Fernseh-Tipps rund um Wald und Natur

Hier finden Sie die TV-Tipps der kommenden Wochen


Am 14.11.18 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: Spaniens Zauberberge - Winterwelten
Das Bergmassiv der Kantabrischen Berge ragt im Norden Spaniens unweit der Atlantikküste teilweise bis über 2500 Meter in den Himmel. Die Nähe zum Ozean sorgt für hohe Luftfeuchtigkeit - reiche Schneefälle im Winter und üppiger Regen im Sommer sorgen auf der Nordseite der Bergkette dafür, dass Eichen,- Kastanien-und Buchenwälder in den tieferen Lagen bestens gedeihen, und die höheren Lagen mit satten Bergwiesen überzogen sind. Nur in der obersten Gipfelwelt dominiert nackter Fels. Doch nicht nur mit Wasserreichtum, ursprünglicher Vegetation und landschaftlicher Schönheit können Spaniens Zauberberge punkten. Das Kantabrische Gebirge besticht vor allem durch seine spezielle Artenvielfalt.
(Wdh. morgen 9.05-10.10 Uhr)

Am 15.11.18 00:10 - 00:55 Uhr auf
ServusTV: Die Welt der Düfte - Sandelholz aus Neukaledonien
Neukaledonien ist einer der wenigen Orte auf der Welt, wo die Natur noch erstaunlich unberührt gedeiht. Und unter all den Planzen, die in Neukaledonien wachsen, gibt es eine Baumart, die die Menschen schon seit Anbeginn der Zeit nutzen: den Sandelholzbaum. Das Holz dieser kleinen Bäume ist eines der teuersten weltweit. Lange wurde es bei vielen religiösen Zeremonien benutzt. Sein Duft ist so begehrt, dass der Baum nun in vielen Regionen der Welt vom Aussterben bedroht ist. Doch in Neukaledonien erlebt der Sandelholzbaum gerade ein Comeback, und der Kampf um seine Rettung wird an vielen Fronten geführt. Etwa von Baumzüchtern, die davon überzeugt sind, dass die kontrollierte Nutzung der beste Weg sei, die Art zu retten. Oder von den Erzeugern luxuriöser Düfte, die eine dauerhafte Versorgung mit dieser einzigartigen Duftnote sicherstellen möchten. Denn das Sandelholz ist eine äußerst wichtigste Zutat in Parfums.
(Wdh. heute 11.10-12.10 Uhr)

Am 15.11.18 08:00 - 08:45 Uhr auf
arte: Wildes Spanien - Der atlantische Norden
Von den Schilfgebieten im Baskenland über die fantastische Welt des Kantabrischen Gebirges bis nach Galizien mit seinen spektakulären Küsten: Das ist die Wildnis Nordspaniens, die eine ungeahnte Vielfalt bietet und dem Besucher die eher unbekannte Seite des Landes zeigt. Rothirsche tragen inmitten von Feuchtgebieten während der Brunft ihre erbitterten Kämpfe aus, bis das Wasser um sie herum zu brodeln scheint. Das Kantabrische Gebirge ist Lebensraum von rund 140 Kantabrischen Braunbären - die größte Bärenpopulation Westeuropas. Weibchen streifen mit ihren Jungen auf der Suche nach Futter umher. Männliche Bären und steile Berghänge sind für die Jungen eine ständige Gefahr. Beobachtet werden sie dabei von schillernden Blaukehlchen, die ihre Reviergrenzen gegen Rivalen verteidigen. Oberhalb der Baumgrenze ist das Reich der Kantabrischen Gämsen. Sie teilen sich ihren Lebensraum mit dem farbenprächtigen Mauerläufer - einem überaus seltenen Vogel der Hochgebirgsregion.

Am 15.11.18 08:05 - 09:05 Uhr auf
ServusTV: Der Böhmerwald - Grenzenlose Wildnis
Neben den besonderen Waldgebieten, dem grünem Dach Europas, befinden sich auch eiszeitliche Seen und versunkene Städte. Rund um einen Wald im Dreiländereck tummeln sich besondere Menschen, die sich der Natur verschrieben haben und aus Holz, Flachs und Leinen einzigartige Produkte schaffen. Zwischen dem Moldausee und der Grenze haben sich seltene Tiere angesiedelt, Elche und Luchse. Selten ist auch die Holzlieferung über die Schwemmkanäle und die Pechölgewinnung im Wald.

Am 15.11.18 12:15 - 13:00 Uhr auf
rbb: Die letzten Jäger in Kamerun
Die Baka leben im Kongobecken und gehören zum Volk der Pygmäen. Mitten im tropischen Regenwald des Kongobeckens, im Südosten von Kamerun, leben die Baka. Sie gehören zum Volk der Pygmäen, den ersten Bewohnern Zentralafrikas. Die Baka-Leute sind Nomaden, und seit Jahrtausenden leben sie hier als Jäger und Sammler. Der Wald verkörpert alles für sie, und durch den Tanz, der sie bis zur Ekstase bringt, drücken die Baka ihren Dank für seinen Schutz und seine Großzügigkeit aus. Heutzutage sind sie von der immer weiter vordringenden Holzeinschlagindustrie und der damit einhergehenden massiven Jagd seitens der Waldarbeiter bedroht.

Am 15.11.18 13:20 - 14:05 Uhr auf
3sat: Mission Arche Noah - In den großen Wäldern
Artenschützer arbeiten bis in die entlegensten Winkel der Erde daran, bedrohte Tierarten zu erforschen und zu erhalten. Der erste Teil führt in die großen Wälder. In Kanada machen Farmer Jagd auf Schwarzbären, weil sie um ihr Vieh und ihre Feldfrüchte fürchten. Bären sind ein wichtiger Faktor für den Tourismus in Quebec. Vincent Brodeur versucht durch viel Aufklärungsarbeit, Bären und Farmer unter einen Hut zu bringen. Die ausgedehnten Zedernwälder des Atlasgebirges sind Heimat der Berberaffen. Ihr Bestand ist genauso bedroht wie der der Spitzmaulnashörner in Südafrika.
(Wdh. kommende Nacht 2.20-3.00 Uhr)

Am 15.11.18 14:15 - 15:15 Uhr auf
D-MAX: Meine Frau, die Wildnis und ich - Im Regenwald Dominicas
Mineralstoffe, Proteine und etwas Zucker: Wer hätte gedacht, dass ein kostenloser ISO-Drink so glücklich machen kann! Das Fertigmenü aus Kokosnüssen ist beim jüngsten Abenteuer von Mykel und Ruth aber auch dringend nötig - mit wildromantischer Urlaubs-Idylle hat ihr Trip auf die Karibik-Insel Dominica nämlich wenig zu tun. Das Antillen-Eiland besteht zu 80 Prozent aus dichtem Regenwald und steilem Gebirge - dementsprechend schweißtreibend gestaltet sich die Fortbewegung. Obendrein wird das Paar mitten im tiefsten Dschungel von einem heftigen Tropensturm überrascht. Das bedeutet: Ex-Soldat Mykel riskiert den Ehekrach seines Lebens, wenn er für seine Gattin nicht schnellstens einen halbwegs trockenen Unterschlupf organisiert.

Am 15.11.18 15:30 - 15:55 Uhr auf
ARD-alpha: Was webt der Webervogel?
Im Dschungel Ugandas hat Anna sich in einem Baumhaus eingenistet. In den Bäumen ist immer tierisch was los. Durch das Fernglas entdeckt die Reporterin einen Baum voller Graskugeln. Es sind die Nester der Webervögel. Eine gute Gelegenheit fürt die Tierreporterin, um sich die bunten Vögel und ihre geniale Baukunst ganz genau anzuschauen. Webervögel sind die Stararchitekten unter den Vögeln. Keine anderen Vögel stellen sich beim Nestbau so geschickt mit ihren Schnäbeln an. Das Weben ist dabei Männersache. Die Weibchen dürfen sich dann das schönste Nest aussuchen. Die Nester der artenreiche Vogelfamilie können ganz unterschiedlich aussehen. Dorfweber weben kugelförmige Einzelnester, Siedlerwerber riesige Gemeinschaftsnester. Die kunstvoll gewebten Eigenheime sind schlau geplant: der Eingang befindet sich unten. Dadurch regnet es nicht rein und Feinde wie Schlangen kommen nur schwer an die Küken ran. Nur gegen kräftige Schnäbel der Marabus und Steppenadler sind Webervögel machtlos. Anna besucht einen Webervogel-Baum mitten in einem Dorf und versucht sich an einer Vogel-Volkszählung. Dabei kann sie auch eine Webervogel-Mutter beim Füttern ihrer Küken beobachten.

Am 15.11.18 15:35 - 16:20 Uhr auf
3sat: Mission Arche Noah - Im Regenwald
Artenschützer arbeiten bis in die entlegensten Winkel der Erde daran, bedrohte Tierarten zu erforschen und zu erhalten. Der vierte Teil führt in den Regenwald. Im Orang-Utan Rehabilitation Center arbeitet die Tierärztin Cecilia Boklin. Sie und ihr Team kümmern sich um verwaiste Menschenaffen. Die Jungtiere werden behutsam auf ihr späteres Leben in den Wäldern vorbereitet, ein Prozess, der bis zu 18 Jahre dauern kann. In Madagaskar erforscht eine junge Naturschutzaktivistin eine seltene Lemurenart, die Seidensifakas. Ihr besonderes Augenmerk gilt der Entwicklung von Jungtieren und der Kommunikation im Familienverband. Adam Starr kümmert sich in Kambodscha um die vom Aussterben bedrohten Siam-Krokodile.
(Wdh. kommende Nacht 4.30-5.15 Uhr)

Am 15.11.18 16:55 - 17:00 Uhr auf
ARD-alpha: Die Lärche
Sie "benimmt" sich wie ein Laubbaum, ist aber ein Nadelbaum: die Lärche. Wie sie sich "benimmt" und was sie sonst Besonderes an sich hat, zeigt dieses Baumporträt - in Bild, Text und Video.

Am 15.11.18 18:00 - 18:30 Uhr auf
phoenix: Abgetorft - Legen deutsche Unternehmen das Baltikum trocken?
Ohne Torf kein Gemüse, Pflanzenproduktion ist ohne Torf nicht möglich.Paläoökologe Hans Joosten reist um die ganze Welt, um Moore zu schützen. Torfabbauer liefern den Rohstoff Torf inzwischen bis nach China. Umweltschützer und Torfabbauer streiten erbittert um Mutter Erde. Weltmarktführer ist ein Unternehmen mit Sitz im Emsland. Das holt den Rohstoff inzwischen im großen Stil aus dem Baltikum. Um unseren Bedarf an Torf zu decken, werden sie dort irgendwann auch intakte Moore trocken legen, warnt Moorkundler Hans Joosten. Eine Umweltsauerei erster Güte, denn trockene Moore sind ein Problem für den Klimaschutz, sie dünsten ungeheure Mengen Treibhausgase aus. Hans Joosten fordert deshalb: Was trocken ist, muss wieder nass werden. "Re:" begleitet Moorschützer und Torfproduzenten zu Torffeldern in Deutschland und im Baltikum.

Am 16.11.18 07:15 - 08:00 Uhr auf
arte: Argentinien - Der Jaguar ist zurück
Die Esteros del Iberá sind das größte Feuchtgebiet Argentiniens. Inmitten der Lagunen und Sümpfe waren einst Jaguare beheimatet. Der Mensch hat diese Großkatzen hier jedoch durch ungebremste Jagd ausgerottet. Nun sollen sie wieder angesiedelt werden. Auf einer abgelegenen Insel im Sumpfgebiet wurde ein Zentrum für die Jaguaraufzucht errichtet. Dort will man Jungtiere züchten, die dann ausgewildert werden können. Das wurde weder im Land der Gauchos noch anderswo je zuvor versucht. Die Reportage hat die Station besucht.

Am 16.11.18 08:00 - 08:45 Uhr auf
arte: Wildes Spanien - Der mediterrane Süden
Von den traumhaften Mittelmeerstränden und spektakulären Canyon-Landschaften Andalusiens bis zu den Weiten der Extremadura mit ihren bis zum Horizont verlaufenden Steineichenwäldern - selbst im bei Urlaubern sehr beliebten Süden Spaniens gibt es noch viel Neues zu entdecken. Ginsterkatzen gehen im Schutz der Nacht auf Beutezug. Diese Vertreter der Schleichkatzen haben europaweit in Spanien ihr größtes Vorkommen. Auch Geier sind in Spanien so zahlreich vertreten wie nirgends sonst in Europa. Es ist ein unvergleichliches Spektakel, wenn Gänsegeier sich um einen Kadaver streiten. Weitaus raffinierter ernährt sich dagegen das Europäische Chamäleon: Im Bruchteil einer Sekunde schießt die rund einen halben Meter lange Zunge hervor: einmal im Visier, haben Insekten keine Chance. Auch der mit seiner typischen Federhaube unverwechselbare Wiedehopf weiß das reiche Insektenangebot in Spanien zu schätzen. Mit rund 30.000 Brutpaaren haben Weißstörche in Spanien eines ihrer wichtigsten Verbreitungsgebiete.

Am 16.11.18 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Im Zauberwald - Die Eiben von Paterzell
Der Paterzeller Eibenwald ist eines der ältesten Naturschutzgebiete Bayerns. 1939 dazu erklärt, umfasst das geschützte Areal heute fast 88 Hektar - ein knapper Quadratkilometer, auf dem heute etwa 2.300 Eiben stehen. Der wilde Wald am Alpenrand gilt als das wohl größte Eibenvorkommen Deutschlands - und er hat es, im wahrsten Sinne des Wortes, in sich. Wer seinen Fuß in diesen Zauberwald setzt, begibt sich auf eine Entdeckungsreise. Anderthalb Jahre lang hat ein Kamerateam des Bayerischen Fernsehens diesen Wald beobachtet - im Sommer, im Winter, bei Tag und Nacht, bei Sonne, Eis und Regen. Es war nicht leicht, dem Zauberwald, dessen Magie sich oft nur für kurze Momente offenbart, seine Geheimnisse mit Kamera und Mikrofon zu entlocken. Und an ein Drehbuch wollte sich die gewaltige Natur schon gar nicht halten. So hat sie das Filmteam gelehrt, was der Film den Zuschauer lehren kann: die Schönheit des Augenblicks zu genießen - und ihre Vergänglichkeit.

Am 16.11.18 11:10 - 12:10 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Dänemark und die Färöer
Dänemark ist bekannt dafür, dass es dem Schutz seiner Umwelt große Aufmerksamkeit widmet. Strände, Fjorde und Heideland sind die Heimat wertvoller Ökosysteme, die durch menschliche Aktivitäten bedroht sind. Die Dokumentation besucht die Naturschützer, die sich für den Erhalt der dänischen Natur engagieren. Im Nationalpark Thy ist Tommy Hansen für die letzten frei lebenden Hirschrudel verantwortlich. Der Skabiosen-Scheckenfalter verdankt sein Überleben den Wissenschaftlern der Universität Aarhus. Nährstoffe haben zu Sauerstoffmangel im Limfjord geführt. Jens Petersen versucht das mit Hilfe von Muscheln als natürlichen Filter zu kompensieren. Auf den Färöern ist Bjarni Mikkelsen allein verantwortlich für die Überwachung aller Populationen von Meeressäugern. An der Steilküste Skúvoy untersucht Bergur Olsen die Nahrung der Papageientaucher, um herauszufinden, warum es immer weniger dieser Vögel gibt.
(Wdh. morgen 14.25-15.20 Uhr)

Am 16.11.18 11:25 - 12:15 Uhr auf
arte: Lebensraum Kopfbaum - Vom nachhaltigen Nutzen des Baumschnitts
Kulturgut, vielfältige Nutzpflanze und Lebensraum etlicher Pflanzen- und Tierarten: Kopfbäume wachsen bereits seit mehreren Jahrtausenden in den hiesigen Breitengraden. Geprägt von ihrer ursprünglichen Nutzung für Korbgeflechte, Werkzeugmaterial und auch Hauswände stellen die heute in Vergessenheit geratenden Holzgewächse ein einzigartiges biologisches Kulturerbe dar. Der Dokumentarfilm richtet auf die Nutzungsformen dieser originellen Bäume und Weiden wieder mehr Aufmerksamkeit - denn ganz sinnbildhaft stehen sie für den aktuellen Wunsch nach einer nachhaltigen Rückbesinnung auf die Natur.

Am 16.11.18 13:15 - 14:05 Uhr auf
3sat: Der Sinn des Lebens
Viele Menschen suchen nach dem Sinn des Lebens. Am Beispiel von Haselnuss, Hirschgeweih und der Arbeit von Regenwürmern gibt "NETZ NATUR" erstaunliche Antworten auf diese uralte Suche. Wo man hinschaut und die Spur aufnimmt, wird schnell klar, dass man all die Lebewesen, die neben uns existieren, nicht für sich allein betrachten kann. Man kann sie nur verstehen, wenn man sie in einen Zusammenhang mit dem Leben anderer Tiere und Pflanzen sieht. Erst mit dem Blick aufs Ganze wird der Sinn jedes einzelnen Daseins deutlich. Und von diesem Blick auf die Natur könnten wir Menschen einiges lernen.

Am 16.11.18 15:15 - 16:15 Uhr auf
D-MAX: Allein gegen die Wildnis - Panama
Die Panamericana führt von Alaska bis nach Feuerland. Doch in Panama wird die Verbindungsroute zwischen Nord- und Südamerika von einem natürlichen Hindernis unterbrochen. Dort endet die Straße im Busch und man befindet sich plötzlich mitten im Dschungel - mit all seinen Gefahren. Wie zum Beispiel der Terciopelo-Lanzenotter, die mit ihrem Gift auch Menschen töten kann. Zudem nutzt die Drogenmafia Trampelpfade in der abgelegenen Region, um heiße Ware zu transportieren. Diesen Zeitgenossen sollte Ed Stafford in der Wildnis besser aus dem Weg gehen.

Am 17.11.18 05:00 - 05:45 Uhr auf
phoenix: Australiens Nationalparks - Die Insel der Teufel
Es leben nur 460.000 Menschen auf Tasmanien, einer Insel vor der Südostküste des australischen Festlands, die ungefähr so groß ist wie Irland. Obwohl er nur wenige menschliche Einwohner hat, ist dieser majestätische Staat reich an Naturwundern und für seine großen Gebiete unberührter Wildnis bekannt. Wallabies, Wombats und die ureigenen fleischfressenden Beuteltiere der Insel, die Tasmanischen Teufel, genießen ihren isolierten Lebensraum, der nahezu frei von natürlichen Feinden ist. Der Biologe Wade Anthony züchtet Tasmanische Teufel, die Teil seines eigenen Familienlebens geworden sind.

Am 17.11.18 05:45 - 06:30 Uhr auf
phoenix: Australiens Nationalparks - Der Regenwald
Im Daintree Nationalpark treffen Regenwald und Riffe auf magische Weise aufeinander. Der Park befindet sich im nördlichen Australien, im Zentrum der feuchten Tropengebiete Queenslands, Weltkulturerbe der UNESCO. Die Region verbindet uns mit längst vergangenen Zeiten, mit einer urzeitlichen Welt, die mehr als 50 Millionen Jahre zurück liegt. Der Biologe Peter Byrne und sein Forschungsteam nutzen einen gigantischen Kran, um einen einzigartigen Blick von dem zu erhaschen, was für viele die letzte biologische Grenze darstellt: der Regenwald aus einer gänzlich neuen Perspektive. Dort treffen die Baumwipfel auf die Atmosphäre, der Wald wird von Vögeln und verschiedensten Säugetieren bewohnt, die das Laub als luftige Autobahn nutzen und sich niemals auf den Waldboden wagen müssen, um zwischen den Futterquellen zu pendeln.

Am 17.11.18 06:30 - 06:45 Uhr auf
SWR: Lebensgemeinschaft Wald - Pflanzen und Tiere im Wald
Deutschland ist ein Waldland. Ein Drittel der Gesamtfläche des Landes decken Wälder. Aber wer weiß schon, welche überraschende Vielfalt an Pflanzen und Tieren in dieser so oft verklärten, deutschen Seelenlandschaft lebt?

Am 17.11.18 07:10 - 07:35 Uhr auf
ARD: Die Raubkatzen von Brasilien
Diesmal macht Anna sich in Brasilien auf die Suche dem "König des Dschungels" - dem Jaguar. Keine andere Raubkatze auf dem Kontinent ist größer und stärker.

Am 17.11.18 08:00 - 08:45 Uhr auf
ZDFneo: Planet der Wälder
Von den Polarkreisen bis zu den Tropen – ein Drittel der Landfläche unserer Erde ist von Wäldern bedeckt. Wälder sind Lebensraum für unzählige Arten. Bäume verwandeln Sonnenlicht in Biomasse und schenken uns dabei Atemluft, sie versorgen uns mit Trinkwasser und produzieren unsere Rohstoffe. Wie wichtig die Wälder wirklich sind, beginnen wir erst langsam zu verstehen. Dirk Steffens begibt sich auf eine ungewöhnliche Suche nach dem wahren Wert des Waldes.

Am 17.11.18 08:00 - 08:30 Uhr auf
SWR: Wilde Nachbarn - Mit Spürnase Paulchen unterwegs
Die Städte sind für viele Tiere inzwischen interessante Lebensräume geworden, die sie Wald und Feld vorziehen - Wildtiere, die still und heimlich den städtischen Raum besiedelt haben: Füchse, Fledermäuse, seltene Amphibien und krabbelnde Kulturfolger stellen Spürnase Paulchen, ein kluger Border Collie, und sein Frauchen, die junge Biologin Sybille Möckel, in diesem Film vor. Die beiden befinden sich auf einer spannenden Expedition durch die Stadt. Ihre Mission: für den Sachunterricht der Grundschule Wissenswertes über die Natur um die Ecke kindgerecht entdecken.

Am 17.11.18 09:30 - 10:00 Uhr auf
BR: Angélique und ihre Gorillas
Der Dzanga-Sangha-Nationalpark im Südwesten der Zentralafrikanischen Republik beherbergt eine einmalige Tier- und Pflanzenwelt. Allein die abenteuerliche Anreise in dieses Tropenparadies dauerte für die Naturfilmer des BR vier Tage.

Am 17.11.18 10:00 - 10:45 Uhr auf
3sat: Tasmanien - Insel am Ende der Welt
Die Insel Tasmanien, südlich von Australien gelegen, bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen, in denen sich die ungewöhnlichsten Tier- und Pflanzenarten wohl fühlen.
(Wdh. kommende Nacht 1.10-1.55 Uhr)

Am 17.11.18 11:30 - 12:10 Uhr auf
3sat: Assam - Im Land der Bienenbäume
Assam ist einer der schönsten Bundesstaaten Indiens. Neben Tigern und Elefanten sind die tropischen Wälder auch Heimat der Riesenhonigbienen. Der Film bietet Einblicke in diese Tierwelt. Eines der großartigsten Naturschauspiele bieten die Riesenhonigbienen, wenn sie ihre gewaltigen, hängende Nester auf Bäumen bauen. Die Dokumentation begleitet die Bienen auf ihrer jährlichen Wanderung von den Hängen des Himalaja in die Ebenen von Assam.
(Wdh. kommende Nacht 2.50-3.30 Uhr)

Am 17.11.18 12:10 - 13:00 Uhr auf
3sat: Laos Wunderland
Endlose Wildnis, weite Urwälder, fantastische Artenvielfalt, mythische Tiere und stolze, geheimnisvolle Völker: All das findet sich in Laos. Eine Gruppe von Wissenschaftlern der "World Conservation Society" begibt sich in dem südostasiatischen Binnenstaat auf die Suche nach den seltensten Tier- und Pflanzenarten der Welt. Der Mekong ist einer der letzten ungezähmten Ströme der Erde. Gespeist von Hunderten Nebenflüssen bildet er eines der artenreichsten Süßwassersysteme der Erde, vergleichbar nur mit dem Kongo und mit dem Amazonas. Die Fauna der Urwälder scheint einem Märchenbuch entsprungen: Tiger und Leoparden, Millionen regenbogenfarbener Schmetterlinge groß wie Handteller und einige der seltensten Tierarten der Erde leben in diesem unzugänglichen Paradies.
(Wdh. kommende Nacht 3.30-4.20 Uhr)

Am 17.11.18 12:30 - 13:00 Uhr auf
ARD-alpha: Warum Tiere klüger sind, als wir denken
Diesmal erläutert der Konfliktforscher und Communicator-Preisträger Andreas Zick von der Universität Bielefeld, wie Vorurteile uns auseinandertreiben. Und die Biologin Juliane Bräuer vom Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Jena verrät uns, warum Tiere viel klüger sind, als wir denken.

Am 17.11.18 13:30 - 14:15 Uhr auf
SWR: Der mit dem Wald spricht - Unterwegs mit Peter Wohlleben (4)
Förster und Bestseller-Autor Peter Wohlleben nimmt in der vierten Folge "Der mit dem Wald spricht" Schauspieler Hannes Jaenicke und Moderator Pierre M. Krause mit auf seine Reise zu den Geheimnissen im Pfälzer Wald. Im größten zusammenhängenden Waldgebiet Deutschlands durchqueren sie gemeinsam das Biosphärenreservat und bewegen sich auch in dessen Kernzone - also in einem Bereich, der ganz sich selbst überlassen bleibt. Dor erwartet sie eine zweitägige Abenteuerreise zu den Geheimnissen des Waldes - mit Peter Wohlleben als sympathischem Experten und Reiseleiter.

Am 17.11.18 15:15 - 16:00 Uhr auf
mdr: Amerikas Naturwunder - Yosemite
Der Yosemite-Nationalpark ist ein Ort der Extreme. Im Winter hängt der Nebel wie ein Schleier über dem vielleicht berühmtesten Tal der Welt, dem Yosemite Valley. Für die Tiere des Nationalparks eine harte Zeit, um an Nahrung zu gelangen. Der Rotluchs hat eine ganz besondere Technik entwickelt, um unter Schnee und Gras Wühlmäuse aufzuspüren. Für den Kojoten hingegen kann es gefährlich werden, wenn sich ein Steinadler für seine Beute interessiert. Mit fast zweieinhalb Metern Spannweite ist der Greifvogel ein ernstzunehmender Gegner. Mit dem Frühling taucht neues Leben im Park auf. Die Rotluchsmutter hat Nachwuchs und zeigt den Kleinen, wie man jagt. Nun werden auch die Schwarzbären wieder aktiv. Nach Monaten des Winterschlafs sind sie ausgehungert und zeigen sich bei der Nahrungssuche äußerst flexibel, weder Fische noch Ameisen sind vor ihnen sicher.

Am 17.11.18 19:10 - 20:10 Uhr auf
ServusTV: Schräge Vögel
Flügel, Schnabel, Federn - diese drei Merkmale besitzt jeder Vogel, vom winzigen Kolibri bis hin zum riesigen Strauß. Die Vögel sind eine der Erfolgsgeschichten der Evolution: im Laufe der Zeit haben sie sich in allen Klimazonen und Lebensräumen der Erde angesiedelt, von den Eiswüsten der Polarregionen bis zu den Sandwüsten der Tropen. Dieser Film präsentiert die spektakulärsten, farbenprächtigsten, verblüffendsten Vertreter der Vogelwelt und bietet dazu faszinierende Einblicke in Lebensweise und Verhalten der schrägen Vögel.

Am 18.11.18 07:40 - 08:25 Uhr auf
ZDFneo: Unter Grizzlys (1/2)
In der ersten Folge kämpft eine noch unerfahrene Grizzlymutter unermüdlich um das Überleben ihrer beiden Jungen. Ihr Sommer ist voller tragischer Ereignisse. Hungrig und müde im eiskalten Wasser nach Nahrung suchend, verliert sie eines ihrer Kleinen. Nur die Hälfte der Jungtiere überlebt die Saison in der Wildnis Alaskas. Die Gegend wird beherrscht von einem riesigen Grizzly-Männchen und seiner Partnerin, die die Filmcrew als hoch aggressives Weibchen erlebt. Ausgewachsene hungrige Bären stellen eine tödliche Bedrohung für den Nachwuchs dar. Für die Mutter des überlebenden Jungtiers ist es eine harte Zeit voller unerwarteter Abenteuer und Herausforderungen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, bis 9.10 Uhr)

Am 18.11.18 09:30 - 10:15 Uhr auf
mdr: Superhirn im Federkleid - Kluge Vögel im Duell
Die Inseln Neuseelands und Neukaledoniens spielen eine Sonderrolle in der Entwicklung des Lebens: Hier gab es keine Säugetiere, und so übernahmen die Vögel die unangefochtene Herrschaft. 80 Millionen Jahre lang - bis der Mensch die ersten Vierbeiner mit Fell und Pfoten einschleppte. Das Filmteam um Volker Arzt und Angelika Sigl traf in den Neuseeländischen Alpen auf die einzigen Papageien der Welt, die in Schnee und Kälte leben. Diese Keas sind von verblüffender Zutraulichkeit und Neugier und zählen wohl mit zu den verspieltesten Lebewesen der Erde. Dahinter steckt bittere Notwendigkeit: In den kargen Bergen sind die Papageien darauf angewiesen, ständig neue Futterquellen ausfindig zu machen und sie auszutesten. Kreativität, Intelligenz und Einfallsreichtum sind da gefragt. 1.000 Meilen entfernt, in den Nebelwäldern Neukaledoniens, stößt das Filmteam auf ganz andere geistige Überflieger: auf einheimische Krähen, die den Umgang mit Werkzeug beherrschen. Die Krähen verstehen es, die fetten Bockkäfer-Larven mit einer ausgefeilten Angeltechnik aus ihren Löchern im Holz zu holen. Doch sie können noch mehr: Je nach Bedarf stellen sie Geräte unterschiedlicher Bauart her, etwa mit Spitzen, Widerhaken oder Sägezähnen. Erst spezielle Zeitlupenkameras enthüllen, wie virtuos die Vögel damit umgehen. Originelle Tests mit zahmen Krähen und Papageien belegen ihren ungewöhnlichen Technikverstand. Ein neuartiger Wettstreit zwischen Keas und Werkzeugkrähen bestätigt sie als "Superhirne der Vogelwelt".

Am 18.11.18 14:30 - 15:15 Uhr auf
BR: Das Moor
Vor 10.000 Jahren prägten Moore weite Flächen Europas. Während sich das Landschaftsbild seit dieser Zeit fast überall in Mitteleuropa extrem veränderte, erlauben die wenigen Moore, die der Trockenlegung und Abtorfung entgingen, einen Blick in eine längst vergangene Zeit. Es scheint, als wären die bizarrsten und farbenprächtigsten Vertreter der heimischen Fauna und Flora im Moor zu Hause. Hier leben Pflanzen, die Tiere fressen und quietschbunte Pilze, die Pflanzen aussaugen. Die Balz der Doppelschnepfen wirkt wie ein Tanz von Elfen. Märchenhaft erscheinen auch die anderen, wenig bekannten Moorbewohner wie Moosjungfer, Wasserralle oder Federgeistchen. Andere Arten, die hier leben, sind uns dagegen wohlbekannt, etwa die Kreuzotter, das Reh und der Kranich. Flugaufnahmen machen deutlich, wie sehr unsere Moore Inseln gleichen; Oasen in der urbar gemachten Landschaft. Allerdings sind auch diese letzten Wildnisgebiete bedroht, denn die Trockenlegung geht weiter - auch bei uns. Jan Haft zeigt in seinem Film die Vielfalt dieses wenig beachteten Lebensraums.
(Wdh. morgen 10.25-11.10 Uhr)

Am 18.11.18 16:30 - 17:00 Uhr auf
ZDF: Der Wert der Artenvielfalt (2/2)
Die Vielfalt des Lebens auf der Erde ist bedroht. Lebensräume verschwinden – und mit ihnen nicht nur bedrohte Tierarten. Auch sauberes Wasser, fruchtbare Böden und frische Luft sind regional längst Mangelware – all das, was auch wir Menschen zum Überleben brauchen. Nirgendwo auf der Erde wurden mehr Arten wildlebender Tiere und Pflanzen dokumentiert als im peruanischen Manu-Nationalpark. Darunter auch rund zehn Prozent aller weltweit bekannten Vogelarten. Farbenprächtige Papageien und schillernde Kolibris gehören zu den bekanntesten Vertretern. Jaguare und Tapire schleichen durch die Wälder, während Riesenotter und Kaimane in den Gewässern jagen. Der Manu-Nationalpark in Peru ist größer als Sachsen und überwindet zwischen den östlichen Ausläufern der Anden und dem Tiefland des Amazonas eine Höhendifferenz von rund 4000 Metern. Gebirge, Bergwälder und ein riesiger Tieflandregenwald kennzeichnen die Region. Es ist "der" Hotspot der Artenvielfalt, daher wurde das Gebiet bereits vor dreißig Jahren von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Diese Superlative und der bestehende Schutz sollten ausreichen, um das Gebiet zu erhalten. Doch die Bankenkrise und das daraus resultierende niedrige Zinsniveau ließen Banker und Privatleute nach krisensicheren Kapitalanlagen suchen: Gold! Seitdem strömten Zehntausende illegale Goldwäscher in die Umgebung des Nationalparks, Regenwald wird gerodet, der Lebensraum der Tiere verschwindet. Zur Gewinnung des Edelmetalls wird Quecksilber verwendet, das die Flüsse verseucht und sowohl Wildtiere als auch Menschen vergiftet. Zurück bleibt eine unbewohnbare Mondlandschaft. Eine weitere Gefahr stellen illegale Plantagen von Coca-Sträuchern dar, aus denen Kokain für den Drogenhandel gewonnen wird. Weitere Regenwaldzerstörung und die Ausbreitung von Gewalt sind die Folge. Das Paradies ist bedroht, doch mafiöse Strukturen und Korruption erschweren es den Behörden, durchzugreifen.

Am 18.11.18 17:00 - 18:00 Uhr auf
ServusTV: Spaniens Zauberberge - Winterwelten
Das Bergmassiv der Kantabrischen Berge ragt im Norden Spaniens unweit der Atlantikküste teilweise bis über 2500 Meter in den Himmel. Die Nähe zum Ozean sorgt für hohe Luftfeuchtigkeit - reiche Schneefälle im Winter und üppiger Regen im Sommer sorgen auf der Nordseite der Bergkette dafür, dass Eichen,- Kastanien-und Buchenwälder in den tieferen Lagen bestens gedeihen, und die höheren Lagen mit satten Bergwiesen überzogen sind. Nur in der obersten Gipfelwelt dominiert nackter Fels. Doch nicht nur mit Wasserreichtum, ursprünglicher Vegetation und landschaftlicher Schönheit können Spaniens Zauberberge punkten. Das Kantabrische Gebirge besticht vor allem durch seine spezielle Artenvielfalt.
(Wdh. morgen 9.05-10.10 Uhr)

Am 18.11.18 18:30 - 19:00 Uhr auf
hr: Die Försterin vom Seulingswald
Im Herbst röhren die Hirsche rund um ihr einsam gelegenes Forsthaus im Seulingswald. Das klingt idyllisch, ist es auch. Trotzdem geht's bei Försterin Iris Beisheim um einen harten Job: In der Männerdomäne des Forstberufs ist die 41-Jährige Chefin über fast 2.000 Hektar Wald. Bäume schlagen, Bäume pflanzen, den Rohstoff Holz nachhaltig produzieren - diesem aufreibenden Geschäft geht sie mit Leidenschaft in ihrem osthessischen Revier nicht weit von Bad Hersfeld nach. Stürme richten immer wieder große Schäden an. Sie zu beheben und auszugleichen fordert das ganze Können der Försterin. Jetzt die richtigen Bäume anzupflanzen, die auch das sich wandelnde Klima in fünfzig Jahren noch aushalten, ist eine besondere Herausforderung. Douglasien könnten das schaffen. Doch der Wald soll auch Gewinn abwerfen. Über 10.000 Festmeter Holz muss Iris Beisheim mit ihren Waldarbeitern jedes Jahr einschlagen. Auch die Jagd gehört zur Arbeit. Es gilt, den Wald vor zu viel Wild zu schützen. Jetzt schaut Iris Beisheim nach den alten, über zehnjährigen Hirschen in ihrem Revier. In den nächsten Wochen haben sich zahlende Jagdgäste angekündigt, die sie begleiten wird und die auf attraktive Trophäen aus sind. Die jüngeren Tiere dagegen muss Iris Beisheim schützen. Der "Hessenreporter" begleitet die Försterin durch eine Herbstwoche.

Am 18.11.18 19:30 - 20:15 Uhr auf
ZDF: Monster und Mythen
So manches Unwesen lässt sich auf ein naturwissenschaftliches Phänomen zurückführen. Andere sind kulturell bedingt. Doch warum tauchen bestimmte Kreaturen überall auf der Welt auf? Die Angst vor dem Unbekannten ist jedenfalls uralt und universell. "Terra X"-Autorin Ruth Omphalius und Regisseur Carsten Gutschmidt begeben sich auf die Spur der rätselhaften Wesen. Sie ergründen zusammen mit Wissenschaftlern den Drachenmythos, begleiten Paläontologen auf der Suche nach Überresten des verführerischen Einhorns bis nach Kasachstan und unterhalten sich in Texas mit Jägern des blutrünstigen Ziegensaugers Chupacabra. Mithilfe aufwendiger Animationen werden sie zum Leben erweckt.
(Wdh. kommende Nacht 2.30-3.15 Uhr)

Am 18.11.18 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Die Tricks der Pflanzen (1/2) - Tödliche Fallen
Es gibt viel mehr fleischfressende Pflanzen als bisher angenommen. Selbst die bekannten Arten wie Sonnentau und Venusfliegenfalle weisen noch unbekannte Verhaltensweisen auf. Die Dokumentation beschreibt, wie fleischfressende Pflanzen ihre Beute (Insekten, Milben, andere Wirbellose, aber auch kleine Säugetiere) anlocken, fangen und verdauen, um sich mit lebensnotwendigen Stoffen zu versorgen. Die Karnivoren verwenden unterschiedliche Fangtechniken.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

Am 18.11.18 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Die Tricks der Pflanzen (2/2) - Geniale Verführungen
Dieser Teil der Dokumentation beschreibt die Verführungskünste der Orchideen, die ihre Schönheit sehr wohl einzusetzen wissen, um die für die Bestäubung notwendigen Insekten anzulocken.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)

Am 18.11.18 22:00 - 22:45 Uhr auf
mdr: Trocknen wir aus? Wie das Klima unsere Heimat verändert
Wochenlang gab es keinen Regen, dafür über Monate hinweg brütende Hitze. Der Sommer 2018 brachte extreme Wetterlagen über Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die bisher kaum ein Mensch in diesem Ausmaß hierzulande erlebt hat. Doch in Zukunft könnten sie zur Normalität werden. Was bedeutet diese Entwicklung? Und wie werden wir uns anpassen müssen? Diesen Fragen hat sich MDR WISSEN in einem großangelegten Multimedia-Projekt angenommen und dafür mit Wissenschaftlern die Klimadaten mehrerer Jahrzehnte ausgewertet.

Am 19.11.18 03:15 - 04:00 Uhr auf
ZDF: Klima macht Geschichte (1/2)
Das Leben auf der Erde ist ein Spielball des Klimas. Wissenschaftler haben die Meilensteine in der Menschheitsgeschichte im Spiegel weltumspannender Klimaentwicklungen untersucht und dabei erstaunliche Zusammenhänge entdeckt. Der "Terra X"-Zweiteiler "Klima macht Geschichte" führt auf eine spannende Zeitreise von der Eiszeit bis ins 21. Jahrhundert. Teil 1 zeigt, wie das Klima das Schicksal der frühen Gesellschaften mitbestimmt - vom Neandertaler bis zum alten Rom.

Am 19.11.18 09:30 - 09:45 Uhr auf
ARD-alpha: Arbeiten wie ein Naturwissenschaftler
Von Galilei bis zum Klimabericht der Vereinten Nationen - schon immer haben Naturwissenschaftler großen Einfluss auf Politik und Gesellschaft. Voraussetzung dafür ist ihre Glaubwürdigkeit, die auf ihren seit der Renaissance entwickelten Arbeitsmethoden beruht. Vom Nobelpreisträger bis zum Erstklässler - wer sich mit Biologie, Physik oder Chemie beschäftigt, wendet im Prinzip die gleichen Methoden an. Diese Folge der Schulfernsehreihe des Bayerischen Rundfunks zeigt das im kleinen an praktischen Beispielen und im großen durch einen historischen Überblick.

Am 19.11.18 10:30 - 11:25 Uhr auf
arte: Kreta - Die süßen Früchte des Johannisbrotbaums
Auf Kreta ist der Olivenbaum allgegenwärtig. Doch es gibt einen anderen uralten Baum auf der Insel, der zeitgleich Früchte und Blüten trägt und dessen Früchte, die Karuben, einzigartige Eigenschaften besitzen: der Johannisbrotbaum. Seine rauen, braunen Schoten sind voller Geheimnisse und voller Hoffnung für diejenigen, die um seine Kräfte wissen.

Am 19.11.18 13:20 - 14:05 Uhr auf
3sat: Kolumbiens wilde Schönheit - Im Dschungel des Chocó
Versteckt unter dem dichten Dach des tropischen Regenwaldes existiert eine wundersame Welt: Noch ist sie weitgehend unentdeckt und ein Paradies für Pflanzen und Tiere. "Chocó" wird das Gebiet genannt, das zwischen Pazifikküste und den Anden liegt und im Norden an den Atlantischen Ozean grenzt. Die wilde Küstenregion ist Heimat von Riesentausendfüßern, Pfeilgiftfröschen, Affen, Jaguaren, Schildkröten und Buckelwalen. Unberührte Mangrovenwälder säumen die Küste. Sie sind Refugium für Krebstiere und Millionen von Vögeln.

Am 19.11.18 14:05 - 14:50 Uhr auf
3sat: Kolumbiens wilde Schönheit - Der Nationalpark Serranía de la Macarena
Bizarre Anden-Gipfel, Tafelberge und Savannen-Landschaften: Die Serranía de la Macarena liegt im Herzen Kolumbiens und gehört zu den artenreichsten Landschaften der Erde. Mit einer Flügelspannweite von drei Metern gleitet dort der Andenkondor über schroffe Bergspitzen, große Wollaffen bevölkern die dichten Bergregenwälder, und bunt schillernde Kolibris spielen eine wichtige Rolle als Pflanzen-Bestäuber. Zum Nationalpark gehören auch Teile des Orinoco-Beckens. Die Regenzeit verwandelt die großen Graslandschaften mit Galeriewäldern in ein flaches Seengebiet - ein Paradies für Wasservögel und Reptilien.

Am 19.11.18 19:40 - 20:15 Uhr auf
arte: Kohle oder Wald - Kampf um den Hambacher Forst
Kohle oder Wald? Darüber geraten Baumbesetzer, Bürger und Polizei im Hambacher Forst aneinander. Doch die Bagger im wachsenden Braunkohle-Tagebau scheinen unaufhaltsam. Mittlerweile fragen sich nicht nur die Anwohner: Wie ernst ist es Politik und Gesellschaft mit dem Kohleausstieg?
(Wdh. morgen 12.15-12.50 Uhr)

Am 19.11.18 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: Planet der Primaten
Sie sind jene Tiergruppe, die fast den gesamten Planeten erobert hat - auch wenn man die Primaten-Gattung „Mensch“ ausnimmt. Stumpfnasen-Affen haben gelernt, auf mehr als 4000 Meter Seehöhe im Himalaya zu leben und Rotgesichtsmakaken nutzen geothermische Quellen, um den eiskalten Wintern in den japanischen Alpen zu trotzen. Wo auch immer sie leben, Primaten zeigen höchste Intelligenz, variantenreiche Kommunikation und soziale Problemlösungskompetenz.

Am 20.11.18 08:00 - 08:45 Uhr auf
arte: Die Vogesen, geheimnisvoller Wald
Im Wald vollzieht sich der Wettkampf ums Licht. Jede Pflanze muss über den Schatten der anderen hinauswachsen, um möglichst viele Sonnenstrahlen abzubekommen. Nur so kann sie überleben. Die Buche wirft jedes Jahr Hunderttausende Blätter ab. Diese bilden eine ideale Streu für Regenwürmer, die durch ihr unablässiges Durchgraben und Durchlüften des Bodens für den Kreislauf der Natur unverzichtbar sind. Die Regenwürmer wiederum dienen den Wildschweinen als Nahrung. Der Wald arbeitet wie eine biologische Fabrik, in der jeder seine Rolle spielt und seine Funktion hat. Die von den Pflanzen aufgenommene Energie wird an die Pflanzenfresser weitergegeben und dann nach und nach an jedes Lebewesen des Waldes. Hier leben Eichhörnchen, Füchse, Hirsche und schwarze Raben, Buchfinken, Blaumeisen und Rotkehlchen, auch Lurche und Salamander. König des Waldes ist der wachsame Luchs, auch wenn er durch Wilderer fast ausgerottet ist und zu den bedrohten Arten zählt. Bei Anbruch der Nacht werden Raufußkäuze und Dachse aktiv. Schon vor langer Zeit ist der Mensch ins Vogesen-Massiv vorgedrungen. Durch wenig behutsame Eingriffe hat er die Natur der Region stark verändert. Die hat sich jedoch mittels Evolution stets angepasst. Dieser Mechanismus funktioniert, ist aber sehr störanfällig. Die Aufgabe des Menschen ist es, ihn zu bewahren.

Am 20.11.18 15:15 - 16:15 Uhr auf
D-MAX: Allein gegen die Wildnis - Rumänien
Die Südkarpaten in Rumänien sind eine der letzten wilden Naturlandschaften Europas. Umgeben von Braunbären und Wölfen, muss Ed Stafford dort sein ganzes Survival-Wissen aufbieten, um abseits der Zivilisation zehn Tage zu überleben. Sein größter Feind ist dabei die Kälte. Doch ein wärmendes Feuer und ein trockener Unterschlupf machen die Lage einigermaßen erträglich. Und als dem Überlebensexperten zudem ein Reh in die Falle geht, nimmt der Trip doch noch ein gutes Ende.

Am 20.11.18 16:35 - 17:00 Uhr auf
arte: Wie man Vögel vor Technik schützt
Treffen Vogelschwärme in der Luft auf Flugzeuge, kann es gefährlich werden. Sie können Cockpitscheiben beschädigen oder in seltenen Fällen gar ein Triebwerk zum Ausfall bringen. Vogelschlag nennt man das. Jedes Jahr knallt es allein in Deutschland rund 1.700 Mal. Für die Vögel endet die Kollision in der Regel tödlich. Genau das wollen die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner heute verhindern. Ihre Mission: Vögel verschrecken. Das ist an allen Verkehrsflughäfen weltweit ein richtiger Job.
(Wdh. morgen 6.40-7.10 Uhr)

Am 20.11.18 20:15 - 21:00 Uhr auf
ARD-alpha: Wildes München
Wie keine andere deutsche Großstadt steht München für Schickeria und La Dolce Vita. Die Einheimischen werden als gemütliche, sture Dickschädel mit großem Herzen beschrieben. Leben und leben lassen ist das Motto. In diesem Millionendorf am Fuße der Alpen, wie München auch bezeichnet wird, hat sich ein einzigartiges Nebeneinander von Mensch und Tier entwickelt. Im Mittelpunkt dieses Films steht ein Tier, das den Münchnern recht ähnlich scheint: gemütlich, stur, dickschädelig, aber auch sehr sozial ist der Biber, der in einer großen Burg am Deutschen Museum lebt, mitten an der Isar.
(Wdh. morgen 14.15-15.00 Uhr)

Am 20.11.18 22:10 - 23:10 Uhr auf
arte: Klimafluch und Klimaflucht
Migration hat es immer gegeben, als Anpassungsstrategie an eine sich verändernde Umwelt. Doch die Zahl derer, die ausschließlich wegen des Klimawandels zur Migration gezwungen werden, hat sich etwa seit den 90er Jahren drastisch erhöht. Es ist eine doppelte Ungerechtigkeit: Die Industriestaaten, die auf Kosten anderer Länder reich geworden sind, schädigen mit ihren Emissionen die Atmosphäre und lassen ein zweites Mal die Bewohner der ärmeren Regionen zu Opfern werden. Wie viele Menschen werden bis zur Mitte unseres Jahrhunderts gezwungen sein, ihre Heimat zu verlassen? Dieser Frage geht die Dokumentation "Klimafluch und Klimaflucht" nach: in der Sahelzone, in Indonesien und in der russischen Tundra, sogenannten Hotspots des Klimawandels.

Am 20.11.18 23:10 - 00:20 Uhr auf
arte: Vor uns die Sintflut - Klimaflüchtlinge in Bangladesch
Durch den Anstieg der Fluss- und Meeresspiegel wird Bangladesch in den nächsten 30 Jahren 17 bis 20 Prozent seiner Landmasse verlieren, sagen Experten voraus. Das bedeutet, dass 25 bis 30 Millionen Menschen umgesiedelt werden müssen. Schon heute stranden täglich Tausende in den Slums von Dhaka, weil sie ihr Haus und ihr Land durch die Wassermassen verloren haben. Für Klimaforscher erst der Anfang einer weltweiten Entwicklung.

Am 21.11.18 11:05 - 11:50 Uhr auf
arte: Abenteuer Alaska
Der US-Bundesstaat Alaska ist eine ganz eigene faszinierende Welt. In der Inside Passage im Süden wechseln sich dichte Regenwälder und kalbende Gletscher ab. Über Zentral-Alaska thront der majestätische Denali (ehemals Mount McKinley), mit 6.194 Metern der höchste Berg Nordamerikas. Außerdem ist der hohe Norden geprägt von Gebirgsketten und weiten Ebenen bis zum Polarmeer. Die Liebe zur Natur eint diejenigen, die Deutschland den Rücken gekehrt haben, um in Alaska ihr Glück zu suchen. Die Naturwissenschaftlerin Regine Hock betreibt am anderen Ende der Welt Gletscherforschung. Sie will herausfinden, welche Mechanismen für den Rückgang der Eisgiganten verantwortlich sind. Der Atmosphärenforscher Martin Stuefer fliegt mit seinem Flugzeug über riesige Waldbrände hinweg, um die Schadstoffkonzentration zu messen. Dem Tierfilmer Andreas Kieling gelang mit seinen Aufnahmen von Alaskas Braunbären der Durchbruch als Filmemacher. Und die Fischer Sissi und Günther Babich haben in der Glacier Bay ein kleines Lachs-Imperium aufgebaut. Weite Teile Alaskas sind unbesiedelt. In dieser unberührten Natur finden Grizzlybären, Eisbären und Elche ihre Heimat. Zu ihnen gesellen sich 3.500 Weißkopfseeadler, riesige Karibu-Herden, Bisons und unzählige Kleintiere.

Am 21.11.18 11:05 - 11:50 Uhr auf
arte: Abenteuer Alaska
Der US-Bundesstaat Alaska ist eine ganz eigene faszinierende Welt. In der Inside Passage im Süden wechseln sich dichte Regenwälder und kalbende Gletscher ab. Über Zentral-Alaska thront der majestätische Denali (ehemals Mount McKinley), mit 6.194 Metern der höchste Berg Nordamerikas. Außerdem ist der hohe Norden geprägt von Gebirgsketten und weiten Ebenen bis zum Polarmeer. Die Liebe zur Natur eint diejenigen, die Deutschland den Rücken gekehrt haben, um in Alaska ihr Glück zu suchen. Die Naturwissenschaftlerin Regine Hock betreibt am anderen Ende der Welt Gletscherforschung. Sie will herausfinden, welche Mechanismen für den Rückgang der Eisgiganten verantwortlich sind. Der Atmosphärenforscher Martin Stuefer fliegt mit seinem Flugzeug über riesige Waldbrände hinweg, um die Schadstoffkonzentration zu messen. Dem Tierfilmer Andreas Kieling gelang mit seinen Aufnahmen von Alaskas Braunbären der Durchbruch als Filmemacher. Und die Fischer Sissi und Günther Babich haben in der Glacier Bay ein kleines Lachs-Imperium aufgebaut. Weite Teile Alaskas sind unbesiedelt. In dieser unberührten Natur finden Grizzlybären, Eisbären und Elche ihre Heimat. Zu ihnen gesellen sich 3.500 Weißkopfseeadler, riesige Karibu-Herden, Bisons und unzählige Kleintiere.

Am 21.11.18 12:30 - 13:00 Uhr auf
3sat: Der Klimaforscher
Thomas Stocker gehört zu den weltweit renommiertesten, aber auch am heftigsten angefeindeten Klimaforschern. Für die einen ist er eine Lichtgestalt, für die anderen eine Reizfigur. War der heiße und trockene Sommer 2018 einfach schön, ein Grund zur Freude, oder war es vielmehr ein Weckruf, der nicht ungehört verhallen darf? Solche Fragen sollen Klimaforscher beantworten. Wissenschaftler wie Thomas Stocker. Stocker ist Professor am Physikalischen Institut der Universität Bern, wo er die Abteilung für Klima- und Umweltphysik leitet.
(Wdh. übermorgen 2.40-3.05 Uhr)

Am 21.11.18 13:20 - 14:05 Uhr auf
3sat: Estland - Wölfe, Biber, Bären
Der estnische Sänger und Biologe Jaan Tätte und sein Sohn Jaan Junior reisen durch ihre Heimat Estland und beobachten die Tiere, die in der Wildnis des baltischen Staates leben. Kegelrobben an der Ostseeküste hat der Junior schon häufiger gesehen, Biber und Luchse hingegen noch nicht. In Estland hat man eine gute Chance, ihnen zu begegnen. Selbst große Raubtiere wie Wölfe und Bären finden in der baltischen Wildnis noch einen Lebensraum.

Am 21.11.18 14:35 - 15:05 Uhr auf
3sat: Bärenträume
Im Oktober werden die Bären in der russischen Tundra müde. Vor ihnen liegt eine sechs Monate lange Winterruhe, doch zuvor müssen Vorkehrungen getroffen werden. Die großen Raubtiere müssen graben, polstern und vor allem dick werden. Das Filmteam ist in die Welt der wilden Bären eingetaucht und dabei Kraftpaketen und kleinen Strolchen begegnet. Ernähren sich Bären unterm Jahr hauptsächlich von Pilzen, Ameisen oder Aas, so werden sie im Herbst zu Jägern. Mit einem Tatzenhieb strecken sie mit geballter Kraft und Masse zum Beispiel einen Elch nieder. Diese Beute liefert Fleisch. Und nur die Magie des Herbstes stimmt die Kolosse so friedlich, dass sie dann - und nur dann - bereit sind, mit anderen starken Männchen zu teilen.
(Wdh. kommende Nacht 4.20-4.50 Uhr)

Am 21.11.18 15:05 - 15:35 Uhr auf
3sat: Bruno und der Bär
In den Abruzzen gibt es noch etwa 50 Abruzzenbären, eine Unterart der Braunbären. Für sie, Wolf, Wildpferd und Co. setzen sich Bruno D'Amicis und die "Rewilding Apennines"-Initiative ein. Der preisgekrönte Wildlife-Fotograf ist jeden Frühsommer, wenn die Tiere Nachwuchs bekommen haben, in den Abruzzen unterwegs und hofft, die ersten Bärenjungen zu sehen. Fast die Hälfte überlebt das erste Jahr nicht. Das will die Rewilding-Initiative ändern. Knapp zwei Autostunden entfernt von Rom, in der südlichsten alpinen Region Europas, liegt die Heimat der Bären. Nicht nur der Abruzzenbär, sondern auch der Italienische Wolf lebt hier. Große Hirschrudel durchstreifen die einsamen Berge, dazu Wildschweinrotten und Rehwild. Wehrhafte Kuhrassen laufen frei, ebenso halbwilde Pferde. In den über 2000 Meter hohen Bergen hat man die fast ausgestorbene Abruzzengämse erfolgreich wieder angesiedelt. Ökotourismus soll wieder Arbeitsplätze schaffen. Denn nun sind die Abruzzen zu einer der besten Regionen Europas für das Beobachten von wilden Tieren geworden.
(Wdh. kommende Nacht 3.50-4.20 Uhr)

Am 21.11.18 16:15 - 17:00 Uhr auf
3sat: Im Herzen des Balkans - Auf der Suche nach dem Luchs
Nicht mehr als 100 Balkanluchse gibt es vermutlich nur noch, die meisten von ihnen in den Wäldern Mazedoniens. Im Mavrovo-Nationalpark betreiben mazedonische Wissenschaftler Feldforschung. Unterstützt werden sie von der deutschen Stiftung EuroNatur und von KORA aus der Schweiz. Fünf Fallen haben Gjorge Ivanov und seine Kollegen bereits aufgestellt, ohne dass sie fündig wurden. Erst die sechste verhilft den Biologen endlich zu einem Balkanluchs. Sie nennen ihn Marko und legen ihm ein Halsband mit einem Satelliten-Sender an. Damit erhoffen sie sich Aufschluss über Wanderrouten und Gewohnheiten der größten, aber auch seltensten Katze Europas. Eine Weile lässt der Sender Markos Streifzüge nachvollziehen. Doch dann reißen die GPS-Meldungen plötzlich ab. Wo ist Marko? Gjorge gelingt es schließlich, ihn zu finden - und dem Kameramann die allererste Filmaufnahme von einem freilebenden Balkanluchs.

Am 21.11.18 17:45 - 18:30 Uhr auf
3sat: Rabenvögel - Gaukler der Lüfte
Kaum eine andere Vogelgruppe beschäftigt die Menschen so sehr wie die Rabenvögel. Der Film begibt sich auf eine Reise durch die Welt dieser intelligentesten heimischen Tiere. Rabenvögel sind außergewöhnlich neugierig, gelehrig und intelligent. Raben sind die einzigen Vögel, die Werkzeuge nicht nur verwenden, sondern sogar selbst herstellen. Viele leben in festen sozialen Strukturen und sind ihrem Partner ein Leben lang treu.
(Wdh. kommende Nacht 3.05-3.50 Uhr)

Am 21.11.18 20:15 - 21:15 Uhr auf
ServusTV: Spaniens Zauberberge - Sommerfreuden
Spaniens Zauberberge punkten nicht nur mit Wasserreichtum, ursprünglicher Vegetation und landschaftlicher Schönheit - das Kantabrische Gebirge besticht vor allem durch seine außergewöhnliche Artenvielfalt: Gämse und Rothirsch, Wolf, Braunbär und Wildkatze streifen über die Felsflanken und durch die Bergwälder und Weiden. Im zweiten Teil stehen die Sommerfreuden im Mittelpunkt: Bärenmütter, die ihren Jungtieren die besten Futtergründe zeigen, Wolfsrudel, die nahe der Weideflächen und Vieherden der Menschen ein Auslangen finden müssen und Ameisen, die in ihren unterirdischen Kinderstuben artfremden Nachwuchs hochpäppeln, der nur zur Blütezeit spezieller Wiesenblumen schlüpft.
(Wdh. morgen 9.05-10.10 Uhr)

Am 21.11.18 22:00 - 22:45 Uhr auf
rbb: Wildkatzen - Versteckt in Deutschlands Wäldern
Unbezähmbar, scheu und fast unsichtbar - das sind Wildkatzen. Zuhause in mitteleuropäischen Wäldern, sind sie vielerorts verschwunden. Wo Wildkatzen noch vorkommen - wie in der Eifel - führen sie ein äußerst heimliches Leben. Wildkatzen verbringen die meiste Zeit versteckt im Wald und zeigen sich nur, wenn sie auf angrenzenden Wiesen jagen. Fette Mäuse sind ihre Leibspeise - und die gibt es auf den Eifel-Wiesen reichlich. Zurück im schützenden Wald, scheinen die Katzen mit den Schatten zu verschmelzen: Wie kleine Waldgeister, lautlos und unsichtbar, schleichen sie durchs Unterholz. Mit stimmungsvollen Bildern aus der Eifel und authentischen Aufnahmen erzählt dieser Film die faszinierende Geschichte des heimlichen und kaum bekannten Lebens der Wildkatzen. Sie könnten überall in unserer Nähe wohnen - versteckt in Deutschlands Wäldern.

Am 21.11.18 22:10 - 22:55 Uhr auf
WDR: Abgeholzt - Wie Europas letzte Urwälder verfeuert werden
Auf den ersten Blick könnten Nordrhein-Westfalens Naturfreunde zufrieden sein: Die Waldbilanz ist positiv, rein statistisch wachsen die heimischen Wälder. Doch das geht nur, weil jede Menge Importe ins Land kommen, gerade auch aus Osteuropa. Dort gibt es täglich illegale Kahlschläge, unter denen seltene Tierarten, das Klima und die Bevölkerung vor Ort leiden. Teile der rumänischen Karpaten etwa zählen zu den letzten Urwäldern Europas, nahezu unberührt von Menschen. Doch obwohl der Nationalpark offiziell geschützt ist, wird immer wieder illegal abgeholzt. Die Umweltorganisation WWF schätzt, dass 30 Prozent des gesamten Holzeinschlags illegal passieren. Das Holz geht in die Pelletproduktion und in rumänische Spanplattenfabriken für Billigmöbel. Aber auch in den waldreichen Ländern Skandinaviens zeigt der Holzhunger Spuren. Mehr als jede fünfte Papierfaser in Deutschland kommt aus schwedischen Wäldern. Auch hier gibt es noch alte, naturbelassene Forste. Doch nur fünf Prozent der gesamten Waldfläche in Schweden sind geschützt. Forscher meinen dagegen, es müssten rund 20 Prozent der Wälder sein. "Es ist entsetzlich, dass unsere letzten Urwälder in Schweden für Einmalprodukte geopfert werden", klagt Lina Burnelius von Greenpeace. Ein Sprecher des staatlichen Forstbetriebes, Sveaskog, kontert, dass Kahlschläge in Schweden schlicht wirtschaftlicher seien als begrenzte Fällungen. "Story"-Autor Michael Nieberg zeigt, wo einige von Europas ältesten Wäldern der Säge zum Opfer fallen. Er versucht, den Weg bis hinein in die deutschen Kamine und Pelletöfen nachzuzeichnen. Und er stellt in Brüssel die Frage: Warum scheint die EU mehr Einsatz für den Tropenforst zu zeigen, als für den eigenen Urwald vor der Haustür.

Am 22.11.18 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Wildes Deutschland - Die Lausitz
Im Südosten Deutschlands liegt die Lausitz, das kleine Land der 1000 Teiche. In der beschaulichen Region voller Gegensätze leben seltene Tiere wie Fischotter und Rohrdommel; in den Bruchwäldern ziehen sogar Elche ihre Kälber groß. Nur wenige Kilometer entfernt hat der Braunkohletagebau mit riesigen Abraumhalden und Bergbauseen eine wahre Mondlandschaft hinterlassen. Doch die Natur kehrt ins Grenzgebiet zwischen Brandenburg und Sachsen zurück: Wolfsrudel und Rothirsche durchstreifen ehemalige Truppenübungsplätze, und farbenfrohe Wiedehopfe und Bienenfresser erobern Rekultivierungsflächen.

Am 22.11.18 20:15 - 21:45 Uhr auf
3sat: More than Honey - Bitterer Honig
Seit den frühen 2000er-Jahren kommt es weltweit zu einem massiven Bienensterben. Über die Gründe wird viel spekuliert, jedoch eines ist klar: Wenn die Bienen weiter sterben, wird sich das auch auf die Menschen auswirken. Der Filmemacher Markus Imhoof begibt sich in seinem vielfach preisgekrönten Dokumentarfilm "More Than Honey - Bitterer Honig" auf die Suche nach den Ursachen des globalen Bienensterbens und fragt nach den Folgen für Mensch und Natur.
(Wdh. kommende Nacht 4.20-5.50 Uhr)

Am 22.11.18 22:25 - 00:00 Uhr auf
3sat: Die Welt ist noch zu retten?!
Dorit, die Urenkelin des Filmemachers John Webster, wird wohl in den 2060er-Jahren geboren werden. Was für eine Welt wird sie erleben? Wie wird sich ihre Welt von seiner unterscheiden? John Webster schreibt einen filmischen Brief an das Mädchen und nimmt den Zuschauer mit auf eine emotionale Reise um die ganze Welt: von Finnland über Russlands Kohlegruben, von Sibirien über die Marshallinseln im Pazifik bis nach New York. Er verwebt nahtlos Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in einen schönen, bewegenden und hoffnungsvollen Dokumentarfilm über die Macht eines jeden von uns, die Welt zu verändern. Der Originaltitel von "Die Welt ist noch zu retten?!" lautet "Little Yellow Boots" und spielt auf die Gummistiefel der zukünftigen Erdbewohnerin Dorit an. Die Gummistiefel, die oft in Aufnahmen der Gegenwart geblendet werden, markieren den Meeresspiegel in 50 Jahren. Sie werden zum Leitmotiv, zur bedrohlichen Metapher des Klimawandels, aber auch zu einem Symbol der Hoffnung. Denn: Was - sowohl Gutes als auch Schlechtes - übergeben die Menschen denen, die nach ihnen kommen? Und welchen Unterschied macht eine Person mehr oder weniger auf der Welt?

Am 23.11.18 03:35 - 04:20 Uhr auf
3sat: Hummeln - Bienen im Pelz
Hummeln, gern als gutmütig und freundlich bezeichnet, zählen wohl zu den beliebtesten Fluginsekten aus der Bienenfamilie. Kaum jemand weiß, dass es in unseren Breiten mehr als 30 Arten von Hummeln gibt, am häufigsten die Erd- und die Baumhummel. Hummeln sind mit den Honigbienen verwandt, die seit mehreren Jahren wegen des dramatischen Bienensterbens für Schlagzeilen sorgen. Sind Hummeln etwa robuster als Bienen und davon gar nicht betroffen?

Am 23.11.18 09:45 - 10:45 Uhr auf
arte: Klimafluch und Klimaflucht
Migration hat es immer gegeben, als Anpassungsstrategie an eine sich verändernde Umwelt. Doch die Zahl derer, die ausschließlich wegen des Klimawandels zur Migration gezwungen werden, hat sich etwa seit den 90er Jahren drastisch erhöht. Es ist eine doppelte Ungerechtigkeit: Die Industriestaaten, die auf Kosten anderer Länder reich geworden sind, schädigen mit ihren Emissionen die Atmosphäre und lassen ein zweites Mal die Bewohner der ärmeren Regionen zu Opfern werden. Wie viele Menschen werden bis zur Mitte unseres Jahrhunderts gezwungen sein, ihre Heimat zu verlassen? Dieser Frage geht die Dokumentation "Klimafluch und Klimaflucht" nach: in der Sahelzone, in Indonesien und in der russischen Tundra, sogenannten Hotspots des Klimawandels.

Am 23.11.18 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Makay - Verlorene Welt im Herzen Madagaskars
Eine Gruppe internationaler Wissenschaftler bricht auf in einen der letzten unberührten Flecken unserer Erde: in das Makay-Massiv im Herzen Madagaskars. In diesem abgeschiedenen Bergmassiv hofft das Forscherteam, neue Tier- und Pflanzen-Arten zu entdecken. Es ist eine riskante Mission in einer landschaftlich atemberaubenden Kulisse. Bei Unwetter werden die tiefen Canyons des Makay schnell zu reißenden Flüssen. Nicht umsonst fürchten die Einheimischen die Region und weigern sich, sie zu betreten. Riesen-Krokodile sollen hier lauern. Trotzdem wagen sich die Wissenschaftler - vielleicht als erste Menschen überhaupt - ins Makay. Es ist das Abenteuer ihres Lebens, unter ihnen sind auch der deutsche Lemurenforscher Rainer Dolch und der südafrikanische Krokodilexperte Vince Shack.

Am 23.11.18 11:10 - 12:05 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Nicaragua
Nicaragua bietet die größte Vielfalt an Ökosystemen in Mittelamerika. Ein Land mit über 25 Vulkanen, von denen noch sieben aktiv sind. Die Landschaft Nicaraguas grenzt im Westen an den Pazifischen Ozean, und im Osten an das Karibische Meer. Sie ist gekennzeichnet von Nebelwäldern, Sümpfen, und einem Labyrinth aus Flüssen und tropischen Pflanzen. 20 % der Landesfläche bestehen aus Nationalparks und Naturschutzgebieten. Mit verschärften Umweltgesetzen wird gegen die Zerstörung des Waldes, gegen Wilderei, das illegale Fällen von Edelhölzern und den Handel mit geschützten Arten vorgegangen. Der Ökotourismus bietet neue Perspektiven für dieses Land, das unzählige Naturschätze besitzt. 7% aller auf der Welt registrierten Tier- und Pflanzenarten befinden sich in Nicaragua. „Naturschützer im Einsatz“ besucht die Menschen, die sich um den Naturreichtum des Landes kümmern.
(Wdh. morgen 14.25-15.20 Uhr)