Fernseh-Tipps rund um Wald und Natur

Am 25.05.19 06:00 - 07:00 Uhr auf
ZDFneo: Spione im Tierreich - Smarte Strategen
Ultra-realistische Tierroboter spähen das Privatleben von Affen, Elefanten und vielen anderen aus. Sie zeigen extrem nah die Tricks und Strategien von wilden Tieren. Mehr als 30 verschiedene Roboter mischen sich mit Mini-Kameras unter die Tiere. Der Zuschauer sieht sich mitten in Rudeln oder Familien. Die Undercover-Agenten zeigen erstaunlich raffinierte Angriffs- und Verteidigungsstrategien unserer wilden Zeitgenossen.

Am 25.05.19 07:00 - 07:40 Uhr auf
ZDFneo: Der sechste Sinn der Tiere
Naturkatastrophen bedrohen die Menschheit. Die Auswirkungen sind verheerend die Vorwarnzeiten meist zu kurz, trotz aller Hightech-Installationen und des Internets. Weltweit arbeiten Forscher deshalb an anderen Lösungen - und sie haben eine heiße Spur: Tiere sollen uns dabei helfen, frühzeitig Naturkatastrophen zu erkennen. Denn über Jahrmillionen haben sie gelernt, sich auf die launischen Schwankungen der Erde einzustellen.

Am 25.05.19 07:10 - 07:35 Uhr auf
ARD: Im Garten der Schmetterlinge
Im Umweltzentrum Listhof bei Stuttgart züchtet Ilona die schönsten Insekten der Welt: Schmetterlinge. Tierreporterin Anna hilft ihr, Eier einzusammeln. Raupen fressen meist nur die Blätter von bestimmten Pflanzen. Legt das Schmetterlingsweibchen seine Eier auf der falschen Pflanze ab, verhungert die Raupe. Hat sie sich aber am richtigen Ort dick und rund gefressen, verpuppt sie sich. Weil in warmen Ländern noch viel größere Schmetterlinge leben als bei uns, reist Anna nach Ecuador. Dort zeigt ihr Heike, wie Schmetterlinge mit bunten Farben ihre Feinde warnen.

Am 25.05.19 07:40 - 08:25 Uhr auf
ZDFneo: Der geheime Kontinent (1/2)
Bevor Christoph Kolumbus den amerikanischen Kontinent entdeckte, lebten dort 100 Millionen „Indianer“ in komplex organisierten Gemeinschaften – zum Beispiel das Volk von Cahokia. Die sesshaften Bauern am Mississippi hatten Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauten Großstädte und handelten in ganz Nordamerika. Es war eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelang es den Menschen, große Flächen urbar zu machen. Außerdem erfreuten sie sich üppiger Fischbestände und einer Vorratskammer von 30 Millionen Büffeln. Europa sah zur selben Zeit ganz anders aus. Die gleiche Zahl von Menschen lebte dort auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder waren abgeholzt, die Flüsse leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wuchsen, das Land wurde knapp – Europa geriet an seine Grenzen. Als Kolumbus 1492 mit einer Schar von Desperados den Hafen von Sevilla verließ, ahnte er nicht, dass er Amerika entdecken würde. Der Reichtum dieses Kontinents sollte das Überleben Europas sichern. Die zweiteilige Dokumentation „Der geheime Kontinent“ erzählt eine legendäre Geschichte unter ganz neuem Blickwinkel: die Entdeckung Amerikas – und wie sie die Lebensbedingungen auf der Welt für immer veränderte.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 9.10 Uhr)

Am 25.05.19 10:00 - 10:30 Uhr auf
BR: Ein Fläschchen für den Jaguar
Luciano do Valle di Saboia und seine Frau Christiane sind beide Ärzte - Leben zu retten ist ihre Aufgabe. Aber nicht nur das von Menschen, auch die Rettung der bedrohten Tierwelt Brasiliens liegt ihnen am Herzen. Begonnen hat alles vor mehr als zehn Jahren mit einem alten Jaguar, der auf zwei Quadratmetern Beton vor sich hinvegetierte. Er sollte seine letzten Tage zusammen mit einer Gefährtin in einem artgerechten Gehege auf dem Landgrund des Ehepaars verbringen. Seitdem haben in ihrer Aufzuchtstation "Criadouro Onça Pintada" die seltenen Waldhunde Zuflucht gefunden ebenso wie Mähnenwolf, Tapir, Brüllaffen und andere Tierarten Brasiliens, die in ihrem ursprünglichen Lebensraum fast schon verschwunden sind. Oft ist der Erhalt einer bedrohten Art nur noch mithilfe einer überwachten Aufzucht möglich. Doch was tun mit dem Nachwuchs, wenn die Tiermutter ihn nicht annimmt? Als das Jaguarweibchen Fofa mit ihren neugeborenen Jungen nichts anfangen kann, bleibt Christiane Saboia nichts anderes als zum Fläschchen zu greifen. Filmautorin Andrea Rüthlein erzählt, was im Alltag einer Aufzuchtstation alles passieren kann.

Am 25.05.19 14:25 - 15:10 Uhr auf
hr: Waschbären - Einwanderer aus Wildwest
Einst hat man Waschbären nach Deutschland geholt, weil man sie brauchte. Heute wäre so mancher die Tiere gerne wieder los. Schauergeschichten kursieren. Was an ihnen wirklich dran ist, zeigt der Film "Waschbären - Einwanderer aus Wildwest". Die Doku-Fiktion zeigt die Geschichte der Waschbären in Deutschland, Ausschnitte aus ihrem Leben in Wäldern und Städten und die Arbeit der Wissenschaftler. Verraten sei nur so viel: Sie auszurotten ist so gut wie unmöglich. Deutschland muss sich damit abfinden. Waschbären sind gekommen, um zu bleiben.
(Wdh. übermorgen 10.35-11.20 Uhr)

Am 25.05.19 15:50 - 16:35 Uhr auf
ZDFneo: Ein Prinz unter Indianern
Was Humboldt nicht gelingt, vollbringt Prinz Maximilian zu Wied-Neuwied. 1815 wagt er eine Expedition entlang der Ostküste Brasiliens. Als Erster berichtete er einem faszinierten Publikum vom artenreichsten Dschungel der Welt. Seine Sammlung von Flora und Fauna ist so vielfältig, dass sie noch heute nicht umfassend ausgewertet ist. Sein Bericht über die Brasilienreise macht ihn zu einer allseits geachteten Koryphäe der Naturwissenschaften. Im Alter von fünfzig Jahren bricht er noch einmal auf. 1832 beginnt er mit dem Maler Karl Bodmer eine Expedition in das Innere Nord-Amerikas. Dabei entstehen Gemälde, die Europas Wahrnehmung der Indianer bis heute prägen. Und die Berichte Wieds werden Vorlage für zahlreiche Wild West Phantasien, bis hin zu Karl May. Noch vor der Erfindung des Wilden Westens hält Wied in lebhaften Berichten und einmaligen Bildern das Leben der Indianer fest.

Am 25.05.19 16:15 - 17:00 Uhr auf
BR: Wildnis am Lago Maggiore
Der Naturfotograf Dino Perrotta lebt in zwei Welten: Sein Heimatort liegt am Westufer des Lago Maggiore. Hier treffen mediterrane Atmosphäre und alpine Bergwelt, Campari Soda und Wildnis aufeinander. Im Hinterland des Lago Maggiore liegt Dino Perottas andere Welt: das Val Grande. Das verlassene Bergland mit seiner Wildheit und Einsamkeit ist ein reizvoller Kontrast zur touristischen Geselligkeit am Seeufer. Mit seiner Vorliebe zum größten Wildnis-Gebiet der Alpen ist Perrotta nicht allein. Der Deutsche Rolf Platen besitzt seit mehr als 20 Jahren ein kleines Urlaubsdomizil über dem See. Als begeisterter Bergwanderer entdeckte auch er das Val Grande für sich. Beide Männer haben ein Buch über ihre Liebe zu dem Bergland geschrieben: Während sich Rolf mehr mit seiner Geschichte und Bergtouren befasst, beschreibt Dino in einem Fotoband seine Liebe zu den wilden Tieren, die im Val Grande leben. Und wenn es ihm gelingt, so nah an das Wild zu gelangen, dass es seine Anwesenheit zwar bemerkt, ihn aber nicht als Feind auf zwei Beinen sieht, befällt ihn ein unwahrscheinliches Glücksgefühl.
(Wdh. kommende Nacht 2.55-3.40 Uhr)

Am 25.05.19 17:45 - 18:15 Uhr auf
hr: Klimaschutz - wie radikal müssen wir uns ändern?
Unsere Umwelt ist bedroht, und wir müssen dringend handeln, sagen Forscher schon seit Jahrzehnten - Abholzung der Wälder, Klimaerwärmung, Plastikmüll in den Ozeanen. Mittlerweile gehen auch die Schüler auf die Straße und fordern die Politik auf, dringend etwas zu unternehmen. Auch viele Erwachsene sind bereit, ihr Verhalten zu ändern, kaufen stromsparende Elektrogeräte, verzichten auf den Einwegbecher beim Kaffee oder die Plastiktüte im Supermarkt. Doch bringen solche Umstellungen, die das Gewissen zwar beruhigen, aber auch nicht wirklich wehtun, wirklich etwas für das Klima? Wie effektiv ist der Verzicht des Einzelnen bei einem so globalen Thema wie dem Klimawandel? Und was würde das für unser auf Wachstum ausgerichtetes Wirtschaftssystem bedeuten, wenn wirklich alle weniger konsumieren würden? Oder ließe sich durch Verzicht sogar besser leben? Auf der Suche nach Antworten begibt sich Philipp Engel unter die demonstrierenden Schüler, besucht eine "solidarische Landwirtschaft" und misst seinen ökologischen Fußabdruck.

Am 25.05.19 19:10 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Giganten der Eiszeit - Das Reich der Säbelzahnkatze
Das Eiszeitalter war alles andere als lebensfeindlich - die globalen Klimaveränderungen löschten zwar an vielen Orten Arten aus, schufen aber unzählige neue Möglichkeiten anderswo. Diese innovative dreiteilige Serie rollt das Schicksal der großen charismatischen Tiere des Eiszeitalters neu auf: Aufstieg und Fall von Mammut, Höhlenbär und Säbelzahnkatze als spannende, kriminaltechnische Ermittlung!

Am 25.05.19 21:45 - 22:40 Uhr auf
arte: Wenn Europa brennt - Die Macht des Feuers
Im Sommer 2018 brennt die Erde: Hitze und monatelange Trockenheit verursachen weltweit unkontrollierte Wildfeuer wie nie zuvor. Ist das der Vorgeschmack auf das Klima von morgen? Immer häufiger brechen Feuer an Orten aus, an denen niemand damit rechnet - wie im vergangenen Jahr in Schweden. Auf den trockenen Böden reicht oft ein Funke, um Großfeuer zu entfachen. Mehr als 90 Prozent der Brände sind menschengemacht - durch Brandstiftung oder Fahrlässigkeit. Fieberhaft suchen Klimawissenschaftler und Feuerforscher nach Wegen, der wachsenden Brandgefahr zu begegnen. Johann Goldammer vom Global Fire Monitoring Center in Freiburg hat neue Technologien zur Waldbrandbekämpfung entwickelt. Was steckt hinter seinem Konzept, Feuer mit Feuer zu bekämpfen? In Spanien erproben Wissenschaftler ein Modell, das Zypressen als grüne Brandschutzwälle einsetzt. In Frankreich will die Feuerwehr verstärkt aufklären und baut dabei auf die Hilfe der jungen Generation. Auch Deutschland will vorbeugen und hat ein weltweit einmaliges System zur Feuerfrüherkennung entwickelt. Auf ehemaligen Brandschutztürmen arbeitet "FireWatch" - ein sensibles Sensorsystem, tausendfach präziser als das menschliche Auge, das Rauchentwicklung noch in kilometerweiter Entfernung erfassen kann. Unterstützt wird "FireWatch" aus dem Weltraum. Die Mission "FireWatch" hat zwei Satelliten ins All geschickt, die mit Infrarotkameras Wärmeereignisse auf der Erde aufspüren sollen. Die Macht des Feuers scheint grenzenlos, also sollte die Bekämpfung der Gefahr in Europa grenzüberschreitend koordiniert sein.

Am 25.05.19 22:40 - 23:25 Uhr auf
arte: Das geheime Leben der Pflanzen (1/3) - Arterhalt
Pflanzen können sich nicht fortbewegen. Deshalb haben sie die unterschiedlichsten Methoden entwickelt, um sicherzustellen, dass ihre Samen sich dennoch effektiv verbreiten und ihre Nachkommen an optimalen Standorten wachsen. Da Feuer ideale Keimbedingungen schafft, geben einige Pflanzen ihre Samen erst nach großer Hitzeeinwirkung frei. Die lampionähnlichen Früchte der Blasenesche können vom Wind über weite Strecken getragen werden und sind aufgrund ihrer Form sogar imstande, auf dem Wasser zu schwimmen. Die parasitäre Mistel ist bei der Verteilung ihrer Samen hingegen auf bestimmte Vogelarten angewiesen, denen sie im Winter als Nahrungsquelle dient. Erst über die Ausscheidungen der Tiere gelangen die Samen so zu ihrem Wirtsbaum.

Am 26.05.19 05:40 - 06:15 Uhr auf
WDR: Warum macht der Wald uns glücklich?
Das Abenteuer kostet 3,20 Euro. So viel zahlt Werner Wosch für das Busticket, mit dem er von der Arbeit in die Eifel fährt. Nach einer halben Stunde ist er mitten im Wald und schlägt sein Nachtlager auf. "Der Schlaf ist leichter als zuhause. Trotzdem ist er erholsam und die Gerüche sind genial, wenn man mal aufwacht", sagt der Aachener, der seit seiner Kindheit immer wieder eine Nacht im Wald schläft: "Manchmal ist im Wald zu sein für mich mehr 'Zuhause', als im Wohnzimmer zu sitzen." Doch der 56-Jährige sucht nicht nur Ruhe. Er will wieder einmal 100 Kilometer am Stück wandern. Regelmäßig geht er solche etwa 24-stündigen Touren: "Es macht unheimliche Freude, wenn man merkt, man hat die Kraft und die Ausdauer, der Körper macht mit, der Geist macht mit." Begleiten will ihn sein Sohn Florian, der noch nie so weit gewandert ist. Auch elf Kursteilnehmer im Teutoburger Wald wollen lernen, sich im Wald ganz natürlich zu bewegen. Im "Wildnisbasis-Kurs" lernen sie, Feuer zu machen ohne Streichholz und Feuerzeug oder sich nur aus Laub und Ästen einen Unterschlupf für die Nacht zu bauen. "Ich bin viel zu wenig in der Natur. Und ich merke oft, dass ich gestresst bin - obwohl ich Yogalehrerin bin", erzählt Eva Franke. Der 20-jährige Adrian Ruiz saß als Jugendlicher lieber vor dem Computer als rauszugehen. Doch ihm fehlte etwas. "Da wird man mit künstlichen Emotionen von außen vollgepumpt", sagt er, während er Werkzeuge fürs Feuermachen schnitzt. "Das ist sehr echt. Ich kann mich schneiden, ich hab etwas in der Hand." Warum suchen viele Menschen wieder so stark die Nähe zur Natur? Und wie viel Abenteuer kann man schon im Wald direkt um die Ecke erleben?

Am 26.05.19 05:55 - 06:15 Uhr auf
3sat: Affenalltag am Amazonas
Im Westen des Amazonasgebietes werden die mächtigen Baumkronen beherrscht von einer Vielzahl unterschiedlicher Affen. Für ihre Dokumentation "Affenalltag am Amazonas" gelangen Hans Giffhorn und seinem Team einzigartige Aufnahmen von bisher unbekannten Verhaltensweisen der Primaten.

Am 26.05.19 07:00 - 07:45 Uhr auf
3sat: Europa ungezähmt - Die großen Wälder
In den Karpaten haben sich bis heute unberührte Wälder erhalten. Sie sind Heimat des Eurasischen Luchses. Die Neuansiedlung Europäischer Bisons in den Karpaten war erfolgreich. Die urtümlichen Tiere sind natürliche Landschaftsgärtner: Als Grasfresser sorgen sie für artenreiche Lichtungen, Lebensraum für Blütenpflanzen, Insekten und Vögel. Ein ganz anderes Landschaftsbild findet sich in der Taiga: In den dunklen Nadelwäldern haben Braunbären, Wölfe und Bartkäuze ganz unterschiedliche Strategien entwickelt, um die langen schneereichen Winter zu überleben.
(Wdh. kommende Nacht 0.50-1.35 Uhr)

Am 26.05.19 07:45 - 08:30 Uhr auf
3sat: Europa ungezähmt - Der trockene Süden
Auf der Iberischen Halbinsel wachsen einzigartige Wälder aus immergrünen Korkeichen und Steineichen - Lebensraum des Pardelluchses, einer extrem seltenen Raubkatze. Es gibt nur noch 150 Tiere dieser Art. Dank menschlicher Hilfe wird er vielleicht überleben. Die Extremadura ist für ihre großen Geier-Vorkommen bekannt. Die gefiederten Gesundheitspolizisten sind wahre Flugkünstler und kreisen in Höhen von bis zu 6000 Metern. Die wüstenhaften trockenen Regionen sind Heimat von Perleidechsen, Hornottern und Chamäleons, und an der rauen Atlantikküste Portugals haben sich Weißstörche eine ökologische Nische erobert.

Am 26.05.19 09:55 - 10:40 Uhr auf
ZDFneo: Sternstunden der Evolution (1/3)
Warum haben die Zebras Streifen, und wer machte den ersten Schritt an Land? "Terra X"-Moderator Dirk Steffens begibt sich auf eine Reise durch die Geschichte des Lebens. Und das hat eine ungeheure Vielfalt an Tieren und Pflanzen hervorgebracht. Wie ist das möglich? Charles Darwin entwickelte hierzu eine revolutionäre Theorie. Sie erklärt, wo unser Ursprung liegt und warum Mensch und Mücke verwandt sind.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 12.10 Uhr)

Am 26.05.19 10:45 - 11:30 Uhr auf
SWR: Wie gut sind unsere Nationalparks?
Sie gelten als Prestigeprojekte des Südwestens - doch können die beiden neu gegründeten Großschutzgebiete "Nationalpark Schwarzwald" und "Nationalpark Hunsrück-Hochwald" die Anforderungen des Naturschutzes mit den Interessen des Menschen in Einklang bringen? Auf der einen Seite müssen sie den strengen Bestimmungen der internationalen Schutzorganisation IUCN entsprechen. Andererseits liegen die beiden Parks inmitten der südwestdeutschen Kulturlandschaft, die seit Generationen vom Menschen geprägt wird. Wie steht es um die Holznutzung, die Jagd oder die große Frage, was wir als Nationalpark-Besucher dort noch dürfen. "frag odysso" macht den Nationalpark-Check. Zwei Jahre lang war Axel Wagner unterwegs, um zu erfahren, wie sich die Schutzgebiete entwickeln. Dabei hat er die faszinierende Natur der beiden Parks kennengelernt, vom seltenen Schwarzstorch in den uralten Hunsrück-Buchenwälder, über den scheuen Auerhahn, das heimliche Wappentier des Schwarzwaldes, bis zu wilden Bergseen und Hochmooren. Er hat die Menschen getroffen, die sich Tag für Tag der großen Herausforderung stellen, Naturschutz auf großer Fläche zu betreiben.

Am 26.05.19 11:55 - 12:40 Uhr auf
arte: Brüssels wilde Tiere
In Brüssel kommt es immer öfter vor, dass man mitten in der Stadt unerwarteten Tierarten begegnet, wie etwa einem Fuchs. Denn immer mehr sogenannte Kulturfolger wie Fuchs, Falke, Gartenschläfer und Kröte sind in der jüngsten Vergangenheit in der belgischen Hauptstadt heimisch geworden. Bernard Crutzen hat beobachtet, wie sich diese gar nicht mehr so scheuen Tiere mit dem urbanen Umfeld arrangieren und wie sich das Zusammenleben mit dem Menschen gestaltet, der ihnen häufig mit gemischten Gefühlen begegnet.

Am 26.05.19 14:15 - 15:00 Uhr auf
3sat: Europas Urwälder - Bayerns neue Wildnis
Die Wildnis kehrt zurück in den Bayerischen Wald. In einem außergewöhnlichen Experiment entsteht dort ein "neuer" Urwald: Seit gut 40 Jahren wird die Natur sich selbst überlassen. Der Mensch greift nicht ein - auch nicht in extremen Situationen. Mit verblüffenden Erfolgen: Auf den 243 Quadratkilometern Nationalparkwald jagt seit einigen Jahren wieder der Luchs, Europas einzige Großkatze.

Am 26.05.19 15:00 - 15:45 Uhr auf
3sat: Europas Urwälder - La Gomeras Nebelwald
Die Kanareninsel La Gomera besitzt einen einzigartigen dichten Lorbeerwald, der "Monteverde" genannt wird. Er ist ein Relikt der subtropischen Urwälder. Das Besondere am Monteverde ist sein reicher Wasserhaushalt. Auch seine abgeschiedene Lage macht den Nebelwald einzigartig. Die Kanarischen Inseln gelten als "Micro-Hotspot": Dort kommen besonders viele seltene Pflanzen und wirbellose Kleintiere vor.

Am 26.05.19 15:00 - 15:30 Uhr auf
ZDF: Grillkohle aus Tropenholz
850.000 Tonnen Holzkohle nutzen die Europäer jährlich zum Grillen. Ein Großteil kommt aus Afrika und Südamerika. Auflagen für deren Einfuhr in die EU gibt es – anders als bei Möbeln – nicht. Zwei Drittel der weltweit produzierten Holzkohle kommen aus Afrika. Die Auswirkungen sind enorm. Allein Nigeria stellt Holzkohle fast ausschließlich für den Export in die EU her. Dafür nimmt das Land in Kauf, riesige Waldareale zu vernichten. Nur noch zwölf Prozent der Landesfläche sind mit Wald bedeckt. Dennoch setzt Nigeria weiterhin auf das Wirtschaftsgut Holzkohle, und dadurch gehen pro Jahr 400.000 Hektar fruchtbares Land verloren. Laut den Vereinten Nationen ist die Holzkohleproduktion eine der Hauptursachen für die Entwaldung Afrikas. Und eng damit verbunden sind die massive Verschlechterung der Bodenqualität sowie das steigende Risiko von Ernteausfällen. Oftmals wird die Holzkohle zunächst nach Polen importiert, wo heimische Holzkohle beigemischt und umetikettiert wird. Von Polen geht die Ware dann in deutsche Supermärkte. Zwar gibt es auch seriöse Anbieter, die ihre Grillkohle aus nachhaltiger Waldwirtschaft herstellen, doch noch immer fehlt es an ausreichender Kontrolle der Behörden. Die Holzkohle-Produktion ist zudem schädlich für das Klima. Weltweit kochen und heizen 2,7 Milliarden Menschen mit Holz beziehungsweise Holzkohle. Der Ausstoß von Klimagasen ist dabei enorm. Pro Jahr werden 55 Prozent des globalen Holzes als Brennstoff verwendet. Das Holz wird im Busch von Afrika und in tropischen Wäldern illegal geschlagen. Holzkohle-Nomaden ziehen in Familienverbänden durchs Land und verkohlen alle Bäume, die sie fällen können. Um eine Tonne Grillkohle herzustellen, werden drei Tonnen Holz benötigt. In den selbst gebauten Erdmeilern der nigerianischen Köhler sind es bis zu zwölf Tonnen. Die internationale Umweltschutzorganisation WWF kämpft gemeinsam mit der Waldschutzorganisation Earthworm Foundation seit Jahren für mehr Transparenz auf dem Grillkohle-Markt. Die Billigkohle aus Afrika verlockt freilich noch immer viele Anbieter in der EU zu diesem Etikettenschwindel. Für den grillenden Verbraucher ist schließlich nicht erkennbar, wie die importierte Holzkohle hergestellt wurde. In einer aktuellen Untersuchung hat Stiftung Warentest 17 Holzkohlesäcke geprüft: In fünf Produkten steckte Tropenholz. "planet e." folgt der Kohle vom Kahlschlag im afrikanischen Busch über Polen bis auf den heimischen Gartengrill - und sucht nach sauberen Alternativen.

Am 26.05.19 15:45 - 16:25 Uhr auf
3sat: Europas Urwälder - Unberührtes Lappland
Am Polarkreis, im schwedischen Teil Lapplands, befindet sich der Muddus-Nationalpark, Heimat von Rentieren, Elchen, Braunbären, seltenen Vögeln und der ältesten Kiefer Schwedens. Es gibt sie noch, die letzten grünen Paradiese Europas - ursprüngliche Wälder, die noch nicht von Menschen verändert wurden. Die Dokumentation lädt zu einer Entdeckungsreise im hohen Norden ein.

Am 26.05.19 16:25 - 17:10 Uhr auf
3sat: Europas Urwälder - Bialowieza - Heimat der Wisente
Unberührt und geheimnisvoll erstreckt sich im Nordosten Polens der Urwald von Bialowieza, ein ausgedehntes Waldgebiet mit jahrhundertealten Baumriesen. Es lässt erahnen, wie Europa vor Jahrtausenden ausgesehen hat, als der Großteil des Kontinents von Mischwäldern bedeckt war. Der letzte Tiefland-Urwald Europas ist auch die Heimat des größten europäischen Landsäugetiers, des Wisents. Mehrere Hundert der fast ausgestorbenen "Könige des Urwalds" leben dort in freier Wildbahn.

Am 26.05.19 16:55 - 17:40 Uhr auf
ARD-alpha: Mit Permakultur gegen das Insektensterben?
"odysso" testet in einem einjährigen Experiment, welche Folgen es für die Insektenwelt hat, wenn ein Acker nach den Regeln der Permakultur bewirtschaftet wird. Grüne Wiesen, weitläufige Felder. Was für das Auge nach viel Grün und Natur aussieht, ist in Wahrheit nämlich oft nur eine Agrarwüste. Nur wenige Arten können hier noch überleben. Denn Insekten und Bienen brauchen eine vielfältige Pflanzenwelt, um sich zu ernähren und zu vermehren. Die Folge: Immer mehr Arten sterben aus. Das ist nicht nur für das gesamte Ökosystem eine Katastrophe, sondern auch für die Nahrungsmittelproduktion. Permakultur dagegen bedeutet "öko" und Vielfalt statt Monokultur. Aber was bringt sie den Bauern? Lohnt sich der Umstieg? Außerdem hinterfragt "odysso" die Ziele und Maßnahmen der anstehenden Agrarreform. Bringt sie die dringend notwendige Wende in der Landwirtschaft oder verhindern Lobbyinteressen den Umbau der Subventionen?

Am 26.05.19 16:55 - 18:00 Uhr auf
ServusTV: Mini-Monster - Australiens flauschige Räuber
Sie existieren in unterschiedlichsten Formen, Größen und Farben - einige sind tagsüber unterwegs. Andere werden aktiv, sobald es dunkel wird. Die meisten von ihnen sind so gut wie unbekannt - bis heute entdecken Forscher neue Spezies: Echte Raubtiere mit Krallen, Pelz - und Beutel! Die Fleischfresser unter Australiens Beuteltieren sind Spezialisten: Mit gefletschten Zähnen oder langen Zungen überwältigen sie ihre Opfer. Diese Dokumentation zeigt erstmals die Vielfalt der heimlichen Jäger und begleitet Wissenschaftler auf ihren Expeditionen zu den knuffigen Killern des Outbacks.

Am 26.05.19 17:00 - 17:45 Uhr auf
SWR: Wildes Deutschland - Der Pfälzerwald
Der Pfälzerwald ist das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Im besonders milden Klima sind viele mediterrane Tierarten und Pflanzenarten ansässig. Wildkatze und Luchs schleichen durchs Unterholz, Rothirsche mit prächtigem Geweih und korsische Mufflons mit schneckenförmigem Gehörn stolzieren umher. Die Natur hat sich hier, in einer der wärmsten Regionen Deutschlands, schon vor Jahrhunderten mediterran eingerichtet. Nicht umsonst gilt der Pfälzerwald als die Toskana Deutschlands: Zippammer, Gottesanbeterin und Smaragdeidechse sind nur einige der tierischen Besonderheiten.

Am 26.05.19 17:10 - 17:55 Uhr auf
3sat: Europas Urwälder - Wilde Karpaten
Entlang der rumänischen Karpaten, wo sich zahlreiche Sagen um den Grafen Dracula ranken, erstreckt sich der größte Buchen-Urwald Europas. Bis heute sind dort Wölfe und Bären zu Hause. In Zentraleuropa sind nur wenige ursprüngliche Waldgebiete - meist in schwer zugänglichen Bergregionen - von der Abholzung verschont geblieben. Dort gibt es Bäume, die bis zu 45 Meter hoch in den Himmel ragen und geschätzte 400 Jahre alt sind.
(Wdh. kommende Nacht 5.30-6.20 Uhr)

Am 26.05.19 18:30 - 19:00 Uhr auf
hr: Schwänzen fürs Klima - der neue Jugendprotest
Jeden Freitag organisiert Kira zusammen mit Freunden die "Fridays for Future"-Demonstration. Sie ist bereit, dafür Fehlstunden zu riskieren. Außerdem ist sie im Orga-Team und verwendet viel Freizeit für ihr neues politisches Engagement. Es ist wichtig, dass Deutschland alles dafür tut, seine Klimaziele zu erreichen. Doch lässt sich der Klimawandel durch diesen Protest aufhalten, und sind die jungen Menschen auch bereit, für das Klima ihr eigenes Leben zu verändern? Wer sind die Schülerinnen und Schüler, die jeden Freitag demonstrieren, was bewegt sie, und wie wollen sie leben? Vor 50 Jahren gab es Studentenproteste, jetzt Schülerproteste. Haben wir es bei den "Fridays for Future"-Demos mit dem Beginn einer neuen Bewegung zu tun, oder sind sie nur ein vorübergehendes Aufbegehren? "hessenreporter" Adrian Oeser hat sich unter die Demonstranten begeben.

Am 26.05.19 19:45 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Auf dem Holzweg - World Wood Day
Am World Wood Day versammeln sich Holzhandwerker und Künstler aus der ganzen Welt um sich auszutauschen und um alte Techniken im Umgang mit Holz wieder zum Leben zu erwecken.Conny Bürgler und Richard Deutinger sind dabei, wenn ein internationales Team zum ersten Mal seit 100 Jahren eine traditionelle Stockmühle neu aufbaut. Ob sich die Mühle dann auch wirklich dreht, darauf darf man gespannt sein!

Am 26.05.19 20:15 - 21:50 Uhr auf
3sat: Naturparadies Europa (1/2)
Obwohl seit Jahrtausenden teils dicht besiedelt, bietet dieser Erdteil immer noch unterschiedlichste Lebensräume für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Der "Universum"-Zweiteiler "Naturparadies Europa" begibt sich auf eine Reise durch alle 28 EU-Staaten. Jede Region Europas beherbergt spezifische Naturkulissen mit einer typischen Tierwelt, aber auch versteckte Besonderheiten und eine Reihe seltener Arten, die man anderswo kaum mehr zu Gesicht bekommt.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 23.25 Uhr, Wdh. kommende Nacht 2.20-5.30 Uhr)

Am 26.05.19 21:15 - 21:45 Uhr auf
ZDFinfo: Leben auf der Supererde
Hunderte von erdähnlichen Planeten außerhalb des Sonnensystems wurden bis heute entdeckt. Wie sähe unsere Welt aus, wäre sie auf einer solchen „Supererde“ entstanden? Harald Lesch wagt das Gedankenexperiment – mit verblüffenden Ergebnissen.

Am 27.05.19 06:15 - 07:10 Uhr auf
arte: Insekten - Die besseren Schädlingsbekämpfer?
Chemische Pestizide galten jahrelang als effiziente Methode, Schädlingen in der Landwirtschaft den Garaus zu machen. Doch auf lange Sicht schaden sie nicht nur den vermeintlichen Angreifern, sondern auch Mensch und Umwelt. Eine umweltfreundliche und natürliche Alternative bietet die Methode der biologischen Schädlingsbekämpfung - denn wer könnte Schädlinge effizienter bekämpfen als ihre eigenen natürlichen Gegner? Wissenschaftler in aller Welt erforschen Lebewesen, die den Traum von einer pestizidfreien Landwirtschaft näher rücken lassen. Dazu gehören Schlupfwespen, die sich in die Eier der Zuckerrohrzünslers einnisten oder auch der Asiatische Marienkäfer, der sich von Blattläusen ernährt: kleine "Soldaten" mit großer Wirkung, solange man sie richtig im Griff hat. Eine gezielte Züchtung und Aussetzung dieser Insekten kann befallene Agrarflächen auf natürliche Weise von Schädlingen befreien. In Indien wird derzeit ein noch umweltschonenderer Ansatz verfolgt: Ökologen setzen auf die biologische Schädlingsbekämpfung durch Bewahrung. Die vorhandenen Anbauflächen sollen ökologisch so umgestellt werden, dass die natürlichen Feinde der Schädlinge dort dauerhaft gute Lebensbedingungen vorfinden und nicht erst herangezüchtet werden müssen. Auch in Europa und Brasilien setzen bereits zahlreiche Erzeuger auf die biologische Schädlingsbekämpfung. Nachdem sich zunächst nur die staatlich geförderte Forschung für das Thema interessierte, investiert nun auch die Agrochemie massiv in den neuen Wirtschaftssektor. Doch die vielversprechenden Methoden sind noch nicht ausgereift und bei weitem nicht unfehlbar.

Am 27.05.19 17:40 - 18:35 Uhr auf
arte: West-Papua - Mein Jahr bei den Korowai (1/3)
Der Schriftsteller und Abenteurer Will Millard war in den letzten zehn Jahren häufig in Papua-Neuguinea, er spricht fließend Indonesisch. Dieses Mal ist er bei einer Korowai-Familie zu Gast. Ein Jahr lang will er sie filmen, um die heutigen Lebensbedingungen ihres Volkes besser zu verstehen und zu erforschen, wie viele von ihnen noch mitten im Wald in acht bis zwölf Metern über dem Boden errichteten Baumhäusern aus Holz, Bambus und Blattwerk wohnen. Das indigene Volk der Korowai in Papua-Neuguinea umfasst noch rund 4.000 Menschen. Bis in die 1970er Jahre hatten diese Jäger und Sammler keinerlei Kontakt zur Außenwelt. Erst danach bereisten Anthropologen und Missionare ihre Gebiete. Mit ihnen hielt die moderne Welt Einzug. Die Regierung des Landes setzte alles daran, um die Waldnomaden sesshaft zu machen. In staatlich verwalteten Dörfern sind sie vom Wald, ihrem ursprünglichen Lebensumfeld, abgeschnitten. Der britische Schriftsteller und Abenteurer Will Millard verbrachte viel Zeit mit den Korowai und wurde Zeugen des Untergangs einer der letzten Jäger- und Sammlergemeinschaften der Erde.

Am 27.05.19 17:40 - 18:35 Uhr auf
arte: West-Papua - Mein Jahr bei den Korowai (1/3)
Der Schriftsteller und Abenteurer Will Millard war in den letzten zehn Jahren häufig in Papua-Neuguinea, er spricht fließend Indonesisch. Dieses Mal ist er bei einer Korowai-Familie zu Gast. Ein Jahr lang will er sie filmen, um die heutigen Lebensbedingungen ihres Volkes besser zu verstehen und zu erforschen, wie viele von ihnen noch mitten im Wald in acht bis zwölf Metern über dem Boden errichteten Baumhäusern aus Holz, Bambus und Blattwerk wohnen. Das indigene Volk der Korowai in Papua-Neuguinea umfasst noch rund 4.000 Menschen. Bis in die 1970er Jahre hatten diese Jäger und Sammler keinerlei Kontakt zur Außenwelt. Erst danach bereisten Anthropologen und Missionare ihre Gebiete. Mit ihnen hielt die moderne Welt Einzug. Die Regierung des Landes setzte alles daran, um die Waldnomaden sesshaft zu machen. In staatlich verwalteten Dörfern sind sie vom Wald, ihrem ursprünglichen Lebensumfeld, abgeschnitten. Der britische Schriftsteller und Abenteurer Will Millard verbrachte viel Zeit mit den Korowai und wurde Zeugen des Untergangs einer der letzten Jäger- und Sammlergemeinschaften der Erde.

Am 27.05.19 20:15 - 21:00 Uhr auf
ARD: Grizzlys hautnah - Bären wie wir
An der wilden Katmai Küste in Alaska kommen jedes Jahr viele Bären zusammen, weil es dort mehr zu Fressen gibt als in den Bergen. Für den Bärenforscher Chris Morgan eine besonders gute Gelegenheit, das Sozialverhalten der ansonsten eher einsiedlerisch lebenden Grizzlys zu beobachten. Das Leben der Bären ist alles andere als einfach. Schon allein die Werbung um die Weibchen ist kompliziert und längst nicht immer erfolgreich. Wenn ausgewachsene Bären mit ihren Nebenbuhlern kämpfen, wirkt das bedrohlich, manchmal aber auch unfreiwillig komisch.

Am 27.05.19 20:15 - 21:00 Uhr auf
3sat: Chinas letzte Elefanten
Einst zogen Tausende Elefanten durch die Weiten Chinas. Heute gibt es nur noch eine kleine Population im Xishuangbanna-Naturreservat in der Provinz Yunnan. Allen Widrigkeiten zum Trotz sind sie die Letzten ihrer Art. Der Film begleitet den Kameramann Richard Kirby auf der Suche nach Chinas rätselhaften Elefanten. Er will die Tiere finden und filmen, bevor sie für immer verschwinden. Damit will er auch auf die Bedrohung der Tiere aufmerksam machen und sie vor der Ausrottung bewahren. Hilfe bekommt er von Grace Gabriel, einer Tierschützerin, die alles dafür tut, die Haltung der Menschen den wilden Elefanten gegenüber zu verändern.

Am 28.05.19 03:05 - 03:50 Uhr auf
arte: Ein Jahr in Kanadas Wildnis (1/4) - Frühling
Überall passt sich die Natur an die unterschiedlichen Jahreszeiten an, doch in Kanada ist der Wechsel extrem, spektakulär und vor allem eins: unvorhersehbar. Die bildstarke Reihe zeigt in vier Folgen, wie sich die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt Kanadas auf die Wetterlagen einstellt, und erkundet an außergewöhnlichen Orten das Zusammenspiel der Natur: Eisbären beim sommerlichen Jagen in offenen Gewässern, Glühwürmchen beim leuchtenden Balztanz und Luchse, die auf der Suche nach Beute die verschneiten Wälder durchstreifen.

Am 28.05.19 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Das Lied der Puszta
Wer die Touristenschauplätze der ungarischen Puszta hinter sich lässt, entdeckt eine unglaubliche Fülle seltener Pflanzen und Tiere und manch kleines Geheimnis. Denn im Inneren des Naturschutzgebietes Hortobágy herrschen leisere Töne vor: Mit etwas Glück hört man dort das Trillern der Feldlerche, den Pfeifruf der Ziesel oder auch gickernde und schnarrende Laute wie die der Rotfußfalken und Großtrappen. Vögel wie der Schilfrohrsänger, die Rohrammer oder die Schafstelze sind leichter zu beobachten.

Am 28.05.19 14:15 - 15:15 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - In den Sümpfen Brasiliens
Im Herzen von Brasilien liegt eines der größten Feuchtgebiete der Erde. Das Pantanal ist fast zehn Mal so groß wie die amerikanischen Everglades und bis dato kaum erschlossen. Inmitten dieser riesigen Sumpflandschaft startet das Survival-Duo seinen jüngsten Überlebens-Trip: Ausgerüstet mit einer Machete, einer leeren Wasserflasche, einem Magnesiumstab zum Feuer machen und etwas Nähzeug, halten die beiden Wildlife-Enthusiasten Ausschau nach einem trockenen Schlafplatz für die Nacht, denn im knietiefen Wasser wimmelt es nur so von Alligatoren und Giftschlangen.

Am 28.05.19 15:15 - 16:00 Uhr auf
rbb: Die Schätze der Papua
Zeth Wonggor, einer der besten Jäger der Arfak-Berge im Westen Neuguineas, hat erkannt, dass eine intakte Natur mithelfen kann, der Armut seines Dorfes mehr entgegenzusetzen als leergeschossene Wälder. Deshalb setzt er auf naturinteressierte Besucher aus aller Welt. Mit Unterstützung der indonesischen Vogelkundlerin Shita Prativi sorgt er für eine Infrastruktur, die auch ein Ökotourist heute erwartet. An Paradiesvögeln, Laubenvögeln und anderer einzigartiger Fauna Neuguineas herrscht kein Mangel. Schließlich wagen es Zeth und Shita, eine für beide fremde Region Neuguineas aufzusuchen. Hierher kommen Besucher, um Einmaliges unter Wasser zu erleben. Wie an keinem anderen Fleck der Welt tummeln sich in der Cenderawasih Bay, der "Bucht der Paradiesvögel", Tag für Tag Walhaie, die größten aller Fische. Auch an Land könnte Spektakuläres auf zukünftige Gäste warten, etwa die Balz des Kleinen Paradiesvogels. Aber hier herrscht noch die alte Jagdtradition.

Am 28.05.19 16:45 - 17:30 Uhr auf
phoenix: Gekaufte Agrarpolitik - Wie Industrie und Agrarlobby durchregieren
Wenn in Brüssel über die gemeinsame Agrarpolitik ab 2020 verhandelt wird, geht es auch um die Neuverteilung der 60 Milliarden Euro EU-Agrarsubventionen. Wie werden sich die EU-Abgeordneten verhalten? Unabhängig entscheiden oder im Interesse von Industrie und Interessensverbänden? Eine exklusive Recherche deckt die engen Verflechtungen mit Parlamentariern in Brüssel und Berlin auf und zeigt, wie die Bemühungen um eine umweltfreundlichere Landwirtschaft so auf der Strecke bleiben.

Am 28.05.19 17:40 - 18:35 Uhr auf
arte: West-Papua - Mein Jahr bei den Korowai (2/3)
Bei seinem zweiten Besuch in Papua-Neuguinea möchte Will mehr Zeit mit Haup, Halap und ihrem Adoptivsohn August verbringen. Im Wald angekommen, werden eifrig Hütten für das Filmteam gebaut. Schon bald merkt Will, dass August geschummelt hat: Als er hörte, dass eine traditionelle Familie für einen Dokumentarfilm gesucht werde, verließ er mit Frau und Kindern sein Dorf und zog wieder im Baumhaus seiner betagten Verwandten ein. Tatsächlich haben die meisten Korowai das Leben im Wald längst aufgegeben und sind in die von der Regierung errichteten Dörfer gezogen. Als Augusts Frau im Wald allein ein Kind zur Welt brachte, beschloss die Familie, ins Dorf zurückzukehren. Will bleibt noch bei Haup und Halap, die noch auf traditionelle Weise im Urwald leben. Dazu trennt er sich von seinem Team, das auf der kleinen Lichtung keinen Platz findet; nur sein Dolmetscher Peres bleibt bei ihm. Zehn Tage lang erlebt Will mit Haup und Halap die Eintönigkeit des Waldes, in dem es manchmal tagelang regnet. Dann will er wissen, wie es August im Dorf ergeht. Als er sich zum Besuch aufmachen will, erfährt er, dass die Familie zu einem traditionellen Fest gegangen ist, das etwa einen Tagesmarsch entfernt im Wald stattfindet. Das alle zwei Jahre stattfindende Sago-Fest ist ein wichtiges Datum im Korowai-Kalender und wird monatelang vorbereitet. Dazu werden unter anderem die Sagopalmen gefällt, in deren Stämmen die Sagowürmer gezüchtet werden. Das faserige Sagomehl gehört bei den Korowai zu den wichtigsten Kohlenhydratlieferanten und wird mit den fett- und proteinreichen Sagowürmern kombiniert.

Am 28.05.19 20:15 - 21:00 Uhr auf
WDR: Im Dschungel der Rheinauen
Im Grenzgebiet von Deutschland und Frankreich entpuppen sich die Altrheinarme als Wunderland - eine Zauberwelt über und unter Wasser, wie sie vor 300 Jahren noch überall am Ufer des großen Stroms zu finden war. Mehr als 1.000 Käfer-, 400 Schmetterlingsarten und ein Drittel aller Orchideenarten Deutschlands leben hinter den Deichen. Trickreiche Makroaufnahmen, Zeitraffer und Superslowmotion zeigen atemberaubende Details des wunderlichen Mikrokosmos: Explodierende Pilze, kannibalistische Gottesanbeterinnen, schillernde Libellen bei der Paarung und fleischfressende Pflanzen, die Insekten fangen. Der Rhein, wie man ihn selten sieht.

Am 29.05.19 00:00 - 01:45 Uhr auf
NDR: Das Salz der Erde
Der Film "Das Salz der Erde" präsentiert Leben und Arbeit des weltberühmten Fotografen Sebastião Salgado (geboren 1944) aus der Perspektive zweier Regisseure: der seines Sohnes Juliano Ribeiro Salgado, der seinen Vater in den vergangenen Jahren oft mit der Filmkamera begleitete, und der von Wim Wenders, Bewunderer von Salgados Fotokunst, selbst Fotograf und einer der großen Filmemacher der Gegenwart. In den vergangenen vier Jahrzehnten hat der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado auf allen Kontinenten die Spuren der sich wandelnden Welt und Menschheitsgeschichte dokumentiert. Dabei war er Zeuge wichtiger Ereignisse der letzten Jahrzehnte, von internationalen Konflikten, Kriegen und ihren Folgen, von Hungersnöten, Vertreibung und Leid. Seine beeindruckenden Fotoreportagen haben den Blick auf die Welt geformt. Salgado selbst wäre seelisch an dieser Aufgabe fast zugrunde gegangen, wenn er nicht ein neues, ein gigantisches Fotoprojekt begonnen hätte: "Genesis". Fast die Hälfte des Planeten Erde ist bis zum heutigen Tag unberührt. Mit seiner Kamera widmet sich Salgado seit über zehn Jahren diesen paradiesischen Orten der Erde, kehrt an den Ursprung allen Lebens zurück und offenbart eine wunderbare Hommage an die Schönheit der Erde.

Am 29.05.19 02:10 - 02:25 Uhr auf
tagesschau24: Yosemite Nationalpark - Jahreszeiten eines Naturwunders
"Yosemite" - 1864 vom amerikanischen Präsidenten Abraham Lincoln als "Public Preserve" dem Staat Kalifornien zugesprochen - 1890 zum Nationalpark erklärt, und 1984 zum Weltnaturerbe - ist heute eines der am meisten besuchten Naturwunder der USA. Millionen von Touristen bestaunen jedes Jahr die Granitfelsen El Capitan oder Half Dome und vor allem die unzähligen Wasserfälle, die nach der Schneeschmelze im Frühjahr zu Tal stürzen. Vier große Wasserfälle haben den Park berühmt gemacht, und die Bilder vom Yosemite -, Vernal -, Nevada- oder Bridalveilfall sind ein fester Bestandteil der amerikanischer Folklore. "Es ist nicht entscheidend, was man sieht, sondern wie man es sieht", hat einer der wichtigsten amerikanischen Landschaftsfotografen, Ansel Adams, festgestellt und es ist ihm gelungen, in seinen einmaligen schwarz-weiß Bildern, weniger die Wirklichkeit, als vielmehr die Gefühle des Betrachters abzubilden. Mit einer Reise durch alle vier Jahreszeiten lässt sich dies auch heute noch in Farbe nachvollziehen und dann entsteht - um noch einmal John Muir zu zitieren - "Ein atemberaubendes Wechselspiel".

Am 29.05.19 03:00 - 03:45 Uhr auf
arte: Ein Jahr in Kanadas Wildnis (2/4) - Sommer
Der Sommer bringt die Schönheit der kanadischen Landschaften auf ihren Höhepunkt. Die Reise beginnt auf einer Insel vor der Pazifikküste, wo gerade 4.000 kleine Seelöwenbabys geboren wurden. Die Eltern durchstreifen auf der Jagd nach Frischfleisch die peitschenden Wellen, doch sie müssen sich vor den gefährlichen Orcas in Acht nehmen. Im nördlichen Saskatchewan bilden sich bei sommerlichem Wetter die beeindruckenden Dünen von Athabasca, eine 50.000 Hektar lange Sandbank entlang des Athabasca-Sees mitten im borealen Nadelwald. Auf den Bergwiesen suchen Pfeifhasen ihre Vorräte für den Winter zusammen und sind sich dabei nicht zu schade, diese beim Nachbarn zu stehlen.

Am 29.05.19 03:45 - 04:30 Uhr auf
ARD-alpha: Wie gut sind unsere Nationalparks?
Sie gelten als Prestigeprojekte des Südwestens - doch können die beiden neu gegründeten Großschutzgebiete "Nationalpark Schwarzwald" und "Nationalpark Hunsrück-Hochwald" die Anforderungen des Naturschutzes mit den Interessen des Menschen in Einklang bringen? Auf der einen Seite müssen sie den strengen Bestimmungen der internationalen Schutzorganisation IUCN entsprechen. Andererseits liegen die beiden Parks inmitten der südwestdeutschen Kulturlandschaft, die seit Generationen vom Menschen geprägt wird. Wie steht es um die Holznutzung, die Jagd oder die große Frage, was wir als Nationalpark-Besucher dort noch dürfen. "frag odysso" macht den Nationalpark-Check. Zwei Jahre lang war Axel Wagner unterwegs, um zu erfahren, wie sich die Schutzgebiete entwickeln. Dabei hat er die faszinierende Natur der beiden Parks kennengelernt, vom seltenen Schwarzstorch in den uralten Hunsrück-Buchenwälder, über den scheuen Auerhahn, das heimliche Wappentier des Schwarzwaldes, bis zu wilden Bergseen und Hochmooren. Er hat die Menschen getroffen, die sich Tag für Tag der großen Herausforderung stellen, Naturschutz auf großer Fläche zu betreiben.

Am 29.05.19 06:00 - 06:20 Uhr auf
3sat: Ontario - Kanadas wilder Osten
Die Geschichte der kanadischen Provinz Ontario ist vor allem die Geschichte der First Nations, wie die indigenen Völker Kanadas bezeichnet werden. - Eine Reise in den "wilden Osten" Kanadas. Die Dokumentation erzählt von der Kultur der First Nations früher und heute. Dazu zählen die Irokesen, Huronen, Cree und Ojibwe, deren Geschichte von dem Konflikt mit den frühen europäischen Siedlern bis heute geprägt ist.

Am 29.05.19 08:50 - 09:50 Uhr auf
D-MAX: Die Wildlife-Cops - Die grüne Meile
Der Bundesstaat Washington, im äußersten Nordwesten der USA, ist geprägt durch eine artenreiche Flora und Fauna. Doch auch der Mensch hat die Natur längst erobert - oft mit gravierenden Folgen! Denn Wilderei oder illegaler Tierhandel sind keine Kavaliersdelikte. Niemand weiß das besser, als die Männer und Frauen des „United States Fish and Wildlife Service“, die im Evergreen State für Recht und Ordnung sorgen. Dabei kämpfen die Beamten an vielen Fronten gleichzeitig: Bären und Pumas auswildern, verletzte Tiere retten und Umweltsünder auf frischer Tat ertappen, gehört für die Officers zur täglichen Arbeitsroutine. Diese Serie begleitet die Wildschützer bei ihren gefährlichen Einsätzen.
(Weitere Folge übermorgen um dieselbe Zeit)

Am 29.05.19 09:05 - 10:05 Uhr auf
ServusTV: Steve Backshall in Guyana
Diesmal ist der Naturforscher und Abenteurer Steve Backshall in Guayana. Das Land verfügt über eine der unberührtesten Regionen Südamerikas. Guyana ist ungefähr so groß wie Großbritannien, aber drei Viertel davon sind von Wäldern bedeckt. Hier begegnet Backshall einigen der gefährlichsten Tiere der Erde: dem mächtigen Kaiman, der Goliath-Vogelspinne, dem elektrischen Zitteraal und den erstaunlich gefürchteten Riesenottern. Sogar die Ameisen in Guayana zählen zu den Furcht einflößenden Tieren.
(Wdh. kommende Nacht 0.10-0.55 Uhr)

Am 29.05.19 09:25 - 10:10 Uhr auf
arte: Zugvögel (1/2)
Die zweiteilige Dokumentation begleitet Zugvögel in alle Welt; mit atemberaubenden Luftbildern von den Reisen derer, die die "Vogelperspektive" erfunden haben - im Dienste der Wissenschaft: Es ist noch immer nicht restlos erforscht, wie Vögel navigieren. Der Kamera-Helikopter überquert mit den Störchen erstmals gemeinsam die gefährliche Straße von Gibraltar und begleitet sie in der Luft bis nach Tansania und Kenia.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 10.55 Uhr)

Am 29.05.19 17:40 - 18:35 Uhr auf
arte: West-Papua - Mein Jahr bei den Korowai (3/3)
Der britische Schriftsteller und Abenteurer Will Millard verbrachte viel Zeit mit den Korowai, einer indigenen Bevölkerungsgruppe in Papua-Neuguinea, die bis in die 1970er Jahre keinen Kontakt zur Außenwelt hatte, und wurde Zeuge des Untergangs einer der letzten Jäger- und Sammlergemeinschaften der Erde. Bei seinem letzten Besuch, als Will Medikamente für Haup in den Wald bringen will, werden er und sein Team von den bitterarmen Dorfbewohnern mit dem Tode bedroht, weil sich Will weigerte, Geld für ein Boot bereitzustellen.

Am 29.05.19 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: Afrikas Naturwunder - Ein Tag wie kein anderer
Mit jedem Sonnenaufgang beginnt in Afrika ein Tag, der ist wie kein anderer. Auf dem Kontinent der Giganten, der großen Jäger und kleinen Naturwunder müssen sich die Bewohner rund um die Uhr den Extremen stellen, ums Überleben kämpfen und sich um kommende Generationen kümmern. Von den Morgenstunden mit der Straußenfamilie in der Wüste Namib über heiße Nachmittage bei den Giraffen in Kenia bis zum Sonnenuntergang im Etosha Nationalpark am Wasserloch der Elefanten: Jeder Tag in Afrika ist ein Abenteuer, von früh bis spät.
(Wdh. morgen 9.05-10.10 Uhr)

Am 29.05.19 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Auf Leben und Tod - Die große Jagd
Der ewige Wettstreit zwischen Jäger und Gejagten bietet seit jeher die dramatischsten Szenen in der Natur: "Die große Jagd" aus der Serie "Auf Leben und Tod" des Produzenten Alastair Fothergill enthüllt die außergewöhnlichsten Strategien von Raubtieren, um Beute zu machen. Jede dieser Taktiken ist durch den Lebensraum geprägt, in dem sie auf die Pirsch gehen. Doch selbst für den versiertesten Jäger ist der Ausgang der Jagd stets offen. Für jede Mahlzeit müssen sie kämpfen und oft sogar ihr Leben aufs Spiel setzen.

Am 29.05.19 21:00 - 21:50 Uhr auf
ARD-alpha: Die geheimnisvolle Welt der Bäume
Linden und Eichen, uralte Edelkastanien, hochwüchsige Tannen, Lärchen, Urzirben. Einfach Bäume - sie umgeben uns, und wir nehmen sie als selbstverständlich, aber sie sind mehr: Bäume erzählen Geschichten, sie waren da, als wir noch lange nicht am Leben waren, und werden da sein, wenn wir alle nicht mehr existieren. Sie öffnen das Tor in eine längst vergangene Zeit, in der man sie wegen ihrer Heilkraft schätzte und sie sogar als heilig verehrte. Bäume sind voller Kraft und Zauber. So wurde beispielsweise entdeckt, dass das Baumharz eine antibakterielle Wirkung hat. Neben dem Harz ist es vorwiegend das wertvolle Holz, das uns Menschen seit jeher in den Bann zieht und unser Überleben bis heute sichert. Bäume sind geniale Überlebenskünstler und statische Meisterwerke. Sie zählen zu den ältesten und größten Lebewesen der Erde. Einige der imposantesten Exemplare Europas stehen übrigens in der Steiermark: eine 2000 Jahre alte Linde in Übelbach, eine 1000-jährige Eiche in Bierbaum. Die Dokumentation zeigt diese gefährdeten Naturdenkmäler und beleuchtet den Lebensraum Baum: In den Jahrhunderte alten Bäumen des Tierparks Herberstein leben seltene Käferarten, wie Eichenbock, Juchtenkäfer und Bockkäfer. Aber auch Eichkätzchen, Fledermäuse, Siebenschläfer und Baummarder nützen Bäume als Wohnung und Jagdrevier, ebenso wie die verschiedensten, zum Teil sehr seltenen Vogelarten.
(Wdh. morgen 13.45-14.35 Uhr)

Am 29.05.19 21:50 - 22:20 Uhr auf
ARD-alpha: Bäume in der Großstadt
Neben Pilzen, Bakterien, Käfern, Abgasen und zu wenig Raum zum Wachsen ist der Klimawandel die größte Bedrohung für die Bäume im Hamburger Stadtgebiet. Im Namen der Behörde wacht Jan Martens-Witte über 11.500 von etwa 250.000 Hamburger Stadtbäumen. Die größten Sorgen bereitet dem Baumkontrolleur der Baumnachwuchs. Denn nur für Bäume, die gefällt wurden, versucht die Freie und Hansestadt Ausgleichsbäume zu pflanzen. Das macht aber nur Sinn, wenn die neu gepflanzten Ersatzbäume den Stress der Großstadt auch aushalten.
(Wdh. morgen 14.35-15.05 Uhr)