Internationaler Tag der Wälder am 21. März - Förster und Waldbesitzer laden ein: „Unser Wald tut dir gut!“

20. März 2017

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Im Jahr 2013 wurde von den Vereinten Nationen der 21. März zum „Internationalen Tag der Wälder“ erklärt. Damit drückten sie die Wertschätzung aber auch die Sorge um den weltweiten Bestand der Wälder aus. „Unsere Entwicklung in Deutschland ist sehr eng mit der Geschichte und Entwicklung unserer Wälder verbunden“, deshalb folgen wir gerne dem Aufruf der Vereinten Nationen, diesen Tag auch in Deutschland zu würdigen, so Georg Schirmbeck, Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR). Rücksichtsloser Raubbau und Übernutzung der Wälder habe schon vor über 300 Jahre dazu geführt, dass sich in Deutschland ein „neuer“ Umgang mit dem Wald etablierte. Das forstliche Leitbild der Nachhaltigkeit entwickelte sich später weltweit zum Exportschlager. „Seit dem Beginn der ordnungsgemäßen Forstwirtschaft waren unsere Wälder noch nie so alt und naturnah, ihre Bäume noch nie so stark, und ihre Artenausstattung noch nie so vielfältig.“, so Schirmbeck.

Vom Holzproduzenten zum Kraftort
In den letzten Jahrzehnten habe sich der Anspruch an die Waldbewirtschaftung jedoch deutlich erhöht, so der DFWR-Präsident. Aus dem reinen Rohstoffproduzent Wald wurde ein Multitalent, das neben Rohstoff- und Energieversorger nicht nur Lebensraum für Tieren und Pflanzen ist. Auch als Erholungsraum und Kraftort wird der Wald für die Menschen immer wichtiger. Rund um den internationalen Tag der Wälder laden darum Förster und Waldbesitzer unter dem Motto „Unser Wald tut dir gut!“ mit vielen Veranstaltungen in den Wald ein „Die Menschen lieben den Wald und wir können stolz auf unsere Arbeit sein und werden den Umbau zu naturnahen und klimarobusten Wäldern fortsetzen,“ erklärte Schirmbeck.

Wälder und Energie
Im Holz steckt jede Menge gespeicherte Sonnenenergie. Damit produziert der Wald den einzigen umweltfreundlichen nachwachsenden Energieträger und entzieht der Atmosphäre gleichzeitig das klimaschädliche CO2. Die Wälder in den Mittelgebirgen werden auch als Standorte für Windkraftanlagen genutzt, weil der Windertrag hier sehr hoch ist. „Wir setzen uns dafür ein, dass die Nutzung der Windkraft naturverträglich erfolgt, nur wenig Wald verloren geht und dass wieder aufgeforstet wird, so Georg Schirmbeck.