methode, mit der seit Jahrhunderten Holz durch das Land transportiert wird. Holz ist ein wichtiger Rohstoff, von dem viele Finnen leben. Laura Huovinen ist eine junge Holzfällerin, die ein großes Ziel vor Augen hat: Harvester-Fahrerin werden. Die Tonnenschweren Forstmaschinen können mehr als tausend Bäume am Tag fällen. Die finnischen Wälder sind auch eine Schatztruhe für Sammler wie den Wildkoch Jyrki Tsutsunen. Er kennt die besten Stellen zum Sammeln von Pilzen, Beeren und Kräutern. Aber auch Insekten kommen bei ihm auf den Teller. Seine Spezialität sind Waldameisen.

Am 12.04.21 18:35 - 19:20 Uhr auf
arte: Kielings wilde Welt - Wilde Nachbarn
Auf seiner Deutschlandreise von Norden nach Süden besucht Andreas Kieling verblüffend wilde Orte. An Nord- und Ostsee beobachtet er Kegelrobben, Deutschlands größte Raubtiere. Mitten in Berlin trifft er eine Bio-Imkerin und auf der Schwäbischen Alb Forscher, die das Leben wildlebender Honigbienen untersuchen. Im Naturpark Schönbuch sieht Andreas, wie Naturschützer es schaffen, dass gefährdete Fledermausarten eine Zukunft haben.
Der Alpensteinbock kommt mit den milderen Temperaturen in den Allgäuer Hochalpen gut zurecht. Andreas erlebt, wie schwer es ist, den Tieren zu folgen.

Am 12.04.21 19:15 - 19:30 Uhr auf
ARD-alpha: Bin ich zu egoistisch für den Umweltschutz?
Die Umwelt schützen, den Klimakollaps verhindern? Ja, unbedingt! Aber dafür aufs Fliegen verzichten? Mir vorschreiben lassen, ob ich noch Fleisch essen darf? Das dann eher doch nicht. In diesem Konflikt steckt auch Respekt Moderator Sebastian Leidecker. Er will herausfinden, wie weit im Umweltschutz die eigenen Entscheidungen ausreichen oder ob es schärfere Gesetze und Verbote braucht. Und kann eine Demokratie die überhaupt aufstellen?
(Wdh. morgen 16.45-17.00 Uhr)

Am 12.04.21 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: NaturTalente - Smart & Smarter (1/3)
Wer denkt, dass nur wir Menschen Außerordentliches vollbringen, sollte sich im Tierreich umsehen: Dort wimmelt es vor Erfindergeist! Winzige Wanderameisen errichten Trutzburgen aus eigenen Körpern mit bis 15 Zentimeter dicken Wänden. Webervögel bauen nur mit Hilfe ihres Schnabels kunstvoll geflochtene Hängenester aus Gras. Elefanten haben ein riesiges Navigationssystem im Kopf, um verborgene Wasserstellen in der Wüste zu finden. Kapuzineraffen und Bergpapageien haben gelernt, geschickt mit Werkzeugen umzugehen. Schnell wird klar - es sind nicht nur die großen Säugetiere, die klug agieren - viele Vögel verhalten sich intelligent. Und auch Fische sind smart: Die kleinen Schützenfische in den Mangroven Sri Lankas beschießen ihre Beute mit Wasserpistolen. Und wenn Winzlinge wie Termiten oder Ameisen kooperieren, vollbringen sie wahre Wunderleistungen. Cleverness zahlt sich eben aus - und Staunen ist erlaubt! Sind doch alle Tiere und jedes auf seine Art: Smart & Smarter!
(Wdh. kommende Nacht 1.20-2.05 Uhr)

Am 12.04.21 20:15 - 21:00 Uhr auf
hr: Unser Wild - Reh und Hirsch
Reh und Hirsch - für die einen sind sie begehrte Jagdtrophäen, für die anderen lästige Waldschädlinge. Über den richtigen Umgang mit Reh und Rotwild wird seit Jahrzehnten heftig gestritten. Filmautor Jürgen Eichinger lässt Gegner und Befürworter, Jäger und Waldbesitzer, Wildbiologen und Bauern zu Wort kommen.
(Wdh. morgen 10.35-11.20 Uhr)

Am 12.04.21 21:00 - 21:40 Uhr auf
3sat: Wildes Kanada (1/4) - Land der Extreme
Vom im Osten gelegenen Neufundland erstreckt sich Kanada 5.500 Kilometer bis hin zu den riesigen gemäßigten Regenwäldern an der pazifischen Küste. Von den südlichen Prärien bis zum eisigen Norden in der Arktis sind es ebenfalls über 4.000 Kilometer. Kanada ist ein Land mit gigantischen Ausmaßen und ebenso unterschiedlichen wie faszinierenden Lebensräumen. Der Film beginnt dort, wo die Europäer erstmals kanadischen Boden betraten. Dieses "neu gefundene Land" heißt bis heute Neufundland. Eine auf den ersten Blick wilde und unberührte Gegend. Die aber war damals schon lange von Ureinwohnern geformt worden. Das gewaltigste intakte Waldgebiet der Erde dagegen zieht sich durch ganz Kanada bis in den Westen und beherbergt außergewöhnliche Tiere: die weltweit größte Ansammlung an Schlangen - tausende Strumpfband-Nattern kommen im Frühjahr aus ihrem Winterquartier, um sich fortzupflanzen. Flughörnchen legen extreme Distanzen zurück, wenn sie im Wald von Baum zu Baum gleiten. Und schließlich leben hier fast mystische Geschöpfe - wie die geheimnisvollen Geisterbären. Sei es die Landschaft oder die Tierwelt. Durchschnittlich ist hier nichts. Kanada ist ein Land der Extreme.

Am 12.04.21 21:40 - 22:00 Uhr auf
3sat: Vielfältige Vogelwelt Österreich
In Österreich sind mehr als 400 Vogel-Arten nachgewiesen. Manche von ihnen fallen durch optische Eigenheiten ganz besonders auf: etwa der farbenprächtige Bienenfresser, der Fichtenkreuzschnabel oder der Stelzenläufer. Die Vogelwelt der kühlen Bergwälder unterscheidet sich stark von jener in der trockenen Tiefebene. Insektenfresser kommen hier nur in den Sommermonaten vor. Vögel aber, die im Winter Samen fressen, können auch in den Bergen überwintern. Der namengebende überkreuzte Schnabel des Fichtenkreuzschnabels ist ein hochspezialisiertes Werkzeug, mit dem der Vogel gut die nahrhaften Fichtensamen herauslösen kann, die unter den Zapfenschuppen liegen.

Am 12.04.21 21:45 - 22:15 Uhr auf
ARD-alpha: Die Waldklasse - Lernen unter freiem Himmel
Können Grundschüler tatsächlich im Wald genauso viel lernen wie im Klassenzimmer? Die staatliche Conrad-Grundschule in Berlin-Wannsee wagt seit zwei Jahren ein ungewöhnliches Schulexperiment: Anstatt den ganzen Tag im vollem Klassenraum zu hocken, verbringen die Schüler die längste Zeit des Tages im Wald - bei Wind und Wetter.
(Wdh. morgen 15.45-16.15 Uhr)

Am 13.04.21 03:50 - 04:45 Uhr auf
D-MAX: Die Wildlife-Cops
Der Bundesstaat Washington, im äußersten Nordwesten der USA, ist geprägt durch eine artenreiche Flora und Fauna. Doch auch der Mensch hat die Natur längst erobert - oft mit gravierenden Folgen! Denn Wilderei oder illegaler Tierhandel sind keine Kavaliersdelikte. Niemand weiß das besser, als die Männer und Frauen des „United States Fish and Wildlife Service“, die im Evergreen State für Recht und Ordnung sorgen. Dabei kämpfen die Beamten an vielen Fronten gleichzeitig: Bären und Pumas auswildern, verletzte Tiere retten und Umweltsünder auf frischer Tat ertappen, gehört für die Officers zur täglichen Arbeitsroutine. Diese Serie begleitet die Wildschützer bei ihren gefährlichen Einsätzen.
(Weitere Folge direkt im Anschluss, bis 5.35 Uhr, sowie Mittwoch bis Samstag zu ähnlichen Zeiten)

Am 13.04.21 08:15 - 09:00 Uhr auf
ZDFinfo: Das Leben im Rudel
Jedes Tier muss innerhalb des Rudels seinen Platz finden und seinen Beitrag leisten. Es herrschen strenge Regeln, und die Machtverhältnisse können sich jederzeit verschieben. Die Dokumentation "Leben im Rudel" von David Hay zeigt Überlebensstrategien von Rudeltieren wie Wölfen, Löwen und anderen Tieren. Ihre Jungtiere lernen lebenswichtige Fähigkeiten von der Gemeinschaft, in der sie groß werden.

Am 13.04.21 09:00 - 09:45 Uhr auf
ZDFinfo: Wildes Peru (1/2)
Peru ist ein Land der Kontraste: Wüste, Grasland, Hochgebirge, Regenwald und Meeresküste - extrem unterschiedliche Naturräume bieten einer Vielzahl faszinierender Tiere eine Heimat. Die zweiteilige Reihe nimmt die Zuschauer mit auf eine Entdeckungsreise vom Pazifik über die extrem trockene Küstenwüste, die Nebelwälder und grasbewachsenen Hochebenen der Anden bis in den artenreichen Amazonas-Regenwald, der den Osten des Landes prägt. An der Pazifikküste Perus brüten zahlreiche Seevögel - wie Guanokormorane und Humboldt-Pinguine. Diese müssen auf ihrem täglichen Weg zum Wasser Kolonien hungriger Mähnenrobben durchqueren. Die Reise führt auch ins Gebirgsvorland der Anden. In den Nebelwäldern lebt der Bergtapir Seite an Seite mit dem Brillenbären, der am liebsten Früchte frisst. Im Grasland der Hochebenen macht der Puma Jagd auf Guanakos und Vikunjas, Südamerikas wilde Kamele.
(Teil 2 über das Amazonasgebiet direkt im Anschluss, bis 10.30 Uhr)

Am 13.04.21 10:30 - 11:15 Uhr auf
ZDFinfo: Wildes Mexiko (1/3)
Seine Lage zwischen den Kontinenten macht Mexiko besonders artenreich. Der Film zeigt Wanderer aus dem Tierreich, die Wüsten, Grasland, Wälder und Küstengewässer des Landes besuchen. Die Palette reicht von See-Elefanten an der Pazifikküste über Monarchfalter und Pumas im Bergland bis hin zu Leguanen in der Sonora-Wüste und Walhaien vor der Ostküste. Manche besuchen Mexiko nur kurz, andere haben hier eine neue Heimat gefunden.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 12.45 Uhr)

Am 13.04.21 13:20 - 14:05 Uhr auf
3sat: Unter Grizzlys (1/2)
Top-Wildlife-Kameraleute und Bärenexperten haben einige Wochen in Alaskas Wildnis verbracht, um das Leben der Grizzlys aus nächster Nähe zu verfolgen. Noch nie wurden die riesigen Raubtiere Nordamerikas filmisch so außergewöhnlich nah porträtiert, während sie sich zu Hunderten an den Stromschnellen im Katmai-Nationalpark versammeln, um Lachse zu fangen. 35 Kameras waren im Einsatz. Über und unter Wasser, in den Uferzonen, auf Plattformen, im Wald und auf den Weiden dokumentieren die Kameras einen Sommer lang das atemberaubende Spektakel. Die Bärenkenner begleiten die Teams Tag und Nacht, und so kommt es zu ungewöhnlichen Begegnungen. In der ersten Folge kämpft eine noch unerfahrene Grizzly-Mutter unermüdlich um das Überleben ihrer beiden Jungen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 14.50 Uhr, Wdh. morgen 10.15-11.45 Uhr)

Am 13.04.21 14:45 - 15:30 Uhr auf
BR: Australien - In den Wäldern der Koalas
Die großen Eukalyptuswälder im Osten Australiens sind das Reich der Koalas. Eigentlich sind die "Australiens Teddys" eher als gemütliche Tiere bekannt, doch in der Paarungszeit werden Koalamännchen plötzlich zu rastlosen Draufgängern. Eindrucksvolle Aufnahmen beweisen: Während der Brunft geht es hoch her im Koalawald. Doch die Dokumentation widmet sich auch weiteren skurrilen Bewohnern des fünften Kontinents wie dem Bergbilchbeutler, dem Schnabeltier und der giftigen Todesotter.

Am 13.04.21 14:50 - 15:35 Uhr auf
3sat: Kielings wilde Welt (1/5)
Andreas Kieling reist zu den schönsten Tierparadiesen dieser Erde und präsentiert dabei außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Tierwelt. Extreme jeder Art stehen dabei im Vordergrund: etwa die kargen Inseln am Rande der Antarktis, die üppigen Sumpfwälder und Hochgrasfluren im nördlichen Indien, hochalpine Regionen, Mittelgebirgswälder, das äthiopische Hochland und die Unterwasserwelt Australiens. Andreas Kieling trifft auf seinen Reisen immer wieder auf Forscher und Spezialisten, die vor Ort in ungewöhnlichen Projekten für den Tier- und Naturschutz tätig sind und Andreas an ihrer spannenden Arbeit teilhaben lassen.
(Teile 2 bis 5 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr, Wdh. kommende Nacht 2.05-5.45 Uhr)

Am 13.04.21 15:00 - 16:00 Uhr auf
NDR: Zurück in die Zukunft
Karsten Wüstefeld aus Kreiensen macht Waldarbeit mit ein bis zwei Pferdestärken und hat volle Auftragsbücher. Pferde als Forstarbeiter sind für ihn weder Folklore noch ökologische Nische, sondern praktisch, effektiv, waldschonend und wirtschaftlich. Denn der Percheron-Wallach Arno braucht keine Wege oder Rückegassen. Er ist total flexibel, wenn er in aller Ruhe Baumstämme aus dem Wald zieht. Im Stadtforst Bad Pyrmont sind Karsten Wüstefeld und seine Pferde das erste Mal im Einsatz. Förster Philipp Klapper probiert am Königsberg, ob Pferd statt Maschine in seinem Wald eine Zukunft haben. Der Architekt Dirk Scharmer baut Häuser aus Holz, Strohballen und Lehm. Sein aktuelles Projekt Am Speicherbogen in Lüneburg ist sein umfangreichstes und in ganz Norddeutschland das bisher größte seiner Art: Dort entstehen zwei strohgedämmte Mehrfamilienhäuser. Die Gebäude sollen durch die Verwendung von natürlichen Materialien wie Holz, Lehm und Stroh eine herausragende Umweltbilanz haben. "die nordstory" begleitet Menschen in Niedersachsen, die altes Wissen nutzen und damit besonders zukunftsfähig sein wollen.

Am 13.04.21 17:00 - 17:45 Uhr auf
ARD-alpha: Axel Wagner & Der Notfall Natur.
Der Wald vertrocknet, es mangelt an Grundwasser, Tiere sterben aus, Landschaften werden zerstört und vergiftet: Die Natur ist auch im Südwesten zum Notfall geworden. Die Bedrohungen für die belebte Umwelt haben ein facettenreiches und atemberaubendes Ausmaß angenommen, daher muss nun an allen Fronten gehandelt werden - für die Gegenwart und die Zukunft. Biologe und Wissenschaftsjournalist Axel Wagner geht dramatischen Ereignissen vor der Haustür auf den Grund und prüft, wo was getan wird, um der Natur wirklich zu helfen. Er zeigt, wo menschlicher Aktionismus, wie die Bekämpfung von Stechmücken der Natur enormen Schaden zufügt, welche ökologischen Folgen die Ausrottungsversuche angeblich extrem allergieauslösender Pflanzen haben, warum das Auerhuhn durch eine profitorientierte Forstwirtschaft nun im Schwarzwald vor dem Aussterben steht und was konkret gegen solche Missstände unternommen wird. Was ist sinnvoll und was nicht? Kann etwa ein politisch verordneter Aktionsplan den größten Waldvogel Mitteleuropas noch retten? Sind Baumarten aus dem Mittelmeerraum oder Nordamerika sinnvoll für die Aufforstung der Wälder im Südwesten und welche Folgen haben solche Eingriffe für das Ökosystem? Was muss man tun, wenn bedrohte Tiere und Pflanzen eine Überlebens-Chance haben sollen?
(Wdh. morgen 9.05-9.50 Uhr auf tagesschau24)

Am 13.04.21 19:45 - 19:50 Uhr auf
ARD: Leben im Elefanten-Fußabdruck!
Wenn Elefanten ihre großen Fußspuren hinterlassen, freuen sich die Kleinsten: Die wassergefüllten Vertiefungen bieten einer erstaunlichen Vielfalt von wasserlebenden Organismen neuen Lebensraum.
Thomas D erklärt, wieso Elefanten nicht nur im Großen wichtige Ökosystem-Ingenieure sind - bei "Wissen vor acht - Natur".

Am 13.04.21 21:00 - 21:45 Uhr auf
mdr: Das Gondwanaland in Leipzig - Urwald in der Großstadt
Es war eines der kühnsten Bauprojekte Mitteldeutschlands: Vor genau zehn Jahren wird im Leipziger Zoo die Zeit zurückgedreht. Nach einem gewaltigen Urknall öffnet das Gondwanaland seine Pforten: Der Urkontinent - ein Dschungel auf einer Fläche von 16.500 Quadratmetern. Urzeitriesen und Urzeitwesen bevölkern seitdem diese europaweit einzigartige Tropenhalle - ein Regenwald mitten in der Großstadt. Der Film blickt hinter die Kulissen eines Leipziger Kontinents, der zwar erst seit zehn Jahren besteht, seine Besucher aber 150 Millionen Jahre zurück in die Vergangenheit versetzt.
(Wdh. kommende Nacht 1.50-2.35 Uhr)

Am 13.04.21 21:35 - 22:50 Uhr auf
arte: Misshandelt und umerzogen - Kanadas First Nations
Die indigene Bevölkerung Kanadas wurde Opfer eines kulturellen Genozids. Nach Bewegungen wie #MeToo und #BlackLivesMatter wird dieses Tabu der kanadischen Geschichte endlich auch aufgedeckt und international angeprangert. Zwischen 1980 und 2012 wurden in Kanada 1.181 indigene Frauen ermordet oder als vermisst gemeldet. Dass 24 Prozent aller Femizide in Kanada an indigenen Frauen verübt werden, ist eine Auswirkung der systematischen Diskriminierung der First Nations. Denn die indigene Bevölkerung wird auch 150 Jahre nach der kanadischen Unabhängigkeit von Großbritannien systematisch in Reservaten von der restlichen Bevölkerung abgeschottet. Der Indian Act, die sogenannte Indianergesetzgebung, durch die die Briten die indigene Bevölkerung unter Vormundschaft stellten, hat weiterhin Bestand. Es beinhaltet auch das Ziel der "Zivilisierung". In diesem Rahmen entstanden spezielle Internate, sogenannte Residential Schools, in denen indigene Kinder zu Christen umerzogen werden sollten. Bis 1996 waren diese Internate Schauplätze von Misshandlung und Missbrauch. Hier starben rund 4.000 Kinder. Die Überlebenden dieser Umerziehungsanstalten leiden bis heute häufig unter Alkoholismus, Drogensucht, häuslicher Gewalt bis hin zu Femiziden und Selbstmord. Der Film "Misshandelt und umerzogen - Kanadas First Nations" begleitet eine Gruppe Überlebender im Kampf um Gerechtigkeit und Wiedergutmachung. Der kanadische Staat hat zwar Fehler eingestanden, Entschädigungen für die Traumatisierten und ihre Nachkommen wurden allerdings bisher nicht bewilligt.

Am 13.04.21 22:50 - 23:50 Uhr auf
arte: Klimaschutz à la française
Frankreich wagte im Oktober 2019 ein europaweit einmaliges Experiment: Zufällig ausgeloste Personen sollten in einem Bürgerrat Empfehlungen zur künftigen Klimapolitik Frankreichs erarbeiten. Der Auftrag der Convention Citoyenne pour le Climat lautete, konsensfähige Vorschläge zur Reduzierung der französischen Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 40 Prozent auszuarbeiten. Vor dem Hintergrund starker politischer Spannungen und inmitten der Corona-Pandemie war dies für die 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kein leichtes Unterfangen.

Am 14.04.21 02:50 - 03:45 Uhr auf
arte: Wie Tiere fühlen
Ein beleidigter Hund, eine hilfsbereite Ratte, ein mitfühlender Schimpanse, ein gerechter Wolf, ein verständnisvoller Elefant: Sind Tiere fähig, sich in andere hineinzuversetzen? Haben sie Mitgefühl? Sind sie empathisch, altruistisch, fair und gar gerecht? Neue Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung scheinen zu revolutionieren, was man bisher über die Gefühlswelt der Tiere wusste.

Am 14.04.21 03:45 - 04:30 Uhr auf
ARD: Im Wolfsgebirge der Ostkarpaten
Drei Jahre lang zog der slowakische Naturfilmer Erik Baláz mit seinen Freunden Jozef Fiala und Karol Kaliský durch jeden Winkel der Wälder und Berge der östlichen Karpaten. Im Dreiländereck zwischen der Slowakei, Polen und der Ukraine suchten sie nach dem Wolf und anderen großen Säugetieren, die hier einst heimisch waren und nun wieder sind. Dieses Gebiet, eines der letzten nahezu unberührten in Europa, wurde schon in früheren Zeiten "Wolfsgebirge" genannt.

Am 14.04.21 07:30 - 07:55 Uhr auf
ARD-alpha: Die Katzen des Dschungels
Costa Rica in Mittelamerika ist diesmal das Ziel der Reise von Felix Heidinger. In diesem Land gibt es zwei besondere Projekte: Das erste dient der Arthaltung stark gefährdeter, kleinerer Dschungelkatzen wie z. B., Ozelot, Margay und Jaguarundi. Obwohl es längst per Gesetz verboten ist, diese Tiere zu fangen, werden sie doch immer noch gejagt. Denn die Jungen bringen als kuschelige Haustiere einen guten Preis. Einmal ausgewachsen, sind sie als unberechenbare Wildtiere natürlich schwierige Mitbewohner und man will sie wieder loswerden. Um diese ehemaligen Haustiere, die allein im Dschungel schnell kläglich zugrunde gehen würden, kümmern sich Tierschützer. Man macht die Katzen fit für das Überleben in der Freiheit, um sie dann auszuwildern.
Das zweite Projekt in Costa Rica dient dem bedrohten Urwald. Der Biologe Donald Perry hat ein riesiges Stück unberührten Regenwald gekauft und darin eine Seilbahn für Touristen gebaut. Die Bahn fährt Besucher in fast drei Kilometern Länge durch das Kronendach des Dschungels. Die Wipfel-Bewohner, z. B. Affen, Schlangen, farbenprächtige Tropenvögel und Faultiere, fühlen sich von der langsam und geräuschlos dahingleitenden Gondel nicht gestört. Eine Besonderheit des Projekts: Die Schüler und Studenten Costa Ricas dürfen umsonst mit der Gondel durch den Urwald fahren, um die Tiere zu beobachten. Man hofft, dass sie nach diesem einzigartigen Erlebnis sich für den Erhalt der bedrohten Regenwälder intensiv einsetzen werden.

Am 14.04.21 09:30 - 10:00 Uhr auf
ARD-alpha: Die letzten Jäger und Sammler in Tansania
Die Hadzabe leben - heute hier, morgen dort - in der kargen Savanne im ostafrikanischen Grabenbruch. Sie sind nur noch knapp 1000 an der Zahl. Eine kleine, versteckte Gruppe von ihnen lebt fast noch so, wie unser aller Vorfahren das vor Tausenden von Jahren taten: Sie jagen und sammeln. Die Hadzabe nehmen, was die Natur ihnen gibt: Die Frauen und Kinder pflücken Beeren von den Sträuchern. Sie sammeln die Früchte der Affenbrotbäume und graben Wurzeln aus. Die Männer bringen mit Pfeil und Bogen Antilopen zur Strecke. Kaum vorstellbar, dass eine solch archaische Lebensform noch existiert.

Am 14.04.21 10:05 - 10:50 Uhr auf
tagesschau24: Billiges Fleisch - wer bezahlt für die kleinen Preise?
Die Deutschen genießen billiges Fleisch - selten haben sie weniger Geld für Lebensmittel ausgegeben. Für viele sind die kleinen Lebensmittelpreise Grundlage ihres Wohlstandes. Der Verzehr von Fleisch gilt als ein Zeichen von Reichtum. Rund 60 Kilogramm Fleisch konsumieren deutsche Verbraucher*innen im Durchschnitt pro Jahr. An Ostern und Weihnachten besonders beliebt: Rindfleisch aus Südamerika. Das günstige Stück Filet wird zugleich mit dem Image von besonders umweltfreundlicher Produktion beworben. Denn im Gegensatz zur europäischen Rinderhaltung stehen auf den weiten Wiesen Brasiliens die Rinder ganzjährig auf der Weide. Auch politisch ist der Import von Rindfleisch aus Südamerika gewünscht: Das Handelsabkommen Mercosur wird seit 20 Jahren verhandelt und soll nun während der portugiesischen EU-Ratspräsidentschaft unter "Dach und Fach gebracht werden". So äußert sich Portugals Premierminister Antonio Costa.

Am 14.04.21 10:30 - 11:15 Uhr auf
hr: Das verborgene Leben der Bonobos
Obwohl Bonobos unsere nächsten Verwandten sind, wissen wir wenig über sie. Immerhin ist bekannt, dass Weibchen und Männchen in der Gruppe gleichberechtigt sind und dass Sex bei ihnen eine wichtige Rolle spielt. Ganz egal ob homo- oder heterosexuell: "Make love, not war" - das ist ihre Methode, um Konflikte zu beheben. Und es ist eine Methode, die sich bewährt hat. So kommt es, dass Bonobos außergewöhnlich friedlich sind. Doch was ist der Grund für diese besondere Veranlagung? Nur im Kongo haben Forscher aus aller Welt die Gelegenheit, diese faszinierenden Affen besser kennenzulernen. Eine junge Forscherin, Leveda Cheng, will dort die Gruppendynamik der wildlebenden Tiere enträtseln.

Am 14.04.21 14:00 - 15:05 Uhr auf
ServusTV: Papua-Neuguinea - Am Rande der Welt
Nördlich von Australien liegt der Inselstaat Papua-Neuguinea. Der Westen der Inselgruppe gehört zu Indonesien. Die Reise am Rande der Welt beginnt in Port Moresby, der Hauptstadt des Landes. Der Film dokumentiert die verschiedenen Völker der Inseln, ihre Hoffnungen, aber auch Ängste. Eine spannende Reise zur zweitgrößten Insel der Erde - und eine Begegnung mit ihren faszinierenden Bewohnern.

Am 14.04.21 14:45 - 15:30 Uhr auf
BR: Elefanten hautnah - Giganten mit Gefühl
Afrikas Elefanten sind die größten Säugetiere, die auf der Erde leben. Einst waren sie weit über den afrikanischen Kontinent verbreitet, doch die Giganten werden immer seltener. Die Jagd nach dem begehrten Elfenbein und die Ausbreitung des menschlichen Lebensraums gefährden ihren Bestand. Nur in Botsuana gilt er mit über 130.000 Tieren als gesichert - strengem Schutz und einer konsequenten Anti-Wilderei-Politik sei Dank.

Am 14.04.21 16:00 - 17:00 Uhr auf
ServusTV: Brasiliens Küsten - Amazonien
Die Reise durch Brasilien beginnt im Norden, im Amazonasbecken. Von dort geht es über Macapá und Belém nach São Luís. An der Amazonasmündung lebt das Volk der „Ribeirinhos“ - sie ernähren sich von den wertvollen Acai-Beeren. Nördlich von Macapá gedenken die Einwohner von Quilombo de Curiaú ihrer befreiten Vorfahren mit Musik. Die Küste von Macapá spiegelt die Vorstellung des Amazonas wieder: Wild und auf den ersten Blick unbewohnbar. Hinter den schmalen, sandigen Stränden beherrscht eine scheinbar undurchdringliche Vegetation das Land. Nur Flüsse und Bäche eröffnen Zugänge ins Innere des Pflanzenreichs.

Am 14.04.21 18:30 - 19:20 Uhr auf
arte: Überleben in Australiens Wildnis - Wälder
Nur etwa 16 Prozent der Fläche Australiens sind von Wäldern bedeckt, und trotzdem finden sich hier so viele Tierarten wie nirgends sonst auf dem Kontinent. Die Wälder bieten ihnen Schutz, Wasser und Nahrung. Der Koala ist eine der bekanntesten Tierarten der australischen Wälder. Den Großteil seines Lebens verbringt das auf den Menschen faul wirkende Beuteltier auf Eukalyptusbäumen. Doch in der Paarungszeit ist von Trägheit nichts mehr zu spüren. Im hohen Norden von Queensland lebt der Helmkasuar. Zur Partnersuche nutzt dieser in den Regenwäldern beheimatete Laufvogel ein Lautsystem, mit dem sich bereits die Dinosaurier verständigten.

Am 15.04.21 05:15 - 06:00 Uhr auf
phoenix: Mission Amazonas (1/2)
Eine Gruppe von Naturforschern bezwingt zum ersten Mal das im Amazonas-Dschungel isolierte Gebirge Serra da Mocidade und folgt der Spur unbekannter Arten. Trotz Waldbrand, Unwetter und giftigen Tieren bringen sie der Weltöffentlichkeit 1.500 verschiedene dokumentierte Spezies, 90 in Brasilien noch nicht registrierte Arten und mindestens 95 möglicherweise neue Spezies mit.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 6.45 Uhr)

Am 15.04.21 06:45 - 07:00 Uhr auf
phoenix: Yellowstone - Der erste Nationalpark der Welt
Yellowstone - der erste Nationalpark der Welt. Mit Hunderten von Geysiren, Thermalquellen und einer unvergleichlichen Tier und Pflanzenwelt ist er seit 1872 der vielseitigste Park der USA. Die Dokumentation zeigt, wie sehr sich die Vorstellungen über Naturschutz in den letzten 150 Jahren verändert haben.

Am 15.04.21 10:35 - 11:20 Uhr auf
hr: Unbekanntes Bulgarien
Bulgarien - das ist weit mehr als ein billiges Urlaubsziel am Schwarzen Meer und preiswerter Kur-Urlaub. Die Natur des Landes ist so beeindruckend wie vielseitig und zieht die Besucher in ihren Bann. Knapp 3.000 Meter ragen majestätische Berge in den Himmel, Mineralwasser sprudelt in den unterschiedlichsten Temperaturen aus Hunderten von Quellen, wilde Wölfe und Bären streifen durch die Wälder, nirgendwo duften die Rosen intensiver.

Am 15.04.21 10:50 - 11:45 Uhr auf
arte: Wilde Medizin - Die Superkräfte der Tiere
Tiere sind wahre Superhelden. Sie verfügen über Superkräfte, von denen wir Menschen nur träumen können. Einigen wachsen bei Verlust neue Gliedmaßen nach. Andere bilden in rasanter Geschwindigkeit riesige Knochen. Und manche können sich monatelang in einen Ruhezustand versetzen, ohne dabei Muskeln zu verlieren. Ihre Fähigkeiten könnten auch uns Menschen helfen, zum Beispiel gegen Alzheimer, Herzinfarkte und Osteoporose. Doch diese Superkräfte geben noch immer Rätsel auf. Wie machen die Tiere das? Wissenschaftler versuchen, die Frage zu beantworten, um mit diesen Erkenntnissen Menschenleben zu retten.

Am 15.04.21 14:45 - 15:30 Uhr auf
BR: Elefanten hautnah - Ungewöhnliche Nachbarn
Afrikas Elefanten sind die größten Säugetiere, die auf der Erde leben. Einst waren sie weit über den afrikanischen Kontinent verbreitet, doch die Giganten werden immer seltener. Die Jagd nach dem begehrten Elfenbein und die Ausbreitung des menschlichen Lebensraums gefährden ihren Bestand. Nur in Botsuana gilt er mit über 130.000 Tieren als gesichert - strengem Schutz und einer konsequenten Anti-Wilderei-Politik sei Dank.

Am 15.04.21 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Wilde Inseln - Sri Lanka
Wie eine winzige Träne liegt Sri Lanka nur sechs Grad über dem Äquator inmitten des Indischen Ozeans. Der Inselstaat umfasst weniger als 75 000 Quadratkilometer.Die Vielfalt seiner Tierwelt kann es jedoch mit jedem Kontinent aufnehmen. Und auch die komplexen klimatischen und geografischen Bedingungen sind von besonderem Ausmaß.Die Dokumentationsreihe "Wilde Inseln" ist eine filmische Liebeserklärung an die spektakulärsten Archipele der Erde, an ihre Menschen, Tiere und Pflanzen, die in diesen Paradiesen ihre Heimat gefunden haben.

Am 15.04.21 20:15 - 21:00 Uhr auf
3sat: Weltretter Wurzeln
Wurzeln machen über die Hälfte der Masse einer Pflanze aus und sind doch meist unsichtbar. Ihre besonderen Kräfte helfen, Probleme des Klimawandels und Umweltschutzes zu bewältigen.Gerade der unsichtbare Teil der Pflanzen hat das Potenzial, bei den Herausforderungen der Menschheit zu helfen: die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung zu sichern, den Klimawandel zu stoppen und Ressourcen, wie Seltene Erden, umweltfreundlich abzubauen. Dafür müssen Pflanzen jedoch Dürre- und Hitzeperioden aushalten und Überschwemmungen überstehen. Wurzeln sind dabei von entscheidender Bedeutung. Und sie suchen im Boden aktiv nach Nährstoffen

Am 15.04.21 21:00 - 22:00 Uhr auf
3sat: Pilze - Die biologische Wunderwaffe
Pilze haben ein ungeahntes Potenzial im Kampf gegen viele Herausforderungen der Zukunft. Ihre Anpassungsfähigkeit und die Fülle ihrer Erscheinungsformen faszinieren nicht nur Wissenschaftler.Pilze sind die fleißigsten Abfallentsorger der Welt. Sie werden als intelligente Netzwerke erforscht, als Quelle neuer chemischer Substanzen für die Entwicklung von Medikamenten gegen resistente Keime und als Nahrungsmittel für eine wachsende Weltbevölkerung.

Am 16.04.21 05:30 - 06:15 Uhr auf
phoenix: Der Waterton Glacier National Park
Seit 1492, das als Referenzpunkt für europäische Einflüsse in Amerika gilt, ist hier fast keine Tier- oder Pflanzenart ausgestorben. Das gesamte Areal ist so artenreich wie kaum eine andere Wildnis auf der Erde: Insgesamt leben hier über 70 Säugetier- und rund 250 Vogelarten; nachgewiesen sind fast 1200 Pflanzenarten. Die Dokumentation über die Zukunft der Nationalparks führt hinein in diese einzigartige Welt und begleitet eine Expedition in das Gebiet, in dem noch nie zuvor ein Kamerateam filmen durfte. Der Park, seit 1932 ein Zusammenschluss des kanadischen Waterton Lakes National Park und des US-amerikanischen Glacier National Park, ist der erste "Friedenspark" der Welt.
Doch die Einzigartigkeit des grenzübergreifenden Ökosystems ist in Gefahr. Im Nordwesten ragt ein großer Keil ungeschütztes Gebiet mitten hinein in den Park. Einer der wichtigsten kanadischen Highways führt durch die Region, es wird massiv Holz eingeschlagen - und es darf gejagt werden. Die Jäger-Lobby ist mächtig. Der wichtigste Wildtier-Korridor Nordamerikas ist hier brutal zerschnitten. Der Nationalpark könnte ohne die Verbindung zu nördlicheren Schutzgebieten wie dem Banff National Park zu einer Insel werden - das langsame Aussterben und das Ende einer der bedeutendsten Naturräume des Planeten wäre damit vorprogrammiert. Aktivisten, Wissenschaftler und Naturliebhaber haben dieser Bedrohung den Kampf angesagt. Für sie gibt es nur eine Lösung: Der Park muss vergrößert werden. Die Dokumentation begleitet die Enthusiasten durch ein wichtiges Jahr.

Am 16.04.21 06:15 - 07:00 Uhr auf
phoenix: Ein kalifornischer Traum - Der Yosemite-Nationalpark
Der Yosemite-Nationalpark in Kalifornien ist einer der bekanntesten Nationalparks der Welt: spektakuläre Ausblicke, gewaltige Wasserfälle, uralte Mammutbäume - eine atemberaubende Natur. Die Insel der Wildnis inmitten des bevölkerungsreichsten Staates der USA ist bedroht. Vier Millionen Besucher rollen jedes Jahr durch die geschützte Wildnis. Die durstige Landwirtschaft saugt die knappen Wasservorräte aus den Seen und Reservoirs. Die Filmemacher Catharina Kleber und Christian Bock haben den rund 3000 Quadratkilometer großen Park mit seinen unzähligen Flüssen und Seen bereist, mit einer Vielfalt von mehr als 400 Wirbeltier- und über 1500 Pflanzenarten. Dabei spürten sie vor allem auch den Verbindungen zwischen Park und Außenwelt nach. Gerade an diesem Ort des blauen Planeten wird nämlich deutlich, wie fragil das Gleichgewicht der Natur in Zeiten von Klimawandel, Bevölkerungswachstum und Ressourcen-Ausbeutung ist. Wie viel Mensch verträgt die Natur?

Am 16.04.21 07:30 - 07:55 Uhr auf
ARD-alpha: Mit den Babys unterwegs
Jede Tierart hat ihre eigenen Sicherheitsvorkehrungen entwickelt, wenn sie mit ihren Sprösslingen unterwegs ist. Felix Heidinger zeigt, wie Katzen, auch wilde Raubkatzen, ihren Nachwuchs in den ersten Wochen nach der Geburt alle paar Tage in ein neues Versteck bringen, um Feinde zu täuschen. Egal, ob Säugetiere, Reptilien, Vögel, Fische oder Insekten: Alle erwachsenen Tiere beschützen ihren Nachwuchs auf die eine oder andere ziemlich raffinierte Weise.

Am 16.04.21 10:10 - 11:10 Uhr auf
ServusTV: Sandelholz aus Neukaledonien
Neukaledonien ist einer der wenigen Orte auf der Welt, wo die Natur noch erstaunlich unberührt gedeiht. Und unter all den Planzen, die in Neukaledonien wachsen, gibt es eine Baumart, die die Menschen schon seit Anbeginn der Zeit nutzen: den Sandelholzbaum. Das Holz dieser kleinen Bäume ist eines der teuersten weltweit. Lange wurde es bei vielen religiösen Zeremonien benutzt. Sein Duft ist so begehrt, dass der Baum nun in vielen Regionen der Welt vom Aussterben bedroht ist. Doch in Neukaledonien erlebt der Sandelholzbaum gerade ein Comeback, und der Kampf um seine Rettung wird an vielen Fronten geführt. Etwa von Baumzüchtern, die davon überzeugt sind, dass die kontrollierte Nutzung der beste Weg sei, die Art zu retten. Oder von den Erzeugern luxuriöser Düfte, die eine dauerhafte Versorgung mit dieser einzigartigen Duftnote sicherstellen möchten. Denn das Sandelholz ist eine äußerst wichtigste Zutat in Parfums.

Am 16.04.21 10:55 - 11:55 Uhr auf
WDR: Wasserstoff - Retter aus der Klimakrise?
Als Antriebsform für PKW war Wasserstoff in Form der Brennstoffzelle schon abgeschrieben. Doch jetzt steht der Wasserstoffantrieb vor einem Comeback - bei Nutzfahrzeugen. In den USA und in mehreren europäischen Staaten gibt es vielversprechende Gemeinschaftsprojekte zwischen Autoherstellern, Tankstellenbetreibern und Energieversorgern, um Wasserstoff im Verkehrswesen endlich zum Durchbruch zu verhelfen. Und auch als Energiespeicher scheint Wasserstoff geeignet: Energie, die etwa durch Photovoltaik in Nordwestafrika gewonnen wird, könnte in Wasserstoff umgewandelt, gespeichert und so per Tanker nach Europa verschifft werden. Wie stehen die Chancen: Wird Wasserstoff ein Baustein für den Weg aus der Klimakrise?

Am 16.04.21 14:45 - 15:30 Uhr auf
BR: Spessart und Steigerwald
Spessart und Steigerwald sind die beiden größten Laubwaldgebiete in Bayern. Hier finden sich Reviere mit jahrhundertealten Buchen und Eichen. Während der Spessart sich nördlich des Mains über die sanften Höhen aus Sandstein und Gneis erstreckt, zieht sich der Steigerwald südöstlich davon über die Hügel zwischen Bamberg, Würzburg und Nürnberg. Getrennt und gleichzeitig verbunden sind die beiden Gebiete durch das Maintal. Intensive Flugaufnahmen mit ungewohnten Perspektiven entführen in die malerische Landschaft von Spessart und Steigerwald und verbinden die witzigen, überraschenden und beeindruckenden Geschichten aus der Natur.

Am 16.04.21 14:50 - 15:35 Uhr auf
3sat: Wilde Inseln - Amazonas
Die Flussarchipele Anavilhanas und Mariuá sind die größten der Welt. Sie liegen im Rio Negro, dem zweitstärksten Nebenfluss des Amazonas, und bestehen zusammen aus mehr als 1000 Inseln.Was diesen Lebensraum weltweit so einzigartig macht, ist die Dynamik des Flusses: Sechs Monate im Jahr überschwemmt er die Inseln völlig. Dann ragen nur noch die höchsten Baumkronen aus dem Wasser, und der Waldboden wird zum Flussbett. Fische schwimmen zwischen Baumstämmen, und Landtiere wie das Faultier müssen sich vor räuberischen Wasserbewohnern in Sicherheit bringen.

Am 16.04.21 16:20 - 17:00 Uhr auf
3sat: Wilde Inseln - Japan
Japans Inselwelt besteht aus vier großen und fast 7000 kleinen Inseln, die sich in einem langen Bogen durch den Nordwestpazifik ziehen. Daher ist das Klima ganz unterschiedlich.Die verschiedenen Klimazonen reichen vom eisbedeckten Nordmeer über gemäßigte Wälder bis hin zu subtropischen Stränden und Mangrovensümpfen - beste Voraussetzungen für eine artenreiche Flora und Fauna. In den Gebirgswäldern der zentralen und nördlichen Inseln sind die Winter lang und hart. Doch den Schneeaffen, auch "Japanmakaken" genannt, macht das nichts aus: Im Norden von Honshu finden sie sich noch bis in 3000 Metern Höhe.

Am 16.04.21 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Wilde Inseln - Philippinen
Die Landschaft der Philippinen ist ausgesprochen vielfältig. Karge Berge, dichter Regenwald, Sümpfe und Klippen prägen die 7000 großen und kleinen Eilande der pazifischen Inselgruppe.Geologen zählen sie zu den ältesten Inseln der Erde, geformt von Vulkanausbrüchen, Erdbeben und verheerenden Taifunen. Viele der zahlreichen Tiere und Pflanzen dieser Inselgruppe kommen sonst nirgendwo auf der Erde vor. Einer der artenreichsten Lebensräume der Philippinen findet sich in den dichten Urwäldern von Palawan. Die sechstgrößte Insel der Philippinen ist zugleich auch die am dünnsten besiedelte.

Am 16.04.21 17:45 - 18:30 Uhr auf
3sat: Wilde Inseln - Vancouver Island
Vor der kanadischen Küste, nahe der Stadt Vancouver, liegt die Insel Vancouver Island. Mit 450 Kilometern Länge und 100 Kilometern Breite ist sie die größte nordamerikanische Pazifikinsel. Vancouver Island bietet vielen einzigartigen Tieren einen Lebensraum. Die spektakuläre Berglandschaft der Insel mit ihren vielen Wasserfällen ist von einem dichten Netzwerk aus Flüssen und Bächen geprägt. Zahlreiche Tierarten fühlen sich dort wohl. Vor allem die Pazifischen Lachse: Jahr für Jahr zieht eine halbe Milliarde Lachse in die Flüsse ihrer Geburt, um zu laichen. Für Millionen von ihnen ist Vancouver Island das Ziel - doch nicht alle kommen an. Von den Killerwalen vor den Küsten der Insel über Weißkopfseeadler bis zu den Schwarzbären, die im seichten Wasser auf reiche Beute warten, ernähren sich unzählige Tiere von Lachsen. Sogar die Waldbäume auf Vancouver Island sind auf die alljährliche Wanderung der großen Fische angewiesen. Sie prägen das gesamte Ökosystem dieser wilden Insel.

Am 16.04.21 17:50 - 18:30 Uhr auf
arte: Westneuguinea - Eines der letzten Paradiese (1/2)
Bei der größten wissenschaftlichen Expedition, die jemals in Neuguinea unternommen wurde, sollen neue Erkenntnisse über eine seit Jahrmillionen vom Rest der Welt isolierte Erdregion gewonnen werden: Das Wissenschaftlerteam erkundet neben den Gewässern auch den Mangrovensumpf und die Urwälder, von den Wurzeln bis zur Krone, und entdecket auch hier unbekannte Arten. Die Wissenschaftler machen gleich mehrere faszinierende Funde: ein Känguru, das im Wald lebt, eine Grille, die im Gegensatz zu ihren Artgenossen per Ultraschall kommuniziert, und eine letzte Riesentaube aus der Familie der seit Jahrhunderten ausgestorbenen Dodos.
(Teil 2 über die Wasserwelt direkt im Anschluss, bis 19.20 Uhr)

Am 16.04.21 20:15 - 21:00 Uhr auf
WDR: Als der Wald in Flammen stand
Als die 23-jährige Luzie Hochhardt den Rauch riecht, weiß sie: Es steht alles auf dem Spiel. Der Bauernhof ihrer Eltern liegt am Fuß des brennenden Waldes in Gummersbach - und er ist komplett aus Holz. "Als der Feuerwehrmann uns sagte: Packt das Wichtigste zusammen, ihr müsst raus!, dachte ich, dass unser Hof genauso in Flammen aufgeht wie der Wald."
Der Wald brennt - und nicht nur in Gummersbach. Im April 2020 halten gleich zwei riesige Waldbrände den Westen in Atem. Es wird der Auftakt sein für ein beklemmendes Waldbrandjahr: 45 große Waldbrände werden bis zum Ende des Jahres in ganz NRW gewütet haben. Der Wald im Westen ist in Not. Und er stellt auch die Feuerwehr vor völlig neue Herausforderungen. Detlef Hayer arbeitet seit 40 Jahren als Feuerwehrmann: "Aber so einen Einsatz hatte ich noch nie! Als die Feuerwalze auf uns zu kam, dachte ich: So etwas gibt's doch nur in Kalifornien!"
Die WDR-Dokumentation "Heimatflimmern - Als der Wald in Flammen stand" lässt Augenzeugen, Retter und Helfer zu Wort kommen, von vielen Seiten zusammen getragenes Archivmaterial erzählt die Geschichte der Großbrände. Doch der Film blickt dabei nicht nur auf die Feuer zurück. Er fragt auch: In welchem Zustand ist unser Wald, und was können wir tun, um ihn zu schützen? Der ARD-Meteorologe Karsten Schwanke erklärt, wie präsent der Klimawandel mittlerweile vor unserer Haustür ist und was unseren Wald besonders bedroht.
(Wdh. übermorgen 11.40-12.25 Uhr)

Am 16.04.21 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Im Regenwald Costa Ricas
Costa Rica: Über Jahrmillionen war die schmale Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika ein isolierter Lebensraum, in dem sich eine unglaubliche Artenvielfalt entwickeln konnte. In dieser Folge von "Speed of Life" unternimmt das Kamerateam eine abenteuerliche Expedition in die Tiefen des tropischen Regenwaldes, um spektakuläre Bilder einer geheimnisvollen Tierwelt einzufangen. Egal ob nachtaktive Baumschlangen, exotische Insekten, Pfeilgiftfrösche, Brüllaffen oder bissige Schnappschildkröten - der Überlebenskampf im Dschungel folgt seinen ganz eignen Regeln.
(Wdh. morgen 18.00-18.45 Uhr)

Am 16.04.21 22:30 - 23:00 Uhr auf
phoenix: Die Letzten ihrer Art - Hilfe für bedrohte Tiere
Mit jeder aussterbenden Tierart kann ein Ökosystem ins Wanken geraten, und das hat auch Folgen für unser Klima. Doch es gibt Menschen, die nach Wegen suchen, um das große Sterben der Tiere aufzuhalten. "plan b" begleitet sie in diesem Wettlauf gegen die Zeit. Noch prägen die Wildtiere das Bild von Afrika. Doch Elefant, Löwe und Co. haben bereits 75 Prozent ihres Lebensraumes verloren. Wenn einzelne Tierarten in Afrika verschwinden, ist das gesamte Ökosystem des Kontinents in Gefahr, weiß Johannes Kirchgatter. Deshalb kämpft der Geograf und Afrika-Experte beim WWF mit seinem Projekt in Kenia um jeden Quadratmeter für die Wildtiere. Das ist nicht immer einfach, denn: "Wir müssen Lösungen finden, die den Tieren und den Menschen ihren Lebensraum sichern."
(Wdh. morgen 19.30-20.00 Uhr)

Am 17.04.21 02:00 - 02:45 Uhr auf
ZDF: Kielings wilde Welt - Zurück zur Natur
Andreas Kieling reist um den Globus. Er erfährt, wie die Rückkehr der Wölfe den Yellowstone-Park verändert, was exotische Halsbandsittiche für heimische Stare und Dohlen bedeuten und wie in Slowenien Bär und Mensch friedlich nebeneinander leben.

Am 17.04.21 02:45 - 03:30 Uhr auf
ZDF: Kielings wilde Welt - Uralte Paradiese
In der ersten Folge besucht Tierfilmer Andreas Kieling uralte Paradiese in Deutschland, Island, Alaska und auf Madagaskar. Überall trifft er engagierte Wissenschaftler und bietet teilweise intime Einblicke in verblüffende Naturphänomene.