6.-17. November 2017: Weltklimakonferenz in Bonn

Während auf der Weltklimakonferenz COP23 in Bonn vom 6. bis zum 17. November über den Klimawandel und dessen verheerenden Folgen verhandelt wird, hat das forstliche Handeln in den heimischen Wäldern schon lange begonnen. Die Folgen des Klimawandels sind eine reale Gefahr für unseren Wald, denn Bäume sind ortsfest und sehr langlebig. Sie können sich nicht kurzfristig an neue Umweltbedingungen anpassen und sie können nicht durch Flucht reagieren. Die Häufung und Verschärfung von Witterungsextremen wie Hitze, Trockenheit und Stürme bedeuten eine große Gefahr für den Wald. Zunehmender Schädlingsbefall und nachlassende Wuchskraft sind weitere große Herausforderungen, auf die Förster reagieren müssen. Der Klimawandel bedroht den Lebensraum Wald und damit auch die gesamte Biodiversität des Ökosystems. Aufgabe der Förster ist es, die Wälder fit für die Zukunft machen. Sie setzen dabei auf stabile Baumartenmischungen mit Bäumen, die besser an künftige Klimabedingungen angepasst sind.

Mehr Informationen zum Thema Wald in Deutschland finden Sie unseren Datenblättern und auf dieser Website.

  • Wald in Deutschland (word)
  • Wald und Klimawandel (word)
  • Wad und Biodiversität (word)
  • Wald und Mensch (word)
  • Wald und Akteure (word)

Am 10.11. wird es eine Exkursion von 15:00 - 19:00 Uhr in den Bonner Wald und zu einem Holzbau-Projekt als Beitrag gegen den Klimawandel geben. Start- und Zielpunkt ist die Haltestelle der Deutschen Bahn »UN Campus«. Buchen Sie per E-Mail an: forstpr(at)ifu-bonn.de. Hier gibt es tiefergehende Informationen zum Bauprojekt.