Fernseh-Tipps rund um Wald und Natur

Hier finden Sie die Fernsehsendungen der kommenden ein bis drei Wochen zum Thema Wälder aufgelistet:


Am 16.05.17 08:40 - 09:25 Uhr auf
arte: Die Taiga
Die Wälder der Taiga, auch borealer Nadelwald genannt, bilden den größten zusammenhängenden Waldkomplex der Erde. Sie bedecken weite Flächen von der Pazifikküste Nordamerikas über Skandinavien bis nach Sibirien. Die filmische Reise beginnt im tiefsten Winter und zeigt, dass sich die heimische Tierwelt perfekt an Kälte und Eis angepasst hat. Marder beispielsweise achten bei der Nahrungssuche auf den Flug der Krähen und Raubvögel, die ihrerseits auf Beutefang sind. Luchse nähern sich geräuschlos den Polarhasen, ihrer Hauptnahrungsquelle. Hier leben auch die letzten Exemplare des vom Aussterben bedrohten Amur-Leoparden. In der Taiga geschieht vieles im Verborgenen: Eine Braunbärin hält - in ihrem Bau vor der Kälte geschützt - mit ihren Bärenjungen Winterschlaf. Erst zu Frühlingsbeginn kommt die Familie wieder ans Tageslicht. Mit der Rückkehr der Zugvögel erwacht auch der Wald wieder. Eine Elchkuh beobachtet aufmerksam ihren Sprössling bei den ersten Gehversuchen. Lachse schwimmen Tausende Kilometer flussaufwärts zu ihren Laichplätzen. Auch wenn es jetzt ausreichend Nahrung gibt, so müssen die Tiere bald wieder damit beginnen, Vorräte für den kommenden Winter anzulegen.

Am 16.05.17 14:00 - 15:05 Uhr auf
ServusTV: Gegen den Strom - Die ewige Reise der Lachse
Die gemäßigten Regenwälder von British Columbia in Kanada gewähren mehr Lebewesen Unterschlupf, als jeder andere Regenwald der Welt. Außerdem verfügen die Regenwälder in British Columbia über die höchsten Bäume des Planeten. Hier haben sich die letzten großen Raubtiere Nordamerikas angesiedelt: der Grizzlybär und der Wolf. Ihr Überleben hängt jedoch von einem großen Naturereignis ab. Einmal im Jahr wandern die Lachse stromaufwärts zu ihrer Brutstätte und bieten dabei den Bären und Wölfen ein Festmahl.
(Wdh. kommende Nacht 3.00-3.40 Uhr)

Am 16.05.17 14:30 - 14:55 Uhr auf
ARD-alpha: Muriqui – die friedlichsten Affen der Welt
Felix Heidinger spürt im brasilianischen Urwald eine unbekannte Affenart auf. Nicht einmal in Brasilien kennt man die milchkaffeefarbenen Muriquiaffen mit den schwarzen Gesichtern, obwohl sie zu den Primaten gehören. Vor 20 Jahren hatte die US-Professorin Karen Strier ein Forschungsprojekt über die fast ausgestorbene Affenart begonnen. Seither ist sie mit den scheuen Tieren eng verbunden und hat Schutzgebiete für sie durchgesetzt.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)

Am 16.05.17 15:05 - 16:00 Uhr auf
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Uckermark
Die Uckermark besticht mit ihren Seen, Mooren, den ausgedehnten Wäldern und Wiesen. 80 Kilometer von Berlin entfernt liegt dieses einzigartige Naturparadies im Nordosten Brandenburgs. Der größte Landkreis Deutschlands steht zu 60 Prozent unter Naturschutz. Seltene Tier- und Pflanzenarten haben sich hier angesiedelt. Adler, Fischotter, Biber, aber auch Dachse, Marderhunde, Füchse und Kraniche sind in dem Naturschutzgebiet anzutreffen.
(Wdh. 19.15-20.10 Uhr)

Am 16.05.17 15:15 - 16:00 Uhr auf
rbb: Indiens Reich der großen Tiere
Im nordostindischen Assam ist der Kaziranga-Nationalpark, der zum Weltnaturerbe der Unesco gehört, ein wichtiges Rückzugsgebiet selten gewordener Arten. Hierzu zählen Königstiger, asiatischen Elefanten und die weltweit größte Population wilder Wasserbüffel. Inzwischen rücken die Siedlungen der Menschen immer näher an Kaziranga heran. Im Süden begrenzt eine stark befahrene Nationalstraße die Wälder und Sumpfgebiete, dahinter befinden sich Dörfer, Reisfelder und riesige Teeplantagen. Weil die Wanderrouten von Elefantenherden abgeschnitten werden, fallen immer häufiger hungrige Elefanten in die Reisfelder ein, zertrampeln die Ernte und greifen Dörfer an. Gleichzeitig gefährden Wilderer den Bestand des indischen Panzernashorns, dessen Horn in der traditionellen chinesischen Medizin begehrt ist. Aber es gibt auch Bewohner, die die Wildtiere in Kaziranga schützen. Raju Kutum hat gelernt, mit der steten Bedrohung durch Elefanten zurechtzukommen, die nachts an seinem Dorf vorbeiziehen. Heute kümmert er sich in einer Rettungsstation für Wildtiere um verwaiste Elefantenjunge und wirbt um Verständnis bei der Dorfbevölkerung. Die Nordgrenze des Kaziranga-Nationalparks bildet der Brahmaputra. Auf einer Sandinsel mitten im Fluss leben seit Generationen Viehfarmer. Die Kühe ihrer Herden werden regelmäßig von wilden Wasserbüffeln gedeckt, die aus dem umgebenden Park auf die Insel schwimmen. Die so gezeugten weiblichen Nachkommen geben besonders wertvolle Milch. Doch Tiger bedrohen die Existenzgrundlage der Farmer. Sie schwimmen immer wieder durch den Fluss und reißen die Nutztiere.

Am 16.05.17 18:15 - 18:45 Uhr auf
NDR: Grauspechte - Meister des Versteckspiels
Grauspechte sind Meister der Heimlichkeit. Sie zeigen sich äußerst selten und ihre Rufe sind nur im zeitigen Frühjahr zu hören. Ungestörte, bunte Mischwälder mit alten Bäumen und viel totem Holz sind der ideale Lebensraum des grauen Versteckspielers. Die Göttinger Biologin Mareike Schneider kommt dem Grauspecht dennoch auf die Spur und erforscht seine Lebensweise. NaturNah hat die Specht-Expertin begleitet. Mit viel Ausdauer und Glück sind dabei faszinierende Tieraufnahmen gelungen.
(Wdh. übermorgen 11.30-12.00 Uhr)

Am 16.05.17 18:35 - 19:20 Uhr auf
arte: Amerikas Naturwunder - Everglades
Die Everglades - die größte subtropische Wildnis der USA. Ein scheinbar unendliches Marschland im Südosten des Landes. Tatsächlich sind die Everglades aber kein Sumpf, sondern ein sehr seichtes und langsam fließendes Flusssystem. Daher ist das Wasser überraschend klar und bietet einen Lebensraum für eine Vielzahl an unterschiedlichen Arten. Alligatoren und der merkwürdig anmutende Waldstorch sowie die sogenannten Key-Weißwedelhirsche, die in den dichten und undurchdringlichen Mangrovenwäldern der Florida Bay leben, spielen eine zentrale Rolle in diesem Ökosystem.

Am 16.05.17 19:45 - 19:50 Uhr auf
ARD: Wie bauen Spinnen ein Netz zwischen weit entfernten Gegenständen?
Es ist ein Wunder der Natur: das Spinnennetz. Doch wie schafft es die Spinne eigentlich, ein Netz zwischen weit entfernten Gegenständen zu spinnen? Auch Spinnenphobiker sollten sich diese Antwort nicht entgehen lassen, bei "Wissen vor acht - Natur".

Am 16.05.17 22:00 - 22:30 Uhr auf
BR: Insektensterben - Auf der Wiese wird es still
Weltweit warnen Wissenschaftler vor einem dramatischen Insektensterben. Betroffen sind vor allem Fluginsekten wie Wild - und Honigbienen sowie Schmetterlinge. Das Team von "Faszination Wissen" befasst sich mit den Folgen des Insektensterbens. "Wenn es keine Insekten mehr gibt, bezweifle ich, dass wir Menschen länger als ein paar Monate überleben würden", prophezeit der amerikanische Insektenforscher Edward Wilson. Soweit ist es noch nicht, aber weltweit warnen Wissenschaftler vor einem dramatischen Insektensterben. Betroffen sind vor allem Fluginsekten wie Wild - und Honigbienen sowie Schmetterlinge.
(Wdh. kommende Nacht 4.20-4.50 Uhr)

Am 17.05.17 05:50 - 06:40 Uhr auf
arte: Insekten - Superhelden auf sechs Beinen
Viele Menschen sehen Insekten nur als lästige Krabbeltiere. Doch Ameisen landen nie im Stau. Der Asiatische Marienkäfer hat das leistungsfähigste Immunsystem der Welt. Die Leichtbaustruktur eines Käferflügels inspiriert Architekten zu neuen Bauwerken, und flüssige Seide könnte schon bald die Medizintechnik revolutionieren. Die spannende Dokumentation zeigt, wie diese kleinen Genies helfen können, einige der größten Probleme der Menschheit zu lösen - von der Entwicklung neuer Biomaterialien bis zum Kampf gegen Verkehrsprobleme und der Erforschung besserer Antibiotika.

Am 17.05.17 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Der Inn - Grüner Fluss aus den Alpen
Verfolgung des Flusslaufs des Inn von der Quelle am Lunghinpass bis zur Mündung in die Donau Der Inn - einer der längsten und mächtigsten Alpenflüsse: Über 500 Kilometer weit schlängelt er sich durch die Alpen und durch drei Länder von seiner Quelle im Schweizer Engadin bis zur Mündung in Passau. Filmautor Franz Hafner folgt dem Fluss durch markante Orte seines Laufs. Die Reise entlang des Inns beginnt im Engadin, im Spätwinter, wenn Schnee und Eis zu schmelzen beginnen, und endet am Ende des Sommers in Passau, wo sich der Inn mit der Donau zu einem großen Strom vereint. Es ist eine Reise durch Naturparadiese und Kulturregionen, an die schönsten und interessantesten Orte des Inns, der als längster Nebenfluss der Donau auf 520 Kilometern die Schweiz, Österreich und Bayern durchfließt. So folgt die Kamera zunächst im Engadiner Quellgebiet den Steinböcken und Schneehühnern. In den dunklen Schluchtwäldern stehen Uhu und Wasserfledermaus im Mittelpunkt. Biber, Fischotter und die großen Kolonien der Lachmöwen rücken in den Fokus, wenn die Reise in Schilfwälder und Auen voller Sandinseln und Weidendickichte führt. Franz Hafner thematisiert auch die Eingriffe durch den Menschen: die Regulierungen und Veränderungen des Flusslaufes sowie die Kraftwerke und ihren Einfluss auf die Tier - und Pflanzenwelt.

Am 17.05.17 13:00 - 14:00 Uhr auf
WDR: Die Freizeitforscher kommen!
Käfer bestimmen, Kunstwerke einordnen, dem Klimawandel nachspüren: Forschen kann jeder! Viele Laien tun dies bereits mit Leidenschaft und fundierter Fachkenntnis und schaffen neues Wissen. Lange wurden diese "Amateurforscher" von den "echten" Wissenschaftlern nicht ernst genommen. Doch langsam verlässt die Wissenschaft ihren Elfenbeinturm, denn dieses Bürgerwissen ist sehr umfangreich und ein wertvoller Schatz, den es zu heben gilt. Rollt da eine neue Bürgerbewegung heran? "Planet Wissen" ergründet die Chancen von Bürgerforschung für Wissenschaft und Gesellschaft - und prüft, wie sicher die Daten sind.
(Wdh. übermorgen 14.15-15.15 Uhr auf rbb)

Am 17.05.17 13:45 - 14:00 Uhr auf
ARD-alpha: Raubtiere des Waldes
Wolfsgehaule im Schwarzwald? Undenkbar. Über Jahrhunderte hinweg wurden die Raubtiere unserer Wälder systematisch verfolgt - Wolf und Braunbär in Deutschland gar komplett ausgerottet. Seither ist das ökologische Gleichgewicht der Wälder gestört und der Mensch muss regulierend eingreifen - Jäger als Wolfersatz. Die Sendung stellt die wichtigsten Raubtiere des Waldes vor - Wolf, Luchs, Fuchs, Dachs, Baummarder und Braunbär. Sie erzählen auch von der Hoffnung, dass durch gezielte Wiederansiedlungsprojekte oder heimliche Einwanderer vielleicht doch wieder einmal Wolfsgeheul im deutschen Wald zu hören sein wird.
(Wdh. morgen 6.15-6.30 Uhr)

Am 17.05.17 15:05 - 16:00 Uhr auf
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Vorpommerns grüne Auen
Im Nordosten Deutschlands befindet sich eines der schönsten Naturschutzgebiete des Landes. Vorpommerns grüne Auen gelten als eine der artenreichsten Regionen. Die Insel Rügen, die Lagunen und der Darßer Urwald beeindrucken mit ihrer einzigartigen Naturlandschaft. Die Dokumentation zeigt die Tiere, die sich hier angesiedelt haben: Dachse, Damhirsche, Seeadler und Zwergschwalbenkolonien.
(Wdh. 19.15-20.10 Uhr)

Am 17.05.17 17:10 - 17:40 Uhr auf
arte: Holz - Baustoff der Zukunft?
Im Alpenraum haben Holzhäuser Tradition. Nur hoch oben auf den Bergen, in Lagen, die extremen Witterungsbedingungen ausgesetzt sind, sind die Hütten und Häuser meistens aus Stein. Das ist dem Holzbauarchitekten Hermann Kaufmann aus Vorarlberg jedoch egal. Er baut selbst auf über 2.000 Meter Höhe am liebsten mit Holz. Auch in der Stadt errichtet er Holzhäuser, denn er ist davon überzeugt: Holz ist der Baustoff der Zukunft - vorausgesetzt, die großen Bauteile werden in der Fabrik industriell vorgefertigt. Selbst Hochhäuser aus Holz sind seiner Ansicht nach dann kein Problem mehr. "Xenius" besucht eine Holzbaufirma in Bayern, die zu den wenigen gehört, die sich bereits auf das moderne Bauen mit Holz spezialisiert haben. In einer Halle werden dort ganze Wände für die neuen Holzhäuser vorgefertigt. Die "Xenius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner erfahren, dass dabei sowohl Hightech als auch traditionelles Schreiner- und Zimmererhandwerk eingesetzt werden.
(Wdh. morgen 7.20-7.45 Uhr)

Am 17.05.17 18:35 - 19:20 Uhr auf
arte: Amerikas Naturwunder - Smoky Mountains
"Ort des blauen Rauchs" nannten die Cherokee-Indianer einst die Hügellandschaft im Osten der USA, in der heute der Great Smoky Mountains National Park liegt. Zu etwa 95 Prozent besteht der Park aus Wäldern. Ein Viertel davon ist unberührter Urwald mit einer erstaunlichen Pflanzenvielfalt. Vor allem im Indian Summer leuchten die Hänge in allen erdenklichen Rot- und Gelbtönen. Neben seiner botanischen Vielfalt ist der Nationalpark berühmt für seine Schwarzbären, die im Sommer wie Affen Wildkirschen in den Baumwipfeln ernten.

Am 17.05.17 20:15 - 21:05 Uhr auf
3sat: Die geheimnisvolle Welt der Bäume
Linden und Eichen, uralte Edelkastanien, hochwüchsige Tannen, Lärchen, Urzirben. Einfach Bäume - sie umgeben uns und wir nehmen sie als selbstverständlich, aber sie sind mehr: Bäume erzählen Geschichten, sie waren da, als wir noch lange nicht am Leben waren und werden da sein, wenn wir alle nicht mehr existieren. Sie öffnen das Tor in eine längst vergangene Zeit, in der man sie wegen ihrer Heilkraft schätzte und sie sogar als heilig verehrte. Bäume sind voller Kraft und Zauber. So wurde beispielsweise entdeckt, dass das Baumharz eine antibakterielle Wirkung hat. Neben dem Harz ist es vorwiegend das wertvolle Holz, das uns Menschen seit jeher in den Bann zieht und unser Überleben bis heute sichert. Bäume sind geniale Überlebenskünstler und statische Meisterwerke. Sie zählen zu den ältesten und größten Lebewesen der Erde. Einige der imposantesten Exemplare Europas stehen übrigens in der Steiermark: eine 2000 Jahre alte Linde in Übelbach, eine 1000-jährige Eiche in Bierbaum. Die Dokumentation zeigt diese gefährdeten Naturdenkmäler und beleuchtet den Lebensraum Baum: In den Jahrhunderte alten Bäumen des Tierparks Herberstein leben seltene Käferarten, wie Eichenbock, Juchtenkäfer und Bockkäfer. Aber auch Eichkätzchen, Fledermäuse, Siebenschläfer und Baummarder nützen Bäume als Wohnung und Jagdrevier, ebenso wie die verschiedensten, zum Teil sehr seltenen Vogelarten.

Am 17.05.17 21:05 - 21:50 Uhr auf
3sat: Auf dem Holzweg - Wie erneuerbar sind unsere Wälder?
Sauber, CO2-neutral, erneuerbar soll unsere Energie sein. Doch der EU-weit propagierte Umstieg auf Biomasse aus Holz hat die Grenzen der Nachhaltigkeit vielerorts überschritten. Um den Klimawandel zu stoppen, fordert die EU, den Anteil an erneuerbaren Energien bis 2020 auf 20 Prozent anzuheben. Seither hat Holz in Form von Pellets oder Hackschnitzeln einen Siegeszug angetreten - mit unerwarteten Konsequenzen. Für Pellets, die früher aus Holzabfällen gewonnen wurden, werden jetzt ganze Wälder abgeholzt. In der Slowakei beklagen Umweltschützer, dass bis hinein in Nationalparks geschlägert wird. In Europas größtem Kohlekraftwerk - in Nordengland - wurden zwei Blöcke mit staatlichen Förderungen in Millionenhöhe auf Pellet-Betrieb umgestellt. Der enorme Pellet-Verbrauch in Großbritannien führt zur Abholzung ganzer Wälder im Südosten der USA. Riesige Schiffsladungen mit Pellets überqueren regelmäßig den Atlantik. In Russland beginnt Holz zur Energiegewinnung gerade ein Thema zu werden. Im Pellet-Werk Vyborg werden allein 900.000 Tonnen für den Export in die EU produziert. Burgit Bock geht in ihrer Reportage "Auf dem Holzweg" der Frage nach, ob wir im Namen von CO2-Reduktion und einer grüneren Zukunft gerade dabei sind, unsere Wälder zu verheizen.

Am 18.05.17 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Von Äpfeln, Wildgänsen und Teichrohrsängern
Am Bodensee in der Nähe von Überlingen findet man die am intensivsten genutzten Obstanbauflächen Deutschlands. Kulturlandschaft, so weit das Auge reicht. Doch mittendrin erhält die Natur ihren Anteil zurück. Sie bekommt es in Form von renaturierten Parzellen, wo sich auch Wildgänse, Störche und Teichrohrsänger wohlfühlen. Die Idee, hier einzelne Biotope anzulegen und so die Artenvielfalt in dieser Monokulturlandschaft zu beleben, stammt von Prof. Peter Berthold, Emeritus der Max-Planck-Gesellschaft und weltweit anerkannter Ornithologe. So simpel wie eindrücklich fordert er: "Jeder Gemeinde ihren Weiher, dann ist mit dem Artenrückgang Schluss!" Die Ergebnisse - im Film durch eine Jahresbetrachtung dargestellt - sind schon nach wenigen Jahren verblüffend positiv.

Am 18.05.17 11:10 - 12:10 Uhr auf
ServusTV: Singapur - Urbaner Urwald
David Attenborough geht dem Mysterium des Großstadtdschungels im Inselstaat Singapur nach: Ein üppiges, tropisches Paradies, aus dem eine Metropole hervorwuchs - Singapur gehört zu den am dichtest besiedelten Staaten der Erde – und doch verfügt die Insel auch über eine erstaunlich reiche Flora und Fauna. Wie passen sich diese an ihre sich ständig wandelnde Umwelt an? Und welche Maßnahmen trifft Singapur zum Erhalt der letzten Grünflächen? Der größte Teil der Inseloberflächen ist heute bereits verstädtert; nur ein Viertel des Gebietes ist noch unbebaut. 90 Prozent des Urwaldes mussten im Laufe der letzten Jahre landwirtschaftlichen Nutzflächen und der galoppierenden Verstädterung weichen. Der westliche Teil der Hauptinsel Pulau Ujong wurde jetzt bewusst unter Schutz gestellt: Zehn Prozent der Inselfläche wurden zum Naturschutzreservat erklärt – sogar zum Preis der Umsiedlung langjähriger Einwohner.

Am 18.05.17 13:00 - 14:00 Uhr auf
WDR: Mücken-Alarm - Drohen Tropenkrankheiten?
Spätestens seit der Zika-Epidemie in Süd- und Nordamerika sind exotische Stechmücken wieder in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Sie verbreiten gefährliche Viren und Erreger. Tropenkrankheiten wie Malaria, das Dengue- oder Chikungunya-Fieber töten jährlich weltweit hunderttausende Menschen. Bislang kamen solche Tropenkrankheiten in der Regel mit Fernreisenden zu uns. Das könnte sich in Zukunft ändern. Durch die Globalisierung im Warenverkehr und den Klimawandel werden in Deutschland immer öfter Exoten wie die japanische Buchmücke oder der asiatische Tigermoskito beobachtet. Sie könnten auch bei uns Erreger von Dengue-, Chikungunya-, oder West-Nil-Fieber übertragen. Planet Wissen nimmt diese ungeliebten Insekten genauer in den Blick und hinterfragt, inwieweit uns solche tropischen Infektionen wirklich gefährden.
(Wdh. morgen 11.00-12.00 Uhr auf ARD-alpha)

Am 18.05.17 14:15 - 15:00 Uhr auf
rbb: Thailands abenteuerlicher Süden
Die Regenwälder des Khao Sok, eines der schönsten Nationalparks Thailands, gehören zu den ältesten der Welt. Um die Tiere hier kümmert sich Jo, der Chefbiologe für Südthailand. Zu seinen Aufgaben gehört es, die im Park lebenden Fledermausarten zu bestimmen. Sie zu fangen ist schwierig und gefährlich. Immer wieder passiert es, dass er und seine Mitarbeiter von einem Tier gebissen werden. Das ist überaus schmerzhaft und kann zu lebensbedrohlichen Infektionen führen. Immer wieder werden im Khao-Sok-Nationalpark neue Spezies entdeckt. Und Jo würde gerne eine neue Fledermausart fangen. Sorgen bereiten ihm die Elefanten des Parks. Ein Stausee zerteilt die großen Waldgebiete und beeinträchtigt die Wanderung der Elefanten. Jo muss einen Ausweg suchen, um die Bestände der Tiere zusammenzuführen. Im Nationalpark Khao Sok streift der Biologe Jo mit seinen Leuten durch die Wälder auf der Suche nach Elefanten. Keiner weiß, wie viele hier leben. Er will ihre Zahl erfassen. Die Wälder und der große See des Khao Sok sind bestechend schön, aber der friedliche Eindruck täuscht. Das Leben im Einklang mit der Natur verlangt den hier lebenden Menschen all ihre Kraft ab.

Am 18.05.17 15:05 - 16:00 Uhr auf
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Schwarzwald
Der Schwarzwald beeindruckt mit seinen hohen Weißtannen. In Europa sind diese Nadelbäume einzigartig. Hier hat sich auch die Großvatertanne angesiedelt, ein 230 Jahre alter und 50 Meter hoher Baumriese. Einige seltene Tierarten leben im Schwarzwald: der Auerhahn, Luchse, Wildkatzen. Bekannt ist der Schwarzwald zudem für die höchste Wasserfallkaskade Deutschlands, die Triberger Wasserfälle.
(Wdh. 19.15-20.10 Uhr)

Am 18.05.17 16:15 - 17:00 Uhr auf
3sat: Kielings wilde Welt (1/3)
In drei Folgen reist Andreas Kieling zu den schönsten Tierparadiesen dieser Erde und präsentiert dabei außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Tierwelt. Extreme jeder Art stehen dabei im Vordergrund: etwa die kargen Inseln am Rande der Antarktis, die üppigen Sumpfwälder und Hochgrasfluren im nördlichen Indien, hochalpine Regionen, Mittelgebirgswälder, das äthiopische Hochland und die Unterwasserwelt Australiens. Andreas Kieling trifft auf seinen Reisen immer wieder auf Forscher und Spezialisten, die vor Ort in ungewöhnlichen Projekten für den Tier- und Naturschutz tätig sind und Andreas an ihrer spannenden Arbeit teilhaben lassen.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr, Wdh. kommende Nacht von 3.15-5.25 Uhr)

Am 18.05.17 16:15 - 17:00 Uhr auf
3sat: Kielings wilde Welt (1/3)
In drei Folgen reist Andreas Kieling zu den schönsten Tierparadiesen dieser Erde und präsentiert dabei außergewöhnliche und charismatische Vertreter der Tierwelt. Extreme jeder Art stehen dabei im Vordergrund: etwa die kargen Inseln am Rande der Antarktis, die üppigen Sumpfwälder und Hochgrasfluren im nördlichen Indien, hochalpine Regionen, Mittelgebirgswälder, das äthiopische Hochland und die Unterwasserwelt Australiens. Andreas Kieling trifft auf seinen Reisen immer wieder auf Forscher und Spezialisten, die vor Ort in ungewöhnlichen Projekten für den Tier- und Naturschutz tätig sind und Andreas an ihrer spannenden Arbeit teilhaben lassen.
(Teile 2 und 3 direkt im Anschluss, bis 18.30 Uhr, Wdh. kommende Nacht von 3.15-5.25 Uhr)

Am 18.05.17 18:35 - 19:20 Uhr auf
arte: Amerikas Naturwunder - Yellowstone
Es gibt nur wenige Orte auf der Welt, die so atemberaubend sind wie der Yellowstone-Nationalpark. Schon früh erkannte man seine Besonderheit und so wurde er als erster Nationalpark der USA unter Schutz gestellt. Nicht nur seine Artenvielfalt, seine unendlichen Wälder und weitläufigen Täler suchen ihresgleichen, der Park besticht auch durch seine einzigartige Lage. Er liegt auf dem weltweit größten aktiven Supervulkan. Dadurch bietet er weltberühmte Naturphänomene wie den Old Faithful Geysir oder die Grand Prismatic Spring, eine Thermalquelle, die abhängig von Mikroorganismen und Jahreszeit in unterschiedlichen Farben leuchtet.

Am 18.05.17 19:30 - 20:00 Uhr auf
ARD-alpha: Insektensterben - Auf der Wiese wird es still
Wissenschaftler warnen vor einem dramatischen Insektensterben. Ist das schlimm und wenn ja, wie schlimm?
(Wdh. morgen 16.00-16.30 Uhr)

Am 19.05.17 01:20 - 01:45 Uhr auf
arte: Die mit dem Wolf tanzen
Vor Jahrtausenden wurde der Wolf aufgrund seiner Fähigkeiten von den Menschen bewundert, wie zahlreichen Höhlenmalereien zu entnehmen ist. Wölfe wurden zu zahmen Beschützern erzogen und wurden als Hund so zum besten Freund des Menschen. Mit der Zeit schlug die Bewunderung für die Wölfe jedoch in Angst und Misstrauen umgeschlagen. In Fabeln und Märchen wurde der Wolf oftmals zum Bösewicht. Die Wölfe wurden zunehmend zurückgedrängt. Seit dem neuen Jahrtausend lässt sich die Rückkehr des Wolfes in die heimischen Wälder beobachten. In Deutschland und Frankreich sollen es bereits einige hundert Exemplare sein. Doch der Rückkehr des Wolfes wird in den beiden Ländern unterschiedlich begegnet. Während in Deutschland nach Umfragen 80 Prozent der Bevölkerung der Rückkehr der Wölfe gegenüber aufgeschlossen sind, stufen in Frankreich sogar die Naturschützer diese Entwicklung als bedrohlich ein.
(Wdh. morgen 6.55-7.20 Uhr)

Am 19.05.17 06:15 - 07:00 Uhr auf
ZDFinfo: Tiere für die Herrenmenschen
Die Dokumentation erzählt von den Genexperimenten der Nationalsozialisten, um eine wilde "arische" Natur zu erschaffen. Unter der Schirmherrschaft von Reichsjägermeister Hermann Göring wurde versucht, das prähistorische Ur-Rind nachzuzüchten. Nach der Eroberung Polens wurde das Gebiet des heutigen Nationalparks Bialowieza auserkoren, um den ersten "arischen" Urwald zu schaffen. Die im Wald wohnende Bevölkerung wurde vertrieben oder in Massenerschießungen getötet. Die Population von Ur-Rindern verliert sich gegen Kriegsende, die entvölkerte Waldregion wurde die Basis für den heutigen Nationalpark. Ein Blick in dieses weitgehend unbekannte Kapitel der Geschichte.

Am 19.05.17 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Himmelsjäger - Die geheime Welt der Libellen
Das Leben der Libellen ist voller Geheimnisse. Im Film zeigen spektakuläre Superzeitlupen und aufwendige Computeranimationen erstmals, wie Libellen ihre Beute blitzschnell im Flug fangen, und wie sie sich in der Luft paaren. Unterwasseraufnahmen enthüllen die Entwicklung der räuberischen Libellenlarven. Libellen bevölkerten die Erde schon lange vor den Dinosauriern und haben sich dabei seit Jahrmillionen kaum verändert. Den Großteil ihres Lebens verbringen sie unter Wasser. Wo ihnen ihre außergewöhnlichen Fangwerkzeuge helfen, reiche Beute zu machen und gleichzeitig ein so fremdartiges Aussehen verleihen, dass sie in Science-Fiction-Filmen als Vorlage für Aliens dienten.

Am 19.05.17 14:30 - 14:55 Uhr auf
ARD-alpha: Die Katzen des Dschungels
Diesmal ist Felix nach Mittelamerika gereist, nach Costa Rica. In diesem Land gibt es zwei besondere Projekte: Das Erste dient der Arthaltung stark gefährdeter, kleinerer Dschungelkatzen, wie z B., Ozelot, Margay und Jaguarundi . Obwohl es längst per Gesetz verboten ist, diese Tiere zu fangen, werden sie doch immer noch gejagt. Denn die Jungen bringen als kuschelige Haustiere einen guten Preis. Einmal ausgewachsen, sind sie als unberechenbare Wildtiere natürlich schwierige Mitbewohner und man will sie wieder los werden. Um diese ehemaligen Haustiere, die allein im Dschungel schnell kläglich zugrunde gehen würden, kümmern sich Tierschützer. Man macht die Katzen fit für das Überleben in der Freiheit, um sie dann auszuwildern. Das zweite Projekt in Costa Rica dient dem bedrohten Urwald. Der Biologe Donald Perry hat ein riesiges Stück unberührten Regenwald gekauft und darin eine Seilbahn für Touristen gebaut. Die Bahn fährt Besucher in fast drei Kilometern Länge durch das Kronendach des Dschungels . Die Wipfel-Bewohner, z. B., Affen, Schlangen, farbenprächtige Tropenvögel und Faultiere, fühlen sich von der langsam und geräuschlos dahingleitenden Gondel nicht gestört, wie sich bald herausstellte. Noch eine Besonderheit des Projekts: die Schüler und Studenten Costa Ricas dürfen umsonst mit der Gondel durch den Urwald fahren, um die Tiere zu beobachten. Man hofft, dass sie nach diesem einzigartigen Erlebnis sich für den Erhalt der bedrohten Regenwälder intensiv einsetzen werden.
(Wdh. kommenden Montag 7.00-7.25 Uhr)

Am 19.05.17 15:05 - 16:00 Uhr auf
ServusTV: Naturparadies Deutschland - Spreewald
Das Dorf Lehde bietet das wohl atemberaubendste Spreewaldidyll. Die Landschaft ist von zahlreichen Gräben durchzogen, meist unter schattigen Bäumen versteckt und voller malerischer Winkel. Der Spreewald ist ein ungewöhnlicher Lebensraum, da er vom Menschen stark beeinflusst und dennoch naturnah geblieben ist. Viele Höfe sind hier nur mit dem Kahn zu erreichen. Ein besonderes Erlebnis ist es, die einzigartige Flusslandschaft des Spreewalds per Schlittschuh oder Schlitten zu entdecken.
(Wdh. 19.15-20.10 Uhr)

Am 19.05.17 15:15 - 16:00 Uhr auf
rbb: Chinas wilde Berge
Der Berg Fanjing in der chinesischen Provinz Anhui ist ein Nationalpark, der vor allem zum Schutz der Guizhou-Goldaffen eingerichtet wurde. Wissenschaftler vermuten, dass es nur noch rund 700 dieser Tiere gibt, die ausschließlich in den Höhen des Fanjing leben. Es gibt nur wenig wissenschaftliche Erkenntnisse über sie und der Mann, der die letzte Kolonie der Guizhou-Goldaffen bewahrt, wird allmählich alt. Er muss die Verantwortung an die nächste Generation übergeben. Doch wird es auch seinem Nachfolger gelingen, die Affen zu beschützen? Die Wälder des Fanjing sind unberührt und dank der Bemühungen des ehemaligen Reservatsleiters sind sie geschützt. Er wird sich demnächst als Forschungsleiter zurückziehen. Sein Nachfolger hat sich entschieden, mit Überwachungskameras zu arbeiten, die herausfinden sollen, was die Affen so treiben, wenn keine Beobachter in der Nähe sind - und dabei erwartet die Forscher eine erstaunliche Überraschung.

Am 19.05.17 18:35 - 19:20 Uhr auf
arte: Amerikas Naturwunder - Olympic
Im Nordwesten der USA prallt der Pazifik mit besonderer Wucht auf den amerikanischen Kontinent. Hier liegt der Olympic-Nationalpark, benannt nach dem über 2.300 Meter hohen Mount Olympus. Dank nährstoffreicher Strömungen aus der Tiefsee leben hier die am besten erforschten Orca-Gruppen der Welt, ziehen Seehunde, Seeotter und Seelöwen ihre Jungen auf. Im Landesinneren verbirgt sich ein gewaltiger immergrüner Regenwald. Die uralten Bäume profitieren vom milden Klima und dem reichen Niederschlag. Douglas-Hörnchen sind die Gärtner des Waldes, sie verjüngen und vergrößern den Wald, indem sie Tannenzapfenvorräte anlegen, die austreiben und zu jungen Bäumen heranwachsen. Die wiederum werden von den Roosevelt-Wapitis abgeweidet.

Am 20.05.17 05:45 - 06:30 Uhr auf
phoenix: Tief im Regenwald (1/2) - Im Bann des Kaimans
Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy begeben sich auf eine Expedition in eines der letzten unerschlossenen Gebiete der Erde, um den Mohrenkaiman zu finden. Schwerer als Bison oder Grizzlybär und genauso lang wie die Salzwasserkrokodile Australiens, ist der Mohrenkaiman ein wahrer Gigant im Regenwald. Bisher weiß die Wissenschaft kaum etwas über den großen Bruder des Alligators und das größte Krokodil Südamerikas. Wie alle großen Echsen wurde auch der Mohrenkaiman über Jahrhunderte hinweg erbarmungslos gejagt. So ist seine Art inzwischen stark gefährdet. Der Mensch ist der einzige wirkliche Feind dieser Echsen, die sich seit den Zeiten der Dinosaurier unverändert behaupten konnten. Der Oberlauf des Essequibo tief im Hinterland Guyanas ist eine der letzten Regionen, in denen man heute noch Exemplare von mehr als fünf Metern Länge findet. In dieses unwegsame Gebiet haben sich Rainer Bergomaz und Yung Sandy aufgemacht. Bei ihren Begegnungen mit dem Mohrenkaiman erhalten sie einen einmaligen Einblick in das Leben der "Urzeitmonster" und entdecken in ihnen viel mehr als nur unberechenbare Fressmaschinen.

Am 20.05.17 06:30 - 07:15 Uhr auf
phoenix: Tief im Regenwald (2/2) - Auf der Spur der Harpyie
Der deutsche Tierfilmer Rainer Bergomaz und sein indianischer Kollege Yung Sandy überwinden Stromschnellen, Flüsse und Wasserfälle, klettern auf 50 Meter hohe Bäume, kämpfen sich durch Buschwerk und Lianen, um ein Harpyien-Nest zu finden. Die seltenen Adler leben in den Regenwäldern Südamerikas. Harpyien sind in der Mythologie grausige Luftgeister, halb Vogel, halb Frau. In der Zoologie zählen sie zu den mächtigsten Greifvögeln der Welt. Der Griff ihrer Klauen ist kräftiger als der Biss eines Schäferhundes, ihre Krallen sind länger als die des Grizzlybären. Ihren scharfen Augen entgeht keine Bewegung, und kein anderer Vogel fliegt so lautlos und wendig durch das Geäst der Bäume. Ihre Nester liegen 40 und mehr Meter hoch in den alles überragenden Kapokbäumen. Während ihrer abenteuerlichen Expedition erhalten die beiden Tierfilmer nicht nur faszinierende Einblicke in das Leben der Harpyien, sie finden auch verwunschene Landschaften und begegnen zahlreichen fremdartigen Tieren wie dem Riesengürteltier oder der Tayra, einer in Mittel- und Südamerika lebenden Raubtierart aus der Familie der Marder.

Am 20.05.17 06:55 - 07:40 Uhr auf
ZDFneo: Auf der Spur der Küstenwölfe – In den Wäldern von British Columbia
Die Biologin Gudrun Pflüger macht sich in den Küstenregenwäldern British Columbias auf die Suche nach den geheimnisvollen Küstenwölfen. Sie will mehr erfahren über die seltenen Tiere. Vor allem, wie groß ihr Verbreitungsgebiet und wie ihr ursprüngliches Sozialverhalten ist. Ihr Zielgebiet liegt etwa 1.000 Kilometer nördlich von Vancouver, an der Westküste Kanadas zwischen zahllosen Fjorden und einem Gewirr vorgelagerter Inseln. Doch das unwegsame Gelände und die ewige Nässe machen die Suche nicht einfach. Gudrun Pflüger will fast schon aufgeben, als sie auf einer entlegenen Insel ein Rudel Wölfe entdeckt. Diese Wölfe hatten noch nie eine Begegnung mit Menschen. Der Traum der Wissenschaftlerin wird endlich wahr, von Angesicht zu Angesicht steht sie den Küstenwölfen gegenüber, die Gudrun Pflüger bald als Familienmitglied anerkennen.

Am 20.05.17 10:00 - 10:30 Uhr auf
BR: Im Wald des Nashornvogels
Der Nashornvogel hat nicht nur ein seltsames Aussehen, sondern auch sein Verhalten ist erwähnenswert. Die Paare ziehen sich zum Brüten in Baumspalten zurück. Das Männchen verschließt die Bruthöhle fast vollständig, um die Familie vor Angriffen von Feinden zu schützen. Erst wenn die Küken geschlüpft sind, erweitert das Weibchen den Spalt, so dass wieder ein Verlassen der Bruthöhle möglich wird. Für den Dulungan, wie die Einheimischen den Nashornvogel nennen, ist das Überleben schwierig geworden. Sein Lebensraum besteht nur noch aus ein paar kläglichen Resten Regenwald, der auf der philippinischen Insel Panay durch Brandrodung und Holzverkauf um 80 Prozent geschrumpft ist. Die Stämme der Baumriesen dienen den Dulungans als Nisthöhlen, die Früchte der Baumriesen bieten ihnen Nahrung. Auf ihren Flügen verbreiten sie die Samen der Früchte auf brachliegende Flächen und unterstützen damit die Neubewaldung. Aber die Nisthöhlen werden von Jägern ausgeraubt und das Fleisch der Vögel, das gerne zu Fingerfood verarbeitet wird und als Luxussnack gilt, teuer verkauft. So wurde die Zahl der Dulungans jährlich um die Hälfte dezimiert. Aber glücklicherweise haben Naturschützer aus Deutschland ein Konzept entwickelt, mit dem die einstigen Jäger zu Hütern werden sollen. Wenn ehemalige Nesträuber dafür sorgen, Nashornvögel in ihren Nisthöhlen ungestört brüten zu lassen, um Junge aufzuziehen, und die Bemühungen um die Gründung von Nationalparks weiterhin unterstützt werden, nimmt die Hoffnung zu, dass eines der letzten intakten Waldgebiete der Philippinen noch nicht verloren ist und sich die komplexe Arbeit der Naturschützer, eine Zusammenführung von Entwicklungshilfe und Artenschutz, durchsetzt.

Am 20.05.17 10:40 - 11:35 Uhr auf
PRO7-MAXX: Ax Men - Die Holzfäller
Mit der Axt in der Hand - oder der Motorsäge - versuchen vier Teams aus Holzfällern, sich im harten Wettbewerb im Nordwesten der USA zu behaupten. In Alaska entschließt sich Mike Papac Dinge zu verändern und bringt einen jahrelangen Freund der Familie mit, der ihn bei der Arbeit unterstützen soll; in Florida geht der Kampf um die Fluss-Vorherrschaft weiter.
(Weitere Folge heute 23.00-23.55 Uhr)

Am 20.05.17 13:20 - 14:15 Uhr auf
PRO7-MAXX: Treehouse Guys - Geheimversteck in den Baumwipfeln
Das Team reist nach Old Town, Florida, um für Sara, Jamie und ihre Söhne ein Baumhaus zu bauen. Auch Sara, die Tochter eines Unternehmers ist, hat keine Scheu davor, den Hammer zu schwingen.
(Weitere Folge heute 20.15-21.05 Uhr)

Am 20.05.17 14:45 - 15:15 Uhr auf
phoenix: Die Nordwest-Territorien - Sommer am Polarkreis
Die Nordwest-Territorien in Kanada gehören zu den eher unbekannten Reisezielen in Kanada. Die Region ist fünfmal so groß wie Deutschland und kaum erschlossen - gerade einmal 41.000 Menschen wohnen hier. Im Süden wachsen schier endlose Wälder, im Norden erstreckt sich die karge Tundra bis an den Horizont. Die Reise durch die Northwest-Territories beginnt in Fort Smith. Der kleine Ort ist das Tor zum Wood Buffalo National Park, in dem 6000 Waldbisons leben - ein Weltrekord. Weiter geht es zu den Louise-Wasserfällen und nach Fort Providence: In der Lounge vom Snowshoe Inn feiern die Einheimischen regelmäßig Karaoke-Partys. Wir machen Station in Yellowknife, mit 19.000 Einwohnern die größte Stadt der Territorien, und besuchen das Wildcat-Café. Es ist das älteste Restaurant im Ort. Von Fort Simpson aus geht es in den Nahanni National Park. Das riesige Naturschutzgebiet ist nur auf dem Wasser- oder Luftweg erreichbar. Sehenswert ist auch die Müllkippe von Fort Simpson. Auf der Suche nach Futter tummeln sich hier Schwarzbären, Weißkopfseeadler und Kraniche. Am Polarmeer weit im Norden endet unsere Reise. In dem Dorf Ulukhaktok leben Inuits. Wir begleiten sie in die Tundra, wo sie auf die Jagd nach Moschusochsen gehen.
(Wdh. morgen 8.45-9.15 Uhr)

Am 20.05.17 15:10 - 15:55 Uhr auf
arte: Amerikas Naturwunder - Everglades
Die Everglades - die größte subtropische Wildnis der USA. Ein scheinbar unendliches Marschland im Südosten des Landes. Tatsächlich sind die Everglades aber kein Sumpf, sondern ein sehr seichtes und langsam fließendes Flusssystem. Daher ist das Wasser überraschend klar und bietet einen Lebensraum für eine Vielzahl an unterschiedlichen Arten. Alligatoren und der merkwürdig anmutende Waldstorch sowie die sogenannten Key-Weißwedelhirsche, die in den dichten und undurchdringlichen Mangrovenwäldern der Florida Bay leben, spielen eine zentrale Rolle in diesem Ökosystem.

Am 20.05.17 15:15 - 15:45 Uhr auf
phoenix: Ontario - Land des schönen Wassers
Ontario - Land des schönen Wassers. Die Lage und die schiere Größe Ontarios lassen eine enorme landschaftliche Vielfalt zu. Sumpfiges Tiefland umschließt die Hudson Bay; nach Süden schließen einszeitliche Moränen und fruchtbare Ebenen an. Hier, an den Großen Seen und in den Ballungsgebieten von Toronto und Ottawa, leben die meisten der 12 Millionen Einwohner Ontarios. Die Geschichte dieser kanadischen Provinz ist vor allem die Geschichte der First Nations, der Irokesen, Huronen, Athabasken, Algonquin. Ihre Kultur damals und heute und der Konflikt zwischen First Nations und frühen (europäischen) Siedlern - das sind zentrale Themen unseres Films. Mit dem historischen Zug Polar Bear Express fahren wir an den Südrand der Hudson Bay, nach Moose Factory, und besuchen ein Dorf und eine Öko-Lodge der Cree. In der rekonstruierten Siedlung und Mission Sainte Marie among the Hurons erfahren wir mehr über den Zusammenprall der Kulturen im 17. Jahrhundert: als französische Jesuiten versuchten, die Huronen und Irokesen zum einzig wahren Glauben zu bekehren.
(Wdh. morgen 9.15-9.45 Uhr)

Am 20.05.17 15:55 - 16:40 Uhr auf
arte: Amerikas Naturwunder - Smoky Mountains
"Ort des blauen Rauchs" nannten die Cherokee-Indianer einst die Hügellandschaft im Osten der USA, in der heute der Great Smoky Mountains National Park liegt. Zu etwa 95 Prozent besteht der Park aus Wäldern. Ein Viertel davon ist unberührter Urwald mit einer erstaunlichen Pflanzenvielfalt. Vor allem im Indian Summer leuchten die Hänge in allen erdenklichen Rot- und Gelbtönen. Neben seiner botanischen Vielfalt ist der Nationalpark berühmt für seine Schwarzbären, die im Sommer wie Affen Wildkirschen in den Baumwipfeln ernten.

Am 20.05.17 18:45 - 19:30 Uhr auf
BR: Die Rhön
Die Rhön ist ein Biosphärenreservat, in dem man Schwarzstörche und seltene Greifvögel finden kann. Ein Naturporträt dieses deutschen Mittelgebirges. Als das Land der offenen Fernen wird die Rhön oft bezeichnet. Für kein anderes Mittelgebirge in Deutschland trifft diese Bezeichnung besser zu als auf die Rhön. Von den Bergkuppen aus kann man den Blick weit übers Land schweifen lassen. Das Biosphärenreservat beheimatet Schwarzstörche in urigen Buchenwäldern, man findet Säulen aus Basalt, geheimnisvolle Moore, eiszeitliche Blockschutthalden. Darüber kreisen selten gewordene Greifvögel wie Uhus und Wiesenweihen. Ihre zentrale geografische Lage in Mitteleuropa und die ideale Vernetzung von offenen und bewaldeten Lebensräumen machen die Rhön darüber hinaus zu einem entscheidenden Knotenpunkt für wandernde Tierarten wie Luchs und Wildkatze.

Am 20.05.17 18:45 - 19:30 Uhr auf
SWR: Unsere schönsten Naturparks
Wildromantische Schluchten und blühende Moore, dichte Wälder und bizarre Felsformationen, liebliche Weinbergterrassen, kristallklare Maare, erloschene Vulkane - Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben viel an Naturschönheiten zu bieten. 16 Naturparks und Biosphärengebiete in den beiden Bundesländern schützen die vielfältigen Naturlandschaften. Das SWR Fernsehen zeigt sechs der schönsten Naturparks im Südwesten Deutschlands und was man dort erleben kann. Die Reise führt in Baden-Württemberg vom Südschwarzwald, dem größten Naturpark Deutschlands, über das einzige Biosphärengebiet des Bundeslandes, die Schwäbische Alb, bis in den Schönbuch, der gerade zum Waldgebiet des Jahres 2014 gewählt wurde. In Rheinland-Pfalz werden der Pfälzer Wald, der sowohl Naturpark als auch Biosphärengebiet ist, der Naturpark Saar-Hunsrück, der 2015 Nationalpark wird, und die Vulkaneifel, der jüngste Naturpark in Rheinland-Pfalz, gezeigt. Durch die Sendung führen zwei Naturexperten, die sich tagtäglich mit Herz und Seele für die Wälder und den Naturschutz einsetzen: Ulrike Abel, Forstwirtin und stellvertretende Forstamtsleiterin in Kaiserslautern, und Achim Laber, der Feldberg-Ranger, seit 25 Jahren Naturschutzwart am Feldberg.

Am 20.05.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
phoenix: Die Krone Nordamerikas - Der Waterton Glacier National Park
An der Grenze zwischen den USA und Kanada vereint ein großes Projekt ganz unterschiedliche Akteure: Sie wollen einen Nationalpark vergrößern, um ihn zu retten. Der Waterton Glacier National Park ist eine einzigartige Naturregion. Große Teile des fast 5000 Quadratkilometer umfassenden Schutzgebietes sind unberührt von menschlichen Eingriffen. Seit 1492, das als Referenzpunkt für europäische Einflüsse in Amerika gilt, ist hier fast keine Tier- oder Pflanzenart ausgestorben. Das gesamte Areal ist so artenreich wie kaum eine andere Wildnis auf der Erde: Insgesamt leben hier über 70 Säugetier- und rund 250 Vogelarten; nachgewiesen sind fast 1200 Pflanzenarten. Die Dokumentation über die Zukunft der Nationalparks führt hinein in diese einzigartige Welt und begleitet eine Expedition in das Gebiet, in dem noch nie zuvor ein Kamerateam filmen durfte. Der Park, seit 1932 ein Zusammenschluss des kanadischen Waterton Lakes National Park und des US-amerikanischen Glacier National Park, ist der erste "Friedenspark" der Welt. Doch die Einzigartigkeit des grenzübergreifenden Ökosystems ist in Gefahr. Im Nordwesten ragt ein großer Keil ungeschütztes Gebiet mitten hinein in den Park. Einer der wichtigsten kanadischen Highways führt durch die Region, es wird massiv Holz eingeschlagen - und es darf gejagt werden. Die Jäger-Lobby ist mächtig. Der wichtigste Wildtier-Korridor Nordamerikas ist hier brutal zerschnitten. Der Nationalpark könnte ohne die Verbindung zu nördlicheren Schutzgebieten wie dem Banff National Park zu einer Insel werden - das langsame Aussterben und das Ende einer der bedeutendsten Naturräume des Planeten wäre damit vorprogrammiert. Aktivisten, Wissenschaftler und Naturliebhaber haben dieser Bedrohung den Kampf angesagt. Für sie gibt es nur eine Lösung: Der Park muss vergrößert werden. Die Dokumentation begleitet die Enthusiasten durch ein wichtiges Jahr.
(Wdh. morgen 18.30-19.15 Uhr)

Am 20.05.17 20:15 - 21:10 Uhr auf
kabel1doku: Unter Gorillas - Überleben in der Horde
Gordon Buchanan ist zurück im Dschungel bei seiner Gorilla-Familie. Vor seiner Abreise war die Familie unter Anführer Chimanuka von einem Rivalen bedroht. Nun ist die Familie erneut in Gefahr, denn Wilderer schleichen durch den Wald. Gordon und die Ranger geben ihr Bestes, um die Gorillas zu schützen.

Am 20.05.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
phoenix: Alaskas Majestät - der Denali National Park
Vor über 100 Jahren wurde die Nationalpark-Idee in Amerikas Westen geboren, damals lebte eine Milliarde Menschen auf der Erde, und die Parks luden sie ein, sich an der Schönheit der Schöpfung zu erfreuen. Heute, mit über sieben Milliarden Menschen auf der Erde, wandelt sich auch die Rolle der Schutzgebiete. Die ZDF-Filmemacher dokumentieren ein Jahr hinter den Kulissen des Denali National Park und fragen nach der Zukunft der großen Parks. Der Grizzlybär ist die Nummer eins der "Big Five" des Parks. Bären, Wölfe, Elche, Karibus und Dall-Schafe tummeln sich zahlreich in dem Gebiet, das mit seinen rund 25 000 Quadratkilometern größer ist als Mecklenburg-Vorpommern. Die hohe Tierdichte, die Mischung aus Wäldern, Tundra und Gletschergebieten locken pro Jahr fast 400 000 Besucher. So auch Frank Stelges aus Essen, der hier den "Big Five" auf der Spur ist. Der Denali, Alaskas Majestät, hat nach wie vor eine ungeheure Anziehungskraft, vor allem für junge Abenteurer. Sie fasziniert die tragische Geschichte von Millionärssohn Christopher McCandless, der 1992 die Wildnis suchte - und dessen Schicksal im Hollywood-Film "Into the Wild" verewigt wurde.
(Wdh. morgen 19.15-20.00 Uhr)

Am 21.05.17 03:55 - 04:40 Uhr auf
NDR: Zuhause in der Wildnis - Mein indianisches Leben
Sanna Seven Deers hat als junge Frau einen radikalen Schritt gewagt. Sie hat ihr altes Leben und ihren vertrauten Alltag hinter sich gelassen und ist ihrem Liebsten, dem Indianer David, nach Kanada gefolgt. Seit über zwölf Jahren wohnt die Hamburgerin inzwischen mit David und ihren vier Kindern auf der Ranch Shaheylah. Ganz für sich lebt die Familie in der Abgeschiedenheit der kanadischen Rocky Mountains. Mehrmals im Jahr hat die Autorin Claudia Dejá die Familie in der Wildnis besucht und einen Einblick in einen Lebensentwurf bekommen, der sich radikal von dem hektischen Leben so vieler hierzulande unterscheidet.

Am 21.05.17 06:05 - 06:50 Uhr auf
ZDFneo: Unter Grizzlys (1/2)
Jeden Sommer kann man in Alaskas Wildnis ein atemberaubendes Spektakel beobachten. Wenn Millionen von Lachsen auf ihrer Laichwanderung den Weg zurück zu den Quellen nehmen, drängen sich an den Stromschnellen und Wasserfällen hunderte von Grizzlybären, weil ihnen dort die Fische in verschwenderischer Fülle fast in die Mäuler und Tatzen fliegen. Ein alljährliches Ereignis im Katmai-Nationalpark, das natürlich schon einige Filmteams dokumentiert haben. Die ZDF/BBC Koproduktion „Unter Grizzlys“ verfolgt ein ambitioniertes Ziel: Ein 25 mannstarkes Team erfahrener Naturfilmer und Bärenexperten schlägt für einige Wochen seine Zelte mitten im Eldorado der riesigen Landräuber auf, um mit großem technischen Aufwand den Zuschauer tief in das Leben und Treiben der Bären eintauchen zu lassen. Noch nie wurden die Grizzlys in Nordamerika filmisch so intim, so außergewöhnlich nah portraitiert wie in dieser Dokumentation.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 6.50-7.30 Uhr)

Am 21.05.17 06:10 - 06:55 Uhr auf
ServusTV: Gegen den Strom - Die ewige Reise der Lachse
Die gemäßigten Regenwälder von British Columbia in Kanada gewähren mehr Lebewesen Unterschlupf, als jeder andere Regenwald der Welt. Außerdem verfügen die Regenwälder in British Columbia über die höchsten Bäume des Planeten. Hier haben sich die letzten großen Raubtiere Nordamerikas angesiedelt: der Grizzlybär und der Wolf. Ihr Überleben hängt jedoch von einem großen Naturereignis ab. Einmal im Jahr wandern die Lachse stromaufwärts zu ihrer Brutstätte und bieten dabei den Bären und Wölfen ein Festmahl.

Am 21.05.17 11:30 - 13:00 Uhr auf
NDR: Wild, grün und atemberaubend - Mecklenburg-Vorpommern natürlich
Die spannendsten Geschichten schreibt die Natur: In den Lagunen der Vorpommerschen Boddenlandschaft, in den drei Nationalparks oder in den Weiten der Seen-, Wald- und Wiesenlandschaften von Mecklenburg-Vorpommern. Wenn im Herbst bis zu 70.000 Kraniche an der Küste Rast machen, sucht der Naturfotograf Jürgen Reich den besten Ort für sein Versteck, um das grandiose Naturschauspiel hautnah zu erleben. Zehn Jahre hat es gedauert bis ihm jetzt die perfekten Aufnahmen gelingen. Ganz leise und immer gegen den Wind pirscht sich im Nationalpark Müritz Revierförster Wolfgang Schröder an. Gleich mehrere kapitale Hirsche kommen jedes Jahr in der Brunftzeit zu diesem geheimen Platz. Nach kräftezehrenden Wochen sind sie völlig erschöpft. Einige hundert Kilometer entfernt versucht der Wolfsbeauftragte von Mecklenburg-Vorpommern, Norman Stier, den besenderten Wolf "Arno" wiederzufinden. Er hat vor, auch weiteren Tieren einen Sender umlegen. So will er mehr über das Verhalten der Tiere erfahren. Ein schwieriges Vorhaben. Doch Norman Stier gelingen sensationelle Aufnahmen.

Am 21.05.17 12:40 - 13:25 Uhr auf
ZDFneo: Klima macht Geschichte (1/2)
Das Leben auf der Erde ist ein Spielball des Klimas. Wissenschaftler haben die Meilensteine in der Menschheitsgeschichte im Spiegel weltumspannender Klimaentwicklungen untersucht und dabei erstaunliche Zusammenhänge entdeckt. Der "Terra X"-Zweiteiler "Klima macht Geschichte" führt auf eine spannende Zeitreise von der Eiszeit bis ins 21. Jahrhundert. Teil 1 zeigt, wie das Klima das Schicksal der frühen Gesellschaften mitbestimmt - vom Neandertaler bis zum alten Rom.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 13.25-14.05 Uhr)

Am 21.05.17 13:05 - 13:30 Uhr auf
3sat: Jagdfieber in Salzburg
Das Thema "Jagd" boomt in Salzburg. Die Jagd ist allerdings nicht nur beliebt, sondern auch massiv umstritten. Besonders an Jagdreisen, beispielsweise nach Südafrika, gibt es weltweit Kritik. Aber nicht nur: Ausgerechnet Naturschutzorganisationen und Wildbiologen vertreten die Auffassung, dass ein Teil der Millionenbeträge der Großwildjäger in Afrika auch gegen Wilderei und somit für den Artenschutz eingesetzt wird. Jedes Jahr steigen die Besucherzahlen auf der Salzburger Jagdmesse "Hohe Jagd", eine der größten in Europa. Und auch die Zahl jener, die die Jagdprüfung ablegen, ist in Salzburg besonders hoch: Insgesamt gibt es in diesem Bundesland 10 100 Jägerinnen und Jäger, der Anteil der Frauen steigt ständig. Die Jagd ist allerdings nicht nur beliebt, sondern vor allem auch massiv umstritten. So ist im vergangenen Jahr ein Streit zwischen Tierschützern und dem Salzburger Jagdbesitzer Max Mayr-Melnhof wegen dessen Wildschwein-Gatterjagd im Salzburger Anthering völlig eskaliert. Dass es bei der Jagd nicht nur um notwendige Hege und Pflege, sondern natürlich auch um Trophäen geht, belegt neben den guten Geschäften der Tierpräparatoren und abertausenden Geweihen an heimischen Wänden vor allem auch das florierende Millionengeschäft mit der fernen Großwildjagd. Zahlreiche Salzburger Jäger leisten sich teure Jagdreisen beispielsweise nach Südafrika, um dort, gut organisiert von Luxus-Lodges aus, afrikanisches Großwild zu schießen.

Am 21.05.17 14:50 - 15:35 Uhr auf
3sat: Der geheime Kontinent (1/2) - Was geschah vor Kolumbus?
1492 prallten zwei Welten aufeinander: Kolumbus entdeckte Amerika. Die Neue Welt war so anders als die Alte Welt - mit Tieren und Pflanzen, die die Seefahrer nicht kannten. Die Eroberung des Kontinents durch die Weißen veränderte die Lebensbedingungen auf der Welt für immer. Bevor Christoph Kolumbus den amerikanischen Kontinent entdeckte, lebten dort 100 Millionen "Indianer" in komplex organisierten Gemeinschaften - zum Beispiel das Volk von Cahokia. Die sesshaften Bauern am Mississippi hatten Mais zu einer Nutzpflanze veredelt, bauten Großstädte und handelten in ganz Nordamerika. Es war eine planvolle Zivilisation: Mit gezielter Feuerwirtschaft gelang es den Menschen, große Flächen urbar zu machen. Außerdem erfreuten sie sich üppiger Fischbestände und einer Vorratskammer von 30 Millionen Büffeln. Europa sah zur selben Zeit ganz anders aus. Die gleiche Zahl von Menschen lebte dort auf einem Zehntel des Landes. Europas Wälder waren abgeholzt, die Flüsse leer gefischt und verschmutzt. Die Städte wuchsen, das Land wurde knapp - Europa geriet an seine Grenzen. Als Kolumbus 1492 mit einer Schar von Desperados den Hafen von Sevilla verließ, ahnte er nicht, dass er Amerika entdecken würde. Der Reichtum dieses Kontinents sollte das Überleben Europas sichern.
(Wdh. kommende Nacht 4.50-5.35 Uhr)

Am 21.05.17 15:35 - 16:15 Uhr auf
3sat: Der geheime Kontinent (2/2) - Sie kamen über das Meer
Mit der Ankunft der Weißen in Amerika 1492 prallten nicht nur zwei Welten aufeinander. Die Europäer veränderten Natur und Leben der Neuen Welt - auch zu ihrem eigenen Profit. Schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts hatte sich der wilde Kontinent Amerika in ein zweites Europa verwandelt. Mit Ankunft der weißen Eroberer verändern sich Natur und Leben Amerikas. Die Spanier bringen das Pferd - und bald bevölkern Millionen von Mustangs die nordamerikanischen Prärien. Dann kommt das europäische Hausschwein - und verändert die Nahrungsgewohnheiten der Menschen komplett. Die Wälder verschwinden, Getreide, Apfelbaum und Kirschbaum aus Europa machen sich breit - und die europäische Honigbiene. Schon um die Mitte des 19. Jahrhunderts verwandelt sich so der wilde Kontinent Amerika in ein zweites Europa. Dabei werden die Ureinwohner verdrängt - nicht in erster Linie durch Kriege, sondern durch lautlose Eroberer: die Krankheitserreger von Pocken und Pest. Umgekehrt kommen auch amerikanische Seuchen nach Europa: Die Syphilis fordert einen Millionentribut. Doch amerikanische Pflanzen sichern das Überleben von Millionen: Die südamerikanische Kartoffel ernährt Arbeiter und Proletariat, Tomaten und Paprika bereichern den Speiseplan, der Truthahn die Festessen. Die Nahrungsmittel aus der Neuen Welt revolutionieren die europäische Landwirtschaft und führen zu einer Bevölkerungsexplosion.
(Wdh. kommende Nacht 5.35-6.30 Uhr)

Am 21.05.17 16:15 - 17:15 Uhr auf
D-MAXX: Die Wildlife-Cops - Bock in der Falle
Reißangeln ist im Bundesstaat Washington verboten, denn bei dieser Fangmethode müssen die Fische unnötig leiden. Zudem hat der verdächtige Delinquent schon des Öfteren gegen geltende Fischereigesetze verstoßen und die fälligen Bußgelder nicht bezahlt. Offenbar ist der Mann unbelehrbar, deshalb droht ihm jetzt eine Gefängnisstrafe. Am Rande der Kleinstadt Dupont befreien die Wildhüter des "United States Fish and Wildlife Service" zudem einen Schwarzwedelhirsch aus einem eingezäunten Lagerplatz für ausrangierte Wohnmobile.

Am 21.05.17 16:30 - 17:00 Uhr auf
ZDF: Schlangenhäute für den Luxus
500 000 Riesenschlangen werden jährlich zu Modeartikeln verarbeitet. Die Dunkelziffer ist deutlich höher. In einigen Regionen ist die Python selten geworden. Besonders illegale Wildfänge sind ein Problem. Deutschland spielt in diesem Geschäft eine wichtige Rolle. Der Biologe Mark Auliya sucht Lösungen, kämpft für mehr Kontrolle. Dafür entwickelt er den "Python-Code". Auliya und sein Team wollen den genetischen Fingerabdruck des Erbgutes der Pythons nutzen. Über die nächsten Jahre soll eine Art "Barcode für die Schlange", der "Python-Code", entstehen. Erste Erfolge können sie nun aufweisen. Mark Auliya ist kein Umweltschützer der klassischen Art. Er versucht, auch die Interessen der Industrie zu wahren, wagt einen Spagat zwischen Naturschutz und Wirtschaft. Dabei geht er in Gebiete, die auch für ihn lebensgefährlich werden können. Trotz teils krimineller Strukturen wagt er sich in den Dunstkreis der Fänger und Händler, besucht Schlachthäuser und Lagerräume, in denen Python-Häute im Wert von mehreren Millionen Euro lagern. "planet.e." hat ihn auf einer dieser gefährlichen Reisen nach Singapur und Malaysia begleitet.
(Wdh. kommende Nacht 4.05-4.35 Uhr)

Am 22.05.17 08:20 - 08:30 Uhr auf
WDR: Hefte, Bücher, Klopapier - Wieviel Wald steckt in unserem Papier?
Jeder Deutsche verbraucht im Jahr etwa 240 kg Papier, eine riesige Menge! Wenn man das auf alle 80 Millionen Deutsche hochrechnet, kommt man auf einen unvorstellbar großen Berg. Und um Papier herzustellen, braucht man bekanntlich Holz - deshalb fragt sich Robert: Müssen für unseren Papierbedarf etwa komplette Wälder gefällt werden? Um das herauszufinden, besucht er eine Papierfabrik und trifft einen Umweltexperten. Gemeinsam mit einer Schulklasse macht er außerdem ein Experiment: Würden wir eigentlich auch ganz ohne Papier auskommen? Schnell wird klar: So einfach ist das nicht.

Am 22.05.17 09:35 - 10:30 Uhr auf
arte: Laetitia, allein unter Wölfen
In Russland gelten Wölfe nach wie vor als Schädlinge. Das schonungslose Jagen ist seit jeher erlaubt. Laetitia Becker, eine junge Französin, und Wladimir Bologow, ein russischer Biologe, möchten die Einstellung zu den geächteten Tieren ändern. Wladimir ist der Leiter einer Forschungs- und Auswilderungsstation mitten in der Taiga. Zur Station gehören mehrere Gehege in einem 35 Quadratkilometer großen Naturschutzgebiet. Jedes Jahr nimmt die Station Wolfswelpen von russischen Zoos auf. Außerdem bringen Jäger Jungtiere, deren Eltern sie erschossen haben, hierher. Hauptanliegen ist die Wiederauswilderung der Tiere, die zwar von Laetitia versorgt werden, sich aber nicht zu sehr an sie gewöhnen dürfen. Doch die meisten ihrer Schützlinge kennen die Nähe von Menschen, und Laetitia will erfahren, ob eine Wiederauswilderung dennoch möglich ist. Sie verbringt Tage und Wochen damit, bewegungslos im Gehege zu sitzen - sie beobachtet das Verhalten der Wolfsjungen und verfolgt, inwieweit sich die Jungtiere selbst mit Nahrung versorgen können. Laetitia und Wladimir kämpfen gegen den unkontrollierten Abschuss von Wölfen in Russland. Ihr Ziel ist es, das Prämiensystem, das für russische Jäger pro Pelz eine Gratifikation vorsieht, abzuschaffen und dem Wolf zumindest eine Schonzeit einzuräumen. 23 Wölfe konnte Wladimir bis heute auswildern. In Kürze sollen drei Tiere aus Laetitias Bestand folgen. Erstmals konnten sie die Mittel aufbringen, GPS-Halsbänder für die Tiere zu erwerben, um deren Verbleib in der Wildnis weiterhin verfolgen und dokumentieren zu können. Es ist ein einsamer und harter Kampf, den Laetitia führt. Obwohl sie nicht weiß, ob die bevorstehende Auswilderung gelingen wird, ist sie sich sicher: "Meine Zukunft liegt in Russland, in meiner Arbeit wird es immer um Wölfe gehen."

Am 22.05.17 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Spaniens wilder Norden - Im Reich der Bären
Die nordspanischen Provinzen Kantabrien, Asturien und Galizien sind kühl und feucht, grün und wild. Für Bären ist es der einzig verbliebene große Rückzugsort im westlichen Europa. In den vergangenen Jahren stieg die Bärenpopulation von wenigen Dutzend Individuen wieder auf bis zu 300 an. Filmemacher Bernhard Rübe fand die Kantabrischen Braunbären zurückgezogen in unberührten Wäldern aus Stein- und Korkeichen, Buchen und Esskastanien, eingebettet in eine Urlandschaft aus Kalktürmen, tiefen Schluchten und klaren Flüssen. In der Bevölkerung sind sie beliebt und geachtet, sie sind das Symboltier der Kantabrischen Kordillere. Die Bären haben hier ein so reichhaltiges Nahrungsangebot, dass Angriffe auf Nutztiere praktisch nicht vorkommen. Allein die Imker müssen ihre Stöcke durch Elektrozäune vor hungrigen Bären schützen. In über zwei Jahren Drehzeit gelang es, noch nie gefilmtes Verhalten wilder Kantabrischer Bären in Kinoqualität zu dokumentieren.

Am 22.05.17 14:15 - 15:00 Uhr auf
NDR: Abenteuer Yukon - Durchs wilde Herz Kanadas
Seit Jahrzehnten zieht es Tierfilmer Andreas Kieling immer wieder nach Alaska. Doch dieses Mal stellt er sich einer besonderen Herausforderung. Er will den Yukon erkunden - über 3000 Kilometer, von den Quellen bis zur Mündung in die Beringsee. Der Höhepunkt der ersten Etappe der Reise: An einem Seitenfluss kann Andreas sich einer Gruppe von Bären bis auf wenige Meter nähern.

Am 22.05.17 14:30 - 14:55 Uhr auf
ARD-alpha: Ein Herz für den Nerz
Felix Heidinger beschäftigt sich in seinen Filmen immer wieder mit bedrohten Tierarten. Diesmal geht es ihm um den europäischen Nerz: Seit Alters her wurde er wegen seines schönen Pelzes gejagt, bis er in Europa nahezu ausgerottet war. Dann nahte Rettung: Für die begehrten Nerzmäntel wurde um 1920 als Pelzlieferant der nordamerikanische Vetter des Nerzes, der Mink, nach Europa importiert. Die Minks, als Zuchttiere in Farmen gehalten, bewirkten, dass sich der europäische Nerz allmählich wieder vermehren konnte. Doch in den 80er Jahren befreiten radikale Tierschützer in nächtlichen Aktionen viele Zucht-Minks aus den Käfigen. Seither sind es die freigelassenen Minks, die den europäischen Nerz bedrohen. Denn die Minks vermehrten sich rasch, und weil sie kräftiger und aggressiver sind als die europäische Art, vertreiben sie die Nerze aus deren Revieren und rauben ihnen damit auch die Nahrungsgrundlage. So ist der europäische Nerz bereits wieder vom Aussterben bedroht. Versuche, diese Nerzart im Zoo zu züchten, waren gescheitert, doch unlängst ist es dem Biologen Tiit Maran gelungen: 50 kräftige, junge Nerze hat Maran im Zoo von Tallinn/Estland aufgezogen. Er setzt sie in einem eigens für sie von Minks befreiten Lebensraum aus – auf der estischen Ostsee-Insel Hiiumaa. Das Innere dieser Insel ist eine menschenleere Wildnis. Das Rettungsprojekt „Europäischer Nerz“ wird von Tiit Maran und einer internationalen Studentengruppe begleitet, die das Leben der ausgewilderten Nerze auf Hiiumaa erforschen.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)

Am 22.05.17 18:00 - 18:30 Uhr auf
phoenix: Der Wolf vor der Haustür - Ein Raubtier kehrt zurück
Der Wolf darf nicht gejagt werden - er ist streng geschützt. Vor 150 Jahren wurde der Wolf in Deutschland ausgerottet, erst seit dem Fall der Mauer ist er wieder da. Er kam aus Polen und siedelte zunächst in der Lausitz, auf Truppenübungsplätzen und in ehemaligen Braunkohle-Tagebau-Gebieten. Heute ist der Wolf schon in fünf Bundesländern wieder heimisch, und die Wölfe vermehren sich: Zur Zeit sind es geschätzt 350 Tiere, die Deutschland durchwandern oder sesshaft geworden sind. Die Wolfs-Gegner würden die Raubtiere am liebsten erschießen. Die Wolfs-Freunde dagegen plädieren für eine tierische Willkommenskultur, freuen sich über jedes neue Wolfsrudel und fordern mehr Lebensraum für den Rückkehrer. Matthias und Birgit Vogelsang leben und arbeiten mit Wölfen. Die "ZDF.reportage" begleitet geplagte Landwirte und Schäfer, die den Abschuss der Wölfe fordern. Sind ihr Ärger und ihre Probleme nur Gejammer, oder ist der Schaden tatsächlich enorm? Und - ist ein konfliktfreies Zusammenleben mit dem Raubtier möglich?

Am 22.05.17 18:35 - 19:20 Uhr auf
arte: Amerikas Naturwunder - Yosemite
Der Yosemite-Nationalpark im Nordosten Kaliforniens ist ein Ort der Superlative: Fast senkrechte Felswände, wie der weltberühmte Half Dome, ragen knapp 1.500 Meter in den Himmel. In unmittelbarer Nähe ein Wald aus Mammutbäumen, viele von ihnen sind weit über tausend Jahre alt. Mit fast 740 Metern sind die Yosemite Falls die höchsten Wasserfälle Nordamerikas. Die Tierwelt im Park ist jedoch nicht weniger faszinierend: Im Schatten des El Capitan geht der scheue Rotluchs auf Beutefang und zieht seine Jungen auf, Kojoten und Steinadler liefern sich spektakuläre Kämpfe und Schwarzbären werden zu geschickten Ameisenfressern.

Am 22.05.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
ARD: Wildes Neuseeland - Kampf ums Paradies
Was geschieht, wenn Menschen und von ihnen mitgeführte Tiere in das neuseeländische Paradies eindringen? Was, wenn sich für Kakapo, Brückenechse, Kiwi und Riesenheuschrecke nach Jahrmillionen im natürlichen Gleichgewicht die Lebensbedingungen komplett ändern? Wie kann die besondere ursprüngliche Tier- und Pflanzenwelt Neuseelands überleben und wer wird den Kampf gewinnen? Die Dokumentation "Wildes Neuseeland - Kampf ums Paradies" gibt Einblicke in aufwendige und clevere Rettungsaktionen und neue, Hoffnung gebende Allianzen. Sie zeigt, dass die eigenwillige Tierwelt Neuseelands durchaus zu retten ist.

Am 22.05.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
ARD-alpha: Wer hat Angst vor Wild und Wolf?
Herbstzeit ist Wildzeit - aber leider nicht nur auf der Speisekarte, sondern immer öfter auch direkt vor unseren Autos. Kollisionen mit Wildtieren nehmen zu: jeder 5. Unfall in Bayern ist ein Wildunfall, über 60000 im letzten Jahr, so Zahlen aus dem Innenministerium. Oft bleibt es nicht bei Blechschäden. Ein Reh auf der Windschutzscheibe führt häufig auch zu schweren Verletzungen bei den Insassen... bis hin zu tödlichen Unfällen von Autofahrern, die nach einem Ausweichmanöver am Baum landen. Moderatorin Vivian Perkovic will herausfinden, warum es immer mehr Wildunfälle gibt und wie man sich als Autofahrer richtig verhält. Sie lässt sich von einem Fahrsicherheitstrainer zeigen, wie man am besten reagiert, wenn Rehe oder Wildschweine plötzlich von rechts kommen. Außerdem ist sie unterwegs mit der Polizei im niederbayerischen Pfarrkirchen, wo besonders häufig Wildunfälle passieren. An den gefährlichsten Straßen werden hier Schutzzäune und Reflektoren getestet. Ob solche Schutzmaßnahmen ausreichen, diskutiert sie nicht nur mit Polizei und Bauern, sondern auch mit Jägern, denen immer wieder vorgeworfen wird, zu wenig Wild zu schießen.
Doch nicht nur Wildsau, Reh und Hirsch machen den bayerischen Behörden Probleme, auch die Rückkehr der großen Beutegreifer. Nach Bär Bruno streifen nun auch Luchs und Wolf durch Bayerns Wälder. Und sie hinterlassen Spuren: gerissene Hirsche, Rehe und Schafe, was bei vielen Betroffenen Hass und Wut auslöst. Der unter strengem Artenschutz stehende Wolf wurde in diesem Jahr in Bayern bereits mehrmals gesichtet und im Nachbarland Sachsen sind schon 11 Rudel heimisch. Bayern gilt offiziell als "Wolferwartungsland" und Experten meinen, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis auch bei uns Isegrim wieder sesshaft wird. Aber darf man dem Wolf die Alpen überlassen? Verträgt unsere Kulturlandschaft die Rückkehr des Wolfes? Können Herdenschutzhunde helfen? Vivian Perkovic trifft Wolfskenner, Berufsjäger und Schafhalter und fragt nach, ob Bayern auf den Wolf vorbereitet ist.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

Am 23.05.17 08:40 - 09:35 Uhr auf
arte: Adnan unter wilden Tieren
"Wenn wir nicht genug für ihren Schutz tun, wird es in 50 Jahren an der Elfenbeinküste keine Schimpansen mehr geben." So düster seine Prognose auch ist, umso entschiedener kämpft Tobias Deschner für das Überleben seiner Schützlinge. Seit 15 Jahren kommt der Primatologe vom Leipziger Max-Planck-Institut regelmäßig in den Dschungel des Taï-Nationalparks und sammelt dort neue Erkenntnisse über "seine" Schimpansen: Kuba, das Alphamännchen, und seinen Harem. Nur unter Einhaltung strengster Schutzmaßnahmen darf Adnan Maral deshalb den Forscher zu den Affen begleiten. Schon der kleinste Infekt kann die Schimpansen töten. So sind vor einigen Jahren 14 Affen einem vermeintlich harmlosen Erkältungsvirus zum Opfer gefallen. Erst nach mehreren Tagen Quarantäne und ausgestattet mit einem Mundschutz darf Adnan in die Nähe der Affen. Das Team muss zurückbleiben. Adnan und Tobias filmen sich selbst bei dieser Expedition. Das Erlebnis im Busch entschädigt für alle Strapazen - Adnan sieht Schimpansen aus nächster Nähe in ihrem natürlichen Lebensraum, wie es bislang nur wenigen Menschen zuteil wurde. Bushmeat ist über die Grenzen Afrikas hinaus beliebt. Für viele sind die Wildtiere aus dem Busch aber auch tatsächlich die einzigen Fleischlieferanten. Deshalb bringt die Wild Chimpanzee Foundation den Menschen in den umliegenden Dörfern bei, wie sie stattdessen Schnecken oder Agutis züchten können. Die Organisation, mit der Tobias und seine Kollegen eng zusammenarbeiten, wird unter anderem vom Leipziger Zoo finanziert und leistet wertvolle Aufklärungsarbeit in den Dörfern um den Taï-Park.

Am 23.05.17 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Spaniens wilder Norden - Wolfsschluchten
Die Kantabrische Kordillere ragt unweit der nordspanischen Atlantikküste bis zu 2.600 Meter steil in den Himmel. Wie eine Barriere hält sie die regengesättigten Tiefausläufer aus der Biskaya-Bucht auf ihrem Weg nach Süden zurück. Die nordspanischen Provinzen Kantabrien, Asturien und Galizien sind grün und wild. Hier leben zwischen 1.000 und 3.000 Iberische Wölfe in kleinen Familienverbänden. Filmemacher Bernhard Rübe fand sie in Steineichenwäldern und Steilhängen, eingebettet in eine Urlandschaft aus Kalktürmen, tiefen Schluchten und klaren Flüssen. Die Wölfe leben scheu und zurückgezogen, sie jagen Hirsche, Rehe, Wildschweine, Füchse und Hasen. Unter Wildbiologen ist es eine Tatsache, dass Wölfe das ökologische Gleichgewicht im Wald in einer Weise regulieren, zu der der Mensch nicht imstande ist. Filmautor Bernhard Rübe dokumentiert, wie die Verständigung im Familienverband bei Jagd und Jungenaufzucht funktioniert, wie Rangkämpfe ausgefochten werden, und wie die Jungen langsam in die Sozialstruktur des Rudels eingeführt werden. Eindrucksvoll zeigt er, dass ein einzelner Wolf bei der Jagd auf Wildtiere kaum eine Chance hat und erhärtet so den Verdacht, dass Wolfsabschüsse den Konflikt zwischen Viehhaltern und Wölfen erst verstärken: Werden eingespielte Familienverbände durch das Töten der Elterntiere auseinandergerissen, entstehen vermehrt Einzelgänger. Diese gehen aus der Not heraus auf Schafe oder andere Nutztiere. Mehrere Lösungsansätze für ein nachhaltiges Zusammenleben von Mensch und Wolf stellt Bernhard Rübe in seinem Film vor. Durch umsichtiges Verhalten und Vorkehrungen geht die Zahl der Viehrisse in den nordspanischen Wolfsgebieten gegen null. Ein Ansporn, Wölfe auch in anderen Teilen Europas wieder willkommen zu heißen. Die aufwendige Kameratechnik ermöglicht es, die wildeste Region Spaniens mit ihren fesselnden Naturgeschichten hautnah zu erleben.

Am 23.05.17 13:15 - 14:00 Uhr auf
3sat: Milos und die Luchse
Zwei kleine Luchse aus dem Tierpark sollen in die Heimat ihrer Vorfahren, in die Wälder der Malá Fatra im Herzen der Slowakei zurückkehren. Der Film begleitet den Weg zurück in die Wildnis. Zwei Jahre lang verfolgen Milos Majda, ein stiller Naturbursche und Ranger im Malá Fatra Nationalpark, und der Biologe und Tierfilmer Tomas Hulik den Weg der Luchsgeschwister. Dabei ist die Geschichte einer hart erkämpften Freundschaft entstanden.
(Wdh. kommende Nacht 5.20-6.05 Uhr)

Am 23.05.17 13:45 - 14:00 Uhr auf
ARD-alpha: Bauberufe des Mittelalters - Berufe im Wald
Holz war neben dem Stein das wichtigste Bau- und Konstruktionsmaterial des Mittelalters. Wir verfolgen den Weg des Holzes vom Wald über die verschiedenen Werkstätten bis hin zu seinen vielfältigen Einsatzorten.
(Wdh. morgen 6.15-6.30 Uhr)

Am 23.05.17 14:30 - 14:55 Uhr auf
ARD-alpha: Die Affen mit den lustigen Nasen
Felix berichtet von einer Affenart, die ausschließlich auf der Insel Borneo vorkommt: Die großen Männchen haben riesige Zinken im Gesicht, deshalb nennt man sie Nasenaffen. Sie leben in den Mangroven-Wäldern am Pazifik oder an den Ufern von Urwaldflüssen und ernähren sich von bitteren Früchten. Eigentlich haben sie ein geregeltes Familienleben: Ein Clan-Chef führt mehrere Weibchen und deren Junge an. Doch es ist wahrhaftig keine leichte Aufgabe, einen Harem zusammenzuhalten. Das muss Johnny, erst seit einem Jahr Sippenoberhaupt, erfahren.
(Wdh. morgen 7.00-7.25 Uhr)

Am 23.05.17 15:30 - 16:15 Uhr auf
3sat: Das Jahr des Igels
Jeder kennt den Igel, man weiß aber relativ wenig über ihn. Er zählt zu den ältesten Säugetierformen auf unserem Planeten und nach neuen Erkenntnissen wird es ihn noch sehr lange geben, da auch die massive Zerstörung seines natürlichen Lebensraums seine Populationen bisher nicht ernsthaft gefährden konnte. Kurt Mündl hat für diesen Film eine Igelfamilie durch Frühling, Sommer, Herbst und Winter begleitet und einzigartige Einblicke in ihre Verhaltensweise gewinnen können.
(Wdh. kommende Nacht 3.05-3.50 Uhr)

Am 23.05.17 16:15 - 17:00 Uhr auf
3sat: Täuschen und Tarnen - Über Lebenskünstler der Natur
Wie kann sich tierisches Leben angesichts der vielen Bedrohungen auf diesem Planeten immer wieder durchsetzen? Trotz der Gegenwart von Fressfeinden, Klimaveränderungen und verschwindenden Lebensräumen? Die Antwort: In jedem Fall einfallsreich und vielfältig - mit einer Fülle von unglaublichen Verhaltensweisen. Kurt Mündls "Universum"-Dokumentation "Täuschen und Tarnen - Über Lebenskünstler der Natur" eröffnet faszinierende Einblicke in die verblüffenden und manchmal sogar skurril anmutenden Überlebenstricks von Lebewesen. Regisseur Kurt Mündl zeichnet am Beispiel einer kleinen, scheinbar unbelebten Vulkaninsel mitten im Ozean nach, wie sich Biotope und Populationen entwickeln. Der Film ist eine kleine Evolutionsgeschichte - sie zeigt die Zusammenhänge von Ökosystemen und wie erfinderisch sich manche Lebewesen darin behaupten: So haben sich Tiere im Lauf der Evolution entweder die erstaunlichsten Waffen oder außerordentliche Fähigkeiten im Tarnen und Täuschen angeeignet.
(Wdh. kommende Nacht 2.20-3.05 Uhr)

Am 23.05.17 17:45 - 18:30 Uhr auf
3sat: Wenn Tiere sich verlieben
Wenn Tiere sich verlieben, erbringen sie die erstaunlichsten Höchstleistungen, um ihre Partner zu beeindrucken. Während das Weibchen meist Balz und Buhlen als Publikum genießen, bedeutet es für die männlichen Tiere eine Leistungsschau, bei der alles aufgeboten wird, was verfügbar ist - das lauteste Röhren, der bunteste Federschmuck, die grazilsten Tänze, die brutalsten Kämpfe. Ob Eisbären oder Eidechsen, Gorillas oder Paradiesvögel - sie alle bewegt im Frühling nur eines: die genetisch bedingte Sehnsucht nach einem paarungswilligen Artgenossen.

Am 23.05.17 18:15 - 18:45 Uhr auf
NDR: Die Spur der Schweine
Im Schweriner Schlossgarten hat sich eine Rotte Wildschweine festgesetzt. Ihre Spur führt in liebevoll gepflegte Gemüsegärten, Blumenbeete und Rasenflächen. Hier bietet sich ein Bild der Verwüstung! Einige Anwohner sind verzweifelt, schützen sich mit Elektrozäunen und Betonplatten gegen die Schweinebande. Vergeblich! Irgendwie wühlen sich die Wildschweine immer wieder durch. Andere freuen sich, dass die Wildschweine da sind. Diethard Gajek, der sein Grundstück mitten in ihrem Revier hat, meint, sie seien eine Bereicherung für die Natur. Er ist verärgert über die Entscheidung der Stadt, die jetzt einen Jäger mit einer Sondergenehmigung beauftragt hat, einige Wildschweine abzuschießen. Fachlich beraten wird die Stadt von Kreisjägermeister Hans Hovemann (83). Er kennt das Schwarzwild genau und hat auch schon eine Idee, wie man es wieder loswird. "Es kann saugefährlich werden, wenn die Bache Frischlinge hat", so Hovemann. Er sieht aber auch, dass es schwierig ist, in einem Wohngebiet zu jagen. Die Natur rund um das Villenviertel ist ein wahres Paradies. Hier leben Waschbären, Marder, Dachse, Rehe, Grün- und Schwarzspechte .Und jetzt auch schlaue Wildschweine. Wie lange noch?

Am 23.05.17 19:25 - 20:15 Uhr auf
kabel1doku: Holz
Jahrhunderte bevor die Menschheit die Vorteile von Plastik und Stahl nutzen konnte, war Holz das Material für alles. Auch heute ist Holz in unserem Alltag sehr präsent: Böden, Maschinen, Dekoration - ohne Holz ist das Leben nur halb so schön.

Am 23.05.17 19:45 - 19:50 Uhr auf
ARD: Selbstverteidigung bei Pflanzen
Stacheln und Dornen - die Waffen der Pflanzen, natürlich nur zur Selbstverteidigung, versteht sich. Thomas D zeigt, wie Pflanzen diese einsetzen - bei "Wissen vor acht - Natur".

Am 23.05.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
ARD-alpha: Die Wolfsfrau
Diese Frau kennt die Wölfe Kanadas wie kaum eine andere, noch nie ist jemand den scheuen Rudeln an den Küsten von British Columbia so nahegekommen wie die Biologin und frühere Weltklasse-Langläuferin Gudrun Pflüger. Sie hat ihr Leben vollkommen den Wölfen gewidmet - bis ein gefährlicher Hirntumor alles zu zerstören drohte. Doch die vielen positiven Erinnerungen an "ihre" Wölfe helfen Gudrun, ihren Durchhaltewillen zu stärken. Sie hat ein klares Ziel: Die Athletin will zurück nach Kanada, um das Leben der wilden Wölfe in den Rocky Mountains zu erforschen. Gudruns Studien sollen dazu beitragen, mehr über das Verhalten der scheuen Jäger zu erfahren, um sie in Zukunft besser schützen zu können.
(Wdh. morgen 17.15-18.00 Uhr)

Am 24.05.17 06:10 - 06:55 Uhr auf
ZDFneo: Klima macht Geschichte (1/2)
Das Leben auf der Erde ist ein Spielball des Klimas. Wissenschaftler haben die Meilensteine in der Menschheitsgeschichte im Spiegel weltumspannender Klimaentwicklungen untersucht und dabei erstaunliche Zusammenhänge entdeckt. Der "Terra X"-Zweiteiler "Klima macht Geschichte" führt auf eine spannende Zeitreise von der Eiszeit bis ins 21. Jahrhundert. Teil 1 zeigt, wie das Klima das Schicksal der frühen Gesellschaften mitbestimmt - vom Neandertaler bis zum alten Rom.
(Teil 2 direkt im Anschluss, von 6.55-7.35 Uhr, Wdh. kommende Nacht 3.40-4.25 Uhr bzw. 4.25-5-05 Uhr)

Am 24.05.17 08:40 - 09:45 Uhr auf
arte: Adnan unter wilden Tieren - Elefanten in Sri Lanka
An der Seite von Brian Batstone reist Adnan Maral nach Sri Lanka. Elefanten werden hier seit Jahrtausenden als heilige Tiere verehrt und genießen eine besondere Wertschätzung. 6.000 wildlebende Tiere gibt es noch auf der Insel. Fast 20.000 waren es noch bis zur Kolonialzeit. Heute ist das größte Problem, dass sich Mensch und Tier auf enger werdendem Raum immer häufiger in die Quere kommen. Hungrige Elefanten plündern die Plantagen und Felder. Sowohl Menschen als auch Tiere kommen in dem Konflikt zu Schaden.

Am 24.05.17 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Wildes Rio
Rio de Janeiro - inmitten der pulsierenden City schlägt das wilde Herz Brasiliens. Filmemacher Christian Baumeister zeichnet ein prächtiges Bild der brasilianischen Metropole mit ihren Wildtieren und dem weltberühmten Karneval. Traumstadt Rio de Janeiro - die Zehnmillionenmetropole ist auch die Heimat exotischer Wildtiere. Der Tropenwald reicht fast bis ins Stadtzentrum. Begegnungen mit Kaimanen im Swimmingpool und plündernden Affenbanden, die sogar in Hochhausappartements eindringen, sind hier an der Tagesordnung.

Am 24.05.17 13:00 - 14:00 Uhr auf
WDR: Freiheit für Flüsse - Naturschutz oder Klimaschutz?
Tiefe Schluchten, kristallklares Wasser - für viele Gewässerforscher sind Wildbäche Leidenschaft und Studienobjekt zugleich. Am Tagliamento in Norditalien betreibt das Berliner Leibniz-Institut für Gewässerökologie eine Forschungsstation, um herausfinden, welche Bedeutung unverbaute, frei fließende Flüsse wie der Tagliamento für das Ökosystem haben. Denn solche Flüsse gibt es kaum noch. Und im Zuge der Energiewende werden es wohl noch weniger: An vielen Gewässern in Europa sollen neue Wasserkraftwerke eingebaut werden. Ein Konflikt: Viele halten das für den richtigen Weg zum Klimaschutz. Andere warnen davor, für die Energieerzeugung den Umwelt- und Gewässerschutz zu opfern. Wissenschaftler und Ingenieure entwickeln daher Ansätze, um aus dem Dilemma zwischen Naturschutz und Klimaschutz heraus zu kommen. Sie setzen auf moderne Technik: Neue Wasserkraftwerke, die mehr Energie erzeugen und ökologischer sind. In "Planet Wissen" zeigen sie, wie solche Kraftwerke funktionieren.
(Wdh. übermorgen 14.15-15.15 Uhr auf rbb)

Am 24.05.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
NDR: Das Emsland - Niedersachsens wilder Westen
Das Emsland ist "Niedersachsens wilder Westen", denn dort gibt es Deutschlands seltenste Tiere und die größten Moore Westeuropas. In keinem anderen Landkreis der Bundesrepublik Deutschland leben mehr Säugetierarten. Seine Vielfalt macht das Emsland so einzigartig: wilde Flüsse und weite Wälder, eingebettet in eine traditionelle Kulturlandschaft, die noch Platz lässt für Menschen und Tiere. Der Film begleitet die Natur des Emslandes im Jahresverlauf und gewährt hautnahe Einblicke in das Verhalten und Familienleben der heimischen Tiere.
(Wdh. übermorgen 14.15-15.00 Uhr)

Am 24.05.17 20:15 - 21:00 Uhr auf
ARD-alpha: Ulrich Wotschikowsky - Wildbiologe und Wolfsexperte
Ulrich Wotschikowsky ist Förster, nach seinen Erfolgen in der Rehwildforschung wurde er zu einem der bekanntesten deutschen Wolfs- und Luchsexperten. Ulrich Wotschikowsky betreibt auch die Online-Plattform "Wolfsite - Forum Isegrim".
(Wdh. übermorgen 13.00-13.45 Uhr)

Am 24.05.17 21:00 - 21:45 Uhr auf
ARD-alpha: Deutschlands wilde Wölfe - Wie sie wirklich sind
Sie gelten als die Herrscher der Wildnis - Wölfe. Die einen sehen sie als reißende Bestien, die anderen verklären sie zu mythischen Wesen. Viele Menschen sind fasziniert von der strikten Rangordnung, die Forscher bei Wolfsrudeln in Gehegen beobachtet haben; scheint sie doch Hierarchien am Arbeitsplatz und in anderen Bereichen unserer Gesellschaft widerzuspiegeln. Doch gibt es eine solche Ordnung auch bei Wolfsrudeln in Freiheit? Der Film "Deutschlands wilde Wölfe" zeigt, wie ähnlich sich die Sozialstrukturen von Menschen und Wölfen sind.
(Wdh. übermorgen 17.15-18.00 Uhr)

Am 24.05.17 23:45 - 00:15 Uhr auf
NDR: 7 Tage... Überleben im Wald
Kaum Essen, wenig Wasser, kein Dach über dem Kopf. Weder Schlafsack noch Isomatte sind erlaubt bei diesem Abenteuerurlaub. Schließlich soll in den Wäldern Mecklenburg-Vorpommerns der Ernstfall geprobt werden: Das Ziel der 13 Seminarteilnehmer lautet: "7 Tage... Überleben im Wald". Neben einem Barkeeper, einer Krankenschwester und einem Elektriker wagen sich auch die beiden NDR Autoren Tobias Lickes und Martin Rieck ins morsche Unterholz. Auf dem Programm stehen Verzicht und Grenzerfahrungen; der ständige Kampf gegen Kälte, Hunger und den inneren Schweinhund. Was macht der andauernde Ausnahmezustand mit einer Gruppe zusammengewürfelter Fremder? Wie kommen die Teilnehmer mit den ganzen Entbehrungen zurecht? Und was können sie dabei lernen?

Am 25.05.17 02:00 - 03:00 Uhr auf
3sat: Der Wald - Die geheime Sprache der Bäume
Warnen Bäume sich bei Gefahr? Stillen Sie ihren Nachwuchs? Haben Sie einen Charakter, sind sie Sturköpfe oder Klassenkasper? Für Förster Peter Wohlleben aus Hümmel in der Eifel steht das außer Frage. Sein Bestseller "Das geheime Leben der Bäume" fasziniert Hunderttausende. Das Buch hat eine ungeahnte neue Waldsehnsucht bei den Deutschen ausgelöst. Ihr gegenüber stehen die Interessen der Forstwirtschaft. Ursprünglichen, naturbelassenen Wald gibt es hierzulande nur noch auf rund zwei Prozent der deutschen Waldfläche. - Ein Waldbesuch mit Peter Wohlleben und der Frage: Was für einen Wald brauchen und wollen wir?

Am 25.05.17 05:25 - 06:10 Uhr auf
SWR: Retter der Wildblumen - Ernst Rieger und seine blühenden Landschaften
Gänseblümchen liebt Ernst Rieger am meisten. Vor 30 Jahren begann der Landwirt, die Blumen auszugraben und sie in Reihen auf dem Acker zu pflanzen. Die Samen des Liebesorakels brachten ihm Glück und gutes Geld. Damals belächelte man ihn dafür. Doch inzwischen weiß man, dass es an Naturwiesen fehlt. Sie sind wichtig für Wildbienen, Hummeln und andere Tierarten. Heute vermehrt Ernst Rieger auf seinem Hof in Blaufelden mehr als 200 Arten von Wildblumen und Wildgräsern. Seine Samenmischungen werden deutschlandweit ausgesät. Internationale Delegationen führt er über seinen Hof. Angefangen hat Ernst Rieger mit zwölf Ar und einer Praktikantin. Heute produziert die Firma auf 1.500 Hektar Ackerschlägen 400 verschiedene Wildarten. Der 56-jährige Landwirt hat sich über Jahre ein Know-how angeeignet, das in Paris und Brüssel gefragt ist. Zusammen mit Biologen entwickelt er maßgeschneiderte Blühmischungen für Autobahnen, Obstwiesen oder Feuchtgebiete. Vor zehn Jahren wollte ihn die Industrie der Zuchtsamenhersteller vom Markt verdrängen und prozessierte gegen den vermeintlichen Wildwuchs. Doch Ernst Rieger kämpfte zäh gegen die Konzernriesen und bekam Recht.

Am 25.05.17 07:00 - 07:45 Uhr auf
3sat: Geschichten aus dem Wienerwald
Wien ist die einzige Weltstadt, die über ein riesiges geschlossenes Waldgebiet in unmittelbarer Stadtnähe verfügt: den Wienerwald. Dabei hat der Wienerwald auf den ersten Blick nichts Außergewöhnliches zu bieten: Es handelt sich weder um einen Nationalpark noch um ein Weltnaturerbe der UNESCO. Er ist nicht einmal ein Schutzgebiet. Doch jedes Wochenende stürmen die Wiener ihren Wald. Das Tierleben ist überaus vielfältig und auch die Flora hat einen bemerkenswerten Artenreichtum zu bieten. Zudem inspirierte der besondere Zauber des Wienerwalds zahlreiche Komponisten, Maler und Schriftsteller, darunter Ludwig van Beethoven.

Am 25.05.17 09:45 - 11:00 Uhr auf
ARD-alpha: Karen in Action - Abenteuer Brasilien
Reporterin Karen Markwardt reist nach Rio de Janeiro – der zweitgrößten Stadt Brasiliens, mit mehr als sechs Millionen Einwohnern. Weiter geht die Reise in den Südosten, nach Minas Gerais, einem Bundesstaat Brasiliens, der zu den weltweit größten Edelsteinvorkommen zählt. Nach schönen und glitzernden Steinen geht es weiter ins Amazonasgebiet und Karen trifft auf Urwald-Guide Eije Pabst, der mit ihr so gut wie unberührtes Gebiet durchqueren wird. Nach dringend erforderlichen Survival-Trainig geht es schließlich direkt hinein in den Dschungel. Karen erfährt alles, was sie über den tropischen Regenwald wissen muss und trifft auf unzählige Tiere – von der Tucandera Ameise, über Kaimane, bis hin zu Skeletten von Piranhas. Doch das Beste kommt zum Schluss. Eije führt Karen an den Amazonas-Fluss, wo sie mit Flussdelfinen schwimmen geht … trotz Piranhas und Kaimane.

Am 25.05.17 12:35 - 13:20 Uhr auf
3sat: Wiener Wälder - Grüne Juwele
Kaum eine europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner soviel Wald wie Wien. Die Wiener Wälder bilden das Fundament jener unvergleichlichen Lebensqualität, von der die Bewohner vieler anderer Metropolen schwärmen. Im Westen und im Norden der Stadt erstreckt sich der klassische Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donauauen. Die Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht, allgegenwärtig und für viele selbstverständlich. Kaum eine europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien. Die Wiener Wälder bilden das Fundament jener unvergleichlichen Lebensqualität, von der die Bewohner vieler anderer Metropolen schwärmen.

Am 25.05.17 15:00 - 15:45 Uhr auf
SWR: Wildes Deutschland - Die Schwäbische Alb
Im Herzen Baden-Württembergs liegt eines der artenreichsten Mittelgebirge Deutschlands: die Schwäbische Alb. Einst erstreckte sich hier ein kalkreiches Jurameer, dessen Meeresboden im Laufe der Jahrmillionen zu einem Mittelgebirge angehoben wurde. Durch den Kalkboden, den Regen und Frost unaufhaltsam zersetzen, entstanden über die Jahrtausende viele verschiedene extreme Lebensräume: Deutschlands größte Quelltöpfe, urige Wasserfälle, geheimnisvolle Höhlensysteme, bizarr geformte Felsenlandschaften und Trockentäler. Überall auf der Alb ist der Eichelhäher unterwegs. Er nimmt die Zuschauer mit in einen besonderen Lebensraum, die Wacholderheide. Doch die Wacholderheiden drohen zu verschwinden. Die vielen Schafe, die vor 50 - 150 Jahren die Alb besiedelten und die Wacholderheiden pflegten, gibt es vielerorts nicht mehr. Daher drängt heute der Wald mit seinen Bewohnern in die Wacholderheiden. Vor allem der Eichelhäher mit seinen Tricks trägt maßgeblich dazu bei. Die Erdhummelkönigin wiederum braucht die bunte Pflanzenvielfalt auf der Heide für den Aufbau ihres Volkes und wird durch den Häher bedroht. Mit Eichelhäher und Erdhummel als zwei gegensätzliche Vertreter ihres Lebensraumes erzählt der Film eine einzigartige Naturgeschichte mit der Wacholderheide als Kampfzone der Ökologie. Wird die Heide am Ende den Wettlauf ums Überleben gewinnen?
(Wdh. kommende Nacht 5.45-6.30 Uhr)

Am 25.05.17 17:45 - 18:40 Uhr auf
3sat: Wiener Gstettn
"Gstettn" nennt man in Österreich ungenutzte und verwilderte Grünflächen. Der Film präsentiert die Vielfalt der "Wiener Gstettn", einer kaum bekannten Wildnis in der Großstadt.In den Städten, zwischen Beton und Einheitsgrün, verlieren immer mehr Tiere ihre letzten Rückzugsflächen. Doch wo der Mensch seine ordnende Hand zurückzieht, dringt die Natur aus allen noch so winzigen Asphalt- und Betonritzen und erobert sich ihr Recht zurück.Für viele frei lebende Tiere sind solche "Gstettn" oft die letzten Rückzugsmöglichkeiten in der Stadt.
(Wdh. übermorgen 10.05-10.55 Uhr)

Am 25.05.17 18:40 - 19:25 Uhr auf
3sat: Wiener Wildnis - Die Rückkehr der Biber
Donau, Lobau, Alte Donau: Versteckt unter Wasser und an kaum zugänglichen, dicht bewachsenen Ufern stecken die bekannten Wiener Badegewässer voller Geheimnisse. Es ist die Welt der Biber. Der Film zeigt die Gewässer der Großstadt als höchst vielfältige Lebensräume. Obwohl die meisten sogar zusammenhängen, sind sie sehr verschieden.
(Wdh. kommende Nacht 5.30-6.15 Uhr)

Am 26.05.17 06:40 - 07:10 Uhr auf
arte: Holz - Baustoff der Zukunft?
Im Alpenraum haben Holzhäuser Tradition. Nur hoch oben auf den Bergen, in Lagen, die extremen Witterungsbedingungen ausgesetzt sind, sind die Hütten und Häuser meistens aus Stein. Das ist dem Holzbauarchitekten Hermann Kaufmann aus Vorarlberg jedoch egal. Er baut selbst auf über 2.000 Meter Höhe am liebsten mit Holz. Auch in der Stadt errichtet er Holzhäuser, denn er ist davon überzeugt: Holz ist der Baustoff der Zukunft - vorausgesetzt, die großen Bauteile werden in der Fabrik industriell vorgefertigt. Selbst Hochhäuser aus Holz sind seiner Ansicht nach dann kein Problem mehr. "Xenius" besucht eine Holzbaufirma in Bayern, die zu den wenigen gehört, die sich bereits auf das moderne Bauen mit Holz spezialisiert haben. In einer Halle werden dort ganze Wände für die neuen Holzhäuser vorgefertigt. Die "Xenius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner erfahren, dass dabei sowohl Hightech als auch traditionelles Schreiner- und Zimmererhandwerk eingesetzt werden.

Am 26.05.17 08:40 - 09:40 Uhr auf
arte: Bären in Rumänien
In den Karpaten gibt es die größte Braunbärenpopulation Europas. Nirgendwo sonst kann sich das größte Landraubtier auf unserem Kontinent noch so ungestört bewegen. Allerdings kollidieren auch hier die Interessen von Mensch und Tier. Sie kommen sich in die Quere, weil die Menschen immer mehr vom Lebensraum der Tiere beanspruchen. Braunbären reißen Schafe, plündern den Müll in den Dörfern oder greifen Menschen an. Die Organisation Carnivore Mari tut alles, um das Verhältnis zwischen den Bären und den Menschen zu entspannen und so die Bären vor möglichen Abschüssen zu bewahren. Die deutsche Biologin Alexandra Sallay arbeitet seit Jahren für Carnivore Mari und forscht über die Müllbären in den Karpaten. Sie und ihre Kollegen klären die Dorfbewohner auch darüber auf, wie sie sich effektiv vor Bären schützen können. Um einen besseren Überblick über die Population der Bären zu haben, sammelt sie regelmäßig Fellproben für Gentests in den Wäldern Rumäniens. An ihrer Seite bereist Adnan Maral das Bärenland.

Am 26.05.17 10:25 - 11:10 Uhr auf
BR: Wildes London - Tiere im Großstadtdschungel
London ist berühmt - für den Tower, seine Royals und den Trafalgar Square. Mit fast acht Millionen Einwohnern ist London ein Großstadtdschungel, in dem Wildtiere keine Rolle spielen - könnte man vermuten. Wer ahnt schon, dass hier die Tauben mit der U-Bahn fahren? Im Untergrund geraten sie zumindest nicht ins Visier von Wanderfalken, die hoch über den Wolkenkratzern kreisen. Auch Füchse, exotische Halsbandsittiche und Grauhörnchen sind in der Metropole zu Hause.

Am 26.05.17 11:35 - 12:20 Uhr auf
arte: Die Taiga
Die Wälder der Taiga, auch borealer Nadelwald genannt, bilden den größten zusammenhängenden Waldkomplex der Erde. Sie bedecken weite Flächen von der Pazifikküste Nordamerikas über Skandinavien bis nach Sibirien. Die filmische Reise beginnt im tiefsten Winter und zeigt, dass sich die heimische Tierwelt perfekt an Kälte und Eis angepasst hat. Marder beispielsweise achten bei der Nahrungssuche auf den Flug der Krähen und Raubvögel, die ihrerseits auf Beutefang sind. Luchse nähern sich geräuschlos den Polarhasen, ihrer Hauptnahrungsquelle. Hier leben auch die letzten Exemplare des vom Aussterben bedrohten Amur-Leoparden. In der Taiga geschieht vieles im Verborgenen: Eine Braunbärin hält - in ihrem Bau vor der Kälte geschützt - mit ihren Bärenjungen Winterschlaf. Erst zu Frühlingsbeginn kommt die Familie wieder ans Tageslicht. Mit der Rückkehr der Zugvögel erwacht auch der Wald wieder. Eine Elchkuh beobachtet aufmerksam ihren Sprössling bei den ersten Gehversuchen. Lachse schwimmen Tausende Kilometer flussaufwärts zu ihren Laichplätzen. Auch wenn es jetzt ausreichend Nahrung gibt, so müssen die Tiere bald wieder damit beginnen, Vorräte für den kommenden Winter anzulegen.

Am 26.05.17 18:30 - 19:00 Uhr auf
ARD-alpha: TELEKOLLEG Volkswirtschaftslehre - Ökonomie und Ökologie
Dozent im Studio: Prof. Dr. Gerhard Mammen von der Fachhochschule Ansbach zum Thema "Umweltpolitik und ihre Bedeutung für die Volkswirtschaft".

Am 26.05.17 19:05 - 20:00 Uhr auf
n-tv: Rohstoff-Wunder - Holz
Ob als Brennstoff, Papier oder Verpackungsmaterial - seit jeher setzen wir auf das natürliche Multitalent Holz. Im Gegensatz zu anderen Rohstoffen wächst Holz nach. Das macht das Material in Zeiten der Ressourcenknappheit umso begehrter. Die n-tv Dokumentation schaut hinter die Kulissen des flexiblen Alleskönners und begleitet den spannenden Weg vom Fällen eines Baums über die Fertigung im Sägewerk bis hin zu Alltagsprodukten.