Spitzenergebnis bei der Eichensubmission in Schlüchtern

Das gute Vorjahresergebnis wurde deutlich übertroffen. Der teuerste Stamm erzielte einen Gesamtpreis von über 16.000 Euro.

Die Waldbesitzenden zeigten sich zufrieden: Der durchschnittliche Erlös der diesjährigen Eichensubmission lag deutlich über dem Ergebnis von 2023. Quelle: Klaus Velbecker, HessenForst

Auf der Eichensubmission im mittelhessischen Schlüchtern am 5. März wurden mit insgesamt 1.589 Festmeter Eichenwert- und -stammholz deutlich weniger Holz angeboten als im Vorjahr. 2023 standen 3.087 Festmeter zum Verkauf. Grund hierfür war die ungünstige Witterung.

 

Die Eichenstämme wurden von 22 Interessenten aus Österreich, Frankreich, Dänemark und Deutschland beboten. 92% der angebotenen Stämme fanden einen Käufer, 134 Festmeter wurden nicht verkauft. Der Durchschnittserlös lag um 140 Euro pro Festmeter höher als im Vorjahr.

Der diesjährige Spitzenstamm stammte aus dem Staatwald des Forstamtes Darmstadt und erzielte 4.337 Euro pro Festmeter und damit 442 Euro mehr pro Festmeter als der Spitzenstamm des Vorjahres. Der Gesamtpreis für den Stamm lag bei 16.047 Euro. Erworben wurde er von einem Deutschen Furnierhersteller.

 

Die beteiligten Waldbesitzer und der Landesbetrieb Hessen Forst als koordinierter Ausrichter sind mit dem erzielten Ergebnis sehr zufrieden. Hessen Forst bedankt sich bei den Kunden für die Teilnahme an der Submission. Viele der angebotenen Stämme mussten aus Gründen der klimawandelbedingten Waldschäden und der Verkehrssicherheit geerntet werden. Die erzielten Erlöse helfen jetzt beim Aufbau klimastabiler Mischwälder.