Nachhaltigkeit mit Brief und Siegel: die Zertifizierung

Die Zertifizierung von nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und der Nachweis für Holz aus nachhaltigen Herkunftsquellen sind in den letzten Jahren zu einem wichtigen Thema geworden. Insgesamt werden mehr als 70 Prozent der deutschen Gesamtwaldfläche über die bereits strengen gesetzlichen Vorgaben hinaus nach den Kriterien unabhängiger Zertifikate bewirtschaftet.

Als Zertifizierungssysteme haben sich in Deutschland vor allem der Forest Stewardship Council (FSC, 1993 gegründet) und das Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes (PEFC, 1999 gegründet) etabliert. Mit ihren Zertifikaten geben sie dem Verbraucher die Sicherheit, dass das gekennzeichnete Holz- oder Papierprodukt aus Rohstoffen von Wäldern stammt, die nach den Regeln einer ordnungsgemäßen, verantwortungsbewussten Forstwirtschaft bewirtschaftet werden.

PEFC ist das in Deutschland und weltweit meist verbreitete Zertifizierungssystem. In Deutschland liegt der Anteil PEFC-zertifizierter Waldflächen bei zirka 7,3 Millionen Hektar (2011). Nach FSC zertifiziert sind rund 633.136 Hektar (2011). Nähere Informationen über die Systeme finden sich auf den Webseiten www.pefc.de und www.fsc-deutschland.de.

Zertifiziertes Holzpolter. Foto: Berliner Forsten
Zertifiziertes Holzpolter. Foto: Berliner Forsten
Dieser Wald wird nachhaltig bewirtschaftet. Foto: PEFC
Dieser Wald wird nachhaltig bewirtschaftet. Foto: PEFC