Fernseh-Tipps rund um Wald und Natur


Am 08.06.17 17:45 - 18:30 Uhr auf
3sat: Indiens wilde Schönheit - Im Land der Naga
Es ist eine vergessene Welt: Zwischen Myanmar, Bangladesch, Bhutan und Tibet liegen die sogenannten „Sieben Schwestern“ – sieben relativ isolierte indische Bundesstaaten, die nur wenig mit dem Rest Indiens gemeinsam haben. Es gibt kaum große Städte, und weite Teile dieses Landstrichs sind von dichten Urwäldern bedeckt. Was verbirgt sich in den undurchdringlichen Urwäldern, die noch immer nur mit ausgewählten Führern von Touristen betreten werden dürfen? Die geografische Isolation und die Jahrhunderte währenden politischen Konflikte haben dazu geführt, dass diese Regionen erst sehr spät von Nicht-Einheimischen besucht werden konnten. Nirgendwo in Indien gibt es so viele verschiedene ethnische Gruppen, mit einer so großen Vielfalt an Sprachen und Traditionen. Doch die Ureinwohner zählen auch zu den ärmsten Menschen Indiens. Sie versuchen, Anschluss an das schnell wachsende moderne Indien zu bekommen – und gleichzeitig ihre Kultur zu bewahren. Auch der Urwald hier ist etwas Besonderes. Berge schließen das Gebiet ein, es hat ein ganz eigenes Klima. Die Feuchtigkeit aus den Dschungeln kondensiert, fällt als Regen und steigt als Wasserdampf sofort wieder in die Luft auf. Pflanzen wachsen unter diesen Bedingungen unglaublich schnell und bieten Insekten, Vögeln, Säugetieren und Reptilien Lebensraum und Nahrung. So gibt es hier den selten gewordenen Lippenbär, den Pfauenspinner – einen der größten Schmetterlinge der Erde – scheue Brillenlanguren oder Weißbrauengibbons, die einzigen Menschenaffen Indiens – um nur einige der seltenen Tierarten aus dem Land der Naga zu nennen.

Am 09.06.17 07:45 - 08:40 Uhr auf
arte: Pythons - Invasion in Florida
Nachdem als Haustiere gehaltene Tigerpythons im US-Bundesstaat Florida vor Jahren in die Everglades entwischten, haben sie sich dort explosionsartig vermehrt. Inzwischen dringen die bis zu fünf Meter langen Reptilien bis in die Randgebiete der Städte vor. Um ihre weitere Ausbreitung zu verhindern, tragen die Behörden zum zweiten Mal die sogenannte Python Challenge aus. Zu diesem Wettbewerb reisen Jäger aus dem ganzen Land an. Einer der Teilnehmer ist Nick Gadbois. Der in Florida ansässige Biologe gilt als einer der erfolgreichsten Schlangenjäger.

Am 09.06.17 08:40 - 09:25 Uhr auf
arte: Amerikas Naturwunder - Olympic
Im Nordwesten der USA prallt der Pazifik mit besonderer Wucht auf den amerikanischen Kontinent. Hier liegt der Olympic-Nationalpark, benannt nach dem über 2.300 Meter hohen Mount Olympus. Dank nährstoffreicher Strömungen aus der Tiefsee leben hier die am besten erforschten Orca-Gruppen der Welt, ziehen Seehunde, Seeotter und Seelöwen ihre Jungen auf. Im Landesinneren verbirgt sich ein gewaltiger immergrüner Regenwald. Die uralten Bäume profitieren vom milden Klima und dem reichen Niederschlag. Douglas-Hörnchen sind die Gärtner des Waldes, sie verjüngen und vergrößern den Wald, indem sie Tannenzapfenvorräte anlegen, die austreiben und zu jungen Bäumen heranwachsen. Die wiederum werden von den Roosevelt-Wapitis abgeweidet.

Am 09.06.17 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Mythos Wald - Der Kampf ums Licht
Einst war ganz Mitteleuropa von dichten Urwäldern bedeckt. Doch diese Wälder sind lange verschwunden, nur einige grüne Inseln scheinen die Zeiten überdauert zu haben. In "Mythos Wald" wird die Geschichte dieser letzten Oasen erzählt. Noch immer ist der Wald der Lebensraum für eine Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten: Das Filmteam hat festgehalten, wie ein Hirschkalb aufwächst, verfolgt eine Fuchsfamilie und zeigt, wie sich der Wald nach vermeintlicher Zerstörung durch einen Waldbrand oder den Borkenkäfer wieder regeneriert und artenreicher als je zuvor emporwächst. Im Herbst beginnt das Buhlen um die Weibchen: Gezeigt wird der Kampf zwischen Hirschen und Wildschweinkeilern, aber auch die "kleinen Kämpfe", die genauso erbittert geführt werden, so etwa zwischen zwei Hirschkäfern. Um dieses Verhalten zu dokumentieren, wurden extreme Zeitlupen und neue Makrooptiken verwendet, um Dinge sichtbar zu machen, die dem menschlichen Auge sonst verborgen blieben.

Am 09.06.17 11:10 - 12:10 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Louisiana
Louisiana erstreckt sich über eine gewaltige, fruchtbare Ebene. Im Süden befinden sich diverse Seen und Sumpfgebiete. Doch das zweifelsohne reiche Ökösystem des Bundesstaates ist extrem verwundbar. Im Angesicht des schwierigen Kampfes zwischen Land und Wasser haben sich einige Bewohner völlig dem Schutz der natürlichen Balance verschrieben.
(Wdh. kommende Nacht 5.20-6.05 Uhr)

Am 09.06.17 14:00 - 14:45 Uhr auf
3sat: Estland - Wölfe, Biber, Bären
Der estnische Sänger und Biologe Jaan Tätte und sein Sohn Jaan Junior reisen durch ihre Heimat Estland und beobachten die Tiere, die in der Wildnis des baltischen Staates leben. Kegelrobben an der Ostseeküste hat der Junior schon häufiger gesehen, Biber und Luchse hingegen noch nicht. In Estland hat man eine gute Chance, ihnen zu begegnen. Selbst große Raubtiere wie Wölfe und Bären finden in der baltischen Wildnis noch einen Lebensraum.

Am 09.06.17 14:30 - 15:15 Uhr auf
WDR: Kroatien - Naturparadies zwischen Donau und Adria
Malerische Buchten, fangfrischer Fisch direkt am Hafen, hunderte von Inseln, eingestreut in tiefblaues Wasser - Kroatien, das ist die Adria schlechthin. Der Süden, Dalmatien, ist ein schmaler von steilen Bergen und dem Mittelmeer begrenzter Küstenstreifen, der sich über 400 Kilometer zwischen Zadar, Split und dem Weltkulturerbe Dubrovnik erstreckt. An den schroffen Berghängen entstehen die stärksten Fallwinde Europas, die Bura - gefürchtet bei Einheimischen und zahllosen Seglern. Die üppigen Wälder Kroatiens sind die Heimat von Braunbären, Luchsen und Rotwild. Sie bilden den fließenden Übergang zu den Ebenen des Ostens, den Flussniederungen an Save, Drau und Donau, einmaligen Auenlandschaften, die Jahr für Jahr im Wasser ertrinken. Wo See- und Kaiseradler, Löffler, Purpur- und Graureiher zuhause sind und wo in urigen Dörfern aus 200-jährigen Holzhäusern mehr Störche als Menschen wohnen. Die Naturfilmer Ernst Sasse und Hans-Peter Kuttler zeichnen ein stimmungsvolles wie einfühlsames Portrait Kroatiens, eines der kleinsten Länder Europas, das geprägt ist von großen landschaftlichen Gegensätzen und seinen besonderen Menschen und Tieren.

Am 09.06.17 14:45 - 15:45 Uhr auf
3sat: Hirsch, Hase, Reh
Der Rothirsch gilt als letzter "König" in Deutschlands Wäldern und gehört neben Feldhase und Reh zu den bekanntesten Wildtieren in unseren Breitengraden. Katrin Richter begleitet das Leben dieser drei Wildtiere im Rhythmus der Jahreszeiten. Sie zeigt die Entwicklung vom Kitz zum ausgewachsenen Jungbock. Außerdem erfährt man Wissenswertes über den Feldhasen. Die Dokumentation klärt zum Beispiel darüber auf, ob er seinem Ruf der ewigen Fruchtbarkeit tatsächlich gerecht wird. In faszinierenden Tieraufnahmen erlebt man außerdem den Liebestanz der Rehe und - Höhepunkt im Herbst - die anstehende Brunft im Hirschrudel sowie die damit verbundenen spektakulären Kämpfe um den Thron. Die Dokumentation begleitet Menschen, die im Deistervorland mit Begeisterung Hirsch, Hase und Reh in freier Wildbahn beobachten, und fasziniert durch aufwendige Tieraufnahmen.

Am 09.06.17 15:45 - 16:15 Uhr auf
3sat: Fuchswelpen- und Rehkitzalarm
Wildtierschützer Frank Demke nimmt immer wieder Fuchswelpen und Rehkitze bei sich auf und zieht sie groß. Demke ist rund um die Uhr für seine Schützlinge unterwegs. Ein Filmteam hat den Wildtierretter über ein halbes Jahr bei seinem Einsatz begleitet. Bei der Aufzucht der Tierkinder ebenso wie bei der Suche nach Rehkitzen, die im Sommer in Gefahr sind, durch Mähmaschinen verletzt zu werden. Vier bis fünf Mal am Tag gibt Wildtierschützer Frank Demke den kleinen Fuchswelpen die Flasche. Seit die verwaisten Tiere mit nur zwei Wochen zu ihm kamen, hat er für sie die Mutter - und Vaterrolle übernommen. "Sie sind klüger als Hundewelpen, lernen viel schneller als sie", so Demke. Er muss es wissen, er hat eine Hundeschule.

Am 09.06.17 15:55 - 16:45 Uhr auf
arte: Yellowstone-Nationalpark - Warum verschwinden die Wapitis?
Jedes Jahr im Frühling ziehen Wapiti-Hirsche aus den verschneiten Bergen des US-Bundestaats Montana in die wilde Naturlandschaft des Yellowstone-Nationalparks. Früher traten einige Zehntausend Tiere diese Wanderung an, aber seit zehn Jahren nimmt ihre Zahl rapide ab und liegt nun nur noch bei knapp 3000: Die Hirsche im Yellowstone sterben aus. Dies alarmiert Ranger und Wissenschaftler, denn die Hirschherden sind ein wichtiger Bestandteil des ältesten Nationalparks der Welt, der eines der letzten nahezu intakten Ökosysteme der gemäßigten Klimazone schützt. Der Filmemacher Manfred Corrine begleitet drei Biologen vor Ort bei ihren Forschungen über den Rückgang des Hirschbestands. Jedes noch so kleine Indiz wird zurückverfolgt und fügt sich in das Mosaik des faszinierenden und komplexen Ökosystems. Mit modernsten wissenschaftlichen Methoden gelingt es den Forschern, bislang unbekannte Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Lebewesen im Yellowstone aufzudecken, die das Verschwinden der Hirsche erklären könnten. Die Dokumentation begleitet diese Spurensuche in einer atemberaubenden Landschaft. Sie erläutert die Bedeutung ausgeglichener Ökosysteme und zeigt Lösungen auf, um das ökologische Gleichgewicht eines der berühmtesten Naturparks der Welt wiederherzustellen.

Am 09.06.17 16:15 - 17:00 Uhr auf
3sat: Biber, Lachs und schroffe Felsen
Seit 25 Jahren ist Nordrhein-Westfalen wieder Biber-Land. Auch der Lachs hat wieder Einzug gehalten. Der Film folgt der Rur von der Quelle bis zur Mündung und zeigt Tierschützer bei der Arbeit. Angefangen hat alles an der Rur und ihren Nebenbächen. Die Nachkommen der ersten Biber-Pioniere betreiben heute Naturschutz mit den Zähnen - und haben ganz neue Landschaften geschaffen. Sie zu beobachten ist allerdings nicht einfach. Auch andere, ehemals verschwundene Tierarten wie Lachs und Uhu haben sich die Rur und ihre Täler zurückerobert.

Am 09.06.17 16:45 - 17:10 Uhr auf
arte: Greenwashing - Wie ernst meint es der grüne Kapitalismus?
"Fair trade", "Concious Cotton" oder "Ökostrom": Große Konzerne werben damit, mit ihren Produkten die Welt zu einem grüneren, besseren Ort zu machen. Wir Konsumenten werden tagtäglich mit grünen und "guten" Slogans konfrontiert. Einige Slogans davon sind bei näherer Betrachtung großer Schwindel. Ökostrom besteht beispielsweise zu einem Teil immer noch aus Atom- oder Kohlestrom, der einfach umetikettiert wird. "Greenwashing" nennt man das Prinzip. Die "Xenius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner fragen, mit welchen Strategien die Unternehmen Greenwashing betreiben und wie wir diese Strategien durchschauen können.

Am 09.06.17 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Nationalparks in aller Welt
Kein anderes Land hat so viele Nationalparks, Landschaftsschutzgebiete und Tierreservate wie Südafrika. So trifft man im Krüger- oder im Hluwhluwe-Nationalpark auf die berühmt-berüchtigten "Big Five": Löwen, Leoparden, Elefanten, Nashörner und Büffel. Ganz klein dagegen sind die außergewöhnlichsten Tiere im Alexander-von-Humboldt-Nationalpark auf der Karibik-Insel Kuba: In dem Regenwald ist der kleinste Frosch der Welt zu Hause. Er misst knapp einen Zentimeter und kommt nur hier vor. Der Park liegt nahe bei Baracoa, einem kleinen Städtchen mit großer Vergangenheit: Hier soll der Entdecker Christoph Kolumbus zum ersten Mal kubanischen Boden betreten haben. Gut geeignet für "Tropen-Einsteiger" ist Malaysia: Wer die Megacity Kuala Lumpur hinter sich lässt, findet in der Provinz Sarawak ursprünglichen Regenwald, der sich auf organisierten Touren gefahrlos entdecken lässt. Der Mulu-Nationalpark mit seinem artenreichen Dschungel und den weit verzweigten Kalksteinhöhlen gehört zum Schönsten, was Sarawak zu bieten hat.

Am 10.06.17 07:10 - 07:35 Uhr auf
ARD: Die Eule mit dem Superohr
Diesmal möchte Paula alles über die geheimnisvolle Eule wissen. Mit ihren riesigen Augen, dem starren Blick und scharfen Schnabel kann einem der Vogel richtig Angst machen. Dabei hält man die Eule für einen Glücksbringer und Vogel der Weisheit. Die Eule ist ein Vogel mit vielen Gesichtern. Deswegen nimmt Paula den komischen Kauz genauer unter die Lupe. In einem Schlosspark in München geht sie selbst auf die Suche nach freilebenden Waldkäuzen, die auch zu den Eulen gehören. Vogelexperte Werner hilft ihr dabei. Wonach muss man Ausschau halten? Welche Spuren deuten auf eine Eule hin? Wird Paula fündig?

Am 10.06.17 09:05 - 09:50 Uhr auf
PRO7-MAXX: Treehouse Guys - Zwei Baumhäuser, ein Sumpf
Die Treehouse Guys haben einen ganz besonderen Auftrag in North Carolina. Zum ersten Mal bauen sie ein Baumhaus mitten in einem Sumpf. Die Stadt Windsor möchte damit einen Anreiz für die Einheimischen und auch Touristen schaffen. Das Haus soll als Ausflugs- und Erholungsort dienen. Das Team um B'fer Roth legt sich voll ins Zeug und baut am Ende nicht nur ein Baumhaus, sondern zwei.
(Weitere Folgen heute 20.15 -21.10 Uhr und kommende Nacht 2.45-3.20 Uhr)

Am 10.06.17 09:30 - 10:00 Uhr auf
BR: Im Wald der Kobolde
Er verschläft nicht nur den gesamten kalten und regnerischen Winter, sondern kommt erst wieder zum Vorschein, wenn bereits alles in voller Blüte steht - der Siebenschläfer. Dann kriecht er grantig und verschlafen aus seinem Erdbau, Baumloch oder Nistkasten und will nur noch fressen ... Der Siebenschläfer verschläft den gesamten Winter, im Frühling geht es dann in erster Linie um die Nahrungssuche. Obwohl das Tier des Jahres 2004 sicher zu den größten Schlafmützen im Tierreich zählt, verwandelt es sich im Sommer in einen munteren Kobold, mit seinen riesigen Augen und dem weichen Pelzchen ist es ein extrem putziges Tier. Bei uns ist der Siebenschläfer selten, aber obwohl nur wenige ihn mit eigenen Augen gesehen haben, ist sein Name allen bekannt - wegen der "Siebenschläfer-Wetterregel", die für den 27. Juni gilt. Klar, der kleine Kobold mag den Winter und die Kälte nicht und reagiert dann entsprechend. Aber was macht den Siebenschläfer zu einer Art Wetterfrosch? Gibt es etwas an seinem Verhalten, das die Bauernregel begründet?

Am 10.06.17 10:00 - 10:30 Uhr auf
BR: Achtung Kreuzottern!
Die Kreuzotter ist die einzige Giftschlange Bayerns. Man muss schon gezielt nach ihr suchen, um das gut getarnte Tier zu entdecken. Sie ist die einzige Giftschlange Bayerns - die Kreuzotter. Durch ihre Kälteresistenz und die Fähigkeit Wärme einzufangen, ist sie in der Lage extreme Bereiche zu besiedeln. Als einzige Schlange kommt sie sogar nördlich des Polarkreises vor und besitzt das größte Verbreitungsgebiet aller Schlangenarten. Es reicht von Großbritannien bis an die russische Pazifikküste. Doch Lebensraumzerstörung und Verfolgung durch den Menschen haben dazu geführt, dass die Kreuzotter in den letzten Jahren in Bayern um über 70 Prozent zurückgegangen ist. Sogar Kopfprämien wurden auf sie ausgesetzt. Entlang der Voralpenflüsse war der Rückgang überdurchschnittlich hoch, in der Umgebung von München ist die Kreuzotter nahezu verschwunden. Und obwohl es kaum noch welche gibt, und die Wahrscheinlichkeit eines Zusammentreffens mit ihr sehr gering ist, haben die meisten Menschen nach wie vor die Angst vor dieser Giftschlange. Der Film gibt neue und spektakuläre Einblicke in das verborgene Leben der Kreuzotter.

Am 10.06.17 11:45 - 12:35 Uhr auf
PRO7-MAXX: Ax Men - Die Holzfäller
Mit der Axt in der Hand - oder der Motorsäge - versuchen vier Teams aus Holzfällern, sich im harten Wettbewerb im Nordwesten der USA zu behaupten. In Louisiana entdecken Shelby und sein alter Freund Mike Chatellier die größten Baumstämme, die sie jemals gesehen haben. Währenddessen kommt das Chapman-Team gut mit der Arbeit voran - bis ihnen ein Dieb in die Quere kommt.
(Weitere Folge heute 22.55 -23.50 Uhr)

Am 10.06.17 18:45 - 19:30 Uhr auf
BR: Die Lena und der Ruf der Taiga
Es ist ein Lebenstraum der beiden Freunde aus der Großstadt, Riho Västrik und Vassili Sarana, einmal zur Quelle der Lena vorzudringen. Sie sehen ihre Reise durch die Wildnis Sibiriens als spirituelle Erfahrung: eins zu werden mit sich selbst und mit der Natur - ein russischer Jakobsweg sozusagen. Und gemeinsam mit Genadi Wassiljowitsch, ihrem ortskundigen Führer, machen sie sich im späten Herbst auf den Weg zur Quelle der Lena. 300 Kilometer sind es bis dorthin. Für die Ewenken, die Ureinwohner Sibiriens und Vorfahren von Genadi, ihrem Führer, ist sie die "große Ernährerin", deshalb wird sie von ihnen auch liebevoll "Großmütterchen" genannt: Sibiriens mächtigster Strom. Rund viereinhalbtausend Kilometer schlängelt sich die Lena durch die Taiga, ehe sie in den Arktischen Ozean mündet. Es wird eine weite und beschwerliche Reise werden, erst in einem Boot flussaufwärts, dann mit Lastpferden und zuletzt zu Fuß. Hautnah werden sie der Natur in vielfältiger Art und Weise begegnen, denn sie beschließen, den Einbruch des Winters in einer alten Jagdhütte zu erleben. Den Herrscher der Taiga, den Braunbären, lernen die beiden Freunde erst kennen, als sie schon gar nicht mehr daran glauben. Doch diese Begegnung in der inzwischen winterlichen Taiga wird sie tief berühren und sie dazu bringen, auf der Lena ins Arktische Meer vorzudringen, zur Mündung des mächtigsten Stromes.

Am 10.06.17 21:05 - 21:50 Uhr auf
kabel1doku: Yellowstone - Sommer
Der Sommer in Yellowstone will gut genutzt sein. Er ist kurz und die Tiere müssen sich in nur wenigen Wochen Vorräte für den langen Winter anlegen. Für die Grizzly Bären ist es nun an der Zeit, ihren Jungen das Fischfangen beizubringen und sie durch saftige Wiesen und Wälder hoch auf die Berge zu führen.

Am 11.06.17 02:30 - 03:15 Uhr auf
3sat: Wildes Indien - Königreich der Elefanten
Sie leben in zerstreuten Populationen im äußersten Osten Indiens an den Flussufern des Brahmaputra – Asiatische Elefanten. Im Tiefland am Fuße des Himalaya finden die „Grauen Riesen“ noch einen intakten, von Menschenhand nahezu unberührten Lebensraum vor. Doch auch hier ist die Zahl der Tiere in den letzten Jahren erschreckend schnell geschrumpft, so dass die Spezies inzwischen als stark gefährdet gilt. „Wildes Indien“ stattet den letzten Asiatischen Elefanten des Subkontinents einen Besuch ab.

Am 11.06.17 02:40 - 05:10 Uhr auf
ARD: Into the Wild - Die Geschichte eines Aussteigers
Der zivilisationskritische Abenteuerfilm erzählt die wahre Geschichte von Chris McCandless, der 1990 alle Brücken hinter sich abbrach und zwei Jahre lang trampte, bis er in Alaska ankam. Bekannt wurde sein Schicksal durch das Buch "In die Wildnis - Allein nach Alaska" von Jon Krakauer, der diese Reise ohne Wiederkehr anhand von Tagebuchnotizen und Interviews packend schilderte. Sean Penns zurückhaltende Inszenierung bewahrt den Zauber dieser Aussteigerfantasie.

Am 11.06.17 03:15 - 04:00 Uhr auf
3sat: Wildes Indien - Der Bengalische Tiger
Der Tiger Shir Khan und das Rudel von Leitwolf Akela gehören zu den faszinierenden Hauptfiguren von Rudyard Kiplings berühmten „Dschungelbuch“-Erzählungen. Doch wie leben die Vorbilder dieser literarischen Fantasie heute? NATIONAL GEOGRAPHIC begleitet den Bengalischen Tiger und den Indischen Wildhund, auch Dhole genannt, durch die letzten Dschungelgebiete des Subkontinents. Die Welt dieser Raubtiere wird von täglichem Kampf bestimmt – es geht um Wasser, und Nahrung und die Frage, wer sich fortpflanzen darf.

Am 11.06.17 03:50 - 04:15 Uhr auf
arte: Wie der Zug der Vögel
Benjamin Vollot war schon als kleiner Junge gerne draußen. Stundenlang streifte er durch die Natur und beobachtete Insekten. Als junger Mann entdeckte er seine Leidenschaft für die Welt der Vögel. Benjamin arbeitet heute als Vogelwart im Parc Ornithologique du Pont de Gau in der südfranzösischen Camargue. In dem Naturschutzgebiet leben zahlreiche Vogelarten, darunter Rosaflamingos, Weißstörche und Graureiher. Hier in dem Vogelschutzgebiet hat René Lamouroux, der Sohn des Parkgründers, 1974 die natürlichen Habitate vieler Vogelarten nachgebildet, denn in den Anfängen des Parks wurden die Vögel noch in Käfigen gehalten. Die Wiederherstellung natürlicher Lebensräume erfordert Sachverstand und kostet viel Zeit. Der Vogelschutzpark in der Camargue ist der beste Beweis dafür, dass der Mensch dazu fähig ist, solche einzigartigen Schutzgebiete zu schaffen. Und die Geschichte des Parks Pont de Gau hat bereits gezeigt, dass es möglich ist, bedrohte Arten zu retten.

Am 11.06.17 04:30 - 04:55 Uhr auf
3sat: Geliebt und gejagt - die Tiere Tobagos
Die kleine Karibikinsel Tobago ist bekannt für ihren ungewöhnlichen Naturreichtum. Lederrückenschildkröten, Inselleguane, Kolibris, Manta-Rochen und Rotschnabel-Tropikvögel leben dort.Doch das Paradies ist bedroht, denn Schildkrötenfleisch, Vogeleier und das zarte Fleisch des grünen Inselleguans gelten bei den Inselbewohnern als Delikatessen. Mittlerweile zeigen die Bemühungen zum Schutz der heimischen Tierwelt aber erste Erfolge.

Am 11.06.17 04:50 - 05:10 Uhr auf
arte: Von Gorillas und Menschen
Nicholas Bachand aus Québec hat sich in Gabun seinen Kindheitstraum erfüllt: Seit 2007 leitet er ein Rehabilitationszentrum für Gorillas, die Wilderern zum Opfer gefallen sind. In Gabun ist die Jagd auf bestimmte Primaten legal und weit verbreitet. Obwohl das Gesetz die Gorillas uneingeschränkt schützt, werden immer noch viele erwachsene Tiere von Wilderern getötet. Zurück bleiben ihre verwaisten Babys. Nicholas Bachand arbeitet für das Projekt Gorilles Fernan-Vaz. Die Organisation bietet überlebenden Gorillas eine Zuflucht und führt sie, wenn möglich, in ihren natürlichen Lebensraum zurück. Auf der Insel Evengué im Westen Gabuns werden Gorillas betreut, die nicht mehr in die Freiheit entlassen werden können. Für ein Leben im Dschungel fehlen ihnen die nötigen Fertigkeiten. Ganz in der Nähe des Refugiums auf der Insel Evengué liegt die Insel Oriquet, die als Übergangs- und Trainingsort für sechs verwaiste junge Gorillas dient. "Der Wiedereingliederungsprozess ist ziemlich kompliziert", erklärt Nicholas Bachand. "Wir beginnen mit der medizinischen Betreuung, dann folgt die psychologische Rehabilitation. Junge Gorillas brauchen viel Aufmerksamkeit und Zuwendung - und genau das macht es so schwierig. Idealerweise sollte keine Bindung zwischen Mensch und Gorilla entstehen, wenn wir sie irgendwann auswildern wollen", sagt er. Bei seiner Arbeit kann Nicholas auf die Unterstützung seiner Assistenten Landry und Jean-Louis zählen. Die beiden gabunischen Tierpfleger sind seit dem Start des Projekts dabei.

Am 11.06.17 06:25 - 07:10 Uhr auf
ZDFneo: Kielings wilde Welt (2/2) - Die Überlebenskünstler
Auf unserem Planeten gibt es mindestens fünf Millionen verschiedene Arten und damit auch fünf Millionen verschiedene Wege, am Leben zu bleiben. Andreas Kieling zeigt dazu spannende Beispiele. Auch diesmal sind die Expeditionsziele des Tierfilmers sehr unterschiedlich, meist entlegene Orte, fast menschenleer und wild: der Ozean vor Neuseeland, Transkarpatien, das Hoanibtal in Namibia, heiße Quellen in Japan und der Kerkini-See im Norden Griechenlands.

Am 11.06.17 19:30 - 20:15 Uhr auf
ZDF: Unsere Wälder (3/3) - Verbündete im Kampf gegen den Klimawandel
Wälder sind die größten Süßwasserspeicher der Welt, denn alles im Wald ist darauf angelegt, Wasser für schlechte Zeiten zu bunkern. Die Baumkronen fangen einen Großteil des Niederschlags auf, bevor er zu Boden fällt, wo der humusreiche Untergrund ihn aufsaugt wie ein Schwamm. Baumwurzeln, die von ihren Pilzfreunden in einen zarten Filz gehüllt werden, speichern das kostbare Nass. Und wie durch ein Wunder gelangt es von den Wurzeln wieder hinauf in die Krone - ganz ohne Motorpumpen. Hier oben wird es gebraucht für die Photosynthese. Denn ohne Wasser kommt die Zuckerproduktion in den Blättern zum Stillstand und dem ganzen Wald knurrt der Magen. Während die Blätter oben die Energie der Sonne einfangen, sorgt das geschlossene Kronendach für grünes Dämmerlicht unter den Bäumen - und für ein gleichmäßig kühles, feuchtes Klima im Waldinneren. Zu viel Wasser allerdings lässt viele Bäume ertrinken. Wie Menschen erliegen sie dabei einem Erstickungstod. Auwälder sind deswegen Terrain und Heimat von Spezialisten, wie dem Biber - dem einzigen tierischen Waldbewohner, der Bäume fällt. Doch egal, wo ein Wald wächst: Jeder Wald ist ein gigantischer "Wassereimer" in einer globalen Kette von Pumpstationen. Wälder pumpen den Wasserdampf von den Meeren ins Landesinnere. Ohne sie würden die großen Kontinente im Inneren austrocknen. Nicht nur deswegen sind unsere Wälder unsere wichtigsten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Und so forschen Wissenschaftler mit Klimatürmen und Kronenkränen am Wunderwerk Wald.
(Wdh. kommende Nacht 2.05-2.50 Uhr)

Am 11.06.17 22:00 - 22:30 Uhr auf
ServusTV: Will Koomjian, Arborist
Ein Familienausflug zu den größten Bäumen Amerikas inspirierte Will Koomjian zu seiner heutigen Leidenschaft: der Baumpflege. Als Kletter-Profi bindet er sich seine Kettensäge um und erklimmt Höhen, von denen andere Menschen nur träumen können. Gemeinsam mit Gleichgesinnten versucht er zunächst in Oregon die höchsten Bäume des Mount Hood National Parks zu vermessen, bevor er sich in den Großstadtdschungel Hongkongs wagt um hoch über den Straßen einhundert Jahre alte Banyan Bäume zu retten. Am Ende steht die Reise zu einem chinesischen Nationalschatz: einem heiligen Baum, der über einem antiken Schrein wächst.
(Wdh. kommende Nacht 0.55-1.25 Uhr)

Am 11.06.17 22:30 - 23:05 Uhr auf
ServusTV: Mission Amazonas
Charlie Head will etwas Einzigartiges schaffen: Auf einem Stand Up Paddle will er als Erster überhaupt vom Maranón aus auf dem Amazonas zur Dschungelstadt Iquitos paddeln. 1800 Kilometer liegen vor ihm. An seiner Seite steht der erfahrene Kajakfahrer Rocky Contos, der den Fluss schon im Kajak bewältigt hat. Über zwei Monate lang wird Charlie an seine physischen und psychischen Grenzen stoßen. Die Route führt ihn an 20 geplanten Staudämmen vorbei, die in Zukunft errichtet werden sollen. Somit könnte es die letzte Chance für Charlies Vorhaben sein. Wird es ihm gelingen?
(Wdh. kommende Nacht 1.25-1.50 Uhr)

Am 12.06.17 07:20 - 07:45 Uhr auf
arte: Greenwashing - Wie ernst meint es der grüne Kapitalismus?
"Fair trade", "Concious Cotton" oder "Ökostrom": Große Konzerne werben damit, mit ihren Produkten die Welt zu einem grüneren, besseren Ort zu machen. Wir Konsumenten werden tagtäglich mit grünen und "guten" Slogans konfrontiert. Einige Slogans davon sind bei näherer Betrachtung großer Schwindel. Ökostrom besteht beispielsweise zu einem Teil immer noch aus Atom- oder Kohlestrom, der einfach umetikettiert wird. "Greenwashing" nennt man das Prinzip. Die "Xenius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner fragen, mit welchen Strategien die Unternehmen Greenwashing betreiben und wie wir diese Strategien durchschauen können.

Am 12.06.17 08:40 - 09:25 Uhr auf
arte: Amerikas Naturwunder - Yosemite
Der Yosemite-Nationalpark im Nordosten Kaliforniens ist ein Ort der Superlative: Fast senkrechte Felswände, wie der weltberühmte Half Dome, ragen knapp 1.500 Meter in den Himmel. In unmittelbarer Nähe ein Wald aus Mammutbäumen, viele von ihnen sind weit über tausend Jahre alt. Mit fast 740 Metern sind die Yosemite Falls die höchsten Wasserfälle Nordamerikas. Die Tierwelt im Park ist jedoch nicht weniger faszinierend: Im Schatten des El Capitan geht der scheue Rotluchs auf Beutefang und zieht seine Jungen auf, Kojoten und Steinadler liefern sich spektakuläre Kämpfe und Schwarzbären werden zu geschickten Ameisenfressern.

Am 12.06.17 13:00 - 14:00 Uhr auf
WDR: Die Ameise - das größte Raubtier der Welt
Ameisen spielen eine meist unterschätze, jedoch sehr wichtige Rolle für unser Ökosystem. In Deutschland gibt es etwa 100 verschiedene Ameisenarten - diese Vielfalt ist bedroht, von einem der mächtigsten Organismen unseres Planeten, der vor mehr als 100 Jahren eingeschleppten Argentinischen Ameise. Entlang der europäischen Mittelmeerküste haben die winzigen Argentinischen Ameisen bereits eine Kolonie biblischen Ausmaßes erschaffen. Wissenschaftler befürchten, dass diese das Potential hat, Ökosysteme auf der ganzen Welt zu verändern.
(Wdh. morgen 14.15-15.15 Uhr auf rbb)

Am 12.06.17 14:30 - 14:55 Uhr auf
ARD-alpha: Der Schreihals von Tasmanien
Sein wüstes Geschrei, das die Nacht durchdringt, erschreckte die ersten weißen Siedler, die auf die australische Insel Tasmanien kamen, so sehr, dass sie dem Tier den Namen 'Tasmanischer Teufel' gaben. Dieser Name ist ihm geblieben, obwohl man später erkannte, dass der 'Teufel' zu den harmlosen Beuteltieren gehört. Felix Heidinger spürt den scheuen Beutelteufel in der Wildnis auf und erfährt von einem Experten, was das fürchterliche Gebrüll zu bedeuten hat.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)

Am 12.06.17 15:30 - 16:00 Uhr auf
BR: Die Waldmeister - Holz macht Musik
Andreas Pahler aus Mittenwald durchwandert die Wälder auf der Suche nach dem richtigen Ton: Aus dem Holz der Bäume, die er auswählt und verarbeitet, werden die weltweit besten Geigen gebaut. Sein Beruf hätte sich ihn ausgesucht, nicht umgekehrt, meint der gelernte Geigenbauer und Forstwissenschaftler. Der Tonholzsäger aus Leidenschaft nimmt das BR-Team mit in seine Werkstatt und zeigt, auf was es ankommt beim richtigen Ton. Das Holz, das Andreas Pahler auswählt und zu Tonhölzern verarbeitet, wird anschließend an die weltweit besten Geigenbauer verkauft. Seine Kunden reisen aus Australien, Nordamerika und Asien an, um von ihm persönlich das passende Resonanzholz in die Hände gelegt zu bekommen. Andreas Pahler weiß, was eine Geige braucht, um gut zu klingen. Aufgewachsen ist der gelernte Geigenbauer und Forstwissenschaftler in Westerholzhausen, einem kleinen Dorf im Hinterland Dachaus. Früh schon lernt er Geige und später Bratsche spielen. Doch seine Berufung entdeckt er erst nach seinen beiden Ausbildungen: das Gefühl und den Blick für gutes Tonholz. Im Sommer wählt Andreas Pahler die Bäume aus, die er in den Wintermonaten fällen wird. Nach der Schneeschmelze werden dann die Stämme aus den Hochlagen herunter transportiert und in einem angrenzenden Weiher, seinem Nassholzlager, gelagert. Mit Kindergartenfreund Johann wird im Frühjahr die "Ernte" aus dem Wasser gezogen und zur Säge gebracht. Getrocknet wird das Holz ausschließlich durch Sonne und Wind ohne technische Hilfsmittel. Der Alpentonholzsäger steht beispielhaft für einen innovativen und umweltbewussten Umgang mit dem Rohstoff Holz und dem Ökosystem Wald.

Am 12.06.17 17:45 - 18:30 Uhr auf
3sat: Australiens Nationalparks - Der Regenwald
Der Daintree-Nationalpark ist der verbliebene tropische Lebensraum, der sich früher über den gesamten Norden Australiens erstreckte. Klimaveränderungen ließen den Regenwald über Jahrtausende stark schrumpfen, Rodungen durch Menschen dezimierten ihn zusätzlich. Doch durch die Einrichtung des Nationalparks haben zahlreiche Pflanzen- und Tierarten aus der Frühzeit des Kontinents überlebt. Direkt am Rand des Daintree-Nationalparks steht ein Baukran made in Germany. Er ist Teil eines Regenwaldlabors und dient der Erforschung des Kronendachs. Peter Byrnes von der Universität Cairns leitet die Regenwaldforschungsstation, Andrew Thompson ist sein technischer Assistent. 2010 haben die Regenwaldforscher eine Studie über Käfer erstellt. Im Regenwald leben auch die Kasuare, flugunfähige Riesenvögel. Wegen ihrer auffällig bunten Hals- und Kopffarben werden sie auch als die Juwelen des Dschungels bezeichnet. Die Schmuckdesignerin Liz Gallie hat sich zur Fürsprecherin der Kasuare gemacht. Sie bewundert die Riesenvögel und nimmt ihre Farben als Vorlagen für ihre Kreationen. Auch das Lumholtz-Baumkänguru lebt im Regenwald. Trotz seiner mächtigen Krallen ist es aber kein wirklicher Kletterkünstler. Die aus Stuttgart stammende Tierpflegerin Margit Cianelli kümmert sich um verletzte Tiere und zieht verwaiste Baumkängurukinder groß.

Am 12.06.17 20:15 - 21:05 Uhr auf
3sat: Die fabelhafte Welt der Frösche
Sie reicht vom kleinen, aber tödlich giftigen Pfeilgiftfrosch Südamerikas zum schweren, aber scheuen Goliathfrosch in Westafrika, vom Waldfrosch, der sein eigenes Frostschutzmittel herstellt, zum Darwinfrosch, der auf verblüffende Art für Nachkommen sorgt. Der Film lädt ein zu einer Entdeckungsreise in die verborgene Welt der Amphibien und zeigt diese oft verkannten Tiere und ihre faszinierende Lebensweise in ihrer ganzen Bandbreite.
(Wdh. morgen 17.35-18.30 Uhr)

Am 12.06.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
SWR: Wildes Deutschland - Spessart und Steigerwald
Spessart und Steigerwald sind die beiden größten Laubwaldgebiete in Bayern. Hier finden sich Reviere mit jahrhundertealten Buchen und Eichen. Während der Spessart sich nördlich des Mains über die sanften Höhen aus Sandstein und Gneis erstreckt, zieht sich der Steigerwald südöstlich davon über die Hügel zwischen Bamberg, Würzburg und Nürnberg. Getrennt und gleichzeitig verbunden sind die beiden Gebiete durch das Maintal. Intensive Flugaufnahmen mit ungewohnten Perspektiven entführen in die malerische Landschaft von Spessart und Steigerwald und verbinden die witzigen, überraschenden und beeindruckenden Geschichten aus der Natur.

Am 12.06.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Afrika zwischen Wilderei und Artenschutz
Afrika - kaum ein Kontinent wird so romantisch verklärt wie dieser, und das hat viel mit seinen wilden Tieren zu tun: Elefanten, Giraffen, Nashörner, Löwen, Leoparden. Die Liste atemberaubender und wunderschöner Tiere ist endlos, und noch immer leben viele von ihnen in freier Wildbahn. Seit Jahrzehnten aber reduzieren sich die Zahlen dramatisch. Elefanten etwa werden für ihre Stoßzähne gewildert, Nashörner für ihr Horn, das als Wundermedizin in Asien gilt. Der Kampf gegen die oftmals professionellen Syndikate, die hinter den Wilderern stehen, aber scheint aussichtlos: Korruption und mangelnde Strafverfolgung sind ein Grund dafür. Zudem verschärft der Mensch-Tier-Konflikt die Situation. Die Bevölkerung Afrikas wird sich in den kommenden Jahrzehnten dramatisch erhöhen. Immer mehr Lebensraum für Menschen bedeutet weniger Lebensraum für wilde Tiere. Wird es sie bald nur noch in den offiziellen Nationalparks geben, wenn überhaupt?
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)

Am 12.06.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Afrika zwischen Wilderei und Artenschutz
Afrika - kaum ein Kontinent wird so romantisch verklärt wie dieser, und das hat viel mit seinen wilden Tieren zu tun: Elefanten, Giraffen, Nashörner, Löwen, Leoparden. Die Liste atemberaubender und wunderschöner Tiere ist endlos, und noch immer leben viele von ihnen in freier Wildbahn. Seit Jahrzehnten aber reduzieren sich die Zahlen dramatisch. Elefanten etwa werden für ihre Stoßzähne gewildert, Nashörner für ihr Horn, das als Wundermedizin in Asien gilt. Der Kampf gegen die oftmals professionellen Syndikate, die hinter den Wilderern stehen, aber scheint aussichtlos: Korruption und mangelnde Strafverfolgung sind ein Grund dafür. Zudem verschärft der Mensch-Tier-Konflikt die Situation. Die Bevölkerung Afrikas wird sich in den kommenden Jahrzehnten dramatisch erhöhen. Immer mehr Lebensraum für Menschen bedeutet weniger Lebensraum für wilde Tiere. Wird es sie bald nur noch in den offiziellen Nationalparks geben, wenn überhaupt? Es gibt viele Lösungsansätze, welche aber funktionieren?
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)

Am 13.06.17 05:05 - 06:00 Uhr auf
ServusTV: Papua-Neuguinea - Am Rande der Welt
Nördlich von Australien liegt der Inselstaat Papua-Neuguinea. Der Westen der Inselgruppe gehört zu Indonesien. Die Reise am Rande der Welt beginnt in Port Moresby, der Hauptstadt des Landes. Die Dokumentation zeigt die verschiedenen Völker der Inseln, ihre Hoffnungen, aber auch ihre Ängste. Es ist eine spannende Reise zur zweitgrößten Insel der Erde und eine Begegnung mit ihren faszinierenden Bewohnern.
(Wdh. heute 18.10-19.15 Uhr)

Am 13.06.17 13:00 - 14:00 Uhr auf
WDR: Palmöl - Allzweckwaffe ohne Alternativen?
Deodorant, Fertigpizza, Schokocreme: In unzähligen Alltags-Produkten steckt Palmöl - eine Allzweckwaffe: Palmöl ist geschmacksneutral, schmilzt erst bei hohen Temperaturen und wird nicht so schnell ranzig wie andere Öle. Vor allem aber ist es billig. Greenpeace zufolge wird jede Stunde eine Urwaldfläche so groß wie 100 Fußballfelder gerodet, um darauf Palmöl-Plantagen zu pflanzen. Was tun gegen die Umweltzerstörung? "Planet Wissen" zeigt, welche Alternativen es zu Palmöl gibt und wie bestehende Umweltsiegel verbessert werden könnten.
(Wdh. morgen 14.15-15.15 Uhr auf rbb)

Am 13.06.17 13:45 - 14:25 Uhr auf
3sat: Tasmanien - Insel am Ende der Welt
Tasmanien war ursprünglich eine Sträflingsinsel, dann ein Land, dessen Bodenschätze und Waldreichtum jahrhundertelang rücksichtslos ausgebeutet wurden. Auf der anderen Seite ist es ein Naturparadies, dessen einzigartige Schönheit bis heute unverwechselbar ist. Ob schneebedeckte Berge oder saftige Heidelandschaften, üppige Regenwälder oder bizarre Küsten: Die südlich von Australien gelegene Insel am Ende der Welt bietet eine Vielzahl von Landschaftsformen, in denen sich die ungewöhnlichsten Tier- und Pflanzenarten wohlfühlen: Tüpfelbeutelmarder, Tasmanischer Teufel, Wombat, Känguru, Ameisenigel und Schnabeltier. Die "Universum"-Dokumentation "Tasmanien - Insel am Ende der Welt" von Alfred Vendl und Steve Nicholls porträtiert aber nicht nur die großartige Natur Tasmaniens, sondern schlägt auch eine Brücke nach Österreich: Der Kärntner Gustav Weindorfer, der am Beginn des 20. Jahrhunderts den ersten Naturpark Tasmaniens geschaffen hat, gilt bei den Einwohnern der Insel noch heute als Held.
(Wdh. kommende Nacht 2.35-3.20 Uhr)

Am 13.06.17 14:30 - 14:55 Uhr auf
ARD-alpha: Die Affenliebe der Gibbons
Dieses Mal stellt Felix ein Affenpaar vor, das gern und laut im Duett singt: Andromeda und Fearless heißen die beiden Gibbons, die einander in großer Affenliebe zugetan sind. Sie bleiben in lebenslanger Partnerschaft in ihrer Regenwald-Heimat, dem Thailändischen Nationalpark Khao Yai, zusammen. Lange glaubten Tierforscher, Gibbonpaare wären ein Vorbild an Treue. Bis ihnen Zweifel kamen: Andromeda wurde mit einem Männchen aus einer Nachbarfamilie beim Seitensprung erwischt! War Andromedas Untreue nur ein Ausrutscher?
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)

Am 13.06.17 15:10 - 16:05 Uhr auf
3sat: Gober - Vom Schicksal einer Orang-Utan-Mutter
Was macht eine Orang-Utan-Mutter auf Sumatra, wenn ihr Augenlicht durch Grauen Star zunehmend schwindet, sie aber noch ein Jungtier zu versorgen hat? Es ist die Tochter, die der kranken Mutter namens "Gober" zunächst das Überleben sichert und sie mit Nahrung versorgt. Schließlich aber findet Gober Aufnahme in einer Rettungsstation. In einer bahnbrechenden Operation wird ihr dort das Augenlicht zurückgegeben. Gober hat aber auch noch andere Schwierigkeiten: Vor allem durch die Ausdehnung der Ölpalmplantagen wird das ohnehin schon kümmerliche Waldgebiet auf der indonesischen Insel Sumatra für Orang-Utans so gut wie unbewohnbar.

Am 13.06.17 15:30 - 16:15 Uhr auf
BR: Die Waldmeister - Energie aus dem Stamm
Georg Wecker ist der Kopf eines kleinen Familienimperiums: Mit seiner Frau Hildegard und den vier gemeinsamen Söhnen, allesamt Landwirte, betreibt er einen Brennholzhandel in dem kleinen Dorf Eresried in der Nähe von Augsburg. Dass seit 2003 auch ein Energiewald zu dem Familienbetrieb gehört, dafür hat der 58-Jährige hart gekämpft. Auf rund viereinhalb Hektar stehen 4.000 Pappeln pro Hektar. In den Wintermonaten werden 30 Prozent des Bestandes gefällt und zum Trocknen gestapelt. Im Frühling zerkleinert ein Häcksler die Stämme zu Spänen. Die übrig gebliebenen Baumstümpfe treiben von allein aus und wachsen schnell wieder in die Höhe. Sogar der Forstabfall wird noch genutzt: Er wird als Hackschnitzel in Holzverbrennungsanlagen verfeuert. Der Brennwert ist ähnlich hoch wie der von Braunkohle. Und pro Kilowattstunde ist die Biomasse halb so teuer wie Heizöl. Großabnehmer für die Weckerschen Hackschnitzel ist die Gemeinde Adelshofen-Fürstenfeldbruck. Der Gemeindeneubau ist mit einem der modernsten Hackschnitzelkraftwerke ausgestattet worden, die Georg Wecker nicht nur beliefert, sondern auch wartet. Bezahlt wird nicht nach der Holzmenge, sondern nach produzierter Wärme. Für Familie Wecker eine Idee, die funktioniert, denn je effizienter verbrannt wird, desto sauberer arbeitet die Heizung und desto weniger Abgase gelangen in die Umwelt.

Am 13.06.17 16:50 - 17:35 Uhr auf
3sat: Das Alien-Insekt - Die Gottesanbeterin
Weltweit gibt es etwa 2200 Arten von Gottesanbeterinnen. Das Insekt ist vor allem in den Subtropen und Tropen der Alten und Neuen Welt zu finden und gehört zur Gattung der Fangschrecken.Der Film dringt in die Welt der "leibhaftigen Aliens" vor und zeigt, wie Gottesanbeterinnen leben, sich fortpflanzen und sterben. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem die größten und seltensten Vertreter, darunter viele, die kaum filmisch dokumentiert wurden.Alle Gottesanbeterinnen leben räuberisch und vertilgen auch Tiere, die größer sind als sie selbst, sogar Skorpione sowie kleine Wirbel- und Säugetiere.
(Wdh. kommende Nacht 4.05-4.50 Uhr)

Am 13.06.17 19:45 - 19:50 Uhr auf
ARD: Die Welt ohne Bienen
Das Bienensterben ist in aller Munde. "Wissen vor acht" zeigt, warum Bienen so wichtig sind und wie eine Welt ohne Bienen aussehen würde.

Am 13.06.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
hr: Naturschätze zwischen Rhein, Main und Odenwald
Vom "GrünGürtel" rund um Frankfurt, der Grube Messel mit ihren weltbekannten Funden über das Felsenmeer im Odenwald bis zur Sandsteppe bei Viernheim - das südliche Hessen hat eine große Vielfalt an Naturschätzen vorzuweisen. Ein ganz besonderer Schatz für Großstädter ist ein grünes Band, das sich rund um die Metropole zieht.

Am 13.06.17 21:15 - 22:15 Uhr auf
D-MAX: Die Abholzer - Echte Einzelkämpfer
Wenn mit dem Helikopter gearbeitet wird, zählt jede Sekunde. Zudem haben die Meteorologen für die französische Schweiz schlechtes Wetter angekündigt. Das bedeutet: Holzfäller Franz Arnold muss sich bei diesem Auftrag sputen - im Wald ist Effizienz gefragt. Hannes Müller kämpft im Allgäu ebenfalls mit widrigen Bedingungen. Denn obwohl es schon auf den Mai zugeht, hat es in den Bergen tüchtig geschneit. Die weiße Pracht sorgt beim Roden an den Steilhängen für ernste Probleme, denn es besteht akute Absturzgefahr.
(Wdh. kommende Nacht 1.10-2.00 Uhr)

Am 14.06.17 03:15 - 03:40 Uhr auf
arte: Die Großmutter der Hornvögel
Pilai Poonswad engagiert sich seit über 30 Jahren für den Schutz der Hornvögel - die Symboltiere der thailändischen Wälder. Nach ihrer ersten Begegnung mit diesen faszinierenden Vögeln beschloss die Biologin, eine Stiftung zu gründen, um die Hornvögel in den drei großen thailändischen Naturparks zu erforschen und zu schützen. Heute wird sie von vielen liebevoll "die Großmutter der Hornvögel" genannt. Von den weltweit 54 Hornvogelarten leben 13 in Thailand.

Am 14.06.17 05:35 - 06:20 Uhr auf
3sat: Indiens wilde Schönheit - Im Land der Naga
Es ist eine vergessene Welt: Zwischen Myanmar, Bangladesch, Bhutan und Tibet liegen die sogenannten „Sieben Schwestern“ – sieben relativ isolierte indische Bundesstaaten, die nur wenig mit dem Rest Indiens gemeinsam haben. Es gibt kaum große Städte, und weite Teile dieses Landstrichs sind von dichten Urwäldern bedeckt. Was verbirgt sich in den undurchdringlichen Urwäldern, die noch immer nur mit ausgewählten Führern von Touristen betreten werden dürfen? Die geografische Isolation und die Jahrhunderte währenden politischen Konflikte haben dazu geführt, dass diese Regionen erst sehr spät von Nicht-Einheimischen besucht werden konnten.

Am 14.06.17 05:35 - 06:20 Uhr auf
3sat: Chiles wilder Süden - Die Vulkane der Mapuche
Die Mapuche sind sehr stolze Indianer. Im Dezember 1553, in der Schlacht von Tucapel, brachten Sie den siegesgewohnten Konquistadoren eine erste fürchterliche Niederlage bei. Auch in der Folgezeit verhinderten die Indianer erfolgreich eine weitere Kolonisierung Chiles. Der andauernde Widerstand der Ureinwohner war so erfolgreich, dass die Spanier 1641 die Mapuche-Nation in einem Vertrag als unabhängiges Territorium anerkennen mussten, ein in der Geschichte Südamerikas einzigartiger Vorgang. So hat sich die anhaltend schlechte Laune für die Mapuche ausgezahlt. Im Gegensatz zu den meisten Indianervölkern haben sie die Kolonisierung überlebt. Viele der Vulkane im Mapuche-Gebiet sind noch immer aktiv, und die scheuen Ureinwohner besuchen diese oft bei ihren spirituellen Ritualen. Der Nationalpark Villarica und der gleichnamige See haben ihre Namen vom Vulkan Villarica, dem Wahrzeichen der ganzen Region. Ganz besondere Bäume gibt es hier: die Araukarien. Die Chilenen sind so stolz auf diese Koniferen, dass sie sogar die gesamte Region danach benannt haben: Araukanien. Hier sind auch viele Vögel zu Hause wie Taguas, Avutardas und Hualas.

Am 14.06.17 06:10 - 06:50 Uhr auf
D-MAX: Siberian Cut - Holzfäller am Limit
Seit 17 Jahren arbeitet Holzfäller Sean Vann in Russland, war aber nie sein eigener Herr. Jetzt will er alles riskieren und in der sibirischen Taiga sein Glück machen. Er hat drei Monate Zeit, um eine Firma aufzuziehen, doch die Sache hat einen Haken: Um seinen Traum zu erfüllen, braucht Sean mehr Leute. Deshalb bringt er vier amerikanische Holzfäller in die eisige Wildnis. Die müssen bei klirrender Kälte nicht nur extrem hart schuften, sondern 8000 Kilometer entfernt von der Heimat auch mit ihren sibirischen Arbeitskollegen klarkommen. Wenn Sean sein Soll erfüllt, kann er ein Vermögen verdienen; wenn seine Mannschaft nicht funktioniert, wird er alles verlieren. Um sich ein neues Leben aufzubauen, gehen die Männer am Ende der Welt bis ans Limit.
(Weitere Folgen bis zum 22.6. um dieselbe Zeit)

Am 14.06.17 07:45 - 08:40 Uhr auf
arte: Pythons - Invasion in Florida
Nachdem als Haustiere gehaltene Tigerpythons im US-Bundesstaat Florida vor Jahren in die Everglades entwischten, haben sie sich dort explosionsartig vermehrt. Inzwischen dringen die bis zu fünf Meter langen Reptilien bis in die Randgebiete der Städte vor. Um ihre weitere Ausbreitung zu verhindern, tragen die Behörden zum zweiten Mal die sogenannte Python Challenge aus. Zu diesem Wettbewerb reisen Jäger aus dem ganzen Land an. Einer der Teilnehmer ist Nick Gadbois. Der in Florida ansässige Biologe gilt als einer der erfolgreichsten Schlangenjäger.

Am 14.06.17 14:30 - 14:55 Uhr auf
ARD-alpha: Wer frisst schon gern Papier?
Der bekannte Tierfilmer Felix Heidinger ist sehr gefräßigen Insekten auf der Spur: den Termiten. Von ihnen es leben ca. 240 Milliarden auf der Erde, allerdings kommen Termiten normalerweise nur in tropischen Gebieten vor. Doch wie es in den Zeiten der Globaliserung noch mehr als früher geschieht: Unbemerkt wurden einige der winzigen Holz- und Papierfresser nach Europa eingeschleppt, die haben sich mittlerweile bereits millionenfach vermehrt und bereits viele kostbare Kunstwerke, alte Bücher und Parkettböden aufgefressen.
(Wdh. übermorgen 7.00-7.25 Uhr)

Am 14.06.17 15:30 - 16:00 Uhr auf
BR: Die Waldmeister - Klassenzimmer unter Bäumen
Damit Wildschwein, Reh und Fuchs noch lange im Wald zu finden sind, spielt die Waldpädagogik eine immer größere Rolle: Mit Waldkindergärten, -schulen oder -freizeiten werden Stadtkinder wieder an ihre natürliche Umwelt herangeführt. Die Waldpädagogin Melanie Schwarzmeier tastet sich täglich gemeinsam mit den Kindern horchend und schmeckend durch den Naturpark Frankenwald. Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter - jeden Montag reist eine neue Schulklasse zum Jugendwaldheim Lauenstein im Naturpark Frankenwald, um in die geheimnisvolle Welt des Waldes einzutauchen. Hier lebt und arbeitet Melanie Schwarzmeier mit ihrem Mann Peter. Die beiden ausgebildeten Förster sind Waldpädagogen. Mittlerweile wandert Melanie Schwarzmeier täglich mit den Schülern vom Jugendwaldheim im Ort zu einer drei Kilometer entfernten Blockhütte im Wald. Dort wird den Schülern anhand vielerlei Aktivitäten das Zusammenspiel von Mensch, Wald und Umwelt nahe gebracht. Ob Bäume fällen, Klettern oder das Herstellen von Steinzeit-Klebstoff, so ganz nebenbei erfahren die Schüler, warum es wichtig ist, den Wald zu pflegen, anstatt ihn "nur" zu schützen. Verständlich und einfach werden die Kinder so zum vernetzten Denken angeleitet. Und auch privat bleibt Melanie Schwarzmeier ganz Waldpädagogin. Denn auch ihren eigenen Kindern Ben und Noah möchte sie die Natur so gut wie möglich näherbringen. Wissensvermittlung ohne erhobenen Zeigefinger, soziales Verhalten in der Gruppe schulen, die Natur "be-greifen" lernen - das alles ist der leidenschaftlichen Waldpädagogin ganz wichtig.

Am 14.06.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Wildes Südostasien - Im Reich der Orang Utans
Nirgendwo sonst verbinden sich auf so dramatische Weise tropischer Naturreichtum und höchste geologische Aktivität wie in Südostasiens Inselwelt. Ein unglaubliches Spektrum von Tieren und Pflanzen lebt hier, ein großer Teil davon kommt nirgendwo sonst auf der Welt vor. Manche dieser Lebewesen sind imposant, andere vollkommen bizarr: Tiger leben hier ebenso wie behaarte Nashörner, aber auch Kängurus, die sich von Baum zu Baum schwingen, Schweine, denen Zähne aus dem Kopf wachsen oder Vögel, die aus dem Sand schlüpfen.
(Wdh. morgen 14.15-15.00 Uhr)

Am 14.06.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
WDR: Das Experiment - Kann ich das Klima retten?
Wir fahren zu viel Auto, essen zu viel Fleisch, trinken zu viel Milch, produzieren zu viel Müll. Die Folge: Unser CO2-Fußbabdruck explodiert. Zwei Reporter müssen das radikal ändern: Schaffen sie es, einen Monat lang nachhaltig und klimafreundlich zu leben? Benjamin Braun, 34 Jahre alt, lebt mit seiner Familie in Köln und Lena Breuer, 31 Jahre alt, wohnt mit ihrem Freund in der Kölner Innenstadt. Einen Monat lang liefern sie sich eine Challenge, krempeln Leben und Alltag um. Das Ziel: So wenig CO2 wie möglich ausstoßen! Am Ende des Experiments wird abgerechnet: Wer hat klimafreundlicher gelebt, wer hat das Experiment gewonnen?

Am 15.06.17 07:05 - 08:00 Uhr auf
3sat: Expedition Humboldt (1/2)
Er war ein Superstar seiner Zeit: Alexander von Humboldt (1769 - 1859), Forschungsreisender, Universalgelehrter, Denker und Technikbegeisterter. Am 16. Juli 1799 begann er in Begleitung des französischen Naturforschers Aimé Bonpland in Cumaná, Venezuela, eine fünfjährige Forschungsreise durch Süd- und Mittelamerika. Zusammen legten sie wilde Flussfahrten zurück, durchquerten gefährliche Dschungelgebiete und bestiegen schwindelerregende Vulkane. Die beiden Auslandskorrespondenten Thomas Aders und Stefan Schaaf reisen für die zweiteilige Dokumentation "Expedition Humboldt" auf den Spuren Alexander von Humboldts durch Kuba, Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Peru und Mexiko. Der erste Teil ihrer Expedition beginnt in Cumaná und folgt der Route, die Humboldt auf dem Orinoco mit dem Kanu zurücklegte, bedroht vom "ungeheuren Toben des Wassers in den Katarakten" und anderen Gefahren.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 8.00-9.00 Uhr)

Am 15.06.17 08:40 - 09:25 Uhr auf
arte: Tierisches Nachtleben - Im Dschungel von Costa Rica
Während die Menschen den Hauptanteil ihrer Aktivitäten tagsüber erledigen, gibt es im Tierreich zahlreiche Vertreter, die erst nach Einbruch der Dunkelheit zum Leben erwachen und auf Beutejagd gehen. Mit Hilfe neuester Technik sind den verschiedenen Kamerateams, die für die Dokumentationsreihe Wissenschaftler auch in entlegene Regionen der Erde begleitet haben, spektakuläre Aufnahmen gelungen. In Costa Rica sind mehrere Filmteams nachtaktiven Räubern auf der Spur.
(Wdh. übermorgen 11.10-11.55 Uhr)

Am 15.06.17 16:30 - 18:00 Uhr auf
hr: Erlebnisreise Odenwald
Die filmische Reise beginnt im Frühling an der Bergstraße mitten im Blütenmeer der Kirsch-, Apfel- und Mandelbäume. Die Römer nannten die Bergstraße "strata montana", ein Hinweis auf die jahrtausendealte Kulturlandschaft am Fuße des Odenwalds mit seinen malerischen Städtchen. Die Reise führt weiter hinunter zu den hessischen Neckarorten und folgt dem Limesverlauf quer durch das Mittelgebirge. Der Film porträtiert bekannte Städte wie Erbach und Michelstadt, besucht die weithin bekannten Odenwälder Naturschätze und zeigt das heutige bäuerliche und dörfliche Leben.

Am 15.06.17 17:15 - 18:00 Uhr auf
WDR: Unsere Wälder - Das Eggegebirge
Unsere Wälder sind ein Lebensraum für Menschen und Tiere. Sie sind zugleich Kulturlandschaft, entstanden durch menschliche Eingriffe, sie sind ein Wirtschaftsraum, denn Holz ist eine begehrte Ware. Und sie sind Orte der Schönheit und geheimnisvoller Geschichten. Steile Schluchten, uralte Bäume, wildromantische Täler, das sind die Wälder des Eggegebirges. Östlich von Paderborn liegt eines der größten Waldgebiete Nordrhein-Westfalens. Unter dem Kronendach der Buchen finden sich überall die Spuren der früheren Besiedlung. Untergegangene Dörfer, aufgegebene Eisenbahntunnel und stillgelegte Steinbrüche. Andreas Bathe ist seit 25 Jahren Förster in der Egge. Wie kein anderer kennt er die Region und die Stellen, an denen das Eggegebirge besonders spektakulär ist. Jetzt im Frühling dringt die Sonne bis auf den Waldboden und lässt riesige Teppiche von Märzenbechern, Lärchensporn und Bärlauch erblühen. Quellen glitzern im hellen Licht. Förster Bathe liebt seine Wälder und die Tiere, die dort leben, er erzählt von der Suche nach einer Wildkatzen-Population und vom ständigen Wandel dieser Landschaft. An vielen Stellen in der Egge hat er Spuren entdeckt, die die Menschen vor Jahrhunderten hinterlassen haben.
(Wdh. übermorgen 14.30-15.15 Uhr)

Am 15.06.17 18:00 - 19:30 Uhr auf
hr: Erlebnis Hessen - Faszination Odenwald
Eine abwechslungsreiche Mittelgebirgslandschaft mit Streuobstwiesen und Wäldern, mit alten Hofgütern, Burgen und Schlössern - das ist der Odenwald. Wegen seiner landschaftlichen und geologischen Besonderheiten wurde er 2015 zum "UNESCO Geo-Naturpark" ernannt. Eine Gegend - ideal für ausgedehnte Wanderungen und Radtouren, aber auch für "Entdeckungsreisen" in die Erdgeschichte. "Erlebnis Hessen" ist unterwegs im Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald, auf der Suche nach Naturschönheiten, Sehenswürdigkeiten und nach Menschen, die auf besondere Weise mit der Region verbunden sind.

Am 15.06.17 18:05 - 18:30 Uhr auf
SWR: Bienenliebe - mehr als nur imkern
Die Imkerei ist im Wandel und im Trend. Der Honigbiene geht es schlecht. Sie ist von Parasiten und Pestiziden bedroht und findet in der modernen Landwirtschaft kaum noch Futter. Das treibt viele Menschen dazu, sich Bienen zu halten. Auf dem Land und immer mehr auch in den Städten. Der Film zeigt Menschen, die sich für das kleinste und älteste Nutztier engagieren und sich ein Leben ohne Bienen nicht vorstellen können.

Am 16.06.17 08:35 - 09:20 Uhr auf
arte: Tierisches Nachtleben - In den überfluteten Wäldern von Amazonien
Um in den Höhlen des Amazonasdschungels zu drehen, hat sich das Filmteam mit Nachtsichtbrillen und wärmeempfindlichen Kameras ausgestattet. Es beobachtet, wie Tausende von Höhlen-Guácharos bei Sonnenuntergang unter ohrenbetäubendem Kreischen aus den Höhlenspalten zur Nahrungssuche in den umliegenden Wald ausschwärmen. Das Team kriecht mühsam im Slalom über den Dschungelboden, um Vogeldreck und dem giftigen Riesentausendfüßer auszuweichen, der auf der Jagd nach Fledermäusen die Höhlenwände entlangkrabbelt. Ein Biss dieses Tieres sollte unbedingt ärztlich behandelt werden. Gleichzeitig fährt ein anderes Kamerateam den Amazonas stromaufwärts auf der Suche nach dem Schwarzen Kaiman. Dieses Ungeheuer schreckt nicht einmal vor sogenanntem Artenkannibalismus zurück und jagt seinen kleineren Cousin, den Brillenkaiman. Drei weitere Filmteams erforschen derweil die Baumwipfel des Urwalds, um Nachtaffen zu beobachten. Die Forscher platzieren Salzsteine an strategischen Orten und warten ab, welche nächtlichen Besucher sie damit anlocken.
(Wdh. morgen 11.55-12.35 Uhr)

Am 16.06.17 08:45 - 09:30 Uhr auf
ONE: Indiens Königstiger - Ein Jäger wird zum Gejagten
Er gilt als Ikone der Großtierwelt. In Indien, dem Land mit den meisten Tigern in freier Wildbahn, ist er ein nationales Symbol von Kraft und Macht: der Bengal-Tiger, auch Königstiger, genannt. Doch trotz aller Versuche, den Tiger zu retten, sterben die Großkatzen auch in Indien aus. "Die Situation ist kritisch", sagt die nationale Tierschutzbehörde. Hauptursache für ihr Verschwinden: der kriminelle Abschuss durch Wilderer. Besonders das benachbarte China ist für Tigerprodukte ein lukrativer Markt. Ein Fell bringt 3500 Euro, Tiger-Penisse werden für 9500 Euro pro Kilo gehandelt. Der Aberglaube, Tigerprodukte aus Geschlechtsteilen und Knochen wären wundersame Potenzmittel, ist in der Volksrepublik nach wie vor weit verbreitet. Darüber hinaus ist ihr Überleben gefährdet, weil der Lebensraum der Tiger - zerrissen in kleine isolierte Reservate im Osten, Süden und in der Mitte Indiens - immer mehr schrumpft. Immer häufiger kommt es zu Konflikten in der Nähe der Reservate mit Dorfbewohnern, die die Raubkatzen jagen und töten. Doch Indien will jetzt handeln und den Schutz des Tigers verbessern. Das Nationaltier soll dem Land auf jeden Fall erhalten bleiben.
(Wdh. morgen 10.50-11.35 Uhr)

Am 16.06.17 11:15 - 12:10 Uhr auf
ServusTV: Naturschützer im Einsatz - Sri Lanka
Sri Lanka verfügt über eine vielfältige Flora und Fauna. Dieser biologische Reichtum macht das Land zu einem Mekka der Artenvielfalt. Diese Vielfalt wird durch den demografischen Druck und die schlechte Handhabung der natürlichen Ressourcen gefährdet. Sri Lankas Naturerbe ist sehr zerbrechlich geworden. Doch engagierte Naturliebhaber haben sich dazu entschlossen, die empfindlichen Ökosysteme zu schützen.

Am 16.06.17 11:25 - 12:15 Uhr auf
arte: Yellowstone-Nationalpark - Warum verschwinden die Wapitis?
Jedes Jahr im Frühling ziehen Wapiti-Hirsche aus den verschneiten Bergen des US-Bundestaats Montana in die wilde Naturlandschaft des Yellowstone-Nationalparks. Früher traten einige Zehntausend Tiere diese Wanderung an, aber seit zehn Jahren nimmt ihre Zahl rapide ab und liegt nun nur noch bei knapp 3000: Die Hirsche im Yellowstone sterben aus. Dies alarmiert Ranger und Wissenschaftler, denn die Hirschherden sind ein wichtiger Bestandteil des ältesten Nationalparks der Welt, der eines der letzten nahezu intakten Ökosysteme der gemäßigten Klimazone schützt. Der Filmemacher Manfred Corrine begleitet drei Biologen vor Ort bei ihren Forschungen über den Rückgang des Hirschbestands. Jedes noch so kleine Indiz wird zurückverfolgt und fügt sich in das Mosaik des faszinierenden und komplexen Ökosystems. Mit modernsten wissenschaftlichen Methoden gelingt es den Forschern, bislang unbekannte Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Lebewesen im Yellowstone aufzudecken, die das Verschwinden der Hirsche erklären könnten. Die Dokumentation begleitet diese Spurensuche in einer atemberaubenden Landschaft. Sie erläutert die Bedeutung ausgeglichener Ökosysteme und zeigt Lösungen auf, um das ökologische Gleichgewicht eines der berühmtesten Naturparks der Welt wiederherzustellen.

Am 16.06.17 11:30 - 12:20 Uhr auf
3sat: Gober - Vom Schicksal einer Orang-Utan-Mutter
Was macht eine Orang-Utan-Mutter auf Sumatra, wenn ihr Augenlicht durch Grauen Star zunehmend schwindet, sie aber noch ein Jungtier zu versorgen hat? Es ist die Tochter, die der kranken Mutter namens "Gober" zunächst das Überleben sichert und sie mit Nahrung versorgt. Schließlich aber findet Gober Aufnahme in einer Rettungsstation. In einer bahnbrechenden Operation wird ihr dort das Augenlicht zurückgegeben. Gober hat aber auch noch andere Schwierigkeiten: Vor allem durch die Ausdehnung der Ölpalmplantagen wird das ohnehin schon kümmerliche Waldgebiet auf der indonesischen Insel Sumatra für Orang-Utans so gut wie unbewohnbar.

Am 16.06.17 15:30 - 16:15 Uhr auf
3sat: Europa ungezähmt - Die großen Wälder
In den Karpaten haben sich bis heute unberührte Wälder erhalten. Sie sind Heimat des eurasischen Luchses. Die Neuansiedlung europäischer Wisente in den Karpaten war erfolgreich. Die urtümlichen Tiere sind natürliche Landschaftsgärtner: Als Grasfresser sorgen sie für artenreiche Lichtungen, Lebensraum für Blütenpflanzen, Insekten und Vögel. Ein ganz anderes Landschaftsbild findet sich in der Taiga: In den tiefen, dunklen Nadelwäldern nahe am Polarkreis haben Braunbären, Wölfe und Bartkäuze ganz unterschiedliche Überlebensstrategien entwickelt, um die langen schneereichen Winter zu überleben.

Am 16.06.17 15:30 - 16:00 Uhr auf
BR: Die Waldmeister - Schwebende Bäume
Heli-Logging gilt als der halsbrecherischste aller Waldberufe: Mit höchster Konzentration werden hier tonnenschwere Baumstämme zentimetergenau durch die Lüfte navigiert. Der Mann, der vom Boden aus den Helikopter steuert, ist Bernd Schulze. Er hat den in Deutschland noch sehr jungen Beruf in Chile und Kanada gelernt und zeigt, auf was es bei diesem Präzisionsjob ankommt. Die Holzernte mit dem Helikopter, kurz Heli-Logging genannt, zählt zu den gefährlichsten Waldeinsätzen, die es gibt. Doch in schwer zugänglichen Hochgebirgsgegenden ist die Kombination aus Waldarbeit und Flugeinsatz die einzige Chance, Baumstämme abzutransportieren. Bei den riskanten und spektakulären Missionen dreht es sich meistens um schädlingsbefallene Bäume, die entsorgt werden müssen, weil sie angrenzende Waldbestände gefährden. Flugleiter Bernd Schulze ist Profi in der Navigation tonnenschwerer Hölzer durch die Luft. Er plant und koordiniert Flugeinsätze im gesamten Alpenraum. Seine Aufträge bekommt er von den Bayerischen Staatsforstbetrieben. Grund dafür ist meistens der Borkenkäfer, der vor allem Fichtenbestände gefährdet. Denn werden die von Borkenkäfern befallenen Bäume nicht innerhalb von sechs Wochen beseitigt, droht Gefahr, dass ganze Baumbestände absterben können. Während des Flugeinsatzes koordiniert Bernd Schulze die Crew des Lasten-Hubschraubers, Piloten, Mechaniker und Waldarbeiter - via Funkgerät. Bis zu 2,7 Tonnen schwer und etwa 50 Meter lang sind die Stämme, die der Hubschrauber pro Flug hebt. Und nur 30 bis 40 Sekunden haben Bernd Schulze und seine Kollegen Zeit, um sich vor dem eingehängten Stamm in Sicherheit zu bringen. Das ist der riskanteste Moment der Aktion, denn nicht selten fällt ein Stamm aus halber Höhe herunter und kann jeden, der nicht weit genug weg ist, erschlagen.

Am 16.06.17 16:45 - 17:10 Uhr auf
arte: Wie lässt sich Wilderei bekämpfen?
Elfenbein, Nashorn, Löwenfell: In den letzten zehn Jahren hat die illegale Jagd auf wilde Tiere dramatisch zugenommen. Mehr als 1.000 Nashörner finden jedes Jahr auf diese Weise den Tod, bei den Elefanten sind die Zahlen sogar noch besorgniserregender: Über 30.000 Tiere sterben jährlich aufgrund von Wilderei. Wenn das grausame Töten so weitergeht, werden in naher Zukunft bald keine wildlebenden Nashörner und Elefanten mehr existieren. Wie lässt sich Wilderei bekämpfen? Um das herauszufinden, reisen Dörthe Eickelberg und Pierre Girard ins Land der Rhinozerosse, nach Südafrika: Dort leben 80 Prozent der Nashörner weltweit. Kann moderne Hightech die illegale Jagd auf die Tiere verhindern? In einem Wildtierreservat nahe des Kruger-Nationalparks setzen die Betreiber auf modernste Überwachungssysteme - wie funktionieren sie? Obwohl der Handel mit Elfenbein seit 1989 weltweit verboten ist, boomt das Geschäft mit der illegalen Ware. Das Problem: Es ist sehr einfach, illegales Elfenbein "weißzuwaschen". Korruption und Bestechung machen es möglich. Doch die Forschung könnte dem bald ein Ende setzen: Ein spezielles Analyseverfahren aus der Lebensmittelchemie kann für jede Elfenbeinprobe den genauen Herkunftsort ermitteln. Wie funktioniert das? Und warum setzt man in Südafrika im Kampf gegen Wilderer neuerdings auf Frauenpower?

Am 17.06.17 09:10 - 10:00 Uhr auf
PRO7-MAXX: Treehouse Guys - Winter in Idaho
In der Wildnis von Idaho bauen die Treehouse Guys ein netzunabhängiges Baumhaus als Rückzugsort für Andrew und Lynn - mitten zwischen den Wanderpfaden der heimischen Wildtiere. Das Paar reist beruflich viel um die Welt und möchte die gemeinsamen Stunden in Ruhe und Abgeschiedenheit genießen. Jake Jacob findet schnell das perfekte Trio aus Gelbkiefern für das zweistöckige Baumhaus mit afrikanischem Flair. Doch das Wetter wird winterlich.
(Weitere Folgen heute 20.15 -21.05 Uhr und kommende Nacht 2.45-3.25 Uhr)

Am 17.06.17 11:50 - 12:40 Uhr auf
PRO7-MAXX: Ax Men - Die Holzfäller
Mit der Axt in der Hand - oder der Motorsäge - versuchen vier Teams aus Holzfällern, sich im harten Wettbewerb im Nordwesten der USA zu behaupten. Die Rygaards sind zurück in den Bergen und arbeiten auf Hochtouren, bis ihnen jemand dazwischenfunkt. Unterdessen müssen Shelby und Mike ihren Einfallsreichtum unter Beweis stellen und das Chapman-Team bekommt die Rache von einem suspekten Holzdieb zu spüren.
(Weitere Folge heute 22.55 -23.55 Uhr)

Am 17.06.17 18:45 - 19:30 Uhr auf
BR: Die Lena und der Ruf der Arktis
Von den Einheimischen wird sie auch liebevoll "Großmütterchen" genannt: die Lena, Sibiriens mächtigster Strom. Rund viereinhalbtausend Kilometer schlängelt sie sich durch die Taiga, ehe sie in den Arktischen Ozean mündet. Der Film ist eine Reise entlang der "Lebensader Sibiriens". Die beiden Freunde Riho Västrik und Vassili Sarana haben ein waghalsiges Abenteuer vor sich: Sie wollen das 45.000 Quadratkilometer große Mündungsgebiet der Lena von der Insel Stolb bis zum Nordpolarmeer mit einem Schlauchboot durchqueren.

Am 17.06.17 21:05 - 22:00 Uhr auf
kabel1doku: Yellowstone - Herbst
Der Sommer war kurz, aber intensiv - Yellowstone ist erblüht und jede Kreatur ist satt geworden. Nun geht es in den Herbst und die fleißigen Biber beginnen ihre Reparaturarbeiten am Damm. Die Elche bewegen sich von den Bergen in Richtung Tal, das in rot-goldenen Farben auf sie wartet.

Am 18.06.17 06:15 - 06:45 Uhr auf
ZDFinfo: Klimawandel im Supermarkt - wie sich unser Essen verändert
Die Folgen des Klimawandels sind bereits spürbar – in unserem Supermarkt. Denn schon heute kommt es durch Dürre, Starkregen und Schädlinge zu Ernteausfällen. "planet e." prüft, welche Produkte betroffen sind und womit wir in Zukunft rechnen müssen.

Am 18.06.17 08:40 - 09:25 Uhr auf
ZDFneo: Eine Erde - viele Welten: Dschungel
Kein Lebensraum an Land beherbergt größeren Artenreichtum als tropische Regenwälder. Dort liefern sich die Bewohner intensive Konkurrenzkämpfe. Die großen Wälder sind Orte voller dramatischer Geschichten und überraschender Ereignisse. Die Reise führt von den Dschungelgebieten Südamerikas und Südostasiens bis zu den Regenwäldern Australiens. Einige von ihnen gehören zu den komplexesten Lebensräumen auf unserem Planeten. Von den rund 8,7 Millionen Tier- und Pflanzenarten leben über die Hälfte in tropischen Regenwäldern. Dem Team gelang es, Jaguare dabei zu beobachten, wie sie schwarze Kaimane vom Ufer aus im Wasser jagen. Selten wurden Flugdrachen so lange und nah verfolgt, wenn sie durch die Baumlabyrinthe Malaysias segeln. Und nachts konnten die internationalen Filmemacher im Herzen des Dschungels eine märchenhafte Welt festhalten: Erstmals drehten sie Leuchtpilze, die den Waldboden in mystischer Atmosphäre illuminieren.
(Wdh. übermorgen 6.45-7.30 Uhr)

Am 18.06.17 09:25 - 10:10 Uhr auf
ZDFneo: Wagnis im Dschungel - Mary Kingsley unter Kannibalen
1895 trifft die behütete viktorianische Lady Mary Kingsley einen folgenschweren Entschluss. Als ihr Vater, ein Arzt und Völkerkundler, stirbt und auch die Mutter wenige Wochen später begraben wird, steht Mary mit 32 Jahren allein da. Zu alt, um auf dem Heiratsmarkt noch Chancen zu haben, beschließt sie, das Erbe ihres Vaters anzutreten und dessen ethnologisches Lebenswerk zu vollenden. Allein macht sie sich auf nach West- und Zentralafrika, um die dort beheimateten Menschen zu erforschen. Die Warnung ihrer Freunde, dass der Kongo nicht umsonst als das "Grab des weißen Mannes" berüchtigt sei, schlägt sie in den Wind. Mary Kingsley wird heute als Pionierin der Frauenbefreiung verehrt. Die Aufzeichnungen von ihren Besuchen beim Stamm der Fang gehören zu den besten der Reise- und Abenteuerliteratur, und die Exponate, die Mary Kingsley auf ihren Reisen zusammentrug, werden heute im Natural Science Museum an Londons Cromwell Road aufbewahrt.

Am 18.06.17 10:10 - 10:55 Uhr auf
ZDFneo: Vorstoß am Orinoco – Humboldts Entdeckungen in Südamerika
1799 startet der junge Alexander von Humboldt zu einer Reise ins Ungewisse. Er will zusammen mit seinem französischen Freund Aimé Bonpland den Orinoco im damals noch unerforschten Regenwald Südamerikas bereisen. Die Forscher kämpfen sich durch die grüne Hölle und sammeln biologische Erkenntnisse in einem Ausmaß, wie es noch nie einer Expedition gelungen ist. Alexander von Humboldt wird bis heute als der erste große Naturforscher verehrt. Weltweit sind Gebirge, Meeresströmungen, Tiere und ganze Regionen nach ihm benannt. Jüngst hat Daniel Kehlmanns Roman-Bestseller "Die Vermessung der Welt" das Humboldt-Fieber neu entfacht. Der reisende Gelehrte des 18. Jahrhunderts gilt als der erste wirkliche Ökologe, als der erste Naturforscher, der die systematischen Zusammenhänge auf der Erde erkannte. Humboldt-Experte Frank Holl befasst sich seit Jahren mit den schriftlichen Hinterlassenschaften und den Exponaten Humboldts. Vor dem heute heftig diskutierten Klimawandel, so Holl, warnte Humboldt bereits vor 200 Jahren.

Am 18.06.17 10:15 - 11:15 Uhr auf
D-MAX: Holzfäller extrem - Dem Druck widerstehen
Im Winter herrscht auf den schneebedeckten Pisten in den Wäldern rund um Millinocket Hochbetrieb. Ein voll beladener Truck nach dem anderen rauscht in Richtung Sägewerk. Denn bis zum Frühling, wenn sich große Teile des US-Bundesstaates Maine wieder in eine unzugängliche Sumpflandschaft verwandeln, müssen die Holzfäller so viele Baumstämme wie möglich aus dem Wald schaffen. Für Danny Pelletier und seine Brüder ist dies die wichtigste Zeit des Jahres, deshalb treiben sie die Mitarbeiter ihres Familienunternehmens in dieser Episode zu Höchstleistungen an.
(Im Anschluss eine weitere Folge, von 11.15-12.15 Uhr)

Am 18.06.17 13:45 - 14:30 Uhr auf
arte: Wildes Thailand - Das grüne Herz
Ob in den Wäldern, dem fruchtbaren Flachland oder im Trubel der Städte - im Herzen Thailands kann sich die Natur noch immer gegenüber den menschlichen Bewohnern behaupten. Der aktuelle Teil der Reihe beginnt im lebendigen Bangkok. In diesem Großstadtdschungel leben viele bemerkenswerte Tierarten friedlich an der Seite der Menschen, zum Beispiel die Tokeh-Geckos und Warane, die sich durch das Getümmel von Tuk-Tuks und schwimmenden Märkten schlängeln. Auf der Weiterreise in die zentralen Tiefebenen und Halbwüsten sieht man funkelnde Tempel, die an die prächtigen Bauten des Orients erinnern. Die Ruinen dieser buddhistischen Tempel sind ein Zufluchtsort für Fledermäuse. In der Dämmerung wird man hier Zeuge eines ergreifenden Schauspiels, wenn sie in großen Gruppen zum Flug ansetzen und den jagenden Raubvögeln ausweichen. Nachts schleichen Tiger durchs Unterholz und lauern auf ihre Beute. Und nicht weit entfernt findet im Schein des Kerzenlichts eine buddhistische Zeremonie statt, bei der die Mönche die Bäume segnen und so den Schutz guter Geister auf sich lenken.

Am 18.06.17 14:30 - 15:15 Uhr auf
arte: Wildes Thailand - Der geheimnisvolle Norden
Der thailändische Norden ist landschaftlich sehr vielfältig und zu knapp zwei Dritteln von bewaldeten Bergen bedeckt. In diesem grünen Teppich des bergigen Hochlandes verstecken sich einige der seltensten Kreaturen der Erde. Dazu zählen Leoparden, Schabrackentapire und Binturongs. Außerdem beherbergt diese abgeschiedene Gegend uralte Gemeinschaften, in denen Mensch und Natur erstaunliche Bündnisse eingehen. Im Bergnebel des berühmten Goldenen Dreiecks strömen mehrere Flüsse zusammen und bilden Wasserfälle, die sich ihren Weg durch tiefe Täler und Schluchten bahnen. Die beeindruckende Berglandschaft mit faszinierenden Ausblicken über das Wolkenmeer wirkt fast wie eine Traumwelt. Die Weißhandgibbons und die Südlichen Brillenlanguren haben sich in den Baumkronen eingerichtet, während sich etwas weiter unten wilde Elefanten versammeln und in aller Ruhe an den Salzsteinen lecken, die im üppigen Wald verstreut sind. Und Makaken angeln in flachen Flüssen, in denen auch Süßwasserkrebse heimisch sind, nach amphibischen Schnecken.

Am 18.06.17 15:15 - 16:15 Uhr auf
D-MAX: Die Abholzer - Nichts für schwache Nerven!
Die Steiermark in Österreich ist ein stark bewaldetes Gebiet. Dort kommt beim Roden ein Hightech-Monster mit Kettenfahrwerk zum Einsatz. Mit dem Gebirgsharvester kann Forstunternehmer Andreas Hirtler im Alleingang Bäume fällen und entasten. Einsatzleiter Florian Türtscher und seine 15-köpfige Crew kümmern sich derweil um morsche Stämme, die auf eine viel befahrene Straße zu fallen drohen. Schwere Maschinen können an dem Hang nicht fahren, deshalb müssen die Bäume so schnell wie möglich mit dem Hubschrauber abtransportiert werden.

Am 18.06.17 16:15 - 17:15 Uhr auf
D-MAX: Die Wildlife-Cops - Gesetzesbrecher
Der Bundesstaat Washington, im äußersten Nordwesten der USA, ist geprägt durch eine artenreiche Flora und Fauna. Doch auch der Mensch hat die Natur längst erobert - oft mit gravierenden Folgen! Denn Wilderei oder illegaler Tierhandel sind keine Kavaliersdelikte. Niemand weiß das besser, als die Männer und Frauen des "United States Fish and Wildlife Service", die im Evergreen State für Recht und Ordnung sorgen. Dabei kämpfen die Beamten an vielen Fronten gleichzeitig: Bären und Pumas auswildern, verletzte Tiere retten und Umweltsünder auf frischer Tat ertappen, gehört für die Officers zur täglichen Arbeitsroutine. Diese Serie begleitet die Wildschützer bei ihren gefährlichen Einsätzen.
(Weitere Folgen nächsten Mittwoch bis Freitag 17.15-18.15 Uhr)

Am 18.06.17 20:15 - 21:45 Uhr auf
SWR: Schwarzwalddörfer im Dschungel
Zé do Rock ist ein in Stuttgart lebender Kabarettist und Schriftsteller mit brasilianischen Wurzeln. Der Film macht sich gemeinsam mit ihm auf die Suche nach deutschen Abenteurern in Südamerika. Die Entdeckungstour führt in den brasilianischen Regenwald und dort zu zwei Mainzer Urwaldforschern, zu Stuttgartern im Karneval von Salvador do Bahia und einem Bäcker aus Worms in Sao Paulo. Außerdem zu der Schwarzwald-Kolonie Colonia Tovar in Venezuela und zu deutschen Auswanderern die am Fuß eines chilenischen Schneevulkans leben. Die Reise mit Zé do Rock endet in Porto Alegre, dessen Heimatstadt.

Am 19.06.17 08:20 - 08:30 Uhr auf
WDR: Exoten in Deutschland - Warum fremde Tiere bei uns leben
Robert ist heute auf Papageiensafari - und zwar mitten in Deutschland! Papageienforscher Dr. Braun zeigt ihm, wie wilde Halsbandsittiche bei uns in freier Natur leben und erklärt, wo die exotischen Vögel überhaupt herkommen. Aber nicht nur in der Luft gibt es Interessantes zu entdecken. Nach einer rasanten Schlauchbootfahrt über die Nordsee erfährt Robert, was die Halsbandsittiche mit pazifischen Austern gemeinsam haben, wie tierische Einwanderer zu uns kommen und wie sie unsere heimische Tierwelt verändern.

Am 19.06.17 10:15 - 11:10 Uhr auf
arte: Die Feuerspringer von Sibirien
Russland hat die größten zusammenhängenden Nadelwälder der Erde. Besonders in Sibirien scheint die Taiga kein Ende zu nehmen. Jeden Sommer kommt es hier zu extremer Trockenheit. Und so stehen jedes Jahr Waldschutz-Spezialeinheiten der russischen Feuerwehr vor der gewaltigen Aufgabe, Brände im Gebiet zwischen der arktischen Tundra und der mongolischen Grenze zu bekämpfen. Seit der Sowjet-Ära ist das Personal dieser Spezialfeuerwehr ebenso deutlich reduziert worden wie der Etat für die Waldbrandbekämpfung insgesamt. Nur werden die Brände nicht weniger. Der 53-jährige Sergej Rogow ist Chef der Feuerspringertruppe von Irkutsk. Schon unzählige Male ist er in Richtung Feuer geflogen. Aber er und seine mutigen Männer wissen nie genau, was auf sie zukommt. Stets haben sie ihre gesamte Ausrüstung bei sich, denn Siedlungen gibt es hier nicht. Die Teams springen aus Doppeldeckern vom Typ Antonow An-2 oder seilen sich aus einem Mi-8-Hubschrauber ab, immer darauf bedacht, möglichst nah am Feuer zu sein. Im Wald sind die Männer dann völlig auf sich allein gestellt. Ihr Überlebensgepäck sind Zelte, die noch aus dem Zweiten Weltkrieg stammen, ein paar Schaufelblätter, Motorsägen und eine primitive Funkausrüstung. Der Proviant reicht für mehrere Tage, denn sie wissen nie genau, wann der Transporthubschrauber sie wieder aus der Wildnis herausholt. Für den schlecht bezahlten Job haben schon einige Kollegen ihr Leben gelassen. Trotz der Anstrengungen und Gefahren ist Sergej Rogow seit über 30 Jahren mit Leidenschaft dabei. Er sagt: "Solange ich gesund bin, werde ich Waldbrände löschen und die Natur Sibiriens schützen."

Am 19.06.17 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Das Havelland - Naturoase im Herzen Brandenburgs
Wie ein schützender Arm legt sich die Havel um das Havelland, eine der reizvollsten Kulturlandschaften Brandenburgs. Viele kennen die Region vor den Toren Berlins als Obstgarten und über Theodor Fontanes Gedicht "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland". Doch das Havelland bietet weit mehr. Tierfilmer Christoph Hauschild zeichnet ein einfühlsames Porträt vom Havelland, eine Naturoase im Herzen Brandenburgs. Im größten Binnenfeuchtgebiet Mitteleuropas sammeln sich jedes Jahr Abertausende Kraniche auf ihrem Weg gen Süden. Mächtige Seeadler finden in den zahlreichen Gewässern reichlich Nahrung und in den angrenzenden Wäldern röhren kapitale Rothirsche. Eine landschaftliche Besonderheit sind die weiten Stromtalwiesen, die sogenannten Luchs. Hier leben die seltenen Großtrappen - gehütet wie Kronjuwelen. Auf den trockeneren Ländchen, kleinen Bodenerhebungen, zieht der Fuchs seine Jungen groß. Von den Storchennestern auf Kirchtürmen und Gehöften ist es nicht weit zu stillen Erlenbrüchen, in denen die seltenen Sumpfschildkröten leben, und wo sich der Fischadler nach erfolgreicher Jagd eine Pause gönnt.

Am 19.06.17 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Der Artenjäger vom Amazonas
Der Film porträtiert einen der letzten großen Entdecker der Erde, einen Querdenker, der auch immer wieder durch sein kompromissloses Eintreten für die Natur mit der brasilianischen Bürokratie aneinander gerät: Marc van Roosmalen. Ein Filmteam begleitet ihn auf seiner Expedition zum Rio Aripuaná. Wer glaubt, die Zeit der großen Entdeckungen im Tierreich ist vorbei, kennt Marc van Roosmalen noch nicht. Der niederländische Biologe hat im brasilianischen Amazonien eine Terra incognita mit vielen bis dato unbekannten Tierarten aufgetan. In der Vergangenheit hat er über 20 Affenarten entdeckt, so viele, wie kein Mensch zuvor - das ist etwa ein Zehntel aller weltweit bekannten Affenarten. Dazu fünf Vogelarten, das Zwergstachelschwein und etwa 30 Pflanzensorten. Für seine Verdienste wurde er daher vielfach ausgezeichnet, das amerikanische Magazin "Time" kürte ihn gar zum "Hero for the Planet". Doch Marc van Roosmalen ist ständig auf der Suche nach weiteren unbekannten Tierarten: In seinem Haus in Manaus liegen bereits das Fell eines Hirsches und der Schädel einer Zwergseekuh. Die Einheimischen hatten ihm zudem von einem Pekari erzählt. Dem Team gelingt das Unglaubliche: Sie bekommen Exemplare der kaum erforschten Art des größten Nabelschweins Südamerikas vor die Kamera. Es ist die Entdeckung eines landlebenden Großsäugers, der sich bis ins letzte Jahrzehnt vor der Wissenschaft verbergen konnte - eine zoologische Sensation.

Am 19.06.17 14:30 - 14:55 Uhr auf
ARD-alpha: Auch ein Wombat mag gern Schokolade
Auf Australiens Straßen sind überall, wo Wombats vorkommen, Warnschilder angebracht, und trotzdem geraten die putzigen, rundlichen Beuteltiere immer wieder in Gefahr: Allzu gern wandern sie nachts auf den Straßen herum und ergreifen dummerweise vor näher kommenden Fahrzeugen niemals die Flucht. So kann man häufig am Straßenrand Wombat-Babys finden, deren Mütter verunglückt sind. Um diese Waisen kümmern sich Wombat-Schützer. Felix Heidinger erlebt auf einer privaten Wombat-Station, wie viel Freude, aber auch wie viel Mühe es macht, die empfindlichen, kleinen Beuteltiere großzuziehen.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)

Am 19.06.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
SWR: Wildes Deutschland - Die Schwäbische Alb
Im Herzen Baden-Württembergs liegt eines der artenreichsten Mittelgebirge Deutschlands: die Schwäbische Alb. Einst erstreckte sich hier ein kalkreiches Jurameer, dessen Meeresboden im Laufe der Jahrmillionen zu einem Mittelgebirge angehoben wurde. Durch den Kalkboden, den Regen und Frost unaufhaltsam zersetzen, entstanden über die Jahrtausende viele verschiedene extreme Lebensräume: Deutschlands größte Quelltöpfe, urige Wasserfälle, geheimnisvolle Höhlensysteme, bizarr geformte Felsenlandschaften und Trockentäler.

Am 20.06.17 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Wilde Slowakei
Die Slowakei liegt im Herzen Europas. Welche Naturschätze das kleine Land birgt, welch' spektakuläre Natur und welche Besonderheiten aus Tier- und Pflanzenwelt, davon wird in "Wilde Slowakei" erzählt. Die Vielgestaltigkeit der slowakischen Natur überrascht, denn auf gut 49.000 Quadratkilometern befinden sich Überschwemmungsebenen und Flussauen, schroffe Hochgebirge und sanfte Hügellandschaften mit der jeweils typischen Fauna und Flora. Endemiten und Raritäten wie der kuriose Blauschnegel, der vom Aussterben bedrohte Hundsfisch und die seltene Tatra-Gämse werden vorgestellt. Flugaufnahmen, die das Land aus der Vogelperspektive zeigen, prägen den Film ebenso wie aufwendig gedrehte Bilder der kulturellen Schätze der Slowakei. Die Slowakei hat sich in Teilen ihre Ursprünglichkeit bewahrt, was sich schon darin äußert, das noch mehrere Hundert Wölfe und Bären durch uralte Wälder streifen. "Wilde Slowakei" ist ein faszinierender Ausflug in eines der schönsten und überraschendsten Länder Mitteleuropas.

Am 20.06.17 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Der Bärenmann
Bären wecken Emotionen wie kaum ein anderes Tier. Für die einen sind sie harmlose "Teddys", andere sehen in ihnen unberechenbare Bestien. Andreas Kieling ist mit den großen Grizzlys Alaskas so vertraut wie kaum ein anderer. Mit viel Geduld gelang ihm, was nur wenige für möglich hielten: Einige Bären tolerierten seine Nähe, bauten sogar ein Vertrauensverhältnis zu ihrem "Schatten auf zwei Beinen" auf. Im Laufe der letzten Jahre traf er viele "Bärenpersönlichkeiten" immer wieder und dokumentierte ihr Verhalten und sein Leben mit ihnen in sensationellen Bildern.

Am 20.06.17 14:50 - 15:30 Uhr auf
3sat: Mike und die Wege der Elefanten
Seit einigen Jahren stattet der Elefantenforscher Michael Chase aus Botswana Elefanten mit Senderhalsbändern aus, um ihre Wanderwege zu erforschen. Während der Trockenzeit ziehen sie in großen Herden aus allen Teilen Botswanas zu den Flüssen, die ganzjährig Wasser führen. Weite Strecken können sie dabei in den zahlreichen Naturreservaten des Landes zurücklegen. Die Population der Dickhäuter - mit über 130.000 Tieren die größte weltweit - wächst stetig und setzt der Vegetation in stärkerem Maße zu. Chase markiert von Elefanten entrindete Bäume und notiert die Verwüstungen in den Mopane-Wäldern. Beobachtungen aus der Luft und die Daten der Senderhalsbänder liefern ihm Informationen darüber, welchen Routen die Tiere in bestimmten Jahreszeiten bevorzugt folgen. Er will herausfinden, wo genau zwischen den vorhandenen Schutzgebieten so genannte grüne Korridore eingerichtet werden sollten, um den grauen Riesen vor allem in Zeiten großer Dürre sichere Wanderungen zu Wasser und Nahrung zu ermöglichen. Jahrzehntelang stellten die Landesgrenzen Botswanas für die Elefanten unüberwindliche Hindernisse dar. Doch seit im nördlichen Nachbarland Namibia wieder Frieden herrscht - bis 2002 war es in Kämpfe verwickelt, zuletzt in Angolas blutigen Bürgerkrieg -, durchqueren immer mehr Dickhäuter Grenzflüsse wie den Chobe und dringen in den flachen und wasserreichen Caprivi-Zipfel im Nordosten Namibias vor. Wie es scheint, ziehen einige noch weiter, nach Angola, in das Land, das ursprünglich die Heimat vieler Elefanten aus dem Norden Botswanas war.
(Wdh. kommende Nacht 2.40-3.25 Uhr)

Am 20.06.17 17:45 - 18:30 Uhr auf
3sat: Ein Leopard mit kleinen Schwächen
Die ersten Lebenswochen verbringt der kleine, tapsige Leopard Dikeledi im Schatten eines mächtigen Leberwurstbaumes. Seine Mutter, Lehrmeisterin und einzige Gefährtin, weiß, was ein Spitzenräuber im Okavango-Delta können muss, um zu überleben. Sie betreut ihn mit Geduld und großer Fürsorge. Vor der atemberaubenden Kulisse des Okavango-Deltas in Botsuana dokumentieren die Filmemacher Dereck und Beverly Joubert das Heranwachsen dieses etwas anderen Leoparden mit liebevollem Humor und faszinierenden Nahaufnahmen.

Am 20.06.17 18:15 - 18:45 Uhr auf
NDR: Spürnasen für den Artenschutz
Der Göttinger Biologe Hermann Hondong sucht Hundewelpen mit ganz besonderen Eigenschaften! Über Monate hat er den tierischen Nachwuchs zahlreicher Züchter ganz genau beobachtet, um für sein Projekt den perfekten Vierbeiner zu finden. Hondong will eine deutschlandweit einzigartige Gruppe mit etwa zehn Suchhunden aufbauen. Sie sollen nicht wie die bereits bekannten Mantrailer-Hunde Menschen aufspüren, sondern Pflanzen und Tiere. Ein einmaliges Vorhaben mit ernsthaftem Hintergrund: Gefährdete und seltene Arten sollen effektiver und genauer erfasst werden. Die Sendung "Spürnasen für den Artenschutz" aus der NDR-Reihe NaturNah zeigt, wie sich tapsigen Hundewelpen zu ganz besonderen Spürnasen entwickeln.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)

Am 20.06.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Madagaskar
Welche Rolle spielen geographische Isolation, Klima oder Fressfeinde bei der Entwicklung des Lebens? Bildgewaltig in Szene gesetzt, wissenschaftlich recherchiert und verständlich erklärt: Die Wildlife-Dokumentarserie "Wunderwelt Erde” zeigt skurrile Geschöpfe, vom Aussterben bedrohte Tiere sowie Kreaturen mit ungewöhnlichen Fähigkeiten - perfekt an ihre Umwelt angepasst und mit ausgeklügelten Überlebensstrategien ausgestattet.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

Am 20.06.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
WDR: Unbekannte Natur in NRW
In diesen Wochen werden Hunderte Experten und Laien in NRW auf Safari gehen. Denn rund um den Tag der Artenvielfalt, den die Zeitschft "GEO" dieses Jahr wieder in NRW stattfinden lässt, wird Natur-Inventur gemacht. Ranga Yogeshwar reist in die ganz frühen Tage unseres Landes und erzählt, wie schon vor mehr als 500 Millionen Jahren der Grundstein für diese Naturräume gelegt wurde. Plattentektonik, Urmeere und Gletscher haben die Landschaften in NRW geformt, wie den flachen Niederrhein, die erzreiche Eifel oder die Sanddünen der Wahner Heide. Wie kann diese sandige Dünenlandschaft zu den artenreichsten der Region zählen?

Am 20.06.17 22:00 - 22:30 Uhr auf
BR: Freiheit für Flüsse - Naturschutz oder Klimaschutz?
Alex Sukhodolov liebt das Kajakfahren im Wildwasser, für den Gewässerforscher sind Wildbäche Leidenschaft und Studienobjekt zugleich. Am norditalienischen Fluss Tagliamento betreibt er für das Berliner Leibniz-Institut für Gewässerökologie eine Forschungsstation. Er will herausfinden, welche Bedeutung unverbaute, frei fließende Flüsse wie der Tagliamento haben. Solche Flüsse gibt es kaum noch. Und im Zuge der Energiewende werden es wohl noch weniger: An vielen Stellen sollen neue Wasserkraftwerke gebaut werden, auch in Bayern. Alex Sukhodolov will mit seiner Forschung den Wert einer unverbauten Natur wissenschaftlich belegen. Seine Hoffnung: Damit könnten neue Wasserkraftwerke vor allem in Naturschutzgebieten leichter verhindert werden. Aber auch Wissenschaftler der TU München haben Ideen, um aus dem Dilemma zwischen Naturschutz und Klimaschutz herauszukommen. Sie setzen auf moderne Technik: Neue Wasserkraftwerke, die mehr Energie erzeugen und ökologischer sind als herkömmliche. Doch die Technik ist umstritten und noch nicht vollständig erforscht. Ein Team von "Faszination Wissen" begleitet Alex Sukhodolov und die Münchner Wissenschaftler auf ihrer Suche nach dem richtigen Weg.
(Wdh. kommende Nacht 4.55-5.30 Uhr)

Am 21.06.17 03:05 - 03:30 Uhr auf
arte: Die Rückkehr des amerikanischen Bisons
Einst zogen Zigtausende Präriebisons ungehindert über das weite Grasland Nordamerikas. Durch die intensive Bejagung jedoch schrumpfte der Bestand Ende des 19. Jahrhunderts auf weniger als ein Dutzend Tiere. Nur dank staatlicher Aufzuchtprogramme und der Einrichtung von Reservaten gelang es, die Wildrinder vor dem Aussterben zu bewahren. Heute leben in Kanada nur noch vier Herden mit insgesamt etwa tausend Tieren. Eine davon weidet auf den 4.000 Quadratkilometern des Prince Albert National Park in der kanadischen Provinz Saskatchewan. In dieser Region lebt auch der Biologe Daniel Fortin, der das größte Landsäugetier Nordamerikas erforscht. Neben dem Erhalt der Art verfolgt er vor allem zwei Ziele: Er möchte in Erfahrung bringen, welchen Platz die Bisons im lokalen Ökosystem einnehmen und versuchen, die Konflikte zwischen Bisons und Menschen einzudämmen. ARTE begleitet Daniel Fortin auf eine Forschungsreise in den Nationalpark, wo er und sein Team versuchen, die Anzahl der Bisons einer Population zu bestimmen und ihr Wanderverhalten zu kartographieren. Sobald alle Herdenmitglieder in einer Datenbank erfasst sind, kann Daniel ihre Entwicklung über Jahre verfolgen und Aussagen über Faktoren wie Lebenserwartung, Populationsveränderung oder Mortalität treffen. Im Laufe ihrer Beobachtungen haben die Wissenschaftler herausgefunden, dass sowohl das Weide- als auch das Wanderverhalten der Präriebisons von der Bedrohung durch Fressfeinde beeinflusst wird. Auch der Mangel an Platz ist Grund für die niedrige Zahl der Bisons. Daniel und sein Team arbeiten deshalb mit vereinten Kräften daran, den Erhalt der Tiere zu gewährleisten.

Am 21.06.17 05:05 - 06:00 Uhr auf
ServusTV: Gabun - Durch Afrikas Dschungel
Gabun ist zu zwei Drittel von tropischem Regenwald bedeckt. Die Dokumentation begibt sich auf die Reise von Libreville, der Hauptstadt des Landes, nach Port-Gentil. Im Regenwald trifft man etwa auf den Volksstamm der Pygmäen. Das sind die Ureinwohner, die im Nordosten und Süden angesiedelt sind. Die Dokumentation zeigt das schillernde Leben in den Großstädten Gabuns. Doch erst im tropischen Regenwald zeigen sich die vielen Facetten der besonderen Natur des Landes. Und inmitten des Dschungels entdeckt der Filmemacher Laurent Bouit den Ogooué, den größten Fluss Gabuns.

Am 21.06.17 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Wilde Heimat - Der Sommer
Wenn in den Hochlagen der österreichischen Alpen der letzte Schnee geschmolzen ist, entfaltet sich die Natur in voller Pracht - Wiesen verwandeln sich in bunte Blütenmeere, der Nahrungsüberfluss lockt zahllose Insekten an, fette Beute wiederum für Spinne und Storch. Der Sommer ist die Zeit, in der die meisten Tiere Nachwuchs zu versorgen haben. In abgelegenen Bergwäldern Österreichs säugt eine Braunbärin ihre Jungen, weiter nördlich, in der Schwäbischen Alb, sind die Wanderfalken bereits flügge. Hoch im Norden vor der Küste der Nordseeinsel Sylt versammeln sich im Hochsommer Schweinswale. Die kleinsten Wale Europas bringen hier inmitten des sommerlichen Badetrubels ihre Jungen zur Welt. Für die Menschen beginnt mit dem Sommer die unbeschwerte Zeit des Jahres. Hunderttausende genießen die sonnig-warmen Tage an den Küsten von Nord- und Ostsee oder an den zahlreichen Seen wie dem Steinhuder Meer. Der Sommer ist traditionell auch Festivalzeit, jede Region hat ihre Besonderheit: Feste heidnischen Ursprungs wie die Sommersonnenwendfeiern in der Wachau oder die mittelalterlichen Ritterspiele im bayerischen Kaltenberg ziehen jedes Jahr Tausende Schaulustige an.

Am 21.06.17 14:00 - 14:15 Uhr auf
ARD-alpha: Theos Tierwelt (1/2) - Neue Arten braucht die Welt
Ein Zoodirektor geht neue Wege: Theo Pagel, renommierter Zoologe und langjähriger Direktor des Kölner Zoos, will herausfinden, ob Tiergärten dabei helfen können, die bedrohte Natur zu retten. Oder ist die Behauptung, Zoos helfen beim Schutz seltener Arten, bloß ein PR-Gag der Zoos, um ihr Image aufzupolieren? Um das zu klären, bricht er in die Wildnis nach Vietnam und Laos auf und besucht dort Naturschutzprojekte für Affen, Reptilien, Bären und Elefanten. Eine abenteuerliche Entdeckungsreise mit beeindruckenden Tieraufnahmen und überraschenden Erkenntnissen.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 14.15-14.30 Uhr, Wdh. morgen 6.30-6.45 Uhr bzw. 6.45-7.00 Uhr)

Am 21.06.17 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Die Wolfsfrau
Diese Frau kennt die Wölfe Kanadas wie kaum eine andere, noch nie ist jemand den scheuen Rudeln an den Küsten von British Columbia so nahe gekommen wie die Biologin und frühere Weltklasse-Langläuferin Gudrun Pflüger: Sie hat ihr Leben vollkommen den Wölfen gewidmet - bis ein gefährlicher Hirntumor alles zu zerstören drohte. Doch die vielen positiven Erinnerungen an "ihre" Wölfe helfen Gudrun, ihren Durchhaltewillen zu stärken. Sie hat ein klares Ziel: Die Athletin will zurück nach Kanada, um das Leben der wilden Wölfe in den Rocky Mountains zu erforschen. Gudruns Studien sollen dazu beitragen, mehr über das Verhalten der scheuen Jäger zu erfahren, um sie in Zukunft besser schützen zu können. Nur wenn größere Gebiete geschützt werden, haben Wildtiere eine Chance. Wenn Gudrun Pflüger eines in den vielen Jahren ihrer Forschungsarbeit gelernt hat, ist es die einfache Erkenntnis: "Wölfe brauchen Platz, viel Platz." Um die Grundlagen für einen besseren Schutz der Tiere zu legen, stellt sich Gudrun wieder einmal all den Herausforderungen und Härten, die eine Suche nach Wölfen in der Wildnis mit sich bringt. Wird sie noch einmal die Gelegenheit haben, Wölfen so nah zu sein, wie damals an der Küste des Pazifiks?

Am 21.06.17 15:25 - 16:45 Uhr auf
arte: Yellowstone-Nationalpark - Warum verschwinden die Wapitis?
Jedes Jahr im Frühling ziehen Wapiti-Hirsche aus den verschneiten Bergen des US-Bundestaats Montana in die wilde Naturlandschaft des Yellowstone-Nationalparks. Früher traten einige Zehntausend Tiere diese Wanderung an, aber seit zehn Jahren nimmt ihre Zahl rapide ab und liegt nun nur noch bei knapp 3000: Die Hirsche im Yellowstone sterben aus. Dies alarmiert Ranger und Wissenschaftler, denn die Hirschherden sind ein wichtiger Bestandteil des ältesten Nationalparks der Welt, der eines der letzten nahezu intakten Ökosysteme der gemäßigten Klimazone schützt. Der Filmemacher Manfred Corrine begleitet drei Biologen vor Ort bei ihren Forschungen über den Rückgang des Hirschbestands. Jedes noch so kleine Indiz wird zurückverfolgt und fügt sich in das Mosaik des faszinierenden und komplexen Ökosystems. Mit modernsten wissenschaftlichen Methoden gelingt es den Forschern, bislang unbekannte Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Lebewesen im Yellowstone aufzudecken, die das Verschwinden der Hirsche erklären könnten. Die Dokumentation begleitet diese Spurensuche in einer atemberaubenden Landschaft. Sie erläutert die Bedeutung ausgeglichener Ökosysteme und zeigt Lösungen auf, um das ökologische Gleichgewicht eines der berühmtesten Naturparks der Welt wiederherzustellen.

Am 21.06.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Wildes Südostasien - Im Reich der Flugdrachen
Die unbändige Kraft der tropischen Sonne herrscht über die Inseln Südostasiens wie keine andere. Sie sorgt dafür, dass Schlangen fliegen, Affen singen, manche Bäume in den Himmel wachsen und macht andere Kreaturen zu Killern. In den Urwäldern Südostasiens ist die Sonne die treibende Kraft hinter der größten biologischen Vielfalt auf der Erde. Wenn die Sonne über der Inselwelt Südostasiens aufgeht, wird sie von den Gesängen der Gibbons begleitet. Deren Reich sind die Wipfel der teils 100 Meter hohen Urwaldriesen. Fast spielerisch springen sie von Ast zu Ast. Auch andere Tiere mussten sich eine Lösung einfallen lassen, um von einem Baum zum nächsten zu kommen. So haben hier Schlangen und Echsen das Fliegen gelernt, sie gleiten zwischen Wipfeln hin und her. Ohne die Kraft der Sonne wären die dichten Dschungel Südostasiens undenkbar.
(Wdh. morgen 14.15-15.00 Uhr)

Am 22.06.17 03:15 - 04:00 Uhr auf
ZDFneo: Wagnis im Dschungel - Mary Kingsley unter Kannibalen
1895 trifft die behütete viktorianische Lady Mary Kingsley einen folgenschweren Entschluss. Als ihr Vater, ein Arzt und Völkerkundler, stirbt und auch die Mutter wenige Wochen später begraben wird, steht Mary mit 32 Jahren allein da. Zu alt, um auf dem Heiratsmarkt noch Chancen zu haben, beschließt sie, das Erbe ihres Vaters anzutreten und dessen ethnologisches Lebenswerk zu vollenden. Allein macht sie sich auf nach West- und Zentralafrika, um die dort beheimateten Menschen zu erforschen. Die Warnung ihrer Freunde, dass der Kongo nicht umsonst als das "Grab des weißen Mannes" berüchtigt sei, schlägt sie in den Wind. Mary Kingsley wird heute als Pionierin der Frauenbefreiung verehrt. Die Aufzeichnungen von ihren Besuchen beim Stamm der Fang gehören zu den besten der Reise- und Abenteuerliteratur, und die Exponate, die Mary Kingsley auf ihren Reisen zusammentrug, werden heute im Natural Science Museum an Londons Cromwell Road aufbewahrt.

Am 22.06.17 04:00 - 04:40 Uhr auf
ZDFneo: Vorstoß am Orinoco – Humboldts Entdeckungen in Südamerika
1799 startet der junge Alexander von Humboldt zu einer Reise ins Ungewisse. Er will zusammen mit seinem französischen Freund Aimé Bonpland den Orinoco im damals noch unerforschten Regenwald Südamerikas bereisen. Die Forscher kämpfen sich durch die grüne Hölle und sammeln biologische Erkenntnisse in einem Ausmaß, wie es noch nie einer Expedition gelungen ist. Alexander von Humboldt wird bis heute als der erste große Naturforscher verehrt. Weltweit sind Gebirge, Meeresströmungen, Tiere und ganze Regionen nach ihm benannt. Jüngst hat Daniel Kehlmanns Roman-Bestseller "Die Vermessung der Welt" das Humboldt-Fieber neu entfacht. Der reisende Gelehrte des 18. Jahrhunderts gilt als der erste wirkliche Ökologe, als der erste Naturforscher, der die systematischen Zusammenhänge auf der Erde erkannte. Humboldt-Experte Frank Holl befasst sich seit Jahren mit den schriftlichen Hinterlassenschaften und den Exponaten Humboldts. Vor dem heute heftig diskutierten Klimawandel, so Holl, warnte Humboldt bereits vor 200 Jahren.

Am 22.06.17 07:00 - 07:30 Uhr auf
SWR: Im Reich der Mäuse
Viele Menschen sehen Mäuse am liebsten im Maul der Katze oder in der Falle. Denn auf dem Acker fressen sie das Korn, und wenn die Ernte eingebracht ist, ist kein Lager, kein Speicher vor ihnen sicher. Ob im Dachboden oder in der Speisekammer: Überall nisten sich Mäuse oder Ratten ein. Aber diese unbeliebten Untermieter bilden nur eine Minderheit. Die meisten heimischen Nager leben in der freien Wildbahn, in Alpentälern, an Flussufern, auf Wiesen und in Wäldern. Mäuse sind die anpassungsfähigsten Säugetiere der Heimat. Es gibt Taucher, Gräber, Kletterer und Springer.

Am 22.06.17 07:45 - 08:40 Uhr auf
arte: Pythons - Invasion in Florida
Nachdem als Haustiere gehaltene Tigerpythons im US-Bundesstaat Florida vor Jahren in die Everglades entwischten, haben sie sich dort explosionsartig vermehrt. Inzwischen dringen die bis zu fünf Meter langen Reptilien bis in die Randgebiete der Städte vor. Um ihre weitere Ausbreitung zu verhindern, tragen die Behörden zum zweiten Mal die sogenannte Python Challenge aus. Zu diesem Wettbewerb reisen Jäger aus dem ganzen Land an. Einer der Teilnehmer ist Nick Gadbois. Der in Florida ansässige Biologe gilt als einer der erfolgreichsten Schlangenjäger.

Am 22.06.17 07:50 - 08:05 Uhr auf
WDR: Superpflanzen - Die blühende Revolution
Es gibt Pflanzen, die können ganz unglaublich Dinge: Manche können Schwermetalle aus der Erde saugen und komplett verseuchte Gebiete reinigen. Andere produzieren selbst Rohstoffe, die man dann wie Getreide der Gemüse ernten kann. Dieses Phänomen wird als Phytomining bezeichnet. Der Film zeigt bespielhafte Superpflanzen und trifft die führenden Wissenschaftler in Neukaledonien, Australien, Frankreich und Deutschland. Seit der Entdeckung der Superpflanzen liefern sich Wissenschaftler auf der ganzen Welt einen Wettlauf um die spektakulärsten Anwendungsmöglichkeiten.

Am 22.06.17 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Das Kornfeld - Dschungel für einen Sommer
"Das Kornfeld - Dschungel für einen Sommer" entführt in spektakulären Bildern in einen wenig beachteten Lebensraum vor der Haustür: in ein Kornfeld. Etwa ein Drittel der Fläche Deutschlands wird für den Getreideanbau genutzt. Kornfelder stellen nach dem Wald den flächenmäßig größten Anteil in der heimischen Natur. Im Film wird die Vielfalt der Feldbewohner vorgestellt und gezeigt, wie sich die einzelnen Arten nach der Besiedelung eines kahlen Ackers im Frühling untereinander arrangieren. Begleitet wird eine Feldhamster-Familie durch ein abenteuerliches Jahr im Kornfeld. Was einen Acker zu einem wertvollen Lebensraum für die unterschiedlichsten Tiere und Pflanzen werden lässt, ist eine nachhaltige Bewirtschaftung ohne Gift. Dann gedeihen u. a. Ackerlichtnelke, Ackergauchheil, Kornblume, Kornrade, Feldhase, Feldhamster, Feldmaus, Feldwachtel, Feldwespen und Feldsperling. Heute hat die moderne, industrielle Landwirtschaft fast überall nicht nur die Artenvielfalt dem Profit geopfert, sondern auch sauberes Grundwasser und gesunde Böden. "Das Kornfeld - Dschungel für einen Sommer" zeigt, dass im Biokornfeld nicht nur gesunde Lebensmittel gedeihen, sondern dass eine naturnahe Landwirtschaft auch andere Vorteile hat.

Am 22.06.17 14:30 - 14:55 Uhr auf
ARD-alpha: Wie schlau ist der Fuchs?
Tierreporterin Paula ist im Böhmerwald in der Tschechischen Republik unterwegs. Sie möchte mehr über den Fuchs erfahren und dabei hilft ihr Jan, ein echter Wald- und Wiesenexperte. Es ist nämlich gar nicht so einfach, dem scheuen Meister Reineke in der freien Natur auf die Schliche bzw. Spur zu kommen. Doch Paula wäre nicht Paula, wenn sie nicht versuchen würde, alles Mögliche über den Fuchs herauszufinden. Vom Fährtenlesen über den Fuchsbau bis hin zur genauen Untersuchung eines Kothaufens - auch Losung genannt - ist für sie alles spannend und interessant.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)

Am 22.06.17 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Sri Lanka
Wie eine winzige Träne liegt Sri Lanka nur sechs Grad über dem Äquator inmitten des Indischen Ozeans. Der Inselstaat umfasst weniger als 75 000 Quadratkilometer. Die Vielfalt seiner Tierwelt kann es jedoch mit jedem Kontinent aufnehmen. Und auch die komplexen klimatischen und geografischen Bedingungen sind von besonderem Ausmaß.
(Wdh. kommende Nacht 5.00-5.40 Uhr)

Am 22.06.17 18:10 - 18:40 Uhr auf
ServusTV: OutDoor Spezial
Dem Trend "Raus aus dem Alltag - rein in die Natur" und allem, was dazu notwendig ist, widmet sich die Fachmesse OutDoor in Friedrichshafen. ServusTV berichtet über die Neuheiten und aktuellen Entwicklungen der Outdoor-Branche.
(Wdh. morgen 10.10-10.40 Uhr)

Am 22.06.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
ZDFinfo: Bigfoot - Mythos auf dem Prüfstand
Durchstreift ein riesiges Biest namens „Sasquatch“ oder „Bigfoot“ – halb Mensch, halb Affe – die Wälder Nordamerikas? Drei Meter groß, rund 450 Kilogramm schwer, mit stinkendem Fell? Das Foto eines riesigen, menschlichen Fußabdrucks ging 1951 um die Welt. Der Fotograf Eric Shipton löste mit seinem Bild, aufgenommen im Himalaya, einen riesigen Hype aus. Seitdem streiten Wissenschaftler über die Existenz dieses riesigen menschenähnlichen Affen.

Am 23.06.17 05:05 - 06:00 Uhr auf
ServusTV: Indonesien - Die Wallace-Linie
Indonesien ist ein Archipel, bestehend aus 17.000 Inseln. Davon sind 6.000 Inseln bewohnt. Das Archipel verfügt über einen bemerkenswerten Naturschatz, der sich in asiatisch und australisch geprägte Flora und Fauna aufteilt. Die biogeografische Trennlinie zwischen den beiden Naturräumen ist die Wallace-Linie, benannt nach dem englischen Naturforscher Alfred Russel Wallace. Der Wissenschaftler erkannte, dass sich etwa Elefanten, Tiger und Orang-Utans sehr wohl auf Borneo, Java und Bali befanden, jedoch nicht auf Sulawesi, den Molukken und den kleinen Sunda-Inseln. Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren von Alfred Russel Wallace, vom aktiven Vulkan Gunung Agung auf der Insel Bali bis nach Dili, die Hauptstadt Osttimors.
(Wdh. heute 18.10-19.15 Uhr)

Am 23.06.17 06:10 - 06:50 Uhr auf
D-MAX: Heli-Loggers - Alles oder nichts
Gord Closson und sein Team haben auf Vancouver Island einen lukrativen Auftrag an Land gezogen. Die Truppe soll auf einem Bergrücken in 1500 Metern Höhe wertvolles Zedernholz schlagen. Doch das Vorhaben bringt erhebliche finanzielle Risiken mit sich. Denn das unzugängliche Waldgebiet, in dem die Männer ihre Arbeit verrichten, liegt viele Kilometer von der Verladestelle entfernt. Jede Flugstunde mit dem Hubschrauber kostet die Holzfäller zudem 10 000 Euro. Sprich: Das Projekt wird für die Heli-Loggers nur dann zum Erfolg, wenn der Boss richtig kalkuliert hat.

Am 23.06.17 07:30 - 07:32 Uhr auf
SWR: Wie erobern Pflanzen Neuland?


Am 23.06.17 13:20 - 14:05 Uhr auf
3sat: Kolumbiens wilde Schönheit (1/2) - Im Dschungel des Chocó
Versteckt unter dem dichten Dach des tropischen Regenwaldes existiert eine wundersame Welt: Noch ist sie weitgehend unentdeckt und ein Paradies für Pflanzen und Tiere. "Chocó" wird das Gebiet genannt, das zwischen Pazifikküste und den Anden liegt und im Norden an den Atlantischen Ozean grenzt. Die wilde Küstenregion ist Heimat von Riesentausendfüßern, Pfeilgiftfröschen, Affen, Jaguaren, Schildkröten und Buckelwalen. Unberührte Mangrovenwälder säumen die Küste. Sie sind Refugium für Krebstiere und Millionen von Vögeln.

Am 23.06.17 14:05 - 14:50 Uhr auf
3sat: Kolumbiens wilde Schönheit (2/2) - Der Nationalpark Serranía de la Macarena
Bizarre Andengipfel, Tafelberge und Savannen-Landschaften: Die Serranía de la Macarena liegt im Herzen Kolumbiens und gehört zu den artenreichsten Landschaften unserer Erde. Mit einer Flügelspannweite von drei Metern gleitet der Andenkondor über schroffe Bergspitzen, große Wollaffen bevölkern die dichten Bergregenwälder, und bunt schillernde Kolibris spielen eine wichtige Rolle als Pflanzen-Bestäuber. Zum Nationalpark gehören auch Teile des Orinoco-Beckens. Die Regenzeit verwandelt die großen Graslandschaften mit Galeriewäldern in ein flaches Seengebiet - ein Paradies für Wasservögel und Reptilien.

Am 23.06.17 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Bama der Gorillamann
Alfred Bama, Tierpfleger in Kamerun, ist ein Gorilla-Flüsterer. Seit vielen Jahren kümmert er sich liebevoll um die großen Menschenaffen im Limbe Wildlife Centre, einer Auffangstation für Gorilla-Waisen. Bamas Mission ist es, ihnen ein artgerechtes Leben zu bieten. Der Film erzählt die Geschichte einer besonderen Freundschaft zwischen dem Tierpfleger Alfred Bama und dem Gorilla-Weibchen Nyango und zeigt die weltweit ersten Aufnahmen der Cross River Gorillas in der Wildnis.

Am 23.06.17 14:50 - 15:35 Uhr auf
3sat: Wilde Inseln - Amazonas
Anavilhanas und Mariuá sind die größten Flussarchipele der Welt. Sie liegen im Rio Negro, dem zweitstärksten Nebenfluss des Amazonas, und bestehen zusammen aus mehr als 1.000 Inseln. Was diesen Lebensraum weltweit so einzigartig macht, ist die Dynamik des Flusses. Sechs Monate im Jahr überschwemmt er die Inseln völlig. Dann ragen nur noch die höchsten Baumkronen aus dem Wasser, und der Waldboden wird zum Flussbett. Fische schwimmen zwischen Baumstämmen, und Landtiere wie das Faultier müssen sich vor räuberischen Wasserbewohnern in Sicherheit bringen. Durch neue Sandbänke verändern die Inseln Jahr für Jahr ihre Uferlinien. Sie bilden ein Labyrinth aus Wasserwegen und überfluteten Wäldern, das sich stets verändert und viele Gefahren birgt – aber auch große Schönheit.
(Wdh. übermorgen 1.55-2.40 Uhr)

Am 23.06.17 16:15 - 17:00 Uhr auf
3sat: Wilde Inseln - Japan
Japans Inselwelt bietet eine ungewöhnliche Naturvielfalt. Sie besteht aus vier großen und fast 7.000 kleinen Inseln, die sich in einem langen Bogen durch den Nordwest-Pazifik ziehen und ganz unterschiedliche klimatische Bedingungen bieten: vom eisbedeckten Nordmeer über gemäßigte Wälder bis hin zu subtropischen Stränden und Mangrovensümpfen. Diese Vielfalt an Klimazonen bietet zahlreichen Tieren beste Lebensbedingungen. Auf der Hauptinsel Honshu liegen die Japanischen Alpen, ein Gebirge mit zahlreichen Dreitausendern. Im Frühling wandern zahllose Fische, die vom Schmelzwasser des Schnees gespeisten klaren Gebirgsflüsse hinauf, um in den Oberläufen ihre Eier abzulegen. Die Fischer auf Honshu pflegen seit über 1.300 Jahren ihre eigene Tradition: „Ukai“. Jeder Fischer hat einen Trupp fleißiger, gefiederter Helfer – Kormorane, die lange und sorgsam trainiert wurden. Dank der Sicherheit und Fürsorge in dieser menschlichen Obhut leben manche zahme Kormorane doppelt so lange wie ihre wilden Verwandten.
(Wdh. übermorgen 3.20-4.05 Uhr)

Am 23.06.17 16:15 - 16:45 Uhr auf
arte: Tierische Überlebenskünstler - Bären
Bären besiedeln fast alle Lebensräume der Welt. Man findet sie in tropischen Urwäldern ebenso wie an den Küsten des Nordpolarmeeres. Sie überleben unter extremen Bedingungen und spüren überall zielsicher die gehaltvollsten Nahrungsmittel auf. Besonders beeindruckend ist der aus hohlen Fellhaaren bestehende Pelz der Eisbären, dank dem sie dem harten arktischen Winter standhalten. In den Sommermonaten verlassen die Eisbären das Packeis und weichen auf das Festland aus.

Am 23.06.17 17:00 - 17:45 Uhr auf
3sat: Wilde Inseln - Philippinen
Karge Berge, dichte Regenwälder, Sümpfe und Klippen prägen die über 7.000 großen und kleinen Eilande der Philippinen. Geologen zählen sie zu den ältesten Inseln der Erde, geformt von Vulkanausbrüchen, Erdbeben und verheerenden Taifunen. Viele der zahlreichen Tiere und Pflanzen dieser Inselgruppe im westlichen Pazifik leben sonst nirgendwo auf der Erde. Einer der artenreichsten Lebensräume der Philippinen findet sich in den dichten Urwäldern von Palawan. Die sechstgrößte Insel der Philippinen ist zugleich auch die am dünnsten besiedelte. Hier leben Raubtiere wie der Palawan-Binturong, den es nur auf dieser Insel gibt. Binturongs werden auch „Marderbären“ genannt, weil sie mit ihrem gedrungenen, bärenartigen Körper und dem spitzen Kopf wie eine kuriose Mischung aus Marder und Bär wirken. Auf der Insel Bohol, gut 500 Kilometer östlich von Palawan, sind Mangrovenwälder zum liebsten Jagdgebiet der Langschwanzmakaken geworden. Sie finden hier ihre – für Affen etwas ungewöhnliche – Lieblingsspeise: Krabben. Im Inselinneren von Bohol liegt eine der bizarrsten Landschaften der Philippinen, die sogenannten Chocolate Hills – über 1.200 nahezu identische kegelförmige und zur Trockenzeit schokoladenbraune Hügel, meist 30 bis 50 Meter hoch. Am Fuß der Hügel wächst ein artenreicher Wald, in dem so faszinierende Bewohner zu Hause sind wie die nachtaktiven Koboldmakis – winzige Primaten, die sich als geschickte Jäger von Insekten und anderen Kleintieren ernähren.
(Wdh. übermorgen 4.05-4.50 Uhr)

Am 23.06.17 17:45 - 18:30 Uhr auf
3sat: Wilde Inseln - Vancouver Island
Vor der kanadischen Küste nahe der Stadt Vancouver liegt die gleichnamige Insel Vancouver Island. Mit 450 Kilometern Länge und 100 Kilometern Breite ist sie die größte Insel im westlichen Pazifik. Vancouver Island bietet vielen faszinierenden und einzigartigen Tieren einen Lebensraum. Die spektakuläre Berglandschaft der Insel mit ihren herrlichen Wasserfällen ist von einem dichten Netzwerk aus Flüssen und Bächen durchzogen, in denen sich zahlreiche Tierarten wohlfühlen – vor allem die pazifischen Lachse. Jahr für Jahr zieht eine halbe Milliarde Lachse in die Flüsse ihrer Geburt, um zu laichen. Für Millionen von ihnen ist Vancouver Island das Ziel – doch nicht alle kommen an. Von den Killerwalen vor den Küsten der Insel über Weißkopfseeadler bis zu den Schwarzbären, die im seichten Wasser auf reiche Beute warten, ernähren sich unzählige Tiere von den Lachsen. Sogar die Bäume in den Wäldern auf Vancouver Island sind auf die alljährliche Wanderung der großen Fische angewiesen. Sie prägen das gesamte Ökosystem dieser wilden Insel.
(Wdh. übermorgen 4.50-5.30 Uhr)

Am 23.06.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Affenwelten (1/3) - Planet der Primaten
Können Affen in Eis und Schnee oder in baumlosen Graslandschaften in über 5000 Meter Höhe überleben? Ist ihre Heimat nicht der tropische Regenwald, wo sie auf den Bäumen hocken? In der ersten Folge entführt "Terra X" die Zuschauer in eine Affenwelt jenseits aller gängigen Vorstellungen. Viele Arten haben den Wald verlassen und sich an extreme Lebensräume angepasst. Die in Japan lebenden Rotgesichtsmakaken zum Beispiel trotzen eisiger Kälte, die Dscheladas dem rauen Klima in den höchsten Bergregionen Äthiopiens.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

Am 23.06.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Affenwelten (2/3) - Familienangelegenheiten
Lebensthemen wie Geburt und Tod, Liebe und Verlust, Miteinander und Rivalität gibt es auch bei den Affen. Die Primaten sind sehr gesellig und leben in Familiengruppen oder Verbänden mit strengen Rangordnungen. Welche Verwicklungen damit verbunden sind und wie der Zusammenhalt der Gruppe immer wieder hergestellt wird, dokumentiert die zweite Folge der "Affenwelten". Wie wichtig vor allem die Kindheit und das Familienleben sind, erlebt das Filmteam beim Besuch eines Bonobo-Waisenhauses im Kongo. Die Mütter der kleinen Bonobos sind von Jägern getötet oder gefangen worden. Liebevoll werden sie dort von Pflegerinnen umsorgt.
(Wdh. morgen 18.00-18.45 Uhr)

Am 23.06.17 21:45 - 22:30 Uhr auf
phoenix: Affenwelten (3/3) - Unsere schlauen Verwandten
Die dritte Folge geht der Frage nach, in welcher Weise sich die nächsten Verwandten der Menschen von anderen Tieren unterscheiden und welche außergewöhnlichen Lösungen sie für die größten Überlebensfragen gefunden haben. Verblüffende Ähnlichkeiten zu uns Menschen finden die Forscher in der Art und Weise, wie die Primaten Werkzeuge benutzen, wie sie Probleme anpacken oder ein Gefühl für "richtig" und "falsch" entwickelt haben. Die Intelligenz von Affen zu messen, ist schwierig, weil Primaten zu unterschiedlich sind, und die Sprache als Maßstab entfällt.
(Wdh. morgen 18.45-19.30 Uhr)