Fernseh-Tipps rund um Wald und Natur

Am 25.11.20 11:00 - 11:45 Uhr auf

arte: Bulgariens Bergwelten
Der Zentralbalkan ist der höchste und wildeste Teil des Balkangebirges. Größtenteils steht er als gleichnamiger Nationalpark unter Schutz. Flächenmäßig ist er einer der größten in Europa und eines der letzten Refugien des Braunbären. Wladimir Todorow ist Biologe und auf diese großen Raubtiere spezialisiert. Eine Bärin hat sich in der Falle eines Wilderers verfangen. Wladimir versucht, die junge Bärin zu retten.

Am 25.11.20 11:00 - 11:30 Uhr auf
phoenix: Klimachronik
Aktuelle Dokumentation.

Am 25.11.20 12:45 - 13:00 Uhr auf
rbb: Wildtiere in Berlin
Den wilden Nachbarn auf der Spur. Über 13.000 Wildtiere leben in Berlin: Fuchs und Wildschwein, Igel und Eichhörnchen, Waschbär und Waldkauz. Faszinierende Einblicke in die Tierwelt vor unserer Haustür.
(Weitere Folge morgen um dieselbe Zeit)

Am 25.11.20 13:15 - 14:00 Uhr auf
3sat: Kuba - Juwel der Karibik
Die kubanische Geschichte beginnt 1492 mit der Landung von Christoph Kolumbus. Sie läutete die spanische Kolonialzeit ein, die das Antlitz von Havanna bis heute prägt. Jahr für Jahr locken Musik, Tabak und Tropensonne Tausende Touristen aus aller Welt auf die Insel. Doch kaum einem offenbart sich das Kuba jenseits der Strände: Die Korallenriffe vor der Insel sollen die besten Fischgründe in der Karibik sein, denn seit der Revolution im Jahr 1959 sind die Hoheitsgewässer Kubas für die internationalen Fischereiflotten gesperrt. Außerdem beherbergt die größte der Karibischen Inseln neben einer Reihe von Arten, die nur dort vorkommen, auch den kleinsten Vogel, den kleinsten Frosch und die aggressivsten Krokodile der Welt. Doch wie kamen diese Tiere auf die Insel?
(Wdh. kommende Nacht 2.40-3.25 Uhr)

Am 25.11.20 13:50 - 15:20 Uhr auf
ONE: Ökozid
Fernsehfilm. Es ist das Jahr 2034: Die Folgen der Klimakatastrophe sind dramatisch. Dürre und Hochwasser vernichten die Lebensgrundlage von Millionen Menschen. Nach der dritten Sturmflut in Folge wurde der Sitz des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag geräumt. In einem provisorischen Interimsgebäude in Berlin wird die Klimakatastrophe zum Gegenstand eines juristischen Verfahrens. Zwei Anwältinnen vertreten 31 Länder des globalen Südens, die ohne Unterstützung der Weltgemeinschaft dem Untergang geweiht sind. Sie stellen die Frage nach Verantwortung, fordern Schadenersatz und ein Recht der Natur auf Unversehrtheit.

Am 25.11.20 14:00 - 14:45 Uhr auf
3sat: Wildes Nairobi - Wo Leoparden durch Gärten schleichen
Nur wenige Meter neben der Landebahn des Flughafens beginnt der Nairobi Nationalpark. Die "Universum"-Dokumentation "Wildes Nairobi - Wo Leoparden durch Gärten schleichen" unternimmt eine Expedition in den Großstadtdschungel der kenianischen Hauptstadt. Die Parkanlagen Nairobis werden von Affenbanden kontrolliert, die Becken der Kläranlage von Krokodilen und Nilpferden, und die Marabus, die in den Alleebäumen im Zentrum der Stadt ihre Brutplätze gefunden haben, sind die Herren der städtischen Müllhalde.Entlang der Autobahn, nur getrennt durch einen Maschendrahtzaun, spazieren Löwen, Hyänen, Giraffen und Nashörner durchs Gras.

Am 25.11.20 14:45 - 15:30 Uhr auf
3sat: Grüne Insel im Taifun - Taiwan
Die Insel Taiwan liegt im West-Pazifik vor dem chinesischen Festland. Dank ihrer saftig grün bewachsenen Küstenregion wird sie gern die "Grüne Insel" genannt. Stürme sind an der Tagesordnung. Taiwan ist ständig umtost vom Chinesischen Meer und regelmäßig erschüttert von einer hoch aktiven geologischen Nahtstelle. Die Kontinentalplatten haben sich dort zu Südostasiens höchsten Gipfeln überworfen. Über ihnen ergießen Tropenstürme unglaubliche Regenmengen.
(Wdh. morgen 10.15-11.00 Uhr)

Am 25.11.20 15:30 - 16:15 Uhr auf
3sat: Tasmanien - Insel am Ende der Welt
Die Insel Tasmanien, südlich von Australien gelegen, bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen, in denen sich die ungewöhnlichsten Tier- und Pflanzenarten wohlfühlen. Der Kärntner Gustav Weindorfer schuf zu Beginn des 20. Jahrhunderts den ersten Naturpark Tasmaniens. Dafür wird er noch immer als Held verehrt. Aber auch heute gibt es viele Menschen, die ihr Leben der Erhaltung der einmaligen Natur Tasmaniens gewidmet haben. An der Nordwestküste etwa lebt Geoff King, ein Tasmanier der fünften Generation. Er hat die Schafzucht aufgegeben, um sich einer faszinierenden Kreatur widmen zu können: dem Tasmanischen Teufel.
(Wdh. morgen 11.00-11.45 Uhr)

Am 25.11.20 16:15 - 17:00 Uhr auf
3sat: Tierische Herzensbrecher
Manche Tiere haben es den Menschen besonders angetan: Mit großen Kulleraugen erobern sie ihre Herzen, mit Geräuschen bringen sie sie zum Lachen, wieder andere haben ein flauschiges Fell. Auch der Watschelgang eines Pinguins oder der Anblick eines schlafenden Kolibris, der schnarcht, lassen die Herzen vieler Menschen höher schlagen. Doch was auf den Menschen putzig oder komisch wirken mag, ist in Wirklichkeit eine ausgeklügelte Überlebensstrategie. Die Dokumentation "Tierische Herzensbrecher" wartet mit erstaunlichen wissenschaftlichen Erkenntnissen auf und erklärt, warum Menschen bestimmten Tieren einfach nicht widerstehen können.
(Wdh. kommende Nacht 3.25-4.05 Uhr)

Am 25.11.20 16:55 - 17:20 Uhr auf
arte: Rewilding - Von Chancen und Schwierigkeiten
Dichtes Unterholz, aus dem ein Wisent stürmt, ein Rothirsch, der auf feuchten Auen grast - der Traum von mehr unberührter Natur soll auch in Europa Wirklichkeit werden. Denn die Wissenschaft ist sich einig, dass Wildnis gegen Artenschutz und Klimakrise wirken kann. Intakte Ökosysteme sind der ideale Lebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten.
Voraussetzung ist, dass der Mensch nicht eingreift. Denn nach der Vorstellung des sogenannten Rewilding ist es die Natur selbst, die sich am besten regulieren kann. Andererseits tauchen auch Probleme auf: Kann Rewilding im dicht besiedelten Europa funktionieren? Reichen die Wildnisflächen für Wölfe oder Wisente aus? Im Anklamer Stadtbruch im Oderdelta durchstreifen die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug zusammen mit dem Landschaftsökologen Stefan Schwill ein Stück Wildnis und halten Ausschau nach Spuren von Rothirsch und Seeadler. In diesem kleinen Naturschutzgebiet darf der Mensch weder jagen noch in irgendeiner Weise eingreifen. Hier lässt sich beobachten, wie sich die Landschaft langsam verändert und neue Tierarten von alleine zuwandern und andere abwandern.
(Wdh. morgen 6.10-6.40 Uhr)

Am 25.11.20 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Kitz & Co. - Die Kunst des Verschwindens
Viele Wildtiere wie Feldhase oder Rehkitz harren völlig unbewegt aus, wenn Menschen oder andere Tiere in ihre Nähe geraten - Teil einer ihren angeborenen Überlebensstrategie.Wesentlich ist bei allen "Verschwindungskünstlern" eine Kombination aus Tarnfarbe und starrem Liegeverhalten am Boden. Der Film begleitet das Heranwachsen eines jungen Rehs und zeigt, wie Tierkinder das Versteckspiel im Wald meisterlich beherrschen. Warum hat ein Rehkitz weiße Flecken - und warum verschwinden sie, wenn es älter wird? Wieso sind Frischlinge gestreift und erwachsene Wildschweine nicht? Diesen und anderen Fragen geht der Film nach.
(Wdh. kommende Nacht 4.05-4.50 Uhr)

Am 25.11.20 17:45 - 18:30 Uhr auf
3sat: Die Abenteuer der wilden Tierkinder
Für die meisten Tiere sind gerade die ersten Lebenstage oft die schwierigsten. Der Film begleitet verschiedene Tierkinder auf ihrem abenteuerlichen Lebensweg in freier Wildbahn. Von ihren ersten Schritten bis zum Zeitpunkt, an dem sie das sichere Leben an der Seite ihrer Eltern hinter sich lassen, zeigt der Film die vielfältigen Herausforderungen, die junge Wildtiere in den unterschiedlichsten Lebensräumen unserer Erde meistern müssen.
(Wdh. kommende Nacht 4.50-5.35 Uhr)

Am 25.11.20 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Korsika - Wildnis zwischen Bergen und Meer
Schneebedeckte Gipfel, malerische Sandstrände: Korsika ist eine Insel der Gegensätze und bietet zudem eine überraschende Tier- und Pflanzenvielfalt. Darunter viele Arten, die es nirgendwo sonst auf der Erde gibt. Von den mächtigen Gebirgen mit den charakteristischen "Laricio"-Schwarzkiefern durch die dicht bewaldeten Täler bis hin zu von Pflanzenformationen wie der immergrünen Macchia bedeckten Klippen und subtropischen Stränden. Die Filmemacher Heike Grebe und Michael Riegler porträtieren die unterschiedlichen Lebensräume der Mittelmeerinsel, die hohe Anforderungen an ihre tierischen Bewohner stellen. Hier fliegen Schweine und Mufflons liefern sich spektakuläre Massenkämpfe. Korsika ist die Heimat des Korsischen Hirschen und bedrohter Schildkröten: Einzigartige Naturwelten zwischen Strand und Hochgebirge.

Am 25.11.20 22:00 - 22:45 Uhr auf
BR: Tatort Wald - Holzraub in den Karpaten
Der Umweltaktivist Horea Petrehus engagiert sich seit Jahren gegen die Abholzung in Rumänien, stößt aber auf eine Mauer des Schweigens. Auch Gabriel Paun von der Umweltorganisation Agent Green hat sich der Rettung des rumänischen Urwalds verschrieben. Er versucht zu belegen, dass der Holzschlag dubiose Holztransporte in geschützten Revieren stattfindet. Inzwischen ermittelt sowohl die rumänische Antikorruptionsbehörde als auch die Antimafiabehörde.
Petrehus und Paun wollen wachrütteln und vor allem das Bewusstsein für diese Naturressource schärfen. Denn es kommt auch auf uns als Verbraucher an.

Am 25.11.20 22:15 - 23:10 Uhr auf
ServusTV: Russlands weite Wildnis
Beeindruckende Landschaften und erstaunliche Artenvielfalt erstrecken sich über Russlands 12 Zeitzonen: Von der frostigen Tundra im Norden, über große naturbelassene Wälder, bis hin zum Kaukasus, dem 1100 Kilometer langen Hochgebirge zwischen Schwarzen und Kaspischen Meer. Russland verfügt aber auch über weitläufige Steppen im Süden des Landes.
(Wdh. morgen 9.40-10.40 Uhr)

Am 25.11.20 22:33 - 23:20 Uhr auf
rbb: Die Wolfsaga - 20 Jahre Wölfe in Deutschland
Seit 20 Jahren sind Wölfe in Deutschland wieder heimisch. Maßgeblichen Anteil haben zwei Wolfsfähen: "Sunny" und "Einauge". Als Familiensaga rekonstruiert der Film die Geschichte von der Rückkehr der Raubtiere. Mit historischen Bildern von den ersten Wölfen und spektakulären neuen Beobachtungen ziehen die Autoren eine überraschende Bilanz des schwierigen Miteinanders von Mensch und Wolf.

Am 26.11.20 07:30 - 07:50 Uhr auf
hr: Sea Blind - Umweltkatastrophe auf den Weltmeeren
Schiffe verbrennen auf hoher See den dreckigsten Treibstoff der Welt - das sogenannte Bunkeröl. Dabei gelangen eine ganze Reihe giftiger und hochgefährlicher Substanzen in die Luft. Gefährlich für die Gesundheit des Menschen. Und: Der so entstehende Ruß heizt den Klimawandel an. Acht bis dreizehn Prozent der globalen Rußemissionen werden von Schiffen verursacht. Die Klimajournalistin Bernice Notenboom möchte herausfinden, ob und was gegen die unbeobachtete Verschmutzung der Welt auf hoher See unternommen wird.

Am 26.11.20 07:30 - 07:55 Uhr auf
ARD-alpha: Der Luchs im Schnee
Katzen haben Angst vor Wasser - denkste! Die größte Raubkatze Europas hat damit überhaupt keine Probleme. Schnee und Eis sind ihre Welt und wenn das Futter im Wasser schwimmt, dann springt der Luchs einfach hinterher. Paula nimmt uns mit in den Harz, ins Reich der Luchse, der größten europäischen Wildkatzenart. Einen Luchs in freier Wildbahn zu sehen ist wie ein Sechser im Lotto: Die Tiere wurden erbarmungslos gejagt und sind vom Aussterben bedroht. Zusammen mit dem Luchsforscher Ole Anders macht sich Paula auf zu einem Gehege, in dem die "Pinselohren" heute geschützt leben können. Trotz des Schnees sind die Tiere so gut getarnt, dass Paula erst einen Luchs sieht als Ole ihr zeigt wohin sie schauen muss. Paula darf sogar bei der Raubtierfütterung helfen. Sie und die Zuschauer lernen von Ole wie man einzelne Luchse voneinander unterscheiden kann und nach wem das Luchsweibchen Pamina laut "Hallo" ruft. Auch außerhalb der Schutzstation gehen die beiden auf Luchssuche. Den Aufwand, den so eine Suche mit sich bringt, erfährt Paula am eigenen Leib: Sie hilft Ole seine Ausrüstung, Sender, Antenne und automatische Kameras kilometerweit zu schleppen. Und dann entdecken sie sogar wilde Luchse!

Am 26.11.20 08:00 - 08:45 Uhr auf
arte: Ein Jahr in Kanadas Wildnis - Sommer
Der Sommer bringt die Schönheit der kanadischen Landschaften auf ihren Höhepunkt. Die Reise beginnt auf einer Insel vor der Pazifikküste, wo gerade 4.000 kleine Seelöwenbabys geboren wurden. Die Eltern durchstreifen auf der Jagd nach Frischfleisch die peitschenden Wellen, doch sie müssen sich vor den gefährlichen Orcas in Acht nehmen. Im nördlichen Saskatchewan bilden sich bei sommerlichem Wetter die beeindruckenden Dünen von Athabasca, eine 50.000 Hektar lange Sandbank entlang des Athabasca-Sees mitten im borealen Nadelwald. Auf den Bergwiesen suchen Pfeifhasen ihre Vorräte für den Winter zusammen und sind sich dabei nicht zu schade, diese beim Nachbarn zu stehlen.

Am 26.11.20 10:55 - 11:55 Uhr auf
WDR: Der Zoo der Zukunft - Artenrettung und Erlebniswelt
Ein Haufen exotischer Tiere, die hinter dicken Gitterstäben auf und ab tapern - dieses Bild bietet sich Zoobesuchern längst nicht mehr. Die großen Zoos entwickeln sich zu perfekt durchgeplanten, opulenten Erlebniswelten: Tierparks sind ständig im Wandel. Doch wohin führt er uns? Diese Frage beschäftigt Dag Encke, Tiergartendirektor in Nürnberg. Er hat den Wandel verfolgt wie kaum ein Zweiter. Auch sein Vater war Zoodirektor, er spielte schon als Kind mit den Affen im Krefelder Zoo. Encke weiß: Zoos müssen viel mehr sein als nur Besuchermagnet für Erlebnishungrige: Sie können eine Arche sein, gefährdete Tierarten retten und einzigartige Zuchtprogramme unterhalten. Und wir müssen endlich besser verstehen, was Tiere wirklich brauchen, um sich wohl zu fühlen.
(Wdh. übermorgen 6.20-7.20 Uhr im hr)

Am 26.11.20 20:15 - 21:00 Uhr auf
tagesschau24: Das große Artensterben
'Die Naturzerstörung ist die Krise hinter der Coronakrise', dieses Zitat von Umweltministerin Svenja Schulze bringt eine Erkenntnis auf den Punkt, die mit der Pandemie auch im Bundeskanzleramt angekommen ist: Artenschutz wird Chefsache. Der Mensch verkleinert systematisch den Lebensraum der Wildtiere. Arten sterben aus und hinterlassen eine Leerstelle, die das Überleben der Menschen bedroht. Die Sendung zeigt, warum man solche Zusammenhänge schon vor Jahrzehnten hätte erkennen können. Und eine Ökonomin veranschlagt Kosten von 150 Milliarden Euro im Jahr allein für die Bestäubung - dafür bräuchte es ein zweites Corona-Rettungspaket.
(Wdh. übermorgen 14.15-15.00 Uhr)

Am 26.11.20 20:15 - 21:00 Uhr auf
arte: Drehkreuz Rieselfelder
Mitten in der deutschen Kulturlandschaft liegt eine geheimnisvolle Wasserwildnis, ein Drehkreuz des Vogelzugs und Heimat für eine erstaunliche Tierwelt. Die Dokumentation zeigt das Europareservat Rieselfelder in all seiner Vielfalt: majestätische Landschaften, verborgene Lebensräume und einzigartiges Tierverhalten. Erzählt wird die außergewöhnliche Geschichte eines Naturparadieses aus Menschenhand und wie sich eine Abwasser-Klärfläche in einen Zufluchtsort für bedrohte Tiere verwandelte. Eine einzigartige Symbiose aus menschlicher Zivilisation und wilder Natur.

Am 26.11.20 21:00 - 21:45 Uhr auf
arte: Der Bach
Jeder kennt den Bach, diesen auf den ersten Blick so unscheinbaren Lebensraum. Ob rauschender Gebirgsbach, schattiger Waldbach oder friedlich dahin schlängelnder Flachlandbach, eines haben alle Bäche gemeinsam und unterscheiden sie von den Flüssen: Die Kronen der Bäume, die am Rande des Wasserlaufs stehen, berühren sich mit den Zweigen. Und noch etwas haben - fast alle - Bäche gemeinsam: Laut einer aktuellen Studie des Bundesumweltamtes sind in 96 Prozent unserer Bäche die meisten der typischen Tierarten verschwunden. Wie konnte das passieren? Und wie sieht die Zukunft unserer Bäche aus?

Am 26.11.20 23:00 - 23:45 Uhr auf
hr: Alpenrausch im Klimawandel
Viele Wintersportgebiete in den Alpen sind durch den Klimawandel nicht mehr schneesicher. Um dennoch Skitouristen anzulocken, überbieten sich die verbleibenden Skigebiete mit Superlativen: Durch Skischaukeln werden einzelnen Skigebiete zu gigantischen Ski-Arenen zusammengelegt.
"As langat!", rufen sie - es reicht - und wandern eine Woche lang durch die Alpen. Einwohner aus dem Vorarlberg und Tirol haben sich zu dieser Protestwanderung zusammengetan, um Touristen und Politiker wachzurütteln. Sie haben genug von der Zerstörung ihrer Heimat für immer größere Skigebiete und den Massentourismus. Stößt der Tourismus in den Alpen an seine Grenzen? Oder helfen neue Konzepte für einen nachhaltigeren Tourismus, wie sie Orte wie Balderschwang im Allgäu ausprobieren?

Am 26.11.20 23:45 - 01:10 Uhr auf
hr: Mission "Die Erde retten"
In nur elf Tagen sollten sich 20.000 Vertreter aus 195 Ländern auf der Weltklimakonferenz in Paris 2015 auf das erste globale Abkommen gegen den Klimawandel einigen. Einen Vertrag, der jeden Menschen auf der Erde, lebend oder ungeboren, beeinflussen wird. "Mission: Die Erde retten" ist ein exklusiver Blick hinter die Kulissen einer der wichtigsten Diplomatenkonferenzen der Geschichte.

Am 27.11.20 07:30 - 07:55 Uhr auf
ARD-alpha: Ein Wildschwein zum Knuddeln
Chantalle rast wie eine Wildsau und quiekt wie ein Schwein - kein Wunder, sie ist ja auch eins. Paula besucht heute Boris Schnittker, den Förster. Er hat das Wildschweinferkel Chantalle als Pflegekind bei sich aufgenommen. Paula, Boris und Chantalle nehmen die Zuschauer mit in die Welt der wilden Schweinereien. Stimmt es was man über diese Tiere sagt? Sind sie immer dreckig, borstig und stinken sie? Von Peter Markett, dem Jäger, erfährt Paula alles, was man über wilde Wildschweine wissen muss. Im Gegensatz zu Chantalle können sie in unseren Wäldern gefährlich sein. Sie können größer als ein Schäferhund werden und beißen schlimm zu, wenn man ihnen zu nahe kommt. Was ist also zu tun, wenn man tatsächlich einem Wildschwein begegnet? Paula probt das mit Peter Markett. Er zeigt Paula auch, wie man Fährten liest und wie der Lieblingsplatz einer Wildsau aussieht.

Am 27.11.20 08:00 - 08:45 Uhr auf
arte: Ein Sommer in Alaska
In den Sommermonaten erwacht die Arktis zum Leben und besticht mit atemberaubender Schönheit. "Ein Sommer in Alaska" zeigt die herrlichen Landschaften des nördlichsten US-Bundesstaates und veranschaulicht die komplexe Symbiose zwischen Wasser, Pflanzen und Tieren in der Arktis. Die Reise führt von den Buchten und Klippen von Baranof Island bis zum Glacier-Bay-Nationalpark und zeigt das rege Treiben der Braunbären, Lachse und Seeotter sowie zahlreicher Vogelarten, die hier im Sommer ihr Quartier aufschlagen.

Am 27.11.20 12:00 - 12:45 Uhr auf
WDR: Die Elche von Matsalu - Estlands wilde Riesen
Estlands Matsalu Nationalpark am Rande der Ostsee ist weithin bekannt als Vogelparadies und als eine der wichtigsten Raststätten auf dem Ostatlantischen Vogelzugweg. Doch vom Frühjahr bis in den Herbst ziehen auch Elche durch die Sumpfländer und Wiesen, die ihnen einen perfekten Zufluchtsort bieten. Wir folgen ihrem außergewöhnlichen Leben durch den Wandel der Jahreszeiten und werden Zeuge dramatischer, spannender aber auch humorvoller Ereignisse.

Am 27.11.20 16:00 - 16:55 Uhr auf
arte: Die Penan auf Borneo
Die auf Borneo lebenden Penan sind bekannt für die Blasrohrjagd mit giftigen Pfeilen und ihre Regenschutzhütten, die sie in weniger als einer Stunde errichten können. Seit den 1980er Jahren kämpfen diese früheren Jäger und Sammler dafür, dass ihre Gebietsrechte anerkannt werden. Sie fordern ein Ende der Rodung ihrer Wälder, die zur Tropenholzgewinnung geplündert werden und Palmölplantagen oder Wasserkraftwerken weichen müssen. Die meisten der 10 bis 12.000 Angehörigen der traditionell nomadischen Ethnie leben heute sesshaft in festen Gemeinschaften. Zwar bauen sie inzwischen Reis an, doch der Regenwald, von dem bereits 90 Prozent abgeholzt wurden, bildet nach wie vor ihre Lebensgrundlage. Der Film gibt Einblicke in das Alltagsleben und die bedrohte Kultur der Penan.

Am 27.11.20 17:45 - 18:30 Uhr auf
3sat: Winter in Ostpreußens Zauberwald
In der Rominter Heide ist es im Winter ganz besonders still. Auf seiner filmischen Reise hat Wolfgang Wegner Land und Leute wiederentdeckt und Tiere beobachten können, die anderenorts in Europa längst verschwunden sind: Elche, Wölfe, Fischotter und sogar einen Luchs. Berühmt, beinahe legendär aber wurde die Rominter Heide durch ihre kapitalen Rothirsche, die Rominter Hirsche.
(Wdh. morgen 5.10-6.00 Uhr)

Am 27.11.20 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Kinabatangan - Der Amazonas des Ostens (1/3)
Der Fluss Kinabatangan durchzieht die Landschaften Borneos bis zu seiner Bestimmung, die Sulusee. Dschungel und ausgedehnte Schwemmebenen säumen seine Ufer und die Menschen teilen sich diesen einzigartigen Lebensraum mit einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen, viele von ihnen der (westlichen) Wissenschaft bislang gar nicht geläufig.
Der malaysische Wildlife-Fotograf Cede Prudente hat sich aufgemacht zu einer abenteuerlichen Reise auf dem Kinabatangan. Er will die Naturschönheiten der Region auf Bildern festhalten, um damit einen Beitrag zur Rettung dieses einmaligen Ökosystems zu leisten, denn die urtümliche Welt des Kinabatangan ist mit dramatischen Veränderungen konfrontiert. Die friedliche Koexistenz von Fauna und Flora gerät aus den Fugen, auch wenn vordergründig das Urwaldspektakel in diesem Naturparadies atemberaubend bleibt. Forscher entdecken weiterhin nahezu täglich neue Spezies in dieser Heimat der Orang-Utans, Nasenaffen und Zwergelefanten.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 22.30 Uhr, Wdh. morgen 17.15-19.30 Uhr)

Am 28.11.20 05:25 - 06:20 Uhr auf
arte: On the Front Line - Rangers of Gorongosa National Park
Der Gorongosa-Nationalpark liegt am Großen Afrikanischen Grabenbruch im Zentrum von Mosambik und besteht aus Höhlen, Tälern, Hochebenen und einem riesigen Regenwald. Hier kämpft ein mutiges Ranger-Team täglich gegen Wilderei, Tier- und Pflanzenschmuggel und illegale Waldrodung. Doch der Park, der einige der bedrohtesten Tierarten der Erde beherbergt, ist über 4.000 Quadratmeter groß, und die Ranger brauchen dringend Verstärkung. 700 Kandidaten haben sich für die Wildhüter-Prüfungen angemeldet - erstmals dürfen auch Frauen antreten. Sie müssen dieselben körperlichen und mentalen Tests bestehen wie die Männer und werden denselben Scheinsituationen ausgesetzt, um ihre Fähigkeit zur Konfliktlösung zu beweisen. Der Film dokumentiert die 60-tägige Auswahlphase, das Training und die Scheinangriffe, mit denen die Bewerber auf die Probe gestellt werden. Er gibt auch Einblicke in den Alltag der Ranger und erzählt die Geschichte der erfahrenen Wildhüter, die seit Jahren im Gorongosa-Nationalpark arbeiten und für den Artenschutze täglich ihr Leben aufs Spiel setzen. Hier erzählen sie zum ersten Mal selbst ihre inspirierende Geschichte.