Fernseh-Tipps rund um Wald und Natur

Am 11.07.20 03:15 - 04:00 Uhr auf
SWR: Natur im Südwesten - Waldwelten (1/2)
Der Südwesten ist ein Naturparadies für unzählige Tierarten, die in direkter Nachbarschaft zu Menschen leben. Wie kommen diese Tiere mit damit zurecht? Die Dokumentation von Jürgen Vogt erzählt Geschichten von Wölfen und Luchsen, Waschbären und Wildkatzen, die in den mehr als 20.000 Naturschutzgebieten, den über 5.000 Seen, in den Bergen, Wäldern und Feldern leben - in der Wildnis vor der Haustür. Seit mindestens 40.000 Jahren haben Menschen die Umwelt nach ihren Bedürfnissen gestaltet. Und damit auch den Lebensraum der tierischen Nachbarn verändert. Welche Tiere sind verschwunden - und welche sind zurückgekommen? Welche Tiere haben sich angepasst - und welche in die hintersten Winkel zurückgezogen? Jede Tierart hat anders auf uns Menschen reagiert. Das Rotwild zum Beispiel wäre von Natur aus eher in der offenen Landschaft zuhause - auf Wiesen und Weiden. Wir haben sie in die Wälder gedrängt, während Tiere wie der Weißstorch Felder durchaus zu schätzen wissen. Sie gelten als "Kulturfolger", die ihren Lebensraum in einer vielfältigen Agrarlandschaft gefunden haben. Ganz im Gegensatz zur Wildkatze, die Menschen im wahrsten Sinne des Wortes nicht ausstehen kann. Sie gilt als unzähmbar - und versteckt sich in den dichtesten und größten Wäldern Westeuropas - wie im Pfälzerwald.

Am 11.07.20 06:15 - 07:00 Uhr auf
ZDFinfo: Schutzprojekt Erde - Polynesien
Klimawandel und Umweltverschmutzung erreichen langsam alle Winkel der Welt. Diese Folge führt nach Polynesien. Die Austral Islands in Französisch-Polynesien sind ein Postkartenparadies. Sie bestechen mit türkisblauem Wasser, Lagunen und Korallenriffen. Nur 7000 Einwohner leben hier und halten an ihren Traditionen fest: Flechtkunst, Bootsbau und die skurrile Sportart des Steinehebens. Die Reihe „Schutzprojekt Erde“ beleuchtet unterschiedliche Ökosysteme und Kulturen und sucht Möglichkeiten, sie nachhaltig zu schützen.

Am 11.07.20 07:00 - 07:45 Uhr auf
ZDFinfo: Schutzprojekt Erde - Südafrika
Klimawandel und Umweltverschmutzung erreichen langsam alle Winkel der Welt. Diese Folge führt nach Südafrika. Über 20 Nationalparks und Naturreservate gibt es dort. In kaum einem anderen Land gibt es so viele vom Aussterben bedrohte Pflanzen- und Tierarten. Der größte Feind: der Mensch. Besonders Nashörner und Elefanten werden Opfer von Wilderern. Das Volk der Zulu aber hat sich zum Schutz seiner Totemtiere entschlossen. Das Fell der Leoparden, der Schmuck der Krieger, ist so wertvoll, dass die Tiere dafür fast ausgerottet wurden. Mehr und mehr Zulu greifen deshalb auf Kunstfelle zurück, die sie bei ihren traditionellen Kriegstänzen und Stocktänzen tragen. Die Reihe „Schutzprojekt Erde“ beleuchtet unterschiedliche Ökosysteme und Kulturen und sucht Möglichkeiten, sie nachhaltig zu schützen.

Am 11.07.20 07:10 - 07:35 Uhr auf
ARD: Wer lebt im Garten?
Anna ist auf Schatzsuche. In drei verschiedenen Gärten muss sie eine Schatztruhe finden, in der jeweils eine Aufgabe auf sie wartet. Ob Anna die lösen kann? Es gilt, ein Insektenhotel zu bauen, Futter mit einer Bodenfalle zu fangen und ein Wespennest zu fotografieren. Hilfe bekommt Anna auch: Martin zeigt ihr in einem naturnahen Garten, wie ein erstklassiges Wildbienenhotel gebaut wird. Und dabei erfährt Anna auch, welche Pflanzen Bienen mögen - und welche zwar schön aussehen, für Bienen aber nichts sind. Weil deren Blüten weder Pollen noch Nektar haben.

Am 11.07.20 07:45 - 08:30 Uhr auf
ZDFinfo: Schutzprojekt Erde - Honduras
Klimawandel und Umweltverschmutzung erreichen langsam alle Winkel der Welt. Diese Folge führt nach Honduras. Nördlich von Honduras befindet sich das zweitgrößte Korallenriff der Welt. Hier lebt auch der seltene Walhai. Im Regenwald von Honduras wurde erst 2012 das versunkene präkolumbianische Hueitapalan wiederentdeckt. Außerdem steht das Land für nachhaltigen Kakaoanbau. Die Reihe „Schutzprojekt Erde“ beleuchtet unterschiedliche Ökosysteme und Kulturen und sucht Möglichkeiten, sie nachhaltig zu schützen.

Am 11.07.20 08:30 - 09:15 Uhr auf
ZDFinfo: Schutzprojekt Erde - Kanada
Klimawandel und Umweltverschmutzung erreichen langsam alle Winkel der Welt. Diese Folge führt nach Kanada. Die 20 Millionen Quadratkilometer große Arktis ist ein extremer Lebensraum. Die Tiere, Pflanzen und Menschen, die sich seit Jahrtausenden den rauen Bedingungen angepasst haben, sind sehr widerstandsfähig. Doch der Klimawandel raubt ihnen die Lebensgrundlage: das Packeis. Die Reihe „Schutzprojekt Erde“ beleuchtet unterschiedliche Ökosysteme und Kulturen und sucht Möglichkeiten, sie nachhaltig zu schützen.

Am 11.07.20 08:45 - 09:30 Uhr auf
arte: Tiere in den Flegeljahren
Wer kennt das nicht: Gestern waren die Kleinen noch lieb, kuschelig und folgsam - einfach zum Knuddeln. Und plötzlich ist alles ganz anders: Der Nachwuchs schmollt, ist bockig, nörgelt den ganzen Tag, und auf den elterlichen Rat wird gepfiffen! In der Pubertät wird manchmal der Alltag zum Chaos. Und wie ist es bei Tieren? Ganz einfach: genauso! Die Dokumentation beschreibt die Zeit der Pubertät in der Tierwelt.

Am 11.07.20 09:15 - 10:00 Uhr auf
ZDFinfo: Schutzprojekt Erde - Papua
Klimawandel und Umweltverschmutzung erreichen langsam alle Winkel der Welt. Die Reihe beleuchtet unterschiedliche Ökosysteme und Kulturen und sucht Möglichkeiten, sie nachhaltig zu schützen. Auf und um Papua finden sich uralte Felsmalereien, goldene Quallen und riesige Schwärme von Mantarochen. Aber auch alte Kulturen sind bedroht. Für das Volk der Dani ist der Krieg Teil ihrer Identität. Deshalb treffen sie sich zu traditionellen Scheingefechten.

Am 11.07.20 10:00 - 10:30 Uhr auf
ZDFinfo: Klima im Wandel - Keiner stirbt für sich allein
Während der Mensch noch debattiert, ist die Natur schon mittendrin: im Wandel durch den Klimawandel. Und die Folgen sieht man nicht nur in der Arktis, sondern auch direkt vor der Haustür. Der Faktor Klima ist entscheidend im Spiel des Lebens. Ändert er sich, werden die Karten neu gemischt. Doch wer verliert, wer gewinnt - und wo steht der Mensch? Harald Lesch geht dieser Frage nach und zeigt, warum keiner für sich allein stirbt. Ganz deutlich zeigt sich der Einfluss des Klimawandels bei den Zugvögeln. Sie verabschieden sich im Herbst später und kehren im Frühjahr eher zurück. Die Winter werden immer kürzer, sodass Vögel im Vergleich zu früher bereits schon Tage und Wochen eher einen reich gedeckten Tisch vorfinden. Manche Zugvögel fliegen inzwischen sogar gar nicht mehr gen Süden, sondern bleiben das ganze Jahr über in Deutschland. Doch es gibt nicht nur Gewinner: Die Brutkästen des Trauerschnäppers beispielsweise bleiben immer häufiger leer. Denn er kommt zu spät, obwohl er - nach dem früher geltenden Jahreszeitplan - pünktlich kommt. Warum passt er sich nicht den neuen Bedingungen an? Auch der Kuckuck gerät in Bedrängnis: Wenn er aus Afrika zurückkehrt, sind einige seiner Wirtsvögel schon längst da. Das bringt ihn aus dem Rhythmus - und in Bedrängnis. Ist bald schon sein „kuckuck“ nicht mehr zu hören? Narwale fühlen sich in der Arktis besonders wohl. Sie sind bestens an das Leben in der Kälte angepasst. Doch jetzt zieht sich das Eis immer weiter zurück, sodass ihre Feinde, die immer Abstand zum Meereis halten, in ihren Lebensraum vordringen können. Ein Drama für die Narwale. Die Klimaveränderungen beeinflussen das Wetter: Hitzeperioden oder Dauerregen im Sommer, Schneechaos und extreme Kälte im Winter. Experten prognostizieren, dass globale Wetterphänomene für vermehrte Extremereignisse auch in Deutschland sorgen werden. Hitzerekorde wurden inzwischen auch in Sibirien erreicht. Was dort geschieht, betrifft auch uns. Das Auftauen des Permafrostbodens könnte die globalen Veränderungen stark beschleunigen und die globale Erwärmung unwiderruflich befeuern. Harald Lesch verfolgt die schon erkennbaren Spuren der Klimaveränderung und zeigt die Auswirkungen auf das komplexe Netzwerk der Natur.
(Wdh. morgen 18.45-19.15 Uhr)

Am 11.07.20 10:50 - 11:20 Uhr auf
3sat: Exoten in Oberösterreich - Tiere und Pflanzen als Einwanderer
Oft unbemerkt, aber mit großer Dynamik, sind exotische Tiere und Pflanzen in den oberösterreichischen Raum eingedrungen. Der Film zeigt die Vielfalt der Zuwanderer. An viele einst fremde Pflanzen und Tiere haben wir uns längst gewöhnt - wie die Kartoffel und die Regenbogenforelle aus Nordamerika oder der Mais aus Südamerika. Manche der Arten wirken aber bedrohlich, da sie sich enorm vermehren und heimische Arten zurückdrängen. Es sind die Neophyten und Neozoen wie der Japanische Staudenknöterich, das Indische Springkraut oder auch die Kanadische Goldrute. Bisamratte, Signalkrebs und Asiatische Marienkäfer sind neben vielen anderen auch Einwanderer in Oberösterreich.

Am 11.07.20 11:15 - 12:00 Uhr auf
tagesschau24: Der stumme Sommer - Warum sterben die Insekten?
Die Insekten sterben. Weltweit, leise und unauffällig. In manchen Gebieten in Deutschland sei ihre Masse um bis zu 80 Prozent zurückgegangen, sagen Wissenschaftler. Beunruhigend - denn ohne sie können wir nicht leben. "betrifft" fragt: Wie kommen diese düsteren Befunde zustande? Und: Warum sterben die Insekten? "betrifft" geht diesen Fragen nach und unternimmt eine Reise in die faszinierende Welt der Insekten durch Recherchen bei Insektenkundlern, Landwirten, renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Chemiekonzernen und in der Politik. Der "betrifft"-Moderator begleitet den Insektenforscher Gerd Reder und andere Wissenschaftler bei ihrem Kampf, die Ursachen des Insektensterbens aufzudecken.
(Wdh. kommende Nacht 0.20-1.05 Uhr)

Am 11.07.20 11:15 - 12:00 Uhr auf
tagesschau24: Der stumme Sommer - Warum sterben die Insekten?
Wirklich sympathisch wirken die Biester selten: Sie stechen, beißen, übertragen Krankheiten - und erschrecken Kinder. Doch sie faszinieren auch: Insekten waren die ersten Tiere, die fliegen lernten. Vor 480 Millionen Jahren eroberten sie den Planeten. Sie sind das Erfolgsmodell der Evolution und bilden bis heute die Basis des Lebens auf der Erde. Denn sie stehen am Anfang einer Nahrungskette, vor der alle Menschen am Ende abhängig sind. Darum schlagen Wissenschaftler und Umweltschützer Alarm. Gerd Reder aus Flörsheim-Dahlsheim in Rheinhessen zum Beispiel: Der engagierte Hobby-Entomologe durchforscht seit Jahrzehnten eine alte Kalkgrube - einer der besten Standorte zum Beispiel für Wildbienen in Deutschland. Er ist fassungslos angesichts der Stille in seiner Grube. Wo es vor einigen Jahren noch munter summte und brummte, hört er heute kaum noch etwas. Warum nur sterben hier die Insekten?
(Wdh. kommende Nacht 0.20-1.05 Uhr)

Am 11.07.20 14:25 - 15:10 Uhr auf
hr: Die Rhön - Frühling und Sommer
Als das "Land der offenen Fernen" wird die Rhön gern bezeichnet, und das ist sie wie kein anderes Mittelgebirge in Deutschland. Der Film folgt der Natur vom zeitigen Frühjahr bis zum Sommer. Im März findet in der Hochrhön ein einzigartiges Ereignis statt: die Balz der Birkhähne. Oft treiben zu dieser Zeit noch Schneeflocken über die Hochflächen, während in den Tälern bereits der Frühling Einzug gehalten hat. Hier unten blühen schon Märzenbecher und Küchenschelle, bauen Bläßhühner ihre Nester, summen Bienen von Blüte zu Blüte. Wenige Wochen später ist der Winter auch in den Hochlagen vertrieben, allerorts ergrünen die Wälder.

Am 11.07.20 16:00 - 16:30 Uhr auf
ARD: Insekt trifft Mensch
Manche finden wir schön, Schmetterlinge zum Beispiel. Andere nützlich und einige einfach nur eklig. Doch gerade Insekten mit Imageproblemen, wie Goldfliegen, Kellerasseln oder Ohrenkneifer entpuppen sich als wichtige Dienstleister für uns Menschen. Ohne Insekten, soviel steht fest, würden wir ganz schön alt aussehen. "W wie Wissen" rückt unser Verhältnis zu Insekten ins rechte Licht.
(Wdh. morgen 16.30-17.00 Uhr auf tagesschau24)

Am 11.07.20 16:15 - 17:00 Uhr auf
BR: Wildes Südafrika - Zwischen Tropen und Savanne
Südafrika ist ein Land so bunt wie ein ganzer Kontinent. Zwei Weltmeere treffen dort aufeinander, es gibt Pinguine, Löwen, Wale und Delfine, aber auch Elefanten und riesige Nilkrokodile. Wie kommt es zu solcher Artenvielfalt auf einem so begrenzten Raum? In der Reihe "Wildes Südafrika" gehen Thomas Behrend und Heike Grebe dem Geheimnis auf den Grund.
(Wdh. kommende Nacht 2.40-3.25 Uhr)

Am 11.07.20 19:15 - 20:15 Uhr auf
D-MAX: Die Baumhaus-Profis - Ganz hoch hinaus
Eine Naturliebhaberin aus Humboldt County, Kalifornien, fühlt sich in ihren vier Wänden eingeengt und beauftragt Pete mit einem Baumhaus in wirklich schwindelerregender Höhe. Die Pläne für ein dreistöckiges Baumhaus inmitten gigantischer Redwood-Bäume inklusive Badezimmer, einer Lounge und eines großzügigen Schlafzimmers fordern den Architekten und sein Team heraus. Und auch den größten Wunsch seiner Auftraggeberin möchte Pete unbedingt erfüllen: von ihrem neuen Heim, hoch oben in den Baumkronen, möchte die Frau den Pazifischen Ozean sehen können.

Am 11.07.20 20:15 - 21:00 Uhr auf
hr: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben
Der Soonwald - Teil des rheinland-pfälzischen Mittelgebirges Hunsrück ist ein ganz besonderer Wald: Er gilt als Geheimtipp unter den Wäldern, magisch, schön, ursprünglich. Dem Orkan "Wiebke" fielen 1990 größtenteils Fichtenbestände zum Opfer, so dass der Wald nun größtenteils aus Laubwald mit teils sehr alten und schönen Buchen- und Eichenbeständen besteht. Aber Peter Wohlleben ist auch in dieser Folge nicht allein unterwegs. Mit ihm begeben sich zwei Unterhaltungskünstler aus dem Rheinland und dem Ruhrgebiet auf Abenteuerreise: Die Komikerin und Schauspielerin Cordula Stratmann und der Comedy-Autor und Moderator Micky Beisenherz wagen den Trip in die Wildnis. Die Wanderung verspricht diesmal also ganz besonders unterhaltsam zu werden. Zwei Tage wandert das Trio durch den Soonwald, inklusive Lagerbau und einer Nacht unter freiem Himmel - und bekommt viele spannende und faszinierende Einblicke in die Geheimnisse des Waldes.
(Wdh. kommende Nacht 4.25-5.10 Uhr)

Am 11.07.20 20:15 - 21:00 Uhr auf
rbb: Amerikas Naturwunder - Yosemite
Er ist berühmt für seine Extreme und einer der populärsten Parks in den USA - der Yosemite Nationalpark. Fast senkrechte Felswände, darunter der weltberühmte Half Dome, ragen knapp 1.500 Meter in den Himmel. In unmittelbarer Nähe steht ein Wald aus Mammutbäumen, viele davon sind weit über 1.000 Jahre alt. Mit fast 740 Metern sind die Yosemite Falls die höchsten Wasserfälle Nordamerikas. Oliver Goetzl hat atemberaubende Bilder des Yosemite Nationalparks und seiner Tierwelt eingefangen.

Am 11.07.20 21:00 - 21:45 Uhr auf
hr: Der Böhmerwald
Im Böhmerwald entspringt die Moldau, er beherbergt Urwälder, unberührte Hochmoore und sprudelnde Wildbäche. Dieser archaische Landstrich, zu dem auch der Bayerische Wald gehört, galt lange als undurchdringlich und geheimnisvoll. Seit dem Fall des "Eisernen Vorhangs" haben die bayerischen Grenzbewohner wieder neue Bezüge zu dieser ungewöhnlichen Waldlandschaft für sich entdeckt - so auch der niederbayerische Fotokünstler Bastian Kalous, der seit Jahren mit nostalgisch anmutenden Polaroidaufnahmen seine Heimat dokumentiert und sich für einen Bildband mit der wechselvollen Geschichte auseinandersetzt. Elisa Belotti und Marco Heurich haben ihr Leben den Luchsen verschrieben. Damit die größte Wildkatze Europas im Böhmerwald überleben kann, kämpfen die Luchsforscher um jedes einzelne Tier.
(Wdh. kommende Nacht 5.10-5.55 Uhr)

Am 11.07.20 21:00 - 21:45 Uhr auf
rbb: Amerikas Naturwunder - Olympic
Im Nordwesten der USA liegt der Olympic Nationalpark, benannt nach dem über 2.300 Meter hohen Mount Olympus. Die Küste des Nationalparks wird von den Naturgewalten geformt. Dank nährstoffreicher Strömungen aus der Tiefsee leben hier die am besten erforschten Orca-Gruppen der Welt, ziehen Seehunde, Seeotter und Seelöwen im Schutz der Tangwälder ihre Jungen auf. Im Landesinneren des Nationalparks verbirgt sich ein gewaltiger immergrüner Regenwald. Die uralten Bäume profitieren vom milden Klima und dem reichen Niederschlag. Douglas-Hörnchen sind die "Gärtner" des Waldes, sie verjüngen und vergrößern den Wald, indem sie Tannenzapfenvorräte anlegen, die dann austreiben und zu jungen Bäumen heranwachsen. Diese wiederum werden von den Roosevelt-Wapitis abgeweidet. Der Wald ernährt auch die scheuen Schwarzbären. In den späten Sommermonaten ergänzen Blaubeeren ihren Speiseplan. Um zusätzlich an proteinhaltige Nahrung zu gelangen, kommen Bärenweibchen mit ihren Jungen oft bei Ebbe an die Küste. Dort drehen sie Stein für Stein um. Sie haben es auf kleine Krebse abgesehen.

Am 12.07.20 03:55 - 04:40 Uhr auf
3sat: Yellowstone (1/3)
Als ein Trapper im Winter 1807 auf der Suche nach Pelztieren ins Herz der Rocky Mountains vordrang, entdeckte er dort an den Ufern des Yellowstone River ein Stück unberührter Natur. 1872 wurde dieser Flecken Erde mit seinen vulkanischen Geysiren und heißen Quellen zum Nationalpark erklärt, dem ersten der Welt. Die dreiteilige Reihe zeichnet ein Porträt dieser einzigartigen Landschaft, ihrer Bewohner und Naturwunder.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 6.10 Uhr, Wdh. morgen 16.45-19.00 Uhr)

Am 12.07.20 05:55 - 06:10 Uhr auf
hr: Die letzten Zeugen - Buchenurwälder
Eine einzige Baumart dominierte einst weite Teile des europäischen Kontinents: Buchen. Ein intakter Buchenwald ist ein geschlossenes Ökosystem, eine Art Superorganismus, der sich von selbst erneuert und Lebensraum für viele Mitbewohner schafft. Der Film stellt mit dem Nationalpark Jasmund auf der Ostseeinsel Rügen den weltweit einzigen Hangbuchenwald vor, der direkten Kontakt zum Meer hat. Und er sucht nach den Gründen, weshalb der Nationalpark Hainich in Thüringen zu DDR-Zeiten auf keiner Wanderkarte stand und dennoch der größte Laubwald in der Mitte des vereinten Deutschlands werden konnte.

Am 12.07.20 08:00 - 08:30 Uhr auf
ZDFinfo: Das Ende der Energiewende?
Der Ausbau der Windkraft ist in den letzten Jahren stark eingebrochen. Ohne die günstige Energiequelle aber steht eine ganze Branche vor dem Aus. Die von der Bundesregierung noch vor kurzem beschlossenen Klimaschutzziele könnten nicht eingehalten werden. "ZDFzoom"-Reporter Jörg Moll zeigt, warum und in welchem Umfang Windkraftanlagen an Land in den nächsten Jahren ausgebaut werden müssten, damit Deutschland seine Klimaziele doch noch kosteneffizient einhalten kann. Er trifft Artenschützer und Klimaskeptiker, die in kleinen aber gut organisierten Bürgerinitiativen vehement gegen geplante Windparks vorgehen. "Ob Atomkraftwerk oder Windkraft, wer möchte das schon gern vor der eigenen Tür haben", erzählt ihm ein Windkraftgegner auf einer Anti-Windkraft-Demonstration. Forschungsinstitute für Erneuerbare Energien, wie das Fraunhofer IWES in Bremerhaven, beklagen die mangelnde Unterstützung der Bundesregierung, die zu dem massiven Einbruch beim Zubau der Windkraft geführt habe. Und die Windkraftbranche schlägt Alarm: "Die Politik will theoretisch die Erneuerbaren einschließlich Wind ausbauen, aber faktisch wird alles getan, um es zu verhindern (…) weil man Angst hat vor den Wutbürgern, und da zählt jede Stimme", sagt Windparkbetreiber Johannes Lackmann. Knickt die Politik ein vor den Gegnern der Windkraft, obwohl sich in Umfragen 80 Prozent der Bevölkerung dafür aussprechen?

Am 12.07.20 09:30 - 10:15 Uhr auf
mdr: Wildes Deutschland - Der Spreewald
Im Osten Deutschlands liegt eine geheimnisvolle Flusslandschaft, Rückzugsgebiet für seltene Tiere, Heimat der Sorben, ein Volk, das bis heute seine eigenen Traditionen pflegt. Im Spreewald bilden zahlreiche Flussarme und Kanäle ein Binnendelta, das in Deutschland selten gewordenen Tierarten einen Lebensraum bietet.

Am 12.07.20 10:30 - 11:15 Uhr auf
ZDFinfo: Grüne Mythen - Die großen Irrtümer der Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit - ein Trendwort, aber auch ein Thema, das kontrovers diskutiert werden kann. Kann Nachhaltigkeit in einer Konsumgesellschaft überhaupt funktionieren? Können wir unsere Erde noch mit Elektroautos, fairer Kleidung und regionalem Essen retten? Wo liegt die Grenze zwischen guten Taten und Greenwashing? Und wie soll eine nachhaltige Gesellschaft in einer globalisierten Welt überhaupt aussehen? Die einen verbinden Nachhaltigkeit mit einem positiven Wandel, mit einer neuen Generation, die sich für den Umweltschutz einsetzt. Die anderen sehen sie als große Lüge und Verschleierung vom schmutzigen Kerngeschäft der multinationalen Konzerne. Mit unterschiedlichen Begegnungen geht der Film diesen Fragen nach und deckt dabei große Irrtümer der Nachhaltigkeit auf.

Am 12.07.20 12:00 - 13:00 Uhr auf
ARD-alpha: Unser Wald - Geliebt, geschunden, gepflegt
Einst haben sie ihn gefürchtet, dann ausgebeutet, aufgeforstet, gepflegt und verehrt. Es ist eine wechselhafte Geschichte, die die Beziehung der Deutschen zum Wald geprägt hat; er ist Teil ihrer Identität. Seit Jahrtausenden nähren sie den Mythos Wald - der Ort, an dem die Hexen leben, in dem die Märchen spielen. Bereits vor zweitausend Jahren zur Zeit der Kelten, Römer und Germanen wurde der Wald intensiv genutzt. Aus seinem Holz wurden Häuser, Schiffe und Schutzwälle gebaut. Die Folgen waren dramatisch: große Flächen fielen der intensiven Holznutzung zum Opfer und wurden zerstört. Doch die Menschen gaben ihm auch seinen Platz zurück - damals wie heute in Zeiten der nachhaltigen Holzwirtschaft und des Klimawandels. Wie unsere Vorfahren die Wälder erschlossen haben und was uns Sagen und Dichtung über unsere Beziehung zu den Wäldern verraten, darüber sprechen wir mit dem Forstwissenschaftler Markus Herbener und dem Schwarzwald-Ranger Achim Laber.

Am 12.07.20 14:30 - 15:15 Uhr auf
BR: Spaniens wilder Süden - Eroberer
Das südliche Spanien bietet auf engstem Raum ein Mosaik aus extremen Lebensräumen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Die schneebedeckten Gipfel der Sierra de Cazorla, die trockenen Steineichenwälder der Sierra Morena oder die nebelgetränkten Korkeichenwälder in Cadiz sind die beste Voraussetzung für eine enorme Artenvielfalt. Jahrhunderte der Migration und Neubesiedlung prägten Kultur und Natur Andalusiens gleichermaßen. Afrikanische Tierarten kamen zu Zeiten arabischer Herrschaft im Mittelalter an die südspanischen Küsten und fanden dort ein neues Zuhause.
(Wdh. morgen 10.25-11.10 Uhr)

Am 12.07.20 17:00 - 18:00 Uhr auf
ServusTV: Libellen - Funkelnde Jäger
Sie schillern wie Schmetterlinge, jagen unter wie über der Wasseroberfläche und sind Flugkünstler, von denen sich selbst Kolibris etwas abschauen könnten: Libellen! Kein Sommer ohne Libellen - und das seit hunderten Millionen Jahren: Die Akrobaten der Lüfte existierten schon lange vor den Dinosauriern und sie bevölkern die meisten Kontinente unsere Erde bis heute. Kaum ein Teich oder Tümpel wurde nicht von ihnen erobert: Doch worin liegt das Erfolgsgeheimnis der Libellen?

Am 12.07.20 18:00 - 18:45 Uhr auf
ZDFinfo: Klimawandel - Die Fakten mit Harald Lesch
Rekordhitze, Überflutungen, Dürre: normale Wetterphänomene oder bereits die Folgen des Klimawandels? Die Dokumentation mit Harald Lesch fasst den Stand der weltweiten Klimaforschung zusammen. Schon seit Langem beobachten Forscher einen globalen Temperaturanstieg. Gletscher schmelzen, der Meeresspiegel steigt, in Deutschland droht ein neues Waldsterben. Steuert die Menschheit auf eine neue Heißzeit zu? Oder lässt sich die globale Erwärmung noch begrenzen? Die Dokumentation zieht mithilfe internationaler Experten Bilanz. Um die globale Erwärmung auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, müssten die stetig steigenden CO2-Emissionen in den nächsten zehn Jahren halbiert und bis 2050 komplett gestoppt werden. Notwendig wäre ein weitgehender Verzicht auf fossile Brennstoffe wie Kohle oder Erdöl zur Energiegewinnung. Wenn das nicht gelingt, wird sich die Erde weiter erwärmen - darin ist sich die überwiegende Zahl der Wissenschaftler einig. Auch, wenn einige den menschengemachten Klimawandel infrage stellen - weltweit häufen sich die Wetter-Extreme. In Deutschland haben die zurückliegenden trockenen Sommer den Wald bereits massiv geschwächt - Borkenkäfer haben leichtes Spiel und vernichten ganze Fichtenwälder. Hinzu kommt, dass Klimasysteme nicht immer linear reagieren. Sie können sich auch sprunghaft verändern, wenn ein bestimmtes Belastungsniveau überschritten ist. Wissenschaftler sprechen von sogenannten Kipppunkten. Momentan sind es unsere eigenen Emissionen, die den Klimawandel befeuern. Kipppunkte jedoch können Dominoeffekte auslösen, die den Klimawandel dramatisch beschleunigen. Eine tickende Zeitbombe haben Forscher im Permafrost der Arktis ausgemacht. Was können wir tun, um den Klimawandel zu begrenzen? Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung sagt: „Natürlich ist es toll, wenn jeder Einzelne weniger Auto fährt, weniger fliegt, weniger Fleisch konsumiert. Aber entscheidend ist, dass jeder Einzelne von der Politik über die nächsten 30 Jahre einfordert, dass dieses Problem global gelöst wird. Denn das ist es, was wir brauchen.“

Am 12.07.20 19:15 - 19:45 Uhr auf
ZDFinfo: Wie viel Grün braucht der Blaue Planet?
Da sind wir auf dem Holzweg: Weltweit Bäume pflanzen, und schon ist das Klima gerettet. Eine schöne Vision, doch so einfach ist es leider nicht. Forscher gewinnen neue Erkenntnisse über den „Klimaretter“ Wald: So kann manch gut gemeinte Baumpflanz-Aktion sich am Ende als Nullnummer und sogar kontraproduktiv erweisen. Harald Lesch zeigt, wo welches Grün dem Blauen Planeten tatsächlich hilft. Man hat dem Kohlendioxid in der Atmosphäre den Kampf angesagt: Hunderte Millionen von Setzlingen sollen die Lösung sein. Selbst US-Präsident Donald Trump hat sich der Baumpflanz-Bewegung angeschlossen, um so das Kohlendioxid-Problem quasi auf dem schnellen, natürlichen Weg in den Griff zu bekommen. Sogar mit Drohnen werden Baumsamen in der Landschaft verteilt. Doch inzwischen hegen Wissenschaftler erhebliche Zweifel und halten einige der Maßnahmen sogar für kontraproduktiv. Wie kann das sein? Und wie groß ist das Potenzial der Bäume wirklich? Besonders im Blick der Forscher: der Amazonas-Regenwald - die „Klimaanlage“ der ganzen Welt. Auch hier sind die Auswirkungen der Klimaerwärmung bereits messbar: Im Durchschnitt dauert die Trockenzeit länger. Das begünstigt Waldbrände - und die Ausbreitung von Feuern, die teilweise gezielt von Menschen gelegt werden. Immer mehr Flächen des Regenwaldes gehen verloren. Wissenschaftler warnen jetzt, dass der Tipping Point bald erreicht ist, der Punkt, an dem das gesamte System zusammenbrechen könnte. Wie weit sind wir vom Kollaps entfernt? Nun rächt sich auch, dass der Fokus beim Wald in Deutschland lange nur auf dem Holzertrag lag. Schnell wachsende Baumarten wurden in Monokulturen gepflanzt. Vor allem solche Arten, die in unseren gemäßigten Zonen eigentlich nur bedingt wachsen würden. Ihnen macht der Klimawandel besonders zu schaffen. Mit welchen Maßnahmen ist unser Wald noch zu retten? Und wie lassen sich Klimafunktion und wirtschaftliche Nutzung des Waldes in Zukunft miteinander kombinieren? Harald Lesch geht den Fragen nach und zeigt aktuelle Forschungen, die unsere Landschaften verändern könnten, sowie überraschende Möglichkeiten, Kohlendioxid dauerhaft aus der Atmosphäre zu entfernen.

Am 13.07.20 00:15 - 01:15 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - Verletzt im Dschungel
Mit einer Beinschiene wird das kleinste Hindernis zum Stolperstein. Deshalb ist Ex-Veteran Joe Teti beim Laufen auf die Hilfe seines Kompagnons Matt Graham angewiesen. Das Survival-Duo kämpft sich in Zentralamerika durch dichten Regenwald. Dort bekommen es die Männer mit Krokodilen, Schlangen und giftigen Spinnen zu tun. Normalerweise verfolgen die Abenteurer höchst unterschiedliche Überlebensstrategien. Doch auf dieser Tour müssen sie sich blind vertrauen, denn sonst endet der Horrortrip tödlich.

Am 13.07.20 03:55 - 04:45 Uhr auf
D-MAX: Das Survival-Duo - In der grünen Hölle
In welche Richtung sollen sie laufen? Bill McConnell und sein Survival-Partner Grady Powell kämpfen sich am Amazonas mit der Machete durch dichten Regenwald. Wenn die Männer keinen Ausweg aus dem Dschungel finden, sind sie in der grünen Hölle - umgeben von Raubkatzen, Schlangen und Giftspinnen - hoffnungslos verloren. Deshalb klettert Ex-Green-Beret Grady einen 25 Meter hohen Baumriesen hinauf. Von dort oben hat der Überlebensexperte in Südamerika einen wesentlich besseren Ausblick auf die Umgebung.

Am 13.07.20 06:40 - 07:05 Uhr auf
arte: Der Luchs - Wieder heimisch und doch gefährdet
Sein schlimmster Feind war und ist der Mensch: Der Luchs mit seinen charakteristischen "Pinselohren" wurde gnadenlos verfolgt. Er galt als Trophäe und Konkurrenz um Wildtiere und war fast ausgerottet. Naturschützer versuchen nun, den Luchs wieder in unseren Wäldern heimisch zu machen. Nach wie vor ist er aber gefährdet. Die "Xenius"-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade folgen den Spuren dieser Luchse. Mit GPS-Sendern, aber auch einzigartigen Luchshunden orten sie die scheuen Tiere und erfahren mehr über die Lebensweise und Gefahren der Raubkatzen.

Am 13.07.20 10:25 - 11:10 Uhr auf
3sat: Bulgariens Bergwelten (1/2)
Stara Planina, Pirin, Rila und Rhodopen - Bulgariens Bergwelten sind nur wenigen Nicht-Bulgaren ein Begriff. Die abgeschiedene Gegend ist die Heimat von Karakatschan-Hunden und Braunbären. Der zweiteilige Film lädt zu einer Entdeckungsreise in eine unbekannte Region mitten in Europa ein, deren landschaftliche Vielfalt von atemberaubender Schönheit ist. Der Zentralbalkan ist der höchste und wildeste Teil des Balkangebirges. Größtenteils steht er als gleichnamiger Nationalpark unter Naturschutz. Flächenmäßig ist er einer der größten in Europa und eines der letzten Refugien des Braunbären. Wladimir Todorow ist Biologe und auf diese großen Raubtiere spezialisiert. Eine Bärin hat sich in der Falle eines Wilderers verfangen. Wladimir versucht, die junge Bärin zu retten.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 11.55 Uhr)

Am 13.07.20 10:25 - 11:20 Uhr auf
arte: Die Goldenen Schildkröten von Madagaskar
50.000 US-Dollar pro Tier - diese abenteuerlichen Preise erzielen Angonoka-Babys mittlerweile auf dem Schwarzmarkt. Ihre lange Lebensdauer und ihre Seltenheit machen die Tiere unter skrupellosen Sammlern zur begehrten Geldanlage. Dazu haben immer mehr Asiaten Interesse an den goldfarbenen Panzern der Tiere, der bei ihnen als Aphrodisiakum gilt. Trotz internationaler Kampagnen, Hilfsgeldern und Schutzprogrammen werden fortwährend Schildkröten außer Landes geschmuggelt. Madagaskar liegt rund 500 Kilometer östlich von Mosambik im Indischen Ozean. Es ist der Ort mit der größten Vielfalt an endemischen Arten weltweit. Doch der Lebensraum für die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt ist immer stärker bedroht. Inzwischen ist der madagassische Nationalpark Baly Bay die letzte natürliche Zuflucht der Goldenen Schnabelbrustschildkröte. Aber ist der Tierbestand in dieser abgelegenen Region wirklich stabil oder droht der Art das Ende? Von den rund 22 Millionen Menschen auf Madagaskar leben über 80 Prozent in ländlichen Regionen, Armut ist gerade hier weit verbreitet. Die Versuchung ist groß, mit den wertvollen Schildkröten illegalen Handel zu treiben.

Am 13.07.20 14:50 - 15:00 Uhr auf
ARD-alpha: Die Lärche
Sie "benimmt" sich wie ein Laubbaum, ist aber ein Nadelbaum: die Lärche. Wie sie sich "benimmt" und was sie sonst Besonderes an sich hat, zeigt dieses Baumporträt. Dem Nadelabwurf geht eine prächtige Herbstfärbung voraus, die mit Ahorn, Buche und Co. absolut mithalten kann. Deshalb werden Lärchen gerne in Parks und Gärten angepflanzt - im goldenen Herbst bieten sie einen attraktiven, großartigen Anblick. Hinzu kommt, dass die Stämme fest verwurzelt sind und ihnen kaum ein Sturm etwas anhaben kann.

Am 13.07.20 15:15 - 16:00 Uhr auf
SWR: Tierisch wild im Südwesten - Eifel und Hunsrück
In der Natur-Dokumentation führen die Autoren Jürgen Vogt und Andreas Kölmel die Zuschauer in die Heimat von Uhu, Biber & Co in den Mittelgebirgen westlich des Rheins und zu den Wildkatzen, die in Eifel und Hunsrück leben. Berge, Wälder und Täler sind Paradiese für Tiere, die in anderen Teilen Europas bedroht oder verschwunden sind. Biber und Uhu waren bei uns ausgestorben, sind durch die Menschen wieder angesiedelt worden und haben ihre Chance genutzt. Auch der Wolf ist auf dem Vormarsch. Auf der Hunsrücker Wildenburg bemüht man sich, Verständnis zu wecken für ein Tier, das einen märchenhaft schlechten Ruf hat.
(Wdh. morgen 18.15-19.00 Uhr auf 3sat)

Am 13.07.20 18:00 - 18:30 Uhr auf
phoenix: Artenschutz extrem - Erhalt um jeden Preis?
Weltweit sind eine Million Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Im Kampf um die Artenvielfalt entwickeln Naturschützer immer ausgefallenere Methoden. Mit Erfolg? Ein Taxi für Aale oder Nashorn-Nachwuchs aus der Petrischale - was seltsam klingt, könnte die letzte Rettung für akut gefährdete Arten sein. Doch wie stark dürfen Artenschutzprojekte in natürliche Abläufe eingreifen? Und wie nachhaltig sind solche Methoden?

Am 13.07.20 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: Australien - Im Dschungel der Riesenvögel
Rote Felsen und Kängurus im Abendlicht - Australien, wie man es kennt. Den meisten verborgen bleibt der vielleicht geheimnisvollste Teil des fünften Kontinents: Der tropische Regenwald im Nordosten des Landes ist die Heimat von Kängurus, die auf Bäumen herumklettern. In den Sümpfen lauern die größten Krokodile der Welt auf unvorsichtige Beute. Verborgen im Dschungel leben schräge Paradiesvögel und der Kasuar - ein Riesenvogel wie aus der Urzeit!

Am 13.07.20 20:15 - 21:00 Uhr auf
hr: Big Five Asien - Die Nashörner
Ein Filmteam macht sich auf Spurensuche nach den drei asiatischen Nashornarten, die fast ausgerottet wurden: das Panzernashorn, das Java-Nashorn und das Sumatra-Nashorn. Rund 600.000 Nashörner lebten noch vor wenigen Hundert Jahren in Asien. Die Zerstörung ihres Lebensraums und die Jagd auf das Horn haben sie an den Rand der Ausrottung gebracht. Da es kein einziges Java-Nashorn in irgendeinem Zoo oder Gehege der Welt gibt, sind Filmaufnahmen dieser extrem scheuen Tiere entsprechend selten.